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113 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt
Amy und Nick sind seit fünf Jahren verheiratet, aber ihre Beziehung hat jede Harmonie verloren. Und dann ist Amy plötzlich verschwunden. Aus dieser relativ simplen Ausgangslage entwickelt sich ein immer verschachtelter und überraschenderer Plot, schlau und elegant inszeniert von einer sehr begabten Autorin.

Das Buch wird anfangs aus der...
Vor 12 Monaten von wbasemenslc veröffentlicht

versus
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja, weniger wäre mehr, und mehr wäre manchmal besser
Zunächst einmal ist es schwierig, das Buch zu bewerten, ohne zu spoilern.
Der Roman wechselt in der Ich-Perspektive zwischen Tagebucheinträgen von Amy und ihrem Ehemann Nick vor dem Hintergrund des Verschwindens von Amy, wobei alles nach einem Verbrechen aussieht. Nachdem man sich eingelesen hat, macht sich erst einmal Langeweile breit, viel passiert nicht,...
Vor 6 Monaten von gnarzenkönig veröffentlicht


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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja, weniger wäre mehr, und mehr wäre manchmal besser, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl - Das perfekte Opfer: Roman (Kindle Edition)
Zunächst einmal ist es schwierig, das Buch zu bewerten, ohne zu spoilern.
Der Roman wechselt in der Ich-Perspektive zwischen Tagebucheinträgen von Amy und ihrem Ehemann Nick vor dem Hintergrund des Verschwindens von Amy, wobei alles nach einem Verbrechen aussieht. Nachdem man sich eingelesen hat, macht sich erst einmal Langeweile breit, viel passiert nicht, die Suche nach Amy vollzieht sich ohne große Spannung.
Später entwickelt sich der Plot zu einem Thriller - was stimmt, was ist gelogen, man kann sich nie sicher sein. Gerade in der Mitte hat der Roman seine Stärken und die Seiten blättern sich wie von selbst um.
Leider wirkt das alles nicht sehr plausibel und ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ausserdem kann man weder für den einen, noch den anderen Protagonisten überhaupt irgendeine Form von Symphatie entwickeln.
Auch wirkt im letzten Drittel alles ziemlich langatmig, sodass auch hier die Seiten sich von selbst umblättern, allerdings nicht vor Spannung, sondern weil viele Begebenheiten nicht mehr wirklich interessant sind.
Der Schluss dann ist für mich eine totale Enttäuschung, weil es dann doch recht absurd wird und auch recht abrupt endet. Hier hätte Gillian Flynn viel mehr aus der Geschichte herausholen können, wo sie sich vorher in Belanglosigkeiten verzettelt.

Fazit: Ein starker Mittelteil reicht nicht, um aus 570 Seiten einen großen Roman zu machen, Thrillerfreunde werden eher enttäuscht, leider nicht wirklich ein Weiterempfehlungstipp.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kreuzung zwischen Frauenroman und Thriller, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: Das perfekte Opfer (Broschiert)
Inhalt

Amy und Nick sind anfangs ihrer Beziehung der Inbegriff eines hippen Vorzeigepaares. Sie leben in einem schönen alten Haus mitten in New York. Nick schreibt für eine angesehene Zeitschrift und Amy verfasst Psychotests für Frauenzeitschriften. Nebenbei ist Amy vermögend, da ihre Eltern mit einer Kinderbuchreihe „Amazing Amy“ viel Geld verdient haben. Amy ist sozusagen das perfekte Mädchen, von dem eine ganze Generation von Kindern träumt. Als beide ihre Arbeit verlieren und Nicks Mutter erkrankt, ziehen sie in Nicks Heimatstadt, einer unbedeutenden Kleinstadt am Missouri. Zu ihren Hochzeitstagen inszeniert Amy jeweils für Nick eine romantische Schatzsuche, die sie beide an Orte führt, die im vergangenen Jahr für beide wichtig waren.
An ihrem 5. Hochzeitstag steht es um ihre Beziehung nicht mehr zum Besten. Nick erwacht morgens mit gemischten Gefühlen. Doch er hört Amy früh in der Küche hantieren und ein reichhaltiges Frühstück zubereiten, wie es an ihren Hochzeitstagen üblich ist. Nach dem Frühstück verlässt er das Haus, um seinem Tagewerk nachzugehen. Er betreibt mit seiner Zwillingsschwester Go eine Bar, die Amy finanziert hat. Bei der Arbeit wird er von einem Nachbarn angerufen, der ihn darauf aufmerksam macht, dass seine Haustüre offen steht und der Stubenkater auf der Straße sitzt. Nick fährt nach Hause und macht eine fürchterliche Entdeckung. Im Haus liegt alles drunter und drüber und Amy ist verschwunden.
Eine groß angelegte Suchaktion beginnt. Da Amy durch die Kinderbuchreihe ihrer Eltern eine Prominente ist, sind auch die Medien hautnah mit dabei. Lange ist unklar, ob Amy einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Da Nicks psychische Reaktion etwas hölzern wirkt, sodass er nicht gerade wirkt, wie wenn er am Boden zerstört ist und einige Indizien merkwürdig erscheinen, fällt der Verdacht auf ihn, seine Frau umgebracht zu haben.

Meine Meinung

Das Buch erzählt die Geschichte einer Beziehung aus verschiedenen Perspektiven. An der Seite von Nick erlebt man die Suche nach Amy und die Ermittlungen der Polizei mit. In einem anderen Erzählstrang kommt Amy in rückblickartigen Tagebucheinträgen zu Wort, wo sie ihre Beziehung zu Nick von Anfang bis zu ihrem 5. Hochzeitstag Revue passieren lässt. Diese beiden Perspektiven wechseln sich das ganze Buch hindurch ab, und enden jeweils mit einem Cliffhanger, so dass die Spannung, sofern sie denn vorhanden ist, erhalten bleibt.

Mit der Figur der Amy konnte ich so gar nichts anfangen. Sie macht einen girliehaften unreifen Eindruck, wie er zu einer 35 jährigen Frau meiner Erfahrung nach glücklicherweise nicht passt. Ich empfand Amy den größten Teil des Buches hindurch als Nervensäge und war immer froh, wenn ich ihr Kapitel fertig hatte und wieder ein Teil aus Nicks Perspektive lesen konnte. Nick ist mir aber auch eher fremd geblieben, auch wenn ich seine Person und seine vertrackte Situation besser nachempfinden konnte. Wirklich gefallen hat mir nur Nicks Zwillingsschwester Go. Sie hält zu ihm und hat so etwas wie den Überblick, obwohl sie persönlich auch sehr durch die Ermittlungen und die mediale Berichterstattung betroffen ist.

Den Aufbau des Buches halte ich für sehr gelungen. Wer sich sehr für Beziehungen und ihren Wandel interessiert, wird das Buch sicher recht spannend finden. Ich fand auch interessant, wie das Amerika nach der Wirtschaftskrise geschildert wird, wie Arbeitslosigkeit und die Immobilienkrise das Leben verändert haben. Aber Mädchen hafte Themen interessieren mich leider gar nicht, so dass mich der Roman zum großen Teil gelangweilt hat. Gegen Ende nimmt die Handlung noch mal eine Wende, aber der Schluss konnte mich dennoch nicht überzeugen, da er in Luft hängen bleibt und in mir ein unbehagliches Gefühl zurückbleibt. Vielleicht war das die Intention der Autorin, in dem Fall ist es ihr gelungen.

Ich habe das Buch im englischen Original gelesen. Für meinen Geschmack ist es etwas zu umgangssprachlich verfasst, aber das passt zur Geschichte ganz gut. Es lässt sich recht flüssig lesen, der Satzbau ist angenehm abwechslungsreich.

Mein Fazit

„Gone Girl“ ist eine Mischung zwischen Thriller und Frauenroman. Da ich mich nicht so für typische Frauenthemen interessiere, hat es mich streckenweise wirklich gelangweilt, obwohl es vom Aufbau und der Handlung her an sich recht spannend ist. Man merkt, dass der Roman sorgfältig durchdacht ist und sich die Autorin viel überlegt hat, das Buch möglichst natürlich klingen zu lassen. Dafür vergebe ich 3 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und schleppend, 27. August 2014
Dieses Buch ist absolut langweilig , ich habe viele Thriller und Krimis gelesen , aber kaum einer war so schleppend wie dieser ! Ich möchte nicht zu viel inhaltliches verraten , die Spannung lässt auf sich warten! Der Roman ist weder durch Spannung noch durch die Charaktere packend oder mitreißend ! Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen , den Hype um dieses Buch und der Platz auf der bestseller liste des Spiegels ist meiner Meinung nach nicht nachzuvollziehen
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113 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl - Das perfekte Opfer: Roman (Kindle Edition)
Amy und Nick sind seit fünf Jahren verheiratet, aber ihre Beziehung hat jede Harmonie verloren. Und dann ist Amy plötzlich verschwunden. Aus dieser relativ simplen Ausgangslage entwickelt sich ein immer verschachtelter und überraschenderer Plot, schlau und elegant inszeniert von einer sehr begabten Autorin.

Das Buch wird anfangs aus der Ich-Perspektive der beiden Ehepartner erzählt, und hieraus bezieht es auch seinen Reiz: Die psychologischen Abgründe, die sich allmählich auftun, als wir die beiden näher kennenlernen. Die Institution der Ehe oder Beziehungskisten allgemein werden hier nicht gerade verherrlicht, um es mal vorsichtig zu formulieren. Die Autorin manipuliert uns geschickt und führt uns ständig in die Irre – wir wissen nie, wem wir wirklich trauen können. Jedes Mal, wenn man sich eine Meinung gebildet hat, ändert sich die Perspektive des Buchs. Was das Ende angeht, bin ich nicht sicher, ob es mir gefällt, aber die leiseste Andeutung hier wäre schon zu viel.

Das Buch bleibt übersichtlich und lesbar, auch wenn ein paar Exkurse zu viel dabei sind für meinen Geschmack. Ich kann mir nicht helfen, aber ich hab das Gefühl, dass alle Thrillerautoren heutzutage ihre Bücher künstlich auf 600 Seiten aufpumpen, wo es locker auch 400 getan hätten. Thriller sind inzwischen umfangreicher als die meisten Bücher in der Belletristik, was dumm ist, da dies automatisch auf Kosten der Spannung geht.

Nach all den Abgründen und der Dekonstruktion sämtlicher Werte empfehle ich abschließend mal einen (etwas kürzeren) Krimi, der zwar spannend ist, aber nicht so demoralisierend, voller bösem Humor steckt und auch wieder an die Liebe glauben lässt:Halbe Leichen (Lisa Becker).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein spannender Psycho-Thriller mit vielen überraschenden Wendungen und einem unerwarteten Ende, 12. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: Das perfekte Opfer (Broschiert)
Ich habe lange gewartet, bis ich mir diesen Roman gekauft habe - wegen des Hypes darum, der mich eher misstrauisch machte.
Jetzt habe ich es mir als Taschenbuch gekauft und innerhalb von 3 Tagen gelesen!

Das Buch beginnt spannend: Eine ausgesprochen attraktive Frau (Amy) verschwindet an ihrem 5. Hochzeitstag. Der ebenfalls gutaussehende Ehemann (Nick) macht sich dadurch verdächtig, dass er zum einen ein eher fragwürdiges Alibi für die Tatzeit hat und zum zweiten aufgrund der Tatsache, dass verschiedene Hinweise auftauchen, die darauf hindeuten, dass er der Mörder seiner Frau ist.

Zunächst wird die Geschichte aus der Perspektive von Nick erzählt, dann wechseln seine Erlebnisse NACH dem Verschwinden von Amy mit deren Tagebucheinträgen aus den Jahren 2005 bis 2012. Der Leser ist hin- und hergerissen: Mit wem soll er sympathisieren? Mit Nick, der seinen Job als Journalist in New York verloren hat und wieder in seiner alten Heimatstadt im Bundesstaat Missouri wohnt, frustriert in seiner Ehe und enttäuscht von seiner Frau, die sich als eine ganz andere entpuppte als die fröhliche, unkomplizierte Frau, die er geheiratet hat? Oder ist man auf Amys Seite, die als gebürtige New Yorkerin das Großstadtleben liebte und nun gezwungenermaßen in der Provinz versauert, kaum beachtet von ihrem Mann, der lieber in der Bar ist, die er von ihrem Geld gekauft hat und die er nun mit seiner Zwillingsschwester gemeinsam führt?

Gillian Flynn schafft es durch viele überraschende Wendungen, dass der Leser immer wieder seine Meinung über die beiden ändern muss, dass sich seine Spekulationen hinsichtlich dessen, was geschehen ist oder geschehen sein könnte, als nichtig erweisen, und dass er erkennt, dass der äußere Schein oftmals gar nichts oder nur wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat.
Dank dieser Wendungen, geschickt eingebauter Cliffhanger und einem Einblick in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele baut die Autorin einen überzeugenden Spannungsbogen auf, so dass man als Leser(in) unbedingt wissen will, was passiert ist bzw. was sich alles noch ereignen wird. Das Ende polarisiert: Die einen mögen es unbefriedigend finden; die anderen, zu denen ich gehöre, finden es gelungen, denn es passt zur Handlung und zu den Charakteren des Romans.

Gefallen hat mir auch die vor allem im ersten Teil sehr bildhafte Sprache der Autorin. Hier ein Beispiel, um dies zu verdeutlichen:
"Ich war Ende der Neunziger nach New York gekommen, die letzten Züge der glorreichen Zeiten, obwohl das natürlich niemand wusste. In New York wimmelte es von Journalisten, echten Autoren, denn es gab Zeitschriften, echte Zeitschriften, und zwar jede Menge. Es war die Zeit, in der das Internet noch ein exotisches Haustier war, das in einem kleinen Eckchen der Verlagswelt hauste - man warf ihm ein bisschen Trockenfutter hin, beobachtete, wie es an einer kleinen Leine herumtänzelte, oh, wie niedlich, das wird uns bestimmt nicht eines Tages totbeißen. ... Wir hatten keinen Schimmer, dass wir uns auf einen Beruf einließen, der innerhalb des nächsten Jahrzehnts vom Erdboden verschwinden würde." (S. 11 der TB-Ausgabe)

Ich gebe einen Stern Abzug, weil sich nach einem spannenden Einstieg die Handlung etwas zu lange dahinschleppt, ohne dass wirklich etwas Ereignisreiches passiert. Später nimmt die Handlung wieder Fahrt auf, dann allerdings so rasant, dass man kaum noch aufhören kann zu lesen. - Ein weiteres Manko ist in meinen Augen ein Handlungselement gegen Ende des Romans, das ich hier aber nicht näher erläutern kann, ohne zu spoilern. Nur so viel: Es passiert etwas Überraschendes, das für mich eher unglaubwürdig ist und seltsamerweise auch von den Cops nicht genauer überprüft wird.

Fazit: Ein insgesamt spannendes Beziehungsdrama mit faszinierenden, wenn auch nicht unbedingt sympathischen Charakteren sowie vielen überraschenden Wendungen, die zeigen, dass Sein und Schein oft weit auseinanderliegen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach pure Langeweile!, 10. August 2014
Von 
'Gone Girl' wird als der hype Spannungsroman des Jahres 2013 schlechthin bezeichnet. Die Geschichte einer Ehe, erzählt jeweils pro Kapitel aus der Sicht des Ehemannes Nick Dunne, bzw. der Ehefrau Amy Elliott Dunne. Um was geht es: Am 5. Hochzeitstag des Ehepaares Dunne verschwindet Amy spurlos. Nach einigen Verwirrungen gerät Nick nach und nach unter Mordverdacht. Seine Rettung: Er muss seine Ehefrau Amy finden. Doch diese verfolgt einen ganz anderen Plan. Das tönt nach reichlich Spannung Hitchcock'scher Prägung. Ist es aber leider nicht, im Gegenteil: Autorin Gillian Flynn verschenkt das Potenzial und verfasst einen todlangweiligen Roman. 'Vergleichen Sie nicht - dieses Buch ist unvergleichlich' wird dieses Werk auf dem Backcover angepriesen. Stimmt, dieses Buch ist unvergleichlich SCHLECHT. Warum dieses Buch so gehypt wird ist mir einfach unbegreiflich.
Die Story wird ja von Regisseur David Fincher (Alien 3, Fight Club) verfilmt. Vielleicht macht der mehr aus dem Stoff. Ich kann mir vorstellen, dass diese Geschichte, leicht abgeändert und gestrafft, als Film besser wirkt als in Buchform. Lassen wir uns überraschen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat meine Erwartungen übertroffen, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: Das perfekte Opfer (Broschiert)
Ich muss zugeben, die Zitate auf der Rückseite können in die Irre führen: Sie erwecken den Eindruck, als wäre das Buch so spannend, dass man es nicht nicht weglegen könnte. (Selbst wenn es so nicht 1:1 dasteht.)
Ich muss zugeben die ersten 150-200 Seiten waren mühsam zu lesen, aber das Buch wurde schließlich interessanter.
Ich war trotzdem schon von dem Zitat aus einem Theaterstück auf Seite 7 begeistert.
Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, das Buch ist wirklich tiefgründig und regt (zumindest mich) zum Nachdenken an. Ich finde die Charaktere toll, man spürt, wie sehr sich Gillian Flynn Mühe gab vor allem den männlichen Protagonisten Nick so authentisch wie möglich zu gestalten. (Wie man in der Danksagung nachlesen kann, hatte sie hierzu auch männliche Hilfe.)
Das Buch begleitet einen beeindruckenden Psychopathen (keine Angst, das hier war kein Spoiler) und es manipuliert einen so sehr, dass man sich anstrengen muss, um eine eigene Meinung über das Geschehen oder die Protagonisten zu entwickeln.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesen Roman, falls ich jemals wieder in die Situation komme, meine Lieblingsbücher aufzuzuählen, bestimmt erwähnen würde. Kaufempfehlung für jeden, der keine Lust mehr auf platte Thriller hat, aber dennoch nicht auf eine (aufpassen, Zitat!) brillante, geistreiche und bitterböse Geschichte verzichten will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum ist das eine Bestseller??, 29. August 2014
Von 
So ganz kann ich nicht verstehen, warum Gone Girl so dermaßen in die Bestsellerlisten eingeschlagen ist...

Sicher, Gillian Flynn kann schreiben und hat auch eine gute Erzählstruktur. Aber von dem Wort Spannung hat sie noch nichts gehört. Ihr Thriller (wobei ich mich fast weigern will, dieses Buch als solches zu bezeichnen) dümpelt so gemächlich vor sich hin - dreihundert Seiten lang passiert so gut wie nix. Dann der Hammer! Oh super, eine überraschende Wendung, mit der auch ich nicht gerechnet hatte. Da hatte mich das Buch dann endlich mal gepackt. Aber leider hielt dieser Zustand keine fünfzig Seiten...

Anstatt dem Buch jetzt die nötige Würze zu geben und endlich mal mit etwas Spannung zu würzen, versucht die Autorin immer weitere Twists einzubauen, die dem Leser teilweise nur ein ungläubiges Kopfschütteln entlocken. Und das Ende ist dann der Gipfel von Allem...

Auch wenn ich mich jetzt gegen eine Millionen Leser stelle die das Buch von Gillian Flynn gut fanden, aber mir hat es nicht gefallen! Bestseller ist halt nicht gleich Top-Thriller!
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76 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen und nicht so gut wie es der Hype verspricht, 29. August 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: Das perfekte Opfer (Broschiert)
"Man sagt immer, dass Kinder aus Trennungsfamilien es schwer haben, aber Kinder aus Wunderehen haben ihre ganz eigenen Probleme." (S. 43)

Inhalt:

In Nicks und Amys Ehe kriselt es - und an ihrem fünften Hochzeitstag verschwindet Amy dann auch noch spurlos. Schnell richten sich die Ermittlungen gegen Nick selbst. Und die Hinweise sprechen Bände - oder?

Die Buch-Abrechnung:

+ Nichts ist wie es scheint: Geschickt lenkt die Autorin Gillian Flynn die Ereignisse in die von ihr gewünschte Richtung - um nach einer Weile das Gelesene wieder in Frage zu stellen. Wenn man denkt man weiß woran man ist, dann sollte man sich da mal nicht so sicher sein. Gillian Flynn weiß es einen an der Nase herumzuführen.

+ Der Mittelteil: Zur Mitte des Buches wird es interessant. Es gibt spannende Wendungen, die zwar teilweise erahnt werden können - aber manchmal auch unverhofft kommen. Ich habe die Story gerne verfolgt und wollte wissen wer welche Motive hat und woran Schuld ist.

+ Perspektivenwechsel: Das Buch ist schildert in abwechselnden Kapitel die Geschichte aus Nicks und Amys Sicht. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so verschiedene Einblicke bekommt. Es führt zu Verwirrungen und fördert die Spannung.

- Die Protagonisten: Amy und Nick waren mir beide leider recht unsympathisch und so konnte ich keinen Kontakt zu beiden (und ihren abgefahrenen Gedanken) bekommen. Besonders Amy hatte teilweise recht langweilige Züge bei denen man nicht so in Detail hätte gehen müssen. Außerdem konnte man dadurch, dass beide so extrem unsympathisch waren, leider kein Mitleid empfinden - weder mit Nick, noch mit Amy.

- Zäher Start: Der Anfang war für mich leider nicht gelungen. Er ist viel zu ausschweifend und erzählt von Amys und Nicks bisherigem Leben. Das war leider so gar nicht spannend sondern eher ziemlich öde. Viel lieber hätte ich mehr darüber erfahren was mit der verschwundenen Amy passiert ist.

- Zu viele Abschweifungen: Wie gerade geschildert, ist der Start des Buches zu zäh. Und das zieht sich leider auch stellenweise durch den weiteren Verlauf des Buches. Hier hätte doch einiges weg gekürzt werden können ohne dass die Story ansich in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Für mich war dieser Thriller viiiel zu ausschweifend und hätte mit weniger Seiten deutlich knackiger und interessanter sein können.

FAZIT: Dieser Thriller wird sehr gehypt. Das Buch sei unvergleichbar, etc. - aber ganz ehrlich? Für mich war es maximal ein durchschnittlicher Thriller. Da hab ich schon bessere gelesen. Nicht schlecht, aber vom Hocker gehauen hat mich dieses Buch nun mal auch definitiv nicht. Solide 3 Sterne.

Ich vergebe nur selten 5 Sterne (4 Sterne ist bei mir eine gute Bewertung!), deshalb zur Info mein Bewertungssystem:
1 Stern: Finger weg!
2 Sterne: Konnte mich nicht überzeugen.
3 Sterne: Ordentliches Buch. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut.
4 Sterne: Gutes Buch mit kleinen Schwächen – auf jedenfall lesenswert!
5 Sterne: Lieblingsbuch – muß man gelesen haben <3
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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht unbedingt was der Klappentext verspricht, aber dennoch kein Fehlkauf!, 9. Dezember 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: Das perfekte Opfer (Broschiert)
Was ist Gone Girl für ein Buch?
Zunächst einmal ist ein sehr gehyptes Buch. Man kommt kaum umhin es zu kaufen, weil man in Zeitungen und Sozialen Netzwerken immer wieder darüber stolpert. Ich habe in letzter Zeit leider häufiger die Erfahrung gemacht, dass mein Geschmack derzeit nicht "Hype-kompatible" ist.
Trotzdem habe ich Gone Girl erlaubt in mein Regal einzuziehen und ich habe es sogar einer Reihe von Büchern vorgezogen die dort schon länger warten. Schuld daran waren nicht zu letzt die Lobesworte die auf der Rückseite stehen. (Ja...manchmal lasse ich mich von sowas beeinflussen! Sie nicht?)
Ich halte also ein Buch in der Hand welches mich schon optisch allein anspricht. Ich mag schwarz. Und ich mag Menschen nicht die sagen schwarz sei keine Farbe. In Kombination mit den roten, leicht erhobenen Buchstaben des Titels ist es schlicht und trotzdem schön.
Ich erwarte einen Thriller der mir den Atem raubt,"scharf wie ein Eispickel" und "erschreckend glaubwürdig". Ich erwarte dank Tana French das "furchterregendste Buch" welches ich je gelesen habe.
Nicht ist scheußlicher als menschliche Erwartungshaltung, sie lässt sich so leicht schüren und schnell ist man geneigt die Latte so hoch zu legen dass niemand sie erreichen kann. Aber bloß nicht zu hoch, denn wer lässt sich schon gern sagen dass er Ansprüche hat denen niemand gerecht werden kann....
Ich beginne zu lesen und bekomme...
Ja was bekommt man wenn man Gone Girl liest?
Viele Dinge.
Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Amy Elliot Dunne und ihrem Ehemann Nick.
Amy verschwindet spurlos und alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin.
Die Ereignisse überschlagen sich.
Flynn hat einen, meiner Meinung nach, grandiosen Perspektivwechsel gewählt. Zum einen erzählt Nick seine Geschichte in der Gegenwart. Er beschreibt was passiert am Tag von Amy Verschwinden, am Tag nach Amys Verschwinden, 5 Tage nach.... und so fort.
Doch kommt er dabei natürlich nicht umhin auch über seine Beziehung zu Amy zu schreiben, zu berichten wie es früher einmal war und wie es sich entwickelt hat.
Das wirklich großartige ist, dass immer wenn Nick uns mit Annektdoten gefüttert hat der Wechsel zu Amy kommt. Und Amy berichtet aus der Vergangenheit. Mittels Tagebucheinträgen nimmt sie uns mit an eben jene Tage aus denen Nicks Annekdoten stammen.
Und schon befindet man sich als Leser nicht mehr ausschließlich in einem Thriller, sondern in einem beispiellosen Buch über Beziheungen, über die täglichen Missverständnisse die es zwischen Männern und Frauen gibt weil jeder eine Situation anders wahrnimmt. Und man fühlt sich hineinversetzt in eine Praxis-Stunde zum 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun.
Das spannende daran ist jedoch, dass man vor allem nicht weiß was man glauben soll.
Man mag Nick irgendwie, der auf Grund gewisser Ungereimtheiten aber schnell auf den Thron des Hauptverdächtigen gesetzt wird. Aber man mag auch Amy, die nach und nach ein paar Vorhänge vor das gute Licht zieht in dem sie ihren Mann zunächst beschrieben hat.
Ich möchte nicht zu viel über die Irrungen und Wirrungen sagen die sich am Ende auftun, denn das würde vielleicht dem ein oder anderen die Lesefreude nehmen.
Dennoch muss ich sagen, dass ich "erschreckend glaubwürdig" nur zu einem Teil unterschreiben würde. Die Ermittlungen die Nick Dunne in den Mittelpunkt rücken und das Zutun der Medien die, einmal auf ihn eingeschossen, ein wahres Feuerwerk zünden sind meines Erachtens nach nah an der Realtität. Denn nichts gefällt Menschen heute besser als auf jemand anderen zu zeigen um von sich selbst abzulenken. True Story.
Die Auflösung des Falles... und wie sich am Ende alles entwickelt... war meiner Meinung nach zwar plausibel, aber nicht in die Realtiät übertragbar. So hoffe ich doch...

Dennoch... Flynn zeichnet eine packende Geschichte, liebevoll konstruierte Personen und sie führt uns an der Nase herum um uns zu zeigen wie schnell wir bereit sind zu glauben was uns jemand glauben machen will.
Ich halte Gone Girl nicht für das beste und furchterregendste Buch, wie es Tana French tut, aber ich halte es durchaus für lesenswert.
4 Sterne von mir!
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Gone Girl - Das perfekte Opfer: Roman
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