Kundenrezensionen


51 Rezensionen
5 Sterne:
 (33)
4 Sterne:
 (15)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Ergänzung zur großen DSLR
Mit der EOS 100D bringt Canon einen echten Winzling im DSLR Bereich auf den Markt und stellt sich damit den Konkurrenzfirmen entgegen, die mittlerweile vermehrt auf die spiegellosen Systemkameras setzen, welche sowohl die Vorzüge einer Kompaktkamera, als auch die Leistung einer Spiegelreflex in einem Gehäuse vereinen sollen.
Für viele interessierte...
Vor 5 Monaten von Sabrina Walther veröffentlicht

versus
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klasse Kamera mit enormer Fertigungsstreuung
Ich habe diese Kamera bei Amazon.de bestellt und nach einer Weile festgestellt, dass das Objektiv nicht in Ordnung ist. Der Tubus des Zoomobjektive, der durch Zoomen ein- und ausfährt wie ein ungewöhnlich hohes Spiel im Objektivgehäuse auf. Selbst beim Tragen der Kamera um den Hals bemerkte man ein "Klappern".
Nach Reklamation und erhalt einer...
Vor 5 Monaten von Uwe Jung veröffentlicht


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Ergänzung zur großen DSLR, 11. November 2013
Von 
Sabrina Walther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit der EOS 100D bringt Canon einen echten Winzling im DSLR Bereich auf den Markt und stellt sich damit den Konkurrenzfirmen entgegen, die mittlerweile vermehrt auf die spiegellosen Systemkameras setzen, welche sowohl die Vorzüge einer Kompaktkamera, als auch die Leistung einer Spiegelreflex in einem Gehäuse vereinen sollen.
Für viele interessierte Käufer dürfte sich damit die Frage stellen - braucht es überhaupt so eine kleine DSLR, wenn das Segment der Systemkameras und auch der Bridge-Kameras rapide wächst und verbessert wird?

Auch mir ist diese Frage lang im Kopf herumgeschwirrt. So habe ich neben meiner EOS 60D lange nach einem zweiten, kleineren Begleiter gesucht, der von der Bildqualität meiner großen DSLR ebenbürdig ist. So hat mich einige Zeit eine Bridgekamera begleitet (Fuji HS50EXR), aber auch eine Systemkamera (Samsung NX1000). Und obwohl beide wirklich gute Kameras waren, habe ich dennoch meist zur 60D gegriffen, weil mich ständig das Gefühl beschlichen hat, dass mir irgendetwas fehlt, bzw. mir beide Kameras nicht das gleiche Fotogefühl vermitteln können, wie meine 60D.
Ob ich mit der EOS 100D endlich die passende Zweitkamera zu meiner 60D gefunden habe und ob diese Kamera vielleicht auch zu Ihrem treuen (Zweit)Begleiter werden könnte, soll der folgende Testbericht klären.

ERSTER EINDRUCK/GEHÄUSE UND VERARBEITUNG:

a) erste Eindruck:
Die EOS 100D kommt im gewohnten Canon-Karton, wie ich ihn auch schon von meiner 60D kannte, nur eben eine Nummer kleiner. Hat man sich durch die beliegenden Bedienungsanleitungen, CDs und den anderen Papierkram gearbeitet, wird der Eindruck eines Winzlings bestätigt. Denn nimmt man die Kamera aus ihrer Verpackung, dann dürfte sicher jedem erst einmal ein "oh, wie putzig" über die Lippen rutschen. Denn das ist die EOS 100D im Vergleich zu ihren größeren Familienmitgliedern wirklich. Stelle ich die kleine neben meine 60D, muss ich jedes mal schmunzeln. Müsste man die EOS 100D mit einem Wort beschreiben - dann vermutlich wirklich mit dem Wort "kompakt". Elf Zentimeter breit, ca. 9 cm hoch und mit angeschnalltem Kit-Objektiv ca. 14 cm lang. Zwar nicht ganz für die Hosentasche, aber immer noch unglaublich praktisch und sicher auch in jeder noch so kleinen Handtasche verstaubar.
Ebenso überrascht das geringe Gewicht der Kleinen. Mit rund 400 Gramm für das Gehäuse, wiegt die Canon EOS 100D gerademal soviel, wie die meisten meiner Objektive. Nimmt man dann 60D und 100D gleichzeitig in die Hand, springt einen der Fliegengewichtcharakter der 100D geradezu an. Also eigentlich wie gemacht für eine Immer-Dabei oder Zweitcam.

b) Gehäuse und Verarbeitung:
Kommen wir zum Gehäuse der kleinen 100D und der Verarbeitung. Ähnlich wie der Body der 60D besteht auch das Gehäuse der 100D aus Aluminiumlegierung und Polykarbonat mit Glasfaser. Viele Kritiker, die nun meinen, dass Canon sicher an der Verarbeitung gespart hat und dass man einen billigen Plastebomber in der Hand hält, kann ich beruhigen. Dem ist nicht so! Die Verarbeitung der 100D ist ebenso ordentlich, wie ich es bereits von all meinen Canon EOS Modellen (450D, 50D,60D) gewohnt war. Das Gehäuse macht auch mit seiner Aluminium-Kunststoff-Verbindung einen sehr wertigen und stabilen Eindruck, bei dem man sicher nicht das Gefühl hat, dass gleich etwas auseinander fällt. Auch die Gummierung und die Knöpfe sind sauber ins Gehäuse eingelassen. Ich finde, man hat daher zu keiner Zeit das Gefühl, dass Canon neben der Einsparung der Gehäusemaße auch an der Verarbeitung gespart hat.
Zudem gefällt mir das matte Finish der Canon sehr gut - die Oberfläche ist durch diese Mattheit recht unanfällig für Kratzer (meine 60D nutze ich mittlerweile fast 2 Jahre und sie sieht noch so gut wie neu aus. Gut, schonende Behandlung mit eingeschlossen). Wer also nicht vorhat, mit der EOS 100D Nägel in eine Wand zu schlagen oder sie öfter mal fallen zu lassen, der dürfte sicher lange Freude am Aussehen der Kamera haben.

ERGONOMIE:
Für viele potentielle Käufer sicherlich der interessanteste Punkt. Immerhin wirbt Canon damit, dass die 100D die kleinste DSLR der Welt ist. Das mag zwar für die Handtasche ganz angenehm sein, aber was ist mit der Bedienung?
Zugegeben, wer eine große DSLR gewöhnt ist, wie ich, für den wird es in den ersten Stunden und Minuten sicherlich erst einmal eine Umstellung. Wie ich finde, aber kein unlösbares Problem. Die kleine EOS liegt trotz ihrer kompakten Bauweise gut in meinen Händen. Das Griffbrett ist komfortabler als ich dachte und lässt einen die Kamera sicher packen. Auch mein Vater hatte beim Anfassen keine größeren Probleme (wie es bei Leuten mit wirklich großen Händen aussieht, kann ich leider nicht sagen. Hier empfehle ich jedem, die Kamera einfach mal in die Hand zu nehmen, wenn die Möglichkeit besteht).
Evtl. ein kleines bisschen muss man mit dem Daumenballen aufpassen - der liegt beim Halten der Kamera auf einem Großteil der Knöpfe. Wer zu fest drückt, könnte hier evtl. etwas verstellen. In meinen Tests ist mir das hin und wieder passiert, dass ich versehentlich auf eine der Tasten gekommen bin. Was ich gegenüber meiner 60D gut finde - die Abblendtaste an der Seite der Kamera ist wieder in eine Position gerutscht, bei der man sie problemlos erreichen kann, ohne seine Finger zu verknoten.
Etwas kopflastig wird die kleine 100D wenn man größere Objektive dranschnallt. Ich hatte mein Sigma 50mm 1.4 öfter mal vor der Kamera. Mit 600g ist das gute Stück gut 200 Gramm schwerer als die EOS. Hat man auch gemerkt. Wer allerdings ruhige Hände hat und schon öfter mal ein schweres Objektiv vor der Kamera hatte, dem sollte dieser Umstand kaum negativ auffallen. Etwas Übung und man kann das Ganze gut ausbalancieren.

Wer bislang nur eine kleine Kompakte gewöhnt war, dem dürfte die EOS 100D sicher entgegenkommen und nur wenig Umstellung abverlangen.

BEDIENUNG:

Die Bedienung der EOS 100D ist, ähnlich wie auch bei den anderen kleineren Modellen, recht einfach gehalten und alle Knöpfe sind gut erreichbar. Die meisten Knöpfe befinden sich bei der 100D auf der rechten Seite und ermöglichen, die Kamera fast ausschließlich mit der rechten Hand zu bedienen. Auf der linken Seite der Kamera befinden sich lediglich der Menü und der Info-Button. Die Druckpunkte der Tasten sind, gegenüber meiner 60D, erfreulich knackig und geben Rückmeldung beim Drücken. Etwas vermisse ich das Daumenrad meiner 60D. Die 100D kommt dagegen nur mit einem Steuerkreuz. Die Bedienung geht damit etwas langsamer, ist, bei so einer kleinen Kamera, aber gut zu verschmerzen. Was mir ebenso gut gefällt - das Programmwahlrad auf der Oberseite der Kamera hat keinen zusätzlichen Sperrknopf, den man reindrücken muss, um zwischen den Programmen wählen zu können. Eine Sache, die ich an meiner 60D auch heute noch nicht besonders mag - denn die hat diesen nervigen Knopf. Danke Canon!

Das Menü der Canon ist aufgeräumt. Wer es von früheren EOS Modellen kennt, dem dürfte wenig Neues begegnen. Aber auch, wer absoluter DSLR Neuling ist, der dürfte sich mit den Funktionen schnell vertraut machen. Insgesamt benutzerfreundlich gehalten und eigentlich fast selbsterklärend (zur Not erklärt es aber auch die Bedienungsanleitung ganz gut).

DISPLAY UND TOUCHFUNKTION:

Mit 3 Zoll ist das Display der Canon EOS 100D so groß wie das meiner 60D. Für mich in der Praxis zum ersten Bildbeurteilen absolut ausreichend. Mit einer Auflösung von 1.040.000 Bildpunkten bietet das LCD Display der 100D die gleiche hervorragende Auflösung, wie das Display der 60D. Bereits hier macht das Betrachten der eigenen Fotos Spaß. Das Display ist, wie man so schön sagt, glocken-klar und gestochen scharf.
Was ich im ersten Moment etwas vermisst habe - die 100D kommt leider nicht mit einem dreh-und schwenkbaren Monitor wie ihn 60D, 700D, etc. haben. Wer damit einmal gearbeitet hat, der weiß, welche Vorteile das Drehen und Schwenken in bestimmten Situationen haben kann. Mit der 100D heißt es also wieder: rein in den Staub und Dreck!

Die aber wohl größte Veränderung, die Canon seinen neuen EOS Modellen spendiert hat, ist das Touch-Display. Ich muss sagen, funktioniert besser, als ich gedacht habe. Die Bedienung ist leichtgängig, der Touchscreen reagiert zügig auf jede Bewegung und vollzieht sie flüssig. Ich kann zwar immer noch ganz gut ohne Touchfunktion leben und würde sie nicht zu DEM Kaufkriterium für meine Kamera machen, aber ich muss auch sagen, dass die Touchbedienung gerade im Live-View eine nette Ergänzung ist.

SUCHER:
Hier hatte ich ja zu Beginn ein paar Bedenken, was die Helligkeit des Suchers angeht. Allerdings hat sich dieses Bedenken in der Praxis nicht bestätigt. Ich empfinde den Sucher als okay und komme gut zurecht damit. Auch in dämmrigen Situationen habe ich bislang noch alles erkannt, was ich wollte. Selbst mit meinen alten manuellen Objektiven ist das Fokussieren per Sucher noch machbar. Ich würde sagen, etwas hinter der 60D, die einfach einen etwas helleren Sucher bietet, aber keinesfalls schlimmer als der dunkle Sucher meiner damaligen 450D.

AF - DER AUTOFOKUS:
Ausgestattet mit 9 Fokuspunkten kommt die kleine EOS 100D daher. Wenig mögen manche sagen, aber ich finde, in der Praxis kein Hindernis, um rasch zu fokussieren. Wer 19 AF Punkte und mehr unbedingt braucht, der muss sich wohl mit einem größeren Body anfreunden.
Was ich etwas als störend empfinde - von den 9 AF Punkten ist leider nur der mittlere ein Kreuzsensor. Für Einsteiger in den DSLR Bereich sicher kaum zu merken, wer aber andere AF Systeme kennt, die ausschließlich Kreuzsensoren bieten, der wird den kleinen Unterschied merken. So musste im Test die 100D bei der gleichen Fotosituation öfter hin und herpumpen bis sie scharfstellen konnte, wie meine 60D, die gesamtheitlich mit Kreuzsensoren ausgestattet ist. Gerade in dämmrigen Situationen hat sich das bemerkbar gemacht und die 100D hat öfter mal etwas länger gebraucht, bis ich auslösen konnte. Vielleicht spendiert Canon im Nachfolgemodell ja ein etwas überarbeitetes AF-System.
Insgesamt erledigt der AF seinen Job aber in den meisten alltäglichen Situationen zügig.

BILDQUALITÄT UND KITLINSE:

Zunächst einmal möchte ich hier eine Lanze für das Kit-Objektiv 18-55 STM brechen. In Foren wird diese Linse leider öfter mal als Joghurtbecher oder Plastikbomber bezeichnet und meist dazu geraten, sich was "Vernünftiges" zu kaufen. Ich würde Ihnen allerdings raten - hören Sie nicht zu sehr darauf und probieren Sie das kleine 18-55 erst mal aus. Es mag zwar nicht das anmutigste Objektiv sein, aber von seiner Bildqualität und Schärfe kann es absolut überzeugen und muss sich nicht hinter teureren Immerdrauf-Linsen verstecken. Mir gefällt die neue STM Variante ausgesprochen gut. Zum einen hat es nicht nur einen leisen Autofokus, sondern stellt auch zuverlässig scharf. Gegenüber seinem Vorgänger, dem 18-55 IS, das bei meiner 450D dabei war, liefert das neue, nach meinem Empfinden, auch weniger Vignettierung, CAs (Chromatische Aberrationen) und Verzerrungen.
Der Bildstabilisator arbeitet ebenso hervorragend und hat mich auch in zweifelhaften Lichtsituationen noch nicht im Stich gelassen.
Wer also zu Beginn nicht gleich ein kleines Vermögen in neue Linsen stecken möchte, der sollte sich ruhig mal mit dem 18-55 auf Streifzug begeben. Hier ist der Ruf wirklich schlechter, als die tatsächliche Leistung.

Das Problem, mit einem stark wackelnden Tubus, wie es in einer anderen Rezension geschrieben wurde und wie Canon wohl auch zugibt, habe ich bislang nicht. Mein Exemplar macht einen guten Eindruck. Sollte sich etwas anderes ergeben, werde ich wieder berichten.

Ansonsten kann man mit der 100D grundsolide Bilder produzieren. Die 18 MP sind absolut ausreichend und mit dem richtigen Glas vor der Kamera lassen sich überzeugende, detailreiche Bilder produzieren. Wer sich für die kleine 100D entscheidet, der muss also auch hier keine Angst haben, dass sie ihren größeren Familienmitgliedern im APS-C Bereich in punkto Bildquali deutlich nachsteht (wohl auch, weil die 100D den gleichen Sensor verbaut hat, wie etwa 600D und aufwärts).

ANDERE ERWÄHNENSWERTE PUNKTE:

Da man über die 100D sicher noch einige Seiten schreiben könnte, die Zeit aber lieber für die ersten Fotostreifzüge mit der potentiellen Neuen genutzt werden sollte, hier noch einige Punkte, die mir bei meiner Benutzung aufgefallen sind:

- Serienbildaufnahme bis 4 Bilder pro Sekunde. Nicht die Schnellste, aber für mich als eher Landschaftsorientierter Fotograf ausreichend.
- RAW Aufnahmen möglich (bietet jedoch keine weitere Abstufung bei RAW wie die 60D)
- Weißabgleich funktioniert in fast allen Situationen gut (leider gibt es in den Weißabgleicheinstellungen keine "K" Option, mit deren Hilfe man die Kelvinzahl selbst regulieren kann
- leider keine elektronische Wasserwaage, die beim Ausrichten eines geraden Horizonts echt hilfreich sein kann
- Akku: Hat für mich eine ausreichende Kapazität und ich komme damit, je nach Nutzung, über mehrere Tage oder Wochen.
- Videos: Ich habe zwar nicht viele gemacht, aber im Zusammenspiel mit dem 18-55 STM lassen sich die Aufnahmen wirklich sehen (max. Aufnahmezeit ist auf 30 Minuten beschränkt
- Rauschverhalten: Auch hier alles im grünen Bereich, wenn man es nicht übertreibt. Aufnahmen mit 1600 ISO lassen sich problemlos zeigen. Geht es doch einmal darüber hinaus, gibt es Software, die das Rauschen in die Schranken weisen dürfte.
- leider kein AF-Hilfslicht. Hier muss der Blitz erst einmal Signale senden, um die Kamera im Dunklen fokussieren zu lassen
- viele Motivprogramme (leider keine direkte Einstellung für Bulb zur Langzeitbelichtung. Diese muss über das manuelle Programm angewählt werden)
- viele Kreativfilter zum Spielen
- Bewertungen der Bilder innerhalb der Kamera möglich über das Menü
- HDR Funktion in Kamera integriert - bei meinen Tests war ich angenehm überrascht. Ruhige Hand vorausgesetzt, erhält man hier gute, ausgeleuchtete und scharfe Aufnahmen

FAZIT:
Wer, wie ich, eine Zweitkamera sucht, nicht viel Gewicht auf seinen Fotostreifzügen mitschleppen möchte, aber dennoch nicht auf die Qualität und Einstellmöglichkeiten einer DSLR verzichten möchte, der wird mit der 100D sicher einen treuen, platzsparenden Begleiter finden. Die Kamera lässt sich trotz ihrer geringen Größe gut bedienen und überzeugt zudem noch in punkto Bildqualität und Einstellmöglichkeiten. Wirkliche Schnitzer leistet sich die kleine aus dem Hause Canon nicht. Wenn es Kritikpunkte gab, dann waren die eher marginal,sodass sie die Gesamtperformance der Kamera nicht merklich schmälern.
Insgesamt eine wirklich solide kleine DSLR, die sicher langfristig ihren Platz in meiner Tasche finden wird und die sicher auch den ein oder anderen DSLR Einsteiger begeistern dürfte.
Alles in allem gebe ich gute 4 Sterne für die kleine EOS 100D.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Kleine, die sich nicht verstecken muss., 5. Januar 2014
Von 
Sven Müller (Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Mit meiner Rezension habe ich jetzt 4 Wochen gewartet um die 100D ausgiebig für meine Zwecke zu testen.

Im Fotoladen war ich von der "Kleinen" was die Handhabung anbelangt sofort begeistert. Ich habe oft gelesen, dass sie nicht sonderlich gut in der Hand liegt und eher etwas für Frauenhände sei. Ich denke das hängt sehr stark davon ab welche Kamera man vorher hatte. Ich selbst hatte vorher eine Spiegellose und empfand die Ergonomie der 100D für diese Größe und für meine Hände perfekt. Jemand der vorher eine 7D mit Batteriegriff hatte wird denke ich etwas wenig in der Hand halten und sich nicht so wohl fühlen. Ich kann aber sagen, dass man sie durch die Gummierung und die Klassische DSLR-Mulden in kleiner dennoch sehr sicher und gut in der Hand hält. Auch mit einem EF-S Tele (55-250 STM) hat man mit diesem Body keinerlei Probleme und mir schmerzten auch bei längerem halten nicht die Hände. Das wiederum wird es mit einer 300mm Festbrennweite anders aussehen.

Größe hin oder her, die Bildqualität ist wirklich erste Sahne in dieser Preisklasse. In Innenräumen mit nicht sonderlich viel Licht gehe ich für wirklich noch sehr brauchbare Ergebnisse meist bis ISO 3200. Bis dahin kann ich mir sicher sein, dass die Bilder noch so gut wie keine Bildstörungen aufweisen. Auch bei ISO 6400 bekommt man noch Ergebnisse die in Ordnung sind und wenn es gar nicht anders geht ISO 12800 und sogar ISO 25600. Bei 25600 grieselt es natürlich heftigst.

Das Kit-objektiv ist für "sowieso dabei" sehr schnell und sehr gut. Da muss man sich nicht sofort nach etwas anderem umsehen, sondern kann lange damit zufrieden sein. Wenn man natürlich merkt, dass man mehr Lichtstärke braucht sollte man auch da in ein Objektiv mit durchgängiger 2.8er Blende investieren. Wenn es einem aber um die Abbildungsleistung geht, wäre es meines Erachtens eine Sinnlose Investition. Die Verarbeitung von Kit-objektiv und Kamera ist sehr gut. Die Kamera ist leicht und dennoch macht sie einen soliden und robusten Eindruck.

Der Autofokus ist in Verbindung mit dem STM-objektiv wirklich super. Im Liveview eine ausreichende Performance und im Phasen-Fokus sowieso. Hilfreich in dunkleren Umgebungen, bei denen man auch ohne Blitz eher selten arbeiten würde, ist ein Blitz mit AF-Hilfslicht. Zwar sendet der integrierte Blitz Signale beim Scharfstellen über den Sucher, aber mit einem roten Linienmuster eines externen Blitzes ist es deutlich dezenter. Für mich war bisher die Lowlight-Performance des Phasen-AF ausreichend, auch weil man jederzeit manuell Scharfstellen kann ohne am Objektiv auf MF zu schalten. Den Liveview benutze ich meistens auf dem Stativ und wenn ich Zeit für ein Bild habe. Mit dem Kit-Objektiv funktioniert der Kontrastautofokus im Liveview auch sehr gut. Ich besitze allerdings auch ein 50mm f1.8 mit altem Focusmotor. Dieses ist für den Kontrast-AF nicht gerade empfehlenswert und Pumpt sehr hart hin und her wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

Was mir wirklich sehr gut an der 100D gefällt ist das Display. Es ist gestochen scharf, der Touchscreen reagiert super und es gibt keinerlei Ruckler oder Verzögerungen.

Ich denke ich werde mit dieser DSLR lange glücklich. Selbst wenn ich mal in die zweistellige EOS-Klasse investieren sollte, würde ich die 100D noch als Zweitbody wegen der geringen Maße und der dennoch Spitzen Bildqualität behalten. Alles in allem 4.75 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


59 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine typische Canon EOS.....nur kleiner!, 12. August 2013
Von 
Jonas Döring - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Ich fotografiere nun seit knapp 3 Jahren. Angefangen habe ich mit einer Canon 1100D, bin dann auf eine Sony SLT A57 umgestiegen und später mit einer Olympus OM-D bei den Spiegellosen gelandet. Um die Brücke zurück zu meinem Anfang zu schlagen hätte ich eigentlich die Canon EOS M testen müssen. Aber die hat mich nicht so richtig interessiert und da hat es sich angeboten, dass ich von einem Bekannten die Canon 100D ausleihen konnte. Die von der Größe her einer Spiegellosen ja auch ziemlich nahe kommt.

-------------------------------------------------------------------------------------------
++++++++++++ VERARBEITUNG/GEHÄUSE +++++++++++++++

407g wiegt die „Kleine“ nur und das merkt man sofort. Um das zu verwirklichen ist die Kamera natürlich vollständig aus Plastik. Eine Gummierung befindet sich nur am Griff und an der Daumenmulde. In der Preisklasse darf man natürlich keine Wunder erwarten, insgesamt ist die Kamera aber sehr sauber verarbeitet. Dadurch dass das Display fest verbaut ist, wirkt alles wie aus einem Guss und fühlt sich sehr solide an.
Die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt, nur das Einstellrad an der Oberseite ist etwas schwergängig.

------------------------------------------------------------------------------------------
++++++++++++ HANDLING/ERGONOMIE +++++++++++++++++

Durch die geringe Größe liegt die 100D leider nicht ganz so gut in der Hand wie z.B. eine 700D.
Ich habe jetzt eigentlich keine sehr großen Hände, aber meine Finger konnten sich nie vollständig um den Griff legen. Es war immer etwas Luft dazwischen, wodurch sich die Haltung etwas ungewohnt verkrampft anfühlt. Erst wenn man die Kamera eine Weile benutzt hat gewöhnt man sich etwas daran. Allerdings muss ich sagen, dass viele spiegellose Systemkamera, besser Hand liegt, obwohl diese teilweise noch kleiner sind. Leute mit großen Händen sollten die Kamera also unbedingt vorher im Fachmarkt ausprobieren. Vor allem mit größeren und schwereren Objektiven konnte das Halten der Kamera sehr anstrengend werden.
Sonst sind alle zum Fotografieren relevanten Tasten so angeordnet, dass man sie mit Daumen oder Zeigefinger gut erreichen kann.

Die große Stärke von Canon ist die klare Struktur in der Bedienoberfläche und das gut strukturierte Menü. Es ist sofort klar welche Idee hinter dem Bedienkonzept steckt. Alle Einstellungen, die ich im Sucher nachverfolgen kann, haben eine Direktwahltaste – ISO, Belichtungskorrektur, AF-Feld, AE/AF-Lock. Alle anderen Einstellungen müssen über das Quickmenü getätigt werden. Da die Auswahl mit dem 4-Wegekreuz doch etwas umständlich ist, ist man schon fast auf die Touchfunktion angewiesen. Damit geht das Ganze dann auch recht flott, aber eben noch nicht ganz so gut wie über Direktwahltasten.
Um das Quickmenü zu aktivieren muss man immer zuerst die Q-Taste drücken, erst dann kann man per 4-Wege-Kreuz oder eben per Fingerzeig die entsprechenden Einstellungen ändern. Dadurch das das glatte Touchscreen keine Rückmeldung, wie eine Taste gibt muss man zu Beginn immer erst einmal suchen wo die Einstellung ist und kann nicht einfach blind die entsprechende Taste erfühlen.
Das ist zu Beginn sehr ungewohnt, aber noch einer Weile geht es dann besser.

Dennoch bin ich mit der Touchbedienung nicht so richtig warm geworden. Das mag daran liegen, dass ich kein Smartphone besitze und die Touchfunktion bei Kameras bisher immer eher ein nettes Extra war. Die 100D ist aber nun, ähnlich wie die Canon EOS M, deutlich stärker auf die Touchbedienung ausgelegt. Wahrscheinlich benötigt man einfach deutlich mehr Eingewöhnungszeit, um die Touchscreen-Mechanismen zu verinnerlichen.
Insgesamt hat mich die Bedienung in den paar Testtagen nicht so recht überzeugt. Die „Quick-Menü-lastige“ Bedienung ist einfach nicht so komfortabel und so richtig an die Hand schmiegen tut sich die Kamera auch nicht.
Warum man das 4-Wege-Kreuz völlig ohne Funktionen lässt, ist etwas fraglich. Hier einfach einige Direktwahlfunktionen, wie bei den anderen Canonmodellen und schon würde die Bedienung um einiges besser von der Hand gehen. Schade.

------------------------------------------------------------------------------------------
+++++++++++ AUSTATTUNG +++++++++++

> Technische Austattung
Das Display löst mit über 1 Mio. Pixel sehr fein auf, spiegelt aber etwas, wodurch man bei Sonnenschein nicht viel erkennen kann. Die Bildwiedergabe ist sehr natürlich und scharf. Das es fest verbaut ist stört mich kaum. Ich mag es sogar, da die Kamera dann wie aus einem Guss wirkt.

Mit einer Vergrößerung von 0,52x ist der Pentaspiegel-Sucher recht klein, aber wenigstens ausreichend hell. Durch eine Austrittspupille von 19mm lässt sich das Sucherbild auch für Brillenträger ohne Probleme vollständig erfassen.

Unter dem kleinen Gehäuse muss auch der Akku leiden. Mit 800 mAh Ladung ist der etwas schwach auf der Brust. Nach CIPA-Standard sind damit nur 380 Aufnahmen drin. Im täglichen Gebrauch waren dann ohne Blitz und ohne Live-View doch ein paar mehr drin, dennoch bleibt die Akkulaufzeit hinter anderen DSLR's zurück. Länger als bei den meisten Spiegellosen hält der Akku aber trotzdem, dem optischen Sucher seid Dank.
Ebenfalls gespart wurde bei den AF-Sensoren. Nur 9 Stück an der Zahl und gerade mal ein Kreuzsensor. Das hat schon meine alte Canon 1100D geboten, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

> Funktionsumfang/Konfigurierbarkeit:
Canon ist eher für übersichtliche Menüs und klare Strukturen und weniger für eine üppige Ausstattung bekannt. Da macht auch die 100D keine Ausnahme. Sie bietet so ziemlich alles was man in einer Einsteiger-DSLR sucht, aber eben auch nicht mehr. Tiefgreifendere Konfigurationsmöglichkeiten, frei belegbare Tasten oder sonstige Individualisierungsmöglichkeiten sucht man vergebens. Ich glaube fast jeder andere Kamerahersteller bietet da mehr.
Ist das schlimm? Das kommt wahrscheinlich auf jeden selber an. Der eine mag es wenn die Kamera möglichst viele Funktionen hat und nimmt dafür unübersichtliche Menüs in Kauf(wie ich), der andere mag es eben umgekehrt. Bei meiner Olympus OM-D E-M5 habe ich mich zu Beginn stundenlang in den Wirren des Menülabyrinthes verloren. Bei der Canon 100D war ich nach wenigen Minuten wieder draußen.
Was die Kamera dann nun alles kann und was nicht möchte ich jetzt nicht aufzählen. Wen das interessiert sollte sich einfach auf canon.de die Bedienungsanleitung herunterladen. Insgesamt bietet sie aber eine ähnlichen Funktionsumfang wie vorherige Canon-Einsteiger-Modelle. Nur die ein oder andere Funktion ist dazu gekommen.

Alles in allem biete die Ausstattung bewährte Canon-Kost, ohne große Überraschung. Man sucht nichts vergeblich, freut sich aber auch nicht über tolle Funktionen.

-----------------------------------------------------------------------------------------
+++++++++++++++AUTOFOKUS/GESCHWINDIGKEIT ++++++++++++++++++

Mit dem neuen Kit-Objektiv ist der Autofokus wirklich sehr flott und nahezu lautlos. Nur im Live-View genehmigt er sich gerne mehr als eine Sekunde.
Auch die Einschaltdauer ist vorbildlich. Weniger als eine Sekunde braucht die Kleine um bereit zu sein.
Mit 4 Bildern/Sek. Ist ist die Serienbild-Geschwindigkeit nicht ganz so flott und der Pufferspeicher ist auch schon nach 4 Bildern voll. Für Sportaufnahmen ist die 100D also eher nicht geeignet.

------------------------------------------------------------------------------------------
+++++++++++++++ BILDQUALITÄT/OBJEKTIV ++++++++++++++++++++

Das neue Kit-Objektiv von Canon ist meiner Meinung nach das geheime Highlight der neuen Canon-Einsteiger-Modelle 100D und 700D. Es hat einen schnellen und leisen Autofokus und stellt in Sachen Abbildungsleistung fast alle anderen Kit-Objektive von Pentax, Sony und Nikon in den Schatten. Weder Vignettierung oder Chromatischer Aberration, noch Verzeichnung fallen negativ auf und auch die Schärfe ist wirklich sehr gut. Die Verarbeitung ist natürlich nicht besonders hochwertig, aber auf jeden Fall grundsolide.

Da ich nicht gerne nachbearbeite fotografiere ich meist im JPEG-Format, weshalb die Bildaufbearbeitung für mich sehr wichtig ist. Diese ist wie auch bei den anderen Canon-Einsteiger-Modellen recht knackig abgestimmt. Dadurch bekommt man "Out-of-the-Box" sehr ansehnliche Ergebnisse, ohne das die Rauschunterdrückung zu viele Details verschluckt. Mit dem neuen Kit-Objektiv bekommt man also wirklich sehr gute und scharfe Bilder serviert.

Allerdings muss ich sagen, dass sich an der Bildqualität seit einigen Jahren kaum etwas geändert hat. Der Sensor ist immer noch der selbe, der in der Canon 600D und ich glaube sogar schon 550D zum Einsatz kam. Die Konkurrenz von Nikon hat da schon deutlich aufgestockt. So das sie mit ihren 24MP-Sensor vor allem bis ISO 800 deutlich besser ist und auch darüber nicht signifikant schlechter. Auch Sony hat in den letzten Jahren stetig zugelegt. Beim Vergleich einiger Testbilder von "imaging-ressource.com" hat mir die Bildqualität von Nikon, Sony und auch Pentax oft deutlich besser gefallen. Wenn Canon nicht ins Hintertreffen geraden möchte, sollte sich bei der kommenden Einsteiger-Generation schon etwas ändern.
------------------------------------------------------------------------------------------
++++++++++++++++++++ FAZIT ++++++++++++++++++++++++

Die Canon EOS 100D ist eine gute und vor allem kleine DSLR. Leider leidet das Handling etwas unter der Größe. An der Verarbeitung und Geschwindigkeit gibt es dagegen nichts auszusetzen und besonders das gute Kit-Objektiv wusste zu gefallen. Im Vergleich zur Konkurrenz konnte mich die Bildqualität allerdings nicht so ganz überzeugen.
Ansonsten bietet die 100D was man eben von Canon erwartet, ohne allzu viele Neuerungen. Alle die auf den Phasenautofokus und optischen Sucher nicht verzichten wollen und trotzdem eine kompakte Kamera suchen, werden hier vielleicht fündig. Obwohl man sagen sollte, sie an die Kompaktheit einer Spiegellosen Systemkamera bei weitem nicht herankommt, was vor allem an den größeren Objektiven liegt. Auch wer eine größere Canon, mit entsprechendem Objektivpark, besitzt und diese für bestimmte Situationen zu groß ist(z.B. Fahrradtour), könnte mit der 100D glücklich werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klasse Kamera mit enormer Fertigungsstreuung, 14. November 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Ich habe diese Kamera bei Amazon.de bestellt und nach einer Weile festgestellt, dass das Objektiv nicht in Ordnung ist. Der Tubus des Zoomobjektive, der durch Zoomen ein- und ausfährt wie ein ungewöhnlich hohes Spiel im Objektivgehäuse auf. Selbst beim Tragen der Kamera um den Hals bemerkte man ein "Klappern".
Nach Reklamation und erhalt einer neuen Kamera das gleiche Problem erneut. Ich habe mir dann eine Kamera im Handel besorgt, um vor dem Kauf das Objektiv zu prüfen. Zu Hause habe ich ein Problem am Kamera-Gehäuse festgestellt. Der Ein-/ Ausschalter war ungewöhnlich schwergängig. Also erneut Umtausch.
Erst danach ist das 4. Gerät! in Ordnung und entspricht der gewohnten Canon-Qualität. Zu dem Objektiv-Problem habe ich mittlerweile vom Canon-Kundendienst die telefonische Bestätigung, das das Problem bekannt sei, und die Objektive der "IS STM" Serie dieses Problem sehr häufig haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, solide, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, 27. Oktober 2013
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die EOS 100D von Canon ist eine solide Einsteiger-DSLR mit ausgezeichneter Bildqualität. Sie ist in allen drei Dimensionen eine ganze Portion kleiner als ihre Geschwister aus gleichem Hause (und auch kleiner als die übrige Konkurrenz). Einschränkungen gegenüber den größeren (und teureren) Modellen sind am ehesten das etwas weniger griffige Gehäuse, das fest eingebaute Display und die geringere Serienbild-Geschwindigkeit. Für viele Interessenten dürften das aber keine Ausschluss-Kriterien sein.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Im stabilen, schlichten Karton findet man neben der EOS 100D selbst und dem Kit-Objektiv noch das übliche Zubehör (Trageriemen, Akku, Ladegerät, Kabel), eine CD mit der hauseigenen Bildverarbeitungssoftware "Digital Photo Professional" (DPP) sowie gedruckte Handbücher in verschiedenen Sprachen (D, F, NL, I). Zudem liegen noch eine separate Bedienungsanleitung für das Objektiv sowie eine Video-DVD mit einer kleinen Einführung in die Fotografie bei.

Kamera und Objektiv haben wie im Consumer-Bereich üblich Kunststoffgehäuse. Sie wirken aber ansonsten solide und sind erwartungsgemäß gut verarbeitet. Das Kameragehäuse hat eine leicht raue Oberfläche, und an den wichtigsten Halteflächen gibt es griffige Gummiauflagen. In Art und Wertigkeit der Verarbeitung gleicht die 100D exakt der 700D (deren Gehäuseform von der 650D übernommen wurde). Gegenüber den größeren Geschwistermodellen ist der SD-Karten-Slot neben das Batteriefach gewandert und über dieselbe Klappe am Boden zugänglich. Die Klappe wirkt solide und rastet satt ein. Auch häufiges Öffnen dürfte keine Probleme verursachen.

Eine normal große Männerhand etwa passt genau an die 650D/700D, die man mit drei Fingern an der rechten Seite sicher halten kann. Für die Finger der linken Hand gibt es dort ebenfalls eine gummierte Fläche. Bei der 100D dagegen müssen rechts zwei Finger genügen, und die linke Hand findet auf ihrer Seite keinen so sicheren Halt. Der Überstand neben dem Objektiv fällt gering aus, und eine Gummierung fehlt. Mit etwas Umgewöhnung kann man die 100D aber mit der linken Hand am Objektivansatz recht gut halten. Zudem ist sie gerade mit dem Kit-Objektiv so leicht, dass man gar nicht so fest zupacken muss. Ein Nachteil ist das kompakte Gehäuse also vor allem, wenn man ausgesprochen große Hände hat oder ohnehin große und schwere Objektive einsetzen möchte.

Das Bedienkonzept der EOS-Serie ist recht ausgereift und wird von Canon über die Modellgenerationen nur punktuell verändert. So finden sich an der 100D die meisten Bedienelemente an bewährter Position, d.h. an den gleichen Stellen wie bei den großen Geschwistern. Nur eine Taste wurde der kompakteren Gehäuseform geopfert: Die bei der 700D und Vorgängermodellen separate Q-Taste zum Aufruf der Schnelleinstellungs-Übersicht wurde mit der Set-Taste in der Mitte des Steuerkreuzes zusammengelegt (bei der 100D als Ring ausgeführt). Sie reagiert entsprechend kontextabhängig. Ein spürbarer Nachteil in der Bedienung ist das aber nicht. Die Kamera reagiert sehr zügig auf Eingaben.

Der Sucher ist relativ klein und nicht besonders hell. Das ist aber bei der 700D nicht anders und auch nicht so extrem, dass es beim Fotografieren wesentlich einschränkt.

Das fest eingebaute Touch-Display bietet gute Helligkeit und Farbwiedergabe. Die Auflösung ist zur Beurteilung von Aufnahmen und Live-Bild absolut ausreichend. Ehrlich gesagt verwende ich die Touch-Funktion selten - praktisch finde ich sie am ehesten, um im Live-Bild einen Schärfepunkt festzulegen.

Bildqualität und Funktion

Die Bildqualität von Fotos aus der EOS 100D ist ausgezeichnet und gegenüber der Vorgängergeneration (650D) weiter verbessert. Kontrastverhalten und Farbwiedergabe sind tadellos. Die Kamera belichtet sicher und gleichmäßig.

Im Fotobetrieb lässt sich die EOS 100D sehr flüssig und sicher bedienen. Es gibt kaum eine wahrnehmbare Auslöseverzögerung.

Der Autofokus arbeitet lautlos, zuverlässig und für eine DSLR sehr zügig, deutlich schneller jedenfalls als bei der 650D. Der größte Teil des Unterschiedes kommt dabei durch das neu entwickelte Kit-Objektiv zustande. Dazu gleich mehr.

Im Liveview rührt der Autofokus etwas hin und her, stellt aber nun (im Gegensatz zur Vorgängergeneration) in akzeptabler Geschwindigkeit scharf. Ein Nachteil in ungewöhnlichen Aufnahmepositionen ist also nur noch das fest verankerte Display. Da dieses aber auch aus sehr spitzen Winkeln gut ablesbar ist, finde ich das nicht dramatisch. An meiner 650D habe ich den Klappmechanismus bisher kaum genutzt.

Die Auflösung ist seit der EOS 650D zwar identisch geblieben, und auch die Dynamik der Aufnahmen hat sich gegenüber der Vorgängergeneration kaum verändert. Am Rauschverhalten wurde aber definitiv noch einmal gefeilt. Bereits ab ISO 1600 rauscht die 100D erkennbar weniger als die 650D. Der Unterschied vergrößert sich bei höheren Empfindlichkeiten. Insbesondere fällt das lästige Farbrauschen bei hohen ISOs deutlich geringer aus. Grob würde ich sagen, dass das Bildrauschen der 100D etwa demjenigen der 650D bei nächst niedrigerer ISO-Stufe (also halber Empfindlichkeit) entspricht. Der Abstand zur 600D ist noch etwas größer. Verglichen habe ich natürlich anhand der RAW-Versionen.

Das Kit-Objektiv EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM erscheint zunächst einmal als ziemlicher Plastikbomber - sogar das Bajonett ist aus Kunststoff. Überraschenderweise ist das Objektiv aber für ein Kit optisch ziemlich gut. Selbst bei Offenblende und im Weitwinkel halten sich die Randunschärfen in engen Grenzen. Die Verzeichnung bleibt bei allen Brennweiten gering (Weitwinkel: leicht tonnenförmig, Tele: ganz leicht kissenförmig). Es gibt eine deutliche laterale CA, die aber bei der JPEG-Ausgabe ebenso wie die Vignettierung herausgerechnet werden kann. Bei Nahaufnahmen, die das 18-55mm STM ansonsten recht gut meistert, wird eine longitudinale CA erkennbar. Immerhin bleibt sie im Gesamtbild unauffällig. Mit dem neuen Motor (STM) arbeitet der Fokus sehr schnell und praktisch lautlos. Prima ist auch, dass der Autofokus das Objektiv nicht verriegelt, sondern manuelle Korrekturen ohne Umschalten möglich sind.

Einen spürbaren Nachteil gegenüber den großen Geschwistern gibt es bei der Serienbildgeschwindigkeit. Während meine 650D auch über längere Strecken knapp 5 JPEG-Bilder pro Sekunde durchhält, schafft die 100D nur knapp die Hälfte. Zudem ist bei ihr offenbar der interne Zwischenspeicher kleiner, so dass sie bereits nach vier bis fünf JPEGs in Serie langsamer wird. Fotografiert man JPEG+RAW, ist der Unterschied mit 1,5 vs. 1,3 Bildern pro Sekunde deutlich geringer. Hier ist wohl - bei über 35 MB/s - die Speicherkarte der limitierende Faktor.

JPEGs aus der 100D belegen in höchster Qualität je nach Bildinhalt und insbesondere Bildrauschen etwa 3-12 MB (typisch 6 MB), RAWs (CR2) etwa 20-30 MB (typisch 22 MB). Ein Vorteil für RAW-Nutzer ist, dass Canon (im Gegensatz etwa zu Nikon und Sony) mit DPP eine wirklich gute Umwandlungssoftware beilegt.

Der Akku-Typ LP-E12 wurde von der EOS M übernommen. Daher gibt es bereits gute kompatible Fremd-Akkus, die nur einen Bruchteil der Originale kosten. Mindestens einen geladenen Reserve-Akku sollte man ja immer parat haben, auch wenn die EOS 100D eine gute Akku-"Reichweite" hat.

Sehr positiv ist die zügige Datenübertragung per USB zum Computer, in meinem Fall von einer SanDisk Class 10 SD-Karte mit etwa 25 MB pro Sekunde.

Videobetrieb

Wie schon bei den Vorgängern kann mich die Videofunktion nicht begeistern. Videos aus der EOS 100D bieten eine schöne Farbwiedergabe, wirken aber etwas unruhig und reizen ihre nominelle Auflösung nicht aus. Sie sind gemessen an der gebotenen Bildqualität sehr platzhungrig, weil ein recht schwacher Codec verwendet wird. Zudem treten unschöne Treppenartefakte auf. Schade finde ich auch, dass keine Full-HD-Aufnahmen mit mehr als 30 Bildern pro Sekunde möglich sind. Der kontinuierliche Autofokus schwimmt gelegentlich etwas und verursacht trotz STM-Objektiv mit dem internen Mikrofon tuckernde Geräusche.

Ansonsten klingt der Ton zwar satt und klar, wird aber trotz zweier Spuren nur in Mono aufgenommen und ist mit deutlich hörbarem Hintergrundrauschen unterlegt. Für gehobene Ansprüche wird also ein externes Mikrofon fällig.

(Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 29,97 fps, ca. 45 Mbps, Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps)

Fazit

Canons kleines DSLR-Gespann kann im Fotobetrieb absolut überzeugen. Gegenüber den größeren Modellen ist der kleine Body zunächst etwas ungewohnt. Wer aber keine ausgesprochen großen Hände hat, wird damit gut zurecht kommen. Im Gegenzug ist die EOS 100D gut zu verstauen und vor allem mit dem Kit-Objektiv leicht. Bis auf die schlechtere Seriengeschwindigkeit und das fest eingebaute Display muss man kaum Kompromisse eingehen.

Wer mehr Gewicht mitzuschleppen bereit ist (und nicht bereits hochwertige Objektive für das System besitzt), sollte sich derzeit nicht nur auf Canon fixieren. Die EOS 700D hat beispielsweise in der D5200 von Nikon eine starke Konkurrentin, die ihr zumindest in puncto Dynamik überlegen ist.

Wesentliche Schwächen habe ich nicht feststellen können. Die EOS 100D bietet zusammen mit dem flinken und optisch überraschend guten Kit-Objektiv aktuell ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher gebe ich eine klare Empfehlung und fünf Sterne *****.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Kamera, 18. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Ich habe zu Analogzeiten viel mit einer SLR fotografiert, dann 2 Jahrzehnte nur noch sehr sporadisch mit Kompaktkameras und Handys. Nun hat mein Sohn eine DSLR bekommen und da hat es mich auch wieder gepackt. Allerdings suchte ich dann eine Kamera zum Wandern, also leicht und möglichst klein. Erst dachte ich an eine Systemkamera, wurde aber mit dem elektronischen Suchern nicht warm und vermisste dieses SLR Feeling(ich liebe dieses Geräusch wenn der Spiegel hochklappt :-) ) Dann entdeckte ich die kleine von Canon und dies ist die ideale Kamera für mich! Klein, leicht, kann alles was ich jemals brauchen werde und macht tolle Aufnahmen! Ich nutze LiveView nur sehr sporadisch und dann hält der Akku 700-750 Aufnahmen durch. Die Kamera hat eine Abblendtaste, kann Belichtungsreihen und auch sonst jeden erdenklichen Schnickschnack von dem man in Analogzeiten nicht mal geträumt hat. Schon toll das Teil und auf jeden Fall sein Geld wert! Besonders geeignet für alle die nicht so viel mit sich rumschleppen wollen, aber trotzdem Wert auf eine echte DSLR legen - Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein & fein, 13. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die EOS 100D hat eigentlich alles, was man von einer SLR erwartet (wenn man Autofokus und Serienbildfrequenz nicht gerade mit einer 1-stelligen EOS vergleicht), darüber hinaus ist sie so leicht und klein, dass man sie einfach öfter/lieber mitnimmt (z.B. im Vergleich mit einer 7D mit Batteriegriff, externem Blitz und schwerem Tele - es kommt freilich immer darauf an, was man fotografieren möchte), vor allem auch mit dem 2.8 / 40mm Pancake. Über T2-Adapter läßt sie sich auch schnell mal am Teleskop verwenden, ohne sich um den Okularauszug sorgen zu müssen (da fehlt dann allerdings ggf. der Klappmonitor), sie wiegt ja nur gut 400g.
Bildqualität und Rauschverhalten sind recht gut, wenn man bedenkt, dass 18MP auf einem APS-C- Sensor untergebracht sind. Die Positionierung seitens Canon als "Einsteiger"-Kamera halte ich für untertrieben, eher ist es ein "Zweitgehäuse" für alle, die nicht immer Ihre Mark III oder was auch immer mitschleppen wollen. (Freilich ist sie auch für Anfänger geeignet, Hauptsache, das Rädchen steht nicht auf dem grünen Viereck... ;-) )

Natürlich macht die "Kleine" auch mit größeren Objektiven eine gute Figur (z.B. Tamron 70-300 VC o.ä.), aber da muss man sich erstmal etwas dran gewöhnen. Statt am mitgelieferten Gurt lässt sie sich sehr gut über längere Strecken mit einer (stabilen DSLR- ) Handschlaufe tragen.

Tipp: Wer das 18-55 IS STM noch nicht hat, sollte gleich das Kit mit diesem kaufen - es ist leicht und scharf (und relativ gut verarbeitet für ein Plastikteil), wenn das langsame Öffnungsverhältnis und die WW-Verzeichnung einen nicht weiter stört.
Übrigens: Die 100D hat die mechanische Sensorreinigung ("Staub-Rüttler"), die neue 1200D dagegen nicht!

Ein nicht zu verachtendes Plus ist (wie bei allen mir bekannten EOS-Cams) der in einer kleinen Mulde sitzende Auslöser (Ergonomie/ Handling/ Haptik) , bei der Konkurrenz (N., S., P.) sitzt dieser nämlich immer auf einem gräßlichen kleinen "Huckel" - dem Ein-/Aus-Schalter. Bei der 100D ist er hingegen dort, wo er hingehört, beim Programmwahlrad. (Ok, zugegeben, bei den älteren 2-stelligen war der Schalter auch ungünstig platziert, aber wenigstens n i c h t unter dem Auslöser.) Gehen Sie mal in ein Fotogeschäft und nehmen Sie Kameras von verschiedenen Herstellern in die Hand: Es macht wirklich einen Unterschied!

Fazit für die 100D indes ist: Schöne Kamera, sehr zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wesentlicher Unterschied zur 1100D, 9. November 2013
Von 
Grauwolf - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Für uns war die EOS 100D von Canon das Nachfolgemodell nach unserer Einsteigerkamera (unsere erste digitale Spiegelreflex, die 1100D - auch im Kit). Dabei haben wir festgestellt, dass die 100D schon einmal kleiner und kompakter daherkommt, aber dafür wesentlich mehr Features sowie im uns vorliegenden Kit ein besseres 18-55mm-Normalobjektiv mitbringt.

Äußeres:
Das Gehäuse ist schmaler, und Canon spendierte der 100D eine gummierte Oberfläche im Griffbereich. Normal große Herrenhände haben mit der Griffposition keine Probleme zu erwarten. Wer dagegen große Hände (Pranken) sein eigen nennt, dürfte beim Mikromanagement und auch beim Festhalten der schmalen Griffposition gewisse Probleme haben.
Die Bedienelemente sind aufgrund des Touchscreens der 100D weniger geworden oder anders angeordnet als bei der 1100D. Das Display ist mit 0,3 Zoll wenig größer, aber man merkt es in der Praxis doch stark.
Die Verarbeitung ist hochwertig und entspricht unserer Meinung nach dem Preis/Leistungs-Verhältnis.

Handling:
Wie bei der ganzen EOS-Kamerareihe ist der Akkuwechsel (bzw. Speicherkartenaustausch) hier unproblematisch. Der Objektivwechsel funktioniert gleichfalls auf die identische Weise.
Vom Gewicht her ist sie angenehm, und selbst bei längeren Fotosessions sind lange Arme ausgeschlossen (zumindest bei den Normalobjektiven).
Das große Plus der 100D ist wirklich der gut ablesbare Touchscreen. Selbst bei Gegenlicht oder ungünstigen Lichtverhältnissen lassen sich die Funktionen gut ablesen. Die Wählbarkeit bzw. Feineinstellung funktioniert natürlich per Touch viel schneller und einfacher als via zig Tastenmenüs. Besonders die Möglichkeit, auf ein bestimmtes Objekt zu fokussieren (indem man einfach mit dem Finger darauf tippt), stellt eine Vereinfachung dar.
In der Menüstruktur der 100D selbst haben wir jedoch keine großen Änderungen wie etwa zusätzliche Programme oder so etwas festgestellt.
Die Bedienung erfolgt teilweise intuitiv und direkt sichtbar über das Display.
Der Akkulaufzeit ist wie bei der 1100D sehr lange. Sogar nach drei Tagen und ein paar Hundert Fotos war der Akku noch nicht komplett leer. Ihn aufzuladen liegt ca. im Rahmen von zwei Stunden.

Aufnahmequalität:
Wir haben uns beim Test ausschließlich auf die Fotofunktion des Apparates konzentriert. Videos haben wir damit noch nicht erstellt.
Selbst bei schwachen Lichtverhältnissen ist die Kamera in der Lage, kontrastreiche Bilder mit viel Tiefe zu erstellen, wobei die Einstellungen über den Touchscreen eine Vielzahl an Möglichkeiten offen lassen. Dabei empfiehlt sich, das Display (Live-View) abzuschalten und über den Suchermodus zu fotografieren, da der Autofokus dabei schneller arbeitet als mit dem Live-View.
Besondere Schwächen der 100D sind uns nicht aufgefallen. Das Repartoire der Kamera reichte von Detailaufnahmen (Makro) bis zu Panorama-/Landschaftsaufnahmen. Porträt- und Schnappschüsse sind auch kein Thema. Hier fiel vor allem auf, dass die 100D schneller fokussiert und auslöst als die Einsteiger-EOS. Die Resultate waren naturgetreu wiedergegeben. Ein Farbstich war in keinem Modus festzustellen.
Zusätzliche Kreativprogramme ermöglichen nach der Bilderstellung stets noch Veränderungen.

Das im Kit mitgelieferte Objektiv:
Im Vergleich zu dem 18-55mm IS-Kit-Objektiv der 1100D ist das bei der 100D mitgelieferte eine 18-55-IS-STM. Es ist lichtstärker, und die Fokussierung ist leiser.

Eine kleine negative Kritik:
Der Blitz klappt teilweise hoch, obwohl die Lichtverhältnisse einfach ausreichend sind. Das ist uns unverständlich. Eine manuelle Deaktivierung via Menü ist notwendig, um das zu unterbinden.

Fazit:
Eine gute, bezahlbare Amateurkamera für Leute, welche die Möglichkeiten ihrer 1100D langsam ausgereizt haben oder nach der manuellen Spiegelreflex-Ära überhaupt langsam wieder digital einsteigen wollen. Das Kit mit dem 18-55mm-IS-STM ist besser als dasjenige bei der EOS 1100D. Wir haben viel Freude an dieser Kamera und würden nach unserer Zeit mit der 100D nicht mehr auf die 1100D ohne Touchscreen zurückwechseln wollen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Vergleich mit der Nikon D3200 und ein paar andere Dinge, die es wert sind, erwähnt zu werden, 20. Oktober 2013
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 100D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
***CANON EOS 100D VERSUS NIKON D3200***

Wenn man darüber nachdenkt, die erste DSLR zu kaufen, braucht man wahrscheinlich jemanden, der einem erzählt, dass die extreme Loyalität, die manche Canon- bzw. Nikon-Besitzer gegenüber ihrem favorisierten Kamera-Hersteller zeigen, größtenteils Mumpitz ist. Man kann eigentlich nichts falsch machen, wenn man sich für eine der beiden Marken entscheidet, und Canon und Nikon sind auch nicht die einzigen Marken, die es wert sind, in Betracht gezogen zu werden. In den Kundenbildern habe ich das Bild eines Sees hochgeladen, das einen Vergleich zwischen der Canon EOS 100D und der Nikon D3200 (welche auch ein Einstiegsmodell ist) ermöglicht, so dass Sie selbst sehen können, wie ähnlich die Bildqualität der beiden Kameras ist. Es gibt jedoch ein paar wichtige Unterschiede zwischen diesen beiden Einstiegsmodellen, die ich im Folgenden zusammenfasse:

*Einige Vorteile der Canon EOS 100D*
Die Canon-Kamera hat ein deutlich schnelleres Auto-Fokus-System und einen Touchscreen. Der LCD der Canon bildet Farben genauer ab als der LCD der Nikon D3200. Die Canon ist zudem kleiner und leichter als die Nikon-Kamera.

*Einige Vorteile der Nikon D3200*
Die Nikon hat einen höher aufgelösten Sensor (24MP versus 18MP bei der Canon) und einen deutlich besseren Dynamikbereich, so dass man mehr Detail in hellen und dunklen Bereichen einer Szene erfassen kann. Die Nikon fühlt sich zudem solider als die Canon an, welche ein recht billiges Plastik-Gefühl vermittelt.

***LEISES FOKUSSIEREN MIT DEM STM-KIT-Objektiv***

Ich habe die Version mit dem 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM-KIT-Objektiv. Dies ist ein sehr neuer Objektiv-Typ mit Stepper-Motor-Technologie (STM) für einen extrem leisen Auto-Fokus. Dies ist besonders gut für Video-Aufnahmen, weil es damit unwahrscheinlicher ist, dass der Ton des Motors auf einer Tonaufnahme zu hören ist. Auf der anderen Seite empfand ich den Fokus im Video-Modus ziemlich langsam; aus diesem Grunde finde ich die Kamera weniger gut geeignet, um sich schnell bewegende Objekte wie Kinder aufzunehmen. Ich mag allerdings die Art, wie sich der Fokus ändert. Dies sieht sehr natürlich aus.

***DER TOUCHSCREEN***

Der Touchscreen eignet sich hervorragend, um den Fokuspunkt sehr schnell auszuwählen. Dies kann also ein sehr nützliches Werkzeug sein, nicht nur ein schickes Gimmick. Dieses Feature hat zudem einen Vorteil für Videoaufnahmen, denn die Einstellungen über den Touchscreen vorzunehmen ist deutlich leiser als das Hauptwahlrad und Knöpfe zu benutzen. Den einzigen Nachteil stellen die Fingerabdrücke und Verschmierungen auf dem Bildschirm dar, die bei hellen Lichtbedingungen etwas ablenken.

***VIDEOQUALITÄT***

Nachdem vor ein paar Jahren die Canon EOS 5D Mark II mit Videofunktionalität erschienen ist, waren Videokameras mit austauschbaren Objektiven plötzlich zum ersten Mal relativ erschwinglich, was eine Kultur des DSLR-Filmemachens ins Leben gerufen hat. Mit der Video-Fähigkeit bei Einstiegskameras wie der Canon EOS 100D ist diese Technologie noch zugänglicher geworden. Allerdings bin ich nicht sehr beeindruckt von der Videoqualität der Canon EOS 100D. Diese ist akzeptabel unter hellen Lichtbedingungen, aber bei wenig Licht bekomme ich störende Rauschmuster, die sich diagonal durch das Bild bewegen (wie Schneefall). Mich würde interessieren, ob auch andere Personen dieses Problem haben.

***DER AKKU***

Der mitgelieferte Akku war nach etwa 2 Stunden aufgeladen und hat nur etwa 90 Minuten im Live-View-Modus gehalten. Die Akkulaufzeit im Live-View-Modus ist vergleichbar mit anderen Kameras wie der Nikon D3200. Ohne Live-View ist die Laufzeit deutlich länger, aber ein bis zwei Extra-Akkus sind - abhängig von Ihren Bedürfnissen - möglicherweise nötig. Die Original-Canon-Akkus (Canon Akku LP-E12 (875mAh) für EOS M) sind ziemlich teuer, aber es gibt günstigere Bundlestar-Akkus für die Canon EOS 100D. Ich benutze Bundlestar-Akkus für andere Geräte, die ich besitze, und finde, dass sie eine gute Alternative darstellen. Aus diesem Grunde werde ich mir zwei der Bundlestar LP-E12-Akkus für die Canon EOS 100D (Bundlestar * Akku für Canon LP-E12 zu Canon EOS M und Canon EOS 100D mit Infochip (neueste Generation 100% kompatibel!)) bestellen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


58 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prima Kamera für kleine Hände, 16. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe nun schon viele Canon EOS-Modelle besessen. von der einstelligen 5D und 7D über die 50D bis hin zu mehreren dreistelligen D-Modellen. Ich habe recht kleine Hände, und ich muss ehrlich zugeben, dass die 7D im letzen Urlaub nur einen Tag genutzt wurde, da mir von ihrem Gewicht das Handgelenk irgendwann wehtat. Also noch im Urlaub die 600D geordert, die einfach viel besser in der Hand lag und einen Großteil der Features der 7D bot. Kurz später musste es die EOS 650D sein, wegen der erhöhten Anzahl der Autofocus-Kreuzsensoren und dem wirklich genialen Touchscreen. Für Smartphone-User und Personen, die nicht ständig kleine Knöpfchen an ihrer Kamera drücken wollen, zukünftig nicht mehr wegzudenken. Nun erscheinen die EOS 700D mit wenig nennenswerten Neuerungen und die EOS 100D, welche beinahe das Gleiche kosten (bei der EOS 700D gibt es mind. 50,- Euro Cash Back). Die 100D ist nochmals viel kleiner, hat aber nur einen Kreuzsensor und verwendet andere Akkus, so dass man auf sein altes Repertoire als XXXD-Benutzer nicht mehr zurückgreifen kann. Und die Original-Akkus sind auch noch teuer! Ansonsten verzichtet die Kamera im Wesentlichen auf einschwenkbares Display, hat aber auch einen Touchscreen. Sie ist so winzig, dass sie in jede Handtasche passt . aber womöglich nicht mehr in jede Hand! Es ist schon recht schwierig, sie gut und stabil zu halten - und das selbst für mich als "Kleinhänder"! Sie ist insbesondere noch kleiner, als sie auf den offiziellen Abbildungen wirkt. Vielleicht ist das aber auch nur eine Übungssache. Ich werde das jetzt einmal 14 Tage ausprobieren, nachdem Amazon den Preis für die Kamera immens gesenkt hat. Wer das M-Modell mangels seiner Kompatibilität zu den herkömmlichen Canon-Objektiven oder des langsamen Liefeview meiden und trotzdem eine klitzekleine EOS besitzen will, ist mit diesem Modell richtig bedient. Schliesslich nennt es sich nicht ohne Grund die kleinste digitale Spiegelreflex der Welt! Zum Lieferumfang gehören neben dem üblichen Zubehör und der Software auch eine Schulungs-DVD. Nicht schlecht. Allerdings wurde das gedruckte Handbuch extrem im Verhältnis zu den anderen Modellen an Umfang abgespeckt. Sehr schade. Bislang hatte man sich nämlich den Kauf weoterführender Literatur bei gründlichen Studium des Handbuches sparen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xbc920978)

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen