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147 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fast perfekte NX....
Da dies jetzt meine 4. Rezension zu einer Samsung NX hier auf Amazon ist, vorab noch der Hinweis, daß ich einige Referenzen zu vorherigen Modellen vornehme und die Änderungen der NX300 zu den Vorgänger aufliste. Im DSLR Forum habe ich eine Art Rolling Review incl Bilder in den letzten Wochen eingestellt, wer also mehr lesen will...

Erster...
Vor 16 Monaten von Tjobbe veröffentlicht

versus
31 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich Top, aber leider mit Schwächen !
Ich hatte mir die NX300 als kleinere Zweit-Cam zusätzlich zu meiner dicken Nikon gekauft.

Top-Argumente waren das geniale Retro-Design der Samsung und der große APS-C-Sensor, der eine hervorragende
Bildqualität verspricht.

Was Makro und Landschaft und Objekte angeht ist die Bildqualität eigentlich auch sehr gut.
Jedoch...
Vor 13 Monaten von Marc-andre Broecher veröffentlicht


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147 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fast perfekte NX...., 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da dies jetzt meine 4. Rezension zu einer Samsung NX hier auf Amazon ist, vorab noch der Hinweis, daß ich einige Referenzen zu vorherigen Modellen vornehme und die Änderungen der NX300 zu den Vorgänger aufliste. Im DSLR Forum habe ich eine Art Rolling Review incl Bilder in den letzten Wochen eingestellt, wer also mehr lesen will...

Erster haptischer Eindruck: schlicht sehr gut

Etwas detailierter kann man sagen, dass durch das breitere Display mehr Platz für einen ausgeprägteren Griff vorhanden ist und man die NX300 fast ähnlich gut in der Hand hat wie die NX20. Die NX200 fällt dagegen ab, die NX1000 hat durch das niedrigere Gewicht ein ähnlich gutes Handling, fühlt sich aber bei weitem nicht so wertig an.

Stichwort Wertigkeit: noch mal eins rauf gegenüber der NX200/210 , die Belederung fühlt sich durchaus hochwertig an und die NX300 liegt satt in der Hand. Ich hatte heute abend mit dem 85mm keine Probleme im Handling, es geht sogar fast einhändig (!). Die Kamera finde ich sehr gut ausbalanziert. Die Aufnahmen mit dem 60mm Makro gelingen genauso gut wie mit der NX20.

Display: mit 3.3" sehr gross und wie immer als AMOLED mit satten Farben und auch bei Sonne noch ordentlicher Sicht. Bei der NX300 ist das Display jetzt klappbar (90° bzw 45°) und als TOuchscreen ausgelegt, der wie man erwarten kann sehr gut anspricht. (allerdings manchmal auch zu gut, weil man sich bei der Handhaltung daran gewöhnen muss nicht zufällig auf den unteren linken "Menü" Button zu kommen und im Setup zu landen). Durch das grosse Display macht auch die Bildbearbeitung jetzt spass, da man mittels TOuch sehr gut die Bilder in der Kamera nachbearbeiten kann. Durch die Verbesserte Performance -man munkelt von einem quad code mit Tizen OS- ist jetzt auch die komplette RAW Konvertierung in der NX300 möglich und auch qualitativ sinnvoll, denn da hat Samsung wophl den grössten Sprung gemacht.

Bildqualität: die bisherigen 20Mpix Samsung NX waren bei RAW Verarbeitung schon immer sehr gut bis etwa ISO3200 nutzbar, fielen aber bei der KAmerainternen JPEG Verarbeitung teils deutlich gegenüber der Konkurrenz ab. Da ist die NX300 klar besser. Der Vorteil der RAW's gegenüber JPEG ist meiner ansicht nach nur noch 1/3-2/3 Blende und ist mit generell etwa bis ISO5000/ISO6400 noch ordentlich nutzt bar.
Grund: die JPEG Engine lässt sich jetzt feiner einstellen was das Entrauschen angeht und wo früher Matsch erzeugt wurde verbleiben jetzt genug Details. Auch scheint Samsung bei dem neuen 20Mpix sensor die Farbsättigung bei hohen ISO Werten jetzt besser im Griff zu haben.

AutoFokus: Die NX300 hat zu dem bekannten Kontrast AF jetzt auch einen PDAF (on-sensor PhaseDetect AutoFokus) bekommen, der hilft bewegte Objekte zu fixieren/tracken. Das klappt auch ganz gut, generell kann man sagen, dass die NX300 die erste NX ist bei der es sich lohnt den AF-C bzw das nut Über den Touchscreen mögliche Trackking-AF zu nutzen. Auch unterstützt die NX300 den TouchAF incl Verschlussauslösung. (Ich hab sogar den Eindruck, dass dieser etwas schneller ist, weil man da nicht vorfokussiert).

Generell ist der AF der NX300 abhängig von der AF Geschwindigkeit, die die Objektive erlauben....es gibt schnelle und langsame. Schnell ist das 12-24, das 45mm, das 18-55, das 50-200. Brauchbar das 16mm, das 20mm, das 60 und 85mm (Lensware update verfügbar) müssen viel Glas bewegen. Das 30mm ist nicht wirklich schnell (Achtung Lensware update verfügbar V1.22), das 20-50 ist lahm... das 18-200 hab ich nicht getestet.

Geschwindigkeit: generell war das eines der Problemfälle, da die bisherigen 20Mpix recht grosse Datenmengen verarbeiten mussten und (siehe meine Kritik dazu) machesmal sehr lange brauchten, um wieder auf Eingaben zu reagieren. Das hat sich hier klar verbessert, auch weil ein neues RAW Format (SRW 2.0) die daten deutlich verkleinert. Allerdings ist der Bildpuffer immer noch zu kein (wenn man das als Kritik ansehen darf)

Was gibt es sonst noch:

-> Fokus Peaking als unterstützung des MF (gut einstellbar und verfügbar in Verbindung mit der Sucherlupe/DMF und gerade bei Makros empfinde ich dies bei der NX300 als sehr genau, wenn auch vieleicht etzwas schlecht erkennbar)
-> der Akku 1130 ist baugleich dem der NX200, sprich man kann auch den BP1030 in der NX300 nutzen (allerding hat der ja etwas weniger Power). Der BP1130 ist im Moment nur via USB aufladbar.
-> es ist Adobe Lightroom beigelegt (Vollversion) !

Man sollte auch in jedem Fall das bereits verfügbare Firmwareupdate V1.10 einspielen, das einige initiale Probleme beseitigt. (Achung: die FW ist jetzt mit 240MB ! deutlich grösser als vorher, Linux lässt grüssen)

Daher gibt es von für die NX300 weil Samsung hier viel richtig gemacht hat erstmals 5* Sterne von mir.

Update 17.06.2013: Samsung hat seit kurzem eine Firmware V1.20 veröffentlicht, die zum einen den AF nochmals beschleunigt hat und zum anderen einige wichtige funktionen hinzugefügt u.a. :

-> Der Touchscreen kann ausgestellt werden (komplett bzw es gibt via den DISPLAY Button eine Basisansicht, bei der der Touchscreen auf AUS steht)
-> Minimale Belichtungszeit bei Benutzung von AutoISO, um ggfls zu lange Verschlusszeiten zu vermeiden (z.B. Sport)
-> das lästige Splashmenü bei der umschaltung der Verschlussmodi (PASM) ist entlich auch abschaltbar !
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Samsung NX300 Testbericht, 12. Juni 2013
Ich habe im Folgenden den Testbericht von meinem Blog kopiert. Mehr Informationen und viele Testbilder findest du hier:
wp.me/pcHGq-t8

Die Samsung NX300 gehört der Kategorie der DSLM-Kameras an. Jenen Modellen, die einen großen Bildsensor und Wechselobjektive nutzen, aber keinen Spiegel besitzen. Immer häufiger werden diese Modelle mit EVIL (Electronic Viewfinder Interchangeable Lens) oder auch anderen Abkürzungen beschimpft. Und hier gibt es viel mehr zu erwarten, als man vermuten könnte. Selten nehme ich einem Bericht die Spannung mit einem vorschnellen Fazit, aber die NX300 ist einer der durchdachtesten Kameras, die ich je in der Hand hatte. Zwar kostet sie etwas mehr als eine bessere Kompaktkamera und ist etwas größer, aber sie leistet meiner Meinung nach auch unglaublich viel mehr. Ich möchte jedem dazu raten, der eine kompakte Kamera sucht, zumindest die NX300 einmal auszuprobieren und in der Hand zu halten. Pures DSLR feeling, nur halt ohne Sucher. Genau deswegen schätze ich auch die Canon EOS 100D als nächst größeren Konkurrenten ein. Aber zunächst nun einige Fakten zur NX300:

20,3 Megapixel APS-C CMOS-Bildsensor
ISO 100 bis 25.600
1080p Video mit 60 Bildern in der Sekunde
Dual Band Wifi
3,3 Zoll AMOLED-Kippdisplay mit Touchfunktion
Hybrid Autofokus
Adobe Lightroom im Lieferumfang
modernes Retro-Design
Zunächst einige Jpeg-Bilder direkt aus der Kamera:

Aussehen und Haptik

Die Samsung NX300 sieht irgendwie neu-alt aus. Sie hat einen angedeuteten, aber keinen vollständigen Retro-Look, wie die Fujifilm X20. Zeitlos schön beschreibt das Aussehen treffend, wie ich finde. Von der Verarbeitung her gibt es ebenso nichts zu bemängeln. Nichts kratzt und alles fühlt sich absolut wertig an. Der Auslöser ist leichtgängig, aber mit spürbaren Positionen für Fokussierung und Auslösung. Der Ein-/ Ausschalter der den Auslöser umgibt, ist auch blind zu bedienen. Das Moduswahlrad und das Rändelrad auf der Oberseite sind leichtgängig, passend wie ich finde. Die Bedienknöpfe der Rückseite sind zwar klein, aber deutlich spürbar und besitzen einen guten Druckpunkt. Auch mit großen Fingern kann man alle Bedienelemente vorbildlich erreichen. Auch das kippbare Display macht einen guten Eindruck. Auf der rechten Seite befindet sich ein Micro-USB und ein kleiner HDMI-Anschluss unter einer kleinen Klappe. Selbst die kleine Klappe besteht nicht aus wabbelndem Gummi – wie bei vielen anderen Herstellern – sondern aus hartem Kunststoff und macht einen sehr guten Eindruck. Oft sind es kleine Dinge, die ein gutes Produkt zu eben diesem machen.

Die NX300 lässt sich mit einer kleinen Trageschlaufe ganz wunderbar in einer Hand transportieren. Obwohl es die Form des fordern Griffes nicht vermuten lässt, bietet er ein unglaublich guten Tragekomfort. Meiner Meinung nach fühlt er sich besser an, als bei mancher Einsteiger-DSLR. Auch beim Fotografieren bietet er guten halt. Dadurch lässt sich die NX300 stabiler in der Hand halten, als z.B. eine Fujifilm X20. Ich habe nichts zu bemängeln und würde die Kamera nicht umgestalten wollen. Hier hat Samsung meiner Meinung nach viel richtig gemacht.

Der Eindruck lässt sich auch größtenteils auf das 18-55mm III OIS Kit Objektiv übertragen. Es fühlt sich grundsätzlich sehr wertig an und wird mit einer Streulichtblende ausgeliefert. Einzig die iFn-Taste und der AF-MF-Schalter wackeln etwas. Zoom und Fokus lassen sich exakt und gut bedienen.

Software und Bedienung

Grundsätzlich ist auch die Bedienung der Samsung NX300 gelungen. Insbesondere die Grundfunktionen der Kamera – wie Blende, Belichtungszeit und ISO – sind gut erreichbar und einfach einzustellen. Das Menü ist okay, befindet sich aber nicht ganz auf dem Niveau von Canon-DSLR’s. Das Touchdisplay funktioniert gut, könnte aber mehr Gesten und größere Knöpfe vertragen. Die Konkurrenz bietet hier etwas mehr. Jedoch bediene ich eine Kamera hauptsächlich über Knöpfe und dem Rändelrad, weshalb für mich ein Touchdisplay auch verzichtbar wäre.

Das Klappdisplay ist nach oben und unten schwenkbar. Das ermöglicht Aufnahmen aus tiefen und hohen Positionen. Jedoch kann das Display nicht so geschwenkt werden, dass sich auch das Motiv live in dem Display sehen kann, wie es andere Kameras mit Schwenkdisplays können. Durch Veränderung des Blickwinkels schwanken die Farben des Displays stark und wirken oft bläulich oder grünlich. Da ich selbst den Weißabgleich meist durch die Kamera machen lasse und in RAW fotografiere, was eine spätere Veränderung des Weißabgleichs ohne Qualitätsverluste ermöglicht, ist zwar die Verfärbung des Displays schade, aber nicht wesentlich wichtig, um das Foto zu überprüfen.

Autofokus und Auslösegeschwindigkeit

Einer der wichtigsten Punkte einer DSLM meistert die Samsung NX300 mit Bravour. Sie fokussiert exakt, schnell und leise. Landschaften ebenso wie Makros. Selbst im Videomodus fokussiert die NX300 genau und ausreichend schnell ohne zu pumpen. Ein Traum!

Die Samsung hat 105 AF-Phasensensoren, die im Bildsensor integriert wurden. Diese werden von einem sehr guten kontrastbasiertem AF mit 247 Sensoren unterstützt. Das hat einen für eine DSLM unglaublich schnellen und genauen Fokus zur Folge. Im Makromodus dauert die Fokussierung zwar etwas länger, ist dafür aber auch genauer als manche Profi-DSLR für viele tausend Euros. Das liegt an der Funktionsweise des hybriden AF-Systems. Zunächst wird verhältnismäßig grob mit dem Phasen-AF die Entfernung zum Motiv gemessen und von dieser ausgehend, stellt der Kontrast-AF exakt scharf. Das funktioniert in der Praxis ganz hervorragend und ist schneller als man denken mag. Die Auslöseverzögerung ist sehr gering. Ein sehr gutes Tracking-AF und die Touch- und Auslösefunktion des Displays runden das Paket nach oben hin ab.

Bildqualität und Bildrauschen

Die Bildqualität der Samsung NX300 ist durchgehend gut bis sehr gut. Die Bilder sind scharf und die Belichtung ausgewogen mit einer kleinen Tendenz zur Unterbelichtung. Wobei eine Unterbelichtung zur Folge hat, dass nur selten Teile des Himmels ausgebrannt sind. So kann insbesondere bei RAW-Bildern am Rechner wieder viel aufgehellt werden. Im Ergebnis hat man nach nur einer geringen Bildbearbeitung sehr gute ausgewogen belichtete Fotos. Der Dynamikumfang der Bilder ist in Ordnung, kann aber nicht ganz mit den großen DSLR-Herstellern mithalten.

Zum testen habe ich hier drei NX300 RAW-Bilder hochgeladen:
Samsung NX300 RAW’s

Der Bildsensor erlaubt es Bilder mit ISO 100 bis 25.600 aufzunehmen. Bis ISO 1600 sind die Bilder durchaus brauchbar, danach wird das Rauschen störend. Die kamerainterne Entrauschfunktion, die bei Jpeg’s zur Anwendung kommt leistet hervorragende Arbeit. Wenn man Bilder in Web-Auflösung verwendet, kann man auch mal bis ISO 6400 hochgehen. Weiterhin befindet sich ja im Lieferumfang Adobe Photoshop Lightroom, mit welchem auch das Bildrauschen minimiert werden kann. Hier hat Samsung nicht nur einen sehr guten Bildsensor verbaut, sondern auch softwareseitig mitgedacht.

ISO Testreihe: 100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200, 6.400, 12.800, 25.600

Auch die Makrofunktionalität der NX300 kann sich sehen lassen. Durch den guten Autofokus und einer geringen Naheinstellungsgrenze des 18-55mm Kit Objektivs gelingen schon ganz gute Aufnahmen. Eine DSLR mit speziellem Makroobjektiv bieten hier natürlich wieder mehr, aber damit sollte man auch kein DSLM mit Kit-Zoom Objektiv vergleichen.

Das Samsung 18-55mm III 1:3.5-5.6 OIS i-Function bietet eine gute und scharfe Abbildungsleistung. Wobei natürlich chromatische Aberrationen und einige Objektivverzerrungen auftreten, die aber bei Jpegs von der Kamera behoben werden. Bei RAW-Bildern korrigiert das mitgeliefert Lightroom die Objektivfehler ganz hervorragend.

Im Folgenden zunächst das Originalbild, gefolgt von einem Bildausschnitt:

Was bei einer aktuellen Kamera natürlich nicht fehlen darf, ist eine Panoramafunktion. Auch hier leistet sich Samsung keinen Patzer und liefert ein gutes Ergebnis und auch die Bedienung der Panoramafunktion ist einfach und verständlich.

Videos

Eigentlich habe ich bereits das Wichtigste zur Videofunktion gesagt. 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde und ein sehr guter ausgewogener Autofokus, der weder pumpt, noch zu langsam, zu schnell oder zu laut scharf stellt. Dazu bietet die NX300 noch einen dedizierten Knopf mit dem man jederzeit per Knopfdruck einen Film mit Stereoton erstellen kann. Die Videos sind gut und machen glücklich.

Fazit

Samsung hat mit der NX 300 ein ganz hervorragendes Paket geschnürt. Man bekommt sehr viel Kamera für relativ wenig Geld. Die NX300 beherrscht nahezu alle Disziplinen und bietet kaum Schwächen. Dazu legt Samsung noch Lightroom 4 als Bildbearbeitungssoftware, welche auch Vollprofis überwiegend benutzen. Ein besseres Gesamtpaket habe ich selten erlebt. Das Angebot ist für den Einsteiger durch den Lieferumfang interessant, ebenso aber auch für den Profi, der etwas mobiles mit einer guten Bildqualität sucht. Durch die integrierte WLAN-Funktionalität lässt sich die NX300 auch per Smartphone bedienen. Einzig die optische Displayqualität hinterließ einen gemischten Eindruck. Doch überwiegen die anderen Vorteile dieses kleine Manko.

Wer nach einem optischen Sucher verlangt, den Retro-Look haben will und es etwas kompakter mag, der sollte sich die Fujifilm X20 anschauen. Wenn die Gehäusegröße nicht absolut entscheidend ist, sollte man sich auch die sehr kleine Canon EOS 100D einmal näher anschauen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbar!, 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich sagt bereits die Überschrift alles, jedoch möchte ich noch etwas anfügen:

Als Einsteiger in die Welt der Systemkameras kann man aus dem Staunen kaum mehr herauskommen, wenn man davor nur Digitalkameras zur Hand hatte - zudem nur welche aus dem unter(st)en Preissegment. Die Samsung NX300 besticht natürlich erstmal durch ihren hervorragenden Retro-Look, der an die Kameras vergangener Jahrzehnte erinnert. Die gebürstete Metalloberfläche an der oberen Seite der Kamera scheint sehr robust zu sein; allerdings besteht die untere Seite nur aus grauem Kunststoff, wie auch der "Kunstledereinsatz" nur aus schwarzem Kunststoff gearbeitet wurde - echtes Leder würde sich jedoch wahrscheinlich mit der Zeit auflösen.

Die Kamera bietet direkt neben dem Akkufach den SD-Kartenschacht, der für SD-, SDHC- und SDXC-Karten (in Normalgröße; d.h. keine Micro-SD-Größe) geeignet ist. Ich habe mir dazu gleich die preiswerte "Transcend Ultimate-Speed SDHC Class 10 UHS-1 32GB" Speicherkarte hier bei Amazon bestellt, die eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 90 MB/s besitzt (laut Verpackung). Diese lässt sich allerdings nur ausnutzen, wenn die Kamera UHS-I unterstützt, was die NX300 natürlich kann.
Außerdem besitzt die NX300 einen micro-HDMI-Ausgang (Typ D) und eine micro-USB-Schnittstelle, über die die Kamera aufgeladen werden kann und Bilder auf den PC kopiert werden können.
Unten am Gehäuse gibt es ein Stativgewinde, links an der Kameraseite befindet sich der NFC-Chip (in dessen Nähe können NFC-taugliche Smartphones gehalten werden, um automatisch eine WLAN-Verbindung aufzubauen - doch dazu später mehr.
An der Kameraoberseite können auf dem Blitzschuh nur Samsung-spezifische Blitzgeräte angeschlossen werden (ein kleines Blitzgerät wird bereits mitgeliefert), sowie separat erhältliches Zubehör, wie beispielsweise ein Stereo-Mikrofon (EM10) angeschlossen werden. Ein elektronischer Sucher kann jedoch somit nicht nachgerüstet werden.
Das mitgelieferte 18-55mm OIS-Objektiv (mit optischem Bildstabilisator) ist sehr alltagstauglich und multifunktional; aber auch etwas schwerer. Im ausgefahrenen Zustand verlängert es sich um ca. 3,5 cm auf ca. 12 cm. Im Lieferumfang ist auch eine Streulichtblende enthalten. Direkt am Objektiv kann außerdem zwischen manuellem und automatischem Fokus umgeschaltet werden: Der Autofokus arbeitet dank Hybridtechnologie ziemlich schnell (mit heller grüner Fokus-LED) und beim manuellen Fokus wird beim Drehen am schmalen Objektivring der Bildausschnitt vergrößert dargestellt, und die aktuell scharfgestellten Kanten farbig hervorgehoben.
Dank dem großen APS-C Bildsensor - größer ist nur ein Kleinbild- bzw. Mittelformatsensor - schafft es die Kamera selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch relativ gute Bilder zu schießen - jedoch nimmt mit zunehmender ISO-Zahl auch das Rauschen/ die Körnung zu. Bei guten Lichtverhältnissen dennoch absolut gute, gestochen scharfe Bilder. Einem kameraseitigem übermäßigem "Nachschärfen" der Aufnahmen, wovon in anderen Rezensionen die Rede ist, kann ich nicht zustimmen.

Filmen lässt sich ebenso hervorragend: Wenn man in den Kameraeinstellungen den Videoausgang auf NTSC (statt PAL) festlegt, kann sogar in Full HD mit 60 Bildern/Sekunde gefilmt werden - statt mit "nur" 50fps. Jedoch ist die Dauer der Filmaufnahme in allen Fällen nur auf 29:59 Minuten beschränkt. Beim Filmen leistet der optische Bildstabilisator anscheinend ganze Arbeit: der Film ist nicht durch ständiges Zittern/Wackeln geprägt, wie dies oft bei Digitalkameras der Fall ist.

Das Display der NX300 zeichnet sich durch eine hohe Schärfe und gute Farbwiedergabe (dank der OLED-Technologie) aus. Was mir besonders gefällt ist die Touch-Funktionalität: Per Fingerberührung kann die Kamera fokussieren, Menüeinträge und Einstellungen können ausgewählt werden, Fotos können durch doppelten Fingertipp vergrößert werden und auch bewegt werden und man kann durch Wischen von einem Foto zum nächsten gelangen. Hier hat Samsung anscheinend viel von seinen Smartphones übernommen. Jedoch besitzt die Kamera kein Android-Betriebssystem wie die Samsung Galaxy Kamera... Außerdem kann das Display um 45° nach unten und um 90° nach oben geklappt werden, wobei der Bildschirm immer noch sehr stabil bleibt.

Ganz nette Spielereien sind auch in Verbindung mit der kostenlosen "Samsung Smart Camera"-App auf Android- oder iOS-Geräten möglich: per Knopfdruck an der NX300 baut sie ein lokales WLAN-Netzwerk auf, mit dem das Handy verbunden werden soll, um beispielsweise das Kameradisplay auf seinem Handy sehen zu können (Fokus durch Berührung auf Handydisplay!); Außerdem können mit der App Bilder in voller Auflösung (d.h. ca. 7-12 MB/Foto) über das lokale Netzwerk ausgetauscht werden.

Wenn die Kamera über eine WLAN-Verbindung mit dem Internet verbunden ist, lassen sich sogar E-Mails von der Kamera aus verschicken oder sie kann sich mit Facebook (noch nicht probiert) verbinden. Für die E-Mail muss man lediglich eine Absenderadresse und eine Empfängeradresse über das Touch-Display eingeben und man bekommt mit der E-Mail das zuvor ausgewählte, auf 1 MB Größe heruntergerechnete Foto, zugesendet.

Nach Auswahl des Modus "M" (wie manuell) können Blende und Verschlusszeit unabhängig voneinander über das Display eingestellt werden, wodurch die Kamera relativ frei benutzt werden kann.

Außerdem können noch verschiedene Modi neben dem Automatikmodus, wie z.B. ein Blendenprioritätsmodus, eine Blendenautomatik (nötige Blende wird errechnet, Verschlusszeit kann frei eingestellt werden), ein Smart-Modus (Sonnenuntergang, Feuerwerk etc.), oder eine Zeitautomatik (Verschlusszeit wird berechnet, Blende kann frei eingestellt werden) ausgewählt werden,

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit der NX300 bin und sie nur jedem empfehlen kann. :)
Gerne können Fragen gestellt werden; ich werde mich bemühen, sie zeitnah zu beantworten versuche.
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf diese Systemkamera hab ich gewartet, 13. Mai 2013
Der erste Eindruck: die Kamera kommt sehr stylish daher. Der Retro-Look ist durch und durch gelungen. Beim näheren Hinsehen und ersten "begrabbeln", entstand ein sehr wertiger Ersteindruck der sich stetig verstärkte, was ich z.B. vom Ersteindruck beim Kennenlernen der NX1000 nicht sagen konnte.

Zur Haptik: Vertretbar klein liegt die Systemkamera, mit ihrem angenehm wahrnehmbaren Gewicht, gut in der Hand und lässt sich trotz der vielen Knöpfe sehr gut bedienen. Die wären gar nicht alle nötig gewesen - das meiste geht auch über den klappbaren 3,3 Zoll Touchscreen. Der wiederum lässt sich leider nicht so verdrehen, dass man schon vor einem Selbstportrait auf dem Display sieht wie man rüberkommt.
Wenn doch... ist das Display vermutlich hinüber, denn "original" ist das nicht. Das haben wir bei der Konkurrenz tatsächlich schon besser gesehen. Dafür entschädigt es qualitativ voll für den fehlenden Sucher, obwohl es bei direkter Sonneneinstrahlung genau so blöd abzulesen ist, wie all die anderen Milliarden Handy-,Kamera-,Tablet-Displays dieser Welt...aber "irgendwas is ja immer".

Die Bedienung erschließt sich intuitiv. Klare Menüs und schnell auffindbare Programme lassen keine Wünsche offen. Wer möchte, kann sich über das FN-Menü im Display alle relevanten Werte en' Detail laden und einstellen. Ist aber eher was für Leute die sich auskennen und mit der herkömmlichen Automatik bzw. den Smart-Programmen unterfordert sind.

Dank solide dimensionierter Technik und einem neu entwickelten Bildprozessor, gelingen schnelle Auslösung und knackscharfe Bilder, schon mit dem mitgelieferte 18-55er Objektiv. Das reicht für's Erste aus. Man kann herausfinden, was die Kamera (im Vergleich zur alten Kamera oder aktuellen Mitbewerbern) kann und vor allem - was man selbst damit hinbringt. Später kann man sich im Zubehörhandel umsehen, um "sein" Objektiv zu finden. Am Anfang geht das 18-55er straff, Motorzoom is ja nicht. Da muß man mit dem "Händchen" ran und wissen was man will, sonst gibts eben selbstproduzierte "Ruckler" beim einzoomen. Passiert natürlich nur beim Video und hat mit der Qualität des 18-55er nichts zu tun. Das Ding ist klein, präzise und schnell (Tracking-AF), das zählt. Da macht das filmen mit 60 fps in HD echt Freude, die Ergebnisse auch und das zoomen kann man am Anfang ja einfach mal bissel "trocken" ausprobieren, bevor es ernst wird.

Persönlicher Tipp für den der es gern einfach hat:
Mit einem zusätzlichen 18-200er (das augenblicklich -Mitte 05/2013- leider nur unwesentlich weniger kostet als die Kamera selbst) hat man zwar ein 18-55er übrig, deckt aber viele "Motivsituationen" ab, kann die Videos noch ein wenig akzentuierter/kreativer erstellen und schleppt trotzdem nur das nötigste mit sich herum. Das übriggebliebene 18-55er kann man ja in der Bucht versenken.
Muß man aber nicht... your Choice.

Über das nächste Highlight der NX300 müssen wir mal ein paar Wörtchen mehr verlieren - die Sensorgröße. Der für 20,3 MP ausgelegte APS-C/CMOS-Sensor der NX300 ist mit 23,5 x 15,7 mm schonmal größer als das gängige APS-C Format, welches normalerweise mit 16 MP in den aktuellen DSLR und anderen Systemkameras herumwerkelt. Sogar Nikons Eigenentwicklung "DX" kann größenmäßig (knapp) nicht mithalten. Großer Sensor in der NX300 bedeutet mehr & größere Pixel, die bedeuten mehr Lichtempfindlichkeit und das wiederum bedeutet weniger Rauschen im höheren ISO-Bereichen.
Oder kurz gesagt : Bessere Bilder, sowieso - auch wenn das Licht mal knapp ist.

Wer lichtechnisch nochmal nachlegen will oder muß, kann sich den mitgelieferten Blitz SEF-8A auf die NX300 stecken. Leitzahl 8 ist nicht der Knaller aber für eine Indoor-Partydoku reichts schon. Der Blitzschuh lässt auch andere externe Blitzgeräte (mit TTL) zu.

Softwaremäßige "Abstürze" gab's bisher genausowenig wie Bildverlust (wer nur immer solchen Mist erzählt?). Probleme könnt ich mir höchstens dann vorstellen, wenn der User den Kamerapuffer mit Serienaufnahmen in Vollauflösung zuknallt und die Kamera dann u.U. irgendwann einfach erstmal den Pufferinhalt verarbeiten muß.

Aber das ist alles "Jammern auf hohem Niveau". Der allseits geschätzten Sony Alpha 57 passierte das im Selbstversuch schon nach 8 (!) Serienbildern im 16 MP-Format. Da sind dann einfach Datenmengen unterwegs, die sich unserem Vorstellungsvermögen entziehen. Im normalen "Fotomodus" wie Einzelbild oder Kleinserie, passiert das nie und nimmer (auch der Alpha 57 nicht).

Allerdings empfehle ich jedem eine gescheite SD-Card benutzen. Unter Class 10 und mind. 40 MB WRITE(!)speed sollte man nicht ins Rennen gehen, sonst wirds für den superschnellen Bildprozessor öde und für den User langweilig. Also - nicht am Medium sparen.

Trouble gibts -wie immer- wenn... das Problem hinter der Kamera sitzt.
Wer es net kann und (wenigstens die Grundlagen) nicht lernt, dem hilft auch die NX300 nicht entscheidend weiter. Wer dann die Kamera abwertet weil er selbst nix hinbringt, oder die Software bei unqualifizierten Update-Spielereien ruiniert ist nicht nur unfair sondern auch selbst schuld. Von den Marken-Fanatikern die prinzipiell alles "haten" was net "so" heißt oder "so", will ich hier erst gar nicht anfangen.

Ich hab die Kamera vorbehaltlos ausprobiert, gekauft, getestet und geb sie nicht mehr her. Sie ist jeden Euro wert (auch die, die sie derzeit noch mehr kostet als die Konkurrenz). Haptik, Bedienung, sowie Geschwindigkeit und Bildqualität sind derzeit mit Triple-A zu bewerten. Für WiFi und das hochladen von Pics zu F'book oder Vids zu YouTube hatte ich bisher genausowenig Gelegenheit, wie Zeit um Apps und NFC-Tags verwenden oder die Cam mit dem Handy (von Samsung:-) zu steuern. Wanns schee mocht...

Manches davon wird wohl (für meinen Teil) ewig unterbleiben, aber auf die Möglichkeit mit dem entsprechenden Objektiv Videos und Pics in 3D(!) aufzunehmen um sie dann auf einem 3D fähigen Endgrät abzuspielen - freue ich mich schon jetzt.
Die Kamera kanns - aber das dafür notwendige Objektiv liegt derzeit (Mitte 05/2013) leider noch bei knapp 500 Euro.

Noch drei Sätze zur beigelegten Vollversion der Photosoftware "Lightroom 4". Dafür haben Leute, die Wert auf eine gute Photobearbeitungssofware legen und grad mal keinen "Tausi" für den eigenen Photoshop über hatten, vor noch gar nicht so langer Zeit, um die 100 Euro hingelegt. Die Software ist mit ein paar mehr und detaillierteren Möglichkeiten für Spielereien an den Aufnahmen, Bildbearbeitung und Effekte durchaus empfehlenswert, wenn auch nicht für jeden notwendig und "nicht ganz ohne" bei der Bedienung. Da lohnt der Blick ins Manual.

Wie auch immer Eure Entscheidung für eine neue Kamera ausfallen mag - ich hoffe ihr seid mit ihr genau so zufrieden wie ich mit der meinigen. Und falls nicht - hab ich Euchs ja gleich gesagt u.s.w., u.s.f.. :-)
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Kamera mit ein paar Kritikpunten bei Bild-, Video- und WLAN-Funktionalitäten, 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
(Getestet mit der Softwareversion 1.32)
Was ich gut finde:
- Bildqualität insgesamt wirklich gut (bezogen auf das mitgelieferte 18-55mm Kit-Objektiv)
- RAW-Modus und mitgeliefertes Adobe Lightroom bieten Möglichkeit, noch mehr aus den Fotos herauszukitzeln
- Tolle Bedienung. Alle Tasten sind gut angeordnet. Auch die Einstellung per i-Button u. Drehrad am Objektiv weiß zu gefallen. Darüber hinaus kann man auch per Touchscreen fast alles bedienen.
- Videos können mit 1080 bei 60 Vollbildern aufgenommen werden, wodurch Bewegungen und Kameraschwenks schön flüssig sind und einfach deutlich besser als 30p bzw. 60i.
- Schönes Gehäuse, gute Griffigkeit
- Es lassen sich direkt per WLAN (ohne vorhandenes WLAN-Netzwerk, denn die Kamera ist sozusagen der Hotspot selbst) Fotos auf das Handy übertragen. Funktionierte beim IPhone 4 recht stabil und schnell und käme somit für Backup der Fotos im Urlaub durchaus in Betracht. Die Übertragung wird schön per Fortschrittsbalken angezeigt. Bereits übertragene Fotos werden per Icon in der Kamera gekennzeichnet, sodass man weiß, was schon übertragen wurde und was nicht.

Was ich nicht so gut finde:
- JPEG Fotos werden etwas zu stark weichgezeichnet (lässt sich nicht abschalten). Das bemerkt man hauptsächlich bei Büschen im Hintergrund, die schnell zu einem einzigen Matsch verkommen. Vergleicht man hier den Ausschnitt des RAW-Fotos, so sieht man da noch deutlich mehr Details. Dies ist zugegebenermaßen wirklich Erbsenzählerei bzw. Meckern auf hohem Niveau. Die Unterschiede sind nur sichtbar, wenn man da sehr genau hinguckt. Das habe ich auch erst bemerkt, nachdem ich selbst zahlreiche Testbilder geschossen hatte. Auf den Testbildern von Fachzeitschriften/Onlineartikeln war mir das nie aufgefallen.

- kein RAW-Format im vollautomatischen Modus. Das ist umso ärgerlicher, da JPEG-Fotos teilweise zu stark weichgezeichnet werden (s.o.).

- Videos werden viel zu stark komprimiert. Man erkennt deutlich im Sekundentakt das Keyframe, was sich im Bild zu einem Zucken (von stark komprimiert auf plötzlich wieder deutlich, dann wird’s allmählich wieder undeutlicher, dann zuck Keyframe und wieder deutlich usw.) im Sekundentakt bemerkbar macht. Dies ist besonders bei Rasenflächen, Büschen im Hintergrund, also gleichmäßigen Flächen, welche in Sich aber eine feine Struktur aufweisen, deutlich sichtbar.

- Es fehlt in meinen Augen ein Sucher. Ich wusste das vorher, dass es den nicht gibt. Aber gerade bei so einer Kamera, wo man auch mal viel mit den Einstellungen herumspielt und nicht einfach drauf losknipst und mehr mit dem Sucher arbeitet, ist es bei Sonnenlicht etwas anstrengend. Das Display ist schon relativ hell, aber gefühlt nur ca. so hell, als wenn man bei einem IPhone den Helligkeitsregler auf 60% schiebt.

- Pumpen bei Videos (beim 18-55mm Kit-Objekt) stark zu sehen und stört. Lässt sich aber umgehen, wenn man auf MF umstellt. Beim 50-200mm Objektiv ist das hingegen deutlich weniger bzw. gar nicht festzustellen.

- Die Auswahl der Objektive ist noch relativ begrenzt. Hier bieten die etablierten Hersteller, wie Canon oder Nikon einfach eine größere Auswahl, auch durch Dritthersteller wie Tamron.

- Der Autofokus könnte evtl. noch etwas flinker sein. Gerade bei schwachem Licht schafft die Kamera die Fokussierung mitunter gar nicht und man braucht mehrere Anläufe. Das hört sich aber schlimmer an als es ist, wenn man nicht gerade ständig in dunklen Räumen oder bei Nacht fotografieren will und zur Not kann man immer noch manuell fokussieren.

- Alle weiteren WLAN-Features sind leider in meinen Augen kaum praxistauglich. Im Einzelnen meine Eindrücke hierzu:
o Kamera mit dem Handy steuern
- Funktioniert mit dem Iphone nicht – App stürzt sofort ab
- Selbst wenn es funktionieren würde, bietet es wohl nur sehr eingeschränkte Funktionen (man kann also nicht die Bildeinstellungen wie Blitz, Blende etc. ändern), was das Ganze ohnehin zu einer Spielerei verkommen lässt
o Geschossene Fotos gleich auf das Smartphone/Tablet übertragen
- Hab ich mit einem IPad Air ausprobiert und es funktioniert auch. Das gemachte Foto wird gleich übertragen.
- In meinen Augen eine Spielerei. Wer stellt denn vorher eine Verbindung zwischen Smartphone und Kamera her, um ab dann jedes Foto sofort zu übertragen. Viel praxistauglicher halte ich die oben beschriebene Funktion, wo man anschließend die Fotos (und zwar auch nur die, die man will) übertragen kann.
o Fotos per WLAN auf den PC übertragen
Mehrere Anläufe gestartet, aber ohne Erfolg. Die Übertragung auf den PC (Windows 7) hat nicht geklappt, auch nicht nach Neustart, Neuinstallation und Aktualisierung der Software. Ich hatte ein einziges Mal eine Hinweismeldung auf dem PC, dass die Kamera versucht, eine Verbindung herzustellen. Die kam allerdings nicht wieder. Dann hab ich erstmal aufgegeben.
o Fotos in die Cloud übertragen
- Hier gibt es zum einen die Möglichkeit, Dateien auf das Skydrive hochzuladen. Hab ich ausprobiert, funktioniert aber schlichtweg nicht – kommt immer Fehlermeldung „…temporärer Fehler…“. In Internetforen wird viel davon berichtet, jedoch hat scheinbar keiner eine Lösung.
- Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Dateien über die Samsung AllShare-Funktion in eine Cloud hochzuladen. Hier ist die Einrichtung ein bisschen fummeliger. Man muss erst einmal ein AllShare-Konto einrichten, anschließend zusätzlich ein Konto bei einem der vier von AllShare unterstützten Cloud-Anbieter und dann schließlich noch AllShare den Zugang zum Cloud-Konto einrichten (dies hätte ich mir ehrlich gesagt etwas komfortabler gewünscht). Jetzt zu meinen Erfahrungen, mit den vier unterstützten Cloud-Anbietern:
• SugarSync: Diesen Dienst habe ich nicht ausprobiert, da hier der kostenlose Dienst demnächst abgeschaltet wird.
• SkyDrive: Dateiübertragung funktionierte nicht, brach sofort ab. Mehrere Versuche gestartet, ohne Erfolg. Egal, ob man ein einzelnes oder mehrere Fotos wählt.
• Box: Genau das Gleiche: Dateiübertragung funktionierte nicht, brach sofort ab. Mehrere Versuche gestartet, ohne Erfolg. Egal, ob man ein einzelnes oder mehrere Fotos wählt.
• DropBox: Dateiübertragung funktionierte(!). Der Speicherplatz ist hier allerdings (in den kostenlosen Variante) auf 2GB begrenzt. Wer diese Grenze ohne Bezahlung umgehen wollte, müsste sich daher gleich mehrere DropBox-Konten einrichten samt mehreren AllShare-Konten, da wiederum je AllShare-Konto nur ein Cloud-Konto je Anbieter verknüpft werden kann (= viel zu viel Aufwand).

Anmerkung hierzu:
Generell ist es so, dass bei der Übertragung nur maximal 20 Fotos auf einmal selektiert werden können. Die Übertragung von Fotos im Sinne eines Backups während des Urlaubs ist in meinen Augen jedoch kaum praxistauglich. Denn schon mit einer 16MBit Leitung (welche bei mir eine Upload-Geschwindigkeit von 800Kbit bietet) dauert die Übertragung eines einzelnen(!) 20Megapixel JPEGs ca. 1,5 Minuten (bei ca. 8Mbyte Fotogröße x 1024 x 8 / 800 = 82 Sekunden). Wem im Hotel also nicht gerade ein WLAN mit einer sagenhaften Upload-Bandbreite zur Verfügung steht oder die Bildgröße drastisch nach unten schraubt, wird das kaum als Backup-Lösung nutzen. Für eine zu geringe Bandbreite kann natürlich die Kamera nichts, weswegen ich diesen Aspekt natürlich auch nicht in meine Bewertung einfließen lasse. Ich wollte das dennoch einmal mit anmerken.

Neutral bewertete Punkte:
- Fotos in Facebook übertragen
o Bislang nicht ausprobiert, daher hierfür keine Bewertung. Aufgrund meiner Erfahrungen mit den anderen WLAN-Funktionen betrachte ich das Ganze aber mittlerweile mit einer gewissen Skepsis, ob es am Ende wirklich funktioniert oder es wieder einmal nur mit einem Absturz/Fehlermeldung etc. endet.

- Oftmals bemängelt wurde, dass der Blitz nur ein Aufsteckblitz ist und nicht integriert. Dies finde ich überhaupt nicht störend. Man schraubt den einmal rauf und gut ist. Sitzt bombenfest und sieht auch irgendwie ganz schick aus, wie ich finde.

- Ebenfalls wurde oft kritisiert, dass man für Videoaufnahmen kein externes Mikrophon anschließen kann. Auch das kann ich als Negativpunkt nicht wirklich nachvollziehen, denn für gelegentliche Videoaufnahmen ist der Ton mehr als ausreichend deutlich und für Leute, die damit mehr Filmen wollen, sind das weiter oben beschriebene Pumpen und die zu starke Komprimierung eigentlich viel größere Handicaps der Videoaufzeichnung.

Mögliche Alternativen:
Wer sich überlegt, die NX300 zuzulegen, sich aber noch nicht wirklich sicher ist, was er eigentlich will, könnte sich evtl. auch mal folgende Modelle ansehen:

Sony NEX-3N: Erheblich kompakter und günstiger. Bildqualität fast genauso gut wie bei NX300 (minimal unschärfer), dank APS-C Sensor. Wer weniger mit den Einstellungen herumspielt, eine kompakte Kamera mit sehr guter Bildqualität sucht, welche sich ähnlich wie eine Kompaktkamera bedienen lässt, sollte sich die NEX-3N unbedingt mal ansehen. Für mich fiel sie heraus, da ich das Gehäuse vom Gefühl her nicht ganz so schön fand, sie nicht 60p in 1080 aufzeichnen kann und für manuelle Einstellungen man umständlich ins Menü muss (kein PASM-Wählrad).

Panasonic Lumix G6: Vermutlich hauptsächlich bedingt durch den kleineren Four-Thirds-Sensor hat sie in meinen Augen eine etwas schlechtere Bildqualität (was bei mir der Hauptgrund gegen diese Kamera war). Dagegen hat sie einen elektronischen Sucher und eine hervorragende Videoqualität. Die Videos sehen zwar weicher aus, dafür sind aber keinerlei Artefakte zu sehen. Auch gibt es kein Pumpen, wodurch die Videos sehr natürlich aussehen. Wer bei der Bildqualität zu minimalen Abstrichen bereit ist zugunsten eines insgesamt besseren Gesamtpakets im Gegensatz zur NX300, sollte sich die Lumix auf jeden Fall mal ansehen. Das oftmals bemängelte „Plastikbomber-Gehäuse“ kann ich übrigens nicht nachvollziehen. Da Kamera liegt super in der Hand und wirkt solide verarbeitet.

Canon 100D: Bildqualität sehr ähnlich zur NX300 (ob die von mir bemängelte Weichzeichnung bei JPEGs hier evtl. besser ist, weiß ich nicht). Bietet zudem einen optischen Sucher. Ich hatte mich dagegen entschieden, da die 100D nur in 30p bei 1080 aufzeichnen kann und sich der Bildschirm auch nicht schwenken lässt. Wenn das nicht stört, sollte sich die ruhig mal ansehen. Alternativ evtl. auch gleich die Canon 700D. Ist zwar etwas schwerer und teurer, hat dafür aber das schwenkbare Display und liegt im Grunde sogar noch etwas besser in der Hand, da das Gehäuse etwas größer ist. Auch die Gewichtsverteilung bei größeren Objektiven soll besser sein (das zumindest berichten mehrere Testberichte/Review-Videos auf YouTube). Insgesamt ist die 700D im Vergleich zur 100D laut mehreren Testberichten das bessere Gesamtpaket.

Nikon D3300: Bildqualität sehr gut (wohl auch noch etwas besser als bei der NX300). Videos mit 60p in 1080 sehen hervorragend aus (m.E. noch etwas besser als bei der Lumix G6). Optischer Sucher vorhanden, schwenkbares Display. Leider kein Touchscreen, was ich sehr schade finde.

Einige Quellen für Testberichte/Vergleichsbilder etc.:
- DKamera (Hier gibt es Original-Videos und Bilder um sich selbst einen Eindruck zu machen. Zudem wurden hier alle Kameras mit und ohne Objektiv gewogen – echt gut als Vergleich.)
- Ralfs-Foto-Bude (Hat u.a. mal die G6 mit der 100D verglichen. Auf seinen Beispielfotos finde ich ist die 100D in Sachen Bildqualität klar besser.)
- Chip: auch hier gibt es viele Tests samt Beispielfotos
- ValueTech YouTube-Channel: Sehr informative Testberichte zu zahlreichen Kameramodellen

UPDATE:
Mittlerweile habe ich es geschafft, auch über WLAN Fotos von der Kamera auf den PC (Windows 7) zu übertragen. Damit dies funktioniert, muss die Software "PC Auto Backup" installiert sein. Diese befindet sich auf der mitgelieferten CD. Allerdings wird sie NICHT automatisch installiert bzw. zur Installation angeboten, wenn man die CD einfach einlegt und der Autostart aufgerufen wird, sondern man muss manuell auf der CD im Ordner \Windows\PC Auto Backup\PCAutobackup_Setup.exe starten, um die Installation durchzuführen. Bei der Installation habe ich dann in meinem Fall noch das Häkchen in den Firewall-Einstellungen für private Netzwerke erlauben gesetzt (das muss man wahrscheinlich machen, damit die Windows-Firewall die Verbindung nicht blockt). Ruft man jetzt in der Kamera die Funktion "PC Auto Backup" auf, klappt auch die Übertragung tatsächlich. Es werden nur die Fotos übertragen, welche sich bislang noch nicht auf dem PC (im angegeben Ordner) befinden. Die Übertragung läuft sehr flott und wird, mit einem Fortschrittsbalken angezeigt. Diese Funktion ist ein großer Pluspunkt, da man so nicht mehr per Kabel die Kamera mit dem PC verbinden muss und jedes Mal der Akku wieder ein bisschen geladen wird, wodurch ein Ladezyklus verbraten wird. Dass allerdings die Software so "versteckt" sein muss, ist leider doch etwas nervig.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Firmware 1.40 noch besser!, 1. April 2014
Da in den anderen Rezensionen zu Funktionen und Technik schon viel geschrieben wurde nur ein paar subjektive Anmerkungen:

Ich habe mich 2011 für die NX-Reihe entschieden, da mit Sensoren im APS-C-Format auf lange Sicht die beste Bildqualität bei den Systemkameras zu erwarten ist. Die NX 11 konnte damals die Stärken des Formats noch nicht voll ausspielen, das hat sich mit dem Umstieg auf die NX300 geändert. Auch die Tests in Fachzeitschriften zeigen, dass die NX-Reihe mittlerweile beim Preis-Leistungs-Verhältnis ganz vorne liegt.

Das Kit-Objektiv wird allgemein ebenso als überdurchschnittlich im Vergleich zur Konkurrenz bewertet. In der Version III ist der Autofokus sehr schnell und fast lautlos. Outdoor braucht man andere Objektive eigentlich nur, wenn man entweder eine jackentaschentaugliche Kamera mag (geht mit Pancakes oder einem der kompakten Zoomobjektive) oder den Telezoombereich benötigt, evtl. auch das "Fisheye". Bei schlechten Lichtverhältnissen hatte man bisher nur die - durchwegs hervorragenden - Pancakes zur Auswahl, neu gibt's auch ein Premiumobjektiv 16-50mm für alle, die das Kleingeld dafür ausgeben wollen.

Über die Objektive möchte ich bei der Rezension der Kamera nicht allzu viel schreiben. Bei einigen ist mir mit Firmware 1.34 aber vor allem im Telebereich aufgefallen, dass die Fotos bei direktem Sonnenlicht in weißen Bereichen leicht überbelichtet waren bzw. mit voller Auflösung am Bildschirm auch Unschärfen an den Rändern der hellen Bereiche sichtbar waren. Das Problem ließ sich in der Praxis durch eine kleinere Blende und/oder Verringerung der Belichtung um ca. 1 Stufe beheben.
Mit der Firmware-Version 1.40 tritt die Überbelichtung nicht mehr auf, das wird in der Beschreibung der Änderungen auch explizit erwähnt. Aufgefallen ist mir jetzt auch ein Autofokus-Modus für Selbstporträts, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob er schon vorher da war - bei der Beschreibung der NX300M wird er von einigen Rezensenten als neues Feature erwähnt. Dass dieses auch bei der NX300 jetzt verfügbar ist, zeigt, dass die Unterschiede verschwindend gering sind. Getestet habe ich das noch nicht...

Keine Frage: Es wird immer "bessere" Kameras geben, jede hat je nach persönlichen Vorlieben auch ihre Vor- und Nachteile (Größe, Gewicht, Videofunktion...). Mir selbst kommt es vor allem darauf an, dass mir die Bilder gefallen, Vergleiche mit anderen Kameras, welche nun ein wenig schärfer abbildet oder welches Objektiv ein schöneres Bokeh hat, interessieren mich nicht. Insgesamt entspricht das NX-System genau dem, was man für diesen Preis erwarten darf - wer deutlich mehr will, muss auch deutlich mehr ausgeben. Letztendlich nützt außerdem die beste Kamera nix, wenn das Motiv nicht wirkt.

Mein Fazit: Im Praxiseinsatz gelingen mir immer wieder wunderschöne Aufnahmen. Mit dem Kitobjektiv und dem 18-200 mm "Immerdrauf" sind Outdoor mit dem schnellen Autofokus auch Schnappschüsse der spielenden Kinder möglich, das ist mir ganz wichtig. Will man bei schlechten Lichtverhältnissen auf den Blitz verzichten, sind die Pancakes eine gute Wahl.

Einziger Kritikpunkt ist vielleicht die im Vergleich zur NX11 schwächere Batterie. Die Kapazitätsanzeige verharrt zudem in der Regel lange bei zwei von drei Balken und wechselt dann sehr schnell auf rot. Aber mit einer vollen Batterie komme ich in der Regel gut einen Tag lang durch und mit einer Ersatzbatterie im Gepäck entgeht mir kein schönes Motiv.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Gesamtkonzept mit minimalem Nachholbedarf, 5. Juni 2013
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der 20,3-Megapixel-CMOS-Sensor kommt wie gehabt im APS-C Format daher und bietet gegenüber den Systemkameras von Panasonic, Olympus oder Nikon entsprechend mehr Sensoroberfläche - was auf ein gutes Rauschverhalten hoffen lässt. Besonders beim Autofokus will Samsung zudem viel im Vergleich zu den Vorgängern gearbeitet haben. Also schauen wir mal...

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Design und Verarbeitung:

Die NX300 kommt im Vergleich zur Einsteiger-Serie NX1x00 wesentlich edler daher. Ein Großteil der Front ist mit Kunstleder überzogen, die Oberseite ist aus gebürstetem Aluminium(?) gefertigt, wirkt zumindest so. Allgemein fällt auf, dass die NX300 dankbarer Weise erfreulich resistent gegenüber Fingerabdrücken ist und auch mit schwitzigen Händen noch sicher in der Hand liegt.

Zwar ist insbesondere auf der Rückseite gewohnt viel Plastik im Spiel, alles in allem wirkt die NX300 jedoch sehr hochwertig und kann mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität aufwarten. Alle Teile passen exakt zusammen, die Knöpfe besitzen einen guten Druckpunkt. Lediglich das "Zoom-Rad" auf der Oberseite könnte eine etwas straffere Abstimmung vertragen.

Beim Design orientiert man sich an den Vorgängern aus eigenem Hause und scheint langsam eine durchgehende Designphilosophie gefunden zu haben. Bestandskunden wird es freuen, ist doch kaum Eingewöhnungszeit notwendig. Aber auch Einsteiger werden sich schnell zurechtfinden. Insbesondere das Moduswahlrad ist auf das Nötigste beschränkt und nicht mit etlichen Motivprogrammen überladen worden. Auch die Rückseite orientiert sich mit dem Steuerkreuz, Tasten für Menü, Belichtungskorrektur, die Bild/Video-Wiedergabe und das Löschen selbiger an den üblichen Standards.

Das 3-Zoll-Touch-Display lässt sich um 90° nach oben sowie 45° nach unten anwinkeln, drehbar oder nach außen schwenkbar ist es leider nicht. Die Bildwiedergabe ist dank AMOLED-Technologie im Bereich Farbreproduktion auf hohem Niveau, die Pen-Tile-Matrix sorgt jedoch leider für eine nur durchschnittliche Bildschärfe und Texturflimmern an feinen Strukturen in der Bildvorschau.

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Bildqualität und Autofokus:

20,3 Megapixel auf einem CMOS-Sensor im APS-C-Format entsprechen dem aktuellen Stand der Technik (Canon 18 MP, Nikon 24 MP) und auch Samsung scheint mit der hohen Pixeldichte nicht überfordert: Auch bei weniger Umgebungslicht sind die Bilder noch erfreulich rauscharm. Das Bildrauschen sowie der Dynamikumfang sind bis ISO-800 im grünen Bereich, anschließend geht es mit dem Dynamikumfang verhältnismäßig schnell bergab, das Rauschen bleibt bis etwa ISO-3.200 auf einem akzeptablen Niveau.

Der Autofokus ist leider, immer noch, ein echter Pferdefuß an der Samsung NX300. Zwar hat man sich im Vergleich zu vorherigen Generationen merklich gebessert, aber selbst bei strahlendem Sonnenschein braucht die Kamera teilweise über eine Sekunde um den Fokus korrekt zu setzen, bei weniger Licht und entsprechend weniger Kontrast im Bild versagt der Autofokus dann teilweise auch einmal komplett. Getestet sowohl mit dem Kit-Objektiv als auch dem 60 mm f/2.8 Makro sowie dem 45 mm f/1.8 (Portrait).

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Videomodus:

Einmal mehr stellt sich ein Hersteller selbst ein Bein beim Erfolg seines Produkts. Der Videomodus bietet auf den ersten Blick mit 1080p50/60 einen durchaus nennenswerten Vorteil gegenüber Canon und Nikon, doch hat man sich leider gegen die Integration eines Anschlusses für ein externes Mikrofon entschlossen. Zwar bietet Samsung mit dem EM10 ein obligatorisches, externes Mikrofon für den Blitzschuh, semiprofessionelle Filmer wird dies aber gewiss nicht ausreichen.

Sehr schade, denn besonders die 50 bis 60 Bilder/s in FullHD-Auflösung bietet sonst beinahe nur Sony im Bereich der APS-C-Kameras. Für die Zukunft bleibt nur die Integration eines entsprechenden Mini-Klinke-Anschlusses zu hoffen.

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Fazit und Empfehlung

Samsung macht mit der NX300 vieles besser und auch richtig, so beispielsweise mit dem guten 20,3-Megapixel-Sensor, der sehr guten Verarbeitung als auch Materialwahl oder einen Videomodus mit bis zu 60 Bildern/s in FullHD-Auflösung. Eine Adobe Lightroom-Lizenz ist auch mit im Lieferumfang - Nett! Leider leistet man sich auch unnötige Patzer: Der Autofokus ist weiterhin zu träge, insbesondere bei wenig Licht. Auch einen Anschluss für externe Mikrofone von Drittherstellern zu "vergessen" ist leider weniger glücklich und hätte der NX300 gut zu Gesicht gestanden.

Angesichts der noch eher mageren Objektivauswahl würde Ich derzeit eher zur Canon EOS 600D oder der Nikon D3200 raten, wer es deutlich kompakter mag und im Bereich Video einen Mikrofonanschluss wünscht, sollte auch die Canon EOS M nicht ignorieren, wenn auch hier der Autofokus zuweilen eher träge reagiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schicke und kleine Kamera!, 31. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab, ich bin kein Profifotograf, interessiere mich auch nicht für bestimmte Blenden und Belichtungszeiträume sondern möchte einfach nur schöne Fotos machen, sprich ich nutze fast nur die Einstellung "Automatik" bei der Kamera.

Gut, natürlich verprobte ich auch voreingestellten Features der einzelnen Smart-Programme (was bei unserem Sohnemann, wenn er durch die Gegend fegt, sehr hilfreich ist).

Mein verfolgtes Ziel mit der Kamera ist und bleibt folgendes.
Mit minimalem Aufwand schöne Bilder machen. Weiterhin war mir wichtig, dass ich eine kleine, hochwertige Kamera erwerbe, wo ich auch nicht auf andere Objektive oder ein besseres Blitzgerät, was man nachkaufen kann verzichten muß.
Ich habe keine Lust eine große digitale Spiegelreflex im Urlaub mit mir rumzuschleppen und auszusehen wie ein Standard-Touri mit Kamera um den Hals oder sogar noch Fototasche auf der Schulter.
Bitte nicht aufregen, Geschmäcker sind verschieden, dass weiß ich aber ich möchte so nicht mit meiner Familie durch den Urlaub stiefeln.

Und genau das tut die Kamera für meine Zwecke. Sie macht gute und schöne Bilder, sie ist nicht zu schwer und gefällt mir von der Optik und Haptik.

Von daher kann ich sie jedem weiterempfehlen, der meine Ansprüche an das gute Stück teilt.

Gut, was man einfach sagen muß, dass Zubehör von Samsung ist natürlich im Gegensatz zu anderen "gesetzten" Kameraspezialisten um einiges teurer.

Man kann auf der Samsung auch keine Objektive anderer Hersteller anbringen, was mir bekannt ist.

Aber das war mir beim Erwerb der Kamera schon bewusst und ich habe mich für die Samsung aufgrund der Bewertungen, der Beratung und der Optik / Haptik entschieden.

Und ich habe es nicht bereut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera mit Ausnahmestellung, 24. Juli 2014
Zu denTechnischen Daten muß man ja nichts mehr schreiben.Ich möchte hier auf das was aus meiner Sicht wichtig ist, eingehen.kann ja Jeder auch nur seine Erfahrungen/Standpunkt mitteilen.

Zuerst einmal ist da das sehr gute Preisleistungsverhältnis.Das ist wirklich mit das beste was es zur Zeit gibt.
Zum anderen die im Vergleich "günstigen" und brauchbaren Objektive.Erinnert mich immer wieder an Olympus.
Und dann, für mich eines der wichtigsten Kriterien.Die Bedienung und die Bildqualität.

Zum fehlenden Sucher muß ich sagen, daß weiß man vorher.Wer das im nachhinein bemängelt tut mir leid.
Qualität und auswahl der Materialien ist sehr hochwertig.Magnesium/Titan Legierung und eine Art Kunstleder.
Die Kamera ist ziemlich schnell und hat eine sehr gute Bildqualität.Es stimmt, bis iso 3200 ist es super.

Was wirklich beeindruckend ist, ist die Bedienung.Nur über den Touchscreen, nur mit den Hardwaretasten, oder zusätzlich mit dem Objektiv.(I Fn-Taste/ Sehr! Inovativ). Das hat Samsung super gemacht, da sich auch alles gleichzeitig nutzen lässt.Man braucht kein Handbuch.
Der Touchscreen macht hier mal wirklich Sinn, denn gerade bei Makros macht es einfach Spaß per Touch die Schärfe dahin zu legen, wo sie hingehört.Und da kommt der Punkt, wo ich den Sucher nicht vermisse.Das gesammte Bedienkonzept ist einfach klasse.
Eigentlich wollte ich mir zu meiner Olympus DSLR ein Lichtstarkes Objektiv kaufen.Als ich dann die berichte der Samsung NX300 gelesen hatte und den Preis mit dem tollen Kit sah, konnte ich nicht wiederstehen.Was man da zum halben Preis des Objektivs geboten bekommt....super.Ja, nun kommen alle wieder Glas ist alles....Ja mag stimmen, aber es muß nicht teuer sein.(Marktpreise, nicht uvp)
Der Monitor ist klasse, aber wie bei allen anderen Fotoaparaten am Markt, lässt sich auch hier die Bildqualität nur grob einschätzen.
In der Praxis ist es schon beachtlich, wie gut und schnell die Bilder mit dem 18-55 OIS gemacht sind.Freihand gelingt eine Menge.Zudem ist das "Kit" schon schnell und Qualitativ gut.
Im vergleich mit der Alpha-6000 (Die gefiel mir auch) kann die NX300 in sachen Bildqualität locker mithalten.Die Alpha 6000 hat zwar einen Sucher, gerade im Makro bereich möchte ich auf den tollen Touchfokus der NX300 (Den die Alpha nicht hat) nicht mehr verzichten.Dann lieber ohne Sucher.
Die Videos mit dieser cam werden Klasse.Selbst wenn man das Objektiv von Hand nachführt, sieht es noch richtig klasse aus.Sehr wenig Ruckeln oder "Pumpen".Die Videoaufnahmen sind Prima und Qualitativ hochwertig.
Der beigepackte "mini-Blitz" hat mich auch überrascht.Er ist tatsächlich brauchbar.Natürlich nicht in Hallen, aber in normalen Wohnräumen oder als Aufhellblitz doch brauchbar.
Der Nachtmodus und der Panoramamodus wurde sehrgut umgesetzt.Im Nachtmodus macht sie wenn nötig mehrere Bilder und rechet sie zu einem Bild zusammen.Das klappt sehrgut.Hat Sony ja schon länger.
Zubehör ist natürlich individuell.Ich würde Jedem raten, der etwas mehr fotografiert, sich gleich ein gescheites Ladegerät und 1-3 Akkus dazu zu kaufen.Kann das Baaxtar mit den beiden Akkus empfehlen.Es gibt auch Troy und wie sie nicht alle heissen.Meist sind nur andere Ladeschalen draufgeklippst (für andere Kameras), aber die Leistung ist nicht bei allen gleich.

Wenn ich was zu bemängeln habe, dann das der Griff schonmal etwas wärmer wird und das das 18-55 OIS im ausgefahrenen Zustand "wackelt" (Bildqualität ist trotzdem gut).
Unendlich scharfstellen wäre schön...villeicht sollte ich dafür mal ins Handbuch schauen...denn da hat sie meiner Meinung nach ein Problem.oder es steht im Handbuch (-;
Das wars auch schon mit Meckern.

Die NX300 mit zusätzlichem Sucher und GPS, von mir aus ohne NFC, wäre für mich perfekt.Die NX30 kann da (aus meiner Sicht) nicht mithalten.(siehe vergleichsbilder usw.)
FW ist 1.4....es gibt aber schon eine neuere.
Bilder sagen mehr als Worte...deshalb lade ich hier auch gleich mal ein par hoch.
Preisleistung/Bildqualität/Bedienung und Ausstattung....da kann ich nur 5 wenn möglich wäre sogar 6 Sterne geben.
Für einen Marktpreis von aktuell 360 Euro....unschlagbar.

Leider scheint man keine Bilder mehr hochladen zu können.Deshalb mache ich das auf diesen Weg.
Beispielbilder NX300 18-55mm OIS (Makros)
[...]
Wo Amazon natürlich eingreift und die links Löscht !!! ... Gibt eh genug Beispiele im Netz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Almost perfect camera, but the lens could be better., 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung NX300 Systemkamera (8,4 cm (3,3 Zoll) OLED Touchscreen, 20,3 Megapixel, WiFi, HDMI, Full HD, SD Kartenslot) inkl. 18-55mm OIS i-Funktion Objektiv braun (Elektronik)
The camera is wonderful. I was not expecting so sharp images. The colors are spetacular precise and well balanced. Very easy to setup the exposition using the buttons, dial and the screen. You can also use the focus ring in the lens to setup several exposition parameters. Th eonly thing about the camera itself is that some times is really hard to see the composition in the display in daylight. I also would like to have a DOF preview (perhaps this function is there, but I am overseeing it). It records slow motion videos (1/4 of real speed), but only in low resolution. I would like to have this feature in full resolution.
The camera came with a 18-55mm lens, which is not the best. It does a decent job, but the distortions on the edges some times is unbearable. I got the 30mm prime lens and everything became much, much better.
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