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86 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann es doch noch!
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und...
Vor 4 Monaten von dirtytea veröffentlicht

versus
33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Visuell sehr ansehnlich, aber einmal Anschauen langt mir
Aus Jack Reacher wird Jack Harper...

Vor vielen Jahren war Tom Cruise das letzte Mal in einem Science-Fiction-Film zu sehen: "Krieg der Welten". Jetzt ist der Scientology-Anhänger wieder in diesem Genre mit "Oblivion" zurück, der zwar auch in der Zukunft spielt, jedoch einen Tacken düsterer und hoffnungsloser ausgefallen ist: Die Welt ist im...
Vor 12 Monaten von dreamlandnoize veröffentlicht


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86 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und Hollywood kann es doch noch!, 22. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und 90min Rambo-Dauerfeuer kann ich nicht mehr mitfiebern, sondern bin nach dem Besuch im Kino höchstens nur noch gerädert. Diese traurige Entwicklung ist besonders auch bei Dauerhits wie Fast&Furios oder Stirb Langsam zu beobachten. Und genau hier greift jetzt meine Rezension zu Oblivion. Dieser Film ist nun eine wahre Wohltat. Die ruhigen langen Szenen lassen einen in diese Zukunftswelt abtauchen und intensivieren für mich so die Actionsequenzen. Das moderne Publikum dürfte enttäuscht sein. Wenn man sich nicht auf die ruhigen Passagen einlässt, bleibt nicht soo viel Action übrig - tja, wie dumm dass ein Gehirn zum Benutzen da ist, so bleibt wohl Vielen die Tür zu diesem Film verschlossen.
Ist es schlimm, wenn Ideen geklaut werden? Finde ich nicht - der Film als Ganzes funktioniert ja, warum soll man sich nicht alten Ideen bedienen dürfen! Aufs Minimum runter reduziert ist ja quasi per se jeder Actionfilm gleich: der Protagonist ballert sich durchs Geschehen und am Ende ist wieder Alles gut... wer sich daran stört sollte vielleicht dieses Genre meiden ;)
Bleibt noch die Frage offen, ob dieser Film nur mangels Konkurrenz herraussticht, oder wirklich sehr gut ist. Er landet zwar nicht auf meine persönliche Top10 Liste, aber ich entscheide mich für ein: "Danke Hollywood für diese sehr gute Unterhaltung!"
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Blu-Ray wie sie sein soll - technische Referenz, 1. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Oblivion ist wirklich ein Fest der Sinne - optisch und akustisch ein Film vom Feinsten, aber auch die Story ist bis auf wenige Ausnahmen gelungen und filmisch gut umgesetzt worden.

Technisch ist diese Blu-Ray sowohl vom Bild als auch vom Ton her absolute Referenz: detailreicher, schärfer geht eigentlich nicht mehr. Auch farblich und vom Kontrast her ist das Bild bestens abgestimmt - da passt alles.
Der tolle Sountrack und die Effekte feuern auch auf deutsch in Master-HD 7.1 aus allen bis zu 8 Lautsprechern - das findet man leider viel zu selten.
Jetzt fehlt eigenltich nur noch eine 3D-Umsetzung, denn die hätte bei diesem Film eigentlich super gepasst - keine Ahnung, warum man diese Option bei Oblivion nicht genutzt hat.

Das Steelbook finde ich optisch sehr gelungen, Extras sind auf Blu-Ray auch einige an Bord .
Fazit: SO müssen Filme auf Blu-Ray aussehen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat das Zeug zum SciFi-Klassiker, 14. Februar 2014
Von 
N. I. Body - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Bild- und Tonqualität der BluRay sind über jeden Zeifel erhaben (Deutsch DTS-HD 7.1, Englisch DTS-HD Master Audio 7.1). Tom Cruise spielt seine Rolle gewohnt gut. Es wird seine übliche deutsche Synchronstimme verwendet. Die Story hat das "gewisse etwas" und wird interessant und spannend erzählt. Der Film bietet viele wunderschöne Bilder. Optik und Design sind sehr gut gelungen.

Im Jahr 2077 hat die Menschheit den Planet nach siegreichen Kampf gegen Aliens dennoch aufgeben müssen und ist auf einen anderen Planeten ausgewandert. Viele Gebiete sind atomar verseucht. Tom Cruise soll gemeinsam mit einer anderen Technikerin noch die letzte verbleibende Technologie bis zum endgültigen Abzug von der Erde überwachen und schützen. Letzte versprengte Alien-Rebellen versuchen seine Arbeit zu sabotieren. So einiges an der Story wirkt für den Zuseher unlogisch und plötzlich beginnt sich auch die Hauptfigur zu fragen, was da eigentlich gespielt wird...Hochinteressant!
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97 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Waffe bin ich!", 15. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Jack Harper(Tom Cruise) hat fast alles vergessen, aber als er sich erinnert, ist er sich ganz sicher: Nur er kann den Kampf um die Erde entscheiden. Die Figur Harper, die Kulissen der zerstörten Erde, ein nicht ganz lupenrein logisches Drehbuch und eine Garde wirklich guter Darsteller, das ist der Mix, der aus -Oblivion-, jedenfalls wenn sie mich fragen, einen sehr guten Science-Fiction Film macht. Wenn man dann noch weiß, dass die Idee zum Film der Not entsprang, weil Joseph Kosinski durch einen Streik der Drehbuchschreiber, gezwungen war eine noch nicht fertig gestellte Graphic Novel von Arvid Nelson als Filmvorlage zu bearbeiten, dann glaubt man schon, dass auch im Zufall das Glück liegen kann. Die Graphic Novel wurde nie fertig gestellt, Kosinskis Film schon.

Die Erde im Jahr 2077. Nach einem Angriff von Außerirdischen, den Plünderern, ist der Planet zerstört. Die Menschheit hat den Kampf durch den Einsatz von Atomwaffen gewonnen, aber ihre Heimat verloren. Die Erdbewohner haben sich auf eine Raumstation geflüchtet, um von dort die Besiedlung des Mondes Titan vorzunehmen. Vorher sollen die Ressourcen der Energien in den Ozeanen noch gewonnen werden. Dazu arbeiten riesige Hydrotürme in den Meeren. Aber noch immer sind Plünderer auf der Erde. Sie versuchen, die Türme zu zerstören. Um das zu verhindern ist das Team Victoria(Andrea Riseborough) und Jack auf der Erde. Victoria leitet eine kleine Außenstation und Jack wartet und repariert Kampfdrohnen, die dafür vorgesehen sind, die Türme vor Plünderern zu schützen. Victoria und Jack haben noch zwei Wochen auf der Erde vor sich, dann können sie zum Titan reisen. Aber Jack wird von Erinnerungen geplagt, die er sich nicht erklären kann. Irgendetwas hält ihn auf der Erde, aber er weiß nicht was. Als er bei einem Außeneinsatz fast von Plünderern getötet wird, keimen noch mehr Zweifel in ihm auf. Kurze Zeit später sorgen die Plünderer für den Absturz der "Odyssee", eines 60 Jahre alten Raumschiffs, das sich mit mehreren im Tiefschlaf befindlichen Astronauten, in der Erdumlaufbahn befand. Jack sucht die Absturzstelle auf und nichts ist mehr so, wie es war...

Kosinski hatte ganz klar ein paar Klassiker im Blick, als er seinen -Oblivion- produzierte. Ob es Kubricks -2001 Odyssee im Weltraum- oder Trumbulls -Lautlos im Weltraum- ist, Kosinski hat sich wenig, aber in feinen Details an diesen Geschichten bedient. In einer Flugverfolgungsszene fühlte ich mich ein wenig an Luke Skywalker erinnert, aber auch das war nur eine Anlehnung und keine Kopie. Joseph Kosinski hat einen komplett eigenständigen Film abgedreht, der sehr kurzweilig und spannend ist. Wer ein wenig aufpasst, wird nach knapp 40 Minuten wissen, wohin "der Hase läuft". Dranbleiben will man trotzdem. Zu gut sind die Kulissen gewählt. Die zerstörten Niagarafälle, das versunkene Empire State Building oder die versandete George Washington Bridge, dass alles ist faszinierend gut gelungen. Mitten drin ein Tom Cruise, der als Mensch sicher fragwürdig ist, als Schauspieler jedoch über jeden Zweifel erhaben.

Mir hat -Oblivion- sehr gut gefallen. Der Film lehnt an Traditionen im Science-Fiction-Genre an, die seit einiger Zeit nicht mehr bedient wurden. Ridley Scott hat mit seinem -Prometheus- genau das versucht, meiner Ansicht nach, hat er zum Ende der Story jedoch ein wenig den Faden verloren. Kosinski löste die Aufgabe besser. Sein -Oblivion- ist aus einem Guss und hat mich überzeugt. Ob das bei ihnen auch klappt? Probieren sie es aus...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow...!, 1. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe lange nicht mehr solch einen Science Fiction in dieser Qualität und Tiefe gesehen. Der Film wirkte bei mir extrem lange nach und das spricht i.d.R. für einen außergewöhnlichen Film.
Die Handlung ist spannend bis zum Schluss und voller überraschender Wendungen, kein Film von der Stange. Die Bild- und Tonqualität ist erstklassig, wie man es von einer Blu ray erwartet.

Den Machern ist es gelungen die Handlung in die grandiose Landschaft von Island einzubinden und die Tricks sind wirklich erstaunlich gut gelungen. Besonders reizvoll war der Film für mich, weil ich zur Zeit der Dreharbeiten selber auf Island war und die enorme Wirkung dieser gewaltigen Natur auf mich spüren konnte. Dieser Drehort hat sicherlich zur Wirkung des Filmes beigetragen.

Absolute Kaufempfehlung!
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157 von 201 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligenter und spannender Science-Fiction-Film, 11. Mai 2013
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der das Science-Fiction-Genre nicht nur aus laserschwertschwingenden, "Ich bin dein Vater" röchelnden, asthmatischen Halunken und draufgängerischen Sternenflottencaptains auf dem Weg "Into Darkness" bestand, sondern in der es um intelligent entworfene und rätselhafte Szenarios mit einer komplexen und anspruchsvollen Erzählweise ging... fast habe ich geglaubt, solche Geschichten gäbe es nicht mehr. Aber "Oblivion" hat mich, Gott sei's gedankt, eines besseren belehrt.

Die Erde ist verödet und - vermeintlich - verwaist. Die Menschen leben auf dem Jupitermond Titan. Nur einige wenige Teams sind auf Terra zurückgeblieben, um Wasserförderungsanlagen in Gang zu halten. Jack Harper (Tom Cruise) und seine Freundin Victoria (Andrea Riseborough) bilden eines dieser Teams, das sich darum kümmert, Kampfdrohnen instand zu setzen und auf der verödeten Planetenoberfläche alles unter Kontrolle zu halten. Doch eines Tages stürzt ein Raumschiff ab, das scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht ist. Victoria will die Angelegenheit auf dem Dienstweg erledigen, doch Jack hat seine Zweifel - und steht plötzlich allein da...

Ich beginne mal mit dem - meiner Meinung nach - heikelsten Punkt der Sache: Tom Cruise. Aufgrund seiner weltanschaulichen Verirrungen steht dieser Schauspieler ja hierzulande immer wieder in der Kritik, aber ich persönlich finde, dass er in "Oblivion" eine echt gute Figur macht: Er liefert eine gute darstellerische Leistung ab und verleiht der Figur des Jack Harper immense Glaubwürdigkeit und soliden Realismus. Ich bin weiß Gott kein Fan dieses Mannes, aber in "Oblivion" spielt er seine beste Rolle. Finde ich.

Ein wenig enttäuschend hingegen: Olga Kurylenko, die später im Film noch eine wichtige Rolle spielen wird. Ihre Leistung würde ich kritischer sehen als diejenige von Tom Cruise; man tut sich schwer, sich hinterher an die Figur, die Kurylenko verkörpert, zu erinnern. Schlimm ist das aber nicht, da die anderen Schauspieler und generell die vielen anderen hervorragenden Aspekte des Films diesen Mangel ohne Probleme ausgleichen können.

Die Musik (von Anthony Gonzalez, mir persönlich völlig unbekannt) ist sehr gut und passt zu den ästhetischen und wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Ich erinnere mich an viele Bilder aus "Oblivion", die eigentlich nur Stilleben zu sein scheinen - es sind in großartiger Weise komponierte Bilder. Ganz besonders beeindruckt hat mich die Szene mit dem Fernglas...

Die Auflösung des Films ist einfach unglaublich und verschlägt einem zunächst den Atem. Joseph Kosinski ist ein wahrer Meister seines Fachs, soviel steht fest. Für mich ist "Oblivion" ein sehr spannender, unterhaltsamer, intelligenter Science-Fiction-Film alter Schule, der nicht anders als mit fünf Sternen bewertet werden kann.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science Philosophy, 19. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Zählen wir mal durch,wieviele gute Science fiction Filme gibts,die den Namen auch verdienen...Wenn man zwischen Odysee im Weltraum und Oblivion eine Linie ziehen würde,würden nicht viele Filme dran kleben bleiben.So Klassiker wie ALIEN,STAR WARS oder STAR TREK würde ich da mal aussen vor lassen,weil deren Inhalt schon etwas phantastischer ist.
Oblivion ist ein leiser,nachdenklicher Film,der sehr ästhetisch rüberkommt,dabei aber nie sonderlich effekthaschend wirkt. Auch auf allzuviel Kaboom wurde verzichtet was sich auf die Atmosphäre sehr positiv ausgewirkt hat. Oblivion ist die Sorte von Science fiction,die man sich zwei,drei mal angucken sollte um ihn richtig zu verstehen. Leute die nur auf Effektorgien stehen mit viel Action und sabbernden Ausserirdischen sind hier fehl am Platze.
Oblivion ist mehr geeingnet für Menschen,die beim Schauen auch mal den Kopf anschalten,denn der Film bedient sich einer sehr origionellen Story mit einigen überraschenden Wendungen. Sollten sich große Kinder mal ansehen...
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33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Visuell sehr ansehnlich, aber einmal Anschauen langt mir, 19. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Oblivion (DVD)
Aus Jack Reacher wird Jack Harper...

Vor vielen Jahren war Tom Cruise das letzte Mal in einem Science-Fiction-Film zu sehen: "Krieg der Welten". Jetzt ist der Scientology-Anhänger wieder in diesem Genre mit "Oblivion" zurück, der zwar auch in der Zukunft spielt, jedoch einen Tacken düsterer und hoffnungsloser ausgefallen ist: Die Welt ist im Arsch.

Wir schreiben das Jahr 2077: 60 Jahre nachdem Aliens versuchten, die Erde zu erobern, wurde unser Planet fast vollständig zerstört. Die Menschen gewannen zwar diesen Krieg, jedoch wurden so viele Atombomben abgefeuert, dass die Erde danach radioaktiv verseucht und somit unbewohnbar war. Die wenig überlebenden Menschen wurden auf einen entfernten Planeten evakuiert.
Doch nicht alle Menschen wohnen auf diesem Planeten. Der Flugdrohnenmonteur Jack Harper (Tom Cruise) führt ein einsames Leben mit seiner Kollegin Vika (Andrea Riseborough) in einem schwebendem Skytower. Während Vika immer wieder im Funkkontakt mit der neuen "Erde" steht, fliegt Jack mit seinem Bubbleship zur Erde und sorgt für die Reparatur von Drohnen, die wichtige Rohstoffe für die neue Welt abbauen. Ständig muss er auf der Hut sein, denn einige der Aliens verstecken sich noch immer in Höhlen. Ihr einziges Ziel: Menschen zu töten.
Bei einem Patrouillen-Flug sieht er den Absturz eines Raumschiffs und findet in den Trümmern eine Überlebende (Olga Kurylenko). Jack erhält den Befehl, diesen Vorfall zu ignorieren. Jedoch weigert er sich und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, die im das wahre Weltbild zeigen werden...

Mit "Tron - Legacy" legte Regisseur Joseph Kosinski sein Debüt auf's Parkett. Den einen gefiel es, den anderen nicht. Viele beklagten die arg dünne Story. Nun, bei "Oblivion" ist die Story ausgefeilter und neben der ansprechenden Optik begeistert vorallem der Sound (inklusive S-Mixing und S-Editing), der für die Ohren ein toller Genuss ist und somit schon den Kinogang rechtfertigt. Ohne viel Krawumms wird dem Zuschauer der aktuelle Zustand der Erde und der Menschheit erklärt und mit den Aufgaben von Jack und Vika vertraut gemacht. Jeder Tag ist Routine und beginnt morgens mit einer "Sind sie ein gutes Team?"-Ansprache von der leitenden Assistentin. Während Vika dies bejaht und Jack's Flüge beobachtet um ihn vor den Aliens zu schützen, repariert Jack die Drohnen auf der Erde (die sehen aus wie vollgefressene Pacman mit Gatling-Guns, lustig).
Action und Spannung halten sich im ersten drittel arg in Grenzen, aber das macht nichts, da die Optik für sehr viel Abwechslung sorgt. Neben dem Skytower, der wie Paris Hilton's Beachranch aussieht, punktet die Optik auch bei den High-Tech-Objekten, so wie in verschiedenen Landschaftsaufnahmen. Lediglich die Endzeitstimmung will nicht immer so recht aufkommen. Neben berühmten zerstörten Gebäuden und der in der Wüste versunkenen Golden Gate Bridge sehen wir auch herrlich blühende Landschaften (kein Wunder, der Film wurde ja auch in Island gedreht), die nicht nur nach blühender Natur aussehen sondern schon eher wie das Paradies auf Erden wirken. Radioaktivität stelle ich mir anders vor.
Wie auch immer, natürlich lauft Jack in eine Falle der Aliens und somit steigt auch mal die Spannungskurve.

Mit der Bergung der Überlebenden überschlagen sich die Ereignisse. In meinen Augen zu viel des Guten (obwohl einige Szenen und Entscheidungen für ordentlich Puls sorgen) und manche Dinge gehen auch in die falsche Richtung, um in einem Finale zu enden, in dem mal schnell innerhalb zehn Minuten die böse Macht die weiße Flagge hisst. Inklusive einem abschließenden Ende danach, das wirklich ranzig wirkt. Ohne zu spoilern, ist es schwer, was ich damit meine. Aber auch dieser Punkt bzw. das Ende dürfte reine Geschmackssache sein.
Was gibt es sonst noch? Ach ja, ein Morgan Freeman spielt auch noch mit und wirkt mit Vin Diesel's Pitchblack-Gedächtnisbrille sehr, sehr cool. Auch er spielt eine entscheidende Schlüsselrolle. Freeman's Einstieg in den Film geschieht jedoch relativ spät.

Summa summarum ist "Oblivion" kein schlechter Film. Visuell sehr ansehnlich, ein fetter Sound ist vorhanden und auch handlungstechnisch bekommt man einiges geboten, wenn man mal davon absieht, dass von vielen anderen Werken verschiedene Ideen geklaut worden sind.
Dennoch war ich nach der Sichtung gesättigt und kann mir gerade dank des (in meinen Augen) nicht elegant aufgelösten Ende keine Zweitsichtung vorstellen.
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93 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, meine Herren ..., 14. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
... dass ich das noch erleben darf!

Ein technisch brillianter SciFi-Film: klasse Bild und (vor allem) referenzwürdiger 7.1 HD-Ton in deutsch! Wo gibt's denn so was? Haben die Studios denn etwa tatsächlich gemerkt, dass die Blu Ray ein HD-Medium ist?
Selten einen so differenziert abgemischten 7.1-Ton gehört: super Surround-Feeling, kerniger Bass und klare Dialogverständlichkeit. Selbst eine Unterscheidung zwischen Surround und Back-Surround ist immer wieder möglich ...Geht doch!
Andere Blockbuster dieser Art werden sogar künstlich auf DVD-Niveau reduziert, obwohl im englischen ein 7.1-HD-Mix vorhanden ist ... (siehe z.B.: "Prometheus")

Über die Handlung möchte zumindest ich hier nicht referieren; das ist und bleibt sehr subjektiv. Der eine wird gut unterhalten, der andere eben nicht. Das ist und bleibt so.
Aber nur wegen der Anwesenheit von Tom Cruise (bzw. seines Privatlebens) zu alles und jedem einen angeblichen Scientology-Bezug herzustellen, ist einfach nur schlecht! Das die Menschheit in Frieden leben will und wir alle im selben Boot (bzw. Planet) sitzen, das war glaube ich schon etwas länger bekannt ...

Insgesamt ein etwas anderer Science Fiction-Film, in einwandfreier technischer Präsentation und grandioser Tricktechnik. Dazu noch ein schickes (matt bedrucktes) Steelbook (leider ohne Booklet o.ä.), aber immerhin mit Innendruck und den Credits bzw. FSK-Aufdruck auf einer abnehmbaren Papp-Rückseite. Sehr schön!

Von mir 5 Sterne: wurde gut unterhalten und habe mich über ein sehr gutes Bild und einen noch besseren Ton gefreut! Da macht die Blu Ray doch tatsächlich richtig Spaß!
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97 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie habe ich diese Sorte Film vermisst ..., 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Oblivion [Blu-ray] (Blu-ray)
Keine Spoiler, ich verrate nichts. Sie sollten auch nichts vor dem ersten Gucken wissen!

Die Überschrift sagt es schon, diese Sorte Film schien im Hollywood-Popcornkino-Einerlei der letzten Jahre, obwohl ich besagtes auch gern schaue, beinahe vergessen. Damit meine ich einen (Sci-Fi)-Actionfilm mit Hirn, spannender und neuartiger Geschichte, wenig Logiklöchern, interessanten Wendungen, wenig allzu offensichtlichen Computereffekten, wenig Effekthascherei, dem nötigen Ernst und einem guten Finale.
"Oblivion" erzählt eine von der ersten bis zur letzten Minute mitreißende, kluge Geschichte mit zahlreichen, unvorhersehbaren Storytwists, die auch zum Nach- und Mitdenken anregt. Es gibt viel Action, keine nervigen Nebenhandlungen, wenig Liebesgeplänkel und ein tolles, zum Glück aber nicht überladenes Finale.
Die unterschwellig geäußerten Gesellschaftskritiken sind unübersehbar.

Sämtliche Darsteller sind klasse, besonders Tom Cruise läuft zur Höchstform auf. Bild- und audiotechnisch ist das Ganze ein Traum. Auch die Ausstattung und die Landschaftsaufnahmen bzw. Schauplätze können sich sehen lassen.
Wo Computereffekte eingesetzt wurden, ist mit dem Auge nicht zu erkennen. Und dass auf dieses ätzende 3D (ja, ich hasse es wirklich) verzichtet wurde, kommt nicht nur dem Filmgenuss sowie der futuristischen und hellen Optik des Films zugute, es stört auch den Stil nicht, indem extra Szenen eingebaut oder inszeniert werden, damit sie einen 3D-Effekt haben oder in 3D gut aussehen. Nein, stattdessen hat man sich hier voll und ganz auf eine beeindruckende 2D-Inszenierung konzentriert und das habe ich persönlich ebenfalls sehr vermisst, seit 3D um sich geschlagen hat.

Ich will nichts verraten, deshalb kann ich mit meiner Rezension nur oberflächlich bleiben. Ich bin ein Filmfan (kein Freak) und schaue so ziemlich alles, was gut ist. Darum kann ich sagen, dass "Oblivion" ein Film ist, der sich zu gucken endlich mal wieder richtig lohnt und der auch beim zweiten und dritten Mal Spaß macht, auch weil er einfach so frisch wirkt. Wer also einen Film mit Action, Verstand und brauchbarer Logik, aber wenig Effekthascherei und überflüssigem Humor sucht, der ist mit "Oblivion" bestens beraten. Die erste Kinokarte seit langem, die ich nicht bereut habe!
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