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Kundenrezensionen

28
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Mein bester Freund [Blu-ray]
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60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. August 2008
"Mein bester Freund" ist eine intelligente und sehr witzige Komödie von Patrice Leconte über Freundschaft und Einsamkeit. Der Film basiert auf dem Antagonismus der Figuren François (Daniel Auteuil) und Bruno (Dany Boon). François ist ein total egoistischer und unbeliebter Antiquitätenhändler, der einsam durchs Leben geht. Dies wird ihm erst richtig bewusst, als er mit einer Kollegin wettet, ihr innerhalb von zehn Tagen seinen besten Freund zu präsentieren. Bruno ist Taxifahrer und obwohl er mit allen gut kann, hat er keinen Freund und ist auch einsam. Zudem ist er ein Alleswisser, der gerne bei Quizshows mitmachen würde, aber bei Stress immer versagt. Der Film mündet in einem gloriosen Finale bei "Wer wird Millionär?".
Daniel Auteuil zeigt einmal mehr, warum er zu den ganz grossen französischen Schauspielern gehört. Zudem zeigt er einmal sein komödiantisches Talent. Dany Boon, der auch als Comedian tätig ist, gibt perfekt den treuherzigen Blick und hat eine ähnliche Rolle wie 2008 in seinem Megahit "Bienvenue chez les Ch'tis". Interessant ist auch der Bonus, wo Patrice Leconte geschnittene Szenen und die Machart des Filmes erläutert.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2009
Der Film ist eine Komödie, berührt aber dabei existentielle Themen unseres menschlichen Daseins und Zusammenlebens. Diese Kombination ist aus meiner Sicht sehr gut gelungen. Daniel Auteuil spielt mit Bravour den nicht besonders sympathischen Antiquitätenhändler François, der zwar über viele "Kontakte" verfügt, aber selbst zu den Menschen in seiner unmittelbarsten Umgebung (Tochter, Geliebte, Geschäftspartnerin) keine besonders innige Beziehung pflegt. Seine unbewusste Sehnsucht nach wahrer Intimität und Freundschaft wird deutlich, als er (wie getrieben) eine teure antike Vase ersteigert, die symbolhaft für die tiefe Verbundenheit zwischen Achilles und seinem geliebten Freund Patroklos steht. Diese Vase wird zum Gegenstand einer Wette, als François sich öffentlich dem Vorwurf seiner Geschäftspartnerin ausgesetzt sieht, über keine wahren Freunde und somit auch über keinen "besten" Freund zu verfügen. Zuversichtlich und gewohnt geschäftsmäßig macht sich François daran, die Wette zu gewinnen; er erstellt eine Liste, sucht potentielle Kandidaten auf und - muss eine Abfuhr nach der nächsten einstecken. Der kontaktfreudige, eher schon distanzlose Taxifahrer Bruno (Dany Boon) wird bei dieser Suche zu seinem ständigen Begleiter und schließlich zu seinem Lehrmeister in puncto "sympathisch sein".
Dass die weitere Entwicklung der Geschichte in ihren Grundzügen vorhersehbar ist, tut dem filmischen Vergnügen keinen Abbruch (zumal es auch Überraschungseffekte gibt).
Leichte persönliche Abstriche: Nicht ganz so brillant wie Daniel Auteuil fand ich Dany Boon, der seine Rolle für mein Empfinden zuweilen etwas zu "splapstick"-mäßig spielte (vor allem während der Fernsehshow). Auch war die Ausgangssituation für die Wette (dass sich in einer gesellschaftlichen Runde alle Teilnehmer im Grunde so unhöflich zeigen) für mich etwas zu irreal und unvermittelt.
Mein persönlicher Gesamteindruck: gute vier Sterne.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Titel meiner Rezension verrät es ja schon: Mir hat der Film leider nicht so toll gefallen.
Dabei vermag ich gar nicht so recht zu sagen, warum eigentlich nicht.
Der Plot ist sowohl interessant als auch eher ungewöhnlich:
Einzelgängerischer Gefühlsklotz (Daniel Auteuil) will im Bekanntenkreis nicht zugeben, daß er keinen einzigen Freund hat und wettet, binnen weniger Tage seinen "besten Freund" zu präsentieren.
Einen solchen muss er sich nun kurzfristig suchen, was sich natürlich schwierig gestaltet.
Seine "Wahl" fällt schließlich auf einen etwas naiven, aber herzensguten Taxifahrer (Dany Boon).
Dieser erweist sich tatsächlich als wahrer Freund, aber nachdem er mitbekommt, daß seine ehrliche Freundschaft nur für eine Wette ausgenutzt wird, zieht er sich tief verletzt zurück...

Daniel Auteuil spielt den einzelgängerischen Geschäftsmann, der im Grunde kein schlechter Mensch ist, aber sich schlichtweg nicht für seine Mitmenschen interessiert, gewohnt überzeugend.
Seine "Ermittlungen" dahingehend, was einen echten Freund ausmacht und wie man einen solchen findet, entbehren nicht einer gewissen Tragikomik und haben mich als Zuschauer in einer Mischung aus Amüsement und Mitgefühl für diesen einsamen Mann zurückgelassen.
Auch Dany Boon macht seine Sache als herzensguter, unbestechlicher Naivling nicht schlecht.
Dennoch wollte der Funke bei mir nicht so recht überspringen.
Ich habe den Film sogar ein zweites Mal gesehen, um dahinter zu kommen, woran das liegt.
Ist es die teilweise doch sehr an den Haaren herbeigezogene Handlung? (Daniel Auteuil überredet Dany Boon zu einem Einbruch, den er durch seine Geschäftspartner und Bekannten dann live beobachten lässt, um damit den "Beweis" zu erbringen, einen wahren "besten Freund" zu haben, der so etwas für ihn tut)
Ist es die dick aufgetragene "Wer wird Millionär"-Schlussszene, in der Dany Boon, der halt kein so subtiler Schauspieler wie Daniel Auteuil ist, meiner Meinung nach viel zu übertrieben dramatisch agiert?
Ist es die mangelnde "Chemie" zwischen Auteuil und Boon, die inhaltlich ja noch ganz gut zur Geschichte über die Freundschaft zwischen zwei sowohl in puncto Persönlichkeit als auch in puncto Herkunft und Umfeld sehr unterschiedlichen Männern passt, aber leider auch dazu führt, daß das schauspielerische "Timing" zwischen den beiden einfach nicht richtig zündet?
Oder ist es schlichtweg die Tatsache, daß "Mein bester Freund" im Grunde nichts anderes als ein merklich schwächerer Neuaufguss des sehr viel überzeugenderen "Dialog mit meinem Gärtner", ebenfalls mit Daniel Auteuil, ist?
Ich weiß es nicht.
Aber irgendetwas fehlte mir hier, was dazu geführt hat, daß mich der Film über weite Strecken einfach nicht wirklich berühren konnte.

Darum trotz guter Darsteller und einer interessanten Geschichte leider "nur" gute drei Sternchen.

Alle Fans des Filmes mögen mir verzeihen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 28. Oktober 2011
Freundschaft. Was ist das eigentlich? Im Facebook-Zeitalter wird dieser Begriff ein wenig inflationär gebraucht. Bei Aristoteles war das hingegen "eine Seele in zwei Körpern". In dem Film "Mein bester Freund" ist ein Freund jemand, der ein Risiko für jemanden eingeht. Den man nachts um drei anrufen kann. Auf den man sich verlassen, dem man vollkommen vertrauen kann. Ehrlichkeit ist wichtig, noch mehr als Sympathie. Eigentlich alles Dinge, die man mehr oder minder weiß, der vorliegende Film erfindet das Rad nicht gerade neu. Aber auch er ist sympathisch und ehrlich und behandelt Freundschaft völlig zu Recht als einen kostbaren Schatz. Dabei geht es zunächst um "Schätze" ganz anderer Art, um Kunstschätze. Mit diesen handelt François (Daniel Auteuil). Er wirkt wie gutsituiertes Establishment, pokert finanziell aber immer am Limit. Den gleichen Widerspruch gibt es im Privaten. Er hat viele Bekannte - aber keinen Freund. Was er haben will, kauft er sich (und dann auch noch mit geliehenem Geld), mit Menschen gedenkt er genauso umzugehen. Für die privaten Belange seines Umfeldes interessiert er sich schlicht nicht, wie wir an vielen nur scheinbar nebensächlichen Details wie der sexuellen Orientierung von François' langjähriger Teilhaberin erfahren.

Taxifahrer Bruno (Dany Boon) ist eine etwas unbeholfen, aber freundlich wirkende Nervensäge. Er wird - dies ist von Anfang an erahnbar - auf den Businessman treffen, und am Ende sind die beiden beste Freunde. Regisseur Patrice Leconte erzählt davon mit oftmals anrührendem, warmherzigem, zurückhaltendem Humor, bisweilen auch schmerzvollen Szenen in dieser Tragikomödie. Wobei beides meist Hand in Hand geht, denn Bruno gibt François "Freundschaftsunterricht" und François verpatzt Praxistest um Praxistest auf amüsante Weise, was ihn aber nur noch mehr in den Abgrund reißt und die ganze Fragwürdigkeit seines bisherigen Lebens nicht nur ihm vor Augen führt. Gleiches geschieht, wenn er wie jeder Mensch mit einem ernsthaften psychischen Problem selbiges zu kaschieren versucht - und führt gleichzeitig zu einer der lustigsten Szenen, wenn die Buchhändler die seeehr leise vorgetragene Frage, ob das Buch "Wie man Freunde gewinnt", noch da sei, lautstark durch den Laden weitergeben. (Man denkt an "WAS KOSTEN DOCH NOCH MAL DIE KONDOOOOOME?" aus einer älteren deutschen Anti-Aids-Kampagne, übrigens von Woody Allen geklaut, wie er in "Bananas" Pornohefte kaufen möchte.)

Nun ist jedoch nicht François der Stiesel und Bruno der joviale und gleichzeitig einfühl- und aufmerksame Kumpeltyp, dies wäre zu einfach (wenngleich bereits dies einen recht schönen Film ergäbe). Bruno hat, wir ahnen es sofort, auch seine Leiche im Keller. Warum hat er sich so ein phänomenales Detailwissen über ziemlich alle Gebiete angeeignet, mit dem er beeindrucken und manchmal auch nerven kann? Warum ist er so hypernervös, wenn er bei einem Fernsehquiz-Casting antritt (und übrigens immer noch mit Detailwissen alle anderen in den Schatten stellt, bloß immer ganz knapp neben der Fragestellung liegt?*). Warum lernen wir SEINE Freunde ebenfalls nicht kennen? Alles werde ich hier nicht verraten, aber die Details und Zeichen sind stimmig: François möchte die Welt kaufen und kann doch nicht die Menschen kaufen. Bruno möchte die Welt verstehen und alles wissen, aber ein lange zurückliegendes Schlüsselereignis, das kann er einfach nicht verstehen, daran zerbricht er - fast. Aber wir sind ja in einem warmherzigen Feelgood-Movie... Da stören gewisse Vorhersehbarkeiten und Logikfehler eher wenig. So gibt es beispielsweise eine wertvolle Vase, die die Freundschaft, wie in der "Ilias" beschrieben, darstellt. Dass François sie sofort gegen alle Vernunft haben will, ist ein erstes Eingeständnis seiner Einsamkeit und straft alle seine späteren "Ich hab doch Freunde"-Beteuerungen Lügen. Und natürlich, wer hätte das gedacht, muss das gute Stück irgendwann zu Bruch gehen, die Symbolik ist etwas überdeutlich (andererseits krönt Leconte die Vasengeschichte noch mit einer netten Pointe). Einen brutalen Logikfehler riskiert Leconte, sicherlich bewusst, im Finale, wenn Bruno bei "Wer wird Millionär" antritt und die Sendung gegen die Realität live gezeigt wird, so dass der Telefonjoker alle Zeit der Welt für den Blick ins Lexikon gehabt hätte, bevor er überhaupt angerufen wurde. Dennoch kennt der Angerufene (der vor dem Fernseher die Sendung sieht!!!) zunächst nicht den Anrufer, und die Frage muss ihm noch vorgelesen werden. Hier ist der Film logisch eine Katastrophe, der Zweck der Freundeszusammenführung heiligt wirklich jedes Mittel. Anrührend ist dies immer noch, aber ganz so eklatant mies konstruiert sollte ein Weg auch dann nicht sein, wenn das Ziel lohnenswert ist. Wenn die Drehbuchautoren auf die Mittel nicht mehr achten, sobald sie einen schönen Zweck haben, machen sie es sich in einer erzählenden Kunstform meines Erachtens ein bißchen zu einfach!

Allzu sehr stört das aber auch wieder nicht, denn was bleibt, ist die tiefe Wahrheit, trotz der erzählerischen Lüge, von der der Film kündet. Tiefe, nicht unbedingt neue Wahrheit. Und so kann "Mein bester Freund" mit elementarer Wucht auf einen Klassiker zurückgreifen, "Der kleine Prinz", kann davon erzählen, dass zweie einander brauchen und für einander einzig sein werden. Freundschaft kann durchaus sehr romantisch sein, auch Freundesliebe ist Liebe und "Mein bester Freund" ein Liebesfilm.

Mit leisen und eher unaufdringlichen, konventionellen Mitteln zum elementaren Kern vordringen, das tut der Film auch stilistisch. Recht originell (und absolut stimmig statt ein selbstzweckhaftes Mätzchen) ist noch, wie François eingeführt wird, wie wir ihn erst gar nicht verorten können, wie er sein Handygespräch mit den Worten "meine Verabredung" beendet und wir dann erst merken, dass er bei einer Beerdigung in einer Kirche ist. François einerseits als der Geschäftsmann, der Porzellan erwerben wird und schon hier der Elefant im Porzellanladen ist (und auf der Beerdigung nicht nur telefoniert, sondern überhaupt nur dort ist, um mit der Witwe einen lukrativen Antiquitätenhandel abzuschließen, den der Verblichene angeblich schon zugesagt hätte). François andererseits als der Einsame, der eine "Verabredung" mit einem Toten statt mit Lebenden hat. Ansonsten hält sich der Film stilistisch weitgehend zurück, wenngleich die verschiedenen "Klassen" von François und Bruno durch verschiedene Bildgestaltungen zum Ausdruck kommen - und immer auch ein bißchen mehr. Diese ganzen Antikmöbel und Gegenstände, mit denen François handelt, sie tauchen durch Breitwand und Weitwinkellinsen bedrückend groß am Bildrand auf; der auch optische Reichtum verschafft ihm eben keine Befriedigung. Letztlich sind solche ästhetischen Mittel aber nur Sahnehäubchen, man kann den Film genauso goutieren, wenn man nicht im Geringsten auf sie achtet - und stattdessen beispielsweise einmal auf die beiden hervorragenden Hauptdarsteller, die niemals von einem übertriebenen Stilwillen erdrückt werden. Auteuil ist auch in fortgeschrittenen Jahren der charismatische, etwas introvertierte Grübler geblieben, dem wir aber auch den knallharten Händler abnehmen und den unbeholfenen Kaschierer seiner eigenen Probleme. Dany Boon hat schon hier gezeigt, dass er sicherlich nicht auf die Schenkelklopferkomik reduziert werden kann, die es in seinen Filmen als Regisseur und Hauptdarsteller auch mal (aber niemals ausschließlich) gibt. Im Gegenteil, fast schon etwas zu deutlich ist die unendliche Traurigkeit, wie sie sich an der extremen Nervosität Brunos äußert und an diesen ganzen sehr langen, unendlich traurigen Blicken direkt in die Kamera. Somit ziehe ich Auteuil in puncto Ambivalenz in dieser Rolle noch geringfügig vor. Beide sind übrigens keine klassischen Schönheiten, wobei auch dies bei Boon noch ein bißchen mehr und ein bißchen zu sehr betont wird, wenn er mit seiner offenbar früher einmal verletzten Lippe traurig diese ganzen langen Frontal-Großaufnahmen hat. Dies aber sind, wie alles andere, Kritikpunkte von minderer Bedeutung, im Grunde ist es schon richtig und schön, das Authentische hinter der ausgestellten Nicht-Perfektion von Gesichtern zu suchen. Das Elementare hinter dem Vorhersehbaren. Das Wahre hinter dem Unlogischen. Ein Film, den man hier und dort kritisieren kann - aber lieben muss. Vielleicht hat Saint-Exupéry im "kleinen Prinzen" ja Recht: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Daher trotz gewisser Erbsenzählereien fünf Sterne.

* Ein Leckerbissen für Filmklassikerfans in diesem Zusammenhang: Bruno wird nach dem Namen des französischen Schauspielers aus Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wusste" gefragt, er patzt, aber erweist sich dennoch als schlauer als die Castingagenten. Das sei eine Fangfrage, da Hitchcock den Film zwei Mal gemacht habe, und natürlich fällt Bruno der Franzose aus der der Masse unbekannteren 1934er Version ein, nach der selbstverständlich nicht gefragt ist. Die Castingagenten nennen Bruno anschließend treffend "den Mann, der zuviel wusste", was sein soeben beeindruckend gezeigtes Dilemma auf den Punkt bringt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2013
Mit der Ersteigerung einer kostbaren etruskischen Vase, welche einst von den Tränen gefüllt gewesen sein soll, die Achilles beim Tod seines Freundes Patroklos weinte, beginnt die Geschichte. Sie führt zur Frage, was wirkliche Freundschaft ausmacht und zu der Behauptung und Wette, dass ein erfolgreicher Geschäftsmann trotz vieler Bekannter und seines mit geselligen Treffen ausgefüllten Terminkalenders keinen wirklichen Freund habe.

Nun könnte diese Geschichte in Pathos abdriften, schwermütig machen und an der Oberflächlichkeit des menschlichen Miteinanders verzweifeln lassen. Nicht so dieser Film, die Franzosen "können" es halt.

Der Film nimmt uns mit bei dem Versuch, innerhalb weniger Tage einen Freund zu finden und damit die Wette zu gewinnen. Es ist ein zugleich unterhaltsamer und witziger Weg, der zwar kein Patentrezept zum Gewinnen von Freundschaft aufzeigt, aber doch zu der Erkenntnis darüber führt, was am Ende zählt und worauf es ankommt.

An diesen Film erinnert man sich positiv, weil er mit Leichtigkeit und Humor eine Geschichte erzählt und man "ganz nebenbei" auch selber über Freundschaft nachdenkt. Tolle Schauspieler und beste Unterhaltung mit Tiefgang ohne Belehrung oder "erhobene Zeigefinger Geschichten". Auch von mir eine klare Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2013
Eine sehr schöne Erzählung mit dem Hinweis auf das Leben eines erfolgreichen Menschen, der keine Freunde hat, bis ihm die Not eröffnet, wie arm der Mensch ist, wenn er nur für seine eigene Interessen lebt und sich nicht in Liebe öffnet für Andere.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juli 2013
mit allem, was einen guten Film ausmacht:
tolle Story, gute Schauspieler, Humor, was fürs Herz
und auch mit Sinn.
Kann ich nur empfehlen.
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am 27. März 2013
Daniel Auteuil hat mir in "Ein Mann sieht Rosa" und Dany Boon in Sch'tis sehr gut gefallen. Beide Filme waren top und daher habe ich mir "Mein bester Freund" gekauft. Der Film ist etwas eigen, tlw. kaum vorstellbar, dass jemand so gar keine Freunde hat und sich dafür ja auch gar nicht interessiert, aber im Laufe des Films dann doch noch - nach ca. 40 Jahren zum 1. Mal! Alles in allem aber doch sehenswert, aber nicht so lustig wie die beiden oben erwähnten Filme.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2010
Patrice Leconte kann aus einer Idee einen ganzen Film machen. Die präsentiert er dann wie hier recht stimmungsvoll mit Witz und Charme und einem überzeugenden Hauptdarsteller Daniel Auteuil. Kurzweiliger französischer Alltag mit Liebe zum Detail mit vielen kleinen Einblicken. Man meint, man ist dabei ein Teil der Handlung. Deswegen überrascht auch nichts, weil man ja das Leben kennt und Unvorhergesehenes mit einkalkuliert. Es macht Spaß zuzusehen, wie vorübergehende Rückschläge weggesteckt werden und es der zentralen Figur immer wieder gelingt, den Kopf über Wasser zu halten. Nicht ganz frei von Emotionen ohne darin zu ertrinken. Dabei beeindruckt besonders Daniel Auteuils ausdrucksstarkes Mienenspiel. Es redet quasi mit den Augen und man folgt seinem Blick bis man gefangen mitten im Geschehen steckt. Gut gemachte Unterhaltung, der die Suche nach einem echten Freund zu Grunde liegt.
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am 8. September 2012
Ich hatte den Film schon mal im TV gesehen, daher kannte ich ihne bereits. Der Film ist so, wie die meisten französischen Filme, ohne viel Tam-tam, ein ruhiger Film, der sich auf das Wesentliche - hier auf Menschlichkeit und Freunschaft - fokussiert. Tolle Schauspieler, toller Film, tolle Botschaft. Empfehlenswert!
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