summersale2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden studentsignup Cloud Drive Photos Learn More praktisch Siemens Shop Kindle Shop Kindle Sparpaket SummerSale

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2014
Ich habe meinen ca. 10 Jahre alten Kenwood KVR-V4070D gegen den Denon getauscht, da mich vor allem das integrierte Internet-Radio und das Airplay gereizt haben.

Unschöner Klang und Lösung:

Nach dem Anschließen und Ausmessen mit dem recht einfachen und übersichtlichen Audyssey erst mal eine unschöne Überraschung: der Denon klang zwar sehr rein, aber auch irgendwie blechern und synthetisch. Stimmen kamen unnatürlich hell rüber. Mein 5.1-System von Quadral ist jetzt zwar nicht der Überflieger, aber am Kenwood kam da schon was Vernünftiges raus. Also auf die (lange) Suche gegangen. Da ich kein Audio-Freak bin und mich nur bei Neuanschaffungen mit sowas beschäftige, war erst mal lesen und googeln angesagt. Die Lösung: trotz Lautstärke in Mittelstellung (in der Anleitung zum Ausmessen so empfohlen) am aktiven Subwoofer regelte der Denon nach dem Ausmessen mit Audyssey diesen auf -12db runter (unterste Grenze) und den Rest rauf, um den "dominanten" Subwoofer aufzufangen. Dabei kam dann der o. a. Klang raus. Die Lösung: Subwoofer-Lautstärke auf 1/4tel, nochmal ausmessen und siehe da: wow, was für ein Klang! Und noch ein Tipp: am aktiven Subwoofer die Übernahmefrequenz (Crossover) voll aufdrehen und den Denon regeln lassen.

Man liest hier in den Rezessionen immer wieder von bescheidenem Klang beim Denon. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass das in den allermeisten Fällen entweder am fehlerhaften Einmessen (s. o.) oder anderen Anschlussproblemen liegt. Zumindest dann, wenn vorher aus den gleichen Boxen ein zufriedenstellendes Ergebnis rauskam.

Internetradio / Speicherplätze:

Ich hatte vor dem Kauf hier die Frage reingestellt, ob Internetradio auch ohne Anschalten des Fernsehers bedient werden kann. Hier die selbst gemachte Erfahrung: ja, man kann. Ziemlich einfach sogar. Und die oft kritisierte angebliche Limitierung auf nur drei Speicherplätze gibt es NICHT. Es ist richtig, dass man nur drei Internetstationen DIREKT über die Tasten am Gerät oder der Fernbedienung aufrufen kann (die allerallerallerliebsten Sender). Und das macht auch Sinn. Denn die anderen (Lieblings-Stationen) kann man unter Favoriten oder unter der Rubrik radiodenon.com ablegen. Und das ganze dann noch nach Genre oder wie man auch immer will, sortiert. Das macht die Sache übersichtlich. Aufgerufen werden können die Favoriten und die Sender, die unter Denon.com gespeichert sind, ebenfalls mit der Fernbedienung, ohne dass der Fernseher eingeschaltet wird.
Die vielfach vorgetragene Kritik, dass man sich zum Speichern von Radiosendern bei vTuner registrieren muss, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Denn aus meiner Sicht kann man die Sender auch direkt am Gerät suchen und in die Favoriten speichern. Komfortabler gestaltet sich das ganze über vTuner, da man da noch Untergliederungen der Favoriten (Genre, Stimmung etc.) vornehmen kann. Man kann also entscheiden, was man will.

Internetradio / Airplay / Spotify Empfang:

Schliesst man per Lan an den Router an, funktioniert das Ganze wunderbar und ohne Aussetzer oder Unterbrechungen. Bei mir läuft das über DLAN, d. h. über die Steckdose, da der Denon in einem anderen Stockwerk steht, als der Router.
Vorher beim Kenwood hatte ich lange rumexperimentiert mit externen Internet-Radio-Lösungen über den AUX-Eingang und WLAN. Trotz bestem W-LAN Empfang kam es bei allen angeschlossenen Gerätschaften (iOS und Android) und mit verschiedenen Internet-Radio-Apps zu Aussetzern und Unterbrechungen. Auch das Wechseln der WLAN-Kanäle brachte da definitiv nix. Das ist jetzt vorbei. Das Radio dudelt jetzt schon seit ein paar Tagen ohne einen einzigen Aussetzer.
Das gleiche gilt für die Airplay-Funktion. Wenn man seinen Router und seine Internet-Leitung nicht überfordert und mit drei Geräten gleichzeitig surft, video-on-demand guckt und auch noch VoIP telefoniert, klappt das ganz ausgezeichnet und fehlerfrei. Die vielen Probleme, die hier im Zusammenhang mit Airplay beschrieben werden, sind aus meiner Sicht auf Netzwerkprobleme zurückzuführen. Gerade im Hinblick auf Internetradio via WLAN habe ich da so meine Erfahrungen gemacht (s. o.)...

Spotify: will man direkt vom Gerät aus zugreifen, braucht man einen Premium-Account bei Spotify (sollte in der Beschreibung eigentlich erwähnt werden). Da ich diesen nicht habe, greife ich übers Tablet zu und streame per Airplay. Auch das funktioniert einwandfrei.

Für mich springen für den Denon fünf Sterne raus, da er für mich in diesem Preissegment perfekt ist. Hat man die Systematik des Geräts erst mal verstanden, gestaltet sich auch die Bedienung sehr leicht und intuitiv. Ich denke, der Denon wird mich mindestens so lange begleiten, wie der Kenwood. ;-)
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2013
Ich habe diesen Receiver aus lauter Verzweifelung gekauft. Hatte vorher einen Yamaha RX-V765 mit dem ich auch sehr zufrieden war bis... ja bis ich meine Canton Lautsprecher, einschl. Standlaustprecher für Links und Rechts, gegen ein Teufel Columa 300 tauschte. Durch einen Umzug waren die Canton zu present und der Hausfrieden hing schief. Das ich Einschnitte, was die Klangqualität hin nehmen musste, war mir klar aber... ups, das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der Klang war muffig, wie ein Brei wo nichts zusammen passte. Dumpf ohne Präzision. Die Enttäuschung war groß. Die Trauer nach meinen Canton größer. Mein Gott, was habe ich herum gefummelt. Ausprobiert und recherchiert.

Dann kam mir Anfang des Jahres der erste Test für den Denon AVR X1000 vor die Nase. Mehr als positiv. Von Preisklassenreferenz war die Sprache. Luftig, Dynamisch mit herrausragendem Einmesssystem. Aha, und das ganze für ganze kleines Geld. Die positiven Nachrichten und Rezensionen nahmen zu und der Preis ab, sodass ich jetzt einfach zugeschlagen habe. Was blieb war das Set von Teufel und ein mulmiges Gefühl im Magen. Zurückschicken geht ja immer noch.

Nach dem der Receiver endlich geliefert wurde, Neugier und Erwartung waren groß, ging es ans auspacken. Deutlich kleiner und deutlich leichter war der erste Eindruck aber sehr zurückhaltend und elegant im Äußeren. Die Verarbeitung ist für diese Preisklasse hervorragend. Natürlich keine Aluminiumfront wie bei dem Yamaha aber wie gesagt... sehr elegant und aufgeräumt. Nicht lange warten, Yamaha abgebaut und den Denon angeschlossen. Das Anschließen der Lautsprecherkabel ging sehr schnell. Die Schraubklemmen liegen nebeneinander und erleichtern und verkürzen die Angelegenheit ungemein. Dann noch einmal alles Vermessen und die Lautsprecher vernünftig ausgerichtet und das hochgelobte Audyssey konnte mit der Arbeit beginnen. Geleitet durch das einfache aber dadurch auch sehr verständliche Bildschirmmenü war die Arbeit recht schnell getan. Das Bildschirmmenü zeigt ziemlich genau, wo das Mikrofon zu stehen hat und verarbeitet die Infos nach jedem Messdurchgang. Danach hoffte ich auf große Augen und offenen Mund. Gut, die Augen blieben normal der Mund aber offen. So klingt also Preisklassenreferenz? Oh man, wo ist mein Yamaha? Schrecklich kann ich nur sagen. Da passte nichts zusammen. Schlimmer als vorher. Verwaschen und ohne Struktur. Keine Räumlichkeit da die Rear so laut waren, dass man die Frontlautsprecher nicht mehr hörte. Die Umgebungsgeräusche bei Der Herr der Ringe waren so laut, dass man die Stimmen nicht wahrgenommen hatte. Im Stereobetrieb ging es so gerade eben noch aber die Enttäuschung war groß. Das Beste war der Bass, der dröhnte nicht mehr. Die Teller und Tassen gaben endlich Ruhe aber bei der Fehleinstellung hätte ich die auch so nicht mehr gehört. War mir auch keiner Schuld bewusst. Hatte ich mich doch Punkt für Punkt ans Menü gehalten.

Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, ging ich erneut ans Werk. Googlete aber vorher das Problem. Im Hififorum fand ich dann ein sehr gut erklärtes Procedere zur Einmessung mit Audyssey. Also, bitte das Messmikrofon zur erst am Haupthörplatz aufstellen und die Messung durchführen. Danach, nicht wie beschrieben die äußeren Ecken der Couch nutzten, sondern sich nur 20-30cm links, rechts, vor und hinter dem Haupthörplatz entfernen. Ruhig alle 8 Messpunkte wie vorgegeben nutzen. Man bewegt sich letztendlich Kreisförmig um den Haupthörplatz und bezieht vielleicht noch die Nebenplätze links und rechts mit ein. Die Frage ob Audyssey Dynamic Volume eingeschaltet werden soll unbedingt mit Nein beantworten. Danach die Rear, die immer noch zu laut waren, zurückgeregelt und...

da war es nun... Augen groß und Mund offen. Sehr erwachsen der Kleine. Wie soll man Klang beschreiben??? Als ob ich von meinen Lautsprechern die Verpackung entfernt hätte. Luftig und auf den Punkt genau kommt jetzt der Klang. Strukturiert mit Sinn für Feinheiten. Ich weiss, es wurde schon so oft beschrien aber ich höre jetzt wirklich Dinge die ich vorher noch nicht gehört habe. Die Stimmen immer klar hörbar, Umgebunggeräusche present aber nicht überlagernd, direktionale Effekte ohne Klangveränderung. Räumlichkeit mit Tiefe und Weite. Der Bass absolut entzerrt, also trocken ohne nachwummern. Gestern habe ich mir das ganze Livekonzert von Schiller angehört... Meine Frau fragte mich... wieso grinst du so doof???

Der Yamaha ist schon verkauft und ich weine ihm keine Träne nach. Er war der König solange die Lautsprecher passten. Aber sein Ende kam mit dem Verkauf der Canton. Nun hat der Denon bei mir den Thron bestiegen und ich werde ihm huldigen... bis...
66 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
90 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2013
Ich habe mir diesen AVR gekauft, da mein bisheriger (Onkyo TX-NR609) leider kaputt gegangen ist.

Mein Setup Zuhause besteht aus 2 x Dali Zensor 5 und einem Klipsch Synergy Sub 12.

Positiv:

- Meines Wissens nach bestes Einmesssystem in dieser Preisklasse

- Airplay

- Netzwerkfunktionen (Internetradio, Wiedergabe von Audioformaten von Geräten im Heimnetzwerk, etc)

- Denontypischer Klang (sehr subjektiv, aber mir gefällts)

- Sehr gute Schritt für Schritt Anleitung über den Fernsehbildschirm bei Erstinbetriebnahme (sehr Einsteigerfreundlich)

- Drehknopf zur Source-Auswahl an der front

- Front-USB (Ich hasse es hinters Regal zu müssen um den USB Stick zu tauschen)

- Gut funktionierende App-Fernsteuerung (via Iphone, aber auch für Android möglich)

- Sehr übersichtliche Fernbedinung

- 1 Jahr Garantieverlängerung auf 3 Jahre über den "Denon Owner`s Club", einfach online ein Konto anlegen und sein Gerät registrieren.

- Sehr schöner Bass imm 2.0 Betrieb

- geringer Stromverbrauch

- automatische Abschaltung bei Nichtaktivität, ich liebe dieses Feature ;)

Negativ:

- relativ wenig HDMI-Eingänge (4 Stück hinten, 1 Stück vorne)

- ab und an Probleme beim Airplay, vor allem im "fliegenden Wechsel", also sprich wenn z.B. eine Wiedergabe vom USB-Stick erfolgt und dann während der Wiedergabe auf Airplay gewechselt wird. Es dauert zeitweilen sehr lange bis der AVR die Wiedergabe startet. Airplay funktioniert über WLAN nur uneingeschränkt bei sehr guter Signalstärke, über Netzwerkkabel logischerweise ohne Probleme.

- Die Trennfrequenz ist nur in 20er Schritten einstellbar also von 40 auf 60 usw...

- Die Front ist aus Kunststoff (beim Onkyo war diese Aus Metal)

- Kein 4K Upscaling (wobei dies im Moment jedoch noch nicht wirklich nutzbar wäre)

Fazit:

Unterm Strich überwiegen die Vorteile ganz klar und ich habe in 98% der Zeit der Nutzung keinerlei Probleme!

Ich bereue diesen Kauf und den Wechsel von Onkyo auf Denon keine Sekunde und bin sehr zufrieden mit dem AVR. Da ich mit den HDMI-Eingängen reiche und auch sonst nicht mehr Austattung brauche ist dieses Gerät TOP!

Jetzt der wohl wichtigste Punkt, der Klang!

Ich bin hin und weg. Die Stimmen lösen sich sehr schön von den Lautsprechern und auch die Räumlichkeit hat sich deutlich verbessert im Vergleich zum Onkyo. Was wohl dem besseren Einmesssystem zu verdanken ist. Bei sehr hochwertigen Aufnahmen spielt der Denon klarer und präziser als es im Vergleich der Onkyo tat. Ich habe das ganze auch im direkten Vergleich hören können da ich 2 AVR`s zum testen gleichzeitig hatte (Onkyo TX-NR 609 von einem Freund und den Denon)
Ich hatte nicht erwartet das der Klangunterschied so deutlich sein würde, vor allem was die Räumlichkeit betrifft! Das bessere Einmesssystem lohnt sich auf jeden Fall und man kann damit an bis zu 8 versch. Punkten im Raum messen.

Preis/Leistung:

Für das gezahlte bekommt man einen puristisch ausgestatteten AVR der jedoch ein tolles Einmessystem mitbringt und klanglich für dieses Budget absolut in Ordnung ist. Ich persönlich finde den Kompromiss zugunsten von MultiEQ XT und zu Lasten von mehr HDMI-Eingängen bzw. weiteren Endstufen sehr gut gelungen. Auch fehlende Features wie z.B. Upscaling vermisse ich nicht wirklich und kann daher zum Punkt Preis/Leistung ein gut vergeben.

Auch der mitgebrachte "Compressed Audio Restorer" macht eine gute Arbeit. Sinn und Zweck ist Musik mit schlechter Qualität so zu verändern um Sie trotzdem hören zu können. Man kann sich jetzt zwar keine Wunder erwarten, aber gewisse Titel die ich auf dem Onkyo leider nicht hören konnte kann ich mittlerweile wieder hören. Natürlich wird das auch keine Kristallklare Aufnahme mehr werden jedoch kann man sich die meisten Aufnahmen dennoch anhören. Ebenso die Internetradios, welche ja leider i.d.R. in einer niedrigen Qualität streamen sind nun zu ertragen ;)

Falls man mehr HDMI-Eingänge oder auch Ausgänge möchte, sollte man auf ein Modell der höheren Klasse zurückgreifen. Als da wären X2000 bis zum X4000. Wobei der X4000 dann auch wieder ein besseres Einmesssystem, nämlich das MultiEQ XT 32, mitbringt.

Bei Fragen einfach einen Kommentar hinterlassen und ich antworte zeitnah ;)

Ich Nutze mein System in etwa 60/30/10 Prozent, Fernsehen/Musik/BD und PS3.

Zu guter letzt noch ein Link zur Herstellerseite mit den techn. Daten des AVR`s, da ich diese Auflistund deutlich übersichtlicher finde als hier ;)

[...]
1111 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2013
Installation:
Der AVR-X1000 hat eine echt schöne Benutzeroberfläche am TV, die Installation geht einfach und schnell. Die Einmessung ist auch sehr einfach und lohnt sich dann muss man das ganze nicht von Hand machen. Nachher kann man die Sachen dann noch auf persönliche Bedürfnisse anpassen.

Benutzung:
Wenn alles installiert ist kann man auch schon loslegen. Der Receiver hat so viele Funktionen und Möglichkeiten, dass ich als 0815-Nutzer noch lange nicht alles ausprobiert habe, aber zu bedienen ist er echt leicht.
Sehr gut ist auch die Denon-App mit der man das ganze steuern kann vom Handy aus (anstatt Fernbedienung). Einzelne Macken hat die App noch, vereinzelt wirft sie einen raus oder zeigt den Receiver gar nicht erst an.

Preis:
Die 400€ haben mich zu Beginn noch abgeschreckt, vor allem weil andere Receiver wie z.B. der Onkyo oder Yamaha deutlich günstiger zu haben waren. Dann dachte ich aber ich gönn mir mal das neueste Modell und nicht eins was damals schon länger auf dem Markt war. Es hat sich meiner Meinung nach gelohnt. Bisher macht das Ding was es soll und das auch noch gut ;) Wie ich gesehen habe haben sie sogar inzwischen den Preis auf 319€ angepasst, was echt ein fairer Preis ist für diesen hochwertig wirkenden, sehr schön verarbeiteten Receiver.

Alles in Allem ein Top-Gerät für gutes Geld und ne absolute Kaufempfehlung, für jemanden der Wert auf guten Sound legt aber kein Vermögen dafür zahlen will (Vorausgesetzt man besitzt eine entsprechende Anlage :) )
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2013
Es handelt sich um einen extrem benutzerfreundlichen Receiver, schnell verkabelt und betriebsbereit. Die Fernbedienung spricht zügig an, das Umschalten zwischen TV, Bluray, Radio usw funktioniert problemlos. Zusammen mit dem Denon DBT 1713 Blu-ray player und dem HKTS 9 5.1 Boxenset von Harman Kardon ergibt sich ein grossartiger Klang. Sowohl in Stereo, als auch im 5.1 Surround Sound. Jede Art von DVD, Bluray, CD und besonders SACD wird extrem gut wieder gegeben. Bei Money for nothing von Dire Straits im Surround Sund (SACD) gibt es Gänsehaut! Die Blu-rays von Game of thrones werden in einzigartiger Bild und Tonqualität wiedergegeben, das gilt natürlich auch für andere CDs und Blurays. Sensationell. Absolute Kaufempfehlung. Ich hatte vorher einen BDS 570 von Harman Kardon, der spielt 3 Ligen darunter!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
204 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 15. August 2013
Grundlegendes zum Kauf eines modernen AV-Receivers:

Es sprechen viele Gründe dafür, einen alten AV-Receiver gegen ein modernes Gerät der aktuellen Jahrgänge einzutauschen. Neben der erweiterten HDMI-Spezifikation, die nicht nur 3D-Signale verarbeiten kann, sondern auch CEC bietet (die Steuerung aller über HDMI angeschlossenen Geräte), bieten vor allem die modernen Einmess-Systeme, ohne die kaum ein moderner AVR auf den Markt kommt, eine erhebliche Klangverbesserung. Diese Einmess-Systeme stellen mittlerweile fast das "Herzstück" aktueller AV-Receiver dar und sind somit hauptverantwortlich dafür, wie das Gerät in den eigenen vier Wänden klingt. Vor allem in 5.1- oder 7.1-Systemen werden gerade im Bassbereich viele Raumprobleme erkannt und beseitigt, so dass das Filme sehen oder Musik hören fast schon eine neue Dimension erfährt.

Besonderes Augenmerk sollte man zudem auf die gebotene Anschlussvielfalt legen, da sich gerade hier viele Geräte grundlegend unterscheiden. Einige bringen die volle Ausstattungspalette mit, andere sind bis auf das absolut Nötigste kastriert.

Meine Situation stellt sich so dar, dass ich einen 40m² Raum mit einer 5.1-Anlage beschalle, wobei mir sowohl das Anschauen von Filmen, vor allem aber auch das hochwertige Hören von Musik wichtig sind. Meine Film- und Musiksammlung befindet sich mittlerweile größtenteils im Netzwerk, weshalb Streaming einen wichtigen Aspekt für mich darstellt.

Als Lautsprecher kommen bei mir 2x Piega P2 Kompaktlautsprecher für die Front, 1x Canton CM7 als Center, 2x Piega LDS 1.5 als Rears sowie ein Jamo Sub 660 als aktiver Subwoofer zum Einsatz.

Zum Testen des Filmtons habe ich folgende Filme verwendet:

- Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Einleitung)
- Krabat (Einleitung)
- Batman - The Dark Knight (Banküberfall)
- Master And Commander (Seeschlacht am Anfang des Films)
- Pirates Of The Caribbean II - Dead Man's Chest (Anfangsszene)

Zum Testen der Musikalität und der Streamingfähigkeiten kamen u. A. diverse hochauflösende Produktionen des Labels "Stockfish Records" als FLAC 96kHz sowie Mehrkanal-WAVs mit DTS-Ton zum Einsatz. An Audioformaten konnten alle Receiver MP3, WAV (stereo) und FLAC (44,1 und 96kHz) problemlos wiedergeben. Mehrkanalaudio in Form von WAV (DTS) beherrschte allein der Denon X1000. Die Wiedergabe von Videomaterial beherrschte keiner der eingebauten Medienplayer.

Zu den Einmess-Systemen:

Alle Kandidaten bis auf den Pioneer kommen mit dem Audyssey MultEQ XT-Einmess-System inkl. passendem Messmikrofon ins Haus, das eine Raummessung an insgesamt 8 Punkten durchführt (man kann zwar auch weniger Punkte messen, sollte aber für ein besseres Ergebnis am besten die vollen 8 Messungen durchführen). Man kann somit also eine ganze Hörzone einmessen, beispielsweise die gesamte Couchbreite und -tiefe.

Startet man die automatische Einmessung, erschallen nacheinander aus allen Lautsprechern sog. Sweeps, die in kurzer Zeit einmal das komplett darstellbare Frequenzspektrum durchlaufen. Anhand dieser Messung wird ermittelt, welche Frequenzen nach welcher Laufzeit in welcher Stärke am Messpunkt ankommen. Daraus ergeben sich automatisch Abstand und Frequenzspektrum der einzelnen Lautsprecher zum Hörplatz, ebenso aber auch unerwünschte Frequenzerhöhungen und Auslöschungen (sog. Raummoden) des Hörraums.

Im Ergebnis werden nun die einzelnen Lautsprecher gegeneinander zeitlich so verzögert, dass am Hörplatz alle Schallquellen zur gleichen Zeit ankommen (Laufzeitkorrektur), was durchaus Sinn macht, wenn man bedenkt, dass wohl nur in Ausnahmefällen alle Lautsprecher exakt gleich weit entfernt vom Hörplatz stehen.

Zusätzlich wird den sog. Raummoden (Frequenzbereichen, die aufgrund der Raumakustik besonders stark betont und somit zu laut wiedergegeben werden) mittels eines Equalizers zu Leibe gerückt, indem diese Frequenzen abgeschwächt werden. Hierdurch ergibt sich gerade im Bassbereich ein wesentlich sauberes Klangbild, da so Nachschwingen und Dröhnen erfolgreich entgegengewirkt wird. Dieser Eindruck bestätigt sich auch durch die anschließende Hörprobe.

Die dynamische Lautstärkeregelung sollte man übrigens unbedingt deaktivieren, hat sie doch ein hörbares Pumpen der Lautstärke innerhalb eines Musikstücks zur Folge. Hier kommt anscheinend lediglich ein simpler Kompressor (nicht einmal ein Multiband-Kompressor) zum Einsatz, der die Musik auf einheitlichem Ausgabepegel zu halten versucht. Meiner Meinung nach ist dieses Feature gründlich misslungen.

Pioneer hingegen baut auf dem hauseigenen Einmess-System Advanced MCACC auf, das zwar lediglich einen einzigen Messpunkt zulässt, dafür aber eine wesentlich breitere Palette an Mess-Signalen aussendet, so unter anderem auch Signale zur Messung der Impulsantwort. Die Arbeitsweise ist im wesentlichen identisch mit dem Audyssey-System, d.h. es werden Korrekturen am Frequenzgang der einzelnen Kanäle sowie eine Laufzeitkorrektur vorgenommen.

Denon X1000 :: Denon AVR-X1000 5.1 Surround AV-Receiver (Internet-Radio, HDMI, DLNA-Streaming, AirPlay, 145 Watt) schwarz

Der X1000 ist als einziger Kandidat ein reiner 5.1-Receiver und kommt zudem komplett ohne Videosektion. Ersteres lässt sich verschmerzen, wenn man sowieso nur ein 5.1-System benötigt, Letzteres lässt sich dann verschmerzen, wenn man bereits im Besitz eines Blu-ray Players ist, der diese Video-Aufpolierer an Bord hat.

Mein alter AV-Receiver Harman Kardon AVR 3550 ging seiner Zeit (2002/2003) für stolze 699,- Euro (UVP) über den Ladentisch und galt als einer der audiophilsten Vertreter seiner Preisklasse. Daher war ich sehr gespannt (und ehrlich gesagt nicht wirklich zuversichtlich), ihn mit einem Neugerät der 400,- Euro-Preisklasse würdig ersetzen zu können.

Der Denon X1000 kam nach 2 Tagen wohlbehalten bei mir zuhause an, und als ich ihn aus seinem Karton befreite, schwante mir abermals Übles, war er doch deutlich kleiner und leichter als mein alter Receiver. In dieser Streichholzschachtel von Verstärker sollten tatsächlich 145 Watt pro Kanal stecken?!?

Mein zweiter Eindruck war ein rein optischer: Der X1000 sieht - ich bitte für die harten Worte um Verzeihung - ziemlich billig aus. Alles ist aus schwarzem Plastik, die Fernbedienung sieht eher aus wie eine, die man als Zubehör für einen Aldi-Fernseher erwartet, und die Rückseite ist nicht gerade üppig mit Anschlüssen bestückt. Vor allem aber sieht der Bereich unterhalb des großen und gut auflösenden Displays sehr billig aus: Eine große Plastikfläche, über deren gesamte Breite eher sporadisch wirkend ganze 4 Anschlussbuchsen verteilt sind. Eine klappbare Abdeckung hätte hier deutlich zu einer höheren optischen Wertigkeit beigetragen.

Der Anschluss an den TV verlief völlig unproblematisch. Kaum eingeschaltet, wurde ich bereits narrensicher angeleitet, wie ich am besten meine Lautsprecher aufzustellen und an den Denon anzuschließen hätte. Beim Anschließen der Boxen war ich dann angenehm überrascht, wie unproblematisch es gehen kann, zehn Lautsprecherstrippen über Kopf an die Rückseite eines Gerätes anzuschließen (wahlweise Stöpseln, wenn Bananenstecker vorhanden, oder Schrauben, wenn nur die blanke Litze vorliegt), solange dessen Anschlussbuchsen nur nebeneinander anstatt wie üblich paarweise übereinander liegen. Sehr entspannend.

Als nächstes folgte die Einmessung der Lautsprecher mittels des Audyssey MultEQ XT-Programms nebst beigelegtem Messmikrofon. Das Ergebnis der Einmessung hat mich tatsächlich verblüfft: Die Abstände der Lautsprecher zum jeweiligen Messpunkt wurden absolut exakt auf den Zentimeter ermittelt (ja, ich habe tatsächlich per Hand nachgemessen), und sogar die Position des Subwoofers wurde völlig korrekt ermittelt. Entsprechend passt das Einmesssystem auch gleich die jeweiligen Verzögerungen an, um die unterschiedlich langen Wege des Schalls zum Hörpunkt auszugleichen - und es wird der Subwoofer äußerst(!) erfolgreich entzerrt. Soll heißen: Alle störenden Resonanzen von unerwünschten Raummoden wurden perfekt eliminiert, und dennoch blieb das Basssignal sauber erhalten. Die Audyssey-Filter scheinen also extrem schmalbandig und sauber zu arbeiten.

Anfangs dachte ich, der Denon würde kaum Bass ausgeben, bis ich mich an das Fehlen der mitschwingenden Schränke und Raumresonanzen, die den Bass vorher unnatürlich aufdickten, gewöhnt hatte. Das Ergebnis war absolut hervorragend: Sauberer, abgrundtiefer Bass ohne Dröhnen, Flattern oder nachschieben.

Womit ich gleich allgemein zum Thema Klang übergehen möchte. Es ist mir nicht ganz klar, welchen Anteil am Klang des Denon die perfekte Einmessung der Lautsprecher hat und welcher auf die tatsächliche Klanggüte des X1000 zurückzuführen ist. Das Ergebnis ist jedoch folgendes: Meine Lautsprecher klangen plötzlich, als hätte man einen dicken Vorhang vor ihnen beiseite gezogen. Die Räumlichkeit ist spürbar gewachsen, die Feinauflösung hat stark gewonnen, die Tiefenstaffelung ist eine gänzlich andere als vorher - und zwar im positiven Sinne. Wie gesagt, der Harman Kardon war ebenfalls bereits audiophil angehaucht - und ich mit seinem Sound eigentlich bislang zufrieden. Das hatte sich mit dem kleinen Denon schlagartig gewandelt.

Es macht ungemein Spaß mit dem X1000 gute Musik zu hören. Sowohl im Stereobetrieb als auch in Dolby Surround. Denn auch die Algorithmen des Dolbysystems scheinen eine Menge dazu gelernt zu haben. Beim Harman Kardon war beim Hören von Stereo-Musik in Dolby Surround immer ein Abfall im Bass zu bemerken. Außerdem fielen starke Filterunsauberkeiten und Phasenschweinereien auf, die die Musik insgesamt undurchsichtig und matschig machten. Beim Denon ist von all dem nichts mehr zu spüren. Dolby Surround klingt genauso dynamisch, durchzeichnet und druckvoll wie reiner Stereobetrieb. Davor ziehe ich glatt meinen Hut.

Auch im Filmbereich legt der X1000 eine gehörige Schippe Feinauflösung drauf. Im ersten Teil der Herr der Ringe-Trilogie sollte man sich unbedingt einmal die Vorgeschichte um den Kampf gegen Sauron anschauen, um Receiver (oder auch Lautsprecher) miteinander zu vergleichen. Dass die Erzählstimme Galadriels ständig Position, Tiefe im Raum und den Hallanteil ändert, ist mir vorher nie wirklich aufgefallen. Der Denon zeichnet hier einen Facettenreichtum, der wirklich erstaunlich ist: Die Stimme löst sich vom Centerspeaker, wandert zwischen den Front-Kanälen hin und her, kommt in den Raum hinein, zieht sich wieder nach hinten zurück, klingt mal trocken und direkt, und mal völlig schwerelos.

Auch die Leistung stimmt beim Denon. Er macht ordentlich Druck, ohne dabei aber je den Output zu einem Brei zu vermatschen. Rein klanglich kann ich dem Denon - vor allem angesichts seines Preises - nicht weniger als eine dicke Eins ins Heftchen schreiben.

Nun aber zu meinen Kritikpunkten:
Der große Vorteil des bereits erwähnten Einmesssystems Audyssey MultEQ XT ist zugleich sein größter Nachteil: Es funktioniert nahezu perfekt, wessen sich anscheinend auch der Hersteller bewusst ist. Denn wenn man Audyssey benutzt, ist fortan keinerlei manueller Eingriff in den Klang mehr möglich. Es lassen sich noch nicht einmal ganz banal Höhen und Tiefen nachregeln. Einzig die Lautstärke der jeweiligen Kanäle inkl. des Subs sind per Hand nachjustierbar. Will man selbst Hand an den Klang anlegen, muss man auf den Einsatz der Audyssey Filter komplett verzichten.

Ein weiterer Kritikpunkt in diesem Zusammenhang geht an die dynamische Lautstärkeanpassung. Ist diese aktiviert, klingt der X1000 auch bei leisen Lautstärken deutlich kräftiger und edler. Sieht man sich diesen Effekt jedoch einmal genauer an, kommt man auf das fast gleiche Klangergebnis, wenn man einfach die Lautstärke um etwa 6-9 dB erhöht. Hinter dieser dynamischen Lautstärkeanpassung, die sich übrigens in drei Stufen einstellen lässt, verbirgt sich ein simpler Kompressor, der das gesamte Audiomaterial lautstärkemäßig zusammenstaucht (es geht also der Dynamikumfang in den Keller) und anschließend den Gesamtpegel erhöht. So klingt alles lauter, voller und satter. Problematisch hierbei ist, dass der Kompressor nicht sehr sauber arbeitet. Man kann ihn bei gewissen Musikstücken regelmäßig "pumpen" hören, etwa wenn ein Stück mit einer zarten Stimme beginnt, zu der sich dann ein tiefer Bass gesellt. In dem Augenblick, in dem der Bass einsetzt, werden die Laustärkeenergie des Basses vom Kompressor gemessen und die Lautstärke der übrigen Instrumente heruntergefahren. Die Stimme wird also schlagartig leiser. Dieser Effekt tritt übrigens bereits bei der leichtesten Einstellung auf. Ich habe die dynamische Lautstärkeanpassung daher komplett deaktivieren müssen.

Ein dritter Kritikpunkt geht an den im Denon X1000 verbauten Mediaplayer, der Audio vom NAS direkt wiedergeben kann. Hierzu bietet der Denon eine Auffrischung komprimierter MP3-Dateien an, die auch tatsächlich gut funktioniert: Es wird mehr Bass und mehr Präsenz geboten, als die Datei ursprünglich aufweist. Was den Mediaplayer deutlich herabsetzt, ist die mangelnde Fähigkeit, in Audiodateien "spulen" zu können. Man kann nicht an eine bestimmte Stelle eines Liedes (oder schlimmer: Eines Hörbuchkapitels) springen, sondern kann einen Track nur von Anfang bis Ende anhören. Für mich völlig unverständlich; das kann der Media Player in meinem LG-TV weitaus besser. Dieser Kritikpunkt richtet sich allerdings an alle von mir begutachteten Kandidaten, die ebenfalls allesamt nicht in gestreamten Audiodateien spulen können, was mir völlig unverständlich ist.

Als nervigster Punkt ist beim X1000 sicherlich die Trägheit der Fernbedienung zu nennen. Der X1000 hinkt der Eingabe auf der FB ständig einen Tick hinterher, was sich besonders beim Durchstöbern mehrerer Ordner im Netzwerk störend auswirkte. Fehlbedienungen aufgrund zu lahmer Reaktion des Receivers kamen bei mir regelmäßig vor.

Ansonsten arbeitet der X1000 sauber und zuverlässig, auch CEC über HDMI funktionierte bei mir tadellos.

Da unterm Strich für mich persönlich jedoch die Klangqualität oberste Priorität besitzt (fernab von jeglichem Komfort oder tollen Zusatzfunktionen), ziehe ich für diese Mängel lediglich einen Stern ab. Denn der Klang ist für diese Preisklasse (und vielleicht sogar noch für die darüber liegende) einfach der (audiophile) Hammer!

Denon AVR 2113 :: Denon AVR 2113 7.1 AV-Receiver (6 HDMI mit 3D, 4K, Airplay, Spotify, Internetradio, Netzwerk, USB, 7x 125 Watt) schwarz

Aus dem Jahr 2012, dafür aber eine Klasse größer als der X1000, stammt der Denon AVR 2113. Im Gegensatz zum aktuellen X1000 verfügt er aber über eine komplette Videosektion, und bringt obendrein noch eine Reihe zusätzlicher Anschlüsse mit. Außerdem zählt er im Gegensatz zum X1000 bereits zu den 7.1-Receivern. Zudem ist er mit aktuell etwa EUR 390,00 nur unwesentlich teurer, was jedoch mit einem enormen Mehrumfang an Ausstattung ausgeglichen wird.

Auch der AVR 2113 wird mit dem Einmess-System Audyssey MultEQ XT ausgeliefert. Entgegen der Aussage auf der Denon-Webseite ließen sich hier aber - trotz aktuellster Firmware - lediglich 6 der 8 Messpunkte ansprechen. Keine Ahnung warum. Das Ergebnis der Messung kann sich aber dafür durchaus sehen lassen: Es ist eigentlich kein Unterschied zum X1000 hörbar. Klanglich ist der AVR 2113 dem X1000 äußert ähnlich, dafür scheint er jedoch noch einmal ein bisschen erwachsener zu klingen: Er offenbart noch ein paar Details mehr, und spricht vor allem den Subwoofer noch etwas sauberer an. Dies könnte jedoch auch auf die leicht unterschiedliche Einmessung zurückzuführen sein, obwohl hier eigentlich eher im Gegenteil zu erwarten gewesen wäre, dass alles einen Tick unsauberer klingt.

Die Verzögerungen der Fernbedienung des X1000 sind beim AVR 2113 nicht vorhanden, dafür scheint die gesamte Firmware ein wenig unsauberer als beim X1000 zu laufen (beispielsweise entlockten DTS-Audiodateien dem 2113 lediglich ein digitales Rauschen).

Ansonsten sind die beiden Modelle in vielen Punkten identisch: Die Bedienoberflächen gleichen sich wie ein Ei dem anderen, der Klangcharakter ist absolut gleich (auch wenn der AVR 2113 rein subjektiv empfunden alles noch einen Tick besser zu machen scheint), und auch die Optik ist nahezu identisch. Der AVR 2113 verfügt auf der Frontseite allerdings über einen Komponenteneingang, der beim X1000 fehlt.

Im Vergleich zum aktuellen X1000 bekommt man beim AVR 2113 für ein wenig mehr Geld eine ganze Palette an Videofunktionen wie Upscaling, Filter etc. sowie mehr Anschlüsse - und 2 Verstärker mehr.

Pioneer VSX-923 :: Pioneer VSX-923-S 7.2 AV-Receiver (Airplay, Steuerung via App, DLNA, HTC Connect, MHL, vTuner Webradio, Gappless Wiedergabe, HDMI-CEC, 3D, 4K Ultra HD Video Scaler) silber

Wieder brandneu ist der VSX-923 von Pioneer, der im Vorabtest auf Areadvd.de anscheinend einen sehr guten Eindruck hinterließ. Aus diesem Grund kam er auch für mich als interessanter Testkandidat in Frage.

Ich war auf das Ergebnis wirklich gespannt, zumal der Pioneer (ich war zugegeben noch nie ein Fan dieser Marke) angeblich mit völlig neuen klanglichen Tugenden aufwarten sollte, so wie beispielsweise weitaus weniger scharfen Höhen, einer hohen Dynamik und Spielfreude sowie einem rabenschwarzen Bass.

Die Einmessung verlief noch einfacher als bei den Denons, da hier lediglich 1 Messpunkt benötigt wird. Im Gegensatz zu Audyssey MultEQ XT ist es beim Advanced MCACC des Pioneer angeblich möglich, weitere Eingriffe in die Klangcharakteristik des Receivers vorzunehmen, ohne die gemessenen Ergebnisse über Bord zu werfen. Das war bei mir leider nicht möglich. Wollte man beim Pioneer manuell in den Equalizer eingreifen, musste man das Einmess-System abschalten (genauso übrigens wie bei Audyssey). Vielleicht lag das in meinem Fall aber lediglich an einer frühen Firmware-Version. Dafür gibt der Pioneer deutlich mehr Details zu den von ihm vorgenommenen Klangkorrekturen preis, als es Audyssey tut.

Nun aber zum eigentlichen Klang: Auch nach mehrfachem Einmessen war ich vom Klangcharakter des Pioneer ziemlich enttäuscht. Im Vergleich zu den Denons klang er spitz und scharf, zwar weitläufig und transparent, aber eben absolut nicht warm. Stimmen fehlte genau jene Substanz, die die Denons ausgezeichnet hatten. Der Bass packte zwar tief und brachial zu, von Feinzeichnung oder gar Charme konnte aber keine Rede sein.

Ich vermute einfach mal, dass der Pioneer vom Klangcharakter einfach nicht zu meinen Lautsprechern passt. Ich könnte mir vorstellen, dass Lautsprecher, die von Hause aus eher zurückhaltend im Hochtonbereich sind, vom Charakter des Pioneer profitieren.

Dafür verfügt der VSX-923 von den bisher getesteten Kandidaten über die reichhaltigste Ausstattung an Anschlüssen und Videofunktionen.

Marantz SR6007 :: Marantz SR6007 Receiver ( HDMI-Anschluss, iPod/iPhone-Steuerung:direkte Steuerung,USB-Anschluss )

Als letzten Kandidaten habe ich mir (eigentlich eher "spaßeshalber") den Marantz SR6007 ins Haus kommen lassen, denn preislich spielt der Marantz bereits in einer deutlich höheren Liga als die übrigen Kandidaten, weswegen ein direkter Vergleich natürlich unfair ist. Ein anderer Versender hatte jedoch ein unschlagbar günstiges Angebot, das den SR6007 dann doch nur unwesentlich teurer als den Pioneer erschienen ließ.

Marantz ist übrigens mit der Firma Denon verbunden, was man an vielen Details erkennen kann. Die Software ist dieselbe wie bei Denon, die Menüs sehen nahezu identisch aus, allerdings sind die Marantz-Geräte hochwertiger angesiedelt als die Denons. Im konkreten Beispiel stellt sich das so dar, dass es sich beim SR6006 (dem Vorgänger des SR6007) quasi um einen Denon Denon AVR 2313 handelte (dem größeren Bruder des von mir getesteten Denon AVR 2113). Die Ingenieure von Marantz haben dann noch einmal extra Hand angelegt, um die bereits vorhandenen audiophilen Qualitäten des Denons nochmals zu steigern - und ihm nebenbei eine komplett andere Optik verpasst.

Zugegeben, man muss das Marantz-Design mögen: Ein nostalgisch anmutendes rundes Bullauge in der Mitte, in großem Abstand flankiert von zwei Drehreglern, dafür aber mit gebürsteter Aluminiumfront und vorgewölbten Backen treffen sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Meinen Geschmack allerdings durchaus - wobei ich - wohl auch aufgrund meines früheren Marantz PM40 Stereo Verstärkers - ein kleines bisschen Marantz-vorbelastet bin, steht der Name Marantz doch schon seit etlichen Jahren für ein Höchstmaß an Klangqualität zu einem noch vertretbaren Preis.

Soviel dazu, weshalb ich mir auch noch den Marantz SR6007 ins Haus holte.

Der Marantz bringt jede Menge Anschlussmöglichkeiten mit, darunter 2 HDMI-Ausgänge, je 2 optische und coaxiale Eingänge - und sogar einen MMC-Plattenspieler-Anschluss. Hinzu kommt eine ausgewachsene Video-Sektion nebst Upsacling und Filtern.

Der Klangcharakter ist den kleineren Denons naturgemäß nicht unähnlich: Prinzipiell sehr luftig und transparent, dabei dynamisch und druckvoll. Im Gegensatz zu den Denons klingt er jedoch etwas weniger warm, was allerdings wohl eher daran liegt, dass die Denons eben eine (mir durchaus sehr gefallende) leicht künstliche Wärme mitbringen. Der größte Unterschied zwischen den Denons und dem Marantz sind sicherlich die Klarheit, die Natürlichkeit und die Transparenz, mit der der Marantz aufspielt. Gerade im Bassbereich kommt der SR6007 noch einmal deutlich sauberer und differenzierter herüber. Die oberen Mitten sind noch transparenter und detailreicher durchzeichnet, die Höhen einen Tick weniger seidig, dafür aber ebenfalls noch ein bisschen offener. Der Marantz offenbarte Details, die bei den Denons lediglich mit genauem Hinhören zu erkennen waren. Der Unterschied zu den anderen Kandidaten, gerade was Auflösung und Räumlichkeit angeht, war wirklich frappierend.

Auch im Bass klingt der Marantz anders: Gerade im Filmbereich ist es durchaus eine Umgewöhnung, vom Denon-Bass auf den etwas "filigraneren" Bass des Marantz umzusteigen. Hat man sich aber erst einmal daran gewöhnt, wird einem klar, dass hier mitnichten etwas fehlt, sondern dass der Bass einfach noch genauer und sauberer drückt, als bei den ohnehin schon guten Denons. Würde ich mich ganz weit aus dem Fenster lehnen wollen, würde ich an dieser Stelle behaupten, dass die Denons im Vergleich zum Marantz etwas "gesoundet" sind, während letzterer mehr auf Natürlichkeit und Analyse getrimmt wurde. Mache ich aber natürlich nicht...

Fazit:

Die beiden Denons stellen in jedem Fall eine gute Investition dar, wenngleich sich bei dem geringen Preisunterschied der Griff zum etwas größeren Vorjahresmodell AVR 2123 durchaus lohnt. Wer auf mehr Anschlüsse sowie Videofunktionen wert legt, sollte das auf jeden Fall tun. Der X2000, das kleinste Modell des aktuellen Jahrgangs, das mit solcher Ausstattung aufwartet, kostet aktuell knapp EUR 600,00.

Ob der Pioneer SVX-923 von Hause aus so klingt, wie er sich bei mir präsentierte, oder ob er sich lediglich mit meinen eher feingeistigen Lautsprechern nicht vertragen hat, kann ich nicht beurteilen. Er verfügt auf jeden Fall über eine vollwertige Ausstattung, sowohl was die Anschlussvielfalt als auch was die Videofunktionen angeht. Ich würde hier jedoch aus rein klanglichen Gründen auf jeden Fall den Denon AVR 2113 bevorzugen.

Wer noch eine Nummer größer zugreifen möchte und mit dem Denon AVR 2313 liebäugelt, kann in Anbetracht dessen Straßenpreises von aktuell knapp EUR 600,00 meiner Meinung auch gleich zum neueren (und sicherlich noch besser klingenden) Marantz SR6007 greifen. Da bereits das Nachfolgemodell SR 6008 in den Startlöchern steht, wird der Preis des 6007 vermutlich ohnehin noch etwas fallen.

Im Vergleich zu meinem alten Harman Kardon AVR 3550 gewinnen alle Testkandidaten deutlich, allein schon aufgrund der moderneren Ausstattung, vor allem aber aufgrund der mittlerweile wirklich effektiven Einmess-Systeme. Auch das Hören von Stereo-Music im Dolby Surround-Modus hat einen Quantensprung nach vorne gemacht. Beim HK war das nie eine echte Option; zu sehr hat sich der Klang durch den Surround-Prozessor von dem reinen Stereoklang unterschieden: Weniger druckvoll, eher schwammig und mit wesentlich weniger Pegel musste hier jedes Mal von Hand angepasst werden, damit das Ergebnis einigermaßen brauchbar war. Bei den aktuell getesteten Kandidaten war das Hören von Stereo im Surround-Modus hingegen die reinste Freude.

Mir persönlich hätte eigentlich der Denon X1000 bereits als deutliche Verbesserung zum Harman Kardon AVR 3550 ausgereicht. Der ältere Denon AVR 2113 bot sich als Alternative zum X1000 an, weil er eine ganze Menge mehr Ausstattung bietet und noch einen Tick erwachsener klingt. Auch "hakt" hier die Fernbedienung nicht. Vom Preis des AVR 2113 über den Pioneer VSX-923 bis zum Marantz SR6007 war der Weg allerdings nicht mehr besonders weit, um doch gleich Nägel mit Köpfen zu machen - und mich schlussendlich für den Marantz zu entscheiden. Ob der Mehrpreis die Sache wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. In meinem persönlichen Fall stellt der Marantz SR6007 auf jeden Fall die - im wahrsten Sinne des Wortes - "preiswerteste" Lösung dar. Schließlich kaufe ich meinen nächsten AV-Receiver erst wieder in frühestens 10 Jahren ;o)
4141 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2013
Habe nach monatelangen Lesen von Diversen Testberichten etc. mich für dieses Gerät entschieden. Ich kann nur sagen ich bin
begeistert ! Dieses Gerät hat sozusagen meinen 25 Jahren alten Boxen neues Leben eingehaucht. Das gesamte Klangvolumen ist da und die Bässe kommen ohne Subwoofer trotzdem gut. Die mp3 klingen erstaunlich gut. Auch der TV Ton wird über das HDMI Kabel sauber wiedergegeben. Habe mich für dieses Gerät entschieden, obwohl ich momentan nur 2 Stereo Boxen angeschlossen habe, damit die Möglichkeit besteht zu einem kompletten 5.1 Set zu erweitern. Kann aber sagen, dass der Sound so schon total toll ist. Einrichtung mit dem Assistenten ist auch ganz einfach.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2014
Ich spare mir hier das ganze technische Gelaber da die Daten dieses Receivers hinlänglich bekannt sind. Leider war bei meiner Lieferung das Audyssey Mikrofon nicht dabei, wurde mir aber von Denon 3 Tage später per UPS geliefert.
Die Menüführung ist top und ausgereift und führt den Einsteiger perfekt durch die Installation. Haptik ist Top und die Optik sowieso. Nun zum Wichtigsten: Zum Klang ! Ich betreibe den Receiver mit dem Teufel Consono 35 MK3 in einem normalen Wohnzimmer. Nichts genau ausgemessen, nicht alles in Ohrhöhe, also tatsächlich wie Otto-Normal-Verbraucher. Mich hat bei meinem früheren System (Harman Kardon AVR 1000 & Canton Movie 10 MX) immer gestört, dass die Lautstärke Unterschiede aus 5.1 Quellen immer sehr nervig waren. Der Subwoover hat den Nachbarn immer in Alarmbereitschaft versetzt, da er dachte, dass die Russen angreifen.

Nicht so mit dem Denon ! Nach dem Einmessen mit dem Audyssey Mikro steht bei dem Receiver die Dynamic Volume Funktion zur Verfügung. Diese sorgt dafür, dass der Raumklang nahezu perfekt auf die Boxen verteilt wird und die Lautstärke bei extrem lauten Explosionen und Musik dynamisch geregelt wird. Die Stimmen kommen trotzdem noch klar und laut und deutlich aus dem Center.

Die Wiedergabe über Airplay ist Top ! Ich wähle die Musik am Iphone über Spotify aus und der Receiver spielt einwandfrei die Musik ab. Musikwiedergabe klingt aus meiner Sicht im Stereo Modus am Besten.

Das Gute ist, dass der Receiver die Soundeinstellungen im jeweiligen Modus beibehält. Stellt man also für Musik einmal den Subwoover ein, bleibt er dabei und muss nicht beim Filme gucken wieder nachgeregelt werden.

Ich bin froh, mich für den Denon entschieden zu haben. Das Preis/Leistungsverhältnis ist derzeit aus meiner Sicht nicht zu toppen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2014
Nachdem ich bislang meinen Fernsehton über einen alten Stereo-Verstärker laufen ließ, wollte ich nun auf ein 5.1. System umrüsten. Ich habe mich wegen der positiven Rezensionen und wegen der Möglichkeit, über Airplay auf meine Apple-Geräte zuzugreifen, für den DENON AVR X 1000 entschieden.

Das Anschließen des neuen Boxensets, des Bluray-Spielers sowie des Fernsehers sind unkompliziert. Bei der Einmessung über Audyssey wurde das vertauschte Kabel am Center sofort erkannt. Der kabellos angeschlossene Subwoofer wurde als weiter entfernt stehend erkannt und somit die leichte Verzögerung durch die kabellose Übertragung automatisch ausgeglichen. Ans Netz angeschlossen habe ich den Receiver dann über den Netgear WNCE2001-100PES Universal WLAN Internet Adapter (Ethernet to WLAN) Wegen der drahtlosen Übertragung des Subwoofer-Signals über den Marmitek Audio Anywhere 625: Drahtlose Tonübertragung mit Funk scheint allerdings die Airplay-Funktion gestört zu werden. Bei Übertragung des Signals über Kabel klappt es hingegen einwandfrei. Ob das Problem nun bei den Marmiteks oder bei Apple oder bei Denon liegt? Bislang habe ich da noch keine Lösung gefunden. Daher wird mein ipad momentan nur über Kabel angeschlossen. Das klappt dann auch problemlos.

Schwächen gab es hingegen beim Software update. Auch bei mehrmaligen Versuchen gab es immer wieder eine Download-Fehlermeldung, der Receiver sprang dann auf " Update-Retry" und war in einer Endlos-Schleife gefangen. Nach 6 h Versuchen des Software-Updates habe ich es dann aufgegeben und die neue Software über USB als Download aufgespielt, obwohl hiervon von DENON allerdings abgeraten wird. Wenigstens das hat dann aber problemlos geklappt.

Das Zusammenspiel mit dem TEUFEL-Boxenset klappt aber hervorragend. Bei Filminhalten werden die Toninhalte automatisch erkannt und für das aus Sicht von DENON bestmögliche Erlebnis eingestellt. Hier wünsche ich mir allerdings dennoch die Möglichkeit einer Einflussnahme, da nur wenige voreingestellte Soundmodi verfügbar sind. Ob man das dann allerdings besser einstellen würde, sei mal dahingestellt !?

Für die Bedienung eignet sich auch die DENON-Remote-App, die gratis aus dem App-Store heruntergeladen werden kann und intuitiv bedient werden kann. Im Zusammenspiel mit dem per Kabel angeschlossenen ipad ist dann auch wieder über das iphone eine kabellose Bedienung der Inhalte möglich.

Für 5.1. Sound aus meiner Sicht ein sehr empfehlenswerter Receiver mit nur kleinen Schwächen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist hierbei wirklich sehr gut!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2013
Die Bewertung ist preisbezogen. Der Receiver ist anschlussseitig mit dem nötigsten ausgestattet. Nur aktive Subwoofer können angeschlossen werden. Eingänge: Es gibt 4 HDMI-Buchsen + 1 Monitor (ARC) HDMI rückseitig, 2 optische Eingänge, Sub-Out, ein Netzwerkeingang. Analog können 2 Geräte (Stereo) angeschlossen werden. 2 FBAS Eingänge, 1 FBAS Ausgang (Monitor), Frontseitig 1 HDMI, ein Kopfhörer Ausgang! Es ist auf eine 5.1 Konfiguration ausgelegt. Externe Endstufen können nicht angeschlossen werde. Die Eingänge können frei zugeordnet werden. Ist der TV nicht mit ARC ausgestattet, so kann man problemlos einen optischen Eingang für den TV-Ton zuordnen.
Das Audyssey ist die Perle in diesem Gerät und liefert erstaunlich gute Ergebnisse. Schlimme Raummoden werden sehr gut ausgeglichen, die LS-Abstände werden präzise eingestellt und liefern ein hervorragenden Raumeindruck. Das Einrichten geht kinderleicht (Tipp: zuerst das update ausführen, das bei mir etwa 25 Minuten dauerte, d.h. zuerst das Netzwerk einrichten), besondere Kenntnisse/Erfahrungen sind nicht von nöten.
Die Impedanz ist mit 6-16 Ohm angegeben, was von den Werten nicht praxisgerecht ist. Die meisten LS sind 4 Ohm-Boxen. Probleme hatte ich mit den bei mir verwendeten kleinen Boxen (alle 4 Ohm) allerdings, auch bei lauterer Lautstärke, nicht. Auch die Gerätetemperatur stieg dabei nicht ungewöhnlich an. Wer den Bass auf einen aktiven Sub umleitet und seine großen LS ab 80 Hz abkoppelt wird m.E. auch keine Probleme zu erwarten haben. Ich betreibe das Gerät im Wohnzimmer. LS sind dort von Nubert (Nuline 30) in 5.0 Konfiguration.
Vom Klang bin schlicht begeistert. Das Gerät ist sogar in der Lage über HDMI SACD und auch DVD-Audio mehrkanalig wiederzugeben (wandelt in PCM um).
Das Menü ist übersichtlich, leicht verständlich, die Bedienungsanleitung benötigte ich nicht. Ein ideales Gerät für das Wohnzimmer.
Problemlos kann über das Netzwerk Musik von einer NAS oder PC abgespielt werden. Auch dort angelegte Playlists wurden erkannt. Internetradio nutze ich nicht, funktioniert aber.
Ich kann dieses Gerät, das zu einem sehr günstigen Preis angeboten wird, sehr empfehlen. Vielleicht nicht unbedingt für ein ausgewachsenes Heimkino, aber für das Wohnzimmer für TV oder auch mal eine BD für mich eine gute Wahl.
Einziges Manko ist vielleicht die Fernbedienung, aber für den Preis noch angemessen. Aber dafür gibt's ja auch Alternativen.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 115 beantworteten Fragen anzeigen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)
  -  
5.1 DVD-Receiver von Teufel. Bester Klang zum besten Preis!
  -  
ab 39 € pro Monat, bis zu 100.000 User inkl. persönlicher Support