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am 19. Januar 2015
Auch in diesem Hörspiel der drei Detektive werden die Zuhörer ein weiteres Mal mit Gemälden konfrontiert - genauer gesagt mit gestolenen Bildern in zweierlei Ausführung.
Leider bleib bei den Ausführungen wirkliche Detektivarbeit weitestgehend unentdeckt und die langgezogenen Diskussionen sind nicht wirklich spannend. Darüber hinaus trifft der Zuhörer auf einen Nachfolger von Patrick und Kenneth, der nun die Hilfsarbeiten auf dem Schrottplatz übernimmt und als ausgesprochen dumm, wenn aber leibenswert dargestellt wird. Trotzdem finden sich Stellen, an dem ein gewisses Gefühl der Fremdscham einsetzt, das nur durch Tante Mathildas Frage: "Brock was machen Sie denn da an der Säge?" - "Ich säge, Frau Jonas." getoppt wird.

Abschließend bleibt zu sagen:
Die überwiegende Meinung zu dieser Folge, kann ich leider so nicht Teilen - 5 Sterne sind mir deutlich zu hoch gegriffen. Die Folge ist zwar gut hörbar, allerdings keine, während derer man der Geschichte besonders viel Beachtung schenken muss (evtl. Unterhaltung für MP3-Player oder Handy). Die Folge unterscheidet sich trotz ähnlicher Bewertung bspw. völlig von der folgenden Episode (161: Der schreiende Nebel), die meiner Ansicht nach um Längen besser ist.
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am 15. Juli 2013
Das Gebrauchtwarencenter von Justus Onkel, Titus Jonas, verhalf den drei ??? schon häufiger zu neuen Fällen und zu ihrem Bedauern auch zu körperlichen Ertüchtigungen. Diesmal jedoch scheinen vor kurzem erworbene Gemälde, welche von Unbekannten verkauft wurden, gestohlenes Diebesgut zu sein. Justus, Peter und Bob machen sich natürlich auch ohne Auftrag an die Wiederbeschaffung der Gemälde, was nicht ganz problemlos verläuft...

Zu diesem Fall der drei Detektive kommt zusätzlich noch ein weiterer, welcher im späteren Teil der Geschichte geschickt mit dem ersten verbunden wird. Aber auch so gestaltet sich die Suche nach den Gemälden als äußerst spannend und hoch interessant für den Zuhörer. Vor allem als die drei Detektive das Geheimnis der eigentlich wertlosen Bilder enthüllen. Ebenso actionreiche, wie ruhige, dafür interessante Szenen haben ihren Einzug gefunden. Bei all der Spannung und dem Schlag auf Schlag der Ereignisse kommen der Humor und die Charaktere nicht zu kurz. Besonders der neue Schrottplatz-Gehilfe Brock bringt den Hörer zum Lachen, andererseits aber auch dazu, ihn zu verfluchen...

Auch wenn die Sache mit der Wiederbeschaffung der Gemälde nicht gerade neu oder innovativ ist und man dies in ähnlicher Form in anderen Folgen gehört hat, so kann diese Folge dennoch überzeugen. Sie hat alles, was ein guter Fall der drei ??? braucht: Spannung, Humor, großartige Charaktere, Wendungen, Geheimnisse,... Klar, irgendetwas kann man immer kritisieren. Wenn das Verfolgen des Falls allerdings einen groß Spaß macht und keine größeren Ungereimtheiten auffallen, hat eine Folge wie diese, 5 Sterne voll und ganz verdient. Viel Spaß beim Hören!
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am 16. Mai 2013
Die blutenden Bilder versprechen eigentlich eine kurzlebige nette Unterhaltung, zumindest von der Story her.
Diesmal hat man eine recht passable Vorlage recht schlecht umgesetzt. Besonders zu bemängeln gibt es die mieserablen Dialoge und schlechten Nebenrollen.
Der Schrottplatzangestellte Brock, der einfältig wirken soll, wurde so überzogen dargestellt, dass man sich eigentlich nur fremdschämt. Dazu sind einige Leistungen der Nebendarsteller eher unterirdisch.
Bei den drei Dedektiven macht vor allem wie fast immer Peter mit Abstand die beste Figur. Justus spricht teilweise ziemlich hölzern und abgelesen.

Neben diesen Unsauberheiten kann man die Folge aber durchaus hören und das sogar mehrfach. Und dennoch ist Sie ziemlich rasch vergessen...

Fazit:
Hauptdarsteller: 3 Sterne
Nebendarsteller: 2 Sterne
Geschichte: 5 Sterne
Effekte,Ton: 4 Sterne
Spannung: 3 Sterne
Unterhaltung: 3 Sterne

Gesamt: 3 Sterne
11 Kommentar6 von 7 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In Rocky Beach ist allerhand los, denn der Art-Gallery kommen 13 wertlose Portraitbilder abhanden und gleichzeitig stiehlt ein Einbrecher aus Häusern Portraitmalereien, um die Besitzer später zu erpressen, und wer nicht zahlt riskiert, daß der Erpresser das entwendete Bild zerstört. Die ??? schalten sich im Fall der 13 gestohlenen Bilder ein und schnell wird ihnen klar, daß die Leinwände der Gemälde ein Geheimnis bergen. Doch trotz ihrer zeitaufwendigen Suche verlieren die Jungs auch den mysteriösen "Bildermörder" nicht aus den Augen.
Die Kriminalstory beinhaltet von ihrem Wesen her eigentlich zwei Fälle, die am Ende ganz lose miteinander verknüpft werden, doch beide Fälle sind ziemlich schwach konstruiert und können kaum überzeugen. Auch die letztendliche Fallauflösung ist alles andere als der Oberhammer, sondern kommt eher unaufregend und überraschungsarm daher.
Gemäldediebstähle stellen ja in so mancher ???-Folge das Hintergrundszenario dar, und eigentlich sind fast alle diese Episoden richtig klasse, aber in der hier vorliegenden Folge hat das Konzept nicht gegriffen, denn dafür war die Handlung einfach viel zu schwach.
Fazit: Eine der schwächeren ???-Folgen.
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am 18. März 2015
Die meisten Rezensenten finden diese Folge so grandios, da sie wie eine der alten Folgen aufgebaut ist.
Ich bin jedoch mit den Nummern zwischen 70 und 120 groß geworden und mag die "erwachsenderen" Folgen deutlich lieber.
Brock finde ich einfach lächerlich. Ein Mitarbeiter der für diese Folge aus dem Nichts auftaucht und so stumpf ist, dass man am Verstand von Familie Jonas zweifeln muss, dass sie überhaupt so jemanden eingestellt haben.
Vor allem diese Person und was alles damit zusammen hängt, finde ich so schrecklich zum Kopfschütteln, dass das meiner Mienugn nach alles ist, aber keine supertolle Folge.
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am 10. Mai 2013
Nach 3 schwachen Folgen, 158, 159 und 160, die ich bewußt hier nicht bewertet habe, denn es wäre bei den dreien nicht über eine 1-2 Sterne Bewertung hier herausgekommen, ist die 161 wieder, nach den tollen 153, 154 und 157, eine sehr gelungene Folge.

Es geht um einen geheimnisvollen Bildermörder ( !!! ), der Bilder ermordet, also zerstört, wenn er nicht eine gewisse Summe bekommt.

Die Folge ist sehr gut aufgebaut und hat starke Anleihen zu alten Folgen, wie z.B. die Folge 9 "rätselhaften Bilder" und Co.

Denn Bilder spielen hier eine tragende Hauptrolle - genauer gesagt 13 ( das letzte soll im letzten Track "Ein Bild in Lebensgefahr", "ermordet" werden ) Stück.

Auch wird in dieser Folge auf viele Personen hingewiesen, die in den alten drei ??? Folgen oft mit von der Partie waren.

So kommen die beiden irischen Brüder Patrick ( mein Namensvetter;-) und Kenneth, mehrere Male im Zusammenhang mit der Geschichte, namentlich vor.

Zum Bespiel, als sich Justus Jonas über die neue Schrottplatzkraft am Anfang aufregt, weil diese nicht gut arbeitet ( " bei Patrick und Kenneth kam so was nicht vor" - so in etwa ).

Auch auf den alten Töpfer, der "Potter" ( damals von Karl-Heinz Gerdesmann 1921-1991, gespielt ), der schon in der drei ??? 20 "flammende Spur" eine tragende Rolle gespielt hatte, wird hier namentlich mehrere Male hingewiesen.

Auch tauchen "Gipsbüsten" ( bek. aus den drei ??? "Fluch des Rubins" )auf, die, die neue Arbeitskraft auf dem Schrottplatz einräumt.

Auch der Ort "Venice" wird erwähnt ( in Track 3 ), dort ermittelten die drei ??? schon in der Folge 37 "heimlicher Hehler".

Die Sprecher sind erste Sahne, besonders habe ich mich über den Auftritt von Harald Dietl ( * 1933 ) gefreut, er hat ja von 1988 bis 2001 den Hauptkommissar Karl Feldmann in der tollen Serie "Die Männer vom K 3" gespielt, ferner war er bei der TKKG 47, Masters 29 zu hören.

Auch mit Karin Eckold hat man wieder einen tollen Altstar mit ins Boot genommen, der in sehr vielen alten Hörspielfolgen der 80 er mitwirkte, wie z.B. TKKG 24, Larry Brent 3 etc.

Der Anfang der drei ??? lässt einem schonmal die Haare zu Berge stehen, als Tante Mathilda sagt, dass "Mrs. Kretschmer" ermordet sein soll.
Aber nach 2-3 Sätzen wird klar, dass "nur" ein Bild von ihr gemeint war, das mit einem Messer zerstört worden sei.

Die Musik ist ein toller Mix von "OrchesterStücken ala Betty George", der Musik von Jan-Friedrich Conrad ( einige Stücke kamen in der Neufassung von TKKG vor ).

Leider sind auch wieder einige 08/15 Stücke von J.P.-Morgenstern dabei, die sich aber in Grenzen halten - Gott sei Dank, denn diese Stücke werden nie die Reife der "Orchesterstücke von Betty George", Jan-Friedrich Conrad, Phil Moss und Carsten Bohn ( der Meister natürlich ) erreichen können.

Eine interessante Vorgeschichte bietet diese Folge, denn............???:

Die Geschichte entstand in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bremen, die vom 15. Oktober 2011 bis 26. Februar 2012 unter dem Titel Rätsel hinter der Leinwand eine Sonderausstellung vom norwegischen Maler Edvard Munch zeigte. Bei einer Untersuchung 2005 fand man unter dem Gemälde Das Kind und der Tod von Munch eine weitere Leinwand. Dabei handelt es sich um ein bislang unbekanntes Bild Munchs, welches er um 1898 gemalt haben soll. Es trägt den Titel Mädchen und drei Männerköpfe. Auf Basis dieser Ereignisse mit dem Bild im Bild wurde von der Autorin Kari Erlhoff eine fiktive Geschichte für die drei Detektive in Rocky Beach geschrieben.

Auch dass tolle Cover, dass ein "ermordetes" Bild zeigt;-) - ist sehr gut gelungen.

Fazit: Eine tolle, klassische drei ??? Geschichte, mit realem Hintergrund ( siehe vorletzter Absatz;-), die tolle Sprecher, unsere sogenannten "Altstars", wie Harald Dietl, Karin Eckhold und Co, einige tolle "Orchesterstücke" von Betty George sowie die tolle Musik von J.-F.- Conrad besitzt ( ausgenommen die Stücke von J.-P.- Morgenstern ).

Eine Geschichte, die auch ein 2-3 maliges Hören wert ist;-).
1010 Kommentare29 von 38 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Erster Eindruck: Der Bildermörder geht um

Aufregung im Gebrauchtwarenhandel von Titus Jonas: Versehentlich wurden einige gestohlene Bilder verkauft. Natürlich machen sich Justus, Peter und Bob sofort auf die Suche nach den Käufern, um die Gemälde zurück zu erstehen. Doch zeitgleich macht ihnen ein kniffliger Fall zu schaffen: Ein Erpresser droht damit, Bilder zu ermorden, falls ihm eine hohe Geldforderung nicht übergeben wird…

„Die blutenden Bilder“ – ein wirklich gelungener, mysteriös wirkender Titel für die 161. Folge der drei ???, das weckt doch gleich das Interesse auf mehr. Durchaus gerechtfertigt, denn die Geschichte ist hier geteilt und bietet zwei Handlungsstränge, die erst ganz am Ende miteinander verknüpft werden. Der Fall mit den Bildern, die von den drei Juniordetektiven gesucht werden wollen, nimmt dabei den größeren Part ein. Dies ist ein eher konventioneller, aber recht gut erzählter Fall und bietet viele erheiternde Momente und lustige Situationen. Der Handlungsstrang mit dem Bildermörder bietet hingegen viel Potenzial für einen gelungenen Fall und kann mit dem interessanten Grundgedanken Spannung aufkommen. Leider kommt dieser Teil etwas zu kurz, sodass sich die Geschichte nicht so recht entfalten kann. Das Ende wirkt dann etwas überstürzt, zumal nicht alles schlüssig aufgeklärt werden kann. Viele sehr gelungene Ansatzpunkte, humorvoll und stellenweise spannend, aber eben Abzüge in der B-Note.

Die Sprecher sind insgesamt wieder auf dem gleichen professionellen Niveau wie in den letzten Folgen der Serie und können ihre Charaktere gekonnt darstellen. Beispielsweise Harald Dietl, der als Greenwalt eine gute Figur macht und seine eingängige Stimme geschickt einsetzt. Guido A. Schick spricht den neuen Helfer von Onkel Titus, der ein ziemlicher Trottel ist und von Schick so auch dargestellt wird, auch wenn er an einigen Stellen zur Übertreibung neigt. Gefreut habe ich mich über den kurzen Auftritt von Celine Fontanges, die mit ihrem angenehmen, sanften Klang auch die Rolle der Mrs. Field gut auskleiden kann. Weitere Sprecher sind Monika Werner, Karin Eckhold und Holger Mahlich.

In Sachen Musik wird hier wieder ein bunter Mix aus verschiedenen Stücken präsentiert, die insbesondere aus dem umfangreichen Archiv von Europa stammen. Stilistik, Tempo und Klang unterscheiden sich hier deutlich, sodass die einzelnen Szenen verschiedene Stimmungen verpasst bekommen. Die Geräusche sind gut in die Dialoge eingefügt und lassen das Ganze organischer wirken.

Natürlich ist auf dem Cover eines der ermordeten Bilder zu sehen, das Portrait eines jungen Mannes, aufgeschlitzt und mit roter Farbe beschmiert. Wie immer hat das Motiv seine ganz eigene Wirkung, was an den verwendeten Farben und dem abstrahierten Zeichenstil liegt. Im Inneren gibt es neben dem obligatorischen Ausblick auf das nächste Cover auch Werbung für die kommende Tour der drei ???.

Fazit: Zwei zueinander passende Handlungsstränge, von denen der interessantere leider leider viel zu kurz kommt. Trotzdem lockere, humorvolle und stellenweise spannende Unterhaltung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Mai 2013
Die neue Folge der Serie kommt inhaltlich im Stil der alten Klassiker Folgen daher. Bei dem neuesten Fall von Justus, Peter und Bob geht es hauptsächlich um verschwundene Bilder, die für eine Ausstellung vorgesehen waren. Diese wurden von Unbekannten entwendet und an den Schrottplatz verkauft. Eine seltsam unterbelichtet wirkende neue Aushilfe des Schrottplatzs kauft unwissend die Bilder an und verkauft sie wieder an verschiedene Kunden. Doch mit den scheinbar wertlosen Bildern hat es wesentlich mehr auf sich. Die drei ??? erhalten vom Direktor des Museums den Auftrag, die Bilder wieder zu finden. Es entwickelt sich ein spannender kurzweiliger Fall für die drei Detektive.
Die Geschichte ist inhaltlich gut umgesetzt und auch in Hinblick auf die Geräuschuntermalungen und Musiken gibt es nichts auszusetzen. Europa liefert mit "Die blutenden Bilder" solide Arbeit ab. Die renommierten Sprecher der drei ??? machen ihre Sache gewohnt souverän und man merkt, dass die Vertonung der Buchvorlage den Sprechern Spaß gemacht haben muss. Die Gastsprecher sind gut und mit Karin Eckold und Harald Dietl hat man zwei Altstars erneut hinter das Mikrofon bekommen. Speziell für Serien-Nostalgiker ein Hörerlebnis. Die anderen Nebenrollen sind mit nicht so namhaften Sprechern besetzt worden. Abgesehen von Karin Lieneweg als Tante Mathilda und Holger Mahlich als Inspecor Cotta.
Eine weitere schöne Begleiterscheinung dieser Folge ist die Tatsache, dass man immer wieder Überschneidungen zu alten Fällen der drei Detektive eingebracht hat. Die Fans der Serie werden wissen und hören, was ich damit meine. Insgesamt sind "Die blutenden Bilder" mehr als hörenswert. Ein schöne, in sich abgestimmte und spannende neue Folge der "Die drei ???" Serie, die man mit Sicherheit häufiger hören kann, ohne dass sie langweilig wird.
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am 10. Mai 2013
In "die blutenden Bilder" wird das Rad zwar nicht gänzlich neu erfunden (was nach 161 Folgen auch nicht unbedingt zu erwarten ist), doch die Story konnte mich durchaus überzeugen. Es geht wieder einmal um, wie der Titel ja auch verrät, Bilder. Dieses mal in zweierlei Hinsicht, denn zum einen wurden über den Schrottplatz gestohlene Gemälde verkauft, die es wieder zu finden gilt und zum anderen treibt ein Erpresser sein Unwesen, der Portraits entführt und bei Weigerung seiner Forderungen diese "ermordet". Letzteres fand ich eine durchaus originelle Idee, die leider eher in den Hintergrund rückt, da Handlungsstrang eins mehr Aufmerksamkeit fordert. Am Ende werden beide Fälle geschickt mit einander verknüpft, da hab ich nichts zu beanstanden, auch wenn zum Schluss alles vergleichsweise schnell passiert. Zu dem Hauptfall... Gestohlene Bilder gab es ja nun schon so einige bei den drei Detektiven und auch dass die Bilder ein Geheimnis in sich tragen ist nicht wirklich neu, doch das ganze wird durchweg gut verkauft und alte Ideen hat man zu etwas hörenswertem neuem gemacht. Die üblichen Rätselfragen bleiben in diesem Fall aus, was mich jedoch nicht weiter gestört hat. Die Folge ist schlüssig, man hat keine Probleme zu folgen. Die Spannung lässt vielleicht manchmal ein wenig zu wünschen übrig, aber alles in allem wirklich guter Durchschnitt.
Sprecherleistung und auch Sound sind, wie man es im Prinzip von den drei Fragezeichen auch gewöhnt ist, hervorragend. Ich werd sie mir sicher noch einmal anhören.
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Die blutenden Bilder von Autorin Kari Erlhoff basieren auf der gleichnamigen Buchvorlage, die ein Novum in der Geschichte der ??? darstellte. Zum ersten Mal wurden reale und tagesaktuelle Geschehnisse mit einem Fall in Rocky Beach verbunden. Zum Erscheinungstermin des Buches gab es in Deutschland tatsächlich die passende Ausstellung in der Kunsthalle in Bremen.

Seit langer Zeit haben die Detektive wieder einmal zwei Fälle, die sich naturgemäß im späteren Verlauf der Geschichte verbinden, was dem Hörer nach kurzer Spielzeit bereits bewusst wird - lange bevor es eintritt. Die Idee hinter der Geschichte, Bilder werden auf dem Schrottplatz verkauft und die Jungen starten eine Rückholaktion, ist nicht neu, das gab es bereits in vielen ???-Fällen, aber es ist, wie so oft, ein Garant für eine gute und unterhaltsame Geschichte - so auch hier. Dann kommt der zweite, titelgebende, Fall hinzu, der der klassischen Geschichte eine dramatische Note verpasst. Mord in Rocky Beach und ein wahnsinniger Täter.

Das Hörspiel macht lange Zeit Spaß, denn es bietet viel Action und eine grundsolide Geschichte, die mit einem cleveren Einfall der Detektive sowie einer nachvollziehbaren Handlung punktet und schließlich sogar zu einem Wiedersehen mit dem alten Bekannten Mr. Potter ("Die drei ??? und die flammende Spur") führt. Leider ist diese Szene im Hörspiel komplett rausgefallen, wie auch Justus' Cousin Ty, so dass nur die Erwähnung und eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse übrig bleiben - allerdings schön mit einer überraschenden Wende inszeniert. Generell sind viele wirklich gute Szenen, auch der eigentliche Abschlussgag, umgeschrieben oder weggefallen - positiv ist jedoch, dass die häufige Nennung der originalen Bilder komplett außen vor bleibt.
Zum Ende hin wird der große Showdown holprig, denn mehrere Fehler und Ungereimtheiten reihen sich aneinander. Es beginnt mit Kleinigkeiten: So weiß ein Antagonist, dass es das 13. Bild ist, welches gesucht wird, obwohl er dies nicht wissen kann. Widersprüche überschatten das Ende: Das letzte Bild ist kein echtes Porträt und das ist dem Dieb auch bewusst, denn er kennt die Familie und trotzdem stört es ihn nicht. Auch das Eingreifen der Polizei (wer hat die wann angerufen?) und die Motive des Täters hinter den blutenden Bildern bleibt - wie in der Vorlage - völlig offen.

Die kurzzeitige Aushilfe Brock - wechselt in der Vorlage später das Berufsfeld - wird von Guido Schick hervorragend gesprochen. Sein naives, nicht ganz so helles Wesen, was die ??? und die Hörer zugleich verärgert wird toll transportiert. Der Hörer möchte ihn anschreien, dass er doch endlich den Mund hält, doch vergebens. Einige seiner schönsten Fettnäpfchen und Eskapaden wurden jedoch auch herausgekürzt. Auch der Auftritt von Celine Fontanges als Mrs. Field ist gelungen und so wird das Hörspiel mit passend hinterlegter Musik zu einer runden Sache. Witzigerweise ist in dieser Folge der seit Jahren eigentlich immer eingespielte Sound der Kreissäge endlich mal wieder richtig, da sie hier wirklich jemand bedient.

Kurzum: Das Hörspiel weicht deutlich von der Vorlage ab, die nicht nur komplexer, sondern zeitlich auch deutlich enger erzählt wurde. Letztendlich endet das Hörspiel auch deutlich glimpflicher und ohne viele schöne Szenen. Durch die vielen Änderungen und Kürzungen wird der Schluss sehr unrund und nimmt dem Fall auf den letzten Metern die Luft aus den Segeln.
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