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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Sterne gibt's nur am Himmel !
Grandioses Spätwerk des man in black. Musik so eindringlich, dass sie unter die Haut geht. In jeder Note mehr musikalische Substanz als manch Liedchen gecasteter "Superstars" in drei Minuten zusammenkratzt. Eine von Krankheit und Unbeugsamkeit gezeichnete Stimme, von einem musikalischen Genie einfach einmalig interpretierte Songs, dazu eine der Musik angemessene...
Veröffentlicht am 11. August 2006 von Sub_Rosa

versus
8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alterswerk
Auch wenn man - wie ich - Johnny Cash sehr schätzt, muss man sagen dürfen, dass auf diesem Alterswerk die gesundheitlichen Strapazen durchaus Wirkung zeigen. Die spärliche Instrumentalisierung und Konzentration auf die Stimme sind hier nicht immer zum Vorteil des Interpreten. Cashs Stimme klingt oft schon reichlich brüchig, häufig merkt man den...
Veröffentlicht am 31. März 2008 von helmut seeger


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 14. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
Manchmal hat man Glück.
Wenn man ab und zu kurz vor Feierabend durch einen der grossen Elektronik Läden mit CD-Verkauf stöbert, da kommt es manchmal vor, dass die dort beschäftigten Experten auch mal etwas abseits des Mainstreams und der ewig gleichen RadioChartMucke auflegen dürfen. Und dann kann es geschehen, dass der Geschmack plötzlich auch mal auf etwas Neues, bzw. Anderes gelenkt wird.
Dies ist mir nun erfreulicherweise schon öfter passiert. Zuletzt eben mit dieser ausgezeichneten CD. Natürlich kannte ich Tom Pettys "I Won't Back Down", aber nachdem ich dieses Stück und dann kurze Zeit später auch noch U2`s "One" in der Interpretation von Jonny Cash gehört habe, war ich ganz hin und weg. Diese CD musste ich haben. Und ich bereue den Kauf nicht.
Wenn mir jemand vor kurzem gesagt hätte, ich würde mir mal eine CD von Jonny Cash kaufen, dem hätte ich nicht geglaubt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugte auch den letzten., 20. Juli 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
Nach dem Erscheinen von Solitary Man, waren auch die letzten Zweifler an Cashs Qualität überzeugt, denn das Album gelang noch intensiver und spektakulärer als zu erwarten war.

Cash beginnt das Album lediglich mit Gitarre begleitet, beim vierten Song setzt dann die Orgel ein und zementiert den Standard den alle folgenden Cash Aufnahmen haben sollten.

Noch mehr als seine Vorgänger setzt American III auf eine spektakuläre Songauswahl: Neben Country und Folk Songs überraschen vor allem zwei Stücke: Das titelgebende Solitary Man von Neil Diamond, das Cash unglaublich minimalistisch und cool spielt und natürlich One von U2 das ultimative Wunderwerk dieser Platte: Schon im Original ein großer Song, rührt er hier, abgemagert und jeglichem Pathos entkleidet zu Tränen.

Ehrlich, wen das nicht berührt, der hat kein Herz.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht!, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
Natürlich kennt jeder von Johnny Cash Songs wie "Ring of Fire", "Folsom Prison Blues" etc., einfach gute Musik, gute Texte. Ein "richtiger" Johnny Cash Fan war ich deshalb aber noch nicht.
Als ich im Radio vor einigen Tagen "One" hörte, für mich bisher im Original schwülstige 08/15 Fahrstuhlmusik, war das wie eine Offenbarung - wer singt das bloß? Johnny Cash ?!
Sofort die CD besorgt, eingelegt - und restlos begeistert.
Alleine schon "One" ist eine Offenbarung - wunderbar gesungen, unter die Haut gehend, es klingt einfach ehrlich, überzeugend, kein bißchen kitschig und schwülstig wie das Original. Johnny Cashs Stimme transportiert so viel Gefühl und Lebenserfahrung, das sich bei manchen Liedern eine Gänsehaut einstellt.
Das gleiche gilt auch für die anderen Songs (z.B. I won't back down) - der alte, an Erfahrungen reiche Johnny Cash schafft es, jedem Lied seine Persönlichkeit einzuhauchen, seinen Stempel aufzudrücken; die Coverversionen klingen absolut neu und authentisch, als ob sie speziell für ihn geschrieben wurden. Dazu die Gitarre, das ganz spezielle Cash-Arrangement - eine Offenbarung!

Fazit: Wer durch diese CD nicht ein absoluter Johnny Cash Fan wird, dem ist nicht zu helfen - denn authentischer und überzeugender geht es einfach nicht - Lieder zum Mitleiden und Mitleben.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Einstiegsdroge, 31. Juli 2002
Von 
Markus Österreicher (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
Was ich bis zum Kauf dieser CD von Cash wirklich kannte, war "Ring of Fire", was sonst. Ich zögerte, doch als ich merkte, welche Energie dieser alte, kranke Mann auszustrahlen fähig ist, war es schon passiert. Seine Versionen von "one" von U2 oder "I won't back down" von Tom Petty sind (wie fast alle Stücke) spärlich instrumentiert, hauptsächlich mit Akustik-Gitarre und ganz große Momente. Cash hat mit dieser dritten CD aus der American Recordings-Serie einen ganz großen Wurf geliefert. Die immer wieder kehrende Thematik des Todes, angesichts seiner schweren Parkinson-Krankheit, die ihm immer nur ganz kurze Aufnahme-Sequenzen erlaubte, gehen einem sehr nahe. Dabei ist Cash alles andere als auf der kitschigen Gefühlsduselei-Welle unterwegs. Vielmehr offenbart sich so etwas wie eine Bilanz des Alters, eines Menschen, der mehr erlebt hat als andere sich überhaupt vorstellen können. Und dennoch hat man das Gefühl, daß er so etwas wie einen inneren Frieden gefunden hat.
Dieses Werk ist allerdings nur etwas zum genau hinhören, "Mercy Seat", die Geschichte eines zum Tode Verurteilten oder "Mary of the wild Moor", das tragische Ende eines Mädchens und seines Babies, das augenzwinkernde, selbstironische "Country Trash" (das war es nämlich, wofür ich ihn ungerechterweise lange gehalten habe), "I see a darkness" oder auch das schonungslose "Nobody" sind in ihrer Offenheit und spartanischen Instrumentierung so fesselnd, daß ich diese CD im Auto lange nonstop gespielt habe, und sie wird bei jedem mal Hören noch etwas besser. Ein später Klassiker, der mir die Tür zu Johnny Cash geöffnet hat. KAUFEN!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Vermächtnis des großen alten Man in Black, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
"Solitary Man" ist das dritte von insgesamt (leider nur) vier Alben, die Johnny Cash in den 1990er Jahren mit Rick Rubin produzierte; jedes davon ein Juwel, ein Denkmal, ein Vermächtnis. Keine zuckrigen Synthesizer konterkarieren die Wirkung dieser vom Leben gezeichneten Ausnahme-Stimme, sondern Akustik pur bleibt bescheiden im Hintergrund und verstärkt den Eindruck noch: hauptsächlich Gitarre, manchmal Klavier, manchmal auch Fiddel oder ein Harmonium, das mindestens so viel Jahre auf dem Buckel zu haben scheint wie der Sänger.

Schon beim zweiten Hören hab ich's aufgegeben, die Highlights dieses Albums herauszupicken -- das ganze Album ist ein einziges Highlight. Beim Hören verabschiedet sich der analytische Verstand und macht der schieren Ehrfurcht Platz.
Was der große alte Mann des Country hier vorlegte, konnte er vielleicht noch nicht mal selber übertreffen: 14 großartige Balladen, teils Traditionals wie "Wayfaring Stranger", teils Cover-Versionen von Tom Petty, Neil Diamond, Bonnie Prince Billy, Nick Cave und vielen anderen, und teils Eigenkompositionen. Einzigartig ist das Gespür, das Johnny Cash hier zeigt für die verschiedenen Musik-Traditionen, und ebenso einzigartig ist das Gespür, mit dem der Man in Black in seinen Cover-Versionen zeigt, was in den Originalen alles drinsteckt: "One" -- da musste erst der Alte ran, damit die Welt merkte, dass der Song Klasse hat. "Nobody" oder "Wayfaring Stranger" -- es braucht nicht viel, um Uralt-Klassiker neu erstrahlen zu lassen. "I'm Leavin' Now" als quietschfideles Duett mit dem alten Weggefährten Merle Haggard -- wieder mal Nashvilles Hitparadenzeug eine erfreulich lange Nase gedreht. Und so weiter. Nur einen noch:
Egal die wievielte Cover-Version etwa von "That Lucky Old Sun" Cashs Version sein mag -- sie klingt, als würde dieser in der Wolle gefärbte Beinahe-Blues zum ersten Mal gesungen. Und so geht es einem bei j e d e m Track. Johnny Cash hat nicht nur Country neu erfunden -- geerdet, mit der narbenübersäten Stimme des vom Leben gebeutelten 70jährigen, und mit untrüglichem Gespür für die Musik. So hat noch keiner Balladen gesungen.
Wenn mich jetzt nochmal jemand mit hochgezogener Augenbraue fragt, wieso ich als gebildeter und sonst durchaus zurechnungsfähiger (?) Mensch Johnny Cashs Alben horte und höre, dann spiel ich ihm diese CD vor -- am besten gleich die volle Dröhnung: "The Mercy Seat" oder "Solitary Man" dürften jeden überzeugen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album seiner Laufbahn!, 13. Dezember 2001
Von 
Ulrich Klein "ulrichhansklein" (Hannover Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
Diese CD ist mit Abstand das beste Werk was Johnny Cash je gemacht hat.Selbst solche CD`S
wie Folsom und St.Quentin bleiben hinter diesem Superwerk zurück.Man kann nur hoffen,daß Amreican4 ebenfalls von dieser Klasse ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guete, wohin das Auge reicht, 24. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
Johnny Cash ueberzeugt mit diesem (hoffentlich nicht letzten Album) voll und ganz und hoert sich in Anbetracht seiner Krankheit auch noch sehr gut an. ueberall wurde dieses Album gelobt. Platz 1 in der Jahreskritikerliste des Rolling Stone, und, tja, ich hab mir dieses Album dann halt mal gekauft. Schlecht kanns nicht sein. Tja, was soll ich sagen? Beim ersten Mal tat's zugegebenermassen noch recht weh, weil sich doch vieles nach Klischee-CountryMusik anhoerte. Doch toll sind wirklich die Coverversionen. Das ganze Album wird von zwei erstklassigen Liedern dominiert: I see a darkness im Original von Will Oldham und Mercy Seat von Nick Cave. Erstklassig arrangiert verleiht Johnny Cash diesen Songs eine Tiefe, wie man sie nur in Traeumen erlebt hatte. Fuer Schwachsinn halte ich eine solche Rezension wie die von H.J. Meyer, die ich nicht nachvollziehen kann. Cash klingt todtraurig (Mercy Seat), melancholisch (One), manchmal sogar beinahe froehlich (I'm leaving now). Und ueber das ganze Album scheint eine Tugend Cashs: Guete.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste der American-Series, 24. März 2007
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
Mit dieser Scheibe liefern Cash und Rick Rubin die eindrucksvollste der Americans 1 - 4 ab (die fünfte: "A Hundred Highways" ist ein Abschied eines großen Künstlers und steht für mich somit ganz alleine).

Das Album besticht zunächst wieder einmal durch eine großartige und glasklare Produktion, die sowohl Johns Stimme als auch die Instrumentierung wunderbar in den Vordergrund rückt.

Auf der "A-Seite" finden wir Coverversionen, die ausnahmslos sehr gelungen sind und durch leichte Melancholie (One, I see a Darkness), Dramatik (The mercy Seat) und nicht zuletzt einer guten Prise Humor (Lucky old Son, Nobody) bestechen.

Die B-Seite enthält eigene Kompositionen, die ebenfalls Klasse haben (Für mich die einzige Ausnahme: Fields of Diamonds mit seinem nervigen Gesangsduett, was aber die Gesamtqualität des Materials kaum schmälert).

In der Summe gibts 6 Sterne für die ersten sieben und 4 für die anderen Songs: macht Summa Summarum volle 5 hochverdiente Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen geht an die Nieren, 4. Juli 2012
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
"Manchmal bin ich nicht mehr meiner Meinung", meinte Wolf Biermann mal zu einem seiner früheren Lieder. So ähnlich geht es mir auch mit dieser CD. War ich beim ersten Hören eher der Meinung, dass Johnnys letzte Gesänge, die teilweise schon klingen wie aus der Gruft heraus, ein letzter Versuch der kommerziellen Ausschlachtung einer Legende seien, muss ich diese Meinung jetzt revidieren. Nachdem ich die CD längere Zeit beiseite gelegt hatte, ist mir diese am Rande des Grabes lavierende Stimme beim neueren Hören doch gewaltig in die Knochen gefahren.
Insbesondere "Before my time" ging mir dermaßen an die Nieren, dass ich hätte losheulen können. Die Platte gewinnt an den besten Stellen eine Intensität, wie sie nur am Übergang von Leben und Tod spürbar ist.
Insofern ist das in der Tat eine beeindruckende Platte. Leider ist das Songmaterial von höchst unterschiedlicher Qualität.
Einige Songs wirken in ihrer aufgesetzten Lebhaftigkeit fast schon zynisch, am besten kommen umständehalber die düsteren und zurückgenommenen Stücke rüber (wie z. B. Mary of the Wild Moor).
Aber auch wenn die Mischung einiges an Eindringlichkeit verwässert, sind diese Aufnahmen, denen man streckenweise die Anstrengungen anmerkt, die sie den kranken Künstler gekostet haben, vielleicht wirklich die intensivsten Aufnahmen, die ich von Johnny Cash gehört habe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Maßstab - ein neuer Höhepunkt unter den Höhepunkten. Vielleicht das HIGHLIGHT schlechthin der starken American-Recordings!, 5. April 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: American III: Solitary Man (Audio CD)
WOW - dachte ich nur... Und dabei waren gerade mal gut 20 Sekunden verstrichen, seit ich den eben erst erworbenen Silberling in den CD-Player gelegt hatte!

Allgemeines: Dass die American-Recordings Kritiker wie Fans restlos überzeugen konnten (freilich mit persönlichen Geschmacksabschweifungen) ist heute, im Jahr 2012, nichts Neues. Nicht umsonst gilt die Reihe, die Mr. Cashs Lebensabend des Musikmachens darbietet, bereits heute als Klassiker und Fixbestandteil der neueren Pop/Rock-Historie.
Dass es noch möglich war nach dem meines Erachtens sehr gelungenen Vorgänger (ich spreche hier konkret von Nr. II der Reihe, nämlich UNCHAINED) quasi noch einen draufzusetzen, ist tatsächlich verblüffend. Und mit welch unbeschwerter Leichtigkeit das einem Johnny Cash gelungen ist, noch verblüffender. Schon der Opener (am Beginn meiner Rezi kurz angesprochen) - eine fantastische Coverversion von Tom Pettys "I Won't Back Down" - lässt das Original (Herr Petty darf übrigens selbst mitwirken, auch bei den anderen Werken der American-Reihe) binnen Sekunden fast vergessen. So deutlich, so authentisch hat dieser Song in meinen Ohren (und ich höre durchaus viel und gerne Musik) noch nie geklungen. Nicht zuletzt mag das auch an der tollen Produktion der Platte liegen. Rick Rubin, den ich jedesmal, wenn ich zu Alben dieser Reihe eine Rezi verfasse, in den Himmel lobe (aber zurecht!), ist ein weiteres Meisterstück gelungen. Sein technisches Knowhow und Johnny Cashs Gespür für Musik machen SOLITARY MAN zu einem absoluten, unverzichtbaren Klassiker und sticht für meine Begriffe sogar aus der sehr üppig bestückten American-Reihe heraus!

Gründe dafür gibt es konkret am Album 14! Wirklich kein Song ist überflüssig. All Killer, no Filler (wie es ein gewisser Jerry L. Lewis einmal so passend formuliert hat). Die Spannbreite oder nennen wir's das Emotionsspektrum von SOLITARY MAN ist schier unfassbar. Neben zuvor extra gelobtem Eröffnungstrack würde ich persönlich noch Neil Diamonds "Solitary Man", "One" (U2), "The Mercy Seat" und "Would You Lay With Me" nochmal herausheben. Einfach "perfekte" Songs - super eingespielt, gänsehauterregend interpretiert und - nicht zuletzt - fabelhaft abgemischt und produziert.
Keine Frage: Auf SOLITARY MAN treffen sehr viele, sehr günstige Faktoren zusammen!

Fazit: Für mich persönlich ist SOLITARY MAN tatsächlich das Überhighlight der American-Recordings, lediglich der Nachfolger (Nr. IV der Reihe) THE MAN COMES AROUND und der dirkete Vorgänger (Nr. II, UNCHAINED) können fast mithalten (und werden meinerseits ähnlich oft in den CD-Player eingelegt).
Diese Scheibe ist zurecht vielseits gelobt worden! Hier passt einfach alles. Im Übrigen ist SOLITARY MAN (wenn auch verspätet nachgekauft) eine der besten Scheiben, die ich mir in den letzten Jahren zugelegt habe. Ehrlich: So begeistert und verblüfft hat mich schon seit längerem kein Musikalbum mehr (und ich konsumiere durchaus regelmäßig Neues, Altes uvm.).

Vielleicht sollte ich abschließend noch hinzufügen, dass ich weder ein waschechter Country-Fan, noch der größte Johnny-Cash-Fan auf Erden bin. Ja, ich besitze nicht einmal die komplette American-Serie!
Aber wie gesagt: Hiervon bin ich schlichtweg überwältigt!!

Weitere Kauftipps (Summary, auch für Nicht-Fans):

- AR II: UNCHAINED
- AR IV: THE MAN COMES AROUND
sowie (um auch Ausschnitte der früheren Cash-Phase zu haben)
- RING OF FIRE/THE LEGEND OF JOHNNY CASH (vielleicht eine der größten BestOf-Platten aller Zeiten)

Sonst gibt's eigentlich nichts mehr zu sagen. Lassen Sie sich bezaubern und verzaubern! Ein mehr als beachtlicher Appetithappen, der garantiert Lust auf mehr macht - MUSTHAVE!!
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