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  • Fargo
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TOP 500 REZENSENTam 12. April 2014
Der Kult Klassiker Fargo der beiden Coen Brüder Joel und Ethan („Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?“, „No Country for Old Men“) hat seit seinem Ersterscheinen im Jahr 1996 etliche Fans begeistert. Nicht nur, dass der Film für 7 Oscars nominiert wurde, konnten Frances McDormand („Almost famous“) den Oscar als beste Hauptdarstellerin sowie die beiden Coen-Brüder den Oscar für das beste Originaldrehbuch einstreichen. Das Besondere an dem Film ist einfach und simpel erklärt: Er hat das besondere Etwas. Der eigenwillige Mix aus Krimi Thriller und schwarzem Humor unterhält gleich in zweierlei Hinsicht. Nicht nur wird eine Menge durchgehend hohe Spannung geboten, die darüber hinaus eine Menge Überraschungen bietet, sondern dazu noch eine Menge an Humor und absurden Ideen, die dem Zuschauer einige Lacher abverlangen.
Dazu gesellen sich noch mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi oder Peter Stormare („Chocolat“) durchgehend herausragend besetzt Darstellern die zwar nicht zur A-Riege gehören, aber von dem damaligen Zeitpunkt sich nicht mehr hinter den namhaften Kollegen verstecken mussten. Ebenfalls herausragend ist da beispielsweise William H. Macy („Born to be wild“, „Shameless“) als leicht trotteliger und gutgläubiger Jerry Lundegaard oder auch Steve Buscemi („Con Air“, „Kindsköpfe“), der in seiner Rolle als Carl Showalter hervorragend verkörpert. Doch auch der übrige Cast spielt sehr authentisch und natürlich, was ebenfalls eine starke Bereicherung darstellt. Dabei ist die Erzählweise ebenfalls nicht wirklich typisch und entspricht nicht dem Mainstream Kino, was aber gerade die Stärke der Coen Brüder ist. Der Film nimmt nur langsam Fahrt auf. Doch gerade dadurch baut sich die Spannung und die Dichte der Story immer mehr auf, bis sie den Zuschauer komplett vereinnahmt.
Darüber hinaus gibt es noch eine Menge an atemberaubender Landschaftsaufnahmen, die den Zuschauer visuell noch weitere Reize bieten, als es ohnehin schon durch die tolle Handlung und die besondere schauspielerische Leistung gegeben ist. Roger Deakins(„James Bond 007 – Skyfall“, „True Grit“), der schon häufig mit den Coen Brüdern zusammenarbeitete, wurde zurecht für seine Leistung, für den Oscar für die beste Kameraarbeit nominiert, musste sich aber John Seale („Der englische Patient“ geschlagen geben.

Bild
Der bisherige Blu-ray Transfer hat nicht sonderlich viele freudige Gesichter zurückgelassen. Die remasterte Version liegt nun vor und zeigt ein wesentlich besseres Bild. Dabei war das ursprüngliche Bild nicht einmal so schlecht, da die damalige Darstellung bereits eine wirklich gute Schärfe sowie einen satten Schwarzwert geboten hatte. Dafür war das Filmkorn sehr kräftig und mitunter störend wobei auch häufig noch ein deutliches Rauschen dazukam. Dazu war auch das Bild hin und wieder etwas unruhig. Diese Mankos wurden bei dieser remasterten Fassung endlich behoben, so dass ein dramatisch augenfreundlicheres Bild geboten wird. Das Filmkorn ist noch vorhanden, aber wesentlich homogener und natürlicher. Die Schärfe pendelt sich zwischen gut bis sehr gut ein. Die Farben sind stets natürlich bei gut eingestelltem Kontrast und starkem Schwarzwert. Das Upgrade von der bisherigen Blu-ray lohnt sich also alleine schon wegen des deutlich besseren Bildes.

Ton
Die zweite Entwarnung erfolgt beim Ton, denn der liegt nun in der deutschen Sprache endlich in der korrekten Tonhöhe vor, so dass die Stimmen nun korrekt sind.
Davon abgesehen ist die Abmischung nach wie vor sehr gut. Sprich einige (teils diffuse) Surroundeffekte sorgen zusammen mit dem sich konstant über sämtliche Kanäle verteilte Score von Carter Burwells für eine angenehme Räumlichkeit. Die Dynamik ist gut, wenngleich nicht ganz optimal. Die Dialoge sind stets klar verständlich. Störgeräusche sind nicht aufgefallen.

Ausstattung:
Audiokommentar des Kameramanns Roger A. Deakins
Dokumentation: Minnesota ist nett zu jedem (SD; ca. 28 min.)
Trivia Track
American Cinematographer Artikel
Fotogalerie
Kinotrailer
TV Spot

Das Bonusmaterial ist recht übersichtlich ausgefallen, bietet aber dennoch einige interessante Beiträge. Neben einem Audiokommentar mit dem Kameramann Roger A. Deakins sowie einem sehr informativen Triviatrack. Gibt es noch die starke Dokumentation „Minnesota ist nett zu jedem“, in dem Cast und crew über die Dreharbeiten und das Setting reden, einen American Cinematographer Artikel sowie eine Galerie und diverse Trailer. Ein Wendecover ist ebenfalls vorhanden.

Fazit:
Endlich erscheint „Fargo“ in einer Blu-ray Fassung, wie sie viele Fans des Films bereits bei der Erstveröffentlichung erwartet haben. Bild und Ton sind bis auf wenige einwandfrei, so dass einem Upgrade nun nichts im Wege steht.
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am 30. August 2013
"Fargo" (1996) gehört zu den absoluten Highlights des Kinos der 90er Jahre. Der Film wurde seinerzeit neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen für sieben Oscars nominiert und gewann zwei. Joel und Ethan Coen wurden für ihr Original-Drehbuch ebenso belohnt wie Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin.

Erzählt wird eine Geschichte über Vertrauen, Misstrauen, die Jagd nach dem großen Geld, unfassbare Dummheit und die Macht des Zufalls, angesiedelt in Minnesota, wo die Coens aufgewachsen sind. Sie servieren, eingebettet in einen Krimi-Plot, eine bitterböse, rabenschwarze Kleinstadt-Moritat und versehen das Ganze mit ihrer typischen, unverwechselbar schrägen Handschrift.

Das Motiv des Missverständnisses durchzieht den gesamten Film. Joel und Ethan Coen heben dieses Motiv sogar auf die Ebene der Realität, indem sie im Vorspann des Filmes behaupten, die Geschichte basiere auf einer wahren Begebenheit, um im Abspann darauf zu verweisen, dass natürlich alles frei erfunden sei.

Jerome Lundegaard (William H. Macy) ist in Minneapolis Ausführender Verkaufsleiter im Autohaus seines Schwiegervaters Wade Gustafson (Harve Presnell). So weit, so gut, doch Jerry hat ein Problem: Er braucht dringend Geld, da er sich mit einem sehr dubiosen Spekulationsgeschäft übernommen hat. Von seinem Schwiegervater hat er keine Hilfe zu erwarten. Also heuert er zwei Männer an, die seine ebenfalls sehr wohlhabende Ehefrau Jean (Kristin Rurüd) kidnappen sollen. Den Kontakt zu den Ganoven hat der vorbestrafte Mechaniker Shep Proudfoot (Steven Reevis), der in Jerrys Firma arbeitet, hergestellt. Mit dem Lösegeld will Jerry sich sanieren...

Die Entführung wird zwar durchgeführt, doch erweisen sich die beiden Schmalspur- Gangster als unterbelichtete Dilettanten. Carl Showalter (Steve Buscemi) ist ein hypernervöses Wrack, Gaer Grimsrud (Peter Stormare) ein schweigsamer Psychopath. Als die Polizei auf den Plan tritt, liegen bereits drei Leichen- ein Verkehrspolizist und zwei unbeteiligte Zeugen- in der verschneiten Einöde Minnesotas. Es werden nicht die letzten sein...

Was uns Joel und Ethan Coen hier vorsetzen, ist auf allen Ebenen absolut unvergesslich. Das Drehbuch und die Regie lassen alle Darsteller zu Höchstform auflaufen. Wohl kein Schauspieler in Hollywood kann Verlierer-Typen so genial spielen wie William H. Macy, der zu Recht für einen Oscar nominiert wurde. Er sorgt dafür, dass Jerry nicht als bloße Lachnummer erscheint, indem er perfekt die Balance zwischen Komik und Tragik wahrt. Schon seine legendäre Eiskratzer-Szene macht diesen Film zu einem Muss. Steve Buscemi und Peter Stormare sind als debiles Kidnapper-Duo ebenfalls ein Knaller.

Hinter der Kamera arbeiten Joel und Ethan Coen mit einem eingespielten Team. Roger Deakins findet die passenden Bilder, Mary Zophres sorgt für die Kostüme, Rick Heinrichs für die Ausstattung und Carter Burwell für die Filmmusik.

Ein Merkmal, das praktisch alle Filme des genialen Duos Joel und Ethan Coen verbindet, ist ihre im heutigen US-Kino wohl einzigartige Gabe, die erzählerischen und inszenatorischen Konventionen Hollywoods zu unterlaufen und jedem Werk ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Der ganze Aufbau des Films, die Struktur des Drehbuchs, stehen exemplarisch dafür.

Die Stadt Fargo, die dem Film seinen Titel verleiht, ist die größte Stadt in North Dakota. Allerdings spielt nur die erste Szene des Filmes, der Ausgangspunkt für alle noch folgenden Ereignisse, dort. Auch Brainerd, dessen Ortseingang eine Statue von Paul Bunyan ziert, ist keine Erfindung. Paul Bunyan ist eine amerikanische Sagengestalt. Er war angeblich ein riesiger Holzfäller, der mit seinen Fußabdrücken die vielen Seen Minnesotas erschaffen haben soll.

In einem herkömmlichen Krimi oder Thriller wäre die Figur des Ermittlers bereits nach kurzer Zeit in den Fokus gerückt. Stattdessen wird der abgebrannte Jerry, ein Coen-typischer Anti-Held, als vermeintliche Hauptfigur aufgebaut. Das erste Drittel des Filmes gilt ihm, seiner persönlichen Situation und der Entführung seiner Gattin. Jerrys Familienleben ist ein satirisches Zerrbild dieser in Amerika immer wieder als heilig beschworenen Institution. Sein Schwiegervater ist ein herrischer, egozentrischer Patriarch. Jerrys Frau wirkt ebenfalls nicht besonders helle, was die Erziehung des pubertierenden Sohnes nicht gerade leichter macht.

Beruflich wie privat erscheint Jerry als bemitleidenswertes Würstchen, dem in Konfliktsituationen jedes Durchsetzungsvermögen fehlt. Was immer er auch versucht, um sich zu profilieren oder eine problematische Situation zum Guten zu wenden: Er macht alles nur noch schlimmer! Das Credo des amerikanischen Traumes, dass jeder alles erreichen kann, wenn er sich nur entsprechend anstrengt, wird mit dieser Figur ad absurdum geführt.

Bei der Figur des leitenden Ermittlers handelt es sich um eine Frau, die mittlerweile wie der Film selbst Kultstatus genießt. Marge Gundersson (Frances McDormand) ist Polizeichefin des kleinen Städtchens Brainerd und im siebten Monat schwanger...

Marge ist mit Norm (John Carroll Lynch) verheiratet. Die beiden werden erst nach über einer halben Stunde in die Handlung eingeführt. Die Kamera gleitet behutsam durch das kleine Haus über eine Maler-Staffelei ins Schlafzimmer, wo Marge und ihr Gatte gerade erwachen, als das Telefon klingelt. Dass sie ihr erstes Kind erwarten und Marge Polizistin ist, erfahren wir eher beiläufig.

Norm ist beruflich Maler. Er entwirft Motive für Briefmarken. Sein neuestes Werk ist eine Wildente, die er bei einer Ausschreibung eingereicht hat. All dies wird dem Zuschauer ganz nebenbei in späteren Szenen vermittelt.

Marge geht bei ihren Ermittlungen professionell vor. Sie besitzt eine bemerkenswerte Kombinationsgabe, die ihren Kollegen mitunter fehlt und lässt nicht locker, wenn sie erst einmal eine Spur aufgenommen hat. Wie absurd die Mechanismen des Lebens sein können, die Marge schließlich zur unerwartet blutigen Lösung dieses Falles führen, zeigen die Coens, indem sie mit Szenen aufwarten, die mit dem eigentlichen Plot des Filmes nichts zu tun zu haben scheinen. Marge trifft sich während der Ermittlungen mit einem alten Schulfreund, der sie im Fernsehen gesehen hat. Mike (Steve Park) erzählt ihr von seinen privaten Sorgen und Marge ist aufrichtig gerührt, bis sie durch das Telefonat mit einer Bekannten erfährt, dass Mike ihr nur etwas vorgemacht hat und in Wahrheit ein Fall für den Psychiater ist. Die Erkenntnis, so belogen worden zu sein, veranlasst Marge letztendlich, dem so sympathisch und harmlos wirkenden Jerry Lundegaard noch einmal auf den Zahn zu fühlen...

Sowohl die Ermittler als auch Jerry und die Gangster werden immer wieder in Situationen gezeigt, die sich vordergründig ausschließlich um die jeweils involvierten Figuren drehen. Dahinter verbergen sich kauziger, oft pechschwarzer, satirischer Humor und groteske Comedy mit dem Finger am Puls der (amerikanischen) Wirklichkeit. Nebenbei ist der Film auch noch eine Reflexion über die böse, böse Gier und Amerikas allgemeinen Hang zur Gewalt.

Den entscheidenden Hinweis auf den Unterschlupf der beiden Mörder- dass Jerrys Frau entführt wurde und sein Schwiegervater mittlerweile als vermisst gilt, ahnt die Polizei zunächst nicht- bekommen Marge und ihre emsigen Kollegen dann auch unvermittelt von einem schrulligen älteren Herrn. Wieder so eine schräge Szene, die zunächst aus der Handlung losgelöst erscheint, sich aber dann doch in das Gesamtbild einfügt.

Die Krone wird der Geschichte in ihrer ganzen Absurdität am Ende dadurch aufgesetzt, dass man nicht erfährt, was aus dem Koffer mit dem Lösegeld für Mrs. Lundegaard wird, den Carl Showalter mitten im Nirgendwo an einem Grenzzaun im Schnee verbuddelt hat. Die Szene, in der er das Geld verbuddelt ist eine der genialsten in diesem Film. Humor der schwärzesten Sorte. Grotesker geht es kaum!

Sobald Marge in ihrer ganzen Leibesfülle die Szenerie betritt und durch den Schnee watschelt, nimmt sie den Zuschauer sofort für sich ein. Marge pflegt mit ihrer warmherzigen, direkten Art ein geradezu familiäres Verhältnis zu ihren Kollegen, die ihre Chefin respektieren und unterstützen, und natürlich ist auch Norm ein Teil dieser fürsorglichen Gemeinschaft. Diese Menschen mögen nicht die hellsten Leuchten auf Gottes Erde sein, doch sie strahlen eine Menschlichkeit, Anstand und moralische Integrität aus, die den meisten anderen, wenn nicht allen anderen Figuren in dieser Geschichte vollkommen abgeht. Passend dazu fängt die Kamera die verschneite, skandinavisch anmutende Landschaft immer wieder als Metapher für emotionale Kälte genial ein. Wenn Marge und Norm am Ende eng aneinander gekuschelt im warmen Bett liegen, wissen sie, dass es die kleinen Dinge sind, die das Leben lebenswert machen. Sie freuen sich auf ihr Baby und werden ihm alle Liebe angedeihen lassen. Es wirkt wie ein Rest von Wärme in einer Welt voller eiskalter Idioten.

Die Bluray bietet den Film im korrekten anamorphen 16:9 Widescreen. Auf einem kompatiblen Fernseher erscheint er im Format 1:85 ohne Balken. Die Bilder aus dem winterlichen Minnesota wirken so noch besser. Das Bild ist scharf und kontrastreich, aber nicht frei von Filmkorn. Der Ton liegt mehrsprachig vor. Jetzt kann man den Film sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Fassung im DTS-Sound genießen. Dazu gibt es entsprechende Untertitel.

Das amerikanische Original ist sprachlich derber, doch absolut genial, schon wegen des Minnesota-Dialektes. Aber auch die deutsche Synchronisation macht großen Spaß und ist, obwohl nicht immer ganz nahe am Original, irgendwie kultig, etwa wenn der fassungslosen Marge ein plötzliches "Jesses" entfleucht.

Die Extras sind etwas üppiger als auf der alten DVD. Kamera-Ass Roger Deakins spricht einen informativen Audio-Kommentar. Das Feature "Minnesota ist nett zu jedem" gibt Einblicke in den Film. Dazu gibt es Trailer und eine Fotogalerie.

"Fargo" ist ein amerikanisches Meisterstück! Vom Publikum geliebt, von vielen Kritikern als einer der besten Filme aller Zeiten gefeiert. Keine großen Stars, kein großes Budget und trotzdem ganz großes Kino. Ein Kultfilm, über den man in Jahrzehnten noch sprechen wird. Wer ihn noch nicht kennt: Unbedingt nachholen!
33 Kommentare|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2014
Da Amazon wieder alle Rezesionen des Films zusammen schmeißt, bewerte ich hier den Film Fargo auf der neuen remastered Blu-Ray. Es handelt sich dabei um die Blu-Ray, wo das Cover wie ein gesticktes Bild aussieht mit der Leiche im Schnee und dem Auto am Dach liegend. Bei der Blu-Ray mit dem alten Cover, dort wo die Polizistin neben einer Leiche im Schnee kniet, handelt es sich um die alte Blu-Ray mit Bild- und Tonfehlern.

Auf der Remastered Version des Films, sind nun aber alle Fehler behoben. Mit einem klaren Bild und gutem Ton, kann man den Film nun endlich ungestört bei einem Filmeabend genießen. Es ist eine Blu-Ray würdige Version des Filmes geworden. Endlich!!
An der Lauflänge des Filmes hat sich allerdings nichts getan, mit 98 Minuten geht sie genauso lange wie auf der alten Blu-Ray.
Aber es handelt sich ja hier sowieso um die komplett ungeschnittene Version des Filmes, es exestiert ja nur diese.
Wollte es nur mal klar stellen für Leute die vllt. denken dass es sich hier um eine andere Version des Filmes handelt z.B. Directors Cut oder etc.

Zur Handlung selber muss man ja nich mehr viel sagen. Der Film ist einfach einer der Besen von Joel und Ethan Coen, mit Kultstatus.
Es geht um den Gebrauchtwagenhändler Jerry Lundegaard dem das Geld knapp wird. Er hat zwar einen sehr reichen Schwiegervater, der allerdings weigert sich, Jerry aus seiner Situation zu helfen. Daher beaufragt der Autoverkäufer zwei Kleinganoven, die seine Frau entführen sollen, um dann die Ablösesumme dafür kassieren zu können.
Nach der Bezahlung der zwei Entführer, will Jerry das meiste Geld der Ablösesumme natürlich selber einstecken.
Aber es kommt natürlich ein bisschen anderes als erwartet....Ich will nichts spoilern.

FARGO ist ein spannender und atemberaubender Thriller. Wer Coen Filme wie "No Country for old man", "True Grit" oder "Miller's Crossing" mag, der sollte von Fargo keinesfalls verschont bleiben.

Ich gebe hier auf jeden Fall 5 Punkte, für die remastered Blu-Ray.
An Amazon natürlich auch ein Lob für die schnelle Lieferung des Filmes, wie immer.
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am 30. Juni 2005
was in einer unteren Rezension steht. Diese Auflage ist nun wirklich nicht zu beanstanden. Man kann zum deutschen Ton stehen wie man will, mich hat damals auch gestört, dass der Originalton nicht enthalten war. Aber hier ist er es !!! Zum Nachweis sei auf verlässliche Quellen verwiesen. Und als Bonus sogar noch ne schöne deutsche DTS-Spur, die ja aber offensichtlich keiner hören will... Dazu sind noch einige Extras enthalten, welche aber nur zum Teil neu sind. Aber das wichtigste ist für mich das anmorphe Bild (1,85:1), dass nun den vollen Genuss verspricht.
Über den Film muss man nichts sagen, absoluter Vollgenuss, sofern man das bizarre mag. Seit damals geflügeltes Wort bei uns am Sonntagmorgen: "Ich mach Dir 'n paar Eier, Margie". Wie so oft bei den Coens sind es die kleinen Dinge, die diesen Film abheben, auch von Ihrem schaffen.
Also, absolute Kaufempfehlung: Anamorphes Bild, dt.DTS und Originalton sind drei gute Gründe nochmal etwas Geld zu investieren.
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am 13. Mai 2003
Mit Fargo ist das Geschwisterpaar Joel and Ethan Coen auch beim breiten Publikum in Europa der Durchbruch gelungen. Fargo (1996) ist unter all den Coen Inszenierungen wahrscheinlich die schwärzeste und brutalste Komödie, aber wahrscheinlich auch die Sehenswerteste. Gekrönt wurde der Kultklassiker durch den Oskar für Frances McDormand als „best actress in leading role". McDormand ist für Coen Fans keine unbekannte, denn Sie ist bereits in Blood Simple (1984), Raising Arizona (1987) und in Miller's Crossing (1990; erscheint im Mai 2003 als DVD in den USA) mit von der Partie.
Zur Story:
Der abgebrannte Autoverkäufer Jerry Lundsgaard (William H. Macy) engagiert zwei Galgenvögel, die seine Ehefrau entführen und vom ebenso reichen Schwiegervater ein Lösegeld erpressen sollen. Es könnte ein perfekter Plan sein, wenn nicht alles schief laufen würde, was schief laufen kann. Die beiden pseudo-Gangster, der eine ein hypernervöses Wrack (Steve Buscemi), der andere ein schweigsamer Psychopath (Peter Stormare), gehen derart stümperhaft zu Werke, dass drei Menschen in der verschneiten Einöde Minnesotas zu Tode kommen. Ein Fall für Marge Gunderson (Frances McDormand), die als hochschwangere Polizistin die Ermittlungen aufnimmt.
Zu Steve Buscemi:
Fargo ist absolut TOP besetzt. Dies gilt für ziemlich alle Charaktere im Film. Besonders gut hat mir neben Marge Gunderson der hypernervöse Gangster Carl Showalter gefallen. Dieser wird von Steve Buscemi brillant umgesetzt, denn die Rolle ist Buscemi auf den Leib geschneidert. Neben Fargo hat Buscemi seit 1984 noch diverse andere brillanten Nebenrollen gespielt. Meine Favoriten sind die Quentin Tarantino Filme „Reservoir Dogs" (als Mr. Pink) und „Pulp Fiction" (als Buddy Holy). Daneben läuft er auch bei den Coen Brüdern immer wieder zu Hochform auf unter anderem als Danny in „Big Lebowski" (1998) oder als Mink in Miller's Crossing (1990) aber auch als Barmann in „The Hudsucker Proxy" (1994).
Zur DVD:
Leider muss man hier wieder einmal den Hinweis geben, dass die deutsche Fassung der DVD eine grössere Peinlichkeit ist, denn die DVD hat keine englische Tonspur. Dem aufgeschlossenen Fan kann man da nur die US Version der DVD empfehlen. Allerdings ist diese zur Zeit vergriffen. Für Sammler empfehle ich die Original-US DVD aus dem Jahr 1996, welche immer wieder bei bekannten Internet Auktionen zu bekommen ist.
Fazit:
Der Film gehört aus meiner Sicht in jede DVD Sammlung und ist mit "The Big Lebowski" einer der besten Coen Brüder Filme (wobei alle (!!!) anderen auch genial sind). Allerdings ist er nichts für schwache Nerven den einige Szenen sind sehr brutal. Daher ist dieser in den USA und in England erst ab 18 Jahren freigegeben.
Die Coen Brüder machen für mich das beste amerikanische Kino und sollten daher im Originalton genossen werden. Viel Spass!
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am 8. Juni 2005
Es ist Winter und saukalt in Fargo, North Dakota. Gleich am Anfang gibt's drei Tote und die hochschwangere Polizistin Marge Gundersson muss sich unvermutet mit einem schiefgegangenen "perfekten" Verbrechen herumschlagen. Autoverkäufer Jerry Lundegaard, der personifizierte Waschlappen (eine überragende Darbietung von William H. Macy), hat versucht seine Frau zu entführen und vom Schwiegervater Lösegeld zu erpressen. Leider hat er sich dafür jedoch die falschen Leute ausgesucht: der eine (wie immer genial: Steve Buscemi) ein hypernervöses Wrack, der andere (furchterregend: Peter Stormare) ein schweigsamer Psychopath.

"Fargo" ist der mit 2 Oscars prämierte Geniestreich der Brüder Coen, eine auf erstaunliche Weise unspektakuläre, aber eigentümliche Mischung aus US-Lokalkolorit, Tarantino'schen Grauslichkeiten und umwerfend trockenem Humor.

Leider ist auf der DVD nichtmal eine englische Tonspur zu finden, was jammerschade ist, denn der Film ist zwar auch auf Deutsch köstlich (alleine das ständige "Jessas" ist zum Schreien), aber in der englischen Originalversion (mit dem eigentümlichen Minnesota-Dialekt) wahrscheinlich nochmal um einiges besser. Die amüsanten Alltagsbeobachtungen aus dem beschaulichen Provinzleben der Einwohner bilden den perfekten Kontrast zu dem blutigen Verbrechen, um das sich der Plot dreht. Ein kleines Meisterwerk, jedoch 1 Stern Abzug aufgrund der fehlenden englischen Tonspur!
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am 10. April 2012
Der Film

Nehmen wir an ich habe Geldprobleme, was würde ich tun, oder wie weit würde ich gehen, um an Geld zu kommen?! Ja genau ich lasse meine Frau von Gangstern kidnappen, natürlich weiss ich nichts davon. Mein Schwiegervater, der zufällig sehr reich ist wird eine beachtliche Summe Lösegeld zahlen, ich mache 50/50 mit den Entführern, mit denen habe ich mich vorher getroffen und alles besprochen, meiner Frau passiert natürlich nichts, außer, dass Sie für ein paar Tage in Angst leben muss aber was solls, ich brauch halt das Geld. Mehr erzähl ich zur Geschichte nicht, hört sich verrückt an oder? Ist es auch wirklich, das Ganze spielt in einem abgelegenen vom Schnee heimgesuchten Örtchen. Eine Tragikomödie, welche nur die Coen Brüder auf die Beine stellen können. Erschreckende Situationskomik, liebevolle etwas zurückgebliebene Charaktere, eine düstere aber auch wunderschöne Atmosphäre machen den Film zu einem kleinen Meisterwerk!

Die Blu-ray

Aufmachung:

Hier in der Cine Project Edition, die zwar mit einem Wendecover kommt aber das Cover selbst sieht leider nicht so toll aus.

Das Bild: Ist wirklich sehr gut, der Film ist von 1996 also nicht zu alt. An einigen Stellen kommt mir das Filmkorn zu grob vor aber insgesamt sehr Scharfes und schön Filmkorniges Bild, top!

Der Ton: Genauso der Ton, hier gibt es nichts zu bemängeln, kraftvoll bei der Musik und klar bei den Dialogen, so muss das sein.

Die Extras: An Extras gibt es außer einem Audiokommentar des Kameramannes und einer Dokumentation nichts nennenswertes, leider auch nichts neu gefilmtes.

Fazit

Eines der unzählig genialen Werke der Coen Brüder, für Fans sowieso ein Muss! Aber auch für alle anderen, hat man hier einen grandiosen Film, den man als Filmliebhaber nicht verpassen darf. die Blu-ray ist auch bis auf die Extras ordentlich geworden, keine Referenzscheibe aber auf jeden Fall ein Genuss. Für den Film gibt es 5 Sterne, die Blu-ray ist wirklich top aber für Freunde von Extras wird nicht viel geboten.
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am 3. März 2004
Ein Film über ein total verpfuschtes Verbrechen. Belohnt mit einen Oscar für das beste Drehbuch und einen für die beste Hauptdarstellerin (Frances McDormand). Die Brüder Joel und Ethan Coen zeigen sich mit Fargo als Meister außergewöhnlicher, atmosphärisch dichter Geschichten mit viel schwarzem Humor.
Der Thriller dreht sich um einen Autoverkäufer, der seine eigene Frau entführen läßt, um an Geld zu kommen. Doch es gibt Komplikationen und etliche Tote, schließlich jagt eine hochschwangere Polizistin die Entführer.
Mit Charme und Sarkasmus zeigen die Coen Brüder ein stimmungsvolles der amerikanischen Provinz, in der die Filmemacher selbst aufgewachsen sind. Die bis in die kleinste Rolle gelungene Besetzung macht Fargo zu einem Kunstwerk. Die teilweise blutige, angeblich authentische Story vom völlig verpfuschten Verbrechen spart weder mit Gesellschaftskritik noch mit schönstem, düster-profundem Humor.
Aber leider ist die DVD (CONCORDE Home Entertainement-Cine Collection) sparsam in der Ausstattung. Größtes Manko-nur deutscher Ton, allerdings sind die Extras (etwa 15 Minuten) im O-Ton jedoch ohne Untertitel. Schade, auch wenn der Preis recht günstig ist. Film 5 Sterne, DVD: 1 Stern
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am 27. Juni 2005
Mit Fargo ist das Geschwisterpaar Joel and Ethan Coen auch beim breiten Publikum in Europa der Durchbruch gelungen. Fargo (1996) ist unter all den Coen Inszenierungen wahrscheinlich die schwärzeste und brutalste Komödie, aber wahrscheinlich auch die Sehenswerteste. Gekrönt wurde der Kultklassiker durch den Oskar für Frances McDormand als "best actress in leading role". McDormand ist für Coen Fans keine unbekannte, denn Sie ist bereits in Blood Simple (1984), Raising Arizona (1987) und in Miller's Crossing (1990; erscheint im Mai 2003 als DVD in den USA) mit von der Partie.
Zur Story:
Der abgebrannte Autoverkäufer Jerry Lundsgaard (William H. Macy) engagiert zwei Galgenvögel, die seine Ehefrau entführen und vom ebenso reichen Schwiegervater ein Lösegeld erpressen sollen. Es könnte ein perfekter Plan sein, wenn nicht alles schief laufen würde, was schief laufen kann. Die beiden pseudo-Gangster, der eine ein hypernervöses Wrack (Steve Buscemi), der andere ein schweigsamer Psychopath (Peter Stormare), gehen derart stümperhaft zu Werke, dass drei Menschen in der verschneiten Einöde Minnesotas zu Tode kommen. Ein Fall für Marge Gunderson (Frances McDormand), die als hochschwangere Polizistin die Ermittlungen aufnimmt.
Zu Steve Buscemi:
Fargo ist absolut TOP besetzt. Dies gilt für ziemlich alle Charaktere im Film. Besonders gut hat mir neben Marge Gunderson der hypernervöse Gangster Carl Showalter gefallen. Dieser wird von Steve Buscemi brillant umgesetzt, denn die Rolle ist Buscemi auf den Leib geschneidert. Neben Fargo hat Buscemi seit 1984 noch diverse andere brillanten Nebenrollen gespielt. Meine Favoriten sind die Quentin Tarantino Filme "Reservoir Dogs" (als Mr. Pink) und "Pulp Fiction" (als Buddy Holy). Daneben läuft er auch bei den Coen Brüdern immer wieder zu Hochform auf unter anderem als Danny in "Big Lebowski" (1998) oder als Mink in Miller's Crossing (1990) aber auch als Barmann in "The Hudsucker Proxy" (1994).
Fazit:
Der Film gehört aus meiner Sicht in jede DVD Sammlung und ist mit "The Big Lebowski" einer der besten Coen Brüder Filme (wobei alle (!!!) anderen auch genial sind). Allerdings ist er nichts für schwache Nerven den einige Szenen sind sehr brutal. Daher ist dieser in den USA und in England erst ab 18 Jahren freigegeben.
Die Coen Brüder machen für mich das beste amerikanische Kino und sollten daher im Originalton genossen werden. Viel Spass!
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am 16. November 2003
Die Coen Brüder liefern mit diesem teilweise absurd-komischen Kleinstadt Krime in endloser weißer Schneewüste mal wieder ein kultiges Meisterwerk ab. Die Darsteller erweisen sich wie in jedem Coen-Film mal wieder als absoluter Glücksgriff, allen voran Frances McDormand als schwangere Polizistin die sehr ruhig und routiniert mehrere Morde und eine Entführung aufklärt. Immer ganz ruhig wie es eben zu der Gegend des öden, weißen Minesotas passt. Auch Steve Buscemi als Entführer spielt den kleinen Gangster super-glaubwürdig.
Wer sich sowieso immer nur einen Film auf deutsch ansieht, sollte hier zuschlagen. Wer aber den Film voll und ganz genießen will sollte hier die Finger weglassen da nur die deutsche Fassung auf der DVD enthalten ist. Man verpasst den unheimlich zur Stimmung, Komik und zum Flair beitragenden Minesota-Akzent.
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