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am 12. Juni 2013
Ich bin jetzt nicht so der Arthur Conan Doyle und Sherlock Holmes Fan, fand die Idee hinter dieser Geschichte aber sehr interessant und wurde entsprechend neugierig.

Zum Inhalt:
Ich muß sagen, daß mir der Schreibstil von David Gray wirklich sehr gut gefallen hat. Die Darstellung von Watson und gerade von Holmes ist wirklich toll gelungen und auch die Atmosphäre der damaligen Zeit wurde perfekt eingefangen.
Der Kriminalfall war spannend, wenn ich auch das Ende als sehr plötzlich und für mich nicht wirklich befriedigend empfand.

Zum Layout:
Ich muß hier das Layout in die Bewertung mit einfließen lassen, denn das hat mir meinen Lesespaß ziemlich vergrätzt und dafür gesorgt, daß ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen konnte, um sie wirklich voll und ganz zu genießen.

Die Schrift ist nicht die Standardschrift, die man in Büchern gewohnt ist - damit könnte ich mich noch abfinden - aber dazu kommen auch große Abstände zwischen den Zeilen, was ich als sehr gewöhnungbedürftig empfand.
Außerdem ist im Buch durchgehend die Interpunktion zu bemängeln, was mich regelmäßig aus meinem Lesefluß gerissen hat (selbst beim Klappentext fällt ein fehlendes Komma auf).

Das gedruckte Buch ist dazu scheinbar eigentlich die ebook-Ausgabe und so hat man regelmäßig irgendwelche Begriffe als link gekennzeichnet, was mich im Laufe des Buchs immer mehr gestört und zum Schluß richtig genervt hat.

Fazit: Toller Schreibstil, der Lust auf mehr macht - das Drumherum muß aber dringend noch überarbeitet werden und so vergebe ich hier 3 Sterne
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am 2. April 2013
Ich habe dieses Buch kostenlos von David Gray bekommen, ganz herzlichen Dank dafür!

David Gray ist für mich mittlerweile ein Synoym für gut geschriebene E-Books, in der Regel harte, schnelle und zynische Thriller.

Mit "Eine Studie in Angst" stellt er nun seine Vielseitigkeit als Autor unter Beweis, indem er sich auf ein ganz neues Terrain wagt: Einen Sherlock-Holmes-Roman. Und was für einen!

Ich konnte vollkommen ins 19. Jahrhundert eintauchen und mit Watson - dem Erzähler - fiebern und rätseln, denn David Gray trifft sowohl den Ton der Zeit als auch das typisch englische Flair, welches er durch zahllose sorgfältig recherchierte Details vermittelt.

Und seine Figuren sind durchdacht und ausgereift wie immer, die aus dem Holmes-Universum bekannten Geischter waren mir sofort wieder vertraut.

Nichts in diesem Fall ist, wie es zu sein scheint, er ist voller Stolperfallen für die Ermittler und beinhaltet zahlreiche überraschende Wendungen.

Hinzu kommt ein feinsinniger, anspielungsreicher Humor, der immer mal wieder durchschimmert.

David Gray sagt zwar über dieses Buch, es sei "kommerziell" - was es in dem Sinne auch ist, das es sich auf einem zur Zeit populären Gebiet bewegt, "Sherlock Holmes" ist ja zur Zeit "in" - aber es ist mit Herzblut geschrieben, mit Liebe zu den Figuren, dem Land und der Zeit.

Der Kriminalfall ist spannend und sprachlich niveauvoll verpackt, allein die Charakerisierung der Figuren ist ein Glanzstück.

Ein hervorragendes Buch, Danke, David!
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am 21. April 2013
In einem Londoner Archiv findet der Autor bei Recherchen zu einem Roman ein geheimes Dokument, das wie es scheint von Sherlock Holmes unterzeichnet ist und von seinem geheimnisvollen Bruder Mycroft in Auftrag gegeben wurde. Natürlich kann er der Versuchung nicht widerstehen, das Geheimhaltungssigel des Dokuments zu brechen und es zu lesen. Es ist eine Aufzeichnung von Dr. John Watson über Fälle von Sherlock Holmes. Warum wurden sie geheim gehalten?

Der erste Fall handelt von dem Architekten Sir Archibald Pennyworth, der frisch verheiratet das Haus einer hingerichteten Kindermörderin gekauft und auf den Grund sein eigenes Heim gebaut hat. Doch jetzt spukt es scheinbar in dem Haus. Nachts hört man seltsame Geräusche und morgens sind die Möbel in Pennyworth Arbeitszimmer nicht mehr an derselben Stelle. Dies ist natürlich ein Fall nach dem Geschmack von Sherlock Holmes und gemeinsam mit seinem Freund Dr. Watson macht er sich daran, diesen für ihn doch sicher ganz einfachen Fall zu lösen. Gespenster gibt es schließlich nicht. Aber dann geschieht ein Mord und Sherlock Holmes muss erkennen, dass es nicht so einfach ist, wie er dachte und dass er bei diesem Fall einen persönlichen Gegner hat.

Eine Sherlock Holmes Story wie von Sir Arthur Conan Doyle. Tatsächlich hatte ich den Eindruck, er persönlich hat diese Geschichte geschrieben. Gerade Sherlock Holmes Geschichten, die ja auch immer eine gewisse Exotik in den Details aufweisen, sind - wie ich finde - schwer zu kopieren. Aber das ist David Gray sehr gut gelungen. Exotische Geschosse, die Sprache Londons Ende des 19. Jahrhunderts und der trockene Humor, mit dem Dr. Watson die Marotten seines exzentrischen Freunds immer wieder kommentiert - der Autor hat das perfekt umgesetzt. Sogar Watsons Bulldogge Lestrade, die mit Holmes ja schon einiges mitmachen musste, ist wieder dabei.

Einen Punkt ziehe ich dennoch bei der Bewertung ab. Ich fand das Ende etwas unglücklich. Sicher, das ist erst Teil 1 der ganzen Geschichte und die beinhaltet mehr Fälle als diesen einen, aber ich war zum Schluss etwas verwirrt. Der Fall war beendet und David Gray leitet mit wenigen Sätzen bereits in den nächsten Fall über und bricht dann abrupt ab. Das mag an mir liegen, aber ich habe das erstmal nicht verstanden. Meine ersten Gedanken waren: Habe ich die Hälfte der Datei irgendwie nicht bekommen oder verloren? Oder haben die letzten Sätze doch noch irgend etwas mit dem Fall zu tun? Ich fand das Ende für den Leser unbefriedigend, irgendwie nicht rund.

Die äußere Form ist professionell, der Autor kann sehr gut mit der Sprache umgehen, es war ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen. Die wenigen Rechtschreibfehler, die ich fand, halten sich im Rahmen.

Eine wirklich gelungene und spannende Geschichte, die jeder Sherlock Holmes Freund lesen sollte. Und ich hoffe, dass es bald Teil 2 davon zu lesen gibt. Vier Sterne dafür, die ich wirklich gern vergebe.
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am 19. Dezember 2014
David Gray - Journalist - recherchiert in einem Londoner Archiv für sein neues Buch. Bis er völlig unerwartet unter den Bergen von alten Dokumenten und Akten ein Dossier mit der höchsten Geheimhaltungsstufe herauszieht. Eyes Only" prangt als Stempelabdruck auf dem Umschlag des vertraulichen Schriftstücks. Gray bricht das Siegel des mehrere Seiten dicken Dossiers - Abgeschieden und Unbeobachtet hat er bisher seine Recherche durchgeführt.
Was er da unter dem Deckmantel der Vertraulichkeit entdeckt, würde die Geschichte des britischen Inlandsgeheimdienstes unwiederbringlich verändern. Die Neugierde und der Wissenshunger des Journalisten siegt, und er klappt das Deckblatt des Dossiers zur Seite, und damit taucht er unvermittelt in die Aufzeichnungen eines Arztes und international bekannten Assistenten ein: Dr. John Watson - besser bekannt als der Mann neben dem seit Arthur C. Doyle noch bekannteren Detektivs, erfolgreichen Verbrechensaufklärer und Deduktionsexperten Sherlock Holmes.
Der Journalist beginnt die Worte des Dr. Watson abzuschreiben, denn dieser hat hier seine Erlebnisse und Erfahrungen bei den Ermittlungen im England des ausgehenden 19. Jahrhunderts niedergeschrieben. Dieses Dossier enthält die Aufzeichnungen zu dem ersten Teil einer Sammlung mit dem Namen Eine Studie in Angst", aus der Feder von John Amish Watson M.D.
Im ersten Teil der Sammlung Der Geist des Architekten" sollen Sherlock und Watson eigentlich nur die Ursprünge der geisterhaften Geräusche im Arbeitszimmer des wohlhabenden Architekturkritikers und Kunsttheoretikers Sir Archibald Pennyworth ergründen. Einen vermeintlich geplanten Diebstahl verhindern. Dabei ist das nur der Anfang, immer wieder stehen die beiden Männer wieder am Anfang ihrer kriminalistischen Spurensuche. Es ist der erste Teil einer Sammlung, die mit Eine Studie in Angst - Der Geist des Architekten" beginnt und den Leser dabei sein lässt, wenn John Watson aus seiner Sicht aus zu erzählen beginnt.
Meinung:
Der erste Teil der Sammlung - die hier vorliegende fiktionale Geschichte - entspricht meiner Meinung nach einer typischen Sherlock Holmes und Dr. Watson Geschichte", nur dass hier der Erzähler ein Teil der Geschichte ist, mittendrin aus dem Geschehen berichtet Dr. Watson. Die Vorgehensweise der bekannten Deduktion ist auch hier vorherrschend, wenn Sherlock ermittelt, wo Scotland Yard nicht weiter weiß. So hatte ich das Gefühl eine Sherlock Holmes Geschichte á la Doyle zu lesen. Nicht ganz nach alter Manier, dafür aber mit einem anderen, besonderen, ungewöhnlichen und deshalb interessanten und spannenden Einstieg in den Sherlock Holmes-und-Dr. Watson-Krimi. Das Auffinden einer geheimen Akte und der Erzähler Dr. Watson dienen dem Einstieg in den Krimi und begründen die Fortführung der kriminalistischen Detektivarbeit des Sherlock Holmes. Nur dass hier Dr. Watson erzählt, was mir gut gefällt.
Die Spionagegeschichte, die Gray mit diesem Dossier parallel aufdeckt, nimmt im ersten Teil der Sammlung erst ihren Anfang, kurze Anspielungen auf den Bruder Mycroft Holmes lassen den Leser damit beginnen selber zu kriminalisieren und lassen ihn dabei sein, wenn die britische Geheimdienstgeschichte umgeschrieben wird. Die Spionage-Handlung - Rahmenhandlung von Eine Studie in Angst" - wird nur angerissen, um dann als paralleler Handlungsstrang erst einmal zu verschwinden. Er kommt wohl in den kommenden beiden Teilen der Studie in Angst mehr zur Geltung, und nimmt dramaturgisch einen größeren Raum/Stellenwert ein.
Während der Ermittlungen im Haus des Architekten und auch im London der vortechnisierten Zeit habe ich einiges aus dem Viktorianischen Zeitalter gelernt. Ich musste ganz schön Umdenken, wenn ich mich in diese vortechnisierte Welt von damals hineinversetzen wollte. Doch das ist gut so, der lesende Geist will ja nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommen. Und das passiert auch nicht. Die Geschichte von David Gray lässt dem Leser genügend Raum sich selber ein Bild der Geschehnisse zu machen, jedoch hätte mir eine detailliertere und/oder umfangreichere Beschreibung der Begebenheiten gefallen. Leben doch die Geschichten von Holmes und Watson auch von unserem Bild von London im viktorianischen Zeitalter. Ich glaube der Autor hätte dieses Bild der Stadt an der Themse noch besser in unserem Kopf heraufbeschwören können. Die Sammlung Eine Studie in Angst" bietet für die kommenden beiden Teile ein noch größeres Potential es Doyle gleich zu tun, aber sich auch von Doyle durch die eigene schreibende, formulierende, erzählende Note des Journalisten David Gray abzugrenzen.
Kurze Anmerkung zur Sprache: Wie der Autor David Gray mittlerweile mitgeteilt hat, ist dieser erste Teil vollständig grammatikalisch und stilistisch überprüft worden. Die neue Auflage des Buches ist daraufhin vollständig sprachlich überarbeitet worden, und liegt seit einiger Zeit in einer veränderten Form als ebook vor.
Der hier beschriebene Fall, der im Haus des Architekten beginnt, ist ein spannendes, authentisches Stück aktueller Krimi-Geschichte, die sich mit einer guten dramaturgischen Idee dem Zeitgeschehen des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählerisch nähert, und die Protagonisten Holmes & Watson dort abholt, wo sie Arthur Cannon Doyle vor einigen Jahrzehnten zurück gelassen hat.
Abschließend wünsche ich mir, dass der Autor Gray in den kommenden beiden Teilen Eine Studie in Angst" den einzigartigen Ermittlungskünsten des Sherlock Holmes, seinem Assistenten Watson und deren beider nicht ganz einfachen Freundschaft" mehr Buchseiten gönnen würde. Kann doch Holmes als Verfasser des Dossiers aus dem Nähkästchen plaudern! Ich werde den zweiten Teil lesen, und darüber hier auch schreiben. Bis dahin kann ich nur zusammenfassend sagen: Ich kann den Auftakt Eine Studie in Angst" für historische Krimifans und Sherlock-Holmes-Kenner empfehlen."
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am 8. Dezember 2014
Ich habe ja mittlerweile schon einige Sherlock Holmes-Pastiches gelesen, aber David Gray braucht sich ganz bestimmt mit seinem Erstling nicht hinter bekannten Namen zu verstecken. Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen, ganz in bester Tradition der klassischen Sherlock Holmes-Kurzgeschichten, auch wenn sie am Ende mit einem Cliffhanger endet.

Den Einstieg habe ich zwar nicht gleich verstanden, habe ich aber dann als gelungen empfunden: Der Autor macht sich selbst zum Rahmenerzähler, das ist ungewöhnlich, gibt aber der Geschichte in meinen Augen eine ganz besondere Note.

"Der Geist des Architekten" lässt sich eigentlich rasch und flüssig lesen, wenn da nicht das etwas befremdliche Layout und die eigenwillige Beistrichsetzung wäre. Das hat mich einige Male innehalten lassen, wo ich eigentlich gar nicht pausieren wollte. Irgendwie schaffe ich es anscheined nicht, einen Text komplett ohne Rücksichtnahme auf solche Dinge genießen zu können ... Auch bin ich es nicht gewöhnt, wenn der Apostropoph beim Genitiv eines Namens fehlt (beispielsweise Holmes Lupe, das müsste richtig Holmes' Lupe heißen) - und das kam wirklich sehr oft vor.

Für sich gesehen sind das bestimmt alles Kleinigkeiten, aber dass diese Fehler so gehäuft vorkommen, finde ich schade. Denn wenn sie nicht wären, hätte ich "Der Geist des Architekten" gerne vier Sterne gegeben, da mir das Buch sonst wirklich sehr gut gefallen hat :).
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am 26. Dezember 2014
Der Architekt Pennyworth tritt durch Mycroft an dessen Bruder Sherlock Holmes heran. Er hat die Befürchtung, dass es in seinem Hause spukt. Aufgrund dessen Vorgeschichte hält er dies für wahrscheinlich, denn schließlich war eine frühere Besitzerin eine Kindsmörderin und wurde gehängt. Sherlock Holmes hingegen ist sich sicher, die Lösung - natürlich eine weltliche - des Problems zu finden. So begibt er sich mit seinem treuen Freund Watson auf Spurensuche.

David Gray tritt in seinen Büchern selbst als recherchierender Autor und Journalist auf, was eine sehr gelungene Rahmenhandlung darstellt. So wird ein perfekter Bogen aus der viktorianischen in die heutige Zeit geschlagen, was den Einstieg auch für einen unerfahrenen Sherlock-Leser wie mich einfach macht.

Der Fall als solches ist toll aus Sicht des Watson geschrieben und es werden auch typische Wörter der viktorianischen Zeit wie Morgue und Hansom verwendet. Durch die Tatsache, dass Watson der Erzähler ist, sind auch wir als Leser dazu gezwungen mit ihm den Fall zu ergründen und auf die deduktiven Fähigkeiten des Sherlock Holmes und seinen gewählten Zeitpunkt, uns seine Erkenntnisse mitzuteilen, zu warten. Aber man lernt auch einiges über den Charakter Watsons. Dies alles ist sehr gut gelungen.

Einziges Manko an diesem Fall des Sherlock Holmes sind die vielen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler sowie eingefügte Links, um Wörter zu erklären. Dies war sicherlich vom Autor gut gemeint, war beim Blättern doch oft sehr störend. Zusammen mit den Rechtschreibfehlern hemmt dies den Lesefluss doch sehr obwohl der Autor einen sehr angenehmen und gut lesbaren Schreibstil besitzt. Auch war mir der Fall ein wenig zu kurz und endete mit einem Cliffhanger, sodass man quasi keine andere Wahl hat als den zweiten Teil - Das Grab der Molly Maguire - zu lesen, will man denn wissen, wer der Drahtzieher des Geistes des Architekten ist.

Alles in allem hat mir mein erster Sherlock Holmes überhaupt sehr gut gefallen. Die Story selbst hat eine bessere Bewertung verdient, aufgrund der genannten Fehler wäre nie bessere Bewertung nicht gerechtfertigt.
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am 14. April 2013
Inhalt in meinen Worten

Der Autor und Filmkritiker David Gray stösst bei der Recherche zu einem Buch auf bisher unveröffentlichte Aufzeichnungen dreier Fälle des berühmten Detektives Sherlock Holmes, aufgezeichnet von seinem Freund Doktor Watson.
In Teil Eins von "Eine Studie in Angst" geht es um den ersten Fall:
Sir Archibald Pennyworth wird in seinem Arbeitszimmer von einem Geist heimgesucht. Ist dieser Geist am wertvollen Schmuck der Frau des Hauses interessiert?
Doch dann werden Leichen gefunden ...

Meine Meinung

Als ich gefragt wurde, ob ich dieses Buch lesen möchte, brauchte ich gar nicht lange überlegen, denn die Geschichten von Sherlock Holmes haben mich schon immer fasziniert!
Die Kinofilme mit Robert Downes Jr. fand ich besonders gut, da man dort schön mitbekam, wie er über allerkleinste Hinweise herausfand, was für ein Mensch man ist, wie man lebt usw.
David Gray hat das für sein Buch wunderbar aufgenommen. Die Auffassungsgabe des Detektivs verblüfft die Menschen um ihn herum, es macht ihn etwas unheimlich aber auch sympatisch.
Es ist spannend geschrieben und die Protagonisten unterhalten sich so, wie es zu der Zeit üblich war.
Gewöhnungsbedürftig, aber leicht verständlich!
Man fühlt sich in die Zeit versetzt ... man ist dabei!
David Gray hat der Figur Sherlock Holmes neuen Schwung gegeben und ich bin echt gespannt, wie es weitergeht!
Das Ende von Teil 1 macht sehr neugierig ...
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Als ich las, dass mit diesem Krimi ein heutiger Autor versucht, Sherlock Holmes wieder aufleben zu lassen, war ich doch sehr skeptisch. Das kann eigentlich nicht gelingen! Doch, kann!!
Ich war beeindruckt, wie gut David Grey recherchiert hat, so dass er nie aus der zeitlichen Rolle fiel. Und auch Holmes wie Watson sind genauso dargestellt, wie wir sie aus den Originalgeschichten kennen. Der Meisterdetektiv kann wieder sein übermenschliches Deduktionsvermögen zeigen, mit dem er den spannenden Fall langsam aber sicher löst. Fast!
Denn der Superverbrecher, der hinter all dem steckt, wird nicht dingfest gemacht. Er wird mit Sicherheit auch hinter dem Fall "Das Grab der Molly Maguire" stecken, mit dessen Überschrift dieses Buch endet.
Ich war darüber aber nicht frustriert, denn der Fall ist im Grunde abgeschlossen. Und ich bin sicher, dass das kriminelle Superhirn nicht als handelnde Person vorgekommen ist.
Sehr gut fand ich die Idee des Autors, spezielle Begriffe mit der englischen oder deutschen Wikipedia zu verlinken. Da habe ich einiges dazu gelernt. Danke! Allerdings hat der Autor dabei einige Male geschlampt, so dass man nicht bei dem eigentlichen Artikel landete. Als ich ihn dann per Hand eingab, klappte es.
Was mir auch unangenehm auffiel, war, dass im Verlauf des Textes die Interpunktion immer schlechter wurde. Das sollte noch einmal Korrektur gelesen werden.
Obwohl ich den Text ansonsten sehr gelungen finde, werde ich deshalb einen Stern abziehen.
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am 6. März 2015
4,5 Sterne

Zum Inhalt

Dr. Watson, seit einigen Monaten mit Mary Marston verheiratet, hat schon seit längerem nichts von seinem guten Freund Sherlock Holmes gehört, als ihn ein Telegramm erreicht. Natürlich kommt er der Aufforderung des berühmten Detektivs nach, sich am nächsten Tag in der Baker Street zu treffen und ist nicht minder überrascht, dass sich auch Mycroft Holmes, dessen Bruder, dort einfindet.
Der Fall, den der Architekt Archibald Pennyworth ihnen vorträgt, scheint mysteriös, doch Sherlock Holmes entdeckt wie immer die logischen Zusammenhänge, die sich vor allen anderen verbergen ...

Meine Meinung

Der Autor David Gray stieß anscheinend bei einer Recherche im Public Records Archive in London auf ein Dossier, dass durch die Regierung der höchsten Geheimhaltungsstufe unterlag. Ohne seine Neugier zügeln zu können, entdeckte er geheime Aufzeichnungen des Dr. John Watson, dem ständigen Begleiter des berühmten Detektivs aus der Baker Street, Sherlock Holmes.

Eine schöne, einstimmende Einleitung, wie der Autor an diese vertraulichen Berichte gekommen ist und die Kühnheit besessen hat, sich diese anzueignen. Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um in den Schreibstil reinzukommen. Es wirkte noch ein bisschen unbeholfen und die Kommasetzung ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber schon nach wenigen Seiten wurde es flüssiger und ich konnte gut in die Geschichte eintauchen.
Viele Details haben die Stimmung, die ich mit den Detektivgeschichten um Holmes verbinde, sehr gut eingefangen - von der Haushälterin Mrs Hudson, den bekannten Inspektor Lestrade von Scotland Yard, von Wiggins und seiner Bande von Straßenkindern bis zu den bezeichnenden Merkmalen Holmes über sein Geigenspiel oder seine unterdrückte Kokainsucht.
Trotz typischer Ermittlungen, wie man es von dem arroganten und genialen Sherlock Holmes gewohnt ist, gab es ungewöhnliche Überraschungen und es war immer eine leichte Spannung vorhanden. Das richtige Tempo hat die Handlung gut vorangebracht und die verstreuten Hinweise haben mich miträtseln lassen.
Trotz der für mich ja relativ kurzen Seitenzahl hat es der Autor geschafft, mich in die Atmosphäre eintauchen zu lassen.

Zwei kleine logische Ungereimtheiten sind mir aufgefallen, die sich allerdings noch auflösen könnten, denn der Fall wird hier noch nicht abgeschlossen. Darum kann ich auch noch nicht viel zu den ganzen Umständen sagen, die den Fall betreffen, denn es wird im zweiten Teil weitergehen und ich bin schon sehr gespannt, wie sich das ganze auflösen wird.

Fazit

Eine kurze, aber dennoch intensive und kurzweilige Geschichte über Sherlock Holmes, berichtet von seinem langjährigen Freund Dr. Watson. Flüssig, authentisch und mit üblicher, aufklärerischer Manier des Detektivs ein gelungener erster Teil der Trilogie.

© Aleshanee
Weltenwanderer

Sherlock Holmes - Eine Studie in Angst

1 - Der Geist des Architekten
2 - Das Grab der Molly Maguire
3 - ...
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am 3. Februar 2015
Erste Sätze
Frühjahr und Sommer verbrachte ich in London und Dublin damit, Recherchen für einen historischen Roman namens „Peter Pans Krieg“ anzustellen. Das geplante Buch sollte den irischen Unabhängigkeitskampf in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts behandeln.

Klappentext
Zufällig stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält.
Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines berühmten Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden.
In diesem Band finden Sie den ersten dieser drei Fälle:
„Der Geist des Architekten“
Sherlock Holmes und Dr Watson werden darin von Sir Pennyworth gebeten, festzustellen, ob in seinem neuen Stadthaus tatsächlich der Geist einer grausamen Mörderin umgeht
Was zunächst wie ein etwas skurriler Routinefall aussieht, entpuppt sich jedoch rasch als ein gefährliches Katz- und -Mausspiel, bei dem der Jäger zum Gejagten wird…

Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und zwar hauptsächlich aus der Sicht von John Watson. Anfang und Ende sind auch aus der Ich-Perspektive geschrieben und zwar aus der Sicht des Autors David Gray. Das Besondere an diesem Buch ist, dass der Autor nicht im Vorwort zu der Entstehungsgeschichte des Buches etwas schreibt, sondern direkt eine Art Rahmenhandlung zu dem Buch bildet, indem er darüber erzählt, wie er an diese Aufzeichnungen gekommen ist und wie er sie niederschreibt. Man erfährt auch einige Gedanken und Zwiespälte des Autors.
John Watson und Sherlock Holmes kennt man ja bereits aus diversen Büchern und Fernsehserien und Filme. Die Art und Weise, wie beide Charaktere dargestellt sind, finde ich, sind realistisch gelungen. Sherlock Holmes bleibt einem zwar in seiner Genialität einem etwas unnahbar und man kann seine Gedanken nicht immer nachvollziehen, aber bei diesem Charakter ist das nicht weiter störend.
John Watsons Gedanken waren für mich hingegen immer nachvollziehbar.

Das Buch ist spannend, interessant und lebt von seinen Dialogen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen, mit denen ich im Vorfeld nicht gerechnet habe und die mich sprachlos zurückgelassen haben.

Bewertung
Die Geschichte ist wirklich gelungen und konnte mich fesseln, daher gibt es von mir verdiente

4 von 5 Würmchen
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