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5.0 von 5 Sternen A treasure not abandoned
Mehr als zwei lange Jahre haben wir warten müssen, bis die Bärte nach ihrem fulminanten 2010er Geniestreich "X" ein neues Album ankündigten. Und, ja, auch ich habe es vorbestellt und meine Euronen auf Treu und Glauben vorab überwiesen - es scheint wohl kaum noch ohne Crowd-Funding zu gehen, wenn sich eine Band nicht dem kommerziellen Diktat ihres...
Vor 16 Monaten von Th. Kellersohn veröffentlicht

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Album No.11 der Kalifornischen Prog Rock Meister
Nach Neal Morse Abgang fiel es mir schwer, weiter Spock's Beard die Treue zu halten. So war es auch, bis zu diesem 11. Output mit dem weissagenden Titel "Brief Nocturnes and Dreamless Sleep" und mit neuem Sänger Ted Leonard. Wahrlich kein Unbekannter in der Prog Rock Szene. Er war ( und ist es anscheinend immer noch ) Leadsänger bei Enchant. Und diese Band mag...
Vor 14 Monaten von Guenter veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A treasure not abandoned, 4. April 2013
Mehr als zwei lange Jahre haben wir warten müssen, bis die Bärte nach ihrem fulminanten 2010er Geniestreich "X" ein neues Album ankündigten. Und, ja, auch ich habe es vorbestellt und meine Euronen auf Treu und Glauben vorab überwiesen - es scheint wohl kaum noch ohne Crowd-Funding zu gehen, wenn sich eine Band nicht dem kommerziellen Diktat ihres Labels ausliefern will (so sie denn überhaupt einen Vertrag hat). Aber es hat funktioniert: pünktlich zum avisierten Erscheinungstermin gab es per Mail einen Link zum legalen Download und wenige Tage später lag die CD wohlverpackt im Briefkasten. Das Package - eine opulent ausgestattete Doppel-CD mit ausführlichem Booklet und liebevollem Artwork - zaubert ein Lächeln aufs Gesicht, aber hält auch der Inhalt, was das Cover verspricht... ?

Das erweist sich als durchaus spannende Frage. Nach dem ersten Durchhören stellte sich leichte Irritation ein: Vielleicht ist mir ja das Masterpiece "X" so ans Herz gewachsen, dass es keinen Nebenbuhler duldet? Oder liegt es an der Vielzahl und Vielfalt der Ideen, die hier präsentiert werden, dass sich noch keine instant hooks des neuen Werks festgesetzt haben? Also noch einmal. Hmmmm... plötzlich offenbaren sich Strukturen, scheinbar verfrickelte Passagen beginnen transparent zu werden. Beim dritten Durchhören freut man sich schon auf einzelne Stücke, der Longtrack "Waiting For Me" wird gleich noch einmal hinterher angeworfen - toll. Und so geht es weiter. Das erinnert ein wenig an Asterix: als die korsischen Opas auf der Bank sitzen und sich die -zigte Rauferei anschauen, bemerkt einer von ihnen trocken: "Jedes Mal, wenn ich die Szene wieder sehe, entdecke ich ein neues Detail". Und soll gute Rockmusik nicht genau so funktionieren?

Die vorläufige Bilanz nach 10+ Durchgängen:
- Ein Über-Prog-Track wie "Jaws Of Heaven" ist dieses Mal nicht dabei, aber "Waiting For Me" kommt ganz schön dicht ran, selten so superbe Gitarrenarbeit gehört.
- Dafür haben die Bärte mit "A Treasure Abandoned" ihre definitive Hymne abgeliefert - wow! Ganz großes Kino, und mit dem Einsatz von Flöte und Mellotron gleichzeitig eine respektvolle Verneigung vor der Grabinschrift des karmesinroten Königs. Ein Stück Musik für die Ewigkeit, das einen ganz ratlos fragen lässt, warum bei der SWR1-Hitparade eigentlich immer "Stairway To Heaven" gewinnen muss.
- Die gänzlich unpeinliche Wiederentdeckung des Vocoders und einige augenzwinkernde Selbstzitate machen "Something Very Strange" zu einer ziemlich unbeschwerten und packenden Nummer.

Eine Stärke - trotz personellen Wechsels - bleibt der Gesang, egal ob von Ted Leonard solo oder von allen gemeinsam. Spock's Beard haben immer noch einen Riecher für süchtig machende Refrains und die Arrangements sind wie gewohnt überaus vielfältig. Im Vergleich zum vielzitierten Vorgänger hat "Brief Nocturnes ..." eine Prise mehr Härte abbekommen (gerade in den ersten beiden Stücken lassen es die Bärte gelegentlich ganz schön krachen), lyrische Passagen sind etwas rarer gesät. Insgesamt aber - dennoch oder gerade deswegen? - eine überaus runde Sache und bis dato ganz klar die beste LP des Jahres.

Lasst diesen Schatz nicht ungehoben!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich Fan!, 23. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum jetzt erst? Eigentlich mochte ich die Bärte schon immer und habe mir auch brav jedes neue Album zugelegt - begnadete Musiker, technische Perfektion, vertrackte Songstrukturen, was wollte man eigentlich mehr? Ganz einfach: was die ganz große Begeisterung bisher verhinderte, war der Gesang. Neal Morse gefiel mir leider überhaupt nicht, zu knödelig und insgesamt zu begrenzt waren seine stimmlichen Möglichkeiten. Mit Nick D'Virgilio wurde es dann interessanterweise wider Erwarten (IMHO) besser statt schlechter - ähnliche gesangliche Qualität, aber angenehmere Stimme. Feel Euphoria war ganz knapp dran, mich in seinen Bann zu ziehen. Knapp.

Und jetzt das: als Enchant-Fan der ersten Stunde darf ich erleben, wie Ted Leonard den Job als Leadsänger übernimmt (würde er nicht gleichzeitig das nächste Enchant-Album aufnehmen, wäre ich ernsthaft sauer ;-) ), und er macht diesen Job ganz einfach brillant! Gut, seine Tonlage muss man mögen, sonst fällt's schwer, ihm zuzuhören. Aber man kann wohl mit einiger Sicherheit sagen, dass Ted Leonard einer der absolut besten Sänger ist, die im Prog-/Neoprog-Bereich zu finden sind.

Aber genug davon und zum Kern der Sache: der Musik!

Mit "Hiding Out" fällt man kopfüber ins Album hinein - kraftvoll, direkt und beinahe schon mainstreamtauglich geht's zur Sache. Der Gesang erinnert sehr an "Broken Tools" von Ted's Soloalbum, sein Songwriting ist deutlich zu erkennen. Allerdings sind die Gesangslinien hier insgesamt eingängiger, vor allem der wunderschöne Refrain. Toller Opener, auch wenn oder gerade weil Ted sich stimmlich noch etwas zurückhält.

"I Know Your Secret" haut in dieselbe Kerbe: angetrieben von einem unwiderstehlichen Basslauf prescht dieses Stück vor: mitreißend und düster zugleich, mit rauchig vorgetragenem Gesang und garniert mit einem explosiven Gitarrensolo - großartig.

Danach wird es erst einmal ruhiger, mit "A Treasure Abandoned" erwartet den Hörer die erste von zwei Balladen (ich hasse den Ausdruck, aber er passt hier einfach). Ein langes Instrumentalintro, das hauptsächlich vom Keyboard getragen wird, sorgt für einen gefühlvollen Einstieg, bevor es filigran von Gitarre und Gesang abgelöst wird - eine beinahe intime Atmosphäre entsteht, die sich in einen Refrain entfaltet, in dem Ted sich von seiner allerbesten Seite zeigt: Gänsehaut ist garantiert, spätestens ab hier ist das ganz großes Kino. Ein wunderbares Keyboardsolo nimmt den Faden auf (ich bin vielleicht ein bisschen Oldschool, aber ich steh drauf!) und leitet in eine ruhige Instumentalpassage über - gleichsam ein Luftholen vor dem großen Finale: Ted's Gesang hebt noch einmal richtig ab, bevor das Stück in den letzten zwei Minuten wiederum instrumental im ganz typischen Spock's Beard-Stil zu Ende geht, samt tollem Gitarrensolo.

An dieser Stelle, und ganz bewusst in einem eigenen Absatz hervorgehoben, will ich erwähnen, dass Alan Morse einer der am sträflichsten unterschätzten Gitarristen der Welt ist. Das musste mal gesagt werden. :-)

Mit "Submerged" hat Ted Leonard das Highlight seines Soloalbums mitgebracht. Ich ertappe mich allerdings dabei, dass ich diesen Song beim Hören schon mal überspringe, obwohl ich nichts Schlechtes daran finden kann. Ganz im Gegenteil: ruhiger Einstieg, schlicht, fast schüchtern vorgetragener Gesang, der sich dann aber plötzlich öffnet und in die Höhe schwingt, zu einem emotionalen Refrain, der ins Ohr geht und - da - nicht - mehr - raus - will. Vermutlich liegt es einfach daran, dass ich den Song schon einige hundert Male gehört habe. Eigentlich ist er großartig (wie gesagt: ein Highligt auf Ted's Soloalbum).

"Afterthoughts"... beim ersten Hören ein merkwürdiges Ding. Zu Beginn ganz typischer Spock's Beard-Sound, inklusive kompliziert verschachteltem Gesang, der dann wieder von einem eingängigen Refrain abgelöst wird. Garniert wird das Ganze von interessanten a capella-Gesangsparts (in der Mitte und am Ende), sowie einem weiteren tollen Gitarrensolo. Wächst mit jedem Durchlauf, also dranbleiben!

Und dann: "Something Very Strange"! Mein absoluter Favorit auf diesem Album. Der sphärische Einstieg gibt ein bisschen Zeit, sich einzustellen auf das, was da kommt - dann nimmt der Song mit treibendem Bass Fahrt auf. Zuerst ein vertrackter Instrumentalpart, auf dem die Jungs alles zeigen, was ihre Musik so besonders anspruchsvoll macht. Dann setzt der Gesang ein, und spätestens ab dem umwerfenden Refrain samt fantastischem Chorus ist "Something Very Strange" nicht weniger als der beste Song, den ich seit langer, langer Zeit gehört habe. Dass die Herren Morse und Okumoto ausgerechnet hier auch noch die besten Soli des gesamten Albums aus den Handgelenken schütteln, macht die ganze Sache so rund, dass mir nicht nur die stolze Spieldauer von 8:23 Min. viel zu kurz vorkommt, sondern dass ich mir dieses Meisterwerk in der Tat auch gern mehrmals hintereinander anhöre.

Danch geht es gleich auf allerhöchstem Niveau weiter. Nach dem Motto, "wo wir schonmal dabei sind..." folgt mit "Waiting For Me" ein fast dreizehnminütiges Opus, das teils Erinnerungen an "At The End Of The Day" weckt, dies aber bereichert um eine derart mitreißende Spritzigkeit und Spielfreude, dass der Song mich schon beim ersten Durchlauf in seinen Bann gezogen hat. Da hätte es gar mehr nicht des Gitarrensolos bedurft, bei dem ich versucht war, einen Blick ins Kleingedruckte der Platte zu werden, auf der Suche nach dem Hinweis "feat. David Gilmour".
...habe ich nicht eben noch behauptet, das beste Solo sei das bei "Something Very Strange"? Kommt drauf an, würde ich sagen. ;-)

"The Man You're Afraid You Are" kommt wieder etwas finsterer daher. Aber auch hier dauert es nicht lange, bis die Spielfreude die Oberhand gewinnt. Das geht soweit, dass der geneigte Hörer hier mit einem Augenzwinkern eine Bridge im funkig angehauchten, leicht hip-hoppigen Tone Loc-Stil serviert bekommt. Ein ungewöhnliches, aber sehr interessantes Element, das sich hervorragend einpasst, bevor der Song am Ende mit Akustikgitarre und Gesang ruhig zu Ende geht.

"Down A Burning Road", die zweite Ballade ist ein weiteres Highlight. Ein "richtiger" Rocksong, der kaum Prog-Elemente enthält. Ein tolles, warmes Gitarrensolo zu Beginn, ruhiges Keyboard, wunderschön vorgetragener Gesang. Insgesamt eine sehr klare Songstruktur und ein ebenso klar definierter Sound. Dazu ein gran-di-o-ses Solo zum Abschluss (O.K., das "beste" gibt es auf deser Scheibe ganz einfach nicht). Schöne Nummer, sehr eingängig.

"Wish I Were Here" klingt insgesamt etwas schräg und elektronisch und erinnert ein bisschen an das Album "Stranger Than Fiction" von Sextus. Für mich der schwächste Song auf dem Album: vor allem klingt er im Vergleich recht eintönig, bietet weniger Abwechslung und Überraschungen, und der Gesang klingt etwas uninspiriert. Dabei ist sicherlich das Bessere des Guten Feind, aber der Vergleich mit dieser Parade von Meisterwerken ist hier nunmal ausschlaggebend.

Zum Abschluss ein absolutes Novum, zumindest für mich: "Something Very Strange (Sanctified Remix)". Ich HASSE Remixes. Normalerweise. Denn normalerweise handelt es sich dabei um entstellte und vollkommen überflüssige Neuaufgüsse, die einzig dazu dienen, Platz zu füllen. Hier ist es aber anders: das epische "Something Very Strange" wird musikalisch verdichtet, aber nicht entstellt. Und überhaupt: ich bin bei hier einfach total kritikunfähig. Dieser Refrain... Mannomann...

Mein Fazit? Sollte nach dieser Lobeshymne klar sein. Bisher war ich nur wohlgesonnener Besucher im Spock's Beard-Universum, jetzt bin ich endlich angekommen. Um auf meine Einleitung zurückzukommen: würde Ted Leonard nicht gleichzeitig das nächste Enchant-Album aufnehmen... dann wäre ich gottfroh, dass er jetzt zu den Bärten gehört. Für mich ist da irgendwie zusammengewachsen, was zusammengehört!

Ein Wort (O.K.: *einige* Worte) zum Sound: die CD-Version des Albums (lag der LP praktischerweise bei) ist reichlich laut und basslastig abgemischt. Man kann zwar mit etwas Aufwand, sprich: High Pass filter und moderater Bassreduktion, dem Ganzen zumindest wieder etwas mehr Luft verschaffen. Die Dynamik ist aber teilweise ganz einfach im Eimer. Normalerweise bin ich nicht so empfindlich, in den meisten Fällen drehe ich Bass und Lautstärke runter und lasse es gut sein. Aber dieses Album ist einfach zu gut, als dass es so ein Mastering verdient hätte. Es gibt schlimmere Beispiele, denn auch die CD-Fassung ist noch gut hörbar, aber trotzdem: das hätte nicht sein müssen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neuen Spock's Beard überzeugen!, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da hat sich so einiges bei einer meiner Lieblings Progg Bande getan. Songwriter, Muli-Instrumentalist Neal Morse verließ die Band bereits 2002 und wendete sich seiner christlich-spirituellen Solokarriere. Der charismatische Drummer Nick D`Virgilio übernahm den Job als Sänger, trommelte die Scheiben weiterhin ein und ließ sich auf Tour von Jimmy Keegan am Schlagzeug unterstützen. So richtig 100% überzeugen konnten die Platten nach Neal’s Abgang mich allerdings nicht, obwohl es sich hier um Jammern auf höchstem Niveau handelt. Gerade aber mit der letzten Studioscheibe „X“ hatten Spock’s Beard eine wahre Perle abgeliefert. Doch nun nahm Nick D`Virgillio Reißaus. Das kann eine Band zur Auflösung zwingen. Aber die Truppe will es wohl noch einmal richtig wissen. Mit der Aufnahme von Jimmy Keegan als „regulären“ Schlagzeuger und Neusänger und Gitarrist Ted Leonard (bekannt durch seine Band ENCHANT) starten Spock’s Beard noch einmal ordentlich und hauen ein saustarkes typisches Spock‘s Beard Album raus. Die Stimme von Ted ist kraftvoll melodisch und passt hervorragend zum neuen Material auf „Brief Nocturnes And Dreamless Sleep“. Als Songwriter war Ted ebenfalls beteiligt und sogar das Stück seiner Soloscheibe „Submerged“ wurde aufgeproggt. Weiterhin erwähnenswert ist auf jeden Fall, dass Neal Morse sich bei zwei Stücken als Songwriter beteiligt hat. „Afterthoughts“ ist, wie der Titel schon beweist, ein sequel zu „Thoughts“, hat wieder sehr viel Gentle Giant in sich und überzeugt mit wahnsinnigen Satzgesängen. Das Highlight des Albums ist das epische „Waiting For Me“, in der Tat das andere Stück, an dem Neal sich beteiligt hat. Nichtsdestotrotz überzeugen alle Songs mit den Typischen Merkmalen der Band. So zum Beispiel der Opener „Hiding Out“, den Ted komponiert hat. Oder das rotzig kantige „I Know Your Secret“, das ordentlich straight rockt und eine super Nummer von Dave Meros ist. „A Treasure Abandoned“ und „Something Very Strange“ überzeugen mit tollen Melodien und einer Menge Dynamik. Da wie immer natürlich auch die Produktion sehr gut ist, fällt es mir schwer, dieser Scheibe nicht die volle Punktzahl zu geben. Mir gefällt das neue Line Up sehr. Proggies sollten sich die Scheibe zulegen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genialer Nachfolger der X, 10. April 2013
Von 
Bernhard (Burgenland, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brief Nocturnes and Dreamless Sleep (Deluxe Edition) (MP3-Download)
Vorweg: Ich muss einem meiner Vorrezessenten recht geben. Dieses Album zu beurteilen wäre erst nach einigen Hördurchgängen wirklich fair, da es sich um ein Album handelt, das mit jedem Mal hören tiefer in die Gehörgänge einpflanzt.
Ich muss schon sagen: Wie es Spock's Beard mit jedem neuen Album schaffen sich treu zu bleiben und dabei aber nicht langweilig immer wieder das selbe präsentieren ist schon sehr beeindruckend.
Da fällt es schon sehr auf, dass ein Lied, und ich musste nicht einmal nachsehen welches, vom Ex-Mastermind Neal Morse stammt. Das hört man sofort, weil Neal sich leider immer und immer wieder wiederholt.
Auch der neue Sänger schlägt sich tapfer, ich bin nun schon gespannt, wie das Live rüber kommt (Tickets habe ich ja schon!).

Mein musikalischer Höhepunkt aus diesem Album ist da eindeutig "Something very strange". Sehr gelungener Aufbau des Songs und überragende Arrangements!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuertaufe bestanden!!!!, 22. März 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, da sind sie wieder. Eigentlich war ich etwas skeptisch. Der letzte Konzertmitschnitt mit dem "Neuen" (Vocals, Guitar: Ted Leonard) konnte mich nämlich nicht überzeugen. Aber als Liebhaber (vielleicht auch Fan) der Spockies war der Kauf dieser Doppel CD einfach eine Pflicht! Und nun habe ich sie einige Male durchgehört und bin genauso begeistert, wie der Verfasser der ersten Rezension zu diesem Album. Zunächst hält man dieses wunderbar gestaltete Cover in den Händen. Da ist ein Junge in einem Boot beim Angeln zu sehen und das Boot hebt bei ruhiger See ab. Genauso hebt diese tolle Musik ab. In meiner Lieblingsmusikzeitschrift "Eclipsed" wurde es auch sehr gut bewertet. Dort war zu lesen, dass Spock's Beard zu alter Klasse zurückgefunden haben. Ja, es soll sogar das beste Album seit dem Ausscheiden von Neal Morse sein. Und das trifft auch meines Erachtens nach zu.
Der erste Song "Hiding Out" überzeugt schon. Hier bekommen bereits die verschiedenen Musiker ihren solistischen Freiraum. Gitarre, Bass und Keyboard reichen sich nacheinander die Hände. Das Ganze wirkt schon sehr eingespielt und das mit sehr viel Druck. Da war ich schon überzeugt, dass ich hier etwas Gutes zu hören bekomme. Mein bisheriges Lieblingsstück "A Treasure Abandoned" ist eine wunderbare Ballade. Hierbei habe ich meine Vorbehalte gegenüber der Stimme von Ted Leonard abgelegt. In diesem sehr melodiösen Song ist auch wieder dieses traumhafte Gitarrenspiel von Alan Morse zu hören. "Submerged" ist der vierte Song. Dieser Song wurde von Ted Leonard komponiert und ist ein Mitbringsel seines Soloalbums "Way Home". Das Stück kann auch durchaus überzeugen. Mit "Afterthoughts" geht es weiter und Spock's Beard ist wieder Zuhause angekommen. Hierbei hat auch Neal Morse mitgewirkt. Es ist auch wieder der sehr schöne mehrstimmige Gesang, wie bereits bei "Thoughts" von der CD "Beware Of Darkness", zu hören. Gitarre und Synthesizer tragen dieses tolle Stück. "Something Very Strange" beginnt mit einem Pink Floyd ähnlichen Sturmgeräusch ("One Of These Days"), und einem ca. dreiminütigen Instrumentalpart. Atemberaubend und mit progressiv rockigem Sound ist auch dieser Song ein Ohrenschmaus. Mit dem Longplayer "Waiting For Me"(12:37) endet die erste CD. Unüberhörbar hat hier Neal Morse wieder seine Hände mit im Spiel. Für mich ist es der zweitbeste Song der CD. Spock's Beard knüpft hier überdeutlich an die vergangene Bandhistorie an. Die einzelnen Instrumentalisten bekommen wieder ihren Platz, um ihr Können, im wahrsten Sinne des Wortes, auszuspielen. Ein Ohrenschmaus!
Die zweite CD beginnt mit "The Man You're Afraid You Are" und ist eher ein klassischer Rocksong und geht dann gekonnt in Improvisationen über, bevor es ruhig und stimmungsvoll endet. "Down A Burning Road" ist wieder eine tolle Ballade. Man könnte meinen, Santana habe den Eröffnungspart mit seiner Gitarre übernommen. Allein für diesen Song lohnt sich der Kauf des Doppelalbums. "Wish I Were Here" ist wieder eine sehr fetzige Rocknummer. Mit "Something Very Strange (Sanctified Remix)" endet das Album.
Die Band hat sich regeneriert und ist eins mit den neuen Mitgliedern geworden. Allesamt überzeugen mit ihren Instrumenten. Dave Meros am Bass und Jimmy Keegan an den "Trommeln" geben mit ihrem Spiel der Band den nötigen Drive und Zusammenhalt. Alan Morse an der Gitarre und Ryo Okumoto an den Tasten steuern dem Ganzen in gewohnter Weise überzeugende Solis bei. Ted Leonard hat seine Feuertaufe mit seinen Gesangsbeiträgen bestanden. Jedem, der Spock's Beard gerne hört und Sorge hatte, dass mit dem letzten Abgang der Band, Nick D'Virgilio, nun der letzte Atem genommen wurde, kann ich beruhigen und das neue Werk "Brief Nocturnes Dreamless Sleep" an Herz legen. Dieses Album hat fünf Sterne verdient!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight!, 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Beste an Prog-/Concertrock seit Jahren, für mich ein Meilenstein. Die drei Ursprungsmitglieder Alan Morse (git), Dave Meros (b) und Ryo Okumoto (key) haben mit dem schon als Tourschlagzeuger tätigen Jimmy Keegan und dem neuen Sänger Ted Leonard eine durchweg gute Scheibe mit Hammersound geschaffen. Ohne den früheren line-ups mit dem fantastischen Drummer und Leadsänger Nick D'Virgilio bzw. noch früher mit dem legendären Neal Morse zu nahe treten zu wollen, muss man sagen: Das ist die beste Spock's Beard Platte aller Zeiten. Es gibt kein schwaches Stück, sondern nur gute. Zwei ragen dennoch besonders heraus und zwar "a treasure abandoned" und "something very strange", von dem es - unbedingt die bonus disc nehmen - zwei Versionen gibt. Selten hat man derart gut und raffiniert durchkomponierte Rocksongs gehört. Die beiden genannten Nummern sind fast schon wie klassische Musik angelegt, sie arbeiten mit Reprisen,die jedesmal variiert werden, überraschenden Überleitungen, Tempowechseln, ungeraden Takten und steigern sich kaskadenhaft in einen Rausch.

Die Soli, die Klangfarben, der Solo- und der Satzgesang sind unglaublich stimmig, schlagen große Bögen, die zielsicher wieder landen. Schichten werden dazugelegt und wieder reduziert und das alles voller Power. Natürlich sind die Jungs, die von den sicher wichtigen und schon lange mitwirkenden Co-Komponisten John Boegeholt und Stan Ausmus unterstützt werden, stark von den klassischen Progrock-Bands wie Yes, Genesis, Gentle Giant und bestimmt auch Led Zeppelin und anderen (es gab viele gute in the old days) inspiriert. Das hört man auch, ohne dabei zu verkennen, dass diese Großbands ebenfalls ihre Inspirationen hatten und zum Teil auch recht ungeniert abgekupfert haben. Hier ist Spock's Beard aber ein Meisterstück eigener Güte gelungen. Es ist ein Freude für jeden Fan, dass dieser Musikstil durch die fünf Jungs von Spock's Beard noch einmal zu echter Blüte aufgelaufen ist. Lasst Euch überraschen ........ and enjoy. Ein Muss für jeden Fan intelligenter, virtuoser Rockmusik von echten Musikanten, die auf der Bühne keine show machen (können), sondern einfach Musik vom Feinsten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich nehme alle skeptischen Bemerkungen sowas von zurück!, 31. Mai 2013
Beim Probehören der Vorab-Demos vor ca. einem Jahr dachte ich noch "Immer noch geniale Musik. Aber dieser Sänger...". Ich nehme alles zurück (außer dem Kommentar zur Musik, da lag ich vollkommen richtig). Spock's Beard haben tatsächlich eine Zukunft. Und wenn sie so weiter machen, bleibe ich ihnen selbstverständlich treu. Oh Mann, diese Synthies und eben dieser Gesang, den ich zuvor so skeptisch gesehen hatte (warum, weiß nur die Karotte, die ich mir zuvor wahrscheinlich unbeabsichtigt ins Ohr geschraubt hatte).

Ab jetzt heißt es wieder: Rasieren verboten!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht!, 22. März 2013
Von 
Jean-marc Brechbühler (Dällikon Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Haaaaa, endlich ist sie da, die neue von den Spockies! Zugegeben, ich hatte so meine Zweifel, ob das mit dem neuen Sänger Ted Leonard gut kommt. Schon wieder ein Wechsel, dachte ich mir.... Und tatsächlich, nach dem ersten Durchhören der Scheibe, war ich mir nicht ganz sicher, was ich von der "Sache" halten sollte. Nach dem zweiten und dritten Mal, haben sich die Zweifel in pure Begeisterung verwandelt. Mir scheint heute, dass ich am Anfang einfach nicht bereit war...... Egal.

Nach dem letzten genialen "Longplayer" X, dachte ich, das geht nicht mehr besser. Aber falsch gedacht. ES GEHT!! Kaum zu glauben, was die Jungs da geschaffen haben. Bekannte Virtuosität und doch neue Dynamik und Leichtigkeit. Die Mischung geht für mich voll auf. Von mir gibt es 6 Sterne!

Tipp: wenn ich ihr die Mögliochkeit habt, an eins der kommenden Konzerte zu gehen, tut es. Life sind die Spockies schlicht fantastisch. Habs bis jetzt noch nie bereut. Also los, holt euch die Tickets!
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5.0 von 5 Sternen Neuer Sänger - Neue Chance, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Brief Nocturnes and Dreamless Sleep (Deluxe Edition) (MP3-Download)
Ein überaus gelungenes Album der Bärte. Es sind zwar ein paar Passagen sehr ähnlich mit Stücken aus früheren Alben, insgesamt sehr hörenswert und ein Muss für Fans der neuen und alten SB.
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5.0 von 5 Sternen Verblüffend !, 31. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann den positiven Rezensionen kaum etwas hinzufügen.
Ich bin erst 2013 auf durch die intensive Beschäftigung mit zeitgenössischen Progressive Rock-Varianten auf Spock's Beard gekommen und von diesem Album fasziniert - halte es von allen Alben, die in irgendeiner Form mit Neal Morse in Verbindung gebracht werden können für das am besten gelungene.
Übrigens hat es das Intro von "Waiting For Me" schon einmal gegeben ! Arrangement, Klang, Tempo, Tonart gleich - nur die Harmonien leicht abgeändert.
"Afterglow" von der Genesis-Scheibe "Wind And Wuthering" (1976) fängt nämlich genau so an. Habe mal zum Spaß die beiden Teile hintereinandergehängt - verblüffend, klingt wie ein und derselbe Titel.
Das ist natürlich dreister Diebstahl geistigen Eigentums (vielleicht merkt''s nach 37 Jahren ja keiner), aber ist Retro-Prog nicht sowieso die Kopie des Vergangenen im besseren Klanggewand ? Ich muss in diesem Zusammenhang immer an den vielzitierten Neal-Morse-Kompositionsbaukasten denken, da ist schon was dran.
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