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Kundenrezensionen

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am 24. September 2010
Irgendwie ist der Film im Kino leider etwas untergegangen. Sehr schade, denn diese liebevoll animierte und wunderbar designte Adaption von Roald Dahls Buch ist äußerst sehenswert. Ich bin schon sehr geneigt, nun eher diesem Film als Pxars "Oben" den Oscar für den besten Animationsfilm zu geben...
Ich habe den Original-ton und die deutsche Synchro gesehen bzw, gehört und mir gefallen beide wirklich gleich gut. Nur ein paar Rolle gefallen mir im Original, andere widerum in der deutschen Synchro ein bisschen besser. Mag das Original sehr hochgradig besetzt sein, braucht sich die deutsche Version trotzdem nicht zu verstecken.
Wie gesagt finde ich die Geschichte um Mr. Fox, seiner Famile und den anderen Tiere im Kampf um die 3 gemeinen Bauern sehr liebevoll und mit unglaublicher Bewegungskraft animiert und die Figuren, die Landschaft, Kleidung, Effekte und jeder noch so winzigkleine Gegenstand einfach klasse designt.
Die Farben wirken sehr warm und entgegen bestimmter Filmkritiken konnte ich sehr schnell Symphatien für die Tierfiguren aufbringen. Das Fuchs-Ehepaar samt Sohn und dessen äußerst begabten Cousin sind sehr interessant und für die witzige Momente sorgt besonders der etwas einfältige aber liebenswerte Hausmeister Kylie, ein Opossum (diese Augen....).
Die Story ist sehr spannend und hat viele überraschende Wendungen. Am Schluss ist es irgendwie ein ziemliches Happy (Open?) End.
Für mich jedenfalls ein Film zum immer wieder Anschauen und daher auch locker 5 Sterne wert.
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am 20. September 2010
Ich möchte eigentlich nicht all zu viel zu dem Film sagen, ausser das ich ihn im Vergleich zu anderen aktuellen Kinderfilmen äusserst erfrischend finde.
Meine Befürchtungen, die Puppen könnten zu hölzern agieren und man könne sich nicht auf den Film einlassen, wurden komplett zerstreut.
Ganz im Gegenteil, gleich nach den ersten Minuten ist man in der Geschichte gefangen und am mitfiebern.
Der Humor, der für kleine Kinder etwas zu weit vorgegriffen ist, ist recht dezent, hat aber Substanz und ist recht gelungen.

Alles in allem ein buntes, lustiges Treiben von knuffigen Tieren und bösen Bauern, welches mit seiner erfrischend untypischen Art und eigenem Humor zu begeistern weiß.

Klare Kaufempfehlung
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am 26. September 2010
Lange Zeit hielt "Nightmare before Christmas", völlig zurecht, die erste Position im Bereich der StopMotion-Animation und Trickfilm. Mit "Der Fantastische Mr. Fox" kommt endlich ein Film, diesmal mit einen noch geringeren Hollywood-Touch und größerem "Nerd"-Feeling. Dieser Film zeigt, was mit der alten Tricktechnik + viel liebe zum Detail + viele gute Ideen machbar ist. "Der Fantastische Mr.Fox" ist dabei kein typisch schnulzig-kitschig-süßer Disney-Ausguß, sondern so ziemlich das genaue Gegenteil. Der Film macht durch seine Machart und durch seine Persiflage auf das Familienleben auch erwachsenen Zuschauern Spaß. Dabei kommt, wie bei den "Yamadas" von Ghibli, immer die Botschaft durch, das Familie wichtig ist und man nicht erwarten kann,das sich jemanden dauerhaft ändern/verbiegen lässt, sondern es darum geht sich zusammenzuraufen. Sicher sind die deutschen Stimmen nicht so hochkarätig wie die englischen Sprecher, diese sind auch kaum zu toppen und machen den englischen Tonkanal wirklich zu einer Option, die man mal genutzt haben sollte, schelcht ist die deutschge Syncro aber nicht.

Main Fazit: Ein Film, genial gemacht, den jedermal gesehen haben sollte.
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am 20. April 2012
Wenn Wes Anderson einen neuen Film in der Pipeline hat bin ich natürlich eigendlich immer sofort zur Stelle!
Bei "Der fantastische Mr.Fox" hat es ein wenig länger gedauert.
Zu befremdlich wirkten die Trailer auf mich und ich war nicht sonderlich scharf auf den Film.
Jetzt habe ich es doch endlich geschafft ihn mir anzusehen.
Und ich muß zugeben dass mir der Film in den ersten Minuten nicht sonderlich zugesagt hat.
Zu emotionslos wirkten die Figuren auf mich und ihre bewegungen haben nicht so richtig mit der synchronisation harmoniert.
Alles bewegt sich hier sehr zügig und ruckartig.
Aber mit jeder weiteren Minute und Einstellung habe ich die Figuren und ihre wirklich schöne Geschichte tiefer ins Herz geschlossen.
Das ist natürlich in erster Linie Wes Andersons verdienst.
Er erzählt die Geschichte mit soviel liebe zum Detail dass man richtig sehen kann wieviel Spaß es ihm gemacht haben muß diesen Film auszustatten und ihm seinen Stempel aufzudrücken.
Dann ist da natürlich der Anderson typische Soundtrack, der sich glänzend in die verspielte und verrückte Welt einfügt.
Und natürlich darf man die wirklich sehr guten Sprecher (auch in Deutsch) nicht vergessen die den Figuren das nötige Leben einhauchen und das wieder wett machen was bei der Animation leider etwas auf der Strecke geblieben ist.
Anderson ist hier ein (fast) perfekter Animationsfilm gelungen der alles wiederspiegelt was ihn ausmacht.
Ein glückliches Händchen für die richtigen Schauspieler, einen hang zu verrückten Geschichten und skurrilen Figuren, eine unglaubliche liebe zum Detail und ein gutes Ohr um das alles mit guter Musik zu untermalen!
Moonrise Kingdom kann kommen!
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am 8. August 2014
Erst einmal vorweg: Wer schon einmal einen Film von Wes Anderson gesehen hat, der weiß auch, wie ihm dieser Film gefallen wird. Wer den sehr eigenen Stil Andersons mag, wird auch Mr. Fox lieben. Wer mit Andersons bisherigen Werken nichts anfangen kann, den wird Mr. Fox vermutlich auch nicht bekehren.

Für all die anderen, die sich nun entweder fragen, wer denn bloß dieser Wes Anderson ist, oder die das zwar wissen, aber noch nie einen Film von ihm gesehen haben, für die ist diese Rezension.

"Der fantastische Mr. Fox" ist ein Animationsfilm, wurde aber nicht am Computer animiert, sondern mit Hilfe der Stop-Motion-Technik erstellt, die echte Puppen vor echten Kulissen zum Leben erweckt. Wer bei Animationsfilmen sofort an Kinderkram denkt, der sollte hier umdenken. Zwar kann man Mr. Fox auch durchaus mit den Kindern gucken, allerdings werden diese mit Themen wie dysfunktionalen Familienverhältnissen, Selbstfindung, dem Einordnen oder Ausbrechen aus der Gesellschaft und einem anarchistischen Subtext wohl wenig Freude haben. Auch die feingeistigen, vor Wortwitz sprühenden Dialoge werden bei Kindern längst nicht so eine Freude auslösen, wie bei Erwachsenen.
Die Actionsequenzen des Films werden hingegen Jung und Alt gleichermaßen begeistern. Das liegt an der einfach wunderschönen Optik des Films. Warme, knallige Farben dominieren, vieles wirkt direkt einer Kinderbuchillustration entsprungen. Und jede Figur, jede Kulisse, jedes Bühnenbild steckt so voller liebevoller Details und Ideen, dass man wirklich merkt, wie viel Herzblut in diesem Film steckt. Die einzigartige, detailverliebte Optik der Puppenanimation ergibt in Kombination mit der typischen Anderson-Ästhetik mit Hang zu Symmetrie, klaren Formen und bunten Farben einen wirklich atemberaubend schönen Film, bei dem man an jeder beliebigen Stelle auf den Pause-Knopf drücken könnte und damit ein Bild auf dem Bildschirm hätte, das man sich auch an die Wand hängen könnte.

Hinzu kommt eine mitreißende, schöne Musik, viele sehr lustige Szenen (mal Slapstick, mal Wortwitz, mal politische Satire), toll geschriebene Dialoge, fein ausgearbeitete Charaktere mit realen Problemen und auch eine wirklich gut gemachte deutsche Synchro.

Wer auch nur im entferntesten etwas mit Wes Anderson, Stop-Motion-Filmen, politischen Metaphern (z.B. Orwells "Farm der Tiere") oder innovativem Humor anfangen kann, für den ist "Der fantastische Mr. Fox" ein Pflichtkauf. Im wahrsten Sinne des Wortes ein fantastischer Film!
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Dezember 2014
Mit "Rushmore" wurde er zum Kritkerliebling, drei Jahre später gelang ihm mit der verschrobenen Komödie "The Royal Tennenbaums" der Durchbruch. Wes Anderson realsierte danach "Die Tiefseetaucher" und "Darjeeling Limited". Sein letzten drei Arbeiten sind aber vielleicht seine besten, es sind allesamt Meisterwerke geworden. "Moonlight Rising" erzählt die Geschichte von zwei Zwölfjährigen Teeangern, die sich lieben und gemeinsam durchbrennen. Auch im "Grand Budapest Hotel" wimmelt es von skurrilen und liebenswerten Zeitgenossen. Im Jahr 2009 versuchte sich der Independent-Regisseur sogar im Genre des Animationsfilms. Dabei gelang ihm mit seinem Stop Motion Beitrag "Der fantastische Mr. Fox" - nach dem Kinderbuch von Roald Dahl - ein echter kleiner Geniestreich. Es war daher nur logisch, dass der Film in der Kategorie "Bester Animationsfilm" für den Oscar nominiert wurde - eine weitere Nominierung gabs für die atmosphärisch perfekte Filmmusik von Alexandre Desplat.
Der Fuchs Mr. Fox ist ein sehr schlauer Vertreter seiner eh schon sehr schlauen Species. Gemeinsam mit seiner atttraktiven Frau Felicity passiert ihm aber beim Hühnerklau ein fataler Fehler und die beiden finden sich in einer Fuchsfalle wieder. Er verspricht seiner Frau hoch und heilig nie wieder auf Hühnerjagd zu gehen, falls sie aus dieser misslichen Lage gerettet werden. 12 Fuchs-Jahre später (das sind 2 Menschenjahre)...inzwischen schreibt Fox Kolumnen für eine Zeitung und führt ein scheinbar ruhiges Fuchsleben. Sohn Ash wurde geboren und ist inzwischen zu einem etwas sonderbaren Fuchsteenie herangewachsen - ganz anders sein Cousin Kristofferson, dessen Vater derzeit schwer krank ist und bei den Foxens als Gast wohnt. Der ist ein strahlender Athlet und Ash steht seit seiner Ankunft in dessen Schatten. Fast zur Familie gehört auch der Hausmeister Kyle Oppossum. Doch die friedlichen Tage in der Erdhöhle sind gezählt, denn Mr. Fox hat heimlich Ambitionen noch einmal den ganz großen Coup zu landen. Auf seinen Wunsch und nicht ohne Grund ziehen sie in einen zum Fuchsbau umgebauten Baum. Die Gegend gilt als gefährlich, denn nicht weit vom neuen Domizil entfernt liegen nämlich die großen Fabriken der bösen Bauern Walter Boggis, Nathan Bunce und Franklin Bean.
Doch die Nähe zu den Bauern gehört auch zum Plan des schlauen Fuchses. Er hat vor alle drei Bauern im großen Stil zu bestehen. Sein Masterplan sieht vor, sich in jeder Nacht ein Fabrik vorzunhemne. Zuerst scheint das Vorhaben wie gechmiert zu laufen. Doch die Bauern beschließen Rache zu nehmen und vor dessen Baum wartet bald ein Killerkommando, dass Fox ins Jenseits befördern soll. Als erstes schießen die Menschen den Schwanz von Fox ab, doch dies ist nur der Anfang..
Bei diesem grandiosen Animationsfilm stimmt einfach alles - der Humor ist großartig und die Figurenzeichnung passt perfekt in den wohlbekannten Wes Anderson Kosmos der sympathischen und etwas unangepassten Protagonisten. Optisch perfekt präsentiert der uns der Filmemacher eine farbenprächtige Fabelwelt. Dabei gelingt eine perfekte Balnance zur liebevoll gestalteten Ausstattung und der Emotionaliät durch die Figuren, die man schnell liebgewinnt. Während Roald Dahls Kinderbuch das klassenkämpferische Element stark in den Vordergrund stellt, legt Wes Anderson sein Augenmerk vor allem auf die neurotische Struktur seiner Figuren, dies gint seinem Film auch einen schönen anarchistischen Charme. Es gibt viele gute Szenen zu bewundern, nicht zuletzt begeistert auch das ausdruckslose Gesicht des Oppossums Kylie, aber auch das komplizierte Regelwerk des, dem American Football ähnliche, Ballspiel der Füchse lädt zum genüssvollen Lachen ein. Ein toller Film.
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am 14. März 2016
Da schaut man auch als Eltern gern mit. Zeigt euern Kindern nicht den ganzen oberflächlichen Disney Mist- das hier ist Arthouse Kino für die Kleinen und toll gemacht. Unsere Kids, 6 und 8 waren begeistert. Wohl aber (vom Verständnis her) eher was für 8-10 jährige.
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am 27. April 2011
Der fantastische Mr. Fox ist mit Leib und Seele Hühnerdieb. Als ihm seine Frau während eines misslungenen Coups offenbart, schwanger zu sein, gelobt er, seinen Gaunerjob an den Nagel zu hängen und ein rechtschaffener Bürger zu werden. Als er knapp 2 (Menschen-)Jahre später in eine alte Buche in der Nachbarschaft der drei wohlhabendsten Bauern der Gegend zieht, erwacht seine Verbrecherseite erneut - und er plant einen letzten großen, waghalsigen Coup. Allerdings wollen sich die drei Beraubten nicht einfach dem listigen Fuchs und seinen Kumpanen geschlagen geben - und so erklären sie den Tieren den Krieg, einen Krieg, den nur der Tod des fantastischen Mr. Fox beenden kann...

"Der fantastische Mr. Fox", der auf einem Roman von Roald Dahl (der unter anderem auch die literarischen Vorlagen zu "Matilda", "Hexen hexen" oder "Charlie und die Schokoladenfabrik" schuf) basiert, bietet von Anfang an eine abgedrehte, einfallsreiche Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Einstellung fesselt und gekonnt unterhält. Zahlreiche kuriose und liebevolle Details - von der besonderen Zeitrechnung der Füchse (1 Menschenjahr entspricht 6 Fuchsjahren) über Mrs. Fox' besondere Vorliebe dafür, Gewitterlandschaften zu zeichnen, bis hin zur völlig unerwarteten Vorliebe der scharfen Wachhunde für Blaubeeren (!) - machen den Film ebenso zum Erlebnis wie der schräge, zum Teil sehr schwarze Humor oder die Vielzahl an liebenswerten, verschrobenen Charakteren, die einem mal mehr, mal weniger schnell ans Herz wachsen - hier besonders hervorzuheben sind das putzige, etwas belämmerte Opossum sowie die wahnsinnige, zu lateinamerikanischen Rhythmen tanzende Wachratte - , aber alle auf ihre Art begeistern und der Geschichte meist noch ein Quentchen Besonderheit hinzufügen können. Aufgrund der etwas gewöhnungsbedürftigen Animation als Puppentrickfilm (nicht aus Knete sondern Fell!)sowie dem teils sehr erwachsenen Humor dürfte Der fantastische Mr. Fox" zwar nicht jedermanns Geschmack sein - Kindern dürfte es wohl zu wenig verspielt und teils zu düster sein, Erwachsene müssen sich eben an die Optik gewöhnen -, allerdings erwartet jeden, der sich auf diesen wirklich ungewöhnlichen Film einlässt, ein herrlich abgedrehter, hintergründiger Spaß um einen wahrlich fantastischen Titelhelden, der mit haarsträubenden Details und Einfällen nicht geizt und perfekte Unterhaltung für knapp eineinhalb Stunden bietet.

Noch ein paar Worte zur Ausstattung: Die DVD bietet sowohl den englischen Originalton als auch eine deutsche sowie - etwas ungewöhnlicher - eine italienische Sprachfassung. Löblicherweise finden sich auch zu allen drei Sprachen entsprechende Untertitel. Die Bonussektion ist etwas überschaubarer und nicht durchgehend überzeugend: Während das viel zu kurz geratene Featurette "Das Design des Films" (statt den knapp 8 Min. hätte es ruhig noch länger sein dürfen) manches interessante Detail liefert und sich wirklich lohnt, bietet die zweite Featurette "Die Synchronsprecher der amerikanischen Originalfassung" (knapp 6 Min.) größtenteils Lobhudelei und nur geringen Infogehalt (allerdings macht sie ungeheuer Lust darauf, den Film im englischen Original zu sehen, was man unbedingt tun sollte, denn die wirklich superbe Besetzung um George Clooney, Meryl Streep, Jason Schwartzman und Bill Murray verleiht mit ihren fantastischen, ausdrucksstarken und präsenten Stimmen den Charakteren erst ihre unnachahmlichen Persönlichkeiten). Desweiteren finden sich nur die an sich witzig gedachte, aber nicht wirklich umwerfende Anleitung für das im Film eine wichtige Rolle spielende "Schmetterkrachen für Anfänger" (nur eine Min. lang) sowie ein Wendecover ohne FSK-Logo als weitere Zugaben. Immerhin lassen sich alle drei Filmchen wahlweise untertiteln (wobei man aber nur auf deutsch und italienisch zurückgreifen kann und englisch überraschenderweise fehlt).

Alles in allem ist "Der fantastische Mr. Fox" ein ungewöhnlicher, mit liebevollen Details und herrlich schrägen Ideen angefüllter Animationsfilm, der sich vielleicht nicht in die Herzen aller Zuschauer stehlen wird, der aber Freunden skurriler Geschichten oder einfach etwas anderer Filmkunst dennoch einen wunderbaren Filmgenuss bieten wird.
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am 13. August 2012
Regisseur Wes Anderson gelingt mit "Der fantastische Mr. Fox" ein absolutes Highlight des Animationsgenres. Dass der Film (fast) ausschließlich mit Puppen gedreht wurde lässt sich an den etwas fahrigen Animationen zwar feststellen, dennoch bietet das Bild einen Detailreichtum, der bei solchen Produktionen nur selten zu sehen ist. Was "Der fantastische Mr. Fox" allerdings besonders liebenswert macht sind die hervorragenden Charaktere. Diese haben das wohl neben der tollen Vorlage von Roald Dahl in erster Linie ihren Sprechern zu verdanken. George Clooney und seine charismatische Stimme verleihen Mr. Fox schon in der ersten Szene eine Menschlichkeit, die man von einem animierten Fuchs nicht erwarten wurde.

Dadurch wird "Der fantastische Mr. Fox" zu einer offensichtlichen aber dennoch tiefgründigen Parabel über Gier, Hunger und das Recht, Unrechtes zu tun um Gerechtigkeit zu erzielen. Während die Moral des Films gelegentlich durchwachsener Natur ist bleibt der Film dennoch zu jeder Zeit so gut geschrieben und inszeniert, dass sich Charaktermotivationen und Hintergründe nicht nur einem erwachsenen Publikum erschließen, sondern dass auch jüngere Zuschauer zumindest einen Teil der versteckten Botschaften annehmen können.

Hervorragende, tiefgründige Parabel mit tollen Charakteren, großartigen Sprechern und einer detailverliebten Inszenierung. Unbedingt sehenswert!
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am 13. Juni 2014
Einer der schönsten, liebsten und gleichzeitig äußerst lustig und unterhaltsamen Filme der letzten Jahre. Einzigartige Details und das ganz ohne CGI, allein mit echter Puppentricktechnik. Unbedingt empfehlenswert für wirklich jedes Alter!
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