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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drone-Pop: Zwei Welten treffen aufeinander
„Ceremony" ist bereits das zweite Album der Schwedin Anna von Hausswolff. Wie schon ihr Debüt-Album schaffte es auch „Ceremony“ in Schweden bis auf Platz 5 der Charts. Hierzulande ist sie nach wie vor ein Geheimtipp, doch zumindest ein paar Online-Magazine sind mittlerweile auf sie aufmerksam geworden.

Auf diesem Album schwimmt Anna sich...
Vor 23 Monaten von Jan Schlösser veröffentlicht

versus
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hatte mehr erwartet
mag kirchenorgel sehr gern und diese ist bei ceremony auch dominant. aber ich hatte mir etwas mehr wagemut ala björk erhofft.
das album ist sehr ruhig und die stücke beinhalten kaum spannungsbögen. es plätschert alles irgendwie auf hohem niveau dahin.
die produktion ist allerdings sehr gut.
nicht unbedingt ein fehlkauf aber für...
Vor 12 Monaten von hälge schnaida veröffentlicht


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drone-Pop: Zwei Welten treffen aufeinander, 29. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremony (Audio CD)
„Ceremony" ist bereits das zweite Album der Schwedin Anna von Hausswolff. Wie schon ihr Debüt-Album schaffte es auch „Ceremony“ in Schweden bis auf Platz 5 der Charts. Hierzulande ist sie nach wie vor ein Geheimtipp, doch zumindest ein paar Online-Magazine sind mittlerweile auf sie aufmerksam geworden.

Auf diesem Album schwimmt Anna sich frei und entwickelt ihren ureigenen Stil. Konnte man bei ihrem Debüt „Singing from the Grave“ aus dem Jahre 2010 noch problemlos Vergleiche zu anderen Künstlern ziehen, so fällt das zumindest mir bei „Ceremony“ ausgesprochen schwer. Genau genommen fällt mir beim besten Willen keine andere Künstlerin ein, die auch nur annähernd so klingt wie Anna von Hausswolff auf diesem Album.

Ja, und wie klingt sie denn nun? Nun, Anna hat auf diesem Album ihr Piano gegen eine Kirchenorgel eingetauscht, und einfach ausgedrückt könnte man sagen, sie spielt Pop-Songs auf der Kirchenorgel. Die Musik auf diesem Album jedoch einzig als Pop zu kategorisieren, wäre zu kurz gegriffen. Wenn ich mir das Album nämlich so anhöre, drängt sich mir geradezu der Verdacht auf, dass Anna sich außerdem ein paar Aufnahmen von ihrem Vater Carl Michael angehört hat, und die Inspirationen daraus in dieses Album hat einfließen lassen. Selbiger arbeitet nämlich oft und gerne mit Drones, also langgezogenen, oft tiefen Tönen (nachzuhören beispielsweise auf „800.000 seconds in Harar“). Und davon gibt es auf diesem Album massig. Man höre sich nur einmal „Deathbed“ an! Bei „No body“ werden diese gar so heavy, dass mir beim Hören als Assoziation sofort Sunno))) einfallen, und die Kategorisierung „Pop“ endgültig hinfällig wird. Aber keine Angst, trotzdem bleibt das ganze immer eingängig, und auf der anderen Seite gibt es z.B. auch wieder Songs wie „Mountains Crave“, der eindeutig Pop-Hit-Qualitäten hat. Für Abwechslung ist also auch gesorgt. Annas enorm ausdrucksstarke Stimme verleiht auch auf diesem Album den Songs wieder eine beträchtliche emotionale Sogkraft.

Alles in allem möchte ich behaupten, dass wir es hier mit der perfekten Kombination aus Drone und Pop zu tun haben. Drone-Pop, sozusagen. Dass man sich kaum vorstellen kann, wie das klingen soll, wenn man das Album noch nicht gehört hat, ist nur ein weiterer Beleg, für die künstlerische Leistung, die Anna von Hausswolff hier vollbracht hat.

Für mich ist dieses Album definitiv eines der Highlights des Jahres 2012. So etwas wie diese Musik habe ich in dieser Form bisher noch nicht gehört – und ich höre eine Menge seltsames Zeug. Ich kann dieses Album nur jedem Musikliebhaber empfehlen, der gerne auch mal neues musikalisches Terrain betritt. Aber keine Angst, eingängig ist das Album trotzdem :-) Anspieltipps: „Mountains crave“, „Deathbed“, „Sova“, „Funeral for my future children“
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik aus einem Parallel-Universum, 6. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremony (Audio CD)
Wie bitte soll man denn das nennen, was uns Unwürdigen hier vorgesetzt wird? Das passt in überhaupt gar keine Schublade und dennoch ist fast alles dabei - Pop, Klassik, Electronic, Rock, Drones und viele, viele musikalische Ideen, die ein musikalisches Konglomerat ohne Bezeichnung abliefern. An manchen Stellen merkt man doch, wes Vaters Tochter sie ist (der Name "von Hausswolff" ist in Schweden nicht ganz unbekannt!)
Nun ja, die 26-jährige Anna von Hausswolff nennt es selbst "Funeral Pop", wobei man das Wort "Pop" da schon sehr weit definieren muß...Diese Kirchenorgel, die sie von der Annedalkyrkan bekommen hat, ist omnipräsent auf nahezu jedem Song dieses Albums und Annas Spiel darauf offenbart nicht nur die Vielseitigkeit dieses ungewöhnlichen Instrumentes, sondern auch die Wucht und die Tiefe, die man damit erzielen kann. Mich jedenfalls hauen solche Titel wie "Deathbed", "Epitaph of Theodor" oder "Goodbye" einfach nur um! Und die Stimme von Anna ist nun wirklich einzigartig! Die verschiedenen Klangfarben und Nuancen haben einen epischen, beruhigenden, aber auch mächtigen Charakter. Und eben auch manchmal einen spielerischen, fast kindlichen Charakter. Genau darin liegt einer der Reize dieses Albums, das sich mit dem ungreifbaren Thema "Tod" beschäftigt, aber eben nicht ängstlich und ehrfürchtig, sondern irgendwie auch neugierig...was passiert da und dann?
Traurigkeit - ja. Hoffnungslosigkeit - Nein!
Unglaubliches intensives Hörerlebnis und ein "Ohrenschmaus" für alle Neugierigen! Nicht nur die akustische, sondern auch die optische Entdeckung des Jahres 2013!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohrenschmaus für Anspruchsvolle, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremony (Audio CD)
Diese Frau hat eine wunderschöne Stimme und spielt die Orgel wie Gott persönlich. Wenn man an ihn glaubt. So sage ich eher, wie eine Göttin... Allerdings muss man diese CD mehrmals - und vor allem - mit Muse hören, dann wird diese Musik zum Genuss.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtgefahr, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Ceremony (Audio CD)
Eine hocherfreuliche Abwechslung im üblichen Popallerlei kommt in diesem Sommer aus Schweden.
Zwei Damen, mit dem klangvollen Namen von Hausswolff, bieten eine so noch nie gehörte Mischung aus sakralen Kirchenorgelklängen und betörenden Frauenstimmen.
Ein bisschen erinnert das Ganze an die frühe Sally Oldfield oder an "Dead can dance", kommt aber noch deutlich getragener und entschleunigter daher.
Der besondere Reiz des Albums liegt darin, dass "Ceremony" zwar einen durchaus ernsthaften musikalischen Ansatz verfolgt, trotzdem aber aber sehr eingängig bleibt.
Man muss fast etwas vor dieser CD warnen, nach den ersten Durchläufen ensteht hohe Suchtgefahr für Hörer, die für helle Frauen Stimmen und melancholische Instrumentalklänge anfällig sind.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hatte mehr erwartet, 8. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremony (Audio CD)
mag kirchenorgel sehr gern und diese ist bei ceremony auch dominant. aber ich hatte mir etwas mehr wagemut ala björk erhofft.
das album ist sehr ruhig und die stücke beinhalten kaum spannungsbögen. es plätschert alles irgendwie auf hohem niveau dahin.
die produktion ist allerdings sehr gut.
nicht unbedingt ein fehlkauf aber für meinen geschmack nicht experimentell genug
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewohnt wunderbar!, 3. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremony (Audio CD)
Mag man Tori Amos ,Laurie Anderson oder Kate Bush hat man seine helle Freude an dieser Musik.Teils getragen ,teils meditativ, kräftig, behutsam ,wunderbar..teils an Gottesdienste erinnert(nur wegen des Orgelklanges).
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0 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier noch gar nicht im Laden, 31. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceremony (Audio CD)
Hier noch gar nicht im Laden, lange gesucht und hier sehr schnell gefunden.

Schon allein der Name ist schön!

Orgel so noch nie gehört!
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Ceremony
Ceremony von Anna von Hausswolff (Audio CD - 2013)
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