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am 9. März 2013
Der große Showdown zwischen Artemis Fowl und Opal Koboi: Die bösartige Elfe will die Weltherrschaft an sich reißen. Dafür will sie das sagenumwobene magische Tor öffnen, das die gesamte Menschheit vernichten wird. Artemis hat natürlich einen Plan, wie er das verhindern kann. Doch diesmal handelt es sich um ein Selbstmordkommando. Holly Short ahnt, was Artemis vorhat. Und sie wird alles tun, um ihn von seinem sicheren Tod abzubringen. Aber auch das hat der geniale Meisterverbrecher einkalkuliert, und er täuscht Holly und seine Freunde mit einem brillanten Ablenkungsmanöver.

"Das magische Tor" ist der achte und somit leider finale Band der "Artemis Fowl"- Reihe von Eoin Colfer.

Nach einem etwas schwächeren siebten Band ist Artemis Fowl nun wieder in seiner gesamten Genialität zurück. Mit einer unglaublichen Brillianz entführt uns Eoin Colfer in Artemis' finales Abenteuer und beweist einmal mehr sein ganzes Können und seinen überbordenden Ideenreichtum.

Dieser achte Band spielt sich in einem kleinen Zeitraum ab, wodurch dieses Abenteuer umso temporeicher und atemloser erscheint. Der gesamte Band ist praktisch ein einziger Showdown von Anfang bis Ende.

Eoin Colfer hält sich nicht mit langen Vorreden auf, sondern wirft den Leser sofort ins Abenteuer, das bis zum Schluss eine spektakulär hohe Spannungskurve aufzuweisen hat und immer wieder mit genialen Einfällen und Ideen zu punkten weiß.

Trotz der etwas längeren Zeit zwischen Band sieben und acht, findet man sich erstaunlich schnell und gut wieder in dieser Reihe zurecht und kann perfekt in diese Welt eintauchen.

"Das magische Tor" ist so von Kurzweil geprägt, dass es leider viel zu schnell vorbei ist und man sich fühlt, als hätte man erst gerade angefangen sich in diesem Finale zu vertiefen.

Dieses letzte Abenteuer von Artemis Fowl sprüht vor Fantasie und ausgeklügelten und gut durchdachten Ideen, sowie einem voll ausgenutzten Potential, dass dieses Buch als würdigen und krönenden Abschluss erscheinen lässt.

Artemis ist so genial wie eh und je und auch seine Freunde, Feinde, etc.,... machen dieses Abenteuer wieder zu etwas ganz Besonderem.

Leider ist diese Reihe nun vorbei. Ich hätte gerne noch hunderte weitere Abenteuer mit Artemis Fowl und den Unterirdischen bestritten. Es bleibt zu hoffen, dass es vielleicht irgendwann einmal ein Wiedersehen mit diesen einmaligen Protagonisten geben wird.

Fazit: Top Abschluss dieser einzigartigen Reihe!!!
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am 18. August 2013
Was soll man sagen? Colfer versprach, dass dies der letzte Band der Serie würde. Hoffentlich hält er sein Wort und lässt Artemis wirklich in Frieden ruhen. Warum die harschen Worte?

Von der technischen Seite ist der Band in gewohnt hoher Qualität, auch die Übersetzung mag zu gefallen, daran kann es also nicht liegen. Gepatzt wurde dafür enorm bei Story und Charakteren.

Die Story versucht, ein fulminantes Finale zu bieten, stellt sich dabei jedoch ein Bein nach dem anderen. Die ganze Welt ist bedroht? Viel merkt man davon nicht, da 80 Prozent der Handlung in Fowl Manor spielen. Das wäre ja nicht schlimm, wie der erste Band seinerzeit bewies, jedoch will bei den Gegnern keine Spannung aufkommen. Die einen sind furchtlose Krieger einer vergangenen Ära und kommen rüber wie Grundschulkinder in Prügellaune. Das andere Problem ist der Antagonist. Wieder einmal wird Opal aus dem Hut gezaubert und seien wir ehrlich: Die Helden haben Sie schon viel zu oft besiegt, als dass man Sie noch ernst nehmen könnte.
Wer sich übrigens auf die Andeutungen der letzten beiden Bände klammert wird enttäuscht. Wieder einmal schreibt Colfer die Verwicklungen der letzten Bände auf den ersten 50 Seiten aus der Geschichte raus; genau so, wie er Artemis's aquirierte Zauberkräfte aus Band 6 im ersten Kapitel von Band 7 unwiederbringlich verbraucht.
Auch Fans von Minerva gehen leer aus. Seit Band 5 ist Sie quasi nicht existent im Artemis Fowl Universum.
Der größte Witz ist jedoch das Ende. Ich möchte es nicht spoilern, aber seit versichert, das Ende war auf dem Niveau, das ich von einem Fan-Fiction Authors erwartet hätte, aber nicht von einem professionellen Author.

Auch bei den Charakteren patzt Colfer gewaltig. Opal dreht entgültig am Rad und man beginnt sich zu fragen, ob Sie tatsächlich früher eine ernstzunehmende Person war. Irre trifft es wohl noch am ehesten. Den anderen Figuren ergeht es kaum besser, denn keiner von Ihnen fühlt sich mehr so an wie die Personen, die man kennen und lieben gelernt hat. Artemis ist nur noch eine Karrikatur seines früheren Ichs, Holly reagiert passiv aggressiv und Butler lebt seinen kürzlich entdeckten schwarzen Humor.

Schlussendlich kann ich nur sagen: gut, dass es vorbei ist. Die Trilogie war großartig und der fünfte Band hatte es sogar geschafft, an die glorreichen Zeiten anzuknüpfen. Danach ging es stetig abwärts. Wer kann sollte bei Band fünf aufhören. Wer das nicht schafft, dem wird es mit dem letzten Band leicht gemacht, aufzuhören.
Keine Katastrophe, aber aber nicht wirklich gut, zeigt der Band, dass es nun Zeit ist von dem geliebten Antihelden abschied zu nehmen.
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am 9. März 2013
Lange hatte ich einen Bogen um die als Jugendbücher deklarierten Romane um Artemis Fowl gemacht, bis ich vor einigen Jahren dann doch aus einer Laune heraus den ersten Band gelesen habe. Ich fand ihn auch als Erwachsener wahnsinnig spannend und gleichzeitig sehr humorvoll. Sofort habe ich die weiteren drei der bis damals erschienen Bände verschlungen und seither sehnsüchtig auf das Erscheinen des nächsten gewartet. Die ersten sechs Bücher der Reihe fand ich ausnahmslos grandios (wobei mir der sechste „Das Zeitparadox“ nochmals besonders gut gefallen hat), das siebte („Der Atlantik-Komplex“) hingegen fiel gegenüber seinen Vorgängern deutlich ab. Ich hatte schon die Befürchtung, dass Eoin Colfer die Muse abhanden gekommen ist und ging daher mit gemischten Gefühlen an „Das magische Tor“, mit dem die Artemis Fowl-Serie ihr Ende findet. Meine Bedenken trafen nicht zu - der achte Roman bildet den würdigen Abschluss der Serie! Er beginnt ohne langes Vorspiel von Anfang an sehr spannend und mündet in einem absolut furiosen Finale mit einem - zumindest für mich - überraschenden Ende.

Die Handlung setzt sechs Monate nach dem Vorgänger-Band ein und Artemis schließt gerade erfolgreich seine Therapie wegen des erlittenen Atlantik-Komplexes ab. Dies geschieht gerade zu dem Zeitpunkt, als seine Erz-Feindin, die größenwahnsinnig Wichtelin Opal Koboi, sich durch einen raffinierten Coup aus dem Hochsicherheitsgefängnis befreit, um sich an ihre neue Mission zu machen. Ihr Ziel ist kein geringeres, als die gesamte Menschheit auszulöschen. Zunächst sterben auch einige Angehörige des Erdvolks und auch die Menschen werden auf einen Stand wie nach dem Zweiten Weltkrieg zurückgeworfen. Ausgerechnet auf dem Fowl'schen Familienanwesen will Opal Koboi ihr Werk vollenden und sich zur uneingeschränkten Herrscherin aufschwingen. Hierzu zwingt sie die seit zehntausend Jahren gefangenen Kriegerseelen der Berserker zur Besetzung von verschiedenen Körpern (Menschen, Tieren, toten Terrakotta-Kriegern und toten Piraten). Artemis und seinen Mitstreitern bleibt nur wenig Zeit, Opal Koboi am Ergreifen der Weltherrschaft zu hindern und er riskiert schließlich in einem packenden Finale buchstäblich alles für die Rettung der Menschheit.

Wie man der Story entnehmen kann, ist „Das magische Tor“ das bedrohlichste und finsterste aller acht Artemis Fowl-Bücher, in dem es auch nicht wenige Tote gibt. Der einzigartige Humor von Eoin Colfer garantiert aber, dass man beim Lesen trotz aller düsteren Gefahren und der gerade zum Ende hin Nerven zerreißenden Spannung seinen Spaß hat. Man sollte des Buch nicht lesen, ohne zumindest einige der Vorgänger-Bände zu kennen, da aus diesen einiges vorausgesetzt wird. All die dem Leser gut vertrauten und ans Herz gewachsenen Figuren sind wieder mit von der Partie: Neben Artemis sind dies sein Leibwächter Butler und dessen Schwester Juliet, die Elbe Holly Short, der Zentaur Foaly, Commander Kelp und zahlreiche mehr. Besonders gut hat mir wieder der Zwerg Mulch Diggums gefallen, der erneut eine tragende Rolle hat und zum rechten Moment sich und seine Freunde mit seiner eruptiven Verdauung aus brenzligen Situationen befreien kann. Artemis vierjährige Zwillingsbrüder Myles und Becket tauchen in sehr origineller Funktion auf und gerade der sehr nach Artemis geratende altkluge Myles sorgt für viel Witz und Humor. Schließlich hat sich Eoin Colfer mit Nopal (abgeleitet von „no pal“ für „keine Freunde“) etwas ganz besonderes einfallen lassen. Nopal ist der Klon von Opal Koboi. Man sagt Nopal nach, keinerlei geistige Fähigkeiten oder Gefühle zu haben. Trotzdem kümmern sich Holly und Artemis fürsorglich um den Klon ihrer Feindin.

Gerade diese Gefühle sind Ausdruck für die bemerkenswerte Entwicklung, die Artemis seit dem ersten Band durchgemacht hat. War er anfangs lediglich das große Superhirn, das andere rücksichtslos hinterging, um sie zu bestehlen und Reichtum anzusammeln ohne aber zu echten Beziehungen oder gar Freundschaften fähig zu sein, so hat er sich inzwischen nachhaltig gewandelt. Artemis denkt schon lange nicht mehr nur mit seinem genialen Gehirn, sondern zunehmend auch mit dem Herzen. Einige seiner ehemaligen Feinde sind zu echten Freunden geworden, für die er schließlich Kopf und Kragen wagt.

Einerseits bin ich nun in der Tat traurig, dass mit „Das magische Tor“ die Artemis-Fowl-Serie endet und es kein Wiedersehen mit Artemis Fowl, Mulch Diggums, Holly Short, Butler und all den anderen, die mir als Leser nachhaltig ans Herz gewachsen sind, geben wird. Andererseits freue ich mich aber, dass der Abschluss so gut gelungen ist und vergebe daher gerne fünf Sterne.
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am 28. April 2014
Nachdem ich früher,(mit 14 oder 15) schonmal alle Bücher der Artemis Fowl Reihe gelesen hatte, bin ich ihnen nun immernoch verfallen.
Im 8.buch trifft man fast alle wichtigen Charaktere wieder! Das Buch ist wunderschön, verdammt traurig, wie immer etwas abgespaced, aber absolut genial! ich bin froh, es mir nun doch noch gekauft zu haben. Zwar hab ich mehr als einmal Tränen vergossen, aber dieses Buch zu kaufen hat sich einfach gelohnt. Dennoch sollte man schon die 7 Bücher davor kennen, um mitfühlen zu können.
Schade, dass die Reihe nun vorbei zu sein scheint. Aber es ist definitiv ein gelungener Abschluss!
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am 19. Dezember 2015
Hervorragende Story und ein genialer Vorleser. Ich kenne niemanden, der so gut vortragen kann, wie Rufus Beck. Und weil ich noch drei Wort mehr schreiben muß, damit Amazon diese Rezension annimmt, schreibe ich noch diesen Satz dazu.
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am 2. Dezember 2014
Meine Meinung:
Fast schon etwas wehmütig habe ich den offiziellen letzten band der Artemis-Fowl-Reihe in die Hand genommen. Zwar freut man sich, dass man endlich erfährt, wie es aus geht mit dem Helden, dennoch bleibt auch der Trennungsschmerz zurück. Zu unserem Glück liefert Eoin Colfer hier ein wirklich imposanten Abschluss-Band.

Artemis tritt dieses Mal mit mehr Verstand und Gewissen auf, es ist das erste mal, dass deutlich wird, welche große Wandlung er von band 1 zu Band 8 vollbracht hat. Und es ist toll mit anzusehen, wie auch sein Herz sich öffnet und er positive Gefühle und Ideen zulässt. Als Leser dieser Reihe muss man mittlerweile Holly in selbem Atemzug nennen, wenn man von Artemis spricht. Diese Zwei sind ein wirklich ungewöhnliches tolles Gespann, auch wenn Holly, oder eher zum Glück, sich nie verändert hat in den Bänden, sie ist immer noch die starke, selbstbewusste, gefühlvolle Elfe der ZUP.

Bereits auf den ersten Seiten entwickelt sich ein fulminantes Finale, welches sich tatsächlich bis zur allerletzten Seite zieht und Spannung aufbaut und dann mit viel Magie und Schmerz aufgelöst wird. Zwischen durch Sorgen die Zwillingsbrüder von Artemis für einige Schmunzler und Kopfschüttler, denn die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Wir erfahren auch wie Foaly seine große Liebe kennengelernt hat und um sie bangt, und auch hier schmilzt jedem Leser das Herz, denn dieser Zentaur beweist was wahre Liebe ist.

Doch so rührselig und interessant diese Einwürfe sind, die Schrecklichkeit lässt sich nicht verbergen: Opal ist zurück! Und sie beweist, dass sie der größte Bösewicht der Welt ist. Glaubte man bisher, dass Opal bereits schreckliches getan hat, so wird man hier darauf hingewiesen, dass sie noch herzloser und gemeiner sein kann. Sie geht sogar soweit "sich selbst" zu opfern nur um alle Menschen zu töten. Das Ende wird grausam sein und nicht alle werden überleben, denn ein Held opfert sich um die Liebe zu bewahren.

Ich denke mittlerweile sollte klar sein, dass mich der Schreibstil von Eoin Colfer jederzeit an diese Bücher fesseln konnte.

Fazit:
Ohne viel Drumherum: dieser Band ist ein Must-Read für jeden Artemis-Fowl-Fan! Ein wirklich würdiges Finale für die Reihe und trauriges und schönes Ende zugleich.
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am 5. April 2013
Eigentlich gehören die Hörbücher dieser Reihe meinem nun fast erwachsenen Sohn. Doch wenn man einmal anfängt, ist man gespannt, wie es mit Arti und seinen Freunden vom Erdvolk weitergeht. Dies ist nun anscheinend die letzte Folge. Und plötzlich schreibt der Autor unserem Helden Schwächen zu, die er sonst nicht hatte. Das wirkt ein wenig lieblos dahin geschlunzt und ist der ansonsten in sich sehr stimmigen Reihe nicht angemessen. Trotzdem ist das Hörbuch wieder wunderbar vorgetragen und bis zu seinem überraschenden Ende sehr spannend.
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am 22. September 2013
Ich habe bisher alle AF gekauft und gehört. (Rufus Beck ist wie immer eine Wucht)
Der 8. Band ist wieder einer von den ganz guten. Die Geschichte ist gut konstruiert.
Kleiner Kritikpunkt: Warum Anleihen bei Harry Potter aufnehmen (Zauberer etc.) Hat Colfer nicht nötig.
Man fragt sich, wo er die Ideen bloß immer herholt ;^)
Im Urlaub war es für mich eine Prima Unterhaltung.
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am 9. April 2013
Als Fan der ersten Stunde habe ich mir das Buch ziemlich flott nach dem Erscheinen gekauft.
Der erste Kritikpunkt ist der geringe Umfang, ich habe nicht mal einen Nachmittag dafür gebraucht.
Gut geschenkt; die Fowl Bücher waren noch nie dick.

Die Geschichte selbst fesselt allerdings nicht: Opal Koboi flieht (mal wieder) aus dem Gefägnis mit einem diabolischen Plan im Gepäck, diesmal beinhaltet er die gesamte Meschheit auszulöschen.

Zugegeben der Anfang hält was er verspricht, ganz im Stile der ersten 5 Bände wird die Bedrohung aufgebaut.
Leider geht es dann mit dem Niveau der Geschichte steil abwärts. Der Autor Eoin Colfer saugt sich permanent irgendwelche Ideen aus den Fingern, um die Geschichte vorranzutreiben.
Doof nur, dass die immer wieder im totalen Widerspruch zu den anderen Büchern stehen, was mich als Fan der ersten Stunde besonders frustriert.

Ungefähr nach dem ersten Drittel scheinen Herrn Colfer die Ideen ausgegangen zu sein, der Mittelteil zieht sich wie ein altes Kaugummmi in die Länge.

Na ja das Ende wird wieder besser. Wie die Amazonzusammenfassung unverständlicherweise schon erzählt willl Artemis sich opfern.
Standardmäßig schafft Artemis es gegen Ende jedes Buches mit einem genialen Plan das Ruder noch einmal herumzureißen.
Ohne zu viel zu verraten, diesmal ist der Plan so dämlich, als hätten ihn die Redakteure der BILD ihn sich ausgedacht.
Zudem wird es auf ein paar Seiten zusammengequetscht. Kein wortgewaltiger Showdown, keine dramatischen Szenen (von zwei, drei Sätzchen abgesehen), nichts was dem Abschluss dieser Reihe würdig wäre.

Nun trotz allem, das Ende ist so ziemlich der beste Teil des Buches. Und während der Leser noch dasitzt und das Ende sacken lassen will....
....kommt der Epilog.
Ach, verdammt nochmal.
Warum muss da jetzt noch auf den letzten 15 Seiten überhastet ein Happy End reingepresst werden??
Warum?
Das gesamte Buch wurde mir durch dieses total durchsichtige und platte Happy End verdorben.
Ein Beispiel: Im Laufe des Buches bricht praktisch die gesamte menschliche Zivilisation zusammen, Autos, Telefone, nahezu jede Maschine, kein Strom, kein Internet, keine medizinische Versorgung. Im Epilog wird in zwei Seiten alles wieder gut. Die Leute bauen einfach selber Nahrung an. Das es soo einfach jetzt auch wieder nicht ist, wenn die Meschheit (Zitat Artemis Fowl ein) "in die Steinzeit zurückfällt" (Zitat aus)dürfte jedem klar sein.
Aber nein es muss ja ein Happy End werden.
Und zwar unbedingt ein Disney Happy End, wo auch ja jeder am Ende glücklich ist.

Fazit: Wer die ersten Artemis Fowl Romane mochte wird von diesem Buch bitter enttäuscht.
Der Autor versucht auf Teufel komm raus, seine Serie zu beenden.
Leider hat er das gründlich vermurkst.
Nichts vom Witz und Charme der ersten Teile hat es in diesen Roman geschafft.
Wie es in einer vorherigen Rezension steht, das ist das Ende einer Ära. Leider muss ich sagen: Hoffentlich!! Hoffentlich kommt kein weiteres Buch auf diesem Niveau, die mir die anderen Fowl-Romane im nachhinein vermiesen.
Ruhe in Frieden Artemis Fowl!
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am 26. Juni 2013
Grandioser Abschluss ! ! ! Eoin Colfer übertrifft sich wieder einmal selbst und macht Artemis Fowl erneut zu einem Roman, der aus der Masse der übrigen Fantasyromane hervorsticht. Alles wird aufgeklärt und Sie werden das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen können! Eiegntlich hat dieses Buch noch mehr Text verdient. :)
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