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am 4. Mai 2014
Der Film von Konstantin Faigle zeigt, wie sehr in der kapitalistischen Welt die Arbeit verherrlicht wird, was angesichts der industriellen, digitalen Produktion, die zunehmend weniger Arbeiter braucht, dazu führt, das Selbstwertgefühl von Menschen ohne Erwerbsarbeit zu erniedrigen. Es zeigt den Irrsinn des Arbeitsethos und das auf sehr humorvolle Weise. So sollte Systemkritik sein, schrieb eine andere Rezensentin. Dem kann ich mich nur anschließen. Ich wünsche dem Film, dass ihn viele "Gläubige" ansehen und von ihrem Irrglauben erlöst werden.
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am 21. Mai 2014
Ich habe mich gut "unterhalten" gefühlt. Der Film trifft genau den richtigen Tonfall und hat ein paar sehr interessante Betrachtungsweisen und Spielformen der Arbeitshaltung und -erfahrungen. Natürlich nimmt der Doku-Film diejenigen aufs Korn, die immer noch an die Utopie der glücklichen Arbeitergesellschaft und des grenzenlosen materiellen Wachstums glauben. Ich war überrascht, wie man 95 Minuten mit immer neuen Aspekten und philosophisch wie praktisch anregenden und kritischen Sichtweisen füllen kann - ohne komplett an Struktur zu verlieren und mit sich wiederholenden Aussagen zu langweilen. Nett gespielte "Versager" (mitten aus dem Leben) auf dem Weg zum wiedergefundenen Glück in der Muße und Gemeinschaft, wechseln mit heiteren bis ernsten intellektuellen Betrachtungen von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Philosophie und Medien...
Alles in allem ein sehr sehenswerter Film, trotz kleinerer Längen und kaum merkbarer Redundanzen und dem natürlich leidlich zu erhaltenden Spannungsbogen - aber schließlich handelt es sich weder um einen Handlungskrimi noch um ein Popcorn-Spektakel, sondern um einen Reportagefilm mit Interviews, Hintergrundberichten und einer sympathisch vorgetragenen Rahmenhandlung verschiedener (der Modellhaftigkeit geschuldet etwas vereinfacht gezeichneten) Charaktere, die das gesellschaftskritische Thema und die ideologieskeptische Haltung des Films mit ihrem menschlichen Spiel etwas auflockern...
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am 6. Februar 2014
Ein ganz wunderbarer, sehr nachdenklich machender Film, der es geschafft hat, mein Leben auf den Kopf zu stellen. Und heute frage ich mich, warum ich so lange der "Ideologie" Arbeit, diesem Religionsersatz auf den Leim gegangen bin. Geistreich, informativ, amüsant, provokativ ... ich kann mir diesen Film immer wieder ansehen und kann ihn jedem wärmstens empfehlen!!! Aber man muss sich darauf gefasst machen, das eigene Leben und die Arbeitswelt, die uns umgibt, mit anderen Augen zu sehen. Aber das ist kein Nachteil. Im Gegenteil! Dieser Fim kann dazu beitragen, das eigene Leben und unsere Welt ein klein wenig schöner zu machen.
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am 22. August 2014
Vom Dokumentarteil ein ausgezeichneter Film. Der filmische Teil, der hierzu bruchstückhaft und mit einer sich entwickelnden Geschichte erzählt wird und die Dokumentarteile verbindet, ist allerdings zum Teil etwas lang geschnitten. Dadurch wirkt der Film zeitweise langweilig. Aber ich denke, dass das durchaus so gewollt ist, da es im Kontrast zu unserem immer schnelllebigeren Alltag steht und stehen soll. Mit dieser Unterstellung kann ich auch noch volle Punktzahl geben.
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am 29. März 2015
Das ist ein ganz besonders sehenswerter Film, der diejenigen, die öfter mal nachdenken, genau dazu anregt. Alles was man darüber wissen sollte, warum man sich jeden Tag wieder im Hamsterrad abstrampelt.
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am 7. November 2014
Ein echt toller Film über das Wesen der Arbeit und wie es dazu kommen konnte, dass wir so arbeiten, wie wir arbeiten. Mit vielen Interviews u. a. mit Jeremy Rifkin. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Der Film ist sehr empfehlenswert.
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am 2. Januar 2016
An sich ein sehr schöner Film,(!) der aber leider einen irreführenden Untertitel trägt.
Den Titel "zur änderung der Arbeitsmoral" fände ich treffender, denn der Mensch möchte in den meisten Fällen etwas erschaffen.
Es bleibt zu hoffen das wenigstens der Haupttitel ernst gemeint ist.
An einigen Stellen hapert es auch mit der Differenzierung.
Davon mal abgesehen zeigt dieser Film das Bild einer sehr vereinzelten Gesellschaft die versucht mit dem verschieben von diffusen Werten in Zahlen gefasst, jenes große Rad immer schneller zu drehen.
Menschen die mit ihrer Berufung (meinet wegen auch motivation) tatsächliche Werte für die Gesellschaft und Sich erschaffen werden zwar gezeigt kommen aber etwas kurz.
Das Buch "ich schraube also bin ich" von Matthew B. Crawford ist eine sehr passende Ergänzung zu diesem Film.
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am 31. Januar 2014
es ist immer zeit gewisse dinge zu hinterfragen, auch das gegenwärtige system der arbeit welchen nur auf druck zwang und leistung basiert. die sinnfrage der arbeit wird meist gar nicht gestellt. das macht der film. er weckt einen auf. wer sich für alternativen interessiert und gerne mal dinge hinterfragt , der ist hier genau richtig.
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am 16. Januar 2016
Diese Dokumentation mit Spielfilmelementen hält uns den Spiegel vor und lädt ein den Wert von Arbeit, ja Arbeit selbst zu hinterfragen.
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am 5. Februar 2016
Schon häufig dachte ich, um einmal in der Idee der Arbeit als Religion zu bleiben: wäre ich der Teufel und wollte die Menschen vom Menschsein abbringen, von ihrer quasi göttlichen Herkunft entfremden, dann hätte ich das Geld erfunden. Dafür tun Menschen alles.
Eine Bank wirbt oder warb mit dem Slogan "Jeden treibt etwas an" - oder so ähnlich. Was sind diese Antriebe?
Gier, Habenwollen, etwas darstellen wollen, anerkannt werden, gemocht werden wollen, Erfolg usw.
Im Grunde sind das Verzerrungen der eigentlich menschlichen, sozialen Struktur, die sich dann aber vom Miteinander zum Gergeneinander kehren.
Wahrhaft teuflisch.
Nur läuft diese Maschine nun schon so lange, dass es schwer sein wird, sich neu zu besinnen - zumal alles getan wird, um Besinnung zu verhindern.
Der Film kratzt zumindest an den eingefleischten Werten, die vielleicht eher eine Krankheit sind.
Nein, eine Lösung wird nicht geboten - wie auch?
Aber der Film bietet einen Anstoß, einmal nachzudenken, wer und was wir Menschen sind und auch darüber, warum wir sind.
Um eine Leben als Sklave der großen Maschine zu verbringen und dann zu sterben?
Wie hieß es als "Deathbed-Test" in dem Film: niemand sagt auf seinem Totenbett: "ach, hätte ich doch ein paar Stunden mehr auf der Arbeit verbracht!"
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