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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Thrash-Metal Album überhaupt
Anfang der 80er Jahre, als man die NWOBHM für das härteste hielt, was man mit Instrumenten auf eine Platte brennen kann, bildete sich in der Bay-Area in Californien eine neue, wegweisende Musikrichtung, der Thrash Metal. Neben der wohl bekanntesten Band dieses Genres, Metallica, erhob sich vor allem auch Slayer und trat die Thrash-Bewegung zusammen mit Metallica...
Veröffentlicht am 2. Juli 2006 von Master Stief

versus
8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen höher - weiter - schneller...
Servus Leute! Jetzt kommt mein „Suicide by Thrash (Speed) Metal Fans“…

Ja mein Gott - es ist schon geil! Let’s get the party started… Aber wie lange? Ich jedenfalls bekomme bei diesem Album nach spätestens 10 Minuten Hirnsausen…
Als geborener Bluesrocker kam ich zum Hardrock, es folgte der klassische Heavy Metal...
Veröffentlicht am 15. September 2012 von Leicar7


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Thrash-Metal Album überhaupt, 2. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Anfang der 80er Jahre, als man die NWOBHM für das härteste hielt, was man mit Instrumenten auf eine Platte brennen kann, bildete sich in der Bay-Area in Californien eine neue, wegweisende Musikrichtung, der Thrash Metal. Neben der wohl bekanntesten Band dieses Genres, Metallica, erhob sich vor allem auch Slayer und trat die Thrash-Bewegung zusammen mit Metallica los. Ihr Debut, "Show no Mercy" sollte zu einem Klassiker werden und auch der düstere Nachfolger "Hell Awaits" stand dem Erstling in nichts nach. Als man dachte, es geht überhaupt nicht mehr besser, warfen Metallica 1986 "Master of Puppets" auf den Markt und im selben Jahr erschien auch "Reign in Blood" von Slayer. Beide Platten schlugen im Unterground ein wie eine Bombe, vor allem letztere stieg zum Maß aller Dinge in Thrash-Kreisen auf und das vollkommen zurecht.

Die Songs auf diesem absoluten Ausnahmewerk, wie es nie wieder eines geben wird, sind ausnahmslos Metal-Klassiker, die brachial und absolut rücksichtslos auf das Gehör des Hörers eindrechen.

Der Opener "Angel of Death", wegen seinem Text oft geschollten, ist es dennoch der mit geilste Song von Slayer überhaupt. Der unglaublich aggressive Aufbau bei diesem Song, die Virtuosität, mit denen Kerry King und Jeff Hannemann bei diesem Stück zu Werke gehen, der Hass in Tom Arayas Stimme und die donnernden Double-Bass Attacken von Dave Lombardo lassen nur zu einem Ergebnis kommen:

Bei diesem Stück handelt es sich einfach um einen der besten Metal-Songs ever und meiner Meinung nach ist es DER Slayer-Song überhaupt.

Ein weiteres Highlight ist "Altar of Sacrifice", mit dem traditionell -auch auf Konzerten danach folgenden- "Jesus Saves". Beides sind unglaublich harte und schnelle Nummern, bei denen vor allem Araya unglaublich schnelle Lyrics an den Tag legt. Besonders zweiterer gilt als einer der absolut härtesten Songs überhaupt.

"Postmortem" ist fast schon gemessen an den anderen Songs des Albums ein ruhiger Song, aber dennoch knüppelt und scheppert es an allen Ecken und Enden. Mit dem Ende dieses Songs beginnt der bekannteste Slayer-Song überhaupt, nämlich "Raining Blood", die wohl schnellste Nummer dieses Albums. Neben "Angel of Death" der beste Song des Albums und auch ansonsten in der Slayer-History ist dieser Song ganz oben anzutreffen. Ein eher kurzes Lied, das aber über seine gesamte Länge zu überzeugen weiß und einem einfach das Genick zucken lässt, dass man jede Sekunde des Songs vor einem Genickbruch steht.

Die Songs dazwischen sind allesamt auf einem unglaublich hohen Niveau, stehen aber hinter diesen Perlen etwas zurück.

Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Album seinen Ruf mehr als verdient. Wer nur ansatzweise etwas mit Metal und Thrash-Metal anfangen kann, muss dieses Album in seinem Regal stehen haben. Ein klarer Pfichtkauf!
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81 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Thrash Metal Album aller Zeiten!, 3. Oktober 2006
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Wer wagt mir zu widersprechen, dass wir es hier mit dem definitiv besten Thrash / Speed Metal Album aller Zeiten zu tun haben? Aber ich denke doch mal, dass 99 % aller waschechten Metaller mit mir da einer Meinung sind. Die restlichen 1% sollten zumindest anerkennen, wie wichtig diese Scheibe den heutigen Metal geprägt hat. Überlegt doch mal ernsthaft: Würde der moderne Death, Thrash, Black Metal oder Grindcore wirklich so klingen, wenn es "Reign in Blood" nicht gegeben hätte? Ich denke nicht! Obendrein enthält die Scheibe noch einige kontroverse Themen, die unter anderem wegen dem Opener "Angel of Death" auf einige Gemüter schlugen. Doch der Reihe nach:

Eröffnet wird das Festspiel des aggressiven Metals mit eben genanntem Song, welcher auch heute noch jedes SLAYER Konzert beendet. Waren die Metaller sich damals bei "Hell awaits" einig, dass dieses Werk das Nonplusultra darstellen würde, wurde dies mit "Angel of Death" binnen weniger Sekunden widerlegt. Dieser Song bot einfach alles, vom schnellen Geholze, treibenden Doublebass (die man von "Praise of Death" gewohnt war!), abwechslungsreichen, aggressiven und technischen Riffs, sowie dem markanten Gesang von Tom Araya, der sich mit dem Text "Angel of Death, Monarch to the Kingdom of the Dead, infamous Butcher, Angel of Death" unweigerlich ins Gehirn hämmerte. Krönender Abschluss ist hier der Schluss, wo wohl jeder dein Eindruck hat, dass das Schlagzeug von Dave Lombardo gleich unter dem Doublebass Gewitter zusammen bricht. Langsamer und treibend geht es mit "Piece by Piece" weiter, doch ist dies nur kurze Täuschung, denn nach wenigen Sekunden bricht bereits wieder die Hölle auf Erden los. Thematisch geht es hier selbstverständlich nicht weniger blutig zu, befasst man sich hier mit der Faszination, die Tom nicht mehr loslassen wollte, den Massenmördern: "Modulistic Terror, a vast sadistic Feast, the only Way to exit is going Piece by Piece". Heftig, heftig, denn nach bereits 2 Minuten ist das Massaker bereits wieder zu Ende. Doch war das bei weitem noch nicht der Mindestrekord, denn der wird erst mit den 1 Minuten und 40 Sekunden dauernden "Necrophobic" und dazu ein Text, denn manche Bands in 5 Minuten nicht unterkriegen. So viel ich weiß soll dieser Song mit 248 bpm nach "Raining Blood" (247 bpm) auch der bis dato schnellste sein den SLAYER bisher komponiert haben.
Danach folgt mit "Altar of Sacrifice" ein weiterer Hit in der Geschichte von SLAYER, der wieder mehr in die satanische Ecke tendiert und wesentlich aggressiver wirkt, als "Necrophobic", was vor allem an dem eindringlichen Riffing liegen dürfte. Untrennbar an den vorigen Song schließt sich danach gleich "Jesus saves" an (diese beiden Stücke kann man als Siamesische Zwillinge betrachte, die nicht voneinander getrennt werden sollten!). Nachdem mit einem unheilvollen Riff das Stück eröffnet wird, steigert sich die Spannung dermaßen, dass quasi wie eine Flutwelle der schnelle Part über den Hörer hereinbricht und nach kurzer Zeit schon wieder zu Ende ist. Wie viel Abwechslung man doch in nicht einmal 3 Minuten packen kann ist einfach abartig, sensationell und genial zugleich! Mit "Criminally insane" wird es auch nicht weniger abwechslungsreich. Irgendwie erinnert mich dieser Song an "Piece by Piece", wobei hier wohl für viele Death Metal Bands bereits der Weg geebnet wurde. Zumindest sind hier viele Ansätze erkennbar, was bei vielen anderen Bands später andauernd verwurstet wurde. Mit "Reborn" wird es dann wieder so richtig klassisch, hätte diese Nummer auch problemlos auf "Hell awaits" stehen können, wobei beim Hören irgendwie an "Necrophiliac" erinnert werde. Die geilste Textzeile ist hier zweifelsohne "...defy your morbid Declaration, leave you ripped and torn"! Jaja, damals hat der Hanneman auch noch schnelle Songs geschrieben, 2 Jahre später hat er uns vom Gegenteil überzeugt. Doch vorerst mal ist "Epidemic" an der Reihe, meiner Meinung nach dem schwächsten Stück auf "Reign in Blood", wobei qualitätstechnisch immer noch alles im grünen Bereich bleibt, das Stück allerdings nicht an die restlichen 9 Meisterwerke heranreichen kann. Das bessert sich mit "Postmortem" jedoch schlagartig! Ja, hoppla, das Stück dauert ja zur Abwechslung mal wieder länger als nur 3 Minuten. Das geilste ist hierbei das dämonisch, majestätische Eröffnungsriff, wobei auch die Strophe dem in nichts nachsteht. Abartig wird's erst wieder beim schnellen Part, da hier unmenschliches aus Kerry King und Jeff Hanneman herausgeholt wurde.
Nahtlos geht es auch gleich nach einem kleinen Soloduell mit der letzten Nummer "Raining Blood" weiter, dem wohl unheilvollsten, majestätischstem und einem der bekanntesten Metalsongs überhaupt. Welcher Metalfan weiß nicht, was nach den 3 Tom-Schlägen (Ta-ta-tam!) folgt! Ich kann mich noch sehr gut erinnern: Dynamo 1996 - es wurde langsam dunkel, die Bühne war in rotes Licht getaucht - überall Nebel und dazu das Feedback der Gitarren und dann begann es: Ta-ta-tam.... weiterhin Feedback, dann wieder: Ta-ta-tam... das Publikum gröhlte noch mehr als bei den ersten 3 Schlägen und es steigerte sich, als nach dem 6ten mal dann die Gitarren einsetzten. Das war Magie - das war perfekt! Disen Song umfasst eine dermaßen dämonische Aura, die ich nicht wage zu umschreiben, an die nicht mal die übelste Death oder Black Metal Band heran zu reichen vermag. Lest euch nur mal den Text durch, während der Song läuft - Kinder das ist Blasphemy: "Trapped in Purgatory, a lifeless Objects, alive. Awaiting Reprisal, Death will be their Acquisition" oder vor allem bei den Stakkato artigen Riffs unterlegt von den treibenden Doublebass von Dave Lombardo, wenn Tom ins Mikro keift: "Raining Blood from the lacerated Sky. Bleeding its Horror. Creating my Structure, now I shall reign in Blood" und danach Kerry und Jeff den Song mit einem wahren Soli-Massaker abschließen. Ausgeblendet wird das Ganze von einer Geräuschekulisse, die zumindest regnendes Blut darstellen soll und somit die Scheibe perfekt beendet.

Wer diese Scheibe zumindest nicht als Tape, Mini-Disc oder CD-R zu Hause stehen hat ist in meinen Augen kein wahrer Metalfan, den "Reign in Blood" gehört wohl zu den 10 wichtigsten Metal Scheiben, die je veröffentlicht wurden und ich glaube kaum, dass sich daran jemals was daran ändern wird! Mit "Reign in Blood" haben sich SLAYER bereits jetzt bzw. 1986 unsterblich gemacht und sich einen Platz in der ersten Reihe im Metal-Olymp gesichert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Thrash-Metal-Klassiker!, 25. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Wer Thrash Metal mag, hat dieses Album natürlich in seinem Plattenschrank. Unglaublich, was hier abgezogen wird! Jeff Hannemans und Kerry Kings Gitarrenstil ist einfach unverkennbar - nicht "schön", aber sowohl in den schnellen Irrsinns-Riffs und den wahnwitzigen Gitarrensoli voller Power und kaum zu kopieren -, Dave Lombardo beweist einmal mehr, dass er einer der besten Schlagzeuger überhaupt ist und Tom Araya kreischt sich die Seele aus dem Leib. Die unglaubliche Aggressivität in der Musik, die spektakulären Tempowechsel und das Tempo an sich in jedem Song setzten damals Maßstäbe und blasen einem auch heute noch die Birne weg. Wenn ich zum Beispiel so richtig sauer auf irgend etwas oder irgend jemanden bin, kommt mir "Reign In Blood" zum Aggressionsabbau gerade recht, denn es gibt kaum eine Stelle zum Verschnaufen. Obwohl die CD nur ungefähr eine halbe Stunde dauert, ist sie ihr Geld auf jeden Fall wert. Die absoluten Hammer-Songs sind natürlich "Angel Of Death" und "Raining Blood", wenngleich allerdings jeder Song eine unglaubliche Intensität hat.
Um "Angel Of Death" gab es übrigens derartige Diskussionen, dass Slayer das Album schließlich bei einem anderen Label herausbringen mussten. Sicherlich klingt der Text zunächst einmal ganz schön heftig, aber es wäre falsch, die Band deswegen in die Nazi-Ecke zu stellen. Man weiß, dass Slayer gerne anecken und provozieren, was sie in diesem Fall damit tun, indem sie nicht ganz eindeutig Stellung beziehen, ohne dass sie jedoch irgendwelche dieser entsetzlichen Verbrechen "verherrlichen" würden. Im Gegenteil: Eigentlich muss jeder normal denkende Mensch wenn er von denen durch den Text beschriebenen Greueltaten liest oder hört, erst recht umso deutlicher erkennen, wie schrecklich das gewesen sein muss.
Auf jeden Fall ist das ganze Album ein einziger Kracher und so aggressiv wie kaum etwas davor und danach.
Für diesen Klassiker, dessen Musik wie gesagt Maßstäbe in Sachen Härte setzte, kann es nur die Höchst-Punktzahl geben!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ultimativ, 13. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Jawohl Freunde, hier ist sie, DIE Thrash-Scheibe schlechthin. Die zusammen mit Testament's "The Legacy" wohl beste LP/CD ihrer Gattung. Musikalisch gesehen zumindest, denn textlich muß man sich schon fragen, ob die Jungs um Shouter Tom Araya noch alle beisammen haben. Ich erlaube mir einfach mal diese sehr fragwürdigen Auswürfe (allen voran "Angel of Death") mal als pubatäres Gestammel abzutun und halte mich mal an die musikalische Seite. Und die ist ein Kracher: oben erwähntes "Angel of Death" ist für mich der Thrash-Metal-Song schlechthin, brutal, kompromisslos, knallhart. Double-Bass-Drum daß man schon beim Zuhören Muskelkater und Krämpfe bekommt, Gitarren-Soli wie sie aus ner 45er Magnum nicht schneller geschossen kommen könnten und Tom's Gegröhle, daß einem Angst werden muß um den Ärmsten...Whuahhhhhhhh
Das Schöne an der Scheibe ist aber: so geht's ohne Unterlaß weiter!! Dummerweise halt nur ne halbe Stunde, dann ist der Spaß vorbei (o.k. auf der CD ist ein "Criminally Insane"-Remix und "Agressive Perfector", ein Stück vom "Show no Mercy"-Album, was die Spielzeit halt noch mal ein paar Minütchen verlängert). Egal bei welchem Track man dieses Album anspielt, es haut einem fast die Birne weg, so agressiv und hart schallt es aus den Boxen, ohne dabei in sinnloses, unhörbares Gebolze wie bei anderen Bands dieser Stilrichtung wegzudriften. Klasse, wie das abgeht, vor allem der gute Dave Lombardo macht mir hinter seiner Schießbude immer wieder Spaß, da könnt' ich grinsen vor Freude wie ein Kleinkind, wenn's nen Lutscher sieht, so wie der reinhaut.
Da auch der Sound nicht so ein Gematsche ist, sondern auch noch hammerhart daherkommt, steht die Benotung fest: Slayer, five points! Kaufen, Ihr Zottels!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aaarrrghhh....., 25. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
... ist das geil. Was für eine Mörderscheibe. Zwar gefallen mir "Show no Mercy" und "Seasons in the Abyss" noch besser, aber da kann "Reign in Blood" ja nichts für. Für die Entwicklung extremer Musik war "Reign in Blood" sicher wichtiger als alle anderen Scheiben von Slayer oder irgendwelchen anderen Krawallcombos. Hier wird technisch derart perfekt gemeuchelt, dass sich bei Erscheinen der Scheibe die Herrschaften des englischen Kerrang dazu genötigt sahen, sich bei den Amis für Ihre Bemerkungen zu den beiden Vorgängerscheiben zu entschuldigen. Ein wenig mehr Abwechslung hätte zwar nicht schaden können, aber bei einer Dauer von nicht mal 30 Minuten (Originalversion) fällt das nicht weiter ins Gewicht.
Wirkliche Kritikpunkte sind dann auch die für meinen Geschmack doch sehr knapp bemessene Spielzeit und die doch äußerst fragwürdige lyrische Ausrichtung. Da bevorzuge ich doch die Black Metal-Thematik von "Hell awaits" und "Show no Mercy".
Trotzdem, gehört "Reign in Blood" natürlich in jeden Haushalt und sollte, soweit nicht anders verordnet, zumindest 3x wöchentlich im CD-Schacht rotieren.
Ihre therapeutische Wirkung nie verfehlen: "Angel of Death", "Altars of Sacrifice", "Jesus saves", "Epidemic" und der famose Doppelpack "Postmortem", "Raining Blood".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Pflichtprogramm in Blood!, 30. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Die Scheibe die Geschichte schrieb. Kaum zu glauben, daß „Reign In Blood" schon 14 (!) Jahre alt ist. Noch immer laufen mir bei dem legendären Intro zu „Raining Blood" Tränen aus Glück, Begeisterung und Ekstase die Wangen herunter.
Wer diese Juwel der „Thrash-Bewegung" nicht sein Eigen nennt, sollte jetzt sofort auf den „Bestell-Buton" clicken! Slayer kreierte mit „Reign In Blood" den MEILENSTEIN, der eine ganze Generation von Metal-Kapellen entscheidend prägte.
Raining Blood - From A Lacerated Sky! Bleeding Its Horror - Creating My Structure! Now I Shall REIGN IN BLOOD!!!
Danke Kerry, Danke Jeff, Danke Tom, Danke Dave!
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Korrektur an david_dreamtheater, 16. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
"das geht einfach zu weit und es ist auch nicht witzig; es kann sich einfach keiner vorstellen, wie grausam damals in den KZs die Menschen völlig grundlos zu Tode gefoltert wurden. Von daher gehört es sich einfach nicht, zu beschreiben, wie jemand auf die Art und Weise wie in Auschwitz getötet wird oder jemandem einen "langsamen Tod" wie in Auschwitz zu wünschen. Was soll das?"
Ich möchte hierzu nur etwas sagen, nämlich dass die Botschaft des Songs wohl nicht ganz verstanden wurde...
Schon im Titel "Angel of Death" liegt ein Hinweis vor, der auf Dr. Josef Mengele, den Selektionsarzt von Auschwitz ("Spitzname": Todesengel von Ausschwitz - auf english eben Angel of Death) hinweist, der die im weiteren Verlauf des Textes geschilderten Torturen wirklich im Namen der Wissenschaft an hilflosen KZ-Insaßen durchgeführt hat. Nur die Versuche wie man halberfrohrene Menschen am besten wieder auftaut (diese Versuche wurden durchgeführt, um über der Nordsee abgeschossene Piloten besser versorgen zu können) auf die in den Textzeilen
...
Frigid cold, cracks your limbs
How long can you last
In this frozen water burial?
...
bezug genommen wird, stammen von einem anderen KZ-Arzt.
Aber diese kleine Ungenauheit möge Slayer wohl verziehen werden.
Für diese "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" wird Dr. Mengele in diesem Lied verurteilt
...
Auschwitz, the meaning of pain
The why that I want you to die
...
"you" ist in diesem Fall Dr. Mengele
auch in anderen Textpassagen finden sich Hinweise auf diese Verurteilung ("Infamous butcher", "Rancid Angel of Death" - infamous = berüchtigt, rancid = ranzig, wiederlich).
Das Problem das beim Verstehen dieses Textes auftaucht sind natürlich die wechselnde Perspektive und die subtilen Hinweise, wer mit dieser Passage angesprochen wird. Es heißt immer nur "you", obwohl teilweise Dr. Mengele und teilweise seine Opfer gemeint sind.
Außerdem bin ich der Meinung, dass es eine Schändung der Erinnerung der Opfer wäre, ihre Leiden totzuschweigen.
"Aus den Augen, aus dem Sinn", was in diesem Fall natürlich nicht passieren darf, da in Zukunft solche Ereignisse um jeden Preis verhindert werden müssen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker des Thrash Metal, 29. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
1986 erschien das dritte Studioalbum der Gruppe Slayer unter dem Titel "Reign in Blood". Eingespielt wurde es von Tom Araya (Vocals, Bass), Jeff Hanneman (Guitar), Kerry King (Guitar) und Dave Lombardo (Drums). Als Produzenten werden Slayer höchstpersönlich und Rick Rubin angegeben.

Mit ihrem ersten Livealbum - "Live Undead" - , der EP "Haunting the Chapel" und den ersten beiden regulären Studioscheiben - "Show no mercy" und "Hell Awaits" - hatten Slayer in der Undergroundszene schon Staub aufgewirbelt. Mit "Reign in blood" konnte man den (kommerziellen) Erfolg dann auch schon auf internationaler Ebene spüren, und es gelang mit dem Drittwerk der endgültige Durchbruch. Kamen die ersten Silberlinge und die EP "Haunting the Chapel" mit einer zuvor nie dagewesenen härte, aggressivität und besonders temporeichtum und spielfreude daher, so konnte man diesbezüglich innerhalb der Songs eine noch größere Erweiterung dieser wichtigen Aspekte für die Musik der Gruppe feststellen.

Am Start stand gleich am Anfang eine unbestrittenen Klassiker-Hymne der Bay Area Thrasher: "Angel of Death". Dieser Song durfte auf Konzerten ansich nie fehlen. Rasend schnell geht der Track in ein furioses Solo Hanneman's bzw. King's über, und man konnte mit dem Ausgangspunkt "Zweiter Weltkrieg" ein kontroverses Thema forcieren. Diese Facette Slayer's prägte auch Texte späterer Songs, nachfolgender Alben.
Dann geht man es mit "Piece by piece" wieder sehr flott an. Ähnlich so auch "Necrophobic" und die aggressiven Kracher "Altar of sacrifice" und "Jesus saves". Mit "Criminally Insane" gibt es dann erstmals eine Midtempo-Nummer, die sich tempomäßig steigert. Diese vier Songs erachte ich als eine einzige, monolithische Einheit. Rau und ungeschliffen geht es mit "Reborn" und "Epidemic" weiter, ehe mit dem technisch anspruchsvollen "Postmortem" und dem - was den Namen anbelangt - leicht veränderten Titelsong "Raining Blood" zu einem weiteren Live-Kracher kommt. Tempomäßig wechselt dieser sich gegen Ende ab und im Durcheinander der schneidenden Gitarren und einem donnerden Schlagzeug klingt das Stück mit einem Donnergrollen aus. Slayer zementierten mit diesem Track ihren endgültigen Status als schnellste und aggressivste Gruppe der Thrash-Metal-Dekade.

Ansich auf jeden Fall 5 Sterne, da sich einige Songs allerdings ziemlich ähnlich sind, was die Struktur betrifft, gibt es zwar trotzdem volle Punktzahl, jedoch mit sinkender Tendenz zu 4,5 oder 4 Sternen. "South of heaven" folgte und die Aggressivität, Brachialität und das Tempo wurde zurückgefahren...

Fazit: Klassiker der Thrash Metal. 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgründe der Menschheit in Perfektion vertont, 19. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es handelt sich um ein Re-Release des 1986 zum erstem Mal erschienenen Studio-Albums. Ergänzt um zwei zusätzliche Titel, "Aggressive Perfector" und einem Re-Mix von "Criminally Insane". Damals hatten es Slayer viel schwerer, Unterstützung bei der Veröffentlichung eines solchen Albums zu bekommen. Sie wurden als Sympathisanten des politischen Rechtsextremismus und für Satanisten gehalten. Aus diesen Grund hatte die Band mit etlichen Kontroversen zu kämpfen. Heute sieht das Ganze anders aus. Slayer sind als absolute Konstante des traditionellen Thrash-Metal angesehen und gehören neben Metallica, Anthrax und Megadeth zu dem BIG FOUR dieses Genre. Zurecht. Es mussten jedoch zwanzig Jahre emsiger Music-Geschichte vergehen, bis es so weit war... Mittlerweile hat sich Tom Araya sogar als bekennender Christ ge-outet.
Dies ist ein Meilenstein der Thrash-Metal-Geschichte!
Enthalten sind die absoluten Highlights "Angel of Death", "Altar of Sacrifice", "Postmortem", "Raining Blood".
Meines Erachtens ist dies eines der besten Werke, die Slayer in ihrer langen Bandgeschichte geschaffen hat. Gleichzusetzen mit "Master of Puppets" von Metallica. Unglaubliche Geschwindigkeit, gepaart mit Präzision. Die Fähigkeit extreme Gefühle mit Musik perfekt und abwechslungsreich auszudrücken. Die Stimme von Tom Araya setzt dem Ganzen eine stählerne Krone auf. Die Texte sind gut. Sie gehen zwar in dem schwindelig machenden, musikalischen Feuerwerk etwas unter, sind es jedoch wert, einer tieferen Betrachtung unterzogen zu werden.
Tom's Bass-Gitarre ist so gut wie fast nicht zu hören. Live sieht es komplett anders aus. Da stellt man plötzlich fest, er spielt tatsächlich mit. Und wie!
Einer der beiden Ausnahme-Gitarristen, Jeff Hannemann, ist leider vor wenigen Tagen vollkommen überraschend gestorben. Ein weiterer Grund, sich dieses Werk zuzulegen. Ruhe in Frieden Jeff! Du wirst unvergessen bleiben.
Es sind ganz klar fünf sehr gute Sterne. Alles andere wäre nicht richtig. Hier wären Kompromisse überhaupt nicht angebracht!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The final frontier. Hier kommt keiner mehr vorbei., 31. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Reign in blood ist das Album, das untrennbar mit Slayer und dem Thrash Metal an sich verbunden ist. Für die rauhe Seite dieses Genres ist es ein Referenzwerk wie Exodus' Bonded by blood und Metallicas Ride the Lightning. Das bedeutet aber nicht, dass sich diese drei Alben den Thron teilen. Die anderen sind zwar gigantisch, aber das hier ist die Nummer eins.

Die Melodien und Rhythmen sind abgedreht und so enorm schnell, dass man als Hörer vorher schon ein wenig Thrash und Speed Metal gehört haben sollte, um hier folgen zu können. Die Gitarrensoli sind in dieser Hinsicht noch extremer.
Die ganze Platte ist wie aus einem Guss, einzelne Songs als Anspieltipps hervorzuheben ist nicht möglich. Am besten gefallen mir Angel of Death, Criminally Insane, Postmortem und Raining Blood, aber im Grunde ist der Qualitätsunterschied zu den anderen Liedern nur ein Hauch.

Wie vorhin erwähnt ist Reign in blood DAS Thrash-Album. Meiner Ansicht nach wird es das auch für immer bleiben; wenn in hundert Jahren nach dem brutalsten Stück Musik gefragt wird, wird es immer noch Reign in blood sein. Weil es kalt ist. Schneidend scharf, chirurgisch präzise, eiskalt.

Seit der ersten Hälfte der 80er-Jahre gibt es Thrash, es folgten Death Metal (zu dem ich auch Black Metal rechne), Grindcore, was auch immer. Metaller haben die Musik von einem Höhepunkt zum nächsten gepeitscht, sie wurde immer wilder, ungezügelter. Virtuos um sich schlagende Tiere, perfekt in Musik umgesetzte Aggression und Kraft haben zu Klassikern ohne Ende geführt. Nach wie vor muss sich aber alles messen lassen an einer Platte, die inzwischen schon durch den Legendenstatus, den sie hat, aber auch durch ihre schier unglaubliche Qualität, unerreichbar geworden ist.

Die Faszination jeder dieser kraftstrotzenden Formen der Musik ist die tongewordene Power, die in Musik kanalisierte rohe Gewalt. Und was mich an dieser Platte so fasziniert, ist - ich bemühe jetzt mal einen sehr plastischen Vergleich, und ich bitte, das nicht als gewaltverherrlichend misszuverstehen - folgendes:
Die vielen anderen Extrem-Metal-Scheiben die ich kenne, bieten beeindruckende Beispiele musikalischer Brutalität. Wie eine Handvoll freigesprengter Irrer, die wahllos um sich schlagend alles in Grund und Boden stampfen. Und DAS ist der Unterschied. Slayer agieren nicht wie Irre (oder nur manchmal, z.b. am Ende der Platte), vielmehr schwingen sie Chirurgenskalpelle durch das Gehör ihrer Fans, kontrolliert, rasend schnell, eiskalt. Zu jedem Zeitpunkt haben sie die Aggression im Griff, nie entgleitet sie ihnen. Jedes. Riff. Sitzt.

Das ist für mich die Faszination dieses Albums. Die kalte, kalkulierte Brutalität. Und das ist der Grund, warum ich glaube, dass die Platte ihren Status als DAS Extremmetal-Album hat und behalten wird. Für immer.

Unerreicht.

Unerreichbar.
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Reign in Blood
Reign in Blood von Slayer (Audio CD - 2013)
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