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309 von 355 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann es doch noch!
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und...
Vor 18 Monaten von dirtytea veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für SF-Fans empfehlenswert - mit grandioser Optik
OBLIVION ist ein Film, welcher jedem SF-Fan definitiv empfohlen werden kann - OBLIVION ist meiner Meinung nach zwar kein epochales Meisterwerk und kein zukünftiger Genre-Meilenstein, aber dennoch unbestreitbar deutlich besser als die Durchschnittsware und technisch sehr beeindruckend.

Die Optik des Ganzen ist fraglos spektakulär, und sowohl die...
Vor 20 Monaten von Parsec veröffentlicht


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309 von 355 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann es doch noch!, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und 90min Rambo-Dauerfeuer kann ich nicht mehr mitfiebern, sondern bin nach dem Besuch im Kino höchstens nur noch gerädert. Diese traurige Entwicklung ist besonders auch bei Dauerhits wie Fast&Furios oder Stirb Langsam zu beobachten. Und genau hier greift jetzt meine Rezension zu Oblivion. Dieser Film ist nun eine wahre Wohltat. Die ruhigen langen Szenen lassen einen in diese Zukunftswelt abtauchen und intensivieren für mich so die Actionsequenzen. Das moderne Publikum dürfte enttäuscht sein. Wenn man sich nicht auf die ruhigen Passagen einlässt, bleibt nicht soo viel Action übrig - tja, wie dumm dass ein Gehirn zum Benutzen da ist, so bleibt wohl Vielen die Tür zu diesem Film verschlossen.
Ist es schlimm, wenn Ideen geklaut werden? Finde ich nicht - der Film als Ganzes funktioniert ja, warum soll man sich nicht alten Ideen bedienen dürfen! Aufs Minimum runter reduziert ist ja quasi per se jeder Actionfilm gleich: der Protagonist ballert sich durchs Geschehen und am Ende ist wieder Alles gut... wer sich daran stört sollte vielleicht dieses Genre meiden ;)
Bleibt noch die Frage offen, ob dieser Film nur mangels Konkurrenz herraussticht, oder wirklich sehr gut ist. Er landet zwar nicht auf meine persönliche Top10 Liste, aber ich entscheide mich für ein: "Danke Hollywood für diese sehr gute Unterhaltung!"
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachdenkliche Verbeugung vor einem Genre-Klassiker, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Eigentlich sollte man keinen Film bewerten den man erst einmal gesehen hat. Aber in diesem Falle mache ich eine Ausnahme. Oblivion, zu Deutsch "Vergessen" oder "in Vergessenheit", setzt da an wo viele heutige SciFi-Filme längst kein Potential mehr sehen. Eine düstere, postapokalyptische Vision. Die Erde im Jahre 2077. Die Menschheit hat nach einem Krieg die Invasoren mittels nuklearem Holocaust zurückgeschlagen. Während dieser Invasion zerstörten die Aliens den Mond welches eine Reihe von Naturkatastrophen hervorrief welche unseren Planeten unbewohnbar machten. Die wenigen Überlebenden tummeln sich in Habitaten um Titan herum. Jack Harper, Hauptfigur des Films, ist nichts anderes als ein Servicetechniker welcher in Zusammenarbeit mit seiner Partnerin Vika die Wachdronen wartet welche ihrerseits die verbliebenen Ressourcen aus dem Meerwasser entziehen (genauer gesagt saugen sie gleich mal das Meerwasser zur Gänze auf). Aber genug der Spoiler.

Oblivion ist kein Film für Leute die ihren Verstand gern mal abschalten. Kein Krawall-SciFi wie selbst das neue Star Trek es in den letzten Filmen zeigte. Nein. Vielmehr ist dieser Film eine Verbeugung vor 50 Jahren Science Fiction Geschichte. Tom Cruise? Scientology hin oder her. Seine Darbietung des von Visionen begleiteten Technikers überzeugt. Zurück zum Thema. Ich möchte hier eher auf die durchaus gelungenen Zitate und versteckten Hinweise eingehen die der Film bereithält.

Harper steuert den Bubblecopter ganz ähnlich einem Hubschrauber. Machen wir uns nichts vor: Maverick, Top Gun lässt grüßen.
Warum ist in diesem Copter eigentlich ein klappbares Elektromotorrad? Ach ja. Es gab ewig keine Filme mehr in denen Cruise auf einem Motorrad zu sehen ist. Hier sei auch wieder Top Gun erwähnt. Tage des Donners, der sich nebenbei eines ähnlichen Plots wie Top Gun bedient, hat eine ähnliche Szene.

Die Drohnen selbst erinnern in ihrer Designsprache durchaus an die Arbeitsdrohnen aus 2001 - A Space Odyssey. Überhaupt bietet der Film durchaus eine der interessantesten Hommagen (Verbeugungen?) vor einem der brilliantesten Bösen der Filmgeschichte. Die Rede ist von Sally. Wer den Film bis jetzt noch NICHT gesehen hat, sollte diesen Teil überspringen.

SPOILERWARNUNG

Nachdem Harper seinen Bubblecopter ins Innere des Tets (Tetraäder) geflogen hat, übrigens wird hier eindeutig "Independence Day" zitiert, trifft er auf das wahre Gesicht "Sally's". Rote Lichter scheinen Unglück zu bedeuten. Und spätestens wenn Sally ihr wahres Antlitz präsentiert wird dem Zuschauer klar, "Hier hat sich jemand an einem verdammt großen Klassiker bedient.". Ob das nun pure Absicht ist oder nicht. Es wirkt. An keiner Stelle wirkt die Geschichte aufgesetzt oder konstruiert. Sie mag einfach sein. Aber allein die Bilderflut, welche stellenweise wirklich an die Dokureihe "Zukunft ohne Menschen" erinnert, polarisiert. Unterstrichen wird die Handlung vom mir recht unbekannten Synthiepop-Duo M83, welche einen durchweg ästhetischen Soundtrack liefern.

Bildgewaltig und imposant. Viele stören sich am langsamen Erzähltempo des Filmes. Aber genau das ist es was den Film ausmacht. Er will kein Actionepos sein. Zu keiner Zeit. Er soll uns zum Nachdenken anregen. Spätestens als Harper erfährt wer er wirklich ist/war wird auch dem Zuschauer klar: Die Menschen sind nicht ausgesiedelt worden. Sie werden benutzt, die Erde wird ausgebeutet. Zufällige Parallelen zu unserem Raubbau an der Natur sind natürlich absolut keine Absicht... Wie einst in 2001 das Sternenkind "Bowman" wacht auch Sally über die Menschheit. Allerdings sind ihre Beweggründe weitaus egoistischer. Manch einer wird sich fragen ob dieser nukleare Holocaust überhaupt stattfand oder nicht gar ein Erinnerungskonstrukt ist damit niemand der Techs hinterfragt weshalb er nicht in die "Radioaktiven Zonen" treten darf? Die Antwort liegt auf der Hand und zitiert einen weiteren sehr guten SciFi-Film der letzten Jahre: Moon. Ähnlich wie Moon endet in zwei Wochen die "Schicht" auf der Erde. Während Sam in Moon davon überrascht wird sich gewissermaßen selbst zu begegnen, begegnet Tech-49 Harper nach einem Absturz Tech-52, welcher ihm aus dem Gesicht geschnitten scheint. Was in Moon eher nach der Frage nach dem Sinn von Individualität aussieht, wirft in Oblivion gleich auch die Frage auf, "Wieviele Harpers gibt es noch die an ähnlichen Visionen leiden?" Eine davon hatte auch 52.

Wir waren bei Zitaten aus anderen SciFi-Filmen, richtig? Genau. Erwähnenswert wäre hier auch das kurze Auftauchen der Fackel der Freiheitsstatue. "Ihr habt die Erde in die Luft gesprengt!" Na? Erkannt? Richtig, Planet der Affen. Und zwar der Klassiker mit Charlton Heston.

Versteht mich nicht falsch. Trotz seiner vielen Zitate aus anderen Klassikern, auch vor Star Wars wird kein Halt gemacht, funktioniert dieser Film in sich stimmig, wenn nicht gar perfekt. Beim Schauen war ich auch verwundert wieviele "Das kenne ich doch?"-Momente ich hatte. Dennoch. Diese düstere, schonungslose Vision einer Apokalypse ist schlichtweg genial. Joseph Kosinski, welcher auch für den mehr oder minder sehenswerten "Tron Legacy" verantwortlich ist, zeigt hier eindeutig welches Potential in ihm steckt.

In meinen Augen bietet Oblivion das, was das SciFi-Genre seit Jahren vermisst. Stimmige, unterhaltsame und nachdenkliche SciFi welche in meinen Augen Kritik an einer Sache übt, über die wir wirklich nachdenken sollten. Was passiert mit uns, wenn wir den Planeten weiter ausbeuten, uns seiner Ressourcen bedienen als wären sie unbegrenzt vorhanden? Hut ab vor soviel erzählerischem Mut. Fällt es bei so brisanter Thematik auf, dass die Erde, so wie wir sie kennen, hier sogar fast schon in den Hintergrund rückt? Brilliante, künstlerische Bilder treffen auf eine Geschichte die ihresgleichen sucht.

Fazit: Anschauen. Vor allem diejenigen die sich an all dem knalligen Effektgehasche sattgesehen haben.

Herzlichst, euer Chris
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für SF-Fans empfehlenswert - mit grandioser Optik, 7. September 2013
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
OBLIVION ist ein Film, welcher jedem SF-Fan definitiv empfohlen werden kann - OBLIVION ist meiner Meinung nach zwar kein epochales Meisterwerk und kein zukünftiger Genre-Meilenstein, aber dennoch unbestreitbar deutlich besser als die Durchschnittsware und technisch sehr beeindruckend.

Die Optik des Ganzen ist fraglos spektakulär, und sowohl die technischen Designs wie auch die weiten Landschaftsaufnahmen sind sehr gelungen. OBLIVION zeigt oftmals melancholische und gleichzeitig mitreißende Bilder, welche ihre Wirkung nicht verfehlen, gerade die Flüge über die verwüstete leere Erde sind enorm stimmungsvoll und gleichzeitig tricktechnisch erstklassig... und wirken auch in der DVD Umsetzung gut. Noch besser gefiel mir der sehr epische und atmosphärische Soundtrack, welcher auch losgelöst vom Film toll funktioniert. Die Darsteller machen ihre Sache auch soweit gut und die Geschichte funktioniert. Gut sind ebenfalls die Extras: Kommentar-Track, entfallene Szenen, ein kurzes Making Of... hier wird dem Käufer durchaus etwas für sein Geld geboten.

Dennoch kommt man bei all den positiven Aspekten nicht umhin festzustellen, dass OBLIVION auch seine kleineren Schwachpunkte hat. Die gesamte Story funktioniert zwar, sie ist leider nicht wirklich originell und vielen SF-Fans werden ihre Elemente bekannt vorkommen. Mitunter geht es reichlich vorhersehbar zu Sache, ein paar unerwartete Wendungen wären OBLIVION sehr zu Gute gekommen.
Gleichzeitig muss man leider feststellen, dass die Story ziemlich lange braucht, um wirklich in die Gänge zu kommen... die ersten 30 Minuten wirken mitunter etwas gestreckt, der Film kommt erst dann in Fahrt. Aber auch ab diesem Zeitpunkt gibt es immer wieder Momente, in welchen die Handlung etwas stockt. Der Erzählfluss von OBLIVION ist also schlichtweg etwas gewöhnungsbedürftig.

Für alle, die Tom Cruise als Darsteller nicht mögen, sei auch noch zur Warnung mitgegeben, das dieser Film praktisch 80% Screentime für Tom Cruise aufwendet. Der von Cruise gegebene Jack Harper ist DIE Hauptrolle des Filmes, und bei manchen Einstellungen hat man den Eindruck, dass ihr Zweck darin besteht, Cruise in Szene setzen zu wollen. Die Rolle des Jack Harper ist wiederrum eine Rolle, welche Cruise offenkundig auf den Leib geschrieben wurde und in welcher er eigentlich nicht sonderlich überraschen kann, da die in Vielem seinen wohlbekannten Rollen entspricht, eben eine (fast) klassische Tom-Cruise-Figur. Die restlichen Darsteller (u.a. Morgan Freeman) sind eher Staffage. Festzustellen ist aber, dass Cruise seine Sache in OBLIVION für meine Begriffe gut macht.

Alles in Allem: OBLIVION ist wie eingangs geschrieben in meinen Augen kein totales Meisterwerk und hat neben vielen positiven Aspekten auch seine kleineren Schwächen. Das bedeutet aber absolut nicht, dass OBLIVION deswegen irgendwie "schlecht" wäre, im Gegenteil, OBLIVION ist durchaus sehenswert und anständig gelungen.... und technisch über jeden Zweifel erhaben.
Mehr Finetuning in der Erzählweise, ein paar Überraschungen und Wendungen, eine originellere Auflösung, und dies hätte sogar ein ausgezeichneter Film werden können.

Von mir gibts 3 Sterne mit Tendenz nach oben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film! Lustige Rezensionen., 24. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Ich wundere mich ja immer wieder, aber es ändert sich einfach nie: Science-Fiction-Filme werden gerne nach Logiklöchern durchforstet!
Aliens, UFO's, dreiäugige Tassen-Quetschköpfe mit gespaltener Zunge, Klick-Grunz-Telepathie-Geräusche, fliegende Vehikel jeglicher Art, alles zerschmetternde Laser-Waffen... aber die Logik, die LOGIK!
Ja ne, is' klar. Ausgerechnet bei Science-Fiction-Filmen nach wegweisender LOGIK zu suchen, ist ja IMMER eine SUPER IDEE! Aber sei's drum. Solange sich die Menschen um physikalische Grundgesetze Gedanken machen, ist die Welt vermutlich noch weitgehend in Ordnung und stellenweise sogar überaus amüsant.

Der Film: was hab' ich nicht lange mit mir gehadert, bis ich ihn dann doch mal angesehen habe. Tom Cruise ist ja jetzt nicht gerade einer meiner Lieblinge, aber schließlich habe ich es doch "riskiert" und war überaus positiv überrascht!

Optisch ein richtiger Augenschmaus! Sogar dieses "Endzeit-Szenario" hat immer noch Ästhetik. Ob die Gebäude nun schon "zu verrottet" aussehen? Naja, wenn die Gezeiten verrückt spielen und das globale Wetter außer Kontrolle gerät, geht vermutlich schon ziemlich die Post ab. Ob es nicht noch viel schlimmer aussehen könnte, frage ich mich eher?! (Hat denn Niemand Bau-Ruinen in der Nachbarschaft, um zu wissen, wie schnell Häuser herunterkommen können?)

Musikalisch TOP! Ein guter Soundtrack trägt bei mir aber locker zu 40% zum Filmgenuss bei. Hier kam ich voll auf meine Kosten. Kaum eine Szene, die vollkommen ohne musikalische Untermalung läuft. Sequenzen werden mit entsprechender Musik "unruhig" und dynamisch gehalten, ästhetische und intensive Momente perfekt hervorgehoben. Mir blieb nichts anderes übrig, als hier und da tiefzufrieden zu säufzen. Der Soundtrack ist grandios!

Die Geschichte stellt mich zufrieden. Ich habe allerdings auch nicht erwartet, dass das Rad neu erfunden wird. Ich habe den Film angeschaut, um unterhalten zu werden und er HAT mich unterhalten (darüber hinaus sogar ein wenig nachdenklich gemacht). Wollte ich eine Doktorarbeit darüber schreiben, käme ich sicher in die Bredouille, ja. Will und muss ich aber nicht. Klar war ALLES schon mal da. Aber möchte ich mich im Science-Fiction-Genre ernsthaft darüber beklagen, ist das so ähnlich als fände ich es bescheuert, dass Vampire immer wieder Blut saugen. Mir fällt jetzt "spontan" zumindest kein Film ein, von dem man behaupten könnte, eins zu eins davon abgekupfert zu haben.

Fazit: ich wollte unterhalten werden und habe Unterhaltung gefunden - in schönen Bildern, einem hervorragenden Soundtrack und einer Story, die mich weder grübelnd noch meckernd auf dem Sofa zurückgelassen hat. Die Balance zwischen Action-Szenen und ruhigen Sequenzen ist ausgeglichen und der Geschichte und Optik zuträglich.

Ist wie so oft eben Geschmacksache. Von mir gibt es jedenfalls eine klare Empfehlung!
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146 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Waffe bin ich!", 15. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Jack Harper(Tom Cruise) hat fast alles vergessen, aber als er sich erinnert, ist er sich ganz sicher: Nur er kann den Kampf um die Erde entscheiden. Die Figur Harper, die Kulissen der zerstörten Erde, ein nicht ganz lupenrein logisches Drehbuch und eine Garde wirklich guter Darsteller, das ist der Mix, der aus -Oblivion-, jedenfalls wenn sie mich fragen, einen sehr guten Science-Fiction Film macht. Wenn man dann noch weiß, dass die Idee zum Film der Not entsprang, weil Joseph Kosinski durch einen Streik der Drehbuchschreiber, gezwungen war eine noch nicht fertig gestellte Graphic Novel von Arvid Nelson als Filmvorlage zu bearbeiten, dann glaubt man schon, dass auch im Zufall das Glück liegen kann. Die Graphic Novel wurde nie fertig gestellt, Kosinskis Film schon.

Die Erde im Jahr 2077. Nach einem Angriff von Außerirdischen, den Plünderern, ist der Planet zerstört. Die Menschheit hat den Kampf durch den Einsatz von Atomwaffen gewonnen, aber ihre Heimat verloren. Die Erdbewohner haben sich auf eine Raumstation geflüchtet, um von dort die Besiedlung des Mondes Titan vorzunehmen. Vorher sollen die Ressourcen der Energien in den Ozeanen noch gewonnen werden. Dazu arbeiten riesige Hydrotürme in den Meeren. Aber noch immer sind Plünderer auf der Erde. Sie versuchen, die Türme zu zerstören. Um das zu verhindern ist das Team Victoria(Andrea Riseborough) und Jack auf der Erde. Victoria leitet eine kleine Außenstation und Jack wartet und repariert Kampfdrohnen, die dafür vorgesehen sind, die Türme vor Plünderern zu schützen. Victoria und Jack haben noch zwei Wochen auf der Erde vor sich, dann können sie zum Titan reisen. Aber Jack wird von Erinnerungen geplagt, die er sich nicht erklären kann. Irgendetwas hält ihn auf der Erde, aber er weiß nicht was. Als er bei einem Außeneinsatz fast von Plünderern getötet wird, keimen noch mehr Zweifel in ihm auf. Kurze Zeit später sorgen die Plünderer für den Absturz der "Odyssee", eines 60 Jahre alten Raumschiffs, das sich mit mehreren im Tiefschlaf befindlichen Astronauten, in der Erdumlaufbahn befand. Jack sucht die Absturzstelle auf und nichts ist mehr so, wie es war...

Kosinski hatte ganz klar ein paar Klassiker im Blick, als er seinen -Oblivion- produzierte. Ob es Kubricks -2001 Odyssee im Weltraum- oder Trumbulls -Lautlos im Weltraum- ist, Kosinski hat sich wenig, aber in feinen Details an diesen Geschichten bedient. In einer Flugverfolgungsszene fühlte ich mich ein wenig an Luke Skywalker erinnert, aber auch das war nur eine Anlehnung und keine Kopie. Joseph Kosinski hat einen komplett eigenständigen Film abgedreht, der sehr kurzweilig und spannend ist. Wer ein wenig aufpasst, wird nach knapp 40 Minuten wissen, wohin "der Hase läuft". Dranbleiben will man trotzdem. Zu gut sind die Kulissen gewählt. Die zerstörten Niagarafälle, das versunkene Empire State Building oder die versandete George Washington Bridge, dass alles ist faszinierend gut gelungen. Mitten drin ein Tom Cruise, der als Mensch sicher fragwürdig ist, als Schauspieler jedoch über jeden Zweifel erhaben.

Mir hat -Oblivion- sehr gut gefallen. Der Film lehnt an Traditionen im Science-Fiction-Genre an, die seit einiger Zeit nicht mehr bedient wurden. Ridley Scott hat mit seinem -Prometheus- genau das versucht, meiner Ansicht nach, hat er zum Ende der Story jedoch ein wenig den Faden verloren. Kosinski löste die Aufgabe besser. Sein -Oblivion- ist aus einem Guss und hat mich überzeugt. Ob das bei ihnen auch klappt? Probieren sie es aus...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Technisch sehr gute Blu-Ray-Veröffentlichung einer eher ungewöhnlichen SCI-FI-Story, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Die sich im Laufes des Films entwickelnde Story hat mir gefallen. Die Geschichte hebt sich hier wohltuend von den üblichen Stories ab (Aliens greifen die Erde an -viel Geballer und Explosionen- erst im letzten Moment werden die bösen Angreifer von den guten Menschen -Amerikanern- gerade noch besiegt -noch mehr Geballer und noch mehr Explosionen-...)

Auch die Auflösung der Story zum Ende des Films ist eine Überraschung. Ich erzähl das hier aber nicht :-).

Auffällig ist der Kontrast zwischen dem uns allen bekannten überbevölkerten Planet Erde und der Leere / Einsamkeit nach einem, große Teile der Welt zerstörenden Krieg mit den Aliens. Das kommt irgendwie beängstigend gut rüber.

Zwischendurch stellte ich mir die Frage, ob das "Post-War"-Szenario ein wenig zu sauber ist = mehr grausamer Realismus sinnvoll gewesen wäre.
Ich habs dahingehend beantwortet, dass
a) der Betrachter im Film nicht den Zustand des ganzen Planeten kennenlernt
b) viele Gebäude aber auch Flora und Fauna im Krieg einfach pulverisiert worden sind
c) für die Produzenten des Films die FSK-Einstufung auch eine Rolle gespielt haben wird.

Die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller war insgesamt rountiniert und solide. Tom Cruise bringt den Jack Harper gut rüber. Andrea Riseborough überzeugt in der Rolle seiner sich sklavisch nahezu vollständig der Mission unterwerfenden Partnerin.

Die technische Umsetzung auf Blu-Ray in Sachen Bild und Ton (DTS-HD 7.1 Surround) ist sehr gut. Lediglich die deutsche Surround-Kulisse hätte die Stimmen der Schauspieler etwas lauter/ deutlicher hervorheben können.

Für mich ein Top-Sci-Fi-Film und dann auch noch mit DTS-HD-7.1. DANKE UNIVERSAL
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suuper Film., 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Hier hat Hollywood ein Meisterwerk hervorgebracht. Kompliment den Filmemachern.
Es muss nicht immer nur hirnloses Geballer und Explosionen sein. Die Story ist für meinen Geschmack gut umgesetzt.
Der Zuschauer kann in den Film eintauchen und alles um sich herum vergessen. So muss Kino sein! Mehr davon bitte!
Hab ihn mir jetzt schon 3 mal angeschaut und bin immer noch begeistert. Daumen Hoch!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Trailer abgeschreckt und dann eines Besseren belehrt worden, 12. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Habe den Trailer für den Film vor einiger Zeit mehrmals im Kino gesehen und war wenig angetan. Der Film landete quasi in der Kategorie "wird angeschaut wenn er im Free-TV läuft".

Da der Film jetzt bei Instant-Video kostenlos verfügbar ist, habe ich ihn dann doch vor der Free-TV Premiere angeschaut und muss sagen das ich mich getäuscht habe. Gelungene Story mit tollen visuellen Effekten, wenn auch die Wendungen teilweise vorhersehbar bzw. nicht wirklich überraschend sind, was ich jedoch verkraften kann.

Für mich ein gelungenes Beispiel das der Trailer manchmal nicht das Potential des Filmes wiederspiegelt und zwar im positiven Sinne. Normalerweise ist es ja eher so das der Trailer große Erwartungen weckt, die dann enttäuscht werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundreferenz!, 10. Februar 2014
Von 
C. Peitler "PEC" (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Muss jeder haben der sein Homecinema präsentieren will, sehr Bildgewaltig! Sehr empfehlenswert und die Story selbst ist auch genial! Klare Kaufempfehlung!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligenter, optisch atemberaubender Sci-Fi-Film in Perfektion, 11. Februar 2014
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Die Erde wurde in Schutt und Asche gelegt, die menschliche Zivilisation ist fast ausgestorben. Soweit die Grundlage von Oblivion. Im Prinzip ist das Thema verbraucht wie noch was - zumindest auf den ersten Blick.
Noch dazu kommt Oblivion von Beginn an mit sehr ruhiger Erzählweise daher, die den Effektgewittern und Stakkatoschnittwerken, die sonst aus Hollywood kommen, völlig zuwider läuft. Die Spezialeffekte, die man hier sieht, fügen sich super in den Film ein, der zunächst mit einer atemberaubenden Bildsprache punktet, einem Wohnstützpunkt über den Wolken, ins Licht aufgehender Sonne getaucht, einer Landschaft so karg wie auch schön (gedreht wurde in Island soweit ich weiss), und sehenswerten Aufnahmen eines zerstörten Pentagon oder im Schlamm versunkenen Washington Monument mit der Kuppel des Kapitols etwas weiter entfernt, um nur ein paar zu nennen. Diese Bilder die hier entworfen wurden, sind zwar nicht so aufwändig, wie etwa die Traumwelten in "Inception", aber ebenso toll anzusehen.
Man lernt im Rahmen der Handlung erstmal kennen, welche Funktion der von Tom Cruise gespielte Jack Harper hat und mit dem Absturz eines kleinen Raumschiffs und dem Auffinden einer Frau in einer Überlebenskapsel, nimmt die Handlung richtig Fahrt auf, die nicht nur dazu führt, dass Harper andere Menschen findet, sondern auch mehr über sich herausfindet und einige Dinge, die sein Weltbild auf den Kopf stellen....
Oblivion ist, dass wird man spätestens in der zweiten Filmhälfte merken, anspruchsvolles Sci-Fi-Kino mit gelungenen Storietwists und letztlich auch gelungener Action, die aber nie zum Selbstzweck eingesetzt wird.
Der etwas geschultere Sci-Fi-Fan wird aber natürlich auch die eine oder andere Anspielung auf andere Sci-Fi-Filme erkennen. Sei das die "Alien"-Saga, etwa durch den Absturz der Überlebenskapsel oder Harpers etwas abgewandelten letzten Satz im Film. Aber auch Anspielungen etwa auf "Matrix", oder "Independence Day" wird man finden.
Zum Glück gibt es bei Neuerscheinungen aktueller Kinofilme kaum noch maue Bildqualität, den gerade Oblivion ist einer der Filme, denen eine tolle Bildqualität und wegen des tollen Soundtracks ein exzellenter Ton erst einiges ihrer Klasse geben.
Unterhaltsames, intelligentes, optisch tolles Sci-Fi-Kino in Perfektion.
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