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Kundenrezensionen

11
4,1 von 5 Sternen
Dirty Wars: The world is a battlefield
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:5,03 €
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Ohne Zweifel ist dieses Werk eines der unglaublichsten Enthüllungsbücher der letzten Jahre! Dieses Buch wird für jeden Leser unweigerlich seine Sicht der Welt verändern!

Jeremy Scahill ist einer der angesehensten amerikanischen Reporter, bekannt geworden ist er vor allem durch seinen Bestseller "Blackwater". Mit einer extremen Sorgfalt verfolgte er jahrelang die militärischen Aktivitäten der USA und ihre permanente Involvierung in ganzen 70 (!) Ländern unserer Erde! Er beschreibt mit vielen Zeugenaussagen, eigenen Geschichten und zahllosen Belegen, dass die USA eine Mordmaschine in die Welt gesetzt haben, die völlig losgelöst vom Kongress und jeglicher Kontrolle, beinahe autonom agiert, und straflos und nach ihrem eigenen Gutdünken die Interessen der USA auf militärischen oder geheimpolizeilichen Niveau verfolgt. Sie untersteht einzig und alleine dem Weißen Haus! Diese Organisation jagt oder tötet Menschen auf der ganzen Welt, die vom Präsidenten - nebenbei einem Friedensnobelpreisträger - als "feindliches Individuum" bezeichnet werden. Mit Drohnen werden "Verdächtige", also simple Zivilisten oder auch Freiheitskämpfer, ausgeschaltet, ganze Dörfer werden bombardiert, "kolaterale Verluste" werden durch speziellen Aufräumtrupps vertuscht. Miliz-anführer in Mogadischu oder Warlords in Ruanda werden großzügig unterstützt, staatliche Strukturen in vielen Ländern werden bestochen und für die Interessen der neuen Kriegsführung eingesetzt.

Diese neue Mordmaschinerie entstand als Konsequenz der Attentate von 2001. Seit dieser Zeit reiste Scahill auch als Journalist von einem Kriegsschauplatz zum anderen, um Soldaten, Zivilisten, Geheimdienstler, Djihad Kämpfer und Opfer zu interviewen. Die traditionellen Verbände der NAVY SEALS, DELTA FORCE, BLACKWATER, CIA Special Activities Division haben bereits vor Jahren ihre Elitesoldaten in neue Kampfverbände organisiert, die, in etwa eintausend kleineren Kampfgruppen aufgesplittet, überall auf der Welt aktiv sind. Die gewaltige Organisation wird von Geheimbudgets direkt aus dem Weißen Haus finanziert. Während Präsident Bush noch einige wenige "Schattentruppen" zur Verfügung hatte, wurden diese Einheiten unter Präsident Obama um ein Vielfaches verstärkt und vor allen Dingen legitimiert. Seine Spezialtruppen operieren tagtäglich überall auf der Welt und können mittels Hightech-Satelliten punktgenau Angriffe auf Personen mittels Drohnen, AC-130 Bomber oder Cruise Missile Angriffen ausführen. Ob in Afghanistan, im Irak, in Somalia, im Yemen, in Burkina Faso, auf den Chagos Inseln, überall gibt es geheime Stützpunkte, geheime Folterlager und Gefängnisse, die ausserhalb der Reichweite vom Kongress und der Presse liegen. Ganze Bevölkerungsgruppen auf der Welt, aber auch in den USA, werden mit dem Brandzeichen "verdächtig" versehen und unter Generalverdacht gestellt.

Längst herrscht vielerorts ein Terrorregime, ausgelöst durch diese Verbände. Die USA hören ihre eigenen Verbündeten durch die NSA massiv ab, sie foltern fast öffentlich (und stehen auch zum niedlichen Waterboarding), sie töten täglich mittels Drohnen, sie verschleppen, sie unterhalten Geheimgefängnisse - und niemand wagt es wirklich, sie deswegen anzuklagen. Guantanamo ist überall........!

Das Buch ist zweifellos authentisch und von einem mutigen, erfahrenen Reporter gut recherchiert worden. Gerade deshalb ist der Elektroschock noch größer!

Die Welt, so wie wir sie heute in den Nachrichten, den Magazinen sehen und vorgeführt bekommen, ist nicht die Realität! Definitiv nein! Unsere Politiker, und wie überdeutlich sah man das diesen Sommer mit dem NSA-Skandal, sind zu kleinen, unmündigen Klatschern degradiert worden, unser eigener Generalstab, die deutsche "Heeresführung", sitzt mittlerweile demütig in der fünften Reihe in Washington und empfängt von dort Befehle, die internationale Presse bekommt das, was von perfektionierten Kommunikationsabteilungen vorgekaut und aufbereitet wurde! Die wirkliche Wirklichkeit da draußen sind dunkle Schatten, fern jeglicher Moral und jeder Justiz! Niemand will diese Wirklichkeit von Angesicht zu Angesicht sehen, denn wir leben lieber mit unseren Hochglanzbroschüren, unseren Tagesnachrichten von kleinen und großen Unglücken, als uns mit so einem Grauen zu belasten! Und doch existiert mitten unter uns etwas, was sich unserer Vorstellung entzieht! Terror wird mit Terror beantwortet und diese unheimliche Tötungsmaschine entzieht sich jeglicher Vorstellung von einem geordnetem, humanen und gerechten Leben!

Die Welt ist auf jedem einzelnen Quadratkilometer von einem schmutzigen Krieg überzogen, der dramatische Ausmaße annimmt. Er produziert Ungerechtigkeiten und schürt die Flammen des Terrorismus in der ganzen Welt. Diese Maschine zerstört die Glaubwürdigkeit der USA, bricht alle Menschenrechte, unterminiert Staaten und lässt aus dem humanen, offenen, zukunftsorientierten Amerika des letzten Jahrhunderts einen grauenhaften, paranoiden Staat à la George Orwell werden. Ein Staat der Verbrechensprävention, dessen Messerspitze sich gar gegen die eigenen Bürger richtet!

Ein Meisterwerk des Journalismus, das einen eiskalte Schauer über den Rücken laufen lässt!

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2014
Blick hinter die Kulissen der "schmutzigen" Kriege gegen den Terror und Ergebnis teils jahrelanger Recherche. Sehr informativ mit vielen Hintergrundorganisationen und Gesprächspartnern von ganz unterschiedlichen Seiten. Der Autor beschreibt, wie unter US-Präsident Obama nicht nur Wahlversprechen wie etwa die Schließung von Guantanamo nicht gehalten, sondern das Ausmaß der "verdeckten" Militäroperationen, Drohnenangriffe usw sogar noch zugenommen hat. Spannend und erschreckend auch, wie dabei Kontrollmechanismen etwa in Senat und Kongress ausgeschaltet wurden. ein Teil von Scahills Gesprächspartner - in der Regel anonymisiert - sind oder waren selbst an der Planung und Durchführung von Special Ops beteiligt. Zu lesen, wie leicht es zu Irrtümern und Fehlentscheidungen kommen kann, wie leicht diese wegen Sicherheitsstufen und Geheimhaltung vor der Öffentlichkeit verborgen werden und wie einfach, lässt einen schalen Beigeschmack bei Erfolgsmeldungen gegen Terror und Terrorverdächtige zurück.
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am 29. Januar 2015
sehr gut zu lesen und sehr informativ - ich habe Scahill auf dem wochentäglich eine Stunde unabhängig sendenden Sender democracynow! kennengelernt, sehr mutiger Journalist
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am 17. November 2014
Sehr aufschlussreich, was das Verhalten von Präsident Obama anbelangt. Wer hätte gedacht, dass Rechtsbeugung zum Alltagsgeschäft der Regierung gehört? Unglaublich!
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am 17. November 2013
Das, was hier zusammengetragen wurde ist absolut
atemberaubend. Ohne James Scahill Veroeffentlich-
ung ist jede Beurteilung der "Taten" der USA besten-
falls eine Vermutung. Hier aber wurden Tatsachen,
ohne wenn und aber, nachvollziehbar veroeffentlicht.
Ein absolutes "muss" fuer jeden, der sich ueber die
USA und deren krankes Handeln informieren will!!!!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2015
Die Beschreibung der Geheim-Operationen der USA sind äusserst interessant. Über deren Sinn und Nützlichkeit kann man sicherlich streiten. Allerdings macht Scahill den üblichen Fehler der linkeren Journalisten: Er verdammt mehr oder weniger alles, was die USA machen und geht mit kaum einem Wort darauf ein, dass der erste Irakkrieg eigentlich ein Krieg zur Befreiung Kuwaits war. Es passt wohl irgendwie nicht in sein Weltbild.

Allerdings akzeptiert er mit (leichtem?) Wohlwollen, dass dieser Krieg von den Islamisten als Grund für die Terroranschläge der 1990er ff. Jahre benutzt wird.

Soweit, so gut. Bis hierher könnte ich noch 2 oder 3 Sterne geben, auch für die sehr gute Recherche. Jetzt kommt das ABER: Scahill bemüht sich nach Kräften, den Terror-Sheikh Anwar al-Awlaki weisszuwaschen. Ein harmloser Islam-Gelehrter ... Keine Frage, warum der mit Fahrzeugkolonnen unterwegs ist, die in ihrer Grösse (und wohl auch Bewaffnung) der des US Präsidenten nicht nachsteht. Auch kein Hinterfragen, wovon dieser Awlaki seinen doch recht aufwendigen Lebensstil bezahlt. Auch kein Wort darüber, dass es - zumindest für uns Westler - recht, sagen wir mal, eigentümlich ist, sich in Europa eine Zusatzbraut zu bestellen, weil Anwar al-Awlaki halt 'mal Bock auf eine exotische Frau hatte.

Was die Harmlosigkeit Awlakis anbelangt, ist Scahill durch die jüngsten Ereignisse in Frankreich eindrucksvoll widerlegt worden. Der Autor hat sich einfach zu sehr indentifiziert.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2013
Das buch ist eindrucksvoll recherchiert. Inhaltlich nichts wirklich neues, aber eben im Detail erkennbar. Sehr interessant fand ich, das Obama anscheinend noch deutlich schmutziger Krieg führt als G.W Bush... Wer hätte das gedacht
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2013
One of the most informative Books I've read in a long time. Top investigative reporting. Defiantly worth the time to read.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2013
Can't say I enjoyed this book, because the facts are grim, but it was Informative and well researched. He interviewed people who took part of this disaster.
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4 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2013
Schade, das konnte ein klasse Buch werden! Es wird ein sehr umfangreiches Volumen an Recherchen angeboten die einen weiten Blick in das Thema erlauben. Das Buch wird jedoch "verkrüppelt" durch die einseitige Darstellung des Autors, die an einigen Stellen an jemanden in seinem frühen Stadium der Radikalisierung denken lässt. Das hat nichts mit unabhängigem Journalismus zu tun und tut dem Buch nicht gut. Echt schade! Dass häufig hin und her in der Darstellung gesprungen wird, finde ich noch hinnehmbar. Das Buch ist interessant für Leser die geduldig lange Passagen, in denen es nur um die extrem links gerichtete und chaotisch vertretene Meinung des Autors geht, ertragen können, um dann viele Fakten vom Kampf gegen den Terror zu erfahren um anschließend sich eine eigene Meinung zu bilden.
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