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am 16. Oktober 2003
"das geht einfach zu weit und es ist auch nicht witzig; es kann sich einfach keiner vorstellen, wie grausam damals in den KZs die Menschen völlig grundlos zu Tode gefoltert wurden. Von daher gehört es sich einfach nicht, zu beschreiben, wie jemand auf die Art und Weise wie in Auschwitz getötet wird oder jemandem einen "langsamen Tod" wie in Auschwitz zu wünschen. Was soll das?"
Ich möchte hierzu nur etwas sagen, nämlich dass die Botschaft des Songs wohl nicht ganz verstanden wurde...
Schon im Titel "Angel of Death" liegt ein Hinweis vor, der auf Dr. Josef Mengele, den Selektionsarzt von Auschwitz ("Spitzname": Todesengel von Ausschwitz - auf english eben Angel of Death) hinweist, der die im weiteren Verlauf des Textes geschilderten Torturen wirklich im Namen der Wissenschaft an hilflosen KZ-Insaßen durchgeführt hat. Nur die Versuche wie man halberfrohrene Menschen am besten wieder auftaut (diese Versuche wurden durchgeführt, um über der Nordsee abgeschossene Piloten besser versorgen zu können) auf die in den Textzeilen
...
Frigid cold, cracks your limbs
How long can you last
In this frozen water burial?
...
bezug genommen wird, stammen von einem anderen KZ-Arzt.
Aber diese kleine Ungenauheit möge Slayer wohl verziehen werden.
Für diese "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" wird Dr. Mengele in diesem Lied verurteilt
...
Auschwitz, the meaning of pain
The why that I want you to die
...
"you" ist in diesem Fall Dr. Mengele
auch in anderen Textpassagen finden sich Hinweise auf diese Verurteilung ("Infamous butcher", "Rancid Angel of Death" - infamous = berüchtigt, rancid = ranzig, wiederlich).
Das Problem das beim Verstehen dieses Textes auftaucht sind natürlich die wechselnde Perspektive und die subtilen Hinweise, wer mit dieser Passage angesprochen wird. Es heißt immer nur "you", obwohl teilweise Dr. Mengele und teilweise seine Opfer gemeint sind.
Außerdem bin ich der Meinung, dass es eine Schändung der Erinnerung der Opfer wäre, ihre Leiden totzuschweigen.
"Aus den Augen, aus dem Sinn", was in diesem Fall natürlich nicht passieren darf, da in Zukunft solche Ereignisse um jeden Preis verhindert werden müssen.
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am 10. Oktober 2013
Dieses Album erschien am 7.Oktober des Jahres 1986 und wurde demzufolge kürzlich stolze 27 Jahre alt. Wahnsinn! Ich selbst habe es erst ca. ein halbes Jahr später angecheckt aber sehe mich trotzdem als alten Fan der Band und Bewunderer dieser Scheibe seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Sie ist nicht kaputt zu kriegen und für mich nach langer Überlegung und hin und her die vermutlich beste Rock-Platte aller Zeiten.

Es war die 3. Full-LP der Recken aus California um die 4 Members Tom Arraya, Jeff Hannemann, Kerry King sowie Dave Lombardo. Produziert wurde sie von Rick Rubin, damals, ähnlich wie die Musiker, gerade mal 23 Jahre alt. Was für ein Genie! Was für eine pralle, dynamische, zeitlose Produktion! Rubin kam aus der Hip Hop-Szene (ach Du meine Fresse!) und kollaborierte in den letzten Jahren auch mit Pop-Acts und Klassikern wie Johnny Cash und Neil Diamond, zuletzt für Metallica an den Reglern. Das Werk, "Reign in blood", läuft gerade mal 29 Minuten, aber value for money, jeder Track trifft und jede Sekunde ist zu geniessen. Auch nach dem x-hundertsten Hören.

Alle 10 Songs haben fast ein Niveau und zu hören ist sicherlich der beste Thrash-Metal aller Zeiten. Wenn man so will kann man "Angel of death" sowie den Quasi-Titelsong "Raining blood" als stärkste Stücke ausmachen. Beide gehören auch noch heute zum festen Live-Set der Band. Ich weiss nicht wie ich es anders sagen soll, aber ich finde die Musik sogar melodisch im Sinne von nachvollziehbar. Seit meiner ersten Begegnung mit dem Album habe ich Texte, Melodien und Instrumental-Parts fest eingebrannt. Wir reden hier nicht über pures Gebolze. Es ist allerhöchste Kunst und schlägt für meine Begriffe sogar das andere Meisterwerk desselben Jahres, 1986, "Master of puppets", der wohl besten Metal-Band aller Zeiten, Metallica. Meines Wissens ist das etwas langsamere (naja, immernoch Wahnsinn) Stück "Criminally insane" als Maxi ausgekoppelt worden. In den US of A gelangte unsere Platte bis auf Platz 94 und wurde Jahre später mit Gold ausgezeichnet. Laut Wikipedia haben Slayer bislang weit über 20 Mio Tonträger veräussert, eine immense Menge für diese extreme Art von Musik. Der Gesang von Tom Arraya ist unheimlich aggressiv (damit angemessen zum Gesamtsound und zu den Texten, diese hier mal ausgeblendet), Dave Lombardo gilt in Metal-Kreisen als einer besten Drummer (wenn nicht, der) der Welt und die Gitarreros Jeff Hannemann und Kerry King schütteln sich die atemberaubenden Weltklasse-Riffs nur so aus den Ärmeln. Lediglich die Soli der beiden sind mir teilweise etwas zuviel Braterei.

Die Leser hier bei Amazon vergaben bisher bei 90 Rezensionen satte 4,9 Sterne. Und so muss man das Album auch bewerten, wenn man Metal-Fan ist. Andere Musik-Fans laufen weg sobald man ihnen die ersten Sekunden der Scheibe vorspielt oder gucken sehr sparsam und können gar nicht verstehen was da gerade passiert.

Ein Wort noch zu Jeff Hannemann. Der blonde Gitarrist ist dieses Jahr Anfang Mai an einer Krankheit verstorben. Somit ein weiterer Fall von tragischem Verlust in der Musiker-Welt. Seine Musik wird man niemals vergessen.

Nach "RIB" releasten Slayer noch 2 weitere für mich sehr starke Scheiben "South of heaven" sowie "Seasons in the abyss" und ein sehr authentisches Live-Doppel-Album, "Decade of aggression", eine quasi Best-of-Compilation aus Zeiten der "Seasons"-Tour (wo ich sie auch live gesehen habe). Danach verlor ich die Band und stecke bis heute metallisch in den 80s fest. Slayer sind sicher eine der 10 führenden Metal-Bands aller Zeiten und stehen hinter dem besten Metal-Werk aller Zeiten.

Und so eine Scheibe wird hier aktuell für einen derartig schlanken Kurs offeriert - da kann man nur zugreifen wer noch nicht hat!
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am 19. Mai 2013
Es handelt sich um ein Re-Release des 1986 zum erstem Mal erschienenen Studio-Albums. Ergänzt um zwei zusätzliche Titel, "Aggressive Perfector" und einem Re-Mix von "Criminally Insane". Damals hatten es Slayer viel schwerer, Unterstützung bei der Veröffentlichung eines solchen Albums zu bekommen. Sie wurden als Sympathisanten des politischen Rechtsextremismus und für Satanisten gehalten. Aus diesen Grund hatte die Band mit etlichen Kontroversen zu kämpfen. Heute sieht das Ganze anders aus. Slayer sind als absolute Konstante des traditionellen Thrash-Metal angesehen und gehören neben Metallica, Anthrax und Megadeth zu dem BIG FOUR dieses Genre. Zurecht. Es mussten jedoch zwanzig Jahre emsiger Music-Geschichte vergehen, bis es so weit war... Mittlerweile hat sich Tom Araya sogar als bekennender Christ ge-outet.
Dies ist ein Meilenstein der Thrash-Metal-Geschichte!
Enthalten sind die absoluten Highlights "Angel of Death", "Altar of Sacrifice", "Postmortem", "Raining Blood".
Meines Erachtens ist dies eines der besten Werke, die Slayer in ihrer langen Bandgeschichte geschaffen hat. Gleichzusetzen mit "Master of Puppets" von Metallica. Unglaubliche Geschwindigkeit, gepaart mit Präzision. Die Fähigkeit extreme Gefühle mit Musik perfekt und abwechslungsreich auszudrücken. Die Stimme von Tom Araya setzt dem Ganzen eine stählerne Krone auf. Die Texte sind gut. Sie gehen zwar in dem schwindelig machenden, musikalischen Feuerwerk etwas unter, sind es jedoch wert, einer tieferen Betrachtung unterzogen zu werden.
Tom's Bass-Gitarre ist so gut wie fast nicht zu hören. Live sieht es komplett anders aus. Da stellt man plötzlich fest, er spielt tatsächlich mit. Und wie!
Einer der beiden Ausnahme-Gitarristen, Jeff Hannemann, ist leider vor wenigen Tagen vollkommen überraschend gestorben. Ein weiterer Grund, sich dieses Werk zuzulegen. Ruhe in Frieden Jeff! Du wirst unvergessen bleiben.
Es sind ganz klar fünf sehr gute Sterne. Alles andere wäre nicht richtig. Hier wären Kompromisse überhaupt nicht angebracht!
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am 13. August 2002
Wir schreiben das Jahr 1986, eines der wichtigsten Jahre des Metals. Neue Death Metal Band wie Bolt Thrower, Pestilence oder Vader gründeten sich, Heavy/Speed Metal Bands wie Metal Church bringen ihr Kult-Alben "The Dark" raus, Flotsam and Jetsam veröffentlichten "Doomsday for the Deceiver" und Slayer kamen dank Rick Rubin bei Def Jam unter, um die Welt mit einem kommenden Release zu beglücken, welches die Metalhistorie für immer verändern würde. Obwohl Def Jam bis dahin ein reines Hip Hop Label war Rick Rubin, nachdem er Slayer live gesehen hatte, so fasziniert, dass er auch die astreine Produktion des heutigen Kultalbums "Reign in Blood" übernahm.

"Reign in Blood" gilt bis heute als Meilenstein des Thrash Metals und kann höchsten an den anderen Releases der Band gemessen werden, da Slayers Stil ab diesem Album unverwechselbar wurde, und nicht mehr mit anderen Thrash-Metal-Bands vergleichbar war. Das Album an sich ist extrem schneller "Thrash Metal", wie man ihn bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört hatte, und einem sogar die vorher veröffentlichten Thrash-Alben anderer BayArea-Bands langsam erschienen ließ.

Durch diese Schnelligkeit an den Instrumenten, offenbarten sich auch die musikalischen Qualitäten von Jeff Hanneman, Kerry King, Tom Araya und Dave Lombardo. Da Hanneman und King außerdem den einsetzenden Ausverkauf des Thrash Metals witterten, wollten sie mit "Reign in Blood" ein Gegenwerk setzen, sich nicht dem Ausverkauf hingeben und nahmen daher im Songwriting keinerlei Rücksicht auf Verluste für den Gewinn einer neuen Hörerschaft. Slayer wollten mit "Reign in Blood" einfach nur ihr Ding machen. Daher sucht man eine Ballade, welche bei anderen Metal-Releases diverser Bands in den 80‘ern, auf Wunsch ihrer Plattenlabel eingebaut werden mussten, vergeblich.

"Reign in Blood" wurde von Anfang an kontrovers aufgenommen, was viel mit der musikalischen Härte, dem Coverartwork, aber auch viel mit den Texten zu tun hat. "Angel of Death" handelt von den Foltermethoden des KZ-Arzt Josef Mengele, "Altar of Sacrifice" behandelt das Thema Menschenopferung im Kontext zum Satanismus. Dennoch ließ der Erfolg nach dem Album-Release alle Skeptiker verstummen.

Das Album zieht den Hörer innerhalb von nur 29 Minuten textlich und musikalisch in alle seelischen Untiefen des menschlichen Daseins und überrollt den Hörer mit einer instrumentalen Wucht, wie man sie noch nie zuvor gehört hat. Als ich das Album ersten Mal hörte, dachte ich nur "Wow, was bitte war das?" und "Wo ist der verdammte Repeat-Knopf?"

Slayers Wunderwerk von 1986 hat für mich und viele andere Metalfans auch bis heute keinerlei Power eingebüßt und gilt als daher als Meilenstein im Metal. Dieses Album hat unzählige andere Bands inspiriert, neue Wege für andere Subgenres des Metals eröffnet und gehört einfach in jede Metal-Sammlung sowie auf jede gute Metal-Party.

Der Erfolg dieses Albums und sämtlicher Alben danach gibt Slayer bis heute recht, sich als Musiker im harten Showgeschäft nicht unterkriegen zu lassen. Es lässt die Band bis heute die eigene harte Thrash-Schiene, fernab der Kommerzialisierung, fahren und zeigt gleichzeitig die Besonderheiten auf, welche das gesamte Metal-Genre ausmachen, nämlich sich musikalisch und künstlerisch so zu entfalten und auszuleben, wie man es will und ohne Rücksicht auf Verluste.
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am 31. Oktober 2008
Reign in blood ist das Album, das untrennbar mit Slayer und dem Thrash Metal an sich verbunden ist. Für die rauhe Seite dieses Genres ist es ein Referenzwerk wie Exodus' Bonded by blood und Metallicas Ride the Lightning. Das bedeutet aber nicht, dass sich diese drei Alben den Thron teilen. Die anderen sind zwar gigantisch, aber das hier ist die Nummer eins.

Die Melodien und Rhythmen sind abgedreht und so enorm schnell, dass man als Hörer vorher schon ein wenig Thrash und Speed Metal gehört haben sollte, um hier folgen zu können. Die Gitarrensoli sind in dieser Hinsicht noch extremer.
Die ganze Platte ist wie aus einem Guss, einzelne Songs als Anspieltipps hervorzuheben ist nicht möglich. Am besten gefallen mir Angel of Death, Criminally Insane, Postmortem und Raining Blood, aber im Grunde ist der Qualitätsunterschied zu den anderen Liedern nur ein Hauch.

Wie vorhin erwähnt ist Reign in blood DAS Thrash-Album. Meiner Ansicht nach wird es das auch für immer bleiben; wenn in hundert Jahren nach dem brutalsten Stück Musik gefragt wird, wird es immer noch Reign in blood sein. Weil es kalt ist. Schneidend scharf, chirurgisch präzise, eiskalt.

Seit der ersten Hälfte der 80er-Jahre gibt es Thrash, es folgten Death Metal (zu dem ich auch Black Metal rechne), Grindcore, was auch immer. Metaller haben die Musik von einem Höhepunkt zum nächsten gepeitscht, sie wurde immer wilder, ungezügelter. Virtuos um sich schlagende Tiere, perfekt in Musik umgesetzte Aggression und Kraft haben zu Klassikern ohne Ende geführt. Nach wie vor muss sich aber alles messen lassen an einer Platte, die inzwischen schon durch den Legendenstatus, den sie hat, aber auch durch ihre schier unglaubliche Qualität, unerreichbar geworden ist.

Die Faszination jeder dieser kraftstrotzenden Formen der Musik ist die tongewordene Power, die in Musik kanalisierte rohe Gewalt. Und was mich an dieser Platte so fasziniert, ist - ich bemühe jetzt mal einen sehr plastischen Vergleich, und ich bitte, das nicht als gewaltverherrlichend misszuverstehen - folgendes:
Die vielen anderen Extrem-Metal-Scheiben die ich kenne, bieten beeindruckende Beispiele musikalischer Brutalität. Wie eine Handvoll freigesprengter Irrer, die wahllos um sich schlagend alles in Grund und Boden stampfen. Und DAS ist der Unterschied. Slayer agieren nicht wie Irre (oder nur manchmal, z.b. am Ende der Platte), vielmehr schwingen sie Chirurgenskalpelle durch das Gehör ihrer Fans, kontrolliert, rasend schnell, eiskalt. Zu jedem Zeitpunkt haben sie die Aggression im Griff, nie entgleitet sie ihnen. Jedes. Riff. Sitzt.

Das ist für mich die Faszination dieses Albums. Die kalte, kalkulierte Brutalität. Und das ist der Grund, warum ich glaube, dass die Platte ihren Status als DAS Extremmetal-Album hat und behalten wird. Für immer.

Unerreicht.

Unerreichbar.
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am 30. Dezember 2011
Wenn Sie dieses Produkt kaufen, haben sie die Möglichkeit das BESTE THRASH METAL Album aller Zeiten in Ihr CD Regal einzusortieren. Jeder halbwegs gescheite Heavy Metal Fan wird Ihnen dies bestätigen. ich selbst habe dieses Album mit 14 erworben (bin jetzt 37) und kann Ihnen sagen.....JUNGE!JUNGE!JUNGE!Reign in Blood ist und bleibt ein musikalischer tritt in den Ar...!!!PUNKT!!!!!Schöne Grüße aus Recklinghausen.....
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am 31. Oktober 2011
Junge, Junge, Junge, war das damals für ein Brett! Als Slayer 1986 ihre dritte Studioscheibe veröffentlichten, war ich mit fast sicher das Slayer ihrer *Hell Awaits* nichts mehr entgegen zu setzen hatten. So konnte man sich täuschen. Die Scheibe ist zwar etwas zu kurz geraten, aber nach 29 min. ist alles gesagt. Mehr wäre auch gar nicht nötig gewesen.

Es gibt schnörkellosen, schnell, hammerharten Thrash-Metal auf die Ohren. Acht erstklassige Tracks verbinden sich mit zwei Übernummern. Lyrisch geht man ordentlich ans Eingemachte. Es gibt unchristlichen Quark, eine ordentliche Dosis Blut und jede Menge, für damalige Zeiten, extrem böse Metaphern. Höhepunkt der Scheibe ist eindeutig das Titelstück *Raining Blood* am Ende der Scheibe. Vier Minuten mit Breaks, Geschwindigkeit und Soundeffekten. Genial!

Anspieltipps: Alles!!!

Das dieses Album stilprägend sein würde, ahnte bei Veröffentlichung noch niemand. Wir freuten uns einfach über eine weitere Hammerscheibe von *Slayer*. Der Einfluß auf die komplette Metal-Szene zeigte sich erst in Laufe der nächsten Jahre. Sinnbildlich dafür steht wohl eine Auflistung im Musik-Express Anfang 1990. Die 100 besten Scheibe der 80er Jahre beinhalten nur eine einzige Metalscheibe. Es war Slayers *Reign In Blood*.

FAZIT: Meilenstein des Metals und immer noch die absolut beste Slayer-Scheibe aller Zeiten...
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am 13. Februar 2009
Ich habe zuerst Slayer wirklich sehr unterschätzt muss ich sagen und da ich mich mal selber überzeugen wollte habe ich diese Scheibe bestellt und ich muss sagen: SO MUSS THRASH METAL KLINGEN!
Ich empfehle es jeden wärmstens der auf den guten alten Metal steht. Einfach ein Traumalbum, schon die ersten Sekunden der Tracks faszinieren einen auf ihre Art und Weise.
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am 9. Juni 2012
Es ist wie es ist, würdest du ganz freiwillig eine Umfrage unter den Trash Metal Fans machen, welche die ultimative Band und dazu gehörige Veröffentlichung ist, würden garantiert von 1000 Fans 900 antworten,...SLAYER - REIGN in BLOOD! Das ist so und wird wohl auch so bleiben. Was nützt mir ein CD die 60 Minuten läuft aber wo die hälfte fragwürdig in ihrer Musikalität ist? Diese 30 Minuten hatte ich früher auf Vinyl und sie ging sowas von ab als ich 16 Erdenjahre zählte,...Jawohl!! Da viel mir das wenden der Schallplatte doch leicht ;-)) Slayer haben zur richtigen Zeit am richtigen Ort das perfekte Album gemacht, weil sie wussten das es Millionen Leute gibt, die darauf abgehn. Das weil ich schon lange nicht mehr an Zufälle glaube. Slayer gehören zu den Bands, die mit ihren Taten mächtig Geröll ins rollen gebracht haben. Sehen wir ja heute, wieviele Musiker in den letzten 25 Jahren hinterher kamen. Verdiente 5 Sterne.
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am 11. Juni 2002
Über dieses Album noch viele Worte zu verlieren wäre wohl so als ob man Kühlschränke nach Grönland exportieren wollte. Diese Scheibe ist die Inkarnation des Thrash Metals, Basta; wer das noch nicht weiß, der hat wohl die letzten 15 Jahre was Thrash Metal betrifft einfach verpennt. Um also diesen Zustand des Tiefschlafs zu entgehen sollte man hiermal reinhören. Denn auch nach all diesen Jahren läßt sich einfach sagen, dieses Standardwerk wurde oft versucht zu kopieren aber letztendlich doch nie erreicht. Die Riffs sind knallhart und dennoch packend eingespielt; der Drum Sound hämmert genadenlos mit Double-Bass Terror drauflos, während Bassist Tom Araya mit seinen fiesen Basslinens jedes potentielle Luftloch zu zementiert, dazu gesellt sich noch sein krasses Geschrei, bei dem man unentwegt denkt er schreit um sein Leben. Auch das heutige Death Metal Gegrunze klingt im Vergleich zu Arayas beängstigen Schreien belanglos. All dies zusammengefügt ergiebt einen Killer Sound der Extraklasse. Kaum eine CD hört sich deshalb so brutal und hart an.
Die remasterte Version dieser CD hört sich zu dem viel klarer und daher dynamisch und druckvoller an als die alte Version.
Die beiden Bonus Tracks sind gelungen. Wobei das erste Stück ein gute remixte Version dieser CD darstellt, während "Agressive Perfector" schon auf der ersten CD als Bonus Track vorhanden war, die neue Version ist aber wesentlich schneller eingespielt. Dennoch bevorzuge ich die Originalversion vom "Show no Mercy" Album.
Fazit: "Buy or Die", da es in keiner ernst zu nehmenden Thrash Metal Sammlung fehlen darf.
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