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148 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann es doch noch!
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und...
Vor 13 Monaten von dirtytea veröffentlicht

versus
36 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Visuell sehr ansehnlich, aber einmal Anschauen langt mir
Aus Jack Reacher wird Jack Harper...

Vor vielen Jahren war Tom Cruise das letzte Mal in einem Science-Fiction-Film zu sehen: "Krieg der Welten". Jetzt ist der Scientology-Anhänger wieder in diesem Genre mit "Oblivion" zurück, der zwar auch in der Zukunft spielt, jedoch einen Tacken düsterer und hoffnungsloser ausgefallen ist: Die Welt ist im...
Vor 20 Monaten von dreamlandnoize veröffentlicht


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148 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann es doch noch!, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und 90min Rambo-Dauerfeuer kann ich nicht mehr mitfiebern, sondern bin nach dem Besuch im Kino höchstens nur noch gerädert. Diese traurige Entwicklung ist besonders auch bei Dauerhits wie Fast&Furios oder Stirb Langsam zu beobachten. Und genau hier greift jetzt meine Rezension zu Oblivion. Dieser Film ist nun eine wahre Wohltat. Die ruhigen langen Szenen lassen einen in diese Zukunftswelt abtauchen und intensivieren für mich so die Actionsequenzen. Das moderne Publikum dürfte enttäuscht sein. Wenn man sich nicht auf die ruhigen Passagen einlässt, bleibt nicht soo viel Action übrig - tja, wie dumm dass ein Gehirn zum Benutzen da ist, so bleibt wohl Vielen die Tür zu diesem Film verschlossen.
Ist es schlimm, wenn Ideen geklaut werden? Finde ich nicht - der Film als Ganzes funktioniert ja, warum soll man sich nicht alten Ideen bedienen dürfen! Aufs Minimum runter reduziert ist ja quasi per se jeder Actionfilm gleich: der Protagonist ballert sich durchs Geschehen und am Ende ist wieder Alles gut... wer sich daran stört sollte vielleicht dieses Genre meiden ;)
Bleibt noch die Frage offen, ob dieser Film nur mangels Konkurrenz herraussticht, oder wirklich sehr gut ist. Er landet zwar nicht auf meine persönliche Top10 Liste, aber ich entscheide mich für ein: "Danke Hollywood für diese sehr gute Unterhaltung!"
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112 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Waffe bin ich!", 15. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Jack Harper(Tom Cruise) hat fast alles vergessen, aber als er sich erinnert, ist er sich ganz sicher: Nur er kann den Kampf um die Erde entscheiden. Die Figur Harper, die Kulissen der zerstörten Erde, ein nicht ganz lupenrein logisches Drehbuch und eine Garde wirklich guter Darsteller, das ist der Mix, der aus -Oblivion-, jedenfalls wenn sie mich fragen, einen sehr guten Science-Fiction Film macht. Wenn man dann noch weiß, dass die Idee zum Film der Not entsprang, weil Joseph Kosinski durch einen Streik der Drehbuchschreiber, gezwungen war eine noch nicht fertig gestellte Graphic Novel von Arvid Nelson als Filmvorlage zu bearbeiten, dann glaubt man schon, dass auch im Zufall das Glück liegen kann. Die Graphic Novel wurde nie fertig gestellt, Kosinskis Film schon.

Die Erde im Jahr 2077. Nach einem Angriff von Außerirdischen, den Plünderern, ist der Planet zerstört. Die Menschheit hat den Kampf durch den Einsatz von Atomwaffen gewonnen, aber ihre Heimat verloren. Die Erdbewohner haben sich auf eine Raumstation geflüchtet, um von dort die Besiedlung des Mondes Titan vorzunehmen. Vorher sollen die Ressourcen der Energien in den Ozeanen noch gewonnen werden. Dazu arbeiten riesige Hydrotürme in den Meeren. Aber noch immer sind Plünderer auf der Erde. Sie versuchen, die Türme zu zerstören. Um das zu verhindern ist das Team Victoria(Andrea Riseborough) und Jack auf der Erde. Victoria leitet eine kleine Außenstation und Jack wartet und repariert Kampfdrohnen, die dafür vorgesehen sind, die Türme vor Plünderern zu schützen. Victoria und Jack haben noch zwei Wochen auf der Erde vor sich, dann können sie zum Titan reisen. Aber Jack wird von Erinnerungen geplagt, die er sich nicht erklären kann. Irgendetwas hält ihn auf der Erde, aber er weiß nicht was. Als er bei einem Außeneinsatz fast von Plünderern getötet wird, keimen noch mehr Zweifel in ihm auf. Kurze Zeit später sorgen die Plünderer für den Absturz der "Odyssee", eines 60 Jahre alten Raumschiffs, das sich mit mehreren im Tiefschlaf befindlichen Astronauten, in der Erdumlaufbahn befand. Jack sucht die Absturzstelle auf und nichts ist mehr so, wie es war...

Kosinski hatte ganz klar ein paar Klassiker im Blick, als er seinen -Oblivion- produzierte. Ob es Kubricks -2001 Odyssee im Weltraum- oder Trumbulls -Lautlos im Weltraum- ist, Kosinski hat sich wenig, aber in feinen Details an diesen Geschichten bedient. In einer Flugverfolgungsszene fühlte ich mich ein wenig an Luke Skywalker erinnert, aber auch das war nur eine Anlehnung und keine Kopie. Joseph Kosinski hat einen komplett eigenständigen Film abgedreht, der sehr kurzweilig und spannend ist. Wer ein wenig aufpasst, wird nach knapp 40 Minuten wissen, wohin "der Hase läuft". Dranbleiben will man trotzdem. Zu gut sind die Kulissen gewählt. Die zerstörten Niagarafälle, das versunkene Empire State Building oder die versandete George Washington Bridge, dass alles ist faszinierend gut gelungen. Mitten drin ein Tom Cruise, der als Mensch sicher fragwürdig ist, als Schauspieler jedoch über jeden Zweifel erhaben.

Mir hat -Oblivion- sehr gut gefallen. Der Film lehnt an Traditionen im Science-Fiction-Genre an, die seit einiger Zeit nicht mehr bedient wurden. Ridley Scott hat mit seinem -Prometheus- genau das versucht, meiner Ansicht nach, hat er zum Ende der Story jedoch ein wenig den Faden verloren. Kosinski löste die Aufgabe besser. Sein -Oblivion- ist aus einem Guss und hat mich überzeugt. Ob das bei ihnen auch klappt? Probieren sie es aus...
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat das Zeug zum SciFi-Klassiker, 14. Februar 2014
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Bild- und Tonqualität der BluRay sind über jeden Zeifel erhaben (Deutsch DTS-HD 7.1, Englisch DTS-HD Master Audio 7.1). Tom Cruise spielt seine Rolle gewohnt gut. Es wird seine übliche deutsche Synchronstimme verwendet. Die Story hat das "gewisse etwas" und wird interessant und spannend erzählt. Der Film bietet viele wunderschöne Bilder. Optik und Design sind sehr gut gelungen.

Im Jahr 2077 hat die Menschheit den Planet nach siegreichen Kampf gegen Aliens dennoch aufgeben müssen und ist auf einen anderen Planeten ausgewandert. Viele Gebiete sind atomar verseucht. Tom Cruise soll gemeinsam mit einer anderen Technikerin noch die letzte verbleibende Technologie bis zum endgültigen Abzug von der Erde überwachen und schützen. Letzte versprengte Alien-Rebellen versuchen seine Arbeit zu sabotieren. So einiges an der Story wirkt für den Zuseher unlogisch und plötzlich beginnt sich auch die Hauptfigur zu fragen, was da eigentlich gespielt wird...Hochinteressant!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Blu-Ray wie sie sein soll - technische Referenz, 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Oblivion ist wirklich ein Fest der Sinne - optisch und akustisch ein Film vom Feinsten, aber auch die Story ist bis auf wenige Ausnahmen gelungen und filmisch gut umgesetzt worden.

Technisch ist diese Blu-Ray sowohl vom Bild als auch vom Ton her absolute Referenz: detailreicher, schärfer geht eigentlich nicht mehr. Auch farblich und vom Kontrast her ist das Bild bestens abgestimmt - da passt alles.
Der tolle Sountrack und die Effekte feuern auch auf deutsch in Master-HD 7.1 aus allen bis zu 8 Lautsprechern - das findet man leider viel zu selten.
Jetzt fehlt eigenltich nur noch eine 3D-Umsetzung, denn die hätte bei diesem Film eigentlich super gepasst - keine Ahnung, warum man diese Option bei Oblivion nicht genutzt hat.

Das Steelbook finde ich optisch sehr gelungen, Extras sind auf Blu-Ray auch einige an Bord .
Fazit: SO müssen Filme auf Blu-Ray aussehen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt ist dieser Film gut, eine echte Offenbahrung, 14. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Das klingt jetzt vielleicht etwas kitschig, aber ich finde dass es voll und ganz so ist. Wie gut war früher mal Science Fiction, und das ganz ohne die ausgefeilten Tricks von heute. Dafür traute sich Hollywood wirklich fantastisches zu erzählen. Außerirdische Besuche in Begleitung eines 2 Meter großen Roboters der in der Lage wäre die gesamte Erde auszuradieren, Fremde Planeten die im inneren technische Anlagen erschuffen die sich über hunderte von Kilometern erstreckten und in der Lage sind jeden Gedanken Realität werden zu lassen. Pure Magie, auch mit wesentlich bescheidener Tricktechnik. Wann gab es zuletzt so einen Film? Mehr fällt wenig ein -bis heute und bis zu Oblivion. Eine echte Perle Sondersgleichen und ich will ganz bewusst hier den Gedanken vermeiden dass er für alle die Action lieben zu anspruchsvoll ist. Das ist er beleibe nicht. Ganz im Gegenteil, es knister vor Spannung von der ersten Sekunde an. Nicht in sinnlosen Overkill Geballere (das ist so langweilig wie ein Misthaufen für Gartenabfälle), nein er ist es einfach in allem. Angefangen in der fantastisch überwältigend und so echt wie es nur sein kann gezeigten Welt nach einem Vernichtungskrieg. Ganz New York unter einem Schlammberg begraben wo nur noch einzelnen Risse an der leicht hügeligen dunkelbraunen Erdoberfläche die einzigen Häuserschluchten freigeben und die Spitze des Empire State Buildings einsam aus dem Boden ragt. Die Dachterrasse mit den Ferngläsern ist ebenen Erdes zu Fuß erreichbar. Ebenso aus der Erde ragen die Reste von Stahlpfeilern von den großen Brücken die einmal den Hudson umspannten. Kein Lebewesen soweit das Auge reicht. Was zum Teufel ist da bloß passiert?

Auffällig unter all den Ruinen und Resten menschlicher Zivilisation rauscht plötzlich ein stylisch glänzenden Flugobjekt mit einer Art Glaskugel vorne und einem Hubschrauber ohne Hauptrotor nicht unähnlich über die menschenleere Landschaft die sich so scharf und detailiert auf der Leinwand zeigt dass wir meinen selbst darin herumzulaufen. Das Bild alleine ist schon die reinste Sensation. Dazu wird eine Stimmung untermalt mit wunderbarer Musik erzeugt die völlig in diese Welt eintauchen lässt. Hoch über den Wolken auf kilometerlangen Pfeilern gestüzt befindet sich eine top-moderne Glasvilla die sich schnell als Zentrale eines 2 Mann Teams (Mann und Frau) bestehend herausstellt. Beide bindet aber noch mehr als das Team, sie sind mehr ein Paar, ein Liebepaar das vollkommen aufeinander eingespielt ist und einander vertraut. Die Frau (wunderbar gespielt von Andrea Riseborough) ist die professionelle Leiterin eines Reperaturteams, das gigantische Wasserfördertürme im nahen Ozean überwacht und für die Instandsetzung der sie bewachenden Drohnen verantwortlich ist. Doch gleichzeitig ist sie voller wärme, Freude und Hoffnung darüber dass schon in 2 Wochen ihr Dienst zuende sein wird. Dann kehrt sie zurück zu einer Raumstation enormer Größe im Orbit wo sich der Rest der Menschheit schon versammelt hat um eine weite Reise für einen Neuanfang der Menschheit zum Mond Titan antreten zu können. Dass ihr Traum jäh zerstört wird, gehört zu den packensten Szenen des Films. Ebenso mitleidvoll fiebert man mit ihrem Partner (Tom Cruise) mit der in gewissenhafter Erfüllung seiner Aufgabe ebenso schreckliches über sich und seine Welt entdecken muss. Der Film ist in der Tat ein Film volll von Tragik und Hoffnung, sie trifft einen mit voller Wucht und ist gleichzeitig ein visueller/akustischer Augen/Ohrenschmauss wie er besser kaum sein kann. Sowas hat Hollywood lange nicht mehr gesehen. Ein wunderbarer Film
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit langem wieder mal eine gute Produktion, 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Etwas Startreckfealing, Independence Day, Matrix und Wall-E, abgemischt mit einer wendungsreichen Story, die gleich zu Beginn Spannung erzeugt ,Fragen aufwirft und den Spannungsbogen hält.
Eine Prise Liebesgefühle und Herzschmerz eingestreut um auch ein beklemmendes Gefühl in der Herzgegend zu erzeugen, keinerlei Andeutungen von "wir Ammis sind die Besten und patriotischsten" und fertig ist ein toller Film.

Grafische Darbietung ist sehr gut, die musikalische Untermalung ist richtig toll.

Über den Inhalt der Story sollte ich besser nichts weiter erzählen, sonst geht Ihnen der Reiz des Films verloren. Nur so viel: Die beiden Hauptdarsteller sind allein auf der Erde um mehrere monströse, wasseraufzehrende Energiereaktoren zu warten und vor fremden Eindringlingen zu beschützen. Das Gedächtnis der beiden ist vorher gelöscht worden, um die Sicherheit ihrer Mission nicht zu gefährden. Vorangegangen war ein atomarer Krieg gegen die Eindringlinge in dessen Folge die Menschen auf einen anderen Planeten umgesiedelt worden sind.
Die Story ist bewegend erzählt ohne flach oder kitschig zu wirken.

Und wer genau hinhört kann auch eine kleine Botschaft mitnehmen:
Etwas Ungehorsam und eigenes Denken sollte man sich immer bewahren, egal was die Obrigkeit mit freundlichem Lächeln auch anweist.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachdenkliche Verbeugung vor einem Genre-Klassiker, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Eigentlich sollte man keinen Film bewerten den man erst einmal gesehen hat. Aber in diesem Falle mache ich eine Ausnahme. Oblivion, zu Deutsch "Vergessen" oder "in Vergessenheit", setzt da an wo viele heutige SciFi-Filme längst kein Potential mehr sehen. Eine düstere, postapokalyptische Vision. Die Erde im Jahre 2077. Die Menschheit hat nach einem Krieg die Invasoren mittels nuklearem Holocaust zurückgeschlagen. Während dieser Invasion zerstörten die Aliens den Mond welches eine Reihe von Naturkatastrophen hervorrief welche unseren Planeten unbewohnbar machten. Die wenigen Überlebenden tummeln sich in Habitaten um Titan herum. Jack Harper, Hauptfigur des Films, ist nichts anderes als ein Servicetechniker welcher in Zusammenarbeit mit seiner Partnerin Vika die Wachdronen wartet welche ihrerseits die verbliebenen Ressourcen aus dem Meerwasser entziehen (genauer gesagt saugen sie gleich mal das Meerwasser zur Gänze auf). Aber genug der Spoiler.

Oblivion ist kein Film für Leute die ihren Verstand gern mal abschalten. Kein Krawall-SciFi wie selbst das neue Star Trek es in den letzten Filmen zeigte. Nein. Vielmehr ist dieser Film eine Verbeugung vor 50 Jahren Science Fiction Geschichte. Tom Cruise? Scientology hin oder her. Seine Darbietung des von Visionen begleiteten Technikers überzeugt. Zurück zum Thema. Ich möchte hier eher auf die durchaus gelungenen Zitate und versteckten Hinweise eingehen die der Film bereithält.

Harper steuert den Bubblecopter ganz ähnlich einem Hubschrauber. Machen wir uns nichts vor: Maverick, Top Gun lässt grüßen.
Warum ist in diesem Copter eigentlich ein klappbares Elektromotorrad? Ach ja. Es gab ewig keine Filme mehr in denen Cruise auf einem Motorrad zu sehen ist. Hier sei auch wieder Top Gun erwähnt. Tage des Donners, der sich nebenbei eines ähnlichen Plots wie Top Gun bedient, hat eine ähnliche Szene.

Die Drohnen selbst erinnern in ihrer Designsprache durchaus an die Arbeitsdrohnen aus 2001 - A Space Odyssey. Überhaupt bietet der Film durchaus eine der interessantesten Hommagen (Verbeugungen?) vor einem der brilliantesten Bösen der Filmgeschichte. Die Rede ist von Sally. Wer den Film bis jetzt noch NICHT gesehen hat, sollte diesen Teil überspringen.

SPOILERWARNUNG

Nachdem Harper seinen Bubblecopter ins Innere des Tets (Tetraäder) geflogen hat, übrigens wird hier eindeutig "Independence Day" zitiert, trifft er auf das wahre Gesicht "Sally's". Rote Lichter scheinen Unglück zu bedeuten. Und spätestens wenn Sally ihr wahres Antlitz präsentiert wird dem Zuschauer klar, "Hier hat sich jemand an einem verdammt großen Klassiker bedient.". Ob das nun pure Absicht ist oder nicht. Es wirkt. An keiner Stelle wirkt die Geschichte aufgesetzt oder konstruiert. Sie mag einfach sein. Aber allein die Bilderflut, welche stellenweise wirklich an die Dokureihe "Zukunft ohne Menschen" erinnert, polarisiert. Unterstrichen wird die Handlung vom mir recht unbekannten Synthiepop-Duo M83, welche einen durchweg ästhetischen Soundtrack liefern.

Bildgewaltig und imposant. Viele stören sich am langsamen Erzähltempo des Filmes. Aber genau das ist es was den Film ausmacht. Er will kein Actionepos sein. Zu keiner Zeit. Er soll uns zum Nachdenken anregen. Spätestens als Harper erfährt wer er wirklich ist/war wird auch dem Zuschauer klar: Die Menschen sind nicht ausgesiedelt worden. Sie werden benutzt, die Erde wird ausgebeutet. Zufällige Parallelen zu unserem Raubbau an der Natur sind natürlich absolut keine Absicht... Wie einst in 2001 das Sternenkind "Bowman" wacht auch Sally über die Menschheit. Allerdings sind ihre Beweggründe weitaus egoistischer. Manch einer wird sich fragen ob dieser nukleare Holocaust überhaupt stattfand oder nicht gar ein Erinnerungskonstrukt ist damit niemand der Techs hinterfragt weshalb er nicht in die "Radioaktiven Zonen" treten darf? Die Antwort liegt auf der Hand und zitiert einen weiteren sehr guten SciFi-Film der letzten Jahre: Moon. Ähnlich wie Moon endet in zwei Wochen die "Schicht" auf der Erde. Während Sam in Moon davon überrascht wird sich gewissermaßen selbst zu begegnen, begegnet Tech-49 Harper nach einem Absturz Tech-52, welcher ihm aus dem Gesicht geschnitten scheint. Was in Moon eher nach der Frage nach dem Sinn von Individualität aussieht, wirft in Oblivion gleich auch die Frage auf, "Wieviele Harpers gibt es noch die an ähnlichen Visionen leiden?" Eine davon hatte auch 52.

Wir waren bei Zitaten aus anderen SciFi-Filmen, richtig? Genau. Erwähnenswert wäre hier auch das kurze Auftauchen der Fackel der Freiheitsstatue. "Ihr habt die Erde in die Luft gesprengt!" Na? Erkannt? Richtig, Planet der Affen. Und zwar der Klassiker mit Charlton Heston.

Versteht mich nicht falsch. Trotz seiner vielen Zitate aus anderen Klassikern, auch vor Star Wars wird kein Halt gemacht, funktioniert dieser Film in sich stimmig, wenn nicht gar perfekt. Beim Schauen war ich auch verwundert wieviele "Das kenne ich doch?"-Momente ich hatte. Dennoch. Diese düstere, schonungslose Vision einer Apokalypse ist schlichtweg genial. Joseph Kosinski, welcher auch für den mehr oder minder sehenswerten "Tron Legacy" verantwortlich ist, zeigt hier eindeutig welches Potential in ihm steckt.

In meinen Augen bietet Oblivion das, was das SciFi-Genre seit Jahren vermisst. Stimmige, unterhaltsame und nachdenkliche SciFi welche in meinen Augen Kritik an einer Sache übt, über die wir wirklich nachdenken sollten. Was passiert mit uns, wenn wir den Planeten weiter ausbeuten, uns seiner Ressourcen bedienen als wären sie unbegrenzt vorhanden? Hut ab vor soviel erzählerischem Mut. Fällt es bei so brisanter Thematik auf, dass die Erde, so wie wir sie kennen, hier sogar fast schon in den Hintergrund rückt? Brilliante, künstlerische Bilder treffen auf eine Geschichte die ihresgleichen sucht.

Fazit: Anschauen. Vor allem diejenigen die sich an all dem knalligen Effektgehasche sattgesehen haben.

Herzlichst, euer Chris
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mega Sci-Fi, mit einer kleinen Schwäche......., 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Endlich mal wieder ein Film, bei dem man nicht schon nach drei Minuten alles weiß. Bis zum Ende rätselt man. Auf einen Trichter kann man schnell kommen, aber erst zum Schluss fügt sich alles zusammen, wobei die Frage des "woher" (will nicht zu viel verraten) nicht geklärt wird.
Blu-Ray: Starkes Bild, technisch absolut überzeugend!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mir hat der Film super gefallen !, 10. Dezember 2014
Von 
Martin Käfer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Ich war sehr gespannt auf die DVD,und ich muß sagen Tom Cruise hat hier in einen tollen Sciene Fiction Thriller mit gewirkt,wenn das Ende der Welt dann so aussehen würde,bekommt man schon ein mulmiges Gefühl,insgesamt tolle Designs und super Ausstattung,und Morgan Freeman brilliert ebenso wie die lustigen Drohnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut..............., 30. Juni 2014
Von 
HF "Blubbel" (hinter den Bergen bei den sieben Zwergen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Eigentlich mag ich diese Art von Filmen ABSOLUT nicht, A B E R : Mein Mann hat mich zum "An-Gucken"überredet und ich kann sagen: GUT GEMACHTER FILM - ...5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung !!!
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