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am 10. Januar 2000
Es ist selten geworden, dass eine Gruppe aus dem Bereich der härteren Klänge schon mit ihrem Debütalbum so dermaßen einschlägt, dass der Name fortan in aller Munde ist und sich alle anderen in diesem Genre agierenden Combos an ihr messen lassen müssen. Eben einen solchen seltenen Coup landeten In extremo 1998 mit ihrem Erstling "Weckt die Toten", der zum einen einen neuen Musikstil, den Mittelalter-Metal, im Handumdrehen etablierte und ihn zugleich so perfekt zelebrierte, dass er bei Anhängern verschiedenster Musikrichtungen Anklang fand. So kommt es, dass sich auf In extremo-Konzerten Metaller, Gothics, Mittelalterverehrer und auch "ganz normale" Leute in Friede und Eintracht zusammen finden. Das Erfolgsrezept: man nehme einen Haufen alter überlieferter Stücke aus dem Mittelalter, die dazugehörigen ausgefallenen Instrumente (die man notfalls selbst baut), die Originaltexte in heute kaum verständlichem Mittellhochdeutsch, -spanisch oder Latein, bastele sich dazu noch einige kernige Songs in ähnlichem Stil und vermische diese dann mit fett abgemischtem Gitarrengebratze, saftigem Drumsound und einem mal aggressiven, mal gefühlvollen Gesang. Das alles zusammen ergibt einen eingängigen Sound, der die Herbheit und Spontanität mittelalterlicher Klänge gekonnt mit modernen Metal-Elementen verbindet. Ein Meilenstein der metallsichen Musikgeschichte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. Juni 2004
Für mich ist "WECKT DIE TOTEN" das eindeutig beste Album überhaupt, da es Rock und Mittelalter so blendend kombiniert, dass man es einfach immer wieder hören muss! Knallhart kommt direkt am Anfang mein Lieblingssong "AI VIS LO LOP", aber auch der Rest, einfach super! EIN MUSS !
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am 22. März 2006
Mein zweites IE-Album, und wenn ich mich Recht entsinne das erste auf dem die Jungs so richtig abrocken (vorher war noch richtig Mittelalter - hatte auch was! ;).
Die Platte beinhaltet eine schöne Auswahl an unterschiedlichen Tracks, die vom Kracher (zB. 'Hiemali Tempore', 'Vor Vollen Schüsseln') über langsamere, cleverere Stücke (zb 'Palästinalied', 'Rotes Haar') bis zur genialen Hymne 'Villeman Og Magnhild' alles bietet, was das Herz des Mittelalterfans begehrt.
Neulinge werden sich logischerweise erstmal an den Sound gewöhnen müssen, und das gilt nicht nur für In Extremo Neulinge, sondern auch für solche, die die Band von anderen Alben her kennen. Aber ich kann hier aus eigener Erfahrung sagen, das gibt sich, und spätestens beim dritten 'Villeman Og Magnhild' ist man verloren :)
Wirklich missfallen könnte dieses Album übrigens eventuell denjenigen, die so richtig auf die ganz neuen IE-Werke ('Sieben', 'Mein Rasend Herz') abfahren, denn da geht es härter, moderner, knüppelnder, und leider zum großen Teil auch stupider zu.
Allen anderen: Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 6. Oktober 2013
Die CD ist eine einzige, gelungene Hommage an Ougenweide; dies wird auch eindrucksvoll durch die Neuinterpretation von "Totus Floreo" verdeutlicht.
Die Instrumentierung auf der CD provoziert andauernd Vergleiche mit "Ohrenschmaus" und "Eulenspiegel", jedoch wurde immer wieder 1-2 Pfund Rock hinzugepackt
Sehr gelungene Scheibe
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am 9. Januar 2014
Hört von den Vaganden, die ihr Glück in der Hölle fanden....Behangen mit Fetzen und Schellen, die so laut wie Hunde bellen...Ihr Lachen ist Sturm und Gewitter...Feiern und Zechen bis kommt, der tödliche Schnitter...Verehrt und angespien sind sie bekannt im ganzem Land...Von allen IN EXTREMO...genannt!

IN EXTREMO:
1995 im Jahre des Herrn aus der Taufe gehoben. Dank einiger Besetzungsumgestaltungen kam die Band nicht so richtig in die Puschen. Doch dann eroberten sie 1997 die Herzen, auch im Fernsehen, durch die Sendung DAS FESTIVAL DER SPIELLEUTE, in der sie 1998 königlichen Status erhielten.

1998 erschien dann ihr Debut WECKT DIE TOTEN!.

Nun ja...also nicht wirklich Debut. Denn schon 1996 erschienen die Single AM GALGEN und die Studioalben IN EXTREMO (1997), von Fans liebevoll "Die güldene" genannt, und 1998 dann HAMELN in Eigenproduktion.

Doch bei WECKT DIE TOTEN! hatten die smarten "Spilleyt" einen Plattendeal bei Vielklang!

Ihre neue Mischung aus mittelalterlicher Mucke, gekreuzigt mit Rock und Heavy Metal schlug 1998 ein wie "Die heilige Handgranate von Jerusalem" und inspirierte andere Bands zu Wechselgängen. Schlagwerk, Bass, E-Gitarren sowie der Gebrauch von mittelalterlichen Instrumenten, bliesen sie die Skeptiker zurück in den Orkus. Als himmlicher Frontmann der Verdammtem singt, krakehlt und lacht DAS LETZTE EINHORN (der eigentlich Michael Rhein heißt) sich und seine Spießgesellen auf den Olymp der Mittelalterszene.

BESETZUNG:
Das letzte Einhorn - Gesang & Cyster
Dr. Pymonte - Dudelsack & Schalmei
Flex der Biegsame - Dudelsack & Schalmei
Yellow Pfeifer - Dudelsack & Schalmei
Thomas der Müntzer - E-Gitarre
Morgenstern - Schlagzeug
Die Lutter - Bass

LIEDGUT:
1. Ai vis lo lop
2. Stella Splendens
3. Hiemali Tempore
4. Rotes Haar
5. Villeman og Magnhild
6. Como Poden
7. Palästinalied
8. Vor vollen Schüsseln
9. Maria Virgin
10. Totus Floreo
11. Der Galgen
12. Two söstra

MEINE FAVORITEN:
Schon der Opener AI VIS LO LOP stampft sich durch Hirn; Zeit zum Pogen. Mit ROTES HAAR und VOR VOLLEN SCHÜSSELN, den bekanntesten Liedern von Francois Villion (1431-1463),zeigen uns die Recken, daß Liebe und Tod Themen des täglichen Mittelalters waren. VILLEMAN OG MAGNHILD beschert eine Reise zu den Wikingern und das PALÄSTINALIED eine hitzige Fahrt ins zerrüttete heilige Land. AM GALGEN ist DIE sarkastische Erhängung schlecht hin. Abgeschlossen mit TWO SÖSTRA, einem skandinavischem Rachelied. Wobei, alle Lieder sind klasse: Heilig, unheilig, nihilistisch; sprich: Mittelalterlich!

PERSÖNLICHE BEMERKUNG:
Als achtjährige Göre sah ich auf einem Mittelaltermarkt, des Jahres 1999, die Jungs von IN EXTREMO zum ersten Male. Die Stadt Wuppertal (NRW), in der Nähe Remscheid/Solingen, bleibt in meinem Gedächtnis, mir brummen heute noch die Ohren!

BEWERTUNG:
5 wegweisende Sterne für dieses 45:40 minütige Album. Von geschickten Musikern verwoben. Wer auf Rock und Heavy Metal steht, sollte unbedingt mal reinhören!

FAZIT:
Daß mir Kunde tat von tuivelischer Minne, so seyet gesagt, haltet ein paar Goldrandtaler freye, parat!

Das heißt auf Deutsch so viel wie: Kaufenkaufenkaufen!
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am 30. Mai 2004
in Extremo aus berlin sind schon längst kein "Insider-Tipp" mehr, sondern haben sich mit den jahren zu einer der führensten deutschen Rockbands entwickelt.
Der Mix aus Metal, Punk und mittelalterlichen liedgut wirkt diabolisch und tanzbar zugleich. Songs wie "Hiermali Tempore", "Ai vis lo lop" oder das sehr Midtempo gehaltene, mit älteste deutsches Lied "Palästinalied", unterstreichen In Extremos kunst, altes aktuell erscheinen zu lassen. Auch die Ballade "Rotes haar" kann überzeugen und im Mittelalter hätte es wohl jeder troubadour geschafft, seine liebste für sich zu gewinnen.
Auch das instrumental "Stella Splendens" weiß mir zu gefallen und das sehr düstere "Two Soestre" klingt wie, als würde man sich inmitten eines mittelalterlichen Hexenritt befinden.
Wahnsinn
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am 22. November 2000
Das beste Album von In Extremo wie ich finde die Kompositionen sind Hard aber doch melodisch (Ohrwurmgefahr). Vorallem das Palästinalied muß einfach jeder mal gehört haben (einfach Genial) auch Live is die Band eine der besten die ich bisher gehört und gesehen habe. Meine EMPFEHLUNG: unbedingt kaufen!!!
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am 11. Juli 2013
Das Mittelalter fasziniert die Menschheit auch noch über 500 Jahre nach seinem Ableben. Es sind die Ritter und Landsknechte, Räuber und Helden, Herzoge und Kreuzfahrer, Päpste und Mönche, Zigeuner und Muslime, Gaukler und Feuerspucker und nicht zuletzt die einfachen Bauern und Bürger, die nach wie vor für ein lebendiges und höchst interessantes Bild jener Epoche in unseren Köpfen sorgen. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten stoßen auch die Musiker zu dieser Gruppe an Berufen hinzu, die für uns Mittelalter symbolisieren. Es waren Corvus Corax, die bereits Anfang der 90er Jahre Dudelsack, Schalmei, Davul, Trumscheit, Drehleier und noch so einige andere alte Instrumente mehr oder weniger mittelalterlicher Herkunft in die moderne Gesellschaft brachten und gezielt mit alten, überlieferten Texten aus aller Herren Länder verbanden. Zugleich kam es in den 90ern auch zu einem Aufblühen der Mittelaltermärkte in Deutschland. Einem Mann namens Michael Robert Rhein, genannt „Das Letzte Einhorn“, kam dann der alles entscheidende Geistesblitz. Er führte seine Mittelaltergruppe In Extremo (zu Deutsch: zur Vollendung hin). mit einer befreundeten Rockband zusammen. Das Genre des Mittelalter Rock war geboren. In Extremo waren dabei von Beginn an eher im härteren Spektrum der Rockmusik, nahe sogar am Metal, anzusiedeln, und das sind sie immer noch. Harte Gitarrenriffs und donnerndes Schlagzeug verleihen der Musik zusätzliche Kraft – und Lautstärke. „Weckt die Toten!“ war deshalb ein guter Name für das 1998 erschienene Debütalbum In Extremos als Mittelalter- Rock- Band.
Wäre man überkritisch, könnte man aus heutiger Sicht die mangels Investitionsetat sehr schlicht (nein, nicht "schlecht") ausgefallene Produktion bemängeln. Doch gerade jene verleiht dem Album eine gewisse Natürlichkeit, Ursprünglichkeit. Und wirklich schlecht ist die Hörqualität ja beileibe nicht: Schon der Eröffnungstitel AI VIS LO LOP (Sprache: Altprovencialisch) kracht nach akkustischem Start ganz gehörig. Selbiges gilt für Lieder wie das rifflastige HIEMALI TEMPORE (Latein), das im Winter als fröhliches Trinklied nicht fehlen darf, aber mit Sicherheit auch im Sommer Stimmung macht, oder das ebenfalls lateinisch verfasste Traditionsstück TOTUS FLOREO, das eher mit einer gewissen Leichtigkeit besticht. Apropos Sprachen: Von denen finden sich auf „Weckt die Toten!“ gleich sechs an der Zahl. Eigendichtungen waren damals noch nicht die Sache der siebenköpfigen Band; vielmehr werden Walter von der Vogelweide, Francois Villon, die Carmina Burana und diverse Volkslieder bearbeitet.
Mit Nummer 5 der Titelliste, nämlich VILLEMAN OG MAGNHILD (Altnorwegisch), das sich zu einem Konzertklassiker (als stetiges Abschlusslied) gemausert hat und wohl einen jeden mitreißt, folgen die ganz großen Höhepunkte der Platte: COMO PODEN (Altspanisch) erweist sich dabei als schnell, hart und aggressiv, während das PALÄSTINALIED (Mittelhochdeutsch) eher in langsamerem Tempo gehalten ist, dabei aber auch hart und richtig fesselnd daherkommt. Als weiterer herausstechender Titel wäre DER GALGEN zu nennen; eine deutschsprachige Neuinterpretation eines englischen Volkslieds und – wenn man Berichten glauben darf – die erste Rocknummer, die die Sieben je live gespielt haben. Anspieltipps sind so ziemlich alle Titel, sei es die gelungene Villon- Adaption VOR VOLLEN SCHÜSSELN oder das zweite altspanische Lied namens MARIA VIRGIN. So erschließt sich eine für ein Erstlingswerk in sich erstaunlich stimmige Platte, die ohne Aussetzer daherkommt. Einzig ROTES HAAR (ebenfalls nach Villon) reißt nicht ganz so sehr mit; die schöne Schalmeienmelodie von STELLA SPLENDENS, welche auch Corvus Corax schon interpretierten, hätte man zumindest mit etwas Perkussion versehen und so auch über die schnell beendete Spielzeit von 1: 18 Minuten hinaus verlängern können. Zum Schluss formieren sich die Spielleute sogar zum Männerchor und singen gemeinsam das düstere TWO SOSTRA, die zweite altnorwegische Nummer. Auch für genügend Abwechslung ist also gesorgt.
In den folgenden Jahren und mit mehr und mehr Alben auf dem Buckel haben sich In Extremo immer ein Stückchen weiterentwickelt, sind dabei aber ihrem Stil grundsätzlich treu geblieben. Einem Stil, den man mit „Weckt die Toten!“ fand; so kann das Album als ein Meilenstein der Musikgeschichte und Wegweiser für das neue Jahrtausend gelten. Der Albumtitel spricht für sich: Wenn es im Himmel Musik gibt, so glaubt man, dann ist In Extremo sicher dabei. Jene Band hat aber nicht nur die Toten geweckt, sondern auch die Begeisterung vieler – gerade junger – Menschen am Mittelalter. Bravo!

Punkte:

Ai vis lo lop (4,5 / 5)
Stella Splendens (3,5 / 5)
Hiemali Tempore (4,5 / 5)
Rotes Haar (3 / 5)
Villeman og Magnhild (5 / 5)
Como Poden (5 / 5)
Palästinalied (5 / 5)
Vor vollen Schüsseln (4,5 / 5)
Maria Virgin (4,5 / 5)
Totus Floreo (4 / 5)
Der Galgen (5 / 5)
Two sostra (4 / 5)

Schnitt: 4.3

Anspieltipps: eigentlich alle
Höhepunkte: Villeman og Magnhild, Como Poden, Palästinalied, Der Galgen
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am 12. Juni 2003
"Weckt die Toten" ist meiner Meinung nach das bisher (dato 2003) beste Album von InExtremo.
Ich besitze das Album nun schon seit 2 Jahren und jedesmal wenn ich die CD wieder mal anhöre werde ich wieder "süchtig" nach diesem Sound und die CD bleibt für längere Zeit im Player..;)
Alles in allem eine perfekte Symbiose aus mittelalterlicher Musik und Metal/Rock Elementen. Genial !!!!
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am 5. März 2001
Dieses Album ist das Beste was ich mir in den letzten Jahren gekauft habe. In Extremo schafften es mittelalterliche Melodien mit neuzeitlichen Musikstilen zu verbinden!!! Einfach nur supergeil.
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