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60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "We have the duty to life every moment the best that we can", 8. April 2012
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"I could have been a air hostess, a modell ..." denkt sich Jenny Lee, als sie im Londoner East End des Jahres 1957 ihre Arbeit als Schwester und Hebamme im "Nonnatus House" antritt und eine ihr völlig fremde Welt betritt. Hier trifft sie auf ihre Arbeitskolleginnen Trixie, Cynthia Miller & Neuzugang Camilla "Chummy" Brown, als auch auf tatkräftige Mitstreiterinnen im Habit.

Mit der Zeit entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den so unterschiedlichen Frauen. Da ist die wasserstoffblonde Trixie, die den Mädels Männertipps gibt und eine Fischphobie hat. Die zurückhaltende Jenny, die traurig wirkt und der Vergangenheit nachhängt. Die schüchterne Cynthia und die kompetente und ungeschickte höhere Tochter Camilla "Chummy" Fortescue-Cholmeley-Browne (meine heimliche Favoritin!). Ganz zu schweigen von den Nonnen: die exzentrische Schwester Monica-Joan, die junge Bernadette und die tatkräftige Evangeline.

Außergewöhnliche Fälle unterhalten bestens, zeigen aber auch die traurigen Seiten des Lebens und der Medizin der 50er Jahre. Da gibt es Mehrlingsgeburten, eine Frau mit 22 Schwangerschaften, Kindsentführung, aber auch jede Menge kleine Wunder ...

Herzerwärmend die Freundschaft und der Zusammenhalt der Mädels. Erheiternd die Gemeinschaft mit den Nonnen, die keinesfalls weltfremd in das weltliche Geschehen tatkräftig eingreifen und deren pragmatische trockene Sichtweise mich des Öfteren zum Schmunzeln brachte.
Die Wärme, der Zusammenhalt dieser eingeschworenen kleinen Gemeinschaft, die so viele KLEINE WUNDER vollbringt, machen diese Serie zu etwas ganz Besonderem, bei der man vor "Ergriffenheit" auch mal die eine oder andere Träne verdrückt, traurig, erheitert und gerührt ist.

Viele kleine, liebevolle & kuriose Details runden das Ganze ab. Zum Beispiel ein Oldtimer namens "Lady Chatterley" samt einen Blumenkasten. Handyman Fred und die Rettung seines Schweines "Evie" samt Nachkommen. Eine Chummy, die ein Kondom mit einem "tiny little sombrero" vergleicht, die "art of the bike" erst noch lernen muss (WAS hat mich das zum Lachen gebracht :)) ... Mehr wird nicht verraten, einfach selbst verzaubern lassen!

Wie immer BBC-typisch außergewöhlich gut besetzt. Mit der Newcomerin Jessica Raines als Nurse Lee, basiert die Serie auf den Erinnerung selbiger- Call The Midwife: A True Story Of The East End In The 1950S & Shadows of the Workhouse: The Drama of Life in Postwar London. Jenny Worth, geboren 1935- verstorben im Mai 2011, Autorin weiterer Bücher.
Rückblickend kommentiert die "alte Jenny" jede Folge, die Stimme leiht ihr keine geringere als Vanessa Redgrave.

Kulisse, Außenaufnahmen und Kostüme versetzen einen unversehens in die 50er. Aber anderes als Perfektion von einer BBc-Produktion zu erwarten, wäre ja Hohn.
Untermalt von Ohrwürmern der 50er, bei denen man gerne mitsingt- Perry Como, Days "Que sera", "Why do fools fall in love".

DVD in super Bildqualität mit englischen UT.

Fazit: Leben, Lieben und Leiden mit Jenny & Co verspricht kurzweilige Unterhaltung auf höchstem Niveau. Eine Zeitreise mit jeder Menge 50er Jahre Charme! Durch den biographischen Hintergrund der realen Jenny Worth wird diese Produktion zu etwas ganz besonderem, eben authentisch.

6 Folgen und rund 355 Minuten, die nach einer baldigen Fortsetzung geradezu schreien! Zudem gibt es ja noch ein weiteres Buch Farewell to the East End: The Last Days of the East End Midwives der Autorin & ich möchte zu gern wissen wie es mit allen weitergeht.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Midwifery is the very stuff of life - großartige Hebammen-Erfolgsserie der BBC, 24. April 2012
London, East-End, 1957. Die frisch examinierte Krankenschwester und Hebamme Jenny Lee tritt ihre neue Stelle in "Nonnatus house" an. Ein Konvent, der Frauen medizinische Betreuung bei Schwangerschaft und Geburt bietet. Jenny ist nicht vorbereitet auf das, was sie in ihrem Arbeitsalltag erwartet. Rauhe Sitten und viele Babies im Arbeiterviertel von London. Herzlichkeit, Enge, Armut und noch mehr Windel, die Pille wurde noch nicht erfunden.
Zusammen mit den beiden anderen Junghebammen Trixie und Cynthia und den erfahrenen Nonnen Schwester Julienne, Evangelina und Schwester Monica Joan stellt sie sich den neuen Aufgaben und dem Wunder der Geburt ohne Gerätemedizin. Geburten, Tod, Intrigen und romantische Liebe im Arbeitermilieu der 50iger Jahre, die Serie bietet dem Zuschauer großartige Unterhaltung.
Die Serie basiert auf den Lebenserinnerungen der Hebamme Jennifer Worth "Call the midwife", "in the midst of Life" u.a. Heidi Thomas, bekannt durch die BBC-Produktionen "Cranford" und "Upstairs downstairs", hat die Drehbücher geschrieben. Erfahrene Schauspieler wie Jenny Agutter, Miranda Hart und Pam Ferris sowie Vanessa Redgrave, als Stimme der alten Jenny zusammen mit talentierten jungen Schauspielerinnen (Jessica Raine, Helen George, Bryony Hannah) bieten eine gute und interessante Mischung.
Ich bin ein großer Fan der BBC period Dramen und habe sie alle gesehen. Auch mit dieser Produktion bietet die BBC wieder englische Perfektion und Unterhaltung auf höchstem Niveau. Zwar ist "Call the midwife" kein klassisches period drama a la Austen, Gaskell oder Candleford, aber es bietet den üblichen Erfolgsmix aus Liebe zum Detail, guten Schauspielern, interessanten Geschichten und einem historischen Hintergrund. Ich habe die Serie (6 Folgen) sehr genossen und bin ziemlich froh über die modernen Verhütungsmethoden, die mir nur zwei und nicht 24 Kinder beschehrt haben :-)
Auf Grund des großen Erfolgs soll die Serie 2013 mit 8 weiteren Folgen fortgesetzt werden. Ich freue mich schon.

Kaufempfehlung.
DVD-Box mit 2 DVDS (Folge 1-3 und Folge 3-6)
Englisch mit Untertiteln, keine Extras
Die DVD kostet bei Amazon UK circa 16 Euro plus 3 Euro für Verpackung und Versand.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle der Fernsehunterhaltung, 21. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
„Call the Midwife“ war für mich die Film-Entdeckung des Jahres. Spannend, warmherzig und realitätsnah wird das Wirken der Hebammen, Schwersten und Nonnen des Nonnatus-Hauses im Londoner East End der 50er Jahre geschildert. Berührend sind die Schicksale, die hier mit viel Anteilnahme aber jenseits aller wohlfeilen Klischees geschildert werden, erfrischend die sympathischen und liebevoll gezeichneten Charaktere (mein Favorit: die grimmige Schwester Evangelina), beeindruckend die Liebe zum Detail. Das ist wirklich Fernsehunterhaltung at its best. Die Ausstattung und Leistung der Schauspieler sind wie von der BBC gewohnt auf höchstem Niveau und es macht nur ein wenig wehmütig, dass es so etwas im deutschen Fernsehen einfach nicht gibt (falls doch, bitte ich um Empfehlung).
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz große Klasse, 14. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Call the Midwife - Ruf des Lebens - Staffel 1 [2 DVDs] (DVD)
Diese BBC-Serie bietet wirklich ganz große Unterhaltung. Hätten deutsche Drehbuchautoren den Stoff in die Finger bekommen, wäre daraus wahrscheinlich entweder extrem seichte Kost oder schrecklicher moralintriefender Sozialkritik-Kitsch geworden. Britische Autoren können's einfach besser. In diesem Falle ist daraus eine von Anfang bis Ende überaus witzige Fernsehserie mit viel Tiefgang geworden, in der die Sequenzen, die das soziale Elend im Londoner Eastend der späten fünfziger Jahre zeigen, um so eindrucksvoller wirken. Vieles verdankt die Serie einer vielschichtigen Zeichnung der Personen - zum Beispiel, wenn die ältere, immer ziemlich cholerische Schwester Evangelina, Nonne vom Typ Sergeant Major, sich überraschenderweise als sehr lebensklug, verständnisvoll und tolerant erweist, als die junge Hebamme Jenny Lee (gespielt von der süßen Jessica Raine) mit Entsetzen feststellt, dass ein altes Geschwisterpaar wie Mann und Frau zusammenlebt. - Die Serie ist natürlich für weibliche Zuschauer ein besonderer Leckerbissen. Bei so vielen Babies, die in den Folgen vorkommen, ist das ja auch kein Wunder. Und wenn die jungen Hebammen mitfiebern, ob und wie sich eine aus ihrer Clique trotz mancher Widrigkeiten einen Ehemann angelt, dann schalten die X-Chromosomen der Mädels ebenfalls auf höchste Drehzahl. Gleichwohl ist die Serie auch für männliche Zuschauer pures Vergnügen, und als Abwechselung zwischen diversen Actionfilmen nicht nur tragbar, sondern ein echter Fernsehspaß. Ich habe jedenfalls lange nicht mehr beim Fernsehen so oft gelacht wie bei dieser kleinen, feinen Serie. Hoffentlich kommt bald die zweite Staffel ins Angebot.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historisch etwas fragwürdiger Sozialpathos, 19. August 2013
Von 
K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Call the Midwife - Ruf des Lebens - Staffel 1 [2 DVDs] (DVD)
Die BBC hat hier den ersten Teil der realen Lebenserinnerungen von Jennifer Worth verfilmt, die in den 1950er Jahren als Tochter aus ziemlich gutem Hause in die Docklands im Londoner Eastend ging um dort als Hebamme zu arbeiten. Ihre Beobachtungen zum Leben in diesem Bereich der Stadt, den man heute als sozialen Brennpunkt definieren würde, hat sie in mehreren Büchern festgehalten. In Arbeiter- und Industriegebieten war das Leben damals hart, unhygienisch und für viele Menschen auch ziemlich kurz, so dass Leute, die im Pflege- und Betreuungsbereich dort arbeiteten viel Schmutz, Elend und Gewalt zu sehen bekamen - aber auch MEnschen, die versuchten unter den gegebenen Umständen die bestmöglichen Menschen zu sein, die sie sein konnten.

Die erste Staffel der BBC-Serie besteht nur aus sechs Episoden, von denen die ersten beiden ein vergleichsweise bereinigtes Bild des Elends - und vor allen Dingen des Schmutzes - geben. Die Hafengebiete Europas in den 1950ern waren keineswegs so sauber und bunt, wie man es in diesen Episoden sehen kann und die allgemeine Hygiene auch nicht unbedingt so umfänglich beachtet. Es war eine Zeit, in der mit Kohle, Holz und - wenn man daan kam - Torf geheizt und auch teilweise noch gekocht und gebacken wurde, so dass die Luft durchgängig mit Asche und anderen Brennrückständen gefüllt gewesen ist, was der Umwelt eine eher gräulich-bräunliche Grundfärbung gegeben hat. Der Anblick eines blauen Himmels über Industriegebieten war eher die Ausnahme als die Regel und Atemwegerkrankungen waren stark verbreitet. Dies sollte sich erst gegen Ende der 70er Jahre verbessern. Im Vergleich dazu sind selbst die meisten ärmlicheren Kulissen dieser Serie nicht wirklich treffend.

Aber das Ziel der Geschichten ist wohl auch das Positive zu zeigen und wenn man den beinahe triefenden Pathos der ersten beiden Episoden hinter sich hat - die aber durchaus ihre humorvollen Momente haben -, dann sind die folgenden vier Episoden "voll auf Botschaft" und lenken von den Darstellungsbereinigungen und dem Eindruck der ersten beiden Episoden erfolgreich ab. Die Schauspielerinnen und Schauspieler gehen in ihren Rollen auf und Dialoge und andere Kommunikationen wirken weitestgehend glaubwürdig und überzeugend und die Idee, dass die Liebe zwar schmerzvoll sein kann, aber auch helfen kann, Vieles erträglich zu mache oder auch zu überwinden wird hier ganz hervorragend transportiert. Ach ja, und die Verwendung der zeitgenössischen Musik ist auch ziemlich gelungen.

Erstaunt hat mich, dass es zu dieser Box keine Extras gab, wenn man mal von dem kleinen Booklet mit der Leseprobe zum Roman absieht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruf die Hebamme!, 7. August 2013
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Call the Midwife - Ruf des Lebens - Staffel 1 [2 DVDs] (DVD)
Wieso habe ich mir das bloß eingebrockt? Ich muss verrückt gewesen sein! Dutzende andere Berufe hätte ich ergreifen können - Mannequin, Flugbegleiterin, Stewardess auf einem Schiff. Vor meinem inneren Auge stelle ich sie mir vor, all diese glamourösen, gut bezahlten Jobs. Nur eine Idiotin konnte beschließen, Krankenschwester zu werden. Und jetzt sogar Hebamme...

(Ruf der Hebamme, nach den Erinnerungen von Jennifer Worth)

Call the Midwife - Ruf des Lebens ist der aktuelle Importschlager aus der Qualitätsschmiede der englischen BBC. Es überrascht nicht, dass die einfühlsame Heidi Thomas, die bereits den klassischen Stoff einer Elisabeth Gaskell (Cranford)in eine unwiderstehliche Fernsehserie verwandelte, auch das Beste aus der Buchvorlage einer Hebamme der 1950er-Jahren gemacht hat. Wobei die Erinnerungen von Jennifer Worth ihren ganz eigenen Reiz haben, was der Buchausschnitt beweist, den man als Zugabe in der DVD-Hülle findet.

Die sechsteilige Staffel wird auf zwei DVDs schnörkellos aber in makelloser Fassung präsentiert. Die Kostüme und Kulissen, welche den Zuschauer mühelos ins East End der 1950er Jahre versetzen, werden in präziser Bildschärfe präsentiert. Natürlich ist dies keine Versetzung in Dickens Welt; die Unordnung der Armut mit all seinem Schmutz wird hier wohl dosiert und überlegter Anordnung präsentiert!

Fakt ist auch, dass jeder Teil der Serie mit Sonnenschein beginnt - ganz egal, welche tragischen Verwicklungen folgen, welche Mutter ihr Kind zu Welt bringt und welche Gefühlswirrungen auf die Protagonistinnen warten!

Die Hauptrolle spielt Jessica Raine als junge Hebamme Jennifer Lee, welche nach einem unglücklichen Liebesabenteuer ein sicheres Versteck sucht, um sich dort durch sinnvolle Arbeit abzulenken. Allerdings hatte sie das Nonnatus House irrtümlicherweise für eine kleine Privatklinik gehalten und nicht für ein Nonnenkloster. Doch das Zusammenspiel zwischen Ordenschwestern und den anderen Hebammen funktioniert verblüffend gut, auch wenn das Konvent einige originelle Charaktere beherbergt. Jenny ist jedoch bald nicht mehr der Frischling im Nonnatus House. Die neue Schwester aus gutem Hause ist besonders der in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen Schwester Evangelina (Pam Ferris, "Our Mutual Friend ) ein Dorn im Hause. Dabei nennt sich die große Neue ganz bescheiden Chummy (Miranda Hart) und ist auch sonst ein Pfundskerl, was auch von den Ordnungshütern des Bezirks nicht unbeachtet bleibt.
Dagegen scheint Schwester Monica Joan (Judy Parfitt, "Charles Dickens' Little Dorrit") bereits in anderen Sphären zu schweben, auch wenn ihre geistreichen und zuweilen recht zutreffenden Bemerkungen Anlass zu der Vermutung geben, dass diese manchmal mehr von ihrer Umgebung mitbekommt, als angenommen.
Und dann spielt natürlich auch das Telefon eine große Rolle. Schrillt es mitten in der Nacht und die diensthabende Schwester meldet sich mit "Nonnatus House, Hebamme", dann dauert es nicht lange, bis der Zuschauer eine hilfreiche Seele durchs East End radeln sieht, auf dem Weg zu einer werdenden Mutter. Manchmal mit Geburtspaket im Gepäck, aber immer mit der Instrumententasche, um den heldenhaften Müttern beizustehen, die vielleicht schon mit Anfang 20 ihr viertes Kind entbinden.

Es ist ein erfreuliches Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern aus dem englischen Fernsehen. Die einzelnen Charaktere werden sehr liebevoll in Szene gesetzt und der Erzählmittelpunkt verlagert sich mal zu der einen und dann zu der anderen Hebamme. Die einzelnen Episoden sind zwar jeweils in sich abgeschlossen, aber sie machen auch gleichzeitig immer Lust auf ein Wiedersehen mit den Müttern von East End und natürlich mit den Bewohnern von Nonnatus House! Mitverantwortlich ist dabei bestimmt auch die Filmmusik, wobei jeweils im Abspann ein schwungvoller 50er Jahre Hit abgespielt wird.

Klar ist die Serie sentimental, gefühlsbetont und rührselig. Aber sie ist auch ungeheuer liebenswert, humorvoll und mit schauspielerischer Überzeugung in Szene gesetzt. Die unwiderstehliche Mischung aus Gefühl und Witz, Sentimentalität und von Herzen empfundener Rührung über das Wunder des Lebens geben Call the Midwife den Suchtfaktor, der bestimmt noch ausgebaut werden kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch ich als Mann ..., 21. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Call the Midwife - Ruf des Lebens - Staffel 1 [2 DVDs] (DVD)
Meine Frau staunte wahre Bauklötze, als sie die Lieferung am gestrigen Samstag auspackte, denn mit allem hätte sie gerechnet, aber nicht damit, dass ich eine derartige Serie kaufen würde.
Und doch hat mich bei der Durchsicht der Angebotsseiten von Amazon etwas dazu gebracht, mir diese BBC-Serie näher anzuschauen und sie schließlich auch zu bestellen.
Nun, am heutigen Sonntag, kurz vor Mitternacht - meine Frau schläft schon - haben wir bereits die erste Staffel komplett gesehen, und ich bin gerade dabei, diese Rezension zu verfassen. Die anfängliche Skepsis bei meiner Frau und meine Befürchtung, es könnte sich eventuell um einen Fehlkauf handeln, sind großer Begeisterung gewichen, denn

- endlich einmal keines der üblichen Klischees,
- keine unglaubwürdigen Protagonisten,
- kein Gut-Böse-Schema,
- keine vorurteilsbehafteten Handlungsstränge,
- kein High-Society-Gedöns,
...
sondern stimmige Umgebung in glaubhafter geschichtlicher Einordnung mit mitreißenden, bewegenden Geschichten mit vielleicht manchmal etwas zu weichgespülten Handelnden, die trotzdem sehr menschlich und liebenswert sind.
Und es gibt zum Glück kein oft unvermeidliches, tragisches Ende und keinen der fast schon Mode gewordenen Cliffhanger.

Natürlich fallen mir da und dort Dinge auf, die mich etwas stören, etwa wenn es eisig kalt sein soll, aber bei niemandem kondensiert der Atem.
Dennoch, Call the Midwife - Ruf des Lebens ist herzerwärmend anders, aufrichtig und im positiven Sinne zutiefst menschlich, ohne ins Banale abzugleiten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen süß, "Wohlfühlfernsehen", 18. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Call the Midwife - Ruf des Lebens - Staffel 1 [2 DVDs] (DVD)
Eigentlich bin ich Fan von North & South, Downton Abbey , Jane Austen -Verfilmungen etc. Leider bietet der Markt nicht so schnell in deutsch Synchronisiertes, wie ich gucken kann. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach Neuem. Da Call the Midwife auffällt auf Grund der positiven Rezensionen, habe ich zum Preis von knapp 13 Euro bestellt. Resümee: Süsse Serie mit liebenswerten Charakteren, zwar in einem ganz anderen Zeitalter, aber trotzdem mit ganz vieiiiiiil Charme und Wohlgefühl beim Anschauen. Bei den vielen negativen Nachrichten und dem Stress brauche ich so etwas einfach um abzuschalten und entspannt schlafen gehen zu können.
Empfehlenswert !!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hebammen im East End London in den 50er Jahren, 4. März 2013
Von 
B. Zaman "filmfan" (Stadt Mansfeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Serie gefällt mir sehr. Wirklichkeitsnah und authendisch. Manchmal vergnügt und lustig aber auch sehr ernst. Eine echt gut produzierte Serie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Serie von und FÜR FRAUEN !, 18. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Call the Midwife - Ruf des Lebens - Staffel 1 [2 DVDs] (DVD)
Die Serie habe ich angeschafft - nachdem ich Downton Abbey alle 3 Staffeln mit begeisterung gesehen habe-
und nach weiteren BBC Serien gesucht habe .

Es geht um eine junge Frau , die als Hebamme in einem armen Viertel in England
tätig ist.

Der Film zeigt auch in welchen schwierigen und armen Verhältnissen , die Frauen
damals ihre Kinder bekamen und Hausgeburten eigentlich der Normalfall waren .

Mir gefällt die Serie - allerdings vermute ich , das sie kaum einen Mann "fesseln"
wird . ?

4 Sterne
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Call the Midwife - Ruf des Lebens - Staffel 1 [2 DVDs]
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