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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugungstäter
Dass er nicht einer jener Schauspieler ist, die irgendwann einfach mal ein Album machen müssen nur um ihre Profilneurose zu pflegen und ihre Omnipräsenz unter Beweis zu stellen, auch auf die Gefahr hin, dass sie sich bis auf die Knochen blamieren, hat Hugh Laurie bereits vor zwei Jahren mit seinem Debüt-Album "Let them talk" eindrucksvoll und glaubhaft...
Vor 16 Monaten von Christian Günther veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Ich war schwer enttäuscht!!
Nach Let them talk hatte ich mich auf den Nachfolger gefreut-war dann schwer enttäuscht.

Ich kann die CD nicht empfehlen
Vor 8 Tagen von Monika Ogon veröffentlicht


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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugungstäter, 10. Mai 2013
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain [Ltd.Digibook] (Audio CD)
Dass er nicht einer jener Schauspieler ist, die irgendwann einfach mal ein Album machen müssen nur um ihre Profilneurose zu pflegen und ihre Omnipräsenz unter Beweis zu stellen, auch auf die Gefahr hin, dass sie sich bis auf die Knochen blamieren, hat Hugh Laurie bereits vor zwei Jahren mit seinem Debüt-Album "Let them talk" eindrucksvoll und glaubhaft bestätigt - es geht ihm wirklich um die Musik!
Es hätte wohl keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet einen angesagten Produzenten zu finden und ein paar routinierte Songschreiber, die ihm ein Mainstream Rock-Pop-Album mit gefälligen Melodien auf den Leib geschneiderten hätten. Und dank seinen tatsächlich vorhandenen gesanglichen Fähigkeiten und seinem bewährt, beliebten Nimbus als extrem coole Socke, wäre die Rechnung vermutlich sogar aufgegangen.

Doch Laurie liebt den Blues. Und was er vor zwei Jahren ablieferte war in mindestens zweifacher Hinsicht eine Sensation. Zum einen war das Album eine unverschämt gute Blues-Scheibe, zum andern aber noch unverschämter erfolgreich.
Und prompt wetzten natürlich eine Reihe lebens-unfroher Kritiker die Griffel, um klarzustellen, dass "Let them talk" ja 1) überhaupt nicht so erfolgreich geworden wäre, wenn nicht eben ein berühmter Schauspieler auf dem Cover zu sehen wär, der acht Jahre lang Woche für Woche weltweit über hundert Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten versammelt hat und 2) sei das Album ja nun auch wahrlich keine so außergewöhnliche Blues-Produktion, dass man den Erfolg rechtfertigen könne, ja ihm überhaupt gönnen darf.

Ersteres ist ganz gewiss zutreffend und zweites, was die Außergewöhnlichkeit angeht, vermutlich auch. Und dennoch! Würden wir uns darauf verständigen, dass wir uns künftig nur noch mit dem einzig ultimativ besten begnügen, hätten wir alle nur noch eine Platte im Schrank. Abgesehen davon, dass ich mich auf die hitzigen Diskussionen in erlauchten Fachkreisen freuen würde, welche dies dann wohl sei, wäre es auf die Dauer vielleicht doch auch a bisserl eintönig mit dem solitären Superlativ.
Zum andern aber - und dafür kann man Hugh Laurie gar nicht genug bejubeln - hat er so vielleicht ein paar Leuten rund um den Planeten eine wunderbare Musik näher gebracht, die sonst nie auf die Idee gekommen wären zu überprüfen ob der Blues sie packen könnte. Mit dem Absatz des nun zweiten Albums wird sich zeigen wie viele von denen, die beim Erstling nur zuschlugen, weil Laurie draufstand, der Blues tatsächlich gepackt hat.

"Didn't it rain" ist zweifellos das noch bessere Album. Ungeachtet dessen was aufgenommen wurde, ist schon die Art wie es aufgenommen wurde schlicht traumhaft. Die klangliche Brillanz der gesamten Produktion stärkt den Glauben an fähige Tontechniker auch in kommenden Jahrzehnten (so manch zeitgemäße Pop-Produktion läßt da bekanntlich massive Zweifel keimen).

Überzeugungstäter Laurie pickte sich erneut 18 mal mehr, oft auch minder bekannte Blues-Standards heraus und definierte sie mit seinen vom Blues-Gott gesegneten Mitstreitern neu. Zum Teil über hundert Jahre alte Songs wurden wiederbelebt und bleiben Kilometer weit entfernt von modernen Soundeffekten - einfach pure, mit Hand und Herz gemachte Musik. Ich nehme Ihnen nicht übel, wenn Sie denken, der Schreiber dieser Zeilen hat sie nicht alle, aber zuweilen entsteht der Eindruck, als würde sich jeder einzelne Ton freuen und stolz darauf sein auf diesem Album dabei sein zu dürfen. Hören Sie einfach selbst. Die Platte macht Spaß, lässt die Füße unweigerlich mitwippen und vermittelt eine angenehme, warme Atmosphäre, pure Energie und Leidenschaft und Liebe zu den Instrumenten.

Auffälliger Unterschied zum ersten Album ist, dass Laurie bei etwa einem Drittel der Songs auf den Platz am Mikrophon verzichtet und sich nur auf sein Klavier reduziert, während die Vocals von abwechselnd drei Sängerinnen erledigt werden - tolle Stimmen, die, wie er wohl auch fand, nicht nur im Background stattfinden dürfen.

Highlights zu nennen verweigere ich, weil man den nicht genannten Songs dann Unrecht täte. Für die Mädels (nicht schlagen, ich weiß, Klischee-falle) dürften aber vermutlich die getragenen Nummer wie "Careless love" und "One for my baby (and one more for the road)" ganz besondere Momente darstellen. Diese fallen vor allem deshalb so auf, weil so fühlig sanfte Beiträge gab es auf dem ersten Album nicht. Und man muss auch nicht weiblich sein um berührt durchzuatmen bei diesen Interpretationen. Gerade "One for my baby" ist von Sinatra natürlich überragend, aber Hugh Laurie stellt dem eine völlig andere, ganz eigene Interpretation zur Seite, eben viel näher am Blues - und so sehr ich Sinatra verehre: schlechter ist Lauries Version ganz bestimmt nicht.

Ganz wichtig scheint mir eines: Die Deluxe-Edition ist zwar empfindlich teurer, aber auch von deutlichem Mehrwert. Abgesehen von der sehr schönen Aufmachung als Hardcover-Buch (etwa DVD-Maße) und ausführlichen Liner-notes von Hugh Laurie selbst und Produzent Joe Henry, enthält sie eine zweite CD mit weiteren fünf Stücken. Keine Ahnung wer, wie und nach welchen Kriterien entschieden hat, welche 13 Songs auf das Standard-Album kommen und warum die anderen fünf als Bonus (und somit suggestiv als aussortiert und zweitklassig) deklariert wurden. Fakt ist, die fünf Bonüsse stehen dem Hauptalbum nicht nur um nichts nach, sie gehören einfach dazu. Allein schon auf die Laurie & Co. Version von "Unchain my heart" (ja, das 1961 von Ray Charles und später 1987 von Joe Cocker aufgenommene) würde ich nicht verzichten wollen.

Nach einem starken Auftakt vor zwei Jahren, legt Hugh Laurie nun noch stärker nach. Der Mann ist ein Überzeugungstäter für den Blues, ein begnadeter Musiker, der sich halt bisher mit Gelegenheits-Jobs beim Film über Wasser hielt. Irgend wovon muss man ja als mittelloser Musiker leben. Doch so wie es aussieht, scheint er die Musik endlich hauptberuflich machen zu können.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feel the Blues, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain (Audio CD)
Nachdem die CD bei mir eintraf, hörte ich sie gleich zwei Mal am Stück durch und verliebte mich mit jedem Song mehr in das Album.
Ich muss zugeben, dass ich kein großer Kenner des Blues bin und mir die erste CD von Laurie hauptsächlich aus Neugierde gekauft hatte. Aber dann die Überraschung: Blues ist wundervoll und ein wahrer Hörgenuss, insbesondere bei den Stücken von Laurie und seiner großartigen Band. Die Tonqualität ist sehr gut und man spürt, dass jeder Song von Herzen gesungen und gespielt wurde. Mit oberflächlichem Pop und Möchtegern-Sängerei hat dies absolut nichts zu tun. Es mag kitschig klingen, aber diese Musik und die Songs auf diesem Album gehen mir zu Herzen! Die Musik schafft es, etwas in einem zu bewegen und sowas passiert mir nur selten bei einem Album. Ich freue mich, wenn Laurie seine neuen Songs live in Deutschland zum Besten gibt (die letzte Tour war genial!) und wünsche mir, dass noch viele andere erkennen mögen, dass er Musik wirklich macht, weil es ihm ein Bedürfnis ist. Dieser Mann braucht das Geld nicht und will sich auch nichts beweisen, er ist einfach Musiker mit Leib und Seele und das hört man jedem einzelnen Stück an.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er hat sich übertroffen!, 7. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain [Ltd.Digibook] (Audio CD)
Er hat sich tatsächlich übertroffen und dürfte mit diesem Album auch den letzten Zweiflern bewiesen haben, dass Schauspieler nicht zwingend schlechte Musiker sein müssen. Obwohl mein Musikgeschmack breitgefächert ist wäre ich wahrscheinlich ohne Dr. House niemals auf ihn aufmerksam geworden - Oder vielleicht erst ein paar Alben später (die da hoffentlich noch kommen werden!).

Die Aufnahme ist die helle Freude für meine Ohren. Schön, dass es noch Produzenten gibt die wissen wie man aufnimmt und Dynamik nicht mit Lautstärke verwechseln wie es den Produzenten von Lana Del Ray bei Born To Die passiert sein muss.

Die Mischung der Lieder ist wie auf dem ersten Album sehr gelungen und abwechslungsreich. Die Liebe zum Detail ist in jedem Lied zu hören und lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Die verschiedenen Gast-Interpreten ergänzen Hugh Laurie sehr gut. Auch das Booklet (ich habe die Book-Edition aus UK) ist sehr schön gestaltet und hat die gleiche Größe wie die Special Edition von Nick Caves Push The Sky Away.

Das Album bekommt von mir volle Punktzahl ohne Abzüge!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat er uns einen Gefallen getan ?, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain (Audio CD)
Wer hätte das gedacht: Da setzt sich einer ans Klavier, der weltweit ferhsehbekannt ist, und spielt ... und singt auch noch!
Der Hugh Laurie auf dem Cover schaut aus, wie jemand der sich endlich einen Herzenswunsch erfüllt hat. Und wie steht's mit uns, den Zuhörern, den Konsumenten ?
Die ersten Takte erinnern mich an "Spiel mir das Lied vomTod", dann schon plätschernde Harfenklänge, wenig später auch noch Kastagnetten, mein Gott! leise das Klavier, und dann ein Tangorhythmus, das Saxophon schnarzt die Melodie, noch ein bisschem vom "Clou" und dann, ach ja, das ist ja der St.Louis Blues ! Tausendmal gehort und doch ganz anders, und alles passt, man glaubt es kaum, auf diese Weise wunderbar zusammen.
So geht's auch weiter, kein bisschen langweilig: Blues auch Jazz, Dixieland, mal langsamer, mal schneller, immer gefühlvoll, schräg. Wundervolle Arrangements, hier sehr aufwendig, dort subtiler, schöne Stimmen, sehr unterhaltsam und immer wieder anders.
Ich bin nun nur mein eigener Musikkritiker, ohne spezielle Ausbildung. Was mir nicht gefällt, lege ich zur Seite, später wird's entsorgt.
Diese Scheibe wird nie entsorgt. Sie hebt sich sehr wohltuend ab von dem alltäglichen Einheitsquark, vielmehr als nur Barmusik, aber ebenso auch gut für den Feierabend. Technisch einwandfrei, ein Genuss auf meiner alten Tivoli-Anlage.
Fazit: Hugh L. und Band haben mir einen sehr großen Gefallen getan, dafür herzlichen Dank
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Multitalent Hugh Laurie, 17. Juli 2013
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain (MP3-Download)
Schon länger kennen (und lieben) wir ihn als Dr. House, daneben schreibt er skurrile Bücher und macht großartige Blues-Musik. Sollte ich demnächst etwas von einer Ausstellung in der Frankfurter Schirn mit Gemälden, Fotografien und Skulpturen von Hugh Laurie lesen, überraschen würd's mich kaum.

Das Album enthält einen sehr bodenständigen, erdigen und mitunter äußerst entspannten und beseelten Blues. Die Begleitmusiker sind hervorragend, die Gäste exzellent. Die Aufnahmequalität kann nur als überragend bezeichnet werden. Musiker, die auf so etwas Wert legen, lieben meiner Meinung nach die Musik. Eine gute Aufnahmequalität bei Musikproduktionen ist für mich so etwas wie eine gute Rechtschreibung in Romanen. Insgesamt also eine sehr runde Sache. Sehr zu empfehlen beim Einkaufen: der schnelle Gang weicht einem sanften Wippen und Dahinschleichen, die Gesichtszüge entspannen sich, man beginnt zu lächeln.

Anspieltipps:

- The St. Louis Blues (hier rechnete ich zunächst mit dem baldigen Einsetzen von Tom Waits)
- Vicksburg Blues (mit Taj Mahal)
- The Weed Smoker's Dream
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4.0 von 5 Sternen Auch beim zweiten Album mit viel Liebe dabei, 5. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain [Vinyl LP] (Vinyl)
Alles Könner Hugh Laurie ist zurück und damit meine Hoffnung, dass er nun mit dem Ende seines Vertrages bei Serie "Dr. House" sich erstmal seiner weiteren Leidenschaft der Musik zuwendet, erfüllt. Und so halte ich die neue Doppel-LP "Didn't it Rain" in meinen Händen. Mit seinem ersten Album gab sich Laurie der Erforschung seiner ganz eigenen musikalischen Wurzeln hin und interpretierte fast durchgehend Stücke die ihn seiner Jugend fasziniert und zum Blues bzw. zur Musik selbst geführt haben. Diesen weg setzt er jetzt im zweiten Album fort, beschränkt sich dabei jedoch nicht mehr hauptsächlich auf Blues-Stücke, sondern auch solche die man einer Verwandtschaft nachsagen könnt. Eines dieser Stücke ist "Kiss of Fire" ein emotionaler Tango bei dem es mir beim ersten Hören durch das Duett zwischen Laurie und seiner Partnerin zu starker Gänsehautbildung kam. Partner ist hier jedoch das Stichwort. Als Laurie darüber nachdachte ein weiteres Album auf den Markt zu bringen wollte er sich nicht all zuviel selbst singen hören, was ich auf der einen Seite bedaure, jedoch auf der anderen Seite dazu führte, dass dieses Album zu einem breiteren Repertoire wunderbarerer Stimmen führte.

An jedem Stück merkt man, dass Hugh Laurie mit Spaß und Leidenschaft dabei ist und nicht wie viele seiner Kollegen und Kolleginnen aus der Zunft der Schauspieler einfach nur mal ein, zwei Alben mitmacht weil zusätzlich Geld in die Kasse spült. Sicherlich, Alben die ausschließlich aus Neuinterpretation alter Stücke bestehen stellen keinen Meilenstein der Musikgeschichte dar, doch irgendwie sind sie auch in Mode. Paul McCartney machte es mit seinem "Kisses From The Bottom" ähnlich und dies ist nicht der einzige Überschneidungspunkt der beiden Engländer, so interpretieren sie beide das Stück "One For My Baby" auf Ihre ganz eigene Art und Wiese und so haben diese Alben meiner Meinung nach doch ihre Daseinsberechtigung.

Technisch jedenfalls sind die Scheiben aus dem Hause Warner auf einem hervorragendem Niveau. Klar und Homogen kommen die Instrumente in allen Stücken sauber zur Geltung, Begleitgeräusche vom Spielen der Instrumente sind erhalten geblieben und bieten so einen realistischen Klang. Kleiner Wermutstropfen ist, dass die Stücke doch mehr Dynamik bieten könnten, mit dem Dynamic Range Tool gemessen befinden sich die einzelnen Werte der Stücke zwischen 10 und 12 am oberen sogenannten Übergangsbereich. Hier Schlug der Loudnesswar also nur minimal zu, was man auch wunderbar an der Waveform erkennen kann. Klanglich liegt das Album sicherlich auch weit vorn, weil einige Seiten nur etwa über die Hälfte bespielt wurden.

Das Cover selbst macht einen stabilen Eindruck und lässt neben den originalen Sleeves noch genug Platz für die antistatischen Ersatzsleeves. Die originalen Sleeves sind Bedruckt, doch nicht einfach nur mit hübschen Bildern oder Songtexten, nein hier wird zu jedem Stück ein bisschen das Warum aufgeklärt und auch ein wenig "Making Of" Informationen werden bekannt gegeben, das entschädigt zumindest ein bisschen dafür, dass es wie beim ersten Album kein Gatefold wurde. Ein großer Wermutstropfen ist jedoch die Politik die Warner mit seiner Veröffentlichung verfolgt. Während es bei der Vinyl-Auflage von Deep Purple's "Now What?!" der Song der Special Edition mit auf die schwarzen Scheiben geschafft hat gehen die analogen Fans von Hugh Laurie leider völlig leer aus. So findet sich ein zusätzlicher Song in der iTunes Deluxe Edition und noch mal vier weitere in der limitierten Buch-Edition. Okay, dass man den Käufern einer limitierten Edition zusätzliche Anreize verschaffen möchte kann ich verstehen und das ist irgendwo auch legitim, ist diese Edition doch noch einmal ein paar Taler mehr. Aber die Interpretation von "Unchain My Heart" hätte locker noch Platz auf einer der drei Seiten gefunden (lediglich die letzte ist gut gefüllt) und das wäre, bei einem doppelten Preis gegenüber der iTunes Edition nur Fair gewesen. Einen Download-Code oder ähnlichen Schnickschnack bietet man hier nämlich auch nicht.

Sieht man andere Neuerscheinungen am Markt muss man leider sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Fall leider nicht stimmt. Die Zeiten in denen man sagen kann, dass wir froh sein müssen, dass überhaupt eine Vinyl-Variante erscheint sind eigentlich auch schon fast vorbei. Insofern sollte sich Warner Gedanken machen ob man sich von der Konkurrenz durch mehr Leistung oder einfach nur mehr Preis absetzen möchte. Ungeachtet dessen ist Hugh Laurie seinem Piano betonten Blues Sound treu geblieben und hat ein weiteres gut hörbares Album veröffentlicht, ein Umstand der mich fast für Warners Politik entschädigt, denn ich glaube kaum dass sich der Künstler selbst so etwas ausdenkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dr. Blues, 12. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain [Ltd.Digibook] (Audio CD)
Wer ihn mag, den nicht angepassten, kauzigen, singenden Dr. House-Darsteller, der sollte sich seine 2. Hommage an den Blues in Form der 2-CD-Ausgabe im Bookpack nicht entgehen lassen. Die Single-CD-Version ist überflüssig, denn wer möchte schon auf die ebenso hörenswerten Tracks auf CD2 verzichten? Tolle Arrangements alter und z.T. bisher nicht gehörter, fast vergessener Songs. Blues-Historie pur. Danke Dr. Blues! Freue mich auf weitere Scheiben. Und nur keine Eile! Gut Ding will ....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen one step further ...., 16. Mai 2013
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Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain (Audio CD)
.... from let them talk. irgendwann anfang 2012 habe ich diese scheibe rezensiert
und hugh laurie einen grossen mann genannt, recht so! didn`t it rain ist der beweis,
dass die erste cd nicht nur ein ausflug in die welt des trad jazz war - er meint es
tatsächlich ernst. umgeben von freunden - producern und nicht zuletzt inspirierten,
phantasievollen >amerikanischen< Musikern ist das hier kein grummelndes "down south
epos" oder ein "blues um des blues willen" werk; es ist eine phantastische, zum teil
irre instrumentierte (percussion) compilation von songs geworden, die den hörer
mitreisst und den einmal aufgenommenen faden zum trad jazz vor der atonalität
und verlust des swing nicht verliert. i c h liebe careless love auf dieser scheibe,
alle anderen aber ebenso. mach weiter, hugh!!!
von mir 5*****,cum laude. michael-rienitz@web.de
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5.0 von 5 Sternen geniale Musik, 9. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain (Audio CD)
Wer auf Jazz steht sollte sich unbedingt diese Scheibe anhören
Ich kann nicht genug davon bekommen
Ich hoffe, dass er in diesem Stil weitermacht und bald eine neue CD von ihm erscheint
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5.0 von 5 Sternen New Orleans Blues, 27. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Didn't It Rain (Audio CD)
Guter alter New Orleans Blues. Mal originell, mal konservativ, mal ziemlich abgedreht, handwerklich hervorragend und meist witzig. Ich konnte mir Hugh Laurie nicht als Sänger vorstellen, doch er macht seine Sache richtig gut.
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Didn't It Rain
Didn't It Rain von Hugh Laurie (Audio CD - 2013)
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