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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein feines Spiel für 4-9 Kreative ab 8 Jahren., 9. September 2013
Von 
B. Barth - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Game Works 163015 - Pixelstücke, Brettspiel (Spielzeug)
Pixelstücke führt uns zurück in die tiefsten 80er^^, als grobe Pixel noch das Ein und Alles bei Computerbildern waren :). Denn auch hier gilt es mit Hilfe von begrenzt vorhandenen, einzelnen quadratischen Punkten Bilder zu erschaffen, die einem vorgegebenen Begriff ähneln.

In (2er-)Teams (mit den Farben Weiss, Grau, Rot und Schwarz) unterteilt, versuchen die Spieler den Mitspielern den gezogenen Begriff darzustellen, indem sie auf ihrer magnetischen Raster-Tafel (je Farbe 2, nur schwarz kommt mit Dreien daher f. eine Variante) mit Hilfe von 20 schwarzen und einem roten "Pixel" sowie einem roten Pfeil (um auf Besonderheiten hinzuweisen) dem gewünschten Bild Gestalt verleihen.
Je nach Begriff oder eigenem kreativen Lauf^^, gelingt dies recht leicht oder man möchte schier verzweifeln (wie soll ich "Torero" mit 20 Punkten darstellen?!?! *g*).

Alle Spieler (Teams) dürfen gleichzeitig ihr Bild erstellen, sobald aber einer fertig ist (oder meint fertig zu sein^^), gibt er dies bekannt und dreht die 30sek.-Sanduhr um. Nun haben noch alle soviel Zeit, um ebenfalls ihr Werk zu beenden.
Hiernach fängt ein Teamspieler (weiss) an (derjenige von beiden, der weniger Pixel ver"baut" hat) und legt sein Kunstwerk offen hin, damit alle es sehen können.
Nun müssen die Mitspieler erraten, um was es sich handelt - innert 30sek.!

Gelingt dies nicht, deckt der Teamkollege sein Bild auf und wieder haben alle 30sek. Zeit. Wird das Bild immer noch nicht richtig benannt, wird nun der rote Hinweis genannt, der auf der Karte unter dem schwarzen Begriff steht.
Kommt nun immer noch niemand auf des Pudels Kern, wird der Begriff offengelegt, aber niemand erhält Punkte.

In jedem positiven Falle erhält der Spieler, der den Begriff erraten hat einen Punkt und der entsprechende Gestalter des Bildbegriffs. Falls der Begriff erst durch den Hinweis erraten wurde, erhält nur der Spieler, der es erraten hat einen Punkt.

Für Abwechslung sorgt das Spiel nicht nur durch die vielfältigen Begriffskarten (auf jeder Karte sind zudem 2 Begriffe zu erarbeiten), sondern auch durch das Durchwechseln der Teamspieler. Denn immer wenn eine Begriffskarte von allen Spielern erledigt wurde, wechseln die Spielertafeln den Platz um eins nach links und somit auch die Teamzugehörigkeit der Spieler :)! So werden auch vermeintlich starke und/oder schwache Künstler immer wieder neu kombiniert!

Das Spiel endet, sobald eine vorgegebene Anzahl an zuvor herausgelegten Begriffskarten gelöst wurde. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Rundum ein solides Mehrspieler-Partyspiel. Man muss das kreative Gestalten natürlich ein wenig mögen (siehe Identik (Meisterwerke), Pictionary & Co.), aber durch die Pixelei kommen eigentlich auch die weniger versierten Zeichner ins Spiel, denn hier kommt es in erster Linie auf die Idee des Umsetzens an^^.
Das Material bedarf besonderer Erwähnung, kommt doch schon die kompakte Schachtel mit ihrem ordentlichen Gewicht auffällig daher. Die Schaumstoff-Siegpunktwürfel muss auch erstmal jemand erfinden *G*. Die Rastertafeln für die Spieler liegen gewichtig in der Hand und die Magnete arbeiten wunderbar mit den vielen Pixeln zusammen, da verrutscht gar nichts. Alles sehr wertig produziert.

[Wir danken Asmodee / GameWorks für die Bereitstellung des Testexemplars!]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Revival der Vierecke, 12. Februar 2014
Von 
Tim Koch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Game Works 163015 - Pixelstücke, Brettspiel (Spielzeug)
Pixelstücke
Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe von „Man ist so alt…“. Heute möchte ich euch ein Element aus der Steinzeit des Computerzeitalters näherbringen: Die Pixel. Während die geistig jungen unter euch ihre ersten Videospielerfahrungen wohl noch mit diesen kleinen, viereckigen Gesellen gemacht haben, kennen die auch körperlich Jungen nur noch Full-Ultra-Mega-4D-Vission in mehr Farben als ein durchschnittlicher Mann überhaupt benennen kann. An dieser Stelle könnte ich nun schriftlich ausführen, dass heutzutage keinerlei Fantasie oder Kreativität… aber lassen wir das lieber. Da greife ich doch besser ins Spielregal und beweise allen Jungspunden in einer Partie Pixelstücke, dass ein Fußball wirklich nur aus einem Pixel bestehen kann. Zumindest theoretisch.

Genau darin besteht nämlich unsere Aufgabe in Pixelstücke (Laurent Escoffier und David Franck / Asmodee). 4 bis 9 Spieler versuchen schlicht, eine Vielzahl von Begriffen mit so wenigen schwarzen Vierecken wie möglich zu „zeichnen“ beziehungsweise die Kunstwerke der Mitspieler zu erraten.

Minimalismus als Etappenziel
Als „Zeichenunterlage“ dient uns bei Pixelstücke eine magnetische Spielertafel worauf wir die passenden Pixel platzieren. Gleichzeitig bestimmt die Farbe der Tafel mit wem wir in dieser Runde zusammen spielen. Wobei „zusammen“ eigentlich vielmehr „gleichzeitig“ heißen müsste. Denn wir „zeichnen“ zwar den gleichen Begriff, Punkte bekommt aber nur derjenige, dessen Kunstwerk erraten wird. Und sein Bild zuerst der staunenden Menge vorstellen darf derjenige, der am wenigsten Pixel verwendet hat. Minimalismus ist also angesagt. Zumindest in Grenzen. Den wird mein 1-Pixel-Fußball nicht erraten, darf der nächste Spieler sein Werk präsentieren. Der hat vielleicht nicht nur mehr Pixel sondern auch gleich noch das rote Viereck oder den Pfeil verwendet. Beide Elemente zählen zwar gleich mehrere Pixel, ermöglichen aber eine Verdeutlichung des Begriffs.

Sollte auch dies nicht ausreichen um dem begriffsstutzigen Auditorium die richtige Lösung aufzuzeigen gibt es zum Abschluss sogar noch einen Hinweis. Der könnte in meinem Fall etwa „Sport“ lauten. Auf diesem Weg kann zumindest das Publikum noch einen Punkt abgreifen, der aufstrebende Künstler geht allerdings leer aus. Wurde eine vorgegebene Anzahl an Karten durchspielt wird der eifrigste Punktesammler zum Sieger ernannt.

Fazit
Das Fazit beginne ich heute einmal mit dem bei mir ansonsten eher stiefmütterlichen behandelten Material. Und das hat seinen Grund. Denn ebenjenes ist bei Pixelstücke wirklich sehr gut gelungen. Alleine das Gewicht der Box spricht dabei Bände. Dafür sind in erster Linie die 9 magnetischen (und sehr robusten) Tafeln verantwortlich, aber auch Karten liegen in durchaus reichlicher Stückzahl bei. Die Größe der Pixelquadrate ist dabei so gewählt, dass selbst motorisch unbegabtere Spieler damit zurechtkommen sollten.

So, dann kommen wir mal zum Spiel. Dabei gleich vorweg: Ich mag keine Zeichenspiele. Künstlerisch bin ich leider vollkommen unbegabt, meine Zeichnungen dienen allenfalls zur Belustigung der Mitspieler, keinesfalls aber zum Erwerb von Punkten. Gut also, dass ich bei Pixelstücke weder Bleistift noch Wasserfarben schwingen muss. Obwohl Pixelstücke ein Zeichenspiel bleibt liegt der Fokus hier vielmehr auf abstraktem Denken, auf dem finden unerwarteter Lösungen. Einen Fußball schlicht mit dutzenden Quadraten zu zeichnen mag zwar eindeutig sein, aber nur selten zum Sieg führen. Dann lieber nur wenige Quadrate verwenden und auf das Beste hoffen. Umso mehr Spaß macht es, wenn ein Spieler das abstrakte Werk tatsächlich errät. In solchen Fällen entfaltet Pixelstücke seine ganze Wirkung und löst allenthalben Begeisterung aus. Allerdings habe ich durchaus auch andere Gruppen kennengelernt. Eine gewisse Kreativität sollte bei den Spielern schon vorhanden sein um nicht nach dem „Zeichnen“ das große Schweigen zu erleben.

Wer ein vollkommen anderes und außergewöhnliches Zeichenspiel sucht, der sollte sich "Pixelstücke" auf jeden Fall anschauen. Um wirklich sein volles Potential zu entfalten sollten allerdings mindestens 5, besser 6 Spieler anwesend sein.

@Spielfreude.blogspot
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Game Works 163015 - Pixelstücke, Brettspiel
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