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4,7 von 5 Sternen
American II: Unchained
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2006
Dass Johnny Cash nie seinen alten Stiefel geritten ist, wird sich mittlerweile herumgesprochen haben... Aber "Unchained", sein 2. Album bei "American", zeigt, dass er noch nicht einmal seine neuen Stiefel runterritt. Es ist unglaublich, wie der Große Alte Mann in seinen späten Jahren noch einmal aufdrehte, welche Feuerwerke er mit jedem neuen Album abfackelte. "unchained" eben, buchstäblich von der Kette gelassen.

Nach dem meisterhaft spartanischen back-to-the-roots-Album "American Recordings" von 1994 zog Cash zwei Jahre später ganz andere, aber genauso klangvolle Saiten auf, diesmal unter tatkräftiger Mitwirkung so grundverschiedener Musiker wie vor allem Tom Petty (samt Heartbreakers), dazu Lindsay Buckingham, Marty Stuart, Flea (von den Red Hot Chili Peppers), Mick Fleetwood und weiterer Könner aller Stilrichtungen. Aber im Vordergrund steht eindeutig diese Wahnsinns-Stimme, die das ganze Album mit all seiner Spannung wie aus einem Guss wirken lässt. Sie ist hier noch ungebrochen, aber doch gezeichnet, in Würde gealtert, mit einer Art sanftem Pathos, das bei einem Sänger mit weniger hörbarer Lebenserfahrung peinlich wäre.

Wie auf allen anderen "American Recordings"-Alben zeigt Cash auch hier wieder, welche Bandbreite sein Können umfasste: Klassisch schöne Country-Nummern wie "The Kneeling Drunkard's Plea" oder "I've Been Everywhere", sanfter Folk (Cashs Version z.B. von "Southern Accent", mindestens eine Oktave tiefer als die von Tom Petty damals, macht aus einem netten, eingängigen Song ein Monument), dazu verschärfter Rockabilly wie in alten Zeiten: "Mean Eyed Cat" und "Country Boy", nun ohne Boom-chicka-boom, aber vielleicht mit noch mehr Drive (Tom Petty & The Heartbreakers fetzen mindestens so gut wie die Tennessee Three selig), und dann diese unglaublich intensiven Gospel-Nummern -- "Spiritual" ist ein absolutes Glanzlicht in dieser Galaxie. Und egal, ob Cash Eigenkompositionen spielt oder fremde -- ein Song, der von Johnny Cash gecovert wird, erhält den Ritterschlag. Welch ein musikalischer Instinkt dahintersteckt, kann man nur ahnen. Coverversionen von Soundgarden ("Rusty Cage") bis Dean Martin (wunderbar leichtfüßig: Cashs Version von "Memories Are Made of This") und Hank Williams, dazu atmosphärisch dichte Eigenkompositionen, und das in einem rundum gelungenen, in sich geschlossenen Album -- das soll ihm erst mal einer nachmachen.

"Unchained" war das letzte Album gewesen, das Cash noch mit voller Stimmkraft aufnehmen konnte -- mit Volldampf, sollte man besser sagen. Sicher, es trifft einen nicht ganz so unvermittelt als Blattschuss mitten ins Herz wie die beiden anschließenden "Solitary Man" und "The Man Comes Around", haut einen nicht mit der Wucht jener beiden Jahrhundert-Alben aus dem Sattel. Aber unendlich viel Herzblut steckt auch hier drin, und jede Menge Rhythmus sowieso. Und Nummern wie "Rusty Cage", "Meet Me in Heaven", "Unchained" und "Spiritual" dürften jeden Zuhörer vor Ehrfurcht erstarren lassen.

Ganz nebenbei zeigt der Große Alte Mann hier zum x-ten Mal in seiner Serpentinen-Karriere den neuen, bis zur Gesichtlosigkeit glattgefönten Country-Musikern aus Nashville, was Musik ist, und wenn er in "Rusty Cage" Country durch Rap veredelt ("when the forest burns"...), dann sieht man's wieder mal: Cash, der ewig Neugierige, verweigert sich der Verschubladung. -- "A lot of people think of country singers as right-wing, redneck bigots, but I don't think I'm like that" (J.C.) -- Das kann er laut sagen. Oder noch besser: singen.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2002
Ich bin auf Johnny Cahs aufmerksam geworden, weil er auf den letzten drei Alben Songs von Künstlern gecovert hat, die zu meinen Lieblingsbands zählen. In diesem Fall waren es Soundgarden, deren 'Rusty Cage' zu neuen Ehren kam. Und ich muss wirklich sagen, es ist eine tolle Version.
Normalerweise bin ich absolut kein Country-Fan, eher das Gegenteil. Doch auch wenn dieses Album natürlich Country ist, ist sie doch viel mehr. Die Songs sind einfach großartig und toll gesungen und gespielt. Bei 'Spiritual' bekomme ich jedesmal eine Gänsehaut und 'Country Boy' ist richtig cool. Auch alle anderen Songs sind etwas besonderes, vor allem aber bilden sie ein homogenes Gesamtbild. Johnny Cash ist ein großartiger Interpret, der jeden Song zu seinem eigenen Song macht.
Dieses Album ist auch etwas für Menschen, die normalerweise mit Country nichts anfangen können (so wie eben ich), denn die Musik ist nicht in irgendeine Kategorie zu packen sondern einfach nur ergreifend und genial.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2010
Alle Welt spricht wieder mal von postum Ausgegrabenem. Da löcke ich doch gern wider den Stachel und lobpreise, was der Man in Black zu Lebzeiten ausgewildert hat.

Dass Johnny Cash nämlich nie seinen alten Stiefel geritten ist, wird sich mittlerweile herumgesprochen haben. Aber "Unchained", sein zweites Album beim "American"-Label, zeigt, dass er noch nicht einmal seine neuen Stiefel runterritt. Es ist unglaublich, wie der Große Alte Mann in seinen späten Jahren noch einmal aufdrehte, welche Feuerwerke er mit jedem neuen Album abfackelte. "unchained" eben, buchstäblich von der Kette gelassen.
Nach dem meisterhaft spartanischen back-to-the-roots-Album "American Recordings" von 1994 zog Cash zwei Jahre später ganz andere, aber genauso klangvolle Saiten auf, diesmal unter tatkräftiger Mitwirkung so grundverschiedener Musiker wie vor allem Tom Petty (samt Heartbreakers), dazu Lindsay Buckingham, Marty Stuart, Flea (von den Red Hot Chili Peppers), Mick Fleetwood und weiterer Könner verschiedener Stilrichtungen. Aber im Vordergrund steht eindeutig diese Wahnsinns-Stimme, die das ganze Album mit all seiner Spannung wie aus einem Guss wirken lässt. Sie ist hier noch ungebrochen, aber doch gezeichnet, in Würde gealtert, mit einer Art sanftem Pathos, das bei einem Sänger mit weniger hörbarer Lebenserfahrung peinlich wäre.

Wie auf allen anderen "American Recordings"-Alben zeigt Cash auch hier, welche Bandbreite sein Können umfasste:
Klassisch schöne Country-Nummern wie "The Kneeling Drunkard's Plea" oder "I've Been Everywhere" und sanfter Folk sind natürlich an Bord. Und gleich hört man, wo der Hammer zu hängen hat: Cashs Version von "Southern Accent", mindestens eine Oktave tiefer als die von Tom Petty damals, macht aus einem netten, eingängigen Song ein Monument. Hinzu kommt verschärfter Rockabilly wie in alten Zeiten: "Mean Eyed Cat" und "Country Boy", nun ohne Boom-chicka-boom, aber vielleicht mit noch mehr Drive. Tom Petty & The Heartbreakers fetzen mindestens so gut wie die Tennessee Three selig. Ja, und dann diese unglaublich intensiven Gospel-Nummern -- "Spiritual" ist ein absolutes Glanzlicht in dieser Galaxie.
Egal, ob Cash eigene Kompositionen spielt oder fremde -- ein Song, der von Johnny Cash gecovert wird, erhält den Ritterschlag. Welch ein musikalischer Instinkt dahintersteckt, kann man nur ahnen. Coverversionen von Soundgarden ("Rusty Cage") bis Dean Martin (wunderbar leichtfüßig: Cashs Version von "Memories Are Made of This") und Hank Williams, dazu wirkungsvolle eigene Kompositionen, und das in einem rundum gelungenen, in sich geschlossenen Album -- das soll ihm erst mal einer nachmachen.
"Unchained" war das letzte Album gewesen, das Cash noch mit voller Stimmkraft aufnehmen konnte -- mit Volldampf, sollte man besser sagen. Sicher, es trifft einen nicht ganz so unvermittelt als Blattschuss mitten ins Herz wie die beiden anschließenden "Solitary Man" und "The Man Comes Around", haut einen nicht mit der Wucht jener beiden Jahrhundert-Alben aus dem Sattel. Aber unendlich viel Herzblut steckt auch hier drin, und jede Menge Rhythmus sowieso. Und Nummern wie "Rusty Cage", "Meet Me in Heaven", "Unchained" und "Spiritual" dürften jeden Zuhörer vor Ehrfurcht erstarren lassen.

Ganz nebenbei zeigt der Große Alte Mann hier zum x-ten Mal in seiner Serpentinen-Karriere den neuen, bis zur Gesichtslosigkeit glattgefönten Country-Buben aus Nashville, was Musik ist, und wenn er in "Rusty Cage" Country durch Rap veredelt ("when the forest burns"...), dann sieht man's wieder mal: Cash, der ewig Neugierige, verweigert sich der Verschubladung. -- "A lot of people think of country singers as right-wing, redneck bigots, but I don't think I'm like that" (J.C.) -- Das kann er laut sagen. Oder noch besser: singen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2007
Meine Cash-O-Manie begann mit God's Gonna Cut You Down. Cash dessen Musik mich, als Mainstream Fan, ausser im Zusammenspiel mit den Highwaymen, nie bewegt hat, rückte in mein Blickfeld. Zuerst kaufte ich American V - A Hundred Highways und niemals hat mich Musik so tief berührt. Nach und nach vervollständigte ich die American Recordings Reihe, doch, da ich mit dem besten begonnen hatte, konnten die anderen CD's der Reihe nicht mithalten. Bis auf diese!
Während American Recordings mir noch zu "Standard Cash" ist, unterscheidet sich Unchained von seinen Nachfolgern dadurch, das Cash's lebenserfahrene Stimme und Ausstrahlung noch nicht vom Ende gezeichnet und doch anders sind. Gegen die minimalistische Instrumentalisierung der Folge CD's, die auf American V zur Perfektion führt, rocken die Heartbreakers hier einen Cash zu Hochform.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2007
Mit dem spartanischen, düsteren und brutal ehrlichen "American Recordings" hatten Johnny Cash und Produzent Rick Rubin 1994 ins Schwarze getroffen. Diese Platte katapultierte Cash, den das Musikbusiness bereits von der Liste gestrichen zu haben schien, schlagartig zurück an seinen verdienten Platz an der Spitze des Rock - Pantheons und machte den Man In Black auf seine alten Tage ein weiteres Mal zum Jugendidol. Die Qualität des Albums und sein Erfolg bewog das Team Cash/Rubin zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem bewährten Rezept. Cash sang einfach, wozu er Lust hatte, Rubin übernahm beratende Funktion und empfahl Songs, die der Country - Legende bislang fremd waren, wodurch es auch hier einige Überraschungen gibt. Um das Folgealbum etwas konsumentenfreundlicher zu gestalten und weil Cash mal wieder mit einer Band arbeiten wollte, holte man einen alten Cash - Verehrer und seine Band dazu: Tom Petty & The Heartbreakers. Das Ergebnis ist ein kraftvolles Album mit einer exzellenten Songauswahl, das jedoch in punkto Intensität weder mit Cashs Platten mit den Tennessee Three oder dem Vorgänger konkurrieren kann.

Der Opener "Rowboat" von Beck könnte kaum geeigneter für den Man In Black sein, ein klassischer Song über das Leben auf der Strasse und eine gute Einstimmung auf die bunte Songauswahl. Der erste Höhepunkt folgt sofort. Don Gibsons "Sea Of Heartbreak" kommt mit Boogie - Woogie - Flair und Baß - Piano daher und verbreitet gute Stimmung. Der nächste Song ist ein absoluter Höhepunkt des Albums und eine faustdicke Überraschung. Mit "Rusty Cage", im Original von Soundgarden, konnte Cash sich lange Zeit nicht anfreunden, der Song mit einem für Cash recht untypischen Tempowechsel geriet jedoch zu einem Höhepunkt des Albums und sicherte Cash weitere Punkte auf der Coolness - Skala der Grunge - Kids. "The One Rose", ein alter Jimmie - Rodgers - Klassiker, wird stilsicher interpretiert, Cashs Eigenkomposition "Country Boy" rumpelt zwar recht stimmig, erreicht aber nicht den Drive der Originalversion von "With His Hot & Blue Guitar". Dean Martins rührseliges "Memories Are Made Of This" wird durch Cashs rauh - charmante Interpretation geadelt, "Spiritual" singt er gewohnt inbrünstig, ohne missionarisch oder aufdringlich zu wirken, eine von Cashs größten Tugenden. Ein weiterer Höhepunkt ist das Carter - Family - Original "Kneeling Drunkard's Plea", das einen unwiderstehlichen Holterdipolter - Beat besitzt. Etwas schwächer geht es mit dem zu weichgespülten Petty - Song "Southern Accents" und Cashs "Mean Eyed Cat" weiter, "Meet Me In Heaven" und "I Never Picked Cotton" sind wieder hochklassige Versionen, während der Titelsong "Unchained" ziemlich unter den Konserven - Streichern leidet. Cash schließt mit dem großartigen "I've Been Everywhere" stellt einmal mehr seine unnachahmliche Coolness, gepaart mit ungeahnter Zungenfertigkeit unter Beweis.

Insgesamt ein brillantes Album, dem man den einen oder anderen Ausrutscher in punkto Geschmackssicherheit vorbehaltlos verzeiht.

Die Hammeralben sollten noch folgen...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2001
Wie anders sollte ein Musiker signalisieren, dass es in seiner Künstlerlaufbahn zwar einzelne Phasen gab, doch keine bedeutender war oder ist als die andere? Mit "Unchained" bekennt sich Johnny Cash bedingungslos zu all seinen Seiten, der rauhen und rockigen, der sensiblen und spirituellen, der euphorischen und depressiven. "I never picked Cotton" und "Country Boy", Songs im schnellen Rockabilly-Stil, stehen neben bedächtigen Spirituals und klassischen Country-Stücken - und nichts eckt an, stört, kollidiert. Cash's Version von "Sea of Heartbreak" darf wohl vorbehaltlos als die beste Interpretation dieses Stücks bezeichnet werden. Zusammen hält diese wunderschöne, abwechslungsreicher kaum zu gestaltende CD nicht nur die Lebhaftigkeit der Tom-Petty-Band, sondern vor allem eine Stimme, die ist, wie sie immer war und bleiben wird: unerreicht.
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am 13. Juni 2015
Nach dem reduzierten "American Recordings" holte sich Cash die richtigen Leute zu Unterstützung und legt noch eine Schippe drauf. Stimmig instrumentiert, ohne Überproduktion, sondern immer auf das Wesentliche beschränkt, so kommen die Songs entspannt rüber und zeigen, wie wenig Berührungsängste Cash dabei hat. Da findet man Coversongs, denen er frische Nuancen abgewinnen kann. Wieder funktioniert die Mischung aus Country und American Folk, in der Songs wie "Rowboat" oder "Rusty Cage" sich als gelungene Neuinterpretationen erweisen. Wie erstaunlich frisch der "alte Mann" hier wirkt, sollte man sich unbedingt man anhören. Wenn ich so rückblickend an die vielen Coverversionen denke, die im Radio zu hören sind und meist plump auf Hit getrimmt seelenlos bleiben, können Produzenten und Jungmusiker hier einmal lernen, wie man mit Respekt und Können covert.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nashville is cruel to its veteran performers, but they have found a way to fight back. When Johnny's career as a recording artist seemed finished, he found a new producer, Rick Rubin, and together they have gone from strength to strength. As I write this, they have recorded four albums together and the most recent became Johnny's first gold album in 23 years. The recipe for success is simple - go right back to Johnny's roots in the fifties, when his sound was simple and uncluttered, and don't worry about the radio stations that are obsessed with listeners in their twenties and thirties. If the music strikes the right chord, those people will buy it anyway.
This was the second album Johnny and Rick recorded together and it contains many of the elements you expect from them. Tom Petty and his band provided the musical backing - and they certainly did a good job.
There are some stunning covers including Sea of heartbreak (Don Gibson), Rusty cage (Soundgarden), Memories are made of this (Dean Martin), Southern accents (Tom Petty) and I've been everywhere (Hank Snow). Actually, most of the songs are covers and they are all excellent.
There is a new version of Mean eyed cat, a song Johnny wrote and recorded in the fifties. In the liner notes, Johnny says that the original version was unfinished, but was released anyway, so he finally completed the song more than forty years later. Johnny also wrote Country boy and Meet me in heaven.
Johnny has a long and varied recording career behind him, but this is one album that appeals to both country fans and rock fans. It has that indefinable something that cuts across musical preconceptions. Regardless of your own musical preferences, forget your preconceptions about country music and enjoy this excellent album.
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am 3. April 2015
Für mich ist das American-Recording-Spätwerk von JOHNNY CASH die Offenbarung überhaupt - kein Boom-Chicka-Western-oldfashioned-Country, sondern genrefreier Gefühlsausdruck vom allerfeinsten: mir ist kein Spätwerk irgend eines anderen Musikers bekannt, das so in die Tag/Nacht-Gleiche geht wie die schwarz-weiß-Alben ab 1994. Da heißt es: alle haben, jedes ist ein Juwel für sich! Ich glaube, abgesehen von den paar Cash-Hits, die bis heute überlebt haben, sind es vor allem diese Alben, die Johnny Cash endgültig zu einem TOP 5-Giganten der Musik des 20. Jhds werden ließen - steht für mich meilenweit über seinem Kernkatalog der 1950er - 1980er Jahre
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 1999
Johnny Cash, die Country-Legende, hat schwere Zeiten durchgemacht. Krankheit, Drogen- und Alkoholsucht, Vereinsamung. Gerade daher ist es umso erstaunlicher, wie er mit "Unchained" und dem Vorgänger, "American Recordings", wieder auftrumpft. Unsterblich geworden ist er mit alten Klassikern wie "Ring of Fire" oder "Folsom Prison Blues". Aber diese sehen blaß aus gegen Knaller wie "Rusty Cage", "Mean-Eyed Cat" oder "Country Boy"! Cash zeigt sich weltoffen und arbeitet zusammen mit Gastmusikern aller Genres, von den Red Hot Chili Peppers bis zu Tom Petty. Herausgekommen ist ein grandioses Album, das einen Querschnitt liefert über alle Musikrichtungen, die man unter das Genre "Country" fassen kann. Schnelle Rockabilly-Songs wechseln sich ab mit melancholischen Balladen. Johnny Cash ist auf diesem Album besser denn je! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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