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Kundenrezensionen

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Dies ist der Nachfolgeband zu "Im Jahr des Tigerochsen" und es ist wieder die Sammlung der taz-Kolumnen von Schmidt. Im großen und ganzen bietet dieses Buch natürlich dasselbe wie der Vorgänger: Viele kurze Happen und Eindrücke aus China. Sehr witzig, eine alternative Blickweise auf China und leider recht kurz.
Was Schmidt aber selbst schreibt: Das zweite Buch ist etwas kritischer als das erste. Kritischer sowohl gegen China, aber vor allem noch kritischer gegenüber den westlichen Medien, die oft ein sehr undifferenziertes Bild Chinas vermitteln. Insbesondere Ai Weiwei kommt hier nicht besonders gut weg. Fans von Schmidt kommen daher ebenso wenig um das Buch herum, wie alle, die eine etwas differenziertere Sichtweise von China lesen wollen.
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am 26. Juli 2013
Christian Y. Schmidt zeigt in seinem neuesten Buch „Im Jahr des Hasendrachen“, stellt dem uns nur scheinbar bekannten China sein erlebtes China gegenüber. Es ist erhellend, sich mit seinen eigenen Vorurteilen – was China betrifft – auf so anregende Weise auseinander zu setzen. Und lernt der Leser was oder gewinnt er einen anderen Blickwinkel? – Auf jeden Fall.

Ein Beispiel greife ich heraus: Anhand signifikanter Zahlen zeigt er auf, welche Auswirkungen die rasante Motorisierung Chinas hat: Ich zitiere: … „Es stellt sich allerdings die Frage, was passiert, wenn die Chinesen tatsächlich den Lebensstandard Deutschlands erreichen werden. … Über 1,1 Milliarden Chinesen würden im Ausland Urlaub machen. Auf Chinas Straßen wären 676 Millionen Autos unterwegs – etwa das Zehnfache von heute. … Hält der Planet das wirklich aus…?“

Die Schlussfolgerung ist, dass der Westen, der Jahrzehnte den Raubbau an der Umwelt betrieben hat, sich jetzt einschränken muss. Zugegeben, es wird nichts passieren. Kurzfristige Interessen werden die langfristigen scheitern lassen. Eine interessante Idee wäre, dass China mit seiner Marktmacht anordnen würde, dass nur noch Elektroautos eingeführt oder in China gebaut würden. Ich wette die deutschen Autobauer würden sich rasant ändern.

Unbedingt lesen!
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Man muss offenbar Schmidt heißen, um dem anerkannten Mehrheitswissen über China etwas entgegensetzen zu können. Dem einen (dem Mentholquarzer) gelingt es manchmal, dem anderen (dem mit dem Mittel-Y) immer wieder.

Christian Y. Schmidt lebt seit acht Jahren in Peking, ist mit einer Chinesin verheiratet, hat beinahe einen chinesischen Pass und lässt uns regelmäßig an seinen Erlebnissen teilhaben, nämlich durch seine Kolumnen in Titanic und TAZ sowie die teilweise auf diesen beruhenden Bücher. Im Visier seiner neuesten Glossen sind zwar auch, aber diesmal aber nicht so sehr die Eigenheiten seiner angeheirateten Landsleute, sondern vor allem die Rezeption, die China in der westlichen Welt und ihrer Presse erfährt, insbesondere in der deutschen. Lichtgestalten wie der Dalai Lama und Ai Weiwei werden mit einer ihren jeweiligen Heiligenscheinen proportionalen Respektlosigkeit vom Sockel geholt, was übrigens sogar einigen chinapolitisch korrekten TAZ-Lesern zu viel wurde. Und die sind ja einiges gewohnt.

"Im Jahr des Hasendrachen" ist ein schönes Beispiel dafür, dass man einem fremden Land und seinen Leuten gleichzeitig kritisch und wohlwollend gegenüberstehen kann. Und der Leser entwickelt eine Menge Verständnis dafür, dass dem Insider auf die Dauer die stereotypen, durch keinerlei Sachkenntnis getrübten Meinungen und Vorurteile, die hierzulande das Chinabild prägen, gewaltig auf den Keks gehen. Für einen Satiriker ein weites Feld, dessen Beackerung ihm hoffentlich noch lange Freude macht, auch wenn er das Kolumnenschreiben inzwischen leid ist.

Und wenn man an diesem unterhaltsamen Büchlein überhaupt etwas bemängeln möchte, dann wäre es der grauslich mintfarbene Einband (der ihm noch eine Danksagung wert war!!), aber so schlimm ist es dann auch wieder nicht, denn beim Lesen sieht man den ja nicht.

P. S. Auf Seite 46 bittet er seine Leser in entwaffnend schamloser Weise um eine begeisterte Amazon-Rezension, und es ist nachgerade erschütternd, dass vier Monate nach Erscheinen des Buchs die hier erst die dritte ist, und dann noch die erste, die über vier Zeilen hinausgeht. Leser, schämt Euch!
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am 6. August 2013
Als ich im Mai und Juni 2013 erneut beruflich in China unterwegs war, wollte ich mir etwas gegen den Strich leisten. Und wer erklärt das Riesenreich besser als ein Ex-Redakteur der TITANIC, Senior Consultant der Zentralen Intelligenz Agentur und selber seit gut zehn Jahren im chinesischen Alltag unterwegs?

Das intelligente kleine Büchlein hat mich während des langen Fluges von Zürich nach Shanghai bestens unterhalten. Die chronologisch geordneten Taz-Kolumnen boten einen heiteren und erhellenden Blick nach "dlüben". Ein schöner Kontrast zum Einerlei der Lohnschreiberei in den hiesigen "Leitmedien" und eine lehrreiche Mischung aus Wissen und Unterhaltung.

Fazit: Ich empfehle den "Hasendrachen" wie auch seinen Vorgänger „Im Jahr des Tigerochsen“ (Tagebücher 2009-2010) allen China-Interessierten, die einen unverstellten Blick auf ein grosses Land in Bewegung werfen möchten.
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am 30. Juli 2013
Es gibt kaum jemanden, der China so gut kennt und zu analysieren weiß, wie Christian Y. Schmidt. Jahrelang schrieb er von seinem Wohnort Peking aus seine beliebten, frechen, sarkastischen China-Kolumnen in der Berliner tageszeitung. Diese Texte hat er überarbeitet, erweitert und ergänzt in seinem Buch „Im Jahr des Hasendrachen“ zusammengestellt. Seine Texte ecken an bei Menschen, die meinen, schon alles über China zu wissen, weil sie brav die großen deutschen Zeitungen und Medien studieren. Christian Y. Schmidt stellt sich kritisch dem Mainstream entgegen, kritisiert Ai Weiwei, indem er ihn als „überschätzt“ darstellt. Er öffnet die Augen über ganz Alltägliches in China. Zum Beispiel über die oft belächelte Angewohnheit der Chinesen, im Schlafanzug auf die Straße zu gehen. Schließlich haben nun auch Louis Vuitton und Alberta Ferretti Schlafanzüge in ihrer Outdoor-Kollektion. Er greift Vorurteile und Reden von Dissidenten und Regime-Kritikern auf und macht dabei auf Fehler und Widersprüche aufmerksam. Selbst von sich überzeugte China-Kenner haben bei manchem Kapitel ein Aha-Erlebnis und sagen: „So habe ich das noch nie gesehen!“
Mein Fazit: Unbedingt lesen!
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am 20. Mai 2013
Genauso gut wie das Vorgängerbuch "Jahr des Tigerochsen" - da gabs schonmal 5 Sterne. Der Reiz dieser Kolumnen ist ganz klar: Sie sind lustig und sie stellen China endlich einmal so dar, wie es ist: Vielseitig, nicht immer logisch, manchmal ganz schön anstrengend aber definitiv lebens- und leibenswert.
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am 14. Juli 2013
Da ich bereits die anderen Bücher von Christian Y. Schmidt besitze, musste ich mir natürlich auch dieses noch zulegen. In gewohntem Schreibstil liest es sich ganz gut und unterhält entsprechend.

Ich bin froh, dass es neben der unzähligen Reiseberichte diverser BWL-Studenten auch jemanden gibt, der nicht nur über altbekannte China Klischees schreibt, sondern einen Einblick in aktuelle Themen gibt, die China beschäftigt. Weiter so!
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