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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nachdem Sherlock Holmes einige Zeit lang ein wenig in Vergessenheit geraten war und Arthur Conan Doyles Romane und Geschichten um den wahrscheinlich berühmtesten Detektiv der Welt nur von einigen Literaturklassiker-Liebhabern gelesen wurden, erleben der etwas exzentrische Analytiker Holmes und sein bodenständiger Freund Dr Watson seit einigen Jahren eine kleine Renaissance, wohl auch aufgrund einiger neuerer Filme um das legendäre Ermittlerduo.
Auf diesen Zug ist nun auch der Autor David Gray aufgesprungen und legt mit "Eine Studie in Angst" die erste von drei geplanten neuen Holmes-Geschichten vor.
Offen gestanden war ich gleich in zweierlei Hinsicht skeptisch;
erstens befürchtete ich, es könne sich um eine derart modernisierte und freihändige Adaption handeln, daß man Doyles Figuren gar nicht wiedererkennen würde und außerdem bin ich zumindest dann kein Fan der im Moment ja so weit verbreiteten Trilogien oder Serien, wenn die einzelnen Bände alleine praktisch unlesbar sind.
Dennoch konnte ich einem angebotenen Rezensionsexemplar aus Neugier nicht widerstehen - danke dafür! - und wurde sehr positiv überrascht.

Zunächst die für "Serien-Skeptiker" immer wichtige Information, das Buch erzählt eine komplett in sich abgeschlossene Geschichte und ist somit problemlos auch alleine lesbar.
Eingebettet wird die von Dr Watson aufgezeichnete Geschichte in eine kleine Rahmenhandlung, ein Stilmittel, welches man bereits aus einigen von Doyles Holmes-Geschichten kennt und wodurch man sich als "alter" Holmes-Fan sogleich heimisch in der Geschichte fühlt, zumal auch altvertraute Nebenfiguren wie Holmes' Bruder Mycroft und Inspektor Lestrade auftauchen.

Der eigentlich Kriminalfall erzählt die Geschichte von Sir Archibald Pennyworth, in dessen Haus die Mörderin zu spuken scheint, die früher auf dem Grundstück lebte.
Die Geschichte ist spannend, kurzweilig und trifft verblüffend genau den Ton und die Atmosphäre der alten Holmes-Geschichten, ohne daß der Stil dabei allzu bemüht wirkt - klasse!

Was mich ein wenig gestört hat und wo ich Verbesserungsbedarf sehe, ist die hartnäckig fehlerhafte Kommasetzung, die mich in meinem Lesefluss teilweise doch etwas gestört hat.

Dennoch war ich mehr als positiv überrascht von dieser Wiederbelebung des Ermittlers aus der Baker Street, gebe gerne eine Empfehlung ab und freue mich auf weitere Geschichten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2013
(Rezension von Alex von dieSeitenfluesterer)
„Sherlock Holmes – Eine Studie in Angst“ von David Gray ist das perfekte Buch für einen langweiligen Nachmittag. Auf 105 Seiten leitet der Autor den Leser durch die fantastische Welt von Sherlock Holmes und Dr. John Watson.

Bei der Recherche zu einem historischen Roman stößt David Gray in London auf eine Sammlung von Geschichten die Dr. John Watson geschrieben hat. Er schildert drei Fälle die er zusammen mit Sherlock Holmes bearbeitet und gelöst hat. Im ersten Teil, genannt „Eine Studie in Angst Teil 1“ werden die Beiden zu einem Fall hinzugezogen bei dem Sir Archibald Pennyworth glaubt von dem Geist einer verstorbenen Mörderin heimgesucht zu werden. Jeden Morgen findet er sein Büro, das abgeschlossen ist und vergitterte Fenster hat, durchwühlt vor. Nur ein Geist könnte es schaffen in sein Büro zu gelangen.
Was zuerst wie ein normaler Diebstahlversuch wirkt, entpuppt sich als gefährliches Spiel dessen Lösung selbst Sherlock Holmes herausfordert.

Ich liebe Sherlock Holmes. Hab jedes Buch gelesen, jeden Film gesehen, war sogar im Museum in London. Daher habe ich mich sehr gefreut, als wir die Anfrage von David Gray im Postfach hatten. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von Anfang an ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht, gleichzeitig aber angepasst an die damalige Zeit. Ich kam sofort in die Geschichte rein und wurde nicht mehr losgelassen. Jedes Mal wenn ich dachte, dass der Fall nun gelöst und der Mörder überführt sei kam mit einem neuen Knall ein neues Geschehnis das alles auf den Kopf stellte und die Detektive wieder zurück zum Anfang katapultierte. Die Charaktere sind genau so dargestellt wie man sie auch schon von den anderen Sherlock Holmes Romanen kennt. Sherlock ist überheblich, unausstehlich und will immer das letzte Wort haben. Während Dr. Watson überlegt, gentlemanhaft und so loyal wie immer ist. Hätte ich nicht gewusst, dass dieses Buch nicht von Sir Arthur Conan Doyle geschrieben worden ist, wäre es mir nicht aufgefallen.
Der Autor schildert den ganzen Fall sehr detailliert und lässt Sherlock Holmes alles aufklären, sodass auch ich seinen Theorien folgen und nicht schnell genug lesen konnte. Innerhalb eines Nachmittags hatte ich das Buch verschlungen und hätte am liebsten gleich den zweiten Band hinterher geschoben.

Nun bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich es kaum erwarten kann bis der zweite Teil erscheint, denn Teil eins ist das perfekte Buch zum relaxen und sich in die Welt von Sherlock Holmes fallen zu lassen. Daher bekommt der Autor von mir 5 von 5 Kolibris. Alles richtig gemacht!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2013
Ich habe dieses Buch kostenlos von David Gray bekommen, ganz herzlichen Dank dafür!

David Gray ist für mich mittlerweile ein Synoym für gut geschriebene E-Books, in der Regel harte, schnelle und zynische Thriller.

Mit "Eine Studie in Angst" stellt er nun seine Vielseitigkeit als Autor unter Beweis, indem er sich auf ein ganz neues Terrain wagt: Einen Sherlock-Holmes-Roman. Und was für einen!

Ich konnte vollkommen ins 19. Jahrhundert eintauchen und mit Watson - dem Erzähler - fiebern und rätseln, denn David Gray trifft sowohl den Ton der Zeit als auch das typisch englische Flair, welches er durch zahllose sorgfältig recherchierte Details vermittelt.

Und seine Figuren sind durchdacht und ausgereift wie immer, die aus dem Holmes-Universum bekannten Geischter waren mir sofort wieder vertraut.

Nichts in diesem Fall ist, wie es zu sein scheint, er ist voller Stolperfallen für die Ermittler und beinhaltet zahlreiche überraschende Wendungen.

Hinzu kommt ein feinsinniger, anspielungsreicher Humor, der immer mal wieder durchschimmert.

David Gray sagt zwar über dieses Buch, es sei "kommerziell" - was es in dem Sinne auch ist, das es sich auf einem zur Zeit populären Gebiet bewegt, "Sherlock Holmes" ist ja zur Zeit "in" - aber es ist mit Herzblut geschrieben, mit Liebe zu den Figuren, dem Land und der Zeit.

Der Kriminalfall ist spannend und sprachlich niveauvoll verpackt, allein die Charakerisierung der Figuren ist ein Glanzstück.

Ein hervorragendes Buch, Danke, David!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2013
In einem Londoner Archiv findet der Autor bei Recherchen zu einem Roman ein geheimes Dokument, das wie es scheint von Sherlock Holmes unterzeichnet ist und von seinem geheimnisvollen Bruder Mycroft in Auftrag gegeben wurde. Natürlich kann er der Versuchung nicht widerstehen, das Geheimhaltungssigel des Dokuments zu brechen und es zu lesen. Es ist eine Aufzeichnung von Dr. John Watson über Fälle von Sherlock Holmes. Warum wurden sie geheim gehalten?

Der erste Fall handelt von dem Architekten Sir Archibald Pennyworth, der frisch verheiratet das Haus einer hingerichteten Kindermörderin gekauft und auf den Grund sein eigenes Heim gebaut hat. Doch jetzt spukt es scheinbar in dem Haus. Nachts hört man seltsame Geräusche und morgens sind die Möbel in Pennyworth Arbeitszimmer nicht mehr an derselben Stelle. Dies ist natürlich ein Fall nach dem Geschmack von Sherlock Holmes und gemeinsam mit seinem Freund Dr. Watson macht er sich daran, diesen für ihn doch sicher ganz einfachen Fall zu lösen. Gespenster gibt es schließlich nicht. Aber dann geschieht ein Mord und Sherlock Holmes muss erkennen, dass es nicht so einfach ist, wie er dachte und dass er bei diesem Fall einen persönlichen Gegner hat.

Eine Sherlock Holmes Story wie von Sir Arthur Conan Doyle. Tatsächlich hatte ich den Eindruck, er persönlich hat diese Geschichte geschrieben. Gerade Sherlock Holmes Geschichten, die ja auch immer eine gewisse Exotik in den Details aufweisen, sind - wie ich finde - schwer zu kopieren. Aber das ist David Gray sehr gut gelungen. Exotische Geschosse, die Sprache Londons Ende des 19. Jahrhunderts und der trockene Humor, mit dem Dr. Watson die Marotten seines exzentrischen Freunds immer wieder kommentiert - der Autor hat das perfekt umgesetzt. Sogar Watsons Bulldogge Lestrade, die mit Holmes ja schon einiges mitmachen musste, ist wieder dabei.

Einen Punkt ziehe ich dennoch bei der Bewertung ab. Ich fand das Ende etwas unglücklich. Sicher, das ist erst Teil 1 der ganzen Geschichte und die beinhaltet mehr Fälle als diesen einen, aber ich war zum Schluss etwas verwirrt. Der Fall war beendet und David Gray leitet mit wenigen Sätzen bereits in den nächsten Fall über und bricht dann abrupt ab. Das mag an mir liegen, aber ich habe das erstmal nicht verstanden. Meine ersten Gedanken waren: Habe ich die Hälfte der Datei irgendwie nicht bekommen oder verloren? Oder haben die letzten Sätze doch noch irgend etwas mit dem Fall zu tun? Ich fand das Ende für den Leser unbefriedigend, irgendwie nicht rund.

Die äußere Form ist professionell, der Autor kann sehr gut mit der Sprache umgehen, es war ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen. Die wenigen Rechtschreibfehler, die ich fand, halten sich im Rahmen.

Eine wirklich gelungene und spannende Geschichte, die jeder Sherlock Holmes Freund lesen sollte. Und ich hoffe, dass es bald Teil 2 davon zu lesen gibt. Vier Sterne dafür, die ich wirklich gern vergebe.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2013
Ich bin jetzt nicht so der Arthur Conan Doyle und Sherlock Holmes Fan, fand die Idee hinter dieser Geschichte aber sehr interessant und wurde entsprechend neugierig.

Zum Inhalt:
Ich muß sagen, daß mir der Schreibstil von David Gray wirklich sehr gut gefallen hat. Die Darstellung von Watson und gerade von Holmes ist wirklich toll gelungen und auch die Atmosphäre der damaligen Zeit wurde perfekt eingefangen.
Der Kriminalfall war spannend, wenn ich auch das Ende als sehr plötzlich und für mich nicht wirklich befriedigend empfand.

Zum Layout:
Ich muß hier das Layout in die Bewertung mit einfließen lassen, denn das hat mir meinen Lesespaß ziemlich vergrätzt und dafür gesorgt, daß ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen konnte, um sie wirklich voll und ganz zu genießen.

Die Schrift ist nicht die Standardschrift, die man in Büchern gewohnt ist - damit könnte ich mich noch abfinden - aber dazu kommen auch große Abstände zwischen den Zeilen, was ich als sehr gewöhnungbedürftig empfand.
Außerdem ist im Buch durchgehend die Interpunktion zu bemängeln, was mich regelmäßig aus meinem Lesefluß gerissen hat (selbst beim Klappentext fällt ein fehlendes Komma auf).

Das gedruckte Buch ist dazu scheinbar eigentlich die ebook-Ausgabe und so hat man regelmäßig irgendwelche Begriffe als link gekennzeichnet, was mich im Laufe des Buchs immer mehr gestört und zum Schluß richtig genervt hat.

Fazit: Toller Schreibstil, der Lust auf mehr macht - das Drumherum muß aber dringend noch überarbeitet werden und so vergebe ich hier 3 Sterne
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Mai 2013
Diesmal möchte ich meine Rezension nicht in Inhalt und Meinung spalten, da ich einfach nicht zu viel zu dem Fall in „Eine Studie in Angst“ schreiben will, um das Überraschungsmoment einfach auf der Seite der Leser zu lassen.

David Gray hat mich vor ein paar Wochen gefragt, ob ich sein Buch „Eine Studie in Angst“ gerne lesen möchte. Nachdem ich mir die Leseprobe angeschaut habe, war ziemlich direkt klar, dass ich das unbedingt wollte. Ja, ich gebe es zu ich bin Sherlocked - ich liebe seine Fälle und da mein Freund auch von Holmes und Dr. Watson so begeistert ist, kenne ich mittlerweile ganz viele Verfilmungen und Serien. Und somit auch klassische Inhalte und Erkennungsmerkmale eines richtigen Holmes. Und was soll ich anderes sagen, als dass David Gray sehr sehr nah an an das Original herankommt.

Der Schreibstil passt perfekt in das viktorianische London und auch die Beschreibungen und die Eigenheiten der Charaktere passen hervorragend in diese Zeit. Man fühlt sich in eine andere Epoche versetzt und ich habe diesen Ausflug in den klassischen Detektivroman sehr genossen.

Aber es gehört ja noch mehr dazu einen tollen Sherlock-Holmes Roman zu schreiben, zum Beispiel die Fähigkeit der Deduktion. Und auch diese besitzt David Gray, denn sonst hätte er einen solchen „Fall“ nicht ausarbeiten können.

Sehr gekonnt ist auch die Einleitung in diesen Fall, in dem David Gray sich als den Finder einen verschollenen oder geheimgehaltenen Skripts von Dr. Watson erklärt. Ich verneige mich hiermit vor David Grays Arbeit und hoffe, dass wir bald Teil II zu lesen bekommen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2014
David Gray - Journalist - recherchiert in einem Londoner Archiv für sein neues Buch. Bis er völlig unerwartet unter den Bergen von alten Dokumenten und Akten ein Dossier mit der höchsten Geheimhaltungsstufe herauszieht. Eyes Only" prangt als Stempelabdruck auf dem Umschlag des vertraulichen Schriftstücks. Gray bricht das Siegel des mehrere Seiten dicken Dossiers - Abgeschieden und Unbeobachtet hat er bisher seine Recherche durchgeführt.
Was er da unter dem Deckmantel der Vertraulichkeit entdeckt, würde die Geschichte des britischen Inlandsgeheimdienstes unwiederbringlich verändern. Die Neugierde und der Wissenshunger des Journalisten siegt, und er klappt das Deckblatt des Dossiers zur Seite, und damit taucht er unvermittelt in die Aufzeichnungen eines Arztes und international bekannten Assistenten ein: Dr. John Watson - besser bekannt als der Mann neben dem seit Arthur C. Doyle noch bekannteren Detektivs, erfolgreichen Verbrechensaufklärer und Deduktionsexperten Sherlock Holmes.
Der Journalist beginnt die Worte des Dr. Watson abzuschreiben, denn dieser hat hier seine Erlebnisse und Erfahrungen bei den Ermittlungen im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts niedergeschrieben. Dieses Dossier enthält die Aufzeichnungen zu dem ersten Teil einer Sammlung mit dem Namen Eine Studie in Angst", aus der Feder von John Amish Watson M.D.
Im ersten Teil der Sammlung Der Geist des Architekten" sollen Sherlock und Watson eigentlich nur die Ursprünge der geisterhaften Geräusche im Arbeitszimmer des wohlhabenden Architekturkritikers und Kunsttheoretikers Sir Archibald Pennyworth ergründen. Einen vermeintlich geplanten Diebstahl verhindern. Dabei ist das nur der Anfang, immer wieder stehen die beiden Männer wieder am Anfang ihrer kriminalistischen Spurensuche. Es ist der erste Teil einer Sammlung, die mit Eine Studie in Angst - Der Geist des Architekten" beginnt und den Leser dabei sein lässt, wenn John Watson aus seiner Sicht aus zu erzählen beginnt.
Meinung:
Der erste Teil der Sammlung - die hier vorliegende fiktionale Geschichte - entspricht meiner Meinung nach einer typischen Sherlock Holmes und Dr. Watson Geschichte", nur dass hier der Erzähler ein Teil der Geschichte ist, mittendrin aus dem Geschehen berichtet Dr. Watson. Die Vorgehensweise der bekannten Deduktion ist auch hier vorherrschend, wenn Sherlock ermittelt, wo Scotland Yard nicht weiter weiß. So hatte ich das Gefühl eine Sherlock Holmes Geschichte á la Doyle zu lesen. Nicht ganz nach alter Manier, dafür aber mit einem anderen, besonderen, ungewöhnlichen und deshalb interessanten und spannenden Einstieg in den Sherlock Holmes-und-Dr. Watson-Krimi. Das Auffinden einer geheimen Akte und der Erzähler Dr. Watson dienen dem Einstieg in den Krimi und begründen die Fortführung der kriminalistischen Detektivarbeit des Sherlock Holmes. Nur dass hier Dr. Watson erzählt, was mir gut gefällt.
Die Spionagegeschichte, die Gray mit diesem Dossier parallel aufdeckt, nimmt im ersten Teil der Sammlung erst ihren Anfang, kurze Anspielungen auf den Bruder Mycroft Holmes lassen den Leser damit beginnen selber zu kriminalisieren und lassen ihn dabei sein, wenn die britische Geheimdienstgeschichte umgeschrieben wird. Die Spionage-Handlung - Rahmenhandlung von Eine Studie in Angst" - wird nur angerissen, um dann als paralleler Handlungsstrang erst einmal zu verschwinden. Er kommt wohl in den kommenden beiden Teilen der Studie in Angst mehr zur Geltung, und nimmt dramaturgisch einen größeren Raum/Stellenwert ein.
Während der Ermittlungen im Haus des Architekten und auch im London der vortechnisierten Zeit habe ich einiges aus dem Viktorianischen Zeitalter gelernt. Ich musste ganz schön Umdenken, wenn ich mich in diese vortechnisierte Welt von damals hineinversetzen wollte. Doch das ist gut so, der lesende Geist will ja nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommen. Und das passiert auch nicht. Die Geschichte von David Gray lässt dem Leser genügend Raum sich selber ein Bild der Geschehnisse zu machen, jedoch hätte mir eine detailliertere und/oder umfangreichere Beschreibung der Begebenheiten gefallen. Leben doch die Geschichten von Holmes und Watson auch von unserem Bild von London im viktorianischen Zeitalter. Ich glaube der Autor hätte dieses Bild der Stadt an der Themse noch besser in unserem Kopf heraufbeschwören können. Die Sammlung Eine Studie in Angst" bietet für die kommenden beiden Teile ein noch größeres Potential es Doyle gleich zu tun, aber sich auch von Doyle durch die eigene schreibende, formulierende, erzählende Note des Journalisten David Gray abzugrenzen.
Kurze Anmerkung zur Sprache: Wie der Autor David Gray mittlerweile mitgeteilt hat, ist dieser erste Teil vollständig grammatikalisch und stilistisch überprüft worden. Die neue Auflage des Buches ist daraufhin vollständig sprachlich überarbeitet worden, und liegt seit einiger Zeit in einer veränderten Form als ebook vor.
Der hier beschriebene Fall, der im Haus des Architekten beginnt, ist ein spannendes, authentisches Stück aktueller Krimi-Geschichte, die sich mit einer guten dramaturgischen Idee dem Zeitgeschehen des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählerisch nähert, und die Protagonisten Holmes & Watson dort abholt, wo sie Arthur Cannon Doyle vor einigen Jahrzehnten zurück gelassen hat.
Abschließend wünsche ich mir, dass der Autor Gray in den kommenden beiden Teilen Eine Studie in Angst" den einzigartigen Ermittlungskünsten des Sherlock Holmes, seinem Assistenten Watson und deren beider nicht ganz einfachen Freundschaft" mehr Buchseiten gönnen würde. Kann doch Holmes als Verfasser des Dossiers aus dem Nähkästchen plaudern! Ich werde den zweiten Teil lesen, und darüber hier auch schreiben. Bis dahin kann ich nur zusammenfassend sagen: Ich kann den Auftakt Eine Studie in Angst" für historische Krimifans und Sherlock-Holmes-Kenner empfehlen."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dies war mein erster Sherlock Holmes-Roman, obwohl ich schon vieles über den berühmten Detektiv gehört habe. Gelesen hatte ich jedoch noch nichts, was ich aber bestimmt noch ändern werde.

Der Autor hat sich dem Romanhelden Sherlock Holmes gewidmet und eine Geschichte geschrieben, die von Spannung nur so durchzogen ist.

Zu Anfang erzählt der Autor von sich selbst, wie er bei Recherchen über den Unabhängigkeitskrieg auf ein Dossier eines gewissen Dr. John Hamish Watson stößt und in seiner unnachgiebigen Neugier einen Blick hineinwirft. Was er liest, ist unglaublich, erzählt Dr. Watson doch von einem Fall des berühmten Detektivs aus der Baker Street.

Ein Architekt wendet sich an Sherlock Holmes, da er nachts in seinem auf dem ehemaligen Grundstück einer Mörderin erbauten Hauses Schritte und Geräusche hört. Er denkt, ein Geist treibt sein Unwesen und möchte von Holmes den Fall aufgeklärt wissen. Zusammen mit seinem treuen Freund Dr. Watson macht sich Holmes an die Aufklärung und findet dabei ungeheuerliches heraus.

Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, was aber auch sicherlich daran lag, dass der Autor auf 107 Seiten so viel wissenswertes und spannendes untergebracht hat, dass man gar keine Lust hatte, das Buch wegzulegen. Ich war wie gebannt, gerade auch von der Schreibweise. Denn dieser Stil kommt mir nicht oft unter und ich muss zugeben, dass ich ihn einfach liebe. Die Sätze fliegen nur so dahin, man ist gefangen und gebannt und taucht nur widerwillig aus der Welt des Sherlock Holmes wieder auf.

Der geschilderte Fall war erst undurchsichtig, doch durch Sherlock Holmes Spürsinn, Auffassungsgabe und die Eigenschaft, Kleinigkeiten zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, kommt man Schritt für Schritt an die Auflösung, nur um am Ende doch wieder am Anfang zu stehen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde mir mit Sicherheit noch weitere Bücher des Autors zulegen, der laut Autorenportrait dafür bekannt ist, auch schon mal Thriller der härten Sorgen zu schreiben.

Fazit:
Ein spannender Fall sowie ein sympathisches Ermittlerduo. Sehr lesenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2013
Der Autor sitzt in einer Bibliothek und findet bei Recherchearbeiten in seinem Stapel mit Dokumenten einen Ordner mit Geheimpapieren, neugierig wie er ist, öffnet er die Akte und findet Erstaunliches......
da er das Manuskript aber nicht am Kopierer kopieren kann, macht er sich die Arbeit alles handschriftlich zu kopieren.
Auf diese Art und Weise lässt er uns an einem komplizierten Fall von Sherlock Holmes teihaben.....

David Gray hat es verstanden die Detektivarbeit von Holmes spannend und gut verständlich zu beschreiben. Er schafft es ,uns zurück in das alte neblige London zurückzuversetzen...man hört und sieht förmlich die Kutschen übers Kopfsteinpflaster rattern. Wir dürfen die knifflige Detektivarbeit von früher miterleben, als es noch keine modernen Hilfsmittel wie heute gab und ein Zeiss- Mikroskop schon eine ungewöhnliche Errungenschaft darstellte.
Man versteht, wie wichtig es war, gerade auch Kleinigkeiten gut zu beobachten und seine Schlüsse daraus zu ziehen. Auch die Personen sind gut beschrieben- ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.
Der Fall gestaltet sich überaus interessant und spannend und man mag nicht zu lesen aufhören, bis das Rätsel gelöst ist und sehnt sich danach schon das nächste herbei.

Fazit:
Ein Interessanter Romanaufbau, mal etwas ganz anderes....
Spannend von Anfang bis Ende, leicht zu lesen.....empfehlenswert
Ich hoffe auf Teil 2....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2014
Der Architekt Pennyworth tritt durch Mycroft an dessen Bruder Sherlock Holmes heran. Er hat die Befürchtung, dass es in seinem Hause spukt. Aufgrund dessen Vorgeschichte hält er dies für wahrscheinlich, denn schließlich war eine frühere Besitzerin eine Kindsmörderin und wurde gehängt. Sherlock Holmes hingegen ist sich sicher, die Lösung - natürlich eine weltliche - des Problems zu finden. So begibt er sich mit seinem treuen Freund Watson auf Spurensuche.

David Gray tritt in seinen Büchern selbst als recherchierender Autor und Journalist auf, was eine sehr gelungene Rahmenhandlung darstellt. So wird ein perfekter Bogen aus der viktorianischen in die heutige Zeit geschlagen, was den Einstieg auch für einen unerfahrenen Sherlock-Leser wie mich einfach macht.

Der Fall als solches ist toll aus Sicht des Watson geschrieben und es werden auch typische Wörter der viktorianischen Zeit wie Morgue und Hansom verwendet. Durch die Tatsache, dass Watson der Erzähler ist, sind auch wir als Leser dazu gezwungen mit ihm den Fall zu ergründen und auf die deduktiven Fähigkeiten des Sherlock Holmes und seinen gewählten Zeitpunkt, uns seine Erkenntnisse mitzuteilen, zu warten. Aber man lernt auch einiges über den Charakter Watsons. Dies alles ist sehr gut gelungen.

Einziges Manko an diesem Fall des Sherlock Holmes sind die vielen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler sowie eingefügte Links, um Wörter zu erklären. Dies war sicherlich vom Autor gut gemeint, war beim Blättern doch oft sehr störend. Zusammen mit den Rechtschreibfehlern hemmt dies den Lesefluss doch sehr obwohl der Autor einen sehr angenehmen und gut lesbaren Schreibstil besitzt. Auch war mir der Fall ein wenig zu kurz und endete mit einem Cliffhanger, sodass man quasi keine andere Wahl hat als den zweiten Teil - Das Grab der Molly Maguire - zu lesen, will man denn wissen, wer der Drahtzieher des Geistes des Architekten ist.

Alles in allem hat mir mein erster Sherlock Holmes überhaupt sehr gut gefallen. Die Story selbst hat eine bessere Bewertung verdient, aufgrund der genannten Fehler wäre nie bessere Bewertung nicht gerechtfertigt.
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