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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles kooperatives Abenteuerspiel für 1-4 Spieler mit einer fantastischen Erzählung
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 10:00 Minuten
Auch zu diesem Spiel habe ich mal wieder ein Video erstellt. In den 10 Minuten die man hier immer nur zur Verfügung hat kann man nur eine grobe Übersicht über das Spiel geben, aber ich hoffe, es vermittelt euch dennoch einen guten Eindruck.

Maus und Mystik ist ein kooperatives Abenteuerspiel für 1-4 Personen. Hier...
Vor 18 Monaten von Benjamin T. veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wird schnell Routine - keine Unterhaltung auf lange Sicht
Zunächst möchte ich anmerken, dass mein Urteil nur auf dem Beginn der Geschichte beruht - danach war der Anreiz zum Spiel aufgrund anderweitiger fesselnderer Unterhaltung nicht mehr vorhanden.
Ich habe mir das Spiel zu Weihnachten zusammmen mit den "Legenden von Andor" angeschafft. Beide etwa in der gleichen Preisklasse und dem gleichen Genre...
Vor 10 Monaten von R. W. veröffentlicht


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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles kooperatives Abenteuerspiel für 1-4 Spieler mit einer fantastischen Erzählung, 1. September 2013
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Länge:: 10:00 Minuten

Auch zu diesem Spiel habe ich mal wieder ein Video erstellt. In den 10 Minuten die man hier immer nur zur Verfügung hat kann man nur eine grobe Übersicht über das Spiel geben, aber ich hoffe, es vermittelt euch dennoch einen guten Eindruck.

Maus und Mystik ist ein kooperatives Abenteuerspiel für 1-4 Personen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Features des Spiels:

* Geschichte *
Maus und Mystik besticht vor allem durch seine Geschichte. In anderen vergleichbaren Spielen wie Descent bekommt man vor einem Szenario in wenigen Sätzen grob beschrieben worum es geht und was man eigentlich für ein Ziel verfolgt. In diesem Spiel hier wird jedes Kapitel durch einen längeren Text eingeleitet, am Ende wird die Mission ebenfalls durch einen längeren Text abgeschlossen und auch während einer Mission tauchen immer wieder Texte auf, die neue Situationen beschreiben. Dies sorgt für unglaublich viel Stimmung. Man kann die Missionen alle einzeln spielen. Das funktioniert sehr gut und empfiehlt sich vor allen Dingen, wenn man es nicht immer mit den gleichen Leuten spielen möchte oder kann. Hat man aber eine feste Runde, so empfiehlt es sich bei Mission 1 anzufangen und sich dann durch alle 11 Missionen zu spielen, denn so erzählt das Spiel seine ganze, absolut bezaubernde Geschichte, rund um diese Truppe Mäuse, die früher mal Menschen waren und die sich auf eine abenteuerliche Mission begeben.

* Spielablauf *
Im Geschichtenheft ist immer vorgegeben, wie eine Mission aufgebaut ist. Es gibt insgesamt acht Spielpläne, die alle doppelseitig bedruckt sind. Einmal zeigen sie den oberirdischen Teil der Burg, einmal den unterirdischen, der "Mausewelt". Davon werden in der Regel 3-4 aufgebaut, man zieht eine Begegnungskarte und platziert die entsprechenden Gegner auf dem Spielpan. Dann wählt man die vier Mäuse, die man in dieser Mission spielen möchte, manchmal gibt ein Szenario allerdings bestimmte Konstellationen vor. Im Geschichtenheft sind außerdem noch etwaige Sonderregeln oder Sonderverstärkungen vorgegeben.
Jeder Figur im Spiel, sowohl die Helden, als auch die Gegnergruppen haben kleine Initiativkarten. Diese werden gemischt und dann auf einem extra Brett ausgelegt, wodurch die Reihenfolge die Figuren festgelegt wird. Wenn gegnerische Figuren an der Reihe sind werden alle Figuren die noch auf dem aktuellen Feld vorhanden sind aktiviert. Diese Initiativleiste finde ich persönlich sehr gelungen.
Ein Raum ist immer dann geschafft, wenn sich keine gegnerischen Figuren in ihm befinden. Dann muss eine Maus auf ein spezielles Feld gehen und mit einer Aktion "erkunden" und dann können sich alle Mäuse in den gleichen Raum bewegen. Befindet sich ein Raum mit passenden Durchgang angrenzend bewegen sich alle Mäuse dorthin, in vielen Fällen wird aber einfach das Spielfeld umgedreht und die Mäuse klettern z.b. in die Küche hinauf oder Fallen in einen Wassergraben. Manchmal hat die Gruppe auch die Wahl eine Nebenmission zu machen oder einfach zum nächsten Feld durchzumarschieren. Die Entscheidung ob man die Nebenquest macht oder nicht ist dabei keineswegs obligatorisch. Sie kann einem durchaus später helfen, aber es kann auch sein, dass sie einem das Genick bricht. Warum seht ihr gleich

* Kämpfe *
Die Kämpfe sind relativ einfach. Man schaut welchen Angriffswert man hat und würfelt entsprechend viele Würfel. Nahkämpfe treffen zu 50%, Fernkämpfe zu 33%. Würfelt man Käse, bekommt man man Käse, welchen man benötigt um Spezialfähigkeiten zu aktivieren. Beim Verteidigen schaut man, wie hoch der Verteidigungswert ist, würfelt entsprechend viele Würfel und jedes Schild hebt einen Treffer auf. Bleiben noch Treffer übrig, bekommt man Schaden. Die meisten Gegner haben nur einen Lebenspunkt, die Mäuse 3-4. Würfeln die Gegner bei Angriff oder Verteidigung Käse kommt entsprechend viel Käse aufs Käserad. Liegen dort 6 Käse kommt eine Sonderverstärkung ins Spiel. Entweder ist auf der Bedrohungskarte angegeben um welche Gegner es sich handelt. In manchen Szenarien sind auch im Geschichtenheft Spezialverstäkrungen angegeben, etwa wenn Brodie die Katze sich auf Mäusejagd macht. Jedesmal wenn das Käserad voll ist wird der Seitenmarker eins weitergeschoben. Pro Kapitel stehen nur eine bestimmte Anzahl an Seiten zur Verfügung, bevor man verloren hat, so dass dadurch Druck und Spannung entsteht und man den aktuellen Fortschritt immer berücksichtigen muss, wenn man z.b. überlegt ob noch Zeit für eine Nebenquest ist. Hat eine Maus keine Lebenspunkte mehr ist sie übrigens nicht tot sonder lediglich "gefangen genommen" udn wird wieder befreit, wenn alle Gegner besiegt sind. Wurden alle Mäuse gefangen genommen, hat die Gruppe jedoch verloren.

* Spielerzahl *
Das Spiel ist für 1 - 4 Spieler freigegeben und es funktioniert auch tatsächlich in jeder Spielerzahl gleich gut, da man einfach immer so spielt, als wäre man zu viert. Dadurch ist das Balancing nie in Gefahr und auch z.B. Paare, die hauptsächlich zu zweit Spielen können viel Freude mit dem Spiel haben, da man sich nicht immer zusätzliche Spieler suchen muss, um ein tolles Spielgefühl zu haben. Es ist auch nicht doof wenn man es mit weniger Spielern spielt, wie es ja bei so manch anderem Spiel der Fall ist.

* Altersfreigabe *
Das Spiel ist ab 7 Jahren freigegeben. Das heißt aber nicht, dass siebenjährige es alleine Spielen können, aber sie können auf jeden Fall mitspielen. Von den Regeln her ist es nicht superkompliziert, aber auf jeden Fall zu komplex für siebenjährige. Aber allein die Geschichte ist sehr kinderfreundlich und lädt zum Mitspielen ein. Je nach Spielerfahrung können die Kinder schon mehr oder weniger selbstständig mitspielen. In dem Spiel wird sehr viel gewürfelt. Wenn man den Kindern also die meisten Entscheidungen abnimmt und ihnen sagt was sie jetzt am besten tun sollten und sie einfach alles auswürfeln lässt haben sie allein am Würfeln sehr viel Spass. Wer Kinder in dem Alter hat, wird das bestätigen können.

* Spieldauer*
60-120 Minuten würde ich veranschlagen, je nach Mission. Für die erste Mission habe ich mit neuen Spielen schonmal durchaus 2 1/2 Stunden gebraucht, spätere Missionen waren in weniger als 60 Minuten absolviert. Viel länger sollte es eigentlich nie Dauern.

* Schwachpunkte *
Leider hat das Spiel auch ein paar Schwachpunkte, die nicht unerwähnt bleiben sollen. Zum Einen ist die Zahl der Gegner sehr gering. Meistens kämpft man einfach gegen Ratten und Kakerlaken. Hin und wieder kommt noch eine Spinne oder ein Tausendfüßer dazu und das wars. Das ist auf Dauer etwas ermüdend und repetetiv wenn man "schon wieder" ein paar Ratten vermöbeln muss. Ab und zu kommen ein paar Spezialgegner dazu, aber man kann nur hoffen, dass die Erweiterung ein wenig mehr Abwechslung reinbringt. Durch kreative Ideen für ein paar nette extras wird diese Schwäche übrigens ein wenig abgemildert, z.B. die Krähe auf dem Hof, die nach den Mäusen pickt wenn sie einen Stern bei der Bewegung würfeln (gilt auch für Gegner) oder die Ratten im Festsaal gegen die man verkleidet eine Art Pokerrunde spielen kann.
Darüber hinaus ist das Regelwerk zwar eigentlich ganz gut, aber es gab bisher in jedem Spiel ständig Situationen, die dann doch wieder im Regelheft nachgeguckt werden musste, weil sie einfach unklar und unintiuitiv waren. Schaut man mal in der Spieledatenbankd Boardgamegeek finden sich dort auch seitenweise Regelfragen, was bei einem eigentlich eher als seicht einzustufenden Spiel etwas unglücklich ist. Schägt man dann nach findet man auf die meisten Fragen eine Antwort, allerdings finde ich es immer komisch wenn in einem Regelheft ein Satz zu finden ist der in etwa lautet "wie das dann gehandhabt wird, machen die Spieler einfach unter sich aus".

====
Fazit
Maus und Mystik ist in erster Linie ein sehr amtosphärisches Spiel, dem man seine US-herkunft schon beim Auspacken anmerkt. Man bekommt keine billigen Pappmarker wie ähnlichen deutschen Spielen geliefert, sondern wunderschön modellierte Figuren, die direkt zum Lospielen einladen. Die Geschichte ist sehr gut gemacht, durchaus tauglich für Kinder, ohne dass das Spiel ein Kinderspiel wäre, im Gegenteil. Ich persönlich mag das Spiel sehr gerne und werde sicher die ganze Kampagne mindestens einmal durchspielen.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Dungeoncrawler für die ganze Familie, 9. September 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Schon beim Auspacken merkt man, dass da wirklich ein Verlag (okay, eher sogar zwei) viel Liebe reingesteckt hat. Es gibt schöne Mäuse- und Gegner-Minis und spezielle Würfel (von denen man sich manchmal mehr wünschen würde). Auch die Spielbrett-Elemente und die Brettelemente mit den Fortschrittsmarkern sind schick anzusehen und die vielen Illustrationen von John Ariosa passen sich gut in das Setting ein und vermitteln einen guten Eindruck von der Spielumgebung.

"Spielumgebung" ist direkt ein gutes Stichwort, denn M&Ms Hauptanliegen ist es - wie bei eigentlich allen PHG-Spielen - eine interessante Geschichte zu erzählen. Ehrlich, das ist mir bei noch keinem anderen Verlag in dieser Konsequenz aufgefallen. So hat man es zwar augenscheinlich mit einem klassischen Dungeon-Schnetzel-Spiel zu tun, aber es gibt ein eigenes Storybuch "Trauer und Erinnerung", wo man sowohl mehr zum Spielhintergrund erfährt, als auch die Geschichten und Sonderregeln der einzelnen Kapitel dargestellt bekommt.

Dieses Buch hat nach dem Prolog (der Hintergrundgeschichte) elf Kapitel, durch die man sich spielen kann. Das ist wirklich clever gemacht, denn nach jedem Kapitel ist die Motivation hoch, sich direkt in das nächste Kapitel zu begeben, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Ich habe bisher 5 Kapitel gespielt und muss mich echt zurückhalten, nicht im Missionenbuch weiterzulesen - Contenance, Moritz, Contenance!

So spielen die Spieler kooperativ die Geschichte um Prinz Collin und seine Gefährten aus, die allesamt zu Mäusen verwandelt wurden, um der Gefangenschaft der bösen Vanestra und ihrer Spießgesellen zu entkommen und - im Idealfall - diese aus dem Schloss zu vertreiben. Kooperativ ist hier in seiner reinsten Form zu verstehen - alle Spieler spielen gemeinsam nicht gegen einen der Spieler, der eine Art "Dungeonmaster" spielt, sondern man spielt gemeinsam gegen das Regelwerk.

An Mäusecharakteren gibt es den Anführer Collin, den Strolch Finger, den Mystiker Maginos, den Tüftler Rex, die Heilerin Tilda und - später im Spiel - die Schützin Lily.

Die einzelnen Mäuse haben neben Werten für Angriffsstärke, Verteidigungsstärke, Gelehrsamkeit und Geschwindigkeit noch Spezialfertigkeiten, eine Startausrüstung und je nach ihrer Klasse zu Beginn einer, später mehreren, Fähigkeiten. Ausrüstungsgegenstände uhd diese Fähigkeiten sind es dann auch, die es dem Spieler gestatten, seine Maus im Laufe der gesamten Story zu verändern und individueller zu gestalten.

Wie man es bei den Heidelbergern (und ihren Partnern von FFG oder PHG) gewohnt ist, ist das Regelwerk übersichtlich gestaltet (auch wenn die klassische Regelzusammenfassung auf der letzten Seite des Regeln fehlt) und auch die Übersetzung ist eine runde Sache geworden, ich habe keinerlei Riesenhacker entdecken können.

Sowohl Kampf als auch Aufbau und Entwicklung der Kapitel sind wirklich einfach zu erlernen, nach dem ersten Kampf hat man raus, wie die Maus läuft und wenn man bei gegnerischen Würfeln keinen allzu großen Käse würfelt, sollten die Missionen auch gut schaffbar sein.

Eine Besonderheit dieses "gegen das Spiel spielen" ist die, dass man M&M auch alleine spielen kann. In den Missionen sind zumeist vier Mäuse beteiligt, die unter den teilnehmenden Spielern aufgeteilt werden - dabei kann es sich auch um einen Solo-Spieler handeln.

Das in meinen Augen wirklich einzige kleine Problem besteht darin, dass es zu wenige unterschiedliche Gegner gibt. Ich hätte da wirklich lieber noch etwas mehr Krabbelzeug gehabt, das sich den tapferen Mäusen in den Weg gestellt hätte. Die Ratten und auch die Spinnen und Tausendfüßer hat man recht schnell über und wünscht sich mehr Abwechslung. Aber Erweiterungen sind ja schon in der Mache. Da sollte doch diese kleine Scharte locker ausgewetzt werden.

Fazit: Ein schnuffiger Dungeon-Crawler, der aufgrund der putzigen Maus-Optik auch für jüngere Spieler zu empfehlen ist. Sowohl hartgesottene Kerkermetzler, als auch ihre 6jährigen Töchter können sich hier gemeinsam an einen Tisch setzen und die possierliche Mäusebande durch vielerlei Gefahren navigieren. Damit trifft es ziemlich zielsicher eine Marktlücke, denn familientaugliche Spiele mit Fantasy-Bezug gibt es nicht gerade wie Sand am Meer. Zudem ist die ganze Chose wirklich liebevoll aufgemacht, durch das übersichtliche Regelwerk gut zu erlernen und es macht einfach Spaß. den fiesen Ratten zu zeigen, wo die Maus die Locken hat!

P.S.: Mein Dank geht an die Heidelberger, dass ich endlich mal in einer Rezension das Wort "schnuffig" verwenden konnte.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maus und Mystik, 19. August 2013
Von 
T. Koch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Länge:: 6:02 Minuten

In Maus und Mystik, dem neuen Spiel des Heidelberger Spieleverlages von Jerry Hawthorne erleben bis zu 4 Spieler gemeinsam eine haarsträubende Geschichte. In Mäuse verwandelt muss sich das Gefolge um Prinz Collin gegen Insekten, Spinnen und die Hauskatze erwehren. Die insgesamt 11 Abenteuer lassen sich dabei in Form einer Kampagne oder als einzelne Szenarien von rund 60 bis 90 Minuten Dauer bestreiten. Der Einstieg in Maus und Mystik ist dabei überraschend einfach, die Geschichte durchweg fesselnd. Das begeisternde Spielprinzip ist sowohl für unerfahrene Spieler als auch für hartgesottene Haudegen geeignet. Wer mehr wissen will findet eine kurze Zusammenfassung des Spiels im Video.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung für Familien, 2. Oktober 2013
Von 
Patrick Saal (Anröchte) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Ich will das Spiel nicht in der epischen Breite beschreiben, wie es die anderen Rezensenten sehr gut gemacht haben. Das Spiel ist mit einer einfachen Spielmechanik versehen, hat sehr übersichtliche Regeln im Grund und ausgezeichnetes Spielmaterial. Die Alterangabe ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Ich habe selber einen siebenjährigen Sohn, der das Spiel begeistert mitspielt, aber natürlich noch nicht jede Regel verinnerlichen kann. Man sollte sich darüber klar sein, dass für die Regeln der einzelnen Szenarien ein Erwachsener zwingend dabei sein muss; nur wenige Jungen in dem Alter sind in der Lage, den eigenen Charakter inklusive der Fertigkeiten komplett zu überblicken und sich alles selber durchzulesen. Aber da die Mechanik sehr einfach gehalten ist, tut das dem Spießfluss keinen Abbruch - im Gegenteil. Die Entscheidungen sind sehr offensichtlich, sodass hier auch keine kleinen Einsteins gefragt sind, sondern vielmehr ein einfaches überlegen der Spieler völlig ausreicht. Durch die wirklich sehr schöne Geschichte, die im Laufe des Spiels immer weiter vorgelesen und entwickelt wird, haben Menschen aller Altersklassen eine Menge Spaß beim Spielen.

Ich habe lange kein Spiel mehr mit meinem Sohn und meiner Frau gespielt, dass so schön gestaltet und so toll gemacht war. Neue Spieler sind schnell eingwiesen und können im Prinzip auch ohne vorhergehende Erfahrungen direkt ins Abenteuer einsteigen. Als kooperatives Spiel gibt es auch entweder nur gemeinsam gewinnen oder aber gemeinsam verlieren. Ich bin absolut begeistert und kann es allen Familien und Brettspielbegeisterten uneingeschränkt empfehlen. Einziger Wehrmutstropfen ist natürlich die etwas längere Spielzeit - wir kommen in der Regel mit 60-90 Minuten nicht hin.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wird schnell Routine - keine Unterhaltung auf lange Sicht, 9. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Zunächst möchte ich anmerken, dass mein Urteil nur auf dem Beginn der Geschichte beruht - danach war der Anreiz zum Spiel aufgrund anderweitiger fesselnderer Unterhaltung nicht mehr vorhanden.
Ich habe mir das Spiel zu Weihnachten zusammmen mit den "Legenden von Andor" angeschafft. Beide etwa in der gleichen Preisklasse und dem gleichen Genre. Leider muss ich sagen, dass neben der langen Einarbeitungsphase, die manchen abschrecken mag, auch der Spielspaß zumindest bei uns nicht lange vorhielt. Es gibt viel zu wenig Gegnertypen und Kampfstrategien.
Positiv ist die schön geschriebene Geschichte hervorzuheben. Als Märchen und für kleinere Kinder - sofern ältere beraten - gut geeignet. Auch die Idee des doppelseitigen Spielplans ist gut - zwingt die Gruppe jedoch zu gemeinsamem herumlaufen, da sie nur gemeinsam auf einer Seite stehen kann.
Allerdings kann das Spiel in den Augen von mir, meinen Geschwistern, Freunden und der WG nicht gegen die "Legenden von Andor" bestehen. Kaufempfehlung in diesem Falle für das Konkurrenzprodukt.
Erweiterungen insbesondere durch andere Gegner mit besonderen Fähigkeiten und der Möglichkeit zu individuellerem Handeln könnten dem Spiel neuen Reiz verleihen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An sich kein schlechtes Spiel, aber..., 2. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
...die Anleitung ist ein Witz. Die einfachsten Dinge werden dermaßen kompliziert erklärt, dass sich niemand mehr auskennt. Wenn man das Spiel dann irgendwann einmal TROTZ der Anleitung verstanden hat, macht es durchaus Spaß.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich für das eigentliche Spiel und für die Basisregeln diverse YouTube - Anleitungen anzusehen und die Anleitung nur dann zur Hand zu nehmen, wenn Detailfragen auftauchen.
Ich hätte an sich die volle Punktzahl gegeben, aber die - sicherlich gut gemeinte - Anleitung verkompliziert dermaßen, das ich die Punkte abgezogen habe.
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5.0 von 5 Sternen Klasse Brettspiel mit Suchtpotenzial, 23. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Da holt man nichts ahnend seinen besten Kumpel zu einem Spieleabend ab und bekommt direkt einen Karton in die Hand gedrückt mit dem Statement: „Planänderung, wir zocken heute Abend das hier!“. Nachdem ich dann auch meinen verwunderten Gesichtsausdruck wieder ablegen konnte und mir den Karton genauer beschaute, dachte ich nur: „Was zur Hölle ist Maus & Mystik?“ und begann erst mal den Text auf der Rückseite zu lesen um mir einen Eindruck dessen zu verschaffen, was die Spielerunde und mich erwarten würde. Was das war, könnt ihr hier lesen.

Boxtext:
„Das Abenteuer wartet!“ – In Maus & Mystik schlüpfen die Spieler in die Rolle von Helden, die dem guten König Andan treu geblieben sind – doch um aus den Fängen der Zauberin Vanestra zu entkommen, müssen sie sich in Mäuse verwandeln! Mit Mut und Geschick müssen sie sich durch die nun riesenhafte Burg kämpfen, die durch die vielen Schergen Vanestras schon gefährlich genug wäre. Doch lauern auf unsere winzigen Helden noch ganz andere Gefahren. Unter den Abenteurern sind der tapfere Prinz Collin mit seinem flinken Schwert, Rex Balgor, der hünenhafte Schmied, der greise Gelehrte Maginos und die barmherzige Tilda, die Heilerin des Königshofs. Jeder Einzelne von ihnen muss sein Bestes geben, um den König zu finden und ihn zu warnen. Die Mäusehelden müssen schlauer als die böse Königin Vanestra sein, um deren Schwachstellen zu besiegen.

Maus & Mystik ist ein kooperatives Abenteuerspiel, in dem die Spieler zusammenarbeiten müssen, um als Mäusehelden ein bedrohtes Königreich zu retten. Sie müssen sich einer Unzahl von Gegnern wie Ratten, Kakerlaken und Spinnen stellen und natürlich dem größten Schrecken von allen: dem Kater Brodie. Maus & Mystik ist ein völlig neuartiges Spiel, mit dem die Spieler in eine faszinierende, interaktive Welt eintauchen. Jede Partie erzählt eine wundersame Geschichte, welche die Spieler aktiv mitgestalten. Unterwegs können die Mäuse kostbaren Käse sammeln, um mächtige neue Fertigkeiten zu lernen und so selbst gegen die gefährlichsten Feinde zu bestehen.

Maus & Mystik ist das ideale Paket für gemütliche Spieleabende im Kreise der Freunde oder der Familie. Es ist Spiel und Märchen zugleich und bietet jeder Spielrunde spannende Abenteuer, über die sie noch Jahre später reden werden. Vorausgesetzt, alle kommen durch …

Die Aufmachung:
Die Frontseite des quadratischen Kartons ziert eine sehr schön gestaltete Illustration die eine bösartig anmutenden Kater (Brodie) und einige unerschrockene Mäuse in Kampfmontur beschreibt.
Oben rechts in der Ecke steht in großen und zur Thematik passend gewählten Schrift Maus und Mystik.
Wenn man den Deckel abnimmt bestätigt sich der Eindruck, der sich beim Hochheben des Karton sofort einstellt, denn das Gewicht hat seinen Grund, setzt es sich doch aus insgesamt:
1 Regelheft; 1 Geschichtenbuch; 5 Mausminiaturen; 15 Gegnerminiaturen; 1 Schicksalstafel; 8 doppelseitigen Spielplanteile; 28 Fähigkeitskarten; 71 Suchkarten; 18 Begegnungskarten; 6 Heldenbögen; 5 Aktionswürfel und 3 Stanzbögen mit Markern zusammen.
Die Anleitung ist übersichtlich und enthält soweit alle Regeln, welche für das Spiel erforderlich sind. Diese sind ausführlich erklärt und gut verständlich. Im Geschichtenbuch werden die einzelnen Szenarios/Abenteuer die unsere Mäusehelden bestehen müssen ausführlich beschrieben, wobei etwaige Sonderregeln, welche nur für das jeweilige Szenario Anwendung finden ebenfalls kurz abgehandelt werden. Die Szenarios/Abenteuer sind jede für sich allein Spielbar, jedoch in der Reihenfolge im Geschichtenbuch als Kampagne spielbar, was den Charakteren erlaubt ihre Fähigkeiten immer weiter auszubauen. Die Figuren, Würfel und Marker, ebenso wie die Spielpläne sind mit sehr viel Liebe zum Detail gefertigt so dass es dem Spieler leicht fällt in die Welt von Maus & Mystik einzutauchen. Da die Schicksalstafel größer ist als der Karton wurde diese in zwei Teilen aufgeteilt, die sich wie zwei große Puzzlestücke miteinander zu einer Tafel verbinden lassen. Alle Teile für sich genommen sind schon echte Hingucker. Zusammengenommen bilden die Bestandteile eines der am schönsten designten Brettspiele die mir je begegnet sind.

Die Regeln:
Die Regeln setzen sich aus einer Vielzahl von kleinen Regelsammlungen zusammen, welche die unterschiedlichen Aspekte des Spiels behandeln. Da gibt es zum Beispiel die Regeln für die Bewegung, welche genau beschreiben wann Felder aneinander grenzen und wann nicht, wie schnell und weit ein Charakter sich bewegen darf. Das es Bereiche gibt die nur über bestimmt Pfade zu erreichen sind und andere, die man umgehen muss. Das es Pfade gibt die mehr Bewegungspunkt für eine erfolgreiche Durchquerung gibt als Andere und das Gewässer wie Flüsse oder Kanäle über Strömungen verfügen, welche die Bewegungsrichtung beeinflussen.
Natürlich werden auch die Regeln für den Kampf, das Erforschen und allgemeinen Handlungen in ähnlich komplexer weise erklärt. Die Regeln mögen auf den ersten Blick etwas verwirrend erscheinen, doch bei genauerer Betrachtung stellt man schnell fest das sie logisch und leicht zu merken sind. Wenn die Spieler mit den Regeln vertraut sind, kann es auch schon losgehen.

Zu Beginn liest einer der Spieler den Prolog vor, damit die Spieler ein Gefühl für Maus & Mystik bekommen. Anschließend können die Spieler, sofern sie das beiliegende Geschichtenbuch „Trauer & Erinnerung“ nicht als Kampagne spielen wollen, ein Kapitel/Abenteuer auswählen. Ist die Wahl getroffen, darf sich jeder Spieler einen der Mäusehelden als Charakter aussuchen, sollten weniger Spieler als in der Kampagne erforderliche Mäusehelden mitspielen, so muss einer oder mehrere Spieler weitere Mäusehelden steuern.
Ist die Wahl der Mäusehelden getroffen, werde über den zu jeder Figur gehörenden Heldenbögen die entsprechende Startausrüstung zusammengesucht. Zudem darf sich jeder Spieler aus dem Stapel der Fähigkeitskarten eine Karte aussuchen, welcher der Klasse seines Charakters entspricht.
Jetzt wird noch schnell das Spielfeld gemäß der im Kapitel beschriebenen Anordnung aufgestellt und schon kann es losgehen. Die Initiativkarten jedes Helden und jedes Gegners werden zusammengelegt, gemischt und in der Reihenfolge wie sie aufgedeckt werden auf der Schicksalstafel im dem dafür vorgesehenen Bereich einsortiert. Schon steht fest, in welcher Reihenfolge Spieler und Gegner agieren. Noch schnell den Sanduhrmarker und den Endemarker auf die laut Kapitel vorgesehenen Felder gelegt, die Gruppenausrüstung im Sammelfeld, sowie die Stapel für Begegnungs- und Suchkarten entsprechend auf der Schicksalstafel platziert und schon ist das Abenteuer bereit. Das Spiel erfolgt rundenbasiert, wobei die Reihenfolge durch die Anordnung der Initiativkarten wie oben beschrieben festgelegt wird. Ob ein Spieler sich zuerst Bewegen, angreifen oder eine freie Handlung durchführen will bleibt ihm überlassen, während für die Gegner hier strikte Regeln herrschen. Wie weit eine Bewegung, eine Angriff oder eine freie Handlung erfolgreich ist, entscheiden die Würfel. Entsprechend seiner Fähigkeiten darf jeder Charakter eine bestimmte Anzahl an Würfeln würfeln. Schilde stehen für Abwehr, Schwerter für Angriff, die Zahlen für Bewegungspunkt, die Sterne für Erfolgsproben und die Käsestücke für, naja, Käsestücke. Auf jeder Seite der insgesamt fünf Würfel können zwei oder mehrere dieser Symbole stehen. Das mag anfangs verwirren, doch es werden für den jeweiligen Wurf nur die Symbole berücksichtigt, die zu Aktion passen. Auf diese Weise benötigt man keine 20 oder 30 Würfel sondern nur die beiliegenden fünf. Für jedes Käsestück welches ein Gegner würfelt, wird ein Käsestück in die Uhr auf der Schicksalstafel gelegt. Auch wenn kein Gegner mehr auf dem aktuellen Spielfeld ist und der letzte Held seinen Zug gemacht hat, wird ein Käsestück der Uhr hinzugefügt. Wenn eine Uhr komplett ist, werde die Käsetücke heruntergenommen und der Sanduhrmarker um eine Position nach oben geschoben. Ist der Sanduhrmarker auf dem gleichen Feld wie der Endemarker bevor das Missionsziel erreicht ist, endet das Spiel und die Spieler haben verloren. Für jedes volle Käserad, das in der Uhr liegt, bekommen die Gegner Verstärkung. Da es sich um ein Koop-Spiel handelt, können die Spieler nicht einzeln gewinnen sondern nur als Gruppe. Gewonnen ist das Spiel dann, wenn ihr das Missionsziel erreicht, bevor der Sanduhrmarker auf dem Feld des Endemarkers liegt. Wird die ganze Gruppe gefangengenommen oder der Sanduhrmarker erreicht das Feld des Endemarkers, ist die Partie für die Spieler verloren.

Mein Fazit:
Die angegebenen 60-90 Minuten Spielzeit/Spielspaß sind eine gnadenlose Untertreibung. Schon das erste Kapitel hat deutlich länger in der Spielrunde benötigt, was aber angesichts des riesigen Spaßfaktors weder aufgefallen ist noch gestört hat. Der Funfaktor bei diesem Spiel ist enorm groß, was vor allem an der liebevollen Gestaltung liegt. Jedes einzelne Element dieses Spiels ist mit sehr großer Detailverliebtheit umgesetzt worden und das macht Sinn, denn wenn man sich die Regeln durchließt, begreift man schnell das die vielen kleinen Details nicht nur der Optik und der Atmosphäre zuträglich sind, sondern auch eine Funktion haben. Ob es die dezenten aber gut sichtbaren roten und gelben Linien sind, die angeben ob der Pfad möglich ist oder nicht, die Pfeile die angeben, wie leicht oder schwer der Pfad zu durchschreiten ist, oder einfach nur die Fußabdrücke die als Startposition für die Gegner gelten ohne dabei das Gesamtbild der hervorragenden Grafiken zu zerstören.
Hier hat jemand mit sehr viel Liebe und Herzblut ein Familienspiel entwickelt das wirklich Spaß macht. Es ist zwar ab sieben freigegeben, jedoch empfiehlt es sich mit einem Erwachsenen zu spielen, da die Regeln für Kinder ab sieben Jahre wohl noch nicht wirklich zu erschließen sind.
Der Spielspaß ist für Jung wie Alt garantiert und da Erweiterungen und weitere Spielbücher angekündigt sind, sollte der Spielspaß auf lange Zeit gesichert sein.
Für mich definitiv eines der schönsten Brettspiele die ich seit Jahren in den Händen halten durfte.
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5.0 von 5 Sternen Kinderspiel?, 18. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Ich gebe zu, als ich zum erstenmal etwas von "Maus und Mystik" gelesen habe, war genau das mein Gedanke, weshalb das Spiel für eine Zeit wieder von meinen Radar verschwand.

Maus und Mystik wird meistens als " Kinderspiel" abgetan, was meiner Meinung nach absolut nicht Zutreffend ist.
Das Spiel macht jüngeren Spielern sicherlich aufgrund der Thematik viel Freude, aber das trifft genauso auf erwachsene Menschen zu,die dem Fantasybereich nicht abgeneigt sind.

Gerade am Anfang ist das Spiel in Sachen Spielfluss, Regelfragen usw leider alles andere als geeignet für Kinder.
Das liegt wohl grösstensteils am etwas unvorteilhaft gestalteten Regelwerk, dass manche Fragen offen lässt und Anfangs häufiges Nachschlagen und rumblättern notwendig macht.
Das Thema selber finde ich sehr stimmig, das Material, die Zeichnungen sowie Bilder der Karten Charaktere usw ist sehr stimmungsvoll und mit viel liebe zum Detail umgesetzt worden. Die Geschichte wird packend erzählt, wir freuen uns schon darauf zu erfahren wie es weitergeht. Mit bemalten Figuren macht das ganze gleich nochmal mehr Spass, sofern man die Zeit dafür aufbringen kann;)

Die ersten Spielrunden verloren wir bis jetzt im übrigen gnadenlos, der Faktor Zeit macht die Kapitel recht knackig und wir waren ehrlichgesagt etwas buff als wir schon im 2-3 Raum ins Stolpern kamen. Wir werden unsere Charaktere nun nocheinmal geziehlt ausrüsten,auf einander abstimmen und uns eine Taktik überlegen um das erste Abenteuer samt Bonusraum zu meistern.

Ein klasse Spiel, ganz klar:
5 Sterne
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartige Ideen - und große Schwächen, 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Wir sind Vielspieler und große Freunde von kooperativen Spielen. Daher war klar: Maus und Mystik wird uns gefallen.
Alleine die Aufmachung des Spieles ist dann auch großartig. Viele liebevoll gestaltete Figuren, eine niedliche Geschichte, durchdachte Ausrüstung, Hintergrundgeschichten, Sonderfertigkeiten...
Man spielt Mäuse und kämpft sich durch vielfältige und gut designte Karten, gegen Ratten, Kakerlaken, Spinnen, einen Kater und und und. Über Erfolg und Misserfolg entscheiden die Würfel. Dadurch ist der Glücksfaktor recht hoch. Es spielt sich dabei aber jede Maus ein wenig anders. Manche sind eher passiv im Hintergrund, andere stehen immer in der ersten Kampfreihe. Oft kann man durch die Positionierung der Mäuse das Verhalten der Gegner beeinflussen - und durch die Wahl der richtigen Maus und Sonderfertigkeit das Würfelglück "erzwingen". Von Zeit zu Zeit jedoch macht eine ungünstige Initiativen-Reihenfolge das ganze Taktieren etwas zu Nichte. Da wird man dann eher vom Spiel gesteuert, als selber aktiv zu spielen.

Das Beste ist, dass man die Geschichte wirklich als Kampagne, zusammenhängend und aufeinander aufbauend, erleben kann. Und Entscheidungen und Erfolge der Vergangenheit können einen Einfluss haben auf das aktuelle Spielgeschehen! Einen solchen Mechanismus gibt es nur in ganz ganz wenigen Spielen.

In der Summe also wäre es also ein sehr nettes Spiel. Auch für Vielspieler dank der netten, fortlaufenden Geschichte. Auch für Familien, da viel über Würfel passiert und man nicht Rundelang im Voraus planen und taktieren muss.

ABER: es kommt einfach kaum mal richtiger Spielfluss auf. Ständig muss man im Geschichtenbuch nachlesen, ob es nun in dem Raum, dan man gerade betritt, evtl. irgend eine Sonderregel gibt. Dann muss man noch daran denken, dass auch so manche Maus ihre ganz eigenen Sonderregeln hat. Auch die Ausrüstung der Mäuse bringt natürlich Besonderheite (=Sonderregeln) mit sich - die teilweise eigene Kapitel im Regelbuch haben (Traube z.B.). Oh, und so manches Kapitel hat nochmal eigene Kapitel-Sonderregeln. Die dann in einigen Räumen doch nicht gelten... oder abgeändert werden...
Dann muss man sich z.B. noch merken, welche Maus in welchem Raum schon erfolgreich nach Beute gesucht hat. Denn dann darf sie das in diesem Raum nicht mehr. Da man aber manche Räume mehrfach betritt (und dazwischen den Spielplan umgedreht hat), ist es sehr schwer sich das übersichtlich zu markieren. Und im Spiel ist keine Hilfe vorgesehen. Bleibt also entweder ein gutes Gedächtnis, oder man regelt das für sich lockerei und so Pi mal Daumen (so machen wir es nun).

Leider fehlen auch einfach immer mal wieder Regeln bzw. sind zumindest mir unklar.
Beispiel 1: der Zug einer Maus besteht immer aus einer Bewegung und einer weiteren Aktion (z.B. Kämpfen oder Beute suchen) - Reihenfolge egal. Es ist aber nirgendwo beschrieben, ob die Bewegung ein MUSS ist. Darf meine Maus nun auch stehen bleiben? Oder muss ich z.B. eine taktisch perfekte Position wieder aufgeben? Muss ich dann trotzdem auf ihre Bewegung würfeln (gleich im ersten Kapitel gibt es einen Raum, bei dem das wichtig ist!)? Was, wenn sie sich nicht regelkonform bewegen kann (weil sie z.B. auf einem Feld mit zu vielen Gegners steht, von dem sie sich nicht wegbewegen darf)?

Beispiel 2: Im zweiten Kapitel ist die Gruppe getrennt und es gilt, eine einzelne Maus zu befreien. Diese befindet sich in einem Raum, in den man immer wieder neue Gegner stellt, während die anderen Mäuse noch auf dem Weg dorthin sind. Leider steht dann nirgendwo, ob und wie und wann sich diese Gegner bewegen, angreifen etc. Vermutlich ist angedacht sie so zu handhaben, als wären sie im selben Raum wie die restliche Gruppe. Nur eben durch die Regelung mit "bewegen sich zur nähesten MAus" gehen sie anfangs immer auf die eine, isolierte Maus zu. Wirklich stehen tut das aber nirgendwo. Was geschiet, wenn die Mäuse dann im Nebenraum sind und so eine Maus aus der größeren Gruppe näher an diesen Gegnern ist als die isolierte MAus? Wechseln die Gegner dann den Raum? Was, wenn so viele Gegner auf dem Eingang dieses raumes stehen, dass die Mäuse es nicht betreten können? Dürfen sie den Raum dennoch betreten? Wenn ja, auf welchem Feld stehen sie? Wenn ich die Gegner in diesem Raum immer aktiv agieren lasse, gelten dann in den übrigen Räumen dennoch die Regeln für "alle Gegner bereits besiegt"? Wenn Gegner gleicher Art dazu kommen, wo lege ich die Initiative Karte hin? Wenn Verstärkungen kommen, stelle ich die auch in den Raum mit der isolierten Maus? Wenn ich in einem anderen Raum "gierige Kakerlaken" bekomme, werden die Kakarlaken in diesem entlegenen Raum dann auch gierig? (Nebenbei: es gibt einen Unterschied zwischen gierigen und hungrigen Kakarlaken...)

Beispiel 3: die Sonderfertigkeit einer Maus erlaubt es, einer anderen den Befehl zu einer zusätzlichen Aktion zu geben. In welcher Initiative Phase findet diese statt? Wenn die Maus, der ich den Befehl gebe, z.B. betäubt ist, kann ich ihr dennoch einen Befehl geben? Wenn die Befehl gebende Maus niedergestreckt ist, kann sie dennoch Befehle geben (das kostet die Bewegung, normalerweise wird die Bewegung bei niedergestreckt aber zum Aufstehen hergenommen - es steht aber nirgendwo, ob ich nicht auch einfach liegen bleiben darf!)?

Es gäbe noch weitere Beispiele (alleine in den aller ersten Kapiteln). Und dabei lasse ich mich noch gar nicht über die feinen Unterschiede zwischen hungrig und gierig bzw. betäubt und niedergestreckt aus...

Zusammen mit dem Wust an Sonderregeln, dem ohnehin nicht besonders übersichtlichen Regelbuch, und dem dann doch oft eher monotonen Spielverlauf (Raum entdecken, alle Gegner töten, evtl. bissl Heilen oder Gegenstände suche, nächster Raum), muss ich leider zwei Sterne abziehen. Wer sich aber an Sonderregeln, die man alle paar Minuten nachschlagen muss (praktisch jedes Mal wenn man einen neuen Raum betritt oder einen neuen Gegenstand findet), nicht groß stört, darf ruhig einen Stern drauf packen. Ist vermutlich auch nicht mehr als bei anderen Dungeon-Crawler (habe kein anderes Spiel dieser Art ernsthaft gesüielt). Und wem schlechte geschriebene Regelbücher nichts ausmachen, wer dann kein Problem hat einfach selber einfache Regeln zu erfinden, wo es keine offiziellen gibt, der kann sogar den fünften Stern wieder verteilen. Denn von der Aufmachung, der Story, von der Stimmigkeit, vom Balancing her, ist Maus und Mystik ein großartiges Spiel. Und das Spielmaterial (Figuren, Pläne, Gegenstände...) ist auch einfach großartig!
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5.0 von 5 Sternen Schönes Spiel, 26. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HE477 - Maus und Mystik (Spielzeug)
Es ist ein wirklich schönes Brettspiel und dazu noch kooperativ. Noch schöner wird es allerdings, wenn man die Miniaturen bemalt (Was gar nicht so schwer ist wie man glaubt!).
Die Geschichte ist sehr schön erzählt und es macht einfach Spaß gemeinsame Abenteuer zu bestehen. Das Spielprinziep ist eigentlich recht einfach, aber die Anleitung macht den Einstieg nicht gerade leicht.
Ich habe mir dafür eine kleine "Kurzanleitung" geschrieben, so hat man die wichtigsten Sachen schneller zur Hand und einen groben Überblick. Was ich auch sehr hilfreich finde, wenn man das Spiel längere Zeit nicht gespielt hat.
Wer möchte kann sich die Anleitung von meiner Homepage (Natürlich kostenlos!) runterladen.
Hier: [...]

Ich freu mich schon auf die Erweiterungen und kann das Spiel nur jedem empfehlen.
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Heidelberger HE477 - Maus und Mystik
Heidelberger HE477 - Maus und Mystik von Heidelberger Spieleverlag
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