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73 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Erklärung des Urknalls, ein originelles Modell des Universums
Das neue Buch von Roger Penrose ist so wie seine früheren: originell, hochinteressant, brillant geschrieben, erhellend illustriert - und vor allem ein konstruktiver, bleibender Beitrag zu einem schwierigen Problem.

Hier geht es um das Problem des Urknalls: Wie kam es dazu und warum war er so speziell? Eigentlich sind das sogar zwei Probleme, die eng...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2010 von Ruediger Vaas

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Big Bang bleibt mysteriös
Der berühmte Roger Penrose benüht sich dem Leser einen Bild zu verschaffen über Conformal Cyclic Cosmology. Der Mathematik ist sehr kompliziert und wird mehrere Leser abschrecken. Aber mit einem Grundwissen über Kosmologie, Teilchenphysik und Funktionenmathematik, kann man den roten Faden gerade noch erkennen. Leider bleiben am Ende mehr Fragen offen...
Veröffentlicht am 24. Juli 2012 von Huub Hilgenberg


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73 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Erklärung des Urknalls, ein originelles Modell des Universums, 16. Oktober 2010
Von 
Ruediger Vaas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Das neue Buch von Roger Penrose ist so wie seine früheren: originell, hochinteressant, brillant geschrieben, erhellend illustriert - und vor allem ein konstruktiver, bleibender Beitrag zu einem schwierigen Problem.

Hier geht es um das Problem des Urknalls: Wie kam es dazu und warum war er so speziell? Eigentlich sind das sogar zwei Probleme, die eng zusammenhängen, aber von vielen Modellen nicht gemeinsam gelöst werden können.

Bekannt ist, und von Roger Penrose zusammen mit Stephen Hawking bereits in den 1960er Jahren im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie und ein paar recht generellen zusätzlichen Bedingungen bewiesen: Der heute (sogar immer schneller) sich ausdehnende Weltraum muss in der Vergangenheit extrem heiß und dicht gewesen sein. Er entstand im Urknall. Doch wie kam es zum Urknall? Darüber sagt die Relativitätstheorie nichts, sondern sie enthält hier eine "Singularität". Das heißt sie bricht zusammen; sie ist über ihre Gültigkeitsgrenzen hinaus strapaziert. Es gibt aber inzwischen zahlreiche Vorschläge, die Theorie zu erweitern und den Urknall zu erklären. Stephen Hawking hat beispielsweise brillante Vorschläge gemacht - einschließlich einer Entstehung aus dem "Nichts", einer imaginären Zeit oder, neuerdings, dem Kollaps eines Vorläufer-Universums mit umgekehrter Zeitrichtung - siehe: Hawkings neues Universum: Raum, Zeit und Ewigkeit Hawkings neueste Erkenntnisse verstehen: Wie es zum Urknall kam.

Penrose stimmt in dieser Frage nicht mit Hawking überein. Das gilt für ein paar andere grundlegende Fragen ebenfalls - siehe: The Nature of Space and Time (Princeton Science Library). Penrose schlägt nun vor, dass der Urknall nicht der Anfang von allem war, sondern ein Übergang aus einem früheren Zustand des Alls, das kalt und leer war. So wie es künftig wieder sein wird, wenn die Materie und sogar die Schwarzen Löcher zerfallen. Auch dann, so Penrose, entsteht aus dieser Leere wieder eine neue schöpferische Fülle: ein weiterer Urknall. Der Clou dabei ist, dass sich die kalte massenlose Leere und der heiße dichte Urknall mathematisch miteinander identifizieren lassen. Das ist die Hauptthese des Buchs.

Eine konforme Umskalierung sorgt im Rahmen der Relativitätstheorie dafür, dass das Universum einen periodischen Wechsel von Urknall, Ausdehnung, Entleerung, neuem Urknall usw. durchläuft. Das klingt so paradox wie genial: Aber die Umskalierung, die die Kausalität erhält, für die jedoch alle Maßstäbe irrelevant sind, ist nicht kontrovers. Die unerhörte Hypothese von Penrose besagt jedoch, dass dieser mathematische Trick eine physikalische Realität beschreibt. Dazu sind allerdings einige spekulative Zusatzannahmen nötig, die Penrose im Buch ausführlich diskutiert.

Bei diesem Übergang vom - vielleicht unendlich großen - leeren Weltraum zu einem neuen Urknall wird laut Penrose auch die Entropie reduziert, das physikalische Maß für die Unordnung eines Systems. Und das ist das zweite Problem: Der Urknall (und auch unser Universum heute noch) war extrem speziell, d.h. er hatte eine viel geringere Entropie als er hätte haben müssen. Mit anderen Worten: Der Zustand des Universums war (und ist noch) extrem unwahrscheinlich. Wie kam es trotzdem dazu? Auch darauf hat Penrose eine - sehr spekulative - Antwort. Sie hängt mit dem Verdampfen der Schwarzen Löcher zusammen und dem Schicksal der von diesen Schwerkraftfallen verschluckten physikalischen Informationen. Dazu hat Stephen Hawking eine spektakuläre Wette verloren gegeben (ausführlich hier beschrieben mitsamt anderen Urknall-Erklärungsmodellen, auch echten Zeitkreisen, die bei Penrose trotz seines Buchtitels nämlich nicht vorkommen: Tunnel durch Raum und Zeit: Von Einstein zu Hawking: Schwarze Löcher, Zeitreisen und Überlichtgeschwindigkeit).

Penrose widerspricht Hawking und behauptet, die Informationen sind wirklich zerstört. Das freilich steht im Gegensatz zur Quantentheorie, die Penrose aber schon früher mit guten Gründen ebenfalls attackiert hat (The Road to Reality: A Complete Guide to the Laws of the Universe (Vintage)). Trotzdem ist sein Lösungsvorschlag der Entropie-Reduktion - immerhin eine Art Verletzung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik, auch wenn er das nicht ganz so sieht - ziemlich kryptisch und unausgearbeitet. Bedenkenswert jedoch allemal.

Fazit: "Cycles of Time" ist ein intellektueller Genuss für alle, die sich mit Kosmologie schon etwas auskennen. Für Anfänger und solche Leser, die Mathematik scheuen, ist das Buch weniger geeignet. Auch muss betont werden, dass das neue Modell von Penrose keineswegs erwiesen ist. Es ist eine - teils sehr spekulative - Hypothese. Aber sie lässt sich doch überprüfen, wie Penrose am Ende des Buchs deutlich macht. Und sie ist in mancherlei Hinsicht weniger exotisch als konkurrierende Modelle. Vor allem aber ist sie ein prinzipiell neuer Ansatz, der sich von anderen Hypothesen stark unterscheidet und zugleich auf der festen Grundlage der Relativitätstheorie steht. Kurzum: Eine großartige Idee und ein großartiges Buch!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder ein Highlight von Roger Penrose, 10. November 2011
Von 
Dr. Bernd Sonne (Bad Bevensen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es sind wohl immer besondere und empfehlenswerte Bücher, die Roger Penrose geschrieben hat, so auch dieses. Was den Anfang und das Ende unseres Universums betrifft, hat er einen neuen (kontrovers diskutierten) Ansatz. Unter Berücksichtigung des Zweites Hauptsatzes der Thermodynamik hat das Universum am Ende eine maximale Entropie. Wenn die zeitliche Entwicklung des Universums zyklisch sein sollte, dann gilt dies auch für ein früheres Universum, das vor dem Urknall existiert hat. Informationen darüber müssten sich aus den geringen Schwankungen der Hintergrundstrahlung ermitteln lassen. Penrose begründet dies in seinem Buch im wesentlichen mit geometrischen Betrachtungen aus der ART. Im Anhang findet man auch einen mathematischen Ansatz für sein Modell. Er hätte vielleicht auf ein paar Gegenargumente eingehen sollen, zumal nach heutigen Erkenntnissen unser Universum ewig zu expandieren scheint.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Big Bang bleibt mysteriös, 24. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der berühmte Roger Penrose benüht sich dem Leser einen Bild zu verschaffen über Conformal Cyclic Cosmology. Der Mathematik ist sehr kompliziert und wird mehrere Leser abschrecken. Aber mit einem Grundwissen über Kosmologie, Teilchenphysik und Funktionenmathematik, kann man den roten Faden gerade noch erkennen. Leider bleiben am Ende mehr Fragen offen als erhofft, aber so geht das meistens in diesem Wissensbereich. Vieles es außerdem angereichert mit Spekulationen, weil Beobachtungen einfach fehlen und vieles nur mathematisch begründet werden kann.
Für Interessierte empfehlungswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr bemerkenswerte Alternative zum "klassischen" Big-Bang Modell, das die Singularität der ART vermeidet, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cycles of Time: An Extraordinary New View of the Universe (Kindle Edition)
Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich Ende 2013 einen Vortrag von Roger Penrose an der Universität Bonn zum Thema gehört hatte. Ich finde, seine CCC Theorie ist eine sehr bemerkenswerte Variante der "klassischen" Big-Bang Modell, das die Singularitäten der Allgemeinen Relativitätstheorie vermeidet.

Kern seiner Argumentation ist die Entropie. Leider habe ich nicht genug fundiertes physikalisches Hintergrundwissen, um das Buch komplett zu verstehen und seine Theorie wirklich zu beurteilen, aber ich bin fasziniert davon.

Penrose hat mit Stephen Hawking geforscht, was ihm (u.a.) viel Reputation und Glaubwürdigkeit verleiht. Ansonsten würde seine CCC Theorie vermutlich kaum so viel Beachtung finden. Er ist definitiv kein Anhänger des aktuellen Mainstreams, nach meinem Verständins ist er bzgl. der Super-String-Theorien sehr skeptisch, obwohl er wohl auch mit Brian Greene eng befreundet ist, der einer der stärksten Protagonisten der SST ist.

Ich habe die Hoffnung, dass weiter Forschungen inbesondere bzgl. des Cosmic Microwave Background, in naher Zukunft beurteilen lassen, ob an Penrose's CCC Theorie was dran ist oder nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist wirklich sehr spannend, zeigt viele interessante Gedanken auf und ist verständlich geschrieben. Insgesamt handelt es sich aber nicht um leichte Kost und ist zum Einschlafen sicher die falsche Wahl. Vielleicht noch eine kleine Warnung: für Personen, welche nicht das eine oder andere wissenschaftlicher Paper gelesen haben, könnte das Verstehen des Buchs eine Herausforderung werden.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unlesbar!!, 1. April 2012
Von 
PST "A Reader from Germany" (Eislingen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich bin Ingenieur, mit grossem Interesse an Mathematik und Physik, dennoch war das Buch voellig unverstaendlich fuer mich!

Ich weiss nicht, welche Leserschaft Herr Penrose erreichen will, die Vorbildung wie ich sie habe genuegt jedenfalls bei weitem nicht!
Er redet beispielsweise staendig ueber conformal mappings, ohne je zu erklaeren, was damit gemeint ist.( natuerlich kenne ich die normale Definition, aber die Ausdehnung auf das Raum/Zeit Kontinuum kenne ich nicht). Infolge dessen sind die vielen Zeichnungen total nutzlos.
Ein Kernpunkt seiner Ueberlegungen scheint die Entropie zu sein ( ich sage scheint, weil ich es vielleicht nicht richtig verstand...). Dieses an sich nicht einfache Konzept wird durch Mr. Penrose total vernebelt.

Wohl das schlechteste Sachbuch, das ich seit langem gelesen habe!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inhalt, Theorie und Erklärung zum vergessen!, 12. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab das muss mein zehntes Physikbuch sein das ich gelesen hab und mit Abstand das schlechteste.

1) Ohne Mathematik Studium und "Conformal Models" geht gar nichts. Ich hab zwar nach vil grübeln verstanden was Herr Penrose sagen will, aber mich hinterher gefragt warum ich mir die Mühe gemacht habe, sie Punkt 2:

2) Ich hatte dieses Buch gekauft in der Hoffnung eine Erklärung des Themas Zeit (das wohl größte physikalische Mysterium) und einer alternativen Theorie zum Urknall zu bekommen. das seine Theorie nicht anerkannt war, war mir bewusst aber ich erweitere gerne meinen Horizont. Weit gefehlt. Herr Penrose versucht uns offenbar zu verkaufen das ein von ihm erfundenes mathematisches Model auf Basis der von ihm erfunden Diagramme erlaubt das sich ein unendlich ausgedehntes Universum schwumdiwup ein einen Urknall verwandeln kann.
Nur weil Mathematik etwas erlaubt heist das nicht das es physikalisch möglich ist oder Sinn ergibt. Aber erklären will diese Buch auch gar nicht, ausser mit Mathematik.

Kurzum, mathematischer Hokuspokus der rein gar nichts erklärt und auch keine interessante These enthält. Ich würde nicht einmal einen Stern hergeben wenn ich könnte
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stand der Erkenntnisse der Physik, 30. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer die Grenzen dessen, was der Mensch im Mikro- und Makrokosmos heute weiss und wer erkennen will, dass wir erst am Anfang der "Erkenntnis" stehen, der sollte dieses neue Standardwerk der Physik lesen.Mathematik ist dafür nicht zwingend erforderlich. Es ist ein weiterer Beweis für das "anthropische Prinzip", das die theoretische Physik seit einiger Zeit einheitlich postuliert!!
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