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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2013
Das Buch wurde mir empfohlen und es hat sich Erwartungen erfüllt. Es beschreibt ganz ohne schmükendes Beiwerk und etwas erschreckend die andere Seite des Zuckerhut-Lebens. Das ist einerseits sehr interressant, andererseits aber auch ein bisschen bedrückend - in jedem Fall aber sehr informativ, von einem der er erlebt hat.
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am 11. Juli 2014
Mir hat das Buch nicht gefallen, da ich mir vorgestellt hatte, etwas über Favelas zu erfahren. Diese kamen in dem Buch zwar vor, aber in der Hauptsache ging es um Sambaschulen und ihre Tänzerinnen. Das an sich wäre ja in Ordnung, wenn es um einige Lebensgeschichten gegangen wäre, aber immer nur um das phantastische Aussehen und Kostüme... Lediglich über Grace war etwas zu erfahren und das war für meinen Geschmack zu wenig.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2011
Welche Bilder haben Sie von Rio de Janeiro? Zuckerhut. Corcovado (der Hügel mit der Jesusstatue). Hm? Ah, ja. Die Praia der Copacabana, und logo, das Sambadromo (das vorgestern lichterloh brannte). Was wissen Sie über Rio de Janeiro? Schöne Topographie, Samba, Fussball, Kriminalität. Wer ist Ihnen aus Rio de Janeiro in irgendeiner Form bekannt? Romário. Das Mädchen (Garota) aus Ipanema. Und drei quasi-Namensvettern vielleicht. Ronaldo, Ronald ohne "O" und Roland, Biggs und Schill. Welche Filme kennen Sie? James Bond (Moonraker) und "City of God", die Cidade de Deus (Gottesstadt), letztere Verfilmung ist tatsächlich ein Meisterwerk. Auch das als Grundlage dienende Buch ist lesenswert, allerdings meiner Ansicht nach nur für "Fortgeschrittene". Wollen Sie die Stadt und einen Teil ihrer Bewohner näher kennen lernen, wirklich hautnah erleben, fern von Glamour, fern von Klischees, fern von reisserischen Revolverabenteuer (auch wenn sie sich in dieser Stadt nicht ganz vermeiden lassen) oder von Reiseführerromantik? Wollen Sie wissen und vor allem beim Lesen spüren, warum man diese Stadt lieben muss. Und zeitgleich auch ein wenig hassen? Dann greifen Sie zu diesem Buch. Ich bin überzeugt, sie schwitzen bei den Sambarhythmen mit, lassen sich mitreissen und begeistern, inklusive vom gar nicht mal so spektakulären, aber sehr spannenden Handlungsstrang, mit einem Ende, das Hoffnung gibt, aber dennoch offen bleibt. Lesenswert! Fünf Sterne oder die Nota 10 verteile ich fast nie.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2011
ich kaufte das buch mit vorfreude da ich bereits sehr oft in rio/brasilien war.
aber: nach ca. der hälfte legte ich das buch nicht nur gelangweilt sondern auch ge/entnervt weg.
der protagonist streift durch rio in eine sambaschule nach der anderen. das wars.
weder lernt der leser etwas über rio noch samba noch den sambaschulen, wie es eigentlich zu erwarten wäre bei einer derartigen tour.
die menschen die der autor auf dieser tour trifft werden eingeteilt in sambatänzerinnen, schwule sambatänzer, verbrecher aus den favelas). der autor vermeidet jegliche weitereführende informationen (zb: geschichte des samba oder der sambaschulen, strukturen der favelas in denen die schulen sich befinden, auch infos über rio bekommt man nicht, ... usw).
mein hauptkritikpunkt ist aber die neo/spätkoloniale denkweise des autors. brasilianer klauen nur, sind unfähig (arbeit und sowieso), es bedarf natürlich des deutschen mitarbeiters der die probleme lösen muss und ausschliesslich er lösen kann. inbesondere die vorbehalte gegen schwule störten mich.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2011
Ich wohne zwar schon eine Weile in Brasilien, war aber noch nie in einer Sambaschule. Nach dem Lesen des Buchs ist das auch nicht mehr unbedingt nötig. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten, Abläufe und Personen sind so farbenprächtig und voller Dynamik, dass man sich wie in eine Sambaschule gebeamt fühlt. Die Spannung des Romans wird vom Anfang bis zum Ende durch das Schicksal der Sambatänzerin Grace aufrechterhalten. Allein wegen ihr habe ich das Buch in einem Zug durchgelesen. Immer wieder wird die Handlung mit ungewohnten Einblicken in die Welt der Favelas und Drogenkriminaltät ausgeschmückt. Auch hier fühlt man sich wieder mittendrin. Die Dynamik des Buches basiert auf seinen zahlreichen Dialogen. Der Autor scheint eine Vorliebe für das Jonglieren mit brasilientypischen Klischees zu haben, wodurch dem Hauptdarsteller Lemi ein gewisser Witz und Charme verliehen wird. Alles in allem liest sich das Buch sehr leicht und bedarf auch keinerlei Vorkenntnisse zu Brasilien. Im Epilog findet man eine Andeutung auf einen möglichen Fortsetzungsroman.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2011
Ich lebe in Brasilien und dachte immer ich kenn Rio de Janeiro. Bis ich dieses Buch gelesen habe. Nun weiß ich, dass es auch eine andere Seite von Rio gibt, wobei nein, gewusst habe ich das schon irgendwie, aber jetzt weiß ich wie sie aussieht.
Der Autor gibt Einblicke in die Stadt, wie man sie sonst nicht erlebt. Authentisch, mitten drin, nicht reißerisch als Anklage, nein, man fühlt die Liebe, die er für Brasilien und für Rio spürt. Eine reife Leistung für ein Erstlingswerk. Den Leuten denen ich das Buch bisher weiterempfohlen habe, sahen das unabhängig vom Lesespaß als sinnvolle Ergänzung zu den sonstigen Hochglanz-Reiseführern.
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