Kundenrezensionen

90
4,4 von 5 Sternen
Delta Machine (Deluxe)
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:11,09 €
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51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2013
Erstaunt durfte man in den vergangenen Tagen verfolgen, welch beachtliche Serie musikkritischer Flatulenzen das neue Album von Depeche Mode hervorrief. Kaum eine etablierte Tageszeitung ließ es sich nehmen, einen ihrer jüngeren Redakteure vorzuschicken und möglichst schnell abzudrücken. So suchte man kollektiv im komprimierten Stream über plärrende Speaker des Laptops nach Hymnen und Vertrautem, und fand, oh weh, nichts davon! Denn was man in Anbetracht ausverkaufter Stadien gern mal wieder aus den Ohren verlor: Depeche Mode sind weder berechenbar, noch Coldplay oder Hurts und mitnichten die Band der ganz großen Gesten, der gefälligen Popnummern, der Ohrwürmer und des greifbaren Pathos - abgesehen natürlich von zwei bis drei handvoll Singles und so manchem Song, der sich irgendwo auf einem der vorangegangenen zwölf Alben versteckte und mit der Zeit sein Gesicht offenbarte. Einen Song setzen und wirken lassen? Mehrmals abspielen oder überhaupt ein Mal in Gänze durchhören? Anscheinend tatsächlich zu viel verlangt im Kontext ordinärer Schnelllebigkeit.
Das sich mit Produzenten verstärkende Trio englischer Herkunft funktioniert spätestens seit „Songs Of Faith And Devotion“ (1993) anders und über die Kombination mehrerer Hörebenen. Und bei eingefleischten Fans noch einmal komplett anders als beim durchschnittlichen Konsumenten. Es sind die musikalischen Kleinigkeiten, in diesem Fall dezente Melodien, kurze intensive Bassausbrüche, das Knirschen und Knarzen aus Martin Gores massivem Maschinenpark und Dave Gahans trockene, separiert wirkende Vocals, die die neuen Songs in den Strophen beherrschen. Spannung wird vielfach in den Refrains aufgebaut, ohne jedoch in tiefster Befriedigung gelöst zu werden. Und? Na und! Etwas sadistisch vielleicht, aber in dieser Form wirklich nichts Neues. Die erste Reaktion auf „Delta Machine“ hat allerdings viel mit (nicht erfüllten) Erwartungen zu tun, woran Hauptsongwriter Martin Gore, auf dessen Kappe 14 der 17 neuen Songs gehen, nicht unschuldig ist. Wer wiederholt im Vorfeld selbst den Vergleich mit den beiden unbestrittenen Meisterwerken der eigenen Bandgeschichte bemüht, darf sich über den entsetzen Aufschrei ob der Nichtnachvollziehbarkeit kaum wundern.

Und was findet man auf „Delta Machine“ nun neben den drei im Vorfeld veröffentlichten Stücken, sofern man gewillt ist, dem Album mit Respekt und kostbarer Zeit zu begegnen? Einen Opener, dessen anfängliche Reserviertheit in einen symphonischen Refrain mit melodischer Herrlichkeit mündet. Und ferner einen, der ganz klar macht: Vergesst endlich und erst Recht für den Rest dieses Albums den jugendlichen Gahan mit herablassender Miene und emotionsarmer Coolness in der Stimme. Er kann singen, warum soll er es verdammt noch mal nicht? Man findet weiter den Minimalismus eines „My Little Universe“, das dann doch mit monströsen Subbässen und einer derben Sequenz überrascht, da ist Blues in „Slow“ mit seinem einprägsamen Riff-Rudiment, Klapps und einer dramatischen Analogsirene, da ist dunkler aber leichter Elektropop bei „Broken“, die so fragile wie aufdringliche Gore-Ballade „The Child Inside“ und Glam- und Clubatmosphäre mit „Soft Touch / Rough Nerve“. Am einfachsten wird es Fans noch mit „Should Be Higher“ und „Alone“ gemacht, deren Melodien sofort andocken und genug Tiefe besitzen, um am DM-Nerv zu rühren. Gahan schwingt sich hier zugleich in ungeahnte stimmliche Höhen und schlängelt sich in vertrauter Manier durch dichte, flächig arrangierte Strukturen. Vieles, was anfänglich wenig kompakt und sperrig wirkt, fügt sich alsbald und hakt sich in immer größeren Teilen ins Gehör. Möchte man Depeche Mode einen Vorwurf machen, dann ist das in gewisser Hinsicht die nächste Single „Soothe My Soul“. Als hätte man während der Produktion irgendwann festgestellt, dass die Kost womöglich zu schwer werden könnte, marschiert hier der „Personal Jesus“ ein und haut einem seine Hookline mitten ins Gesicht.
Depeche Mode 2013. Was das in zehn Jahren bedeuten wird, kann niemand vorhersagen. Für den Moment gilt: Es ist das Jahr einer mutigen, modernen Platte, deren Reize nicht an der Oberfläche zu finden sind. Aber ist es nicht gerade das, was die großen Werke der Musikgeschichte auszeichnet?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
wenn über 60 von etwas über 80 Rezensionen fünf Sterne verteilen, denkt man gleich man hat es hier mit einem Album in der Güte von etwa Violator zu tun.

Weit gefehlt. Offenbar ist dem typischen Hardcore Fan (zu denen ich mich auch zähle) jegliche Objektivität abhanden gekommen.

Bis und mit PTA war eigentlich alles ziemlich gut. SOTU war dann das erste mal etwas enttäuschend, aber Delta Machine, sorry die Wahrheit tut weh, ist wohl das bisher schwächste DM Album aller Zeiten.
Galaxien entfernt von den Genialitäten der 80er und 90er Alben, immer noch mindestens die Mond-Erde Distanz verglichen mit Exciter bis PTA.

Delta Machine ist in erster Linie einfach langweilig und ziemlich öde produziert. Entweder zum einschlafen oder dann gleich wieder so nervig aggressiv dass man am liebsten abschalten möchte.

Natürlich habe ich Delta Machine trotzdem eine Chance gegeben und bisher so an die 12 mal eingehend durchgehört.

Es hat einige wenige Highlights die man in eine etwaige Besten Liste aufnehmen könnte. Z.B. Soothe My Soul oder Should Be Higher.
Welcome To My Universe, Slow oder Broken zeigen deutlich, dass DM immer noch super komponieren und texten können. Aber eben, die gähnend langweilige Produktion macht aus diesen Songs leider nur Mittelmass.

Einer meiner Lieblings Songs dieses Album eigentlich gibt es nur 3 solche, ist Happens All The Time, dass aber "nur" auf der Deluxe Version zu finden ist.

Schade, man hofft sehr, dass DM nochmals ein richtig gutes Album rausbringen werden. Allerdings ist die Hoffnung nicht mehr sehr gross, trotzdem nimmt man dankbar an was es noch geben wird.

3 Sterne für die guten Kompositionen und Texte, 2 Sterne Abzug für die langweilig bis obernervige Produktion.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2013
DM hat mit Delta Machine etwas in mir ausgelöst. Ich hatte zu Beginn der 80er diese Faszination für Elektronische Musik. Kraftwerk, Human League, Soft Cell um einige zu nennen. Davor war es Jean Michell Jarre. Diese Klanggebilde die einfach eine Ausdruckskraft entwickeln können, die durch "normale" Instrumente nicht rüber gebracht werden. Ich hatte schon fast vergessen wie sich das angefühlt hat, damals als ich das Album Travelogue von Human League gehört habe. Im Übrigen, wer sagt das Delta Machine experimentell wäre, sollte noch mal da rein hören. Ein Meilenstein dieses Album. Ich finde es immer noch besser als das poppige Dare mit dem Hit "dont you want me". Auch wenn ich diese Verknüpfung mit eingängigen Melodien mag.

Jedenfalls habe ich diese unbeschreibliche Atmosphäre, die manchmal bei Synthesizer Musik rüber kommt lange vermisst. Auch wenn ich mit einigen Songs bei DM immer noch nicht ganz klar komme. Als glühender Anhänger dieser Ära muss ich sagen dass ich doch emotional total von Delta Machine mitgenommen wurde. Es sind halt Blues Einflüsse mit reingekommen, aber ohne den typischen DM Sound zu stark zu unterdrücken. Ich finde sogar Einflüsse der Beatles in manchen Songs.

Aber dieses Gefühl wie damals, als man wusste dass die Songs die man liebt bestimmt nicht im Radio gespielt werden und eher Underground war (oder in bestimmten Discotheken, *schwelg*), kommt jetzt bei Delta Machine wieder zum Vorschein.
Trotzdem sind auch einige deutliche Singles enthalten. Hervorzuheben ist dieses Denkmal welches sich Depeche Mode in Form dieses Anbetungswürdigen "Alone" gesetzt hat. Und "should be higher" überrascht jeden der Dave und seine Art zu singen kennt. Ich liebe diesen Song, weil Dave endlich musikalisch zu sich gefunden hat. Und wenn der Refrain dort einsetzt könnt ich heulen, schreien und empfinde einfach nur Freude das sie hier wieder bei mir sind. Meine Feunde der melancholischen, traurigen Darstellung unserer Welt in Form von Musik.
DM ist episch, und durch dieses Album zeigen sie dass sie nicht wie jede andere Band sind und was sie von denen unterscheidet. Gut das Martin sich wieder darauf besinnt wie alles begann. Vieles von DM der letzten Zeit hat mich nicht so begeistert. Aber DM, ich wünschte dass einer von euch das liest:

Ich danke euch für dieses Album !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2013
Bin großer Fan, daher ein must have für mich. Nicht alle Songs sind gelungen, aber ist überhaupt nicht schlimm.Super. Versand hat mit Vorbestellung super geklappt. Danke amazon
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2013
Ich kann mich den positiven Rezensionen nur anschließen. Ehrlich gesagt war ich nach der Veröffentlichung von "Heaven" skeptisch was Delta Machine anbetrifft. Doch das Album ist-im Gegensatz zum Vorgänger- sehr gut geworden. Es ist schon einige Alben her, dass ich eine Vielzahl von gut geratenen Songs auf einem DM-Longplayer ausmachen konnte-
"Welcome to my world","Should be higher","soothe my soul" oder "alone" machen die Vorfreude auf die Tour noch größer.
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am 12. September 2014
man kann von der Band halten was man will, aber sie überrascht immer wieder aufs neueste mit ihren Platten und Delta Maschine gehört sicher dazu. Auch wenn mit "Heaven" die erste Single Auskoppelung doch noch etwas verhalten rüber kam, überzeugt das Album doch insgesamt sehr. Songs wie "Soothe my Soul", aber für mich ganz besonders "Should be higher" sind Songs, die man immer mit Depeche Mode in Verbindung bringen wird.
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am 6. August 2013
Also ich musste mir die CD schon so um die 5-Mal anhören, um da so reinzukommen. Inzwischen gefallen mir 3 oder vielleicht auch 4 Lieder richtig gut, aber der Rest ist nicht so mein Ding. Die Lieder sind doch sehr schwermütig, aber das ist auch Geschmackssache. Man schwelgt immer noch so in Erinnerung, was die früheren Lieder so angeht. Zum Glück klingen die Stimmen aber immer noch so super wie eh und je.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2013
1.Welcome to my world: Absoluter grower. Ich habe ihn immer noch nicht entschlüsselt; irgendwas zieht mich da total rein. 8/10
2.Angel: Für mich der zweitbeste Song der Platte; die Gesangslinie ist so voller Ausdruckskraft und harmoniert wunderbar als Antipode im Kontrast zu dem wunschönen Refrain. Ying und Yang in Songformat. 9/10
3. Heaven: Ja, also da bin ich noch ganz unentschlossen, wie ich ihn abschließend werte. Ich mag aber diese vertrackte Rhytmik im Refrain. 7/10
4.Secret to the End: Gefällt mir in seiner Selbstreferenzialität bezogen auf das Frühwerk der Band. 7/10
5. My little Universe: Genial, ein kleines minimalistisches lyrisches Musikstück, dessen Inhalt kongenial vom Sound untermalt wird. Besonders dann, wenn die Soundwand bedrohlich anschwillt, wenn klar wird: dass Niemand Eintritt erhält! 8/10
6. Slow: Schöne Bluesnummer, die sicherlich im Sonnenuntergang genossen am Besten kommt. 7/10
7.Broken: Für mich ein klarer Ausfall in Relation zum Rest. Irgendwie bekommt Gahan den Refrain nie hin, das hört sich trotz der schönen Gesangslinie in den Strophen zu billig an. Bei "Secret to the End" hat sich Gahan beim Refrain noch klug aus der Affaire gezogen. ;) 5/10
8. The child inside: Toller Song mit großartigen Lyriks. Sollte man nicht unterschätzen. Gefällt mir besser als Jezebel, obwohl ich den auch sehr mag. 9/10
9. Soft Touch/ Raw Nerve: Ja, diesen Song skippe ich meistens; aber bin hier auch noch nicht ganz entschlossen. 6/10
10. Should be higher: Ein sehr guter Gahan Song und Ja!, hier bekommt Dave tatsächlich den Refrain hin, auch wenn er einen reinen klassischen Refrain auch hier umgeht, aber egal: Gut. 7/10
11. Alone: Der absolute Burner für mich. Der beste Song seit, keine Ahnung, sagen wir.....mhhhh...Ja doch: Never let me down again. DM hat mich bis jetzt meistens über die Gesamtstimmung eines Albums bekommen, aber hier trifft der Song genau ins Epizentrum meiner emotionalen Befindlichkeit: Ohne Worte! 10/10
12. Soothe my soul: Gute und leichte Nummer kurz vor dem Finale. 7/10; auf jeden Fall Live ein Burner, da wären es dann auch 8,5 Punkte; siehe Auftritt Canal+. Einfach der Hammer!
13. Die beste Abschlussnummer seit "Goodnight Lovers". Aber auch hier nur Genuss für: Soulsisters and Soulbrothers! 8/10

Warum dann eigentlich 5 Sterne, obwohl doch die Wertung im Schnitt eher 4 Sterne ergibt? Naja, das Album hat mich in seinen Bann, ich hörer es schon seit Tagen mindestens einmal am Tag (eher zweimal). Ja, und das passiert mir ganz selten - zuletzt bei Congratulation von MGMT- deshalb werte ich diesen Umstand mit dazu, was dann 5 Sterne macht in der Gesamtwertung.Das Album ist keine eingängiger Pop, denn wie gesagt das Argument vieler Rezensionen, dass ein gutes Album Mitträllermelodien enthalten muss, ist nicht mein Verständnis von Musik. Ich mag es vertrackt und verschlüsselt, auch wenn ich natürlich einer schönen Melodie nicht abgeneigt bin. Die Melodien auf Delta Machine sind wie Bitterschokolade, nicht aufdringlich in ihrer Süßer, aber doch, wenn man erst ein Verständnis für diese Zurückhaltung erlernt hat, dann kannn man nie wieder zurück zu dieser einfachen Süße normaler Schokolade. The Sweetnesss of Bitterness! Ok, das wars. Und nicht vergessen: Reach out and touch Faith! ;)
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2013
Nach der Veröffentlichung der Single hatte ich gewisse Bedenken. Die war, wie Personal Jesus, langweilig und bestenfalls radiotauglich.
Eigentlich hab ich das Album nur gekauft, weil die Band seit Exciter meine liebste ist.

Nach zweimaligem Durchhören bin ich baff. Ich habe keinen Track geskippt. KEINEN! Und dass keine "Hits" dabei sind, wie vielerorts beklagt wird, kann ich auch nicht bezeugen.

Im Einzelnen:

Welcome to my world: Ein netter Opener, macht Lust auf mehr.
Angel: Hammer. Das Wobbeln geht nicht auf die Nerven wie in 0815- Dubstep, sondern mitten ins Herz.
Heaven: Naja, so schlimm wars dann doch nicht. Radio eben.
Secret to the end: Hat was- Trotzdem noch nicht wirklich das Wahre.
My little universe: Erinnert nicht nur vom Namen her stark an "My little soul". Experimentell, interessant zu hören.
Slow: Hier merkt man die Bedeutung des Albumtitels. Toller Song.
Broken: Für mich der schwächste Track. Bleibt einfach nicht hängen. Hörbar ist er dennoch.
The child inside: Mindestens genauso schön wie "The sun and the moon and the stars" vom letzten Album. Berührend.
Soft touch/ Raw nerve: Eingängiger Synthiepop, nichts Besonderes.
Should be higher: Der nächste Brenner! Pathetisch, kraftvoll, wie zu besten Zeiten!
Alone: Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Track bloß als Füllmaterial gedacht war. Aber auch er ist nicht schlecht.
Soothe my soul: Noch eingängigerer Synthiepop. Wunderbar zum Tanzen geeignet. Einzig, er wirkt auf dem sonst eher ruhigen Album irgendwie deplatziert.
Goodbye: Gerade wenn man sich denkt, jetzt ist die Party vorbei, so was! Statt einfach einen lieblichen Abgang wie mit "Goodnight lovers" zu machen, schwingt sich der letzte Song des Albums in ungeahnte Höhen. Am Anfang fühlt man sich sehnsuchtsvoll an die gute alte Eiswerbung im Kino mit Bosshoss- Musik erinert, dann folgt ein unglaublich intensiver Teil. Für mich das absolute Highlight.

Long time lie: Und es geht hervorragend weiter.
Happens all the time: Wirkt am Anfang etwas sperrig, wird aber mit zunehmender Hördauer immer besser.
Always: Klasse Song! Nie waren Störgeräusche beglückender.
All that's mine: Dieser Song stimmt traurig. Nicht nur weil es nun zu Ende ist. Der Eindruck bleibt bei mir hängen, der allerletzte Track ist ein echter Ohrwurm.

Die Gesamtatmosphäre ist bis auf ein paar Ausnahmen (Tracks 9 und 12) sehr düster und gleichzeitig wohlig gehalten, der Bass massiert die Seele. So klingt moderner Electroblues. Ein beeindruckendes Hörerlebnis, kein einziger echter Hänger, eine Stunde lang eine Reise in eine andere Welt. Ich bleibe definitiv DM-Fan. Was die hier auf ihre alten Tage abgeliefert haben, übertrifft für mich bei weitem die früheren Alben. Dieses hier ist ein Erlebnis.

Und: Bei jedem Mal hören wird es besser! Man muss es eben auf sich wirken lassen.

Anspieltipps: Angel, Slow, The child inside, Should be higher, Goodbye(!), All that's mine.
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am 8. September 2013
Hammeralbum von der besten Band der Welt...ich könnts mir immer wieder anhören.Daves starke Stimme und Martins eingängige Melodien verzaubern mal wieder jeden Zuhörer!
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