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5.0 von 5 Sternen Das "vergessene Genie" ist gereift.
13 Jahre ist es her, als Jeff Lynne dem chartskompatiblen "Electric Light Orchestra" den Todesstoß versetzte. Doch während seine Ex-Kollegen ihre Talente solo in den Sand setzten oder als ELO Part II eher minder erfolgreich durch kleinere Hallen dieses Planeten geisterten und leider immer noch geistern, schaffte es Jeff Lynne, sich als einer der...
Am 11. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein lächerlicher Re-Release
"Armchair Theater" ist bereits 23 Jahre alt und gerade bei den Fans hinlänglich bekannt. Die Musik ist größtenteils über jeden Zweifel erhaben; meine Bewertung bezieht sich deshalb ausschließlich auf den Re-Release 2013. Nun, bei einer Neuveröffentlichung ist natürlich die Hauptfrage was diese gegenüber der ursprünglichen...
Vor 21 Monaten von RMP veröffentlicht


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "vergessene Genie" ist gereift., 11. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
13 Jahre ist es her, als Jeff Lynne dem chartskompatiblen "Electric Light Orchestra" den Todesstoß versetzte. Doch während seine Ex-Kollegen ihre Talente solo in den Sand setzten oder als ELO Part II eher minder erfolgreich durch kleinere Hallen dieses Planeten geisterten und leider immer noch geistern, schaffte es Jeff Lynne, sich als einer der herausragendsten Produzenten seiner Generation zu etablieren. George Harrisons "Cloud Nine" und Roy Orbisons "Mystery Girl" wurden nicht zuletzt durch Lynnes Produktionsgeschick zu Juwelen des Mainstream-Rock. Tom Petty errang durch die Mitarbeit Lynnes an seinen Alben "Full Moon Fever" und "Into The Great Wide Open" eine noch größere Popularität, und wer das Zepter bei der Produktion der beiden Traveling Wilburys-Alben schwang, wird schon nach wenigen Takten klar. Jeff Lynnes Stil ist konsequent und eben deshalb so leicht zu erkennen. Doch während sich die Songs aus E.L.O.-Zeiten doch recht ähnelten (viele Streicher, Synthie-Spielereien und im Hinterkopf immer die Beatles), kristallisierte sich doch auf Lynnes 1990er Soloalbum "Armchair Theatre" die gesamte Breite von Lynnes Talent heraus. Vorbei waren die Zeiten, als Lynne seine Stimme hinter einer Heerschar von Klängen versteckte. Neben dem altbekannten E.L.O.-Bombast ("Every Little Thing", "Lift Me Up") sind auf der CD auch leisere Töne zu finden (das viel zu kurze "Save Me Now" oder "Now You're Gone"). Was zu E.L.O.-Zeiten eher selten vorkam, wird hier vergleichsweise fast schon Methode: Das Einspielen von Fremdkompositionen. Jesse Stones "Don't let go" lädt dazu ein, das Haarwachs aus der Mottenkiste zu holen und sich eine Tolle zu verpassen. Der Klassiker "Stormy Weather" verliert auch in Lynnes Version nichts an seiner Faszination. Schließlich wagte Lynne sich sogar an Kurt Weils "September Song", der so schmalzig rüberkommt, daß es schon wieder die reinste Freude ist, zuzuhören. Natürlich sind auf dieser CD auch die Talente von einigen Stars aus Lynnes Generation zu hören. Tom Petty, der "Blown Away" mittextete, George Harrison, dessen einmalige Art, die Gitarre zu bearbeiten, unüberhörbar ist, und sogar Ex-E.L.O.-Keyboarder Richard Tandy ist mit von der Partie. Bei den Backgroundgesängen wirkte auch noch der 1990 verstorbene Del Shannon mit, der Rest sind großartige Studiomusiker wie der Saxophonist Jim Horn, die auch schon bei anderen Werken, an denen Lynne beteiligt war, mitwirkten.
Unbedingt reinhören, es lohnt sich (nicht nur für E.L.O.-Fans)!
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausnahme-Album, 11. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
Jeff Lynne gehört für mich zu den wenigen Musikern, die ihren ganz eigenen Stil gefunden und ständig weiter entwickelt haben. Er ist sich treu geblieben. Das besondere an ihm ist für mich, dass er eigentlich immer Rock' n Roll gemacht hat, ihn weiter entwickelt hat, bis hin zum SiFi-Disco-Rock'n Roll auf "Discovery" - für mich das stärkste ELO-Album.

Mit "Armchair Theatre" hat er sich, mit kleiner besetzten, eher akustisch anmutenden Songs, weg bewegt von Soundeffekten, Streichern Synthies und Vocodern. Und obwohl der Sound dieser Produktion so anders klingt als ELO, trägt sie unverkennbar Lynnes Handschrift. Ruhiger, transparenter, einfacher in den meisten Stücken, obwohl "ELO-Bombast" hier und da durchscheint. Die typische "Lynne-Energie" funktioniert aber eben auch mit weniger Mtteln. Ein tolles Album!

Absolut empfehlenswert!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich auf CD, 19. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Deluxe Re-Issue) (MP3-Download)
Fast ein viertel Jahrhundert ist seit dem Erscheinen von Armchair Theatre vergangen, die wenigsten dürften die CD besitzen, auch bei mir lief bisher eine knackende von LP digitalisierte Version. Demzufolge groß war die Freude hier nun endlich die Songs in zeitgemäßer Soundqualität hören zu können.
Das Album stammt aus einer Zeit in der der geneigte Fan fast monatlich ein neues Produkt seines Helden Jeff Lynne kaufen konnte. Mit George Harrison, Tom Petty, den Traveling Wilburys und einigen anderen gelangen Lynne damals Alben die die Erwartungen auf sein erstes eigenes Werk nach dem Ende von ELO in unermessliche Höhen trieben. Und die er nicht erfüllen konnte, wohl auch nicht wollte. Auch ich war recht enttäuscht damals. Aus heutiger Sicht bin ich trotzdem der Meinung das Lynne hier ein gutes Album abgeliefert hat. Es ist ihm zuzustehen auch mal etwas anderes versuchen zu dürfen, und er bemüht sich redlich. Los geht es mit dem Stampfer "Every little Thing", das lässige "Nobody home" setzt Akzente genau wie das indisch angehauchte "Now you're gone, es gibt natürlich Rockabilly und dann lässt er sogar in "Save me now" noch den Dylan raushängen. Und so ganz kann er dann doch nicht aus seiner Haut, spätestens im Cover "September Song" wird aufgegeigt und ganze Heerscharen von Engeln scheinen mit zu summen und stellen all jene zufrieden die genau auf diese typischen überladenen Arrangements gewartet haben. Eine tolle sehr abwechslungsreiche Platte die ein Muss im Schrank eines jeden Jeff Lynne Fans ist.
Warum aber wurde beim Re - Issue nun aber die Chance verpasst alle damals entstandenen Songs auf einem Album zu präsentieren. Warum fehlen das Instrumental "Siren" ebenso wie das großartige "I'm gone" ? Will man in 20 Jahren nochmal mit einer dann vollständigem Version abkassieren ?
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jahrhundert-Album!, 10. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
Was soll man sagen: Jeff Lynne beweist hier, daß er schon seit Jahrzehnten unterschätzt wird. Er ist DER Produzent, Komponist und Arrangeur der letzten 30 Jahre. Warum sonst durfte er zwei Beatles-Singles produzieren. Warum sonst sind die Songs auf diesem Album allesamt Juwelen - egal, ob Eigenkompositionen oder Fremdwerk. Bitte in "Now You're Gone" reinhören. Und dann erst "Save Me Now", das man hier leider nicht hören kann: Wer schreibt sonst eine Textzeile wie "one day the earth woke up and said 'boy, it's getting hot'" oder "sometimes I wish my guests would move away some day" - das Dilemma unseres Planeten ist gemeint, Freunde! Und so ironisch kann nur Master Lynne dieses Thema in einem Song anpacken ...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the roots, 23. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
Mein Papa war früher ein großer ELO-Fan, deswegen hatte er sich zufällig auch mal "Armchair theatre" zugelegt.
Wir fragen uns bis heute beide, warum dieses Album so wenig Aufmeksamkeit erregt und Erfolg verbucht hat.
Der frühere ELO-Chef Lynne, der sich auf dieser Platte nicht nur als Sänger und Songschreiber, sondern auch als Produzent, Gitarrist, Keyboarder, Bassist und sogar - wenn auch nur bei einem Song - als Drummer präsentiert, hat Anfang der 90er Musikstücke geschaffen, mit denen nichts von ELO - meiner Meinung nach - mithalten kann. Wahrscheinlich ist die potenzielle Zielgruppe auch eine ganz andere, denn Lynne verzichtet hier zum Glück auf alberne Jaulgesänge, übertrieben bis unpassend eingesetzte, wenig filigrane Streichersätze und große Effekte, wie er es früher mit seiner Band zu praktizieren pflegte. Klar, er tüftelt weiterhin mehr am Sound herum als die meisten anderen seiner Kollegen, aber grundsätzlich wird hier geradlinige Rock-Musik der Güteklasse A geboten.
Eingänge Pop-Songs mit Hit-Qualitäten ("Every little thing", "What would it take") und Nostalgie-Nummern im klassischen Rock'n'Roll oder Blues-Stil ("Don't let go", "September song", "Stormy wather") wechseln sich ab mit Gänsehaut-Balladen ("Lift me up", "Blown away") und stilistischen Besonderheiten wie dem indisch anmutenden "Now you're gone" und dem Bob-Dylan-artigen Folk-Song "Save me now" am Ende des Albums.
Jeff Lynne greift hier also das auf, was sich in den Dekaden vor dem Erscheinen dieser 1990er-CD in der populären Musik als stilvoll und erfolgreich bewährt hat.
Innovation wird hier also nicht gerade großgeschrieben; es handelt sich um eine Homage an die Rock-Musik als solche, gekennzeichnet von solidem Songwriting und Professionalität im Aufnahmestudio.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!!, 20. Februar 2005
Von 
Christine Spitalny (München, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
Hier ist alles echt, Jeff Lynne spielt fast alle Instrumente
selbst, ein Genie das seines gleichen sucht. Wunderschöne Melodien,verpackt in einer sensiblen Einfacheit.Klasse!!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ELO ohne Geigen, 29. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
Erstaunlich ruhig fiel das 1990er Solo-Album von ELO-Chef Jeff Lynne aus. ELO-Platten waren im Prinzip immer Jeff-Lynne-Soloplatten, da der Mann regelmäßig alles im Alleingang erledigte (Komponieren, Arrangieren, Produzieren, Singen), lediglich zum Einspielen war er auf Mitmusiker angewiesen. Diesmal fehlen eigentlich nur die Streicher, und es steht halt nicht ELO auf der Plattenhülle. Aufgenommen hat er es diesmal fast alleine, Gitarren, Keyboards, Bass, Gesang, hie und da erhält er Hilfe von Ex-ELO-Keyboarder Richard Tandy, George Harrison oder Del Shannon. Während die erste Hälfte unter anderem mit dem Sixties-Stampfer 'Every Little Thing', dem Rockabilly 'Don't Let Go', dem lässigen 'Nobody Home' und dem stellenweise indisch angehauchten 'Now You're Gone' (am Schlagzeug hier wieder wie schon auf der ganzen Platte Mette Mathiesen, obwohl es eher nach Lynnes Drumcomputer klingt - sind wir hier einem Scherz des Klangzauberers aufgesessen??)überzeugt, wirds dann in Teil 2 recht ruhig, fast schon seicht, und so richtig mitreißen vermögen 'Don't Say Goodbye', 'What Would It Take' und 'Blown Away' nicht, dazu sind sie zu brav und erinnern stellenweise sogar stark an das 1986er ELO-Album 'Balance Of Power', nur daß Lynne hier wieder mehr Gitarren statt Keyboards einsetzt, aber im Prinzig ein nahtloser, wenn auch mit vier Jahren Zeitunterschied ziemlich langer Übergang. Da hätte man von Sir Jeffrey eigentlich mehr Thrill erwartet, erstaunlich eigentlich, daß er auf den beiden Tom-Petty-Scheiben 'Full Moon Fever' und 'Into The Great Wide Open', die er etwa zur gleichen Zeit produzierte, viel mehr aus sich herausging. Aber okay, ein kleines Juwel bleibt diese Platte doch, sie war kein Hit, sie war kein Renner, aber sie brachte dennoch das, was man von Jeff Lynne erwartet: Melodien, die noch nicht zur 'Gesangslinie' entartet sind und die man tatsächlich mitpfeifen kann, der typische Jeff-Lynne-Sound mit fetten Drums, samtigen Akustikgitarrenteppichen und weichen Keyboardflächen und detailverliebte Produktion, die in ihrer Präzision dem Innenleben einer Schweizer Uhr ähnelt aber dennoch immer vital und frisch wirkt. Jeff Lynne würde nie in eine Talkshow gehen und seine CD in die Kamera halten, dazu ist er zu introvertiert und ein zu schlechter Selbstvermarkter (zu ELO-Zeiten war der stets wichtigtuerische Schlagzeuger Bev Bevan das Sprachrohr der Band), viel wichtiger ist ihm das ungestörte, kreative Musikmachen im stillen Kämmerlein daheim, genau so wie er es auf Armchair Theatre gemacht hat, und das ist es auch, was den stets dunkel bebrillten Mann aus Brimingham so sympathisch macht: Seine schiere Liebe zur Musik.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dies ist nicht ELO, 15. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
Um den Vorrednern vorweg zu nehmen, dies ist nicht ELO sondern nur Jeff Lynne. Diese Kompositionen sind Jeff Lynne typisch.Aber keine Streicher oder Chöre. Einfach nur Jeff Lynne. Rockig ( Don't Let Go) nachdenklich (Stormy Weather)und anders, ich würde sagen 30'ziger Jahre Stiel (September Song). Super gemacht und anspruchvoll. Ich habe mir damals noch die LP gekauft, weil ich den Titel "Save me Now" im Radio hörte und der einfach toll war. Die Stimme kam mir so bekannt vor, doch ich wußte sie nicht zuzuordnen. Als ich im Plattenladen stöberte lief im Hintergrund dieser Titel.Als ich nachfragte gab man mir dieses Album und mir viel es dann wie Schuppen aus den Augen. Na klar Jeff Lynne,wer sonst.Ich hab sie im laden gleich durchgehört.Wer ELO mag wird auch hier nicht enttäuscht werden. sehr zu empfehlen
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein lächerlicher Re-Release, 19. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Re-Release) (Audio CD)
"Armchair Theater" ist bereits 23 Jahre alt und gerade bei den Fans hinlänglich bekannt. Die Musik ist größtenteils über jeden Zweifel erhaben; meine Bewertung bezieht sich deshalb ausschließlich auf den Re-Release 2013. Nun, bei einer Neuveröffentlichung ist natürlich die Hauptfrage was diese gegenüber der ursprünglichen Veröffentlichung an Vorteilen bringt? Nun, "digital remastered", naja, das ist immer so eine Sache; gerade bei Jeff Lynne-Songs die immer etwas angestaubt klingen und wohl auch genau so klingen sollen. Das wirkliche Ärgernis ist die Ausstattung dieser CD. Ich weiß ja nicht ob Jeff Lynne in 20 Jahren noch einmal einen Re-Release vorhat (für wen???), aber es ist schon erstaunlich was ihn oder die Verantwortlichen der Plattenfirma geritten hat die im Zusammenhang mit der 1990-er Veröffentlichung erhältlichen Versionen und B-Seiten den Fans bei dieser einmaligen Gelegenheit vorzuenthalten. Das reguläre Album hat eine Spielzeit von ungefähr 30 Minuten, da wären noch 50 Minuten Platz für Bonus gewesen. Aber was bekommt man? Eine hervorragende Neueinspielung der damaligen B-Seite "Borderline" (für mich einer der einfachsten aber coolsten JL-Songs überhaupt!!!) und das langweilige Forecast; bisher zurecht nirgens aufgetaucht. Aber wo sind z.B. "I'm Gone", das Original von "Borderline", die neue "Save Me Now" Einspielung (Electric Version 2012), die Maxi-Version von "Every Little Thing", der Robin-Hood Song, der zumindest zeitlich da drauf gepaßt hätte????????

Gleiches gilt auch für die beiden anderen heutigen Neuveröffentlichungen, "Zoom" (bei dem z.B. "Long Black Road" oder die US Promo Version von "Alright" fehlen) und "ELO Live", das von weit über 20 bei dem PBS-Konzert gespielten Songs gerade mal gerade lächerliche 11 Songs auf CD bringt.

Aber ich erspare es mir jede Veröffentlichung einzeln zu verreißen....

Dieses (nein, es sind nicht mal Scheibchen) bröckchenweise Herausrücken von sehnlichst erwarteten Songs ist eine ver..... der wenigen verbliebenen echten Fans.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das elo-orchestra - nur mit klassischem gitarren + weniger.., 13. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Armchair Theatre (Audio CD)
..keyboards brachte 1990 jeff lynne auf den markt.
der mann ist nicht nur mitglied von elo, er ist elo!
genauso wie das mit mark knopfler und dire straits war.
der rest der band ist beiwerk + austauschbar.
hier brachte er seine musik unter eigenem namen raus, und es unterscheidet sich nicht von seinen elo werken, bis auf die instrumentierung. die etwas mehr handgemachte ist wohl auf die zusammenarbeit/mitwirkung bei der all-stars-band "travelling willburys" zurueckzufuehren. in dieser band waren nebem ihm immerhin leute wie dylan, petty, orbison + harrison mit dabei.
und die stehn nicht so sehr auf den sehr kuenstlichen elo sound, und waren daher sehr stark handgemacht.
das hier klingt zwar nicht wie der sound der all-star truppe, aber auch nicht so elektronisch wie elo.
dabei waren hier leute wie jim horn an der troete, george harrison an der slide gitarre, richard tandy am klavier + natuerlich jeff der wieder fast alles an instrumenten spielt wie gitarre, bass, piano + keys.
bis auf 3 hat jeff die songs geschrieben, bzw. war mitautor.
der bekannteste der fremdsongs ist der "september song" von kurt weill. schoen gemacht.
der rest klingt, wie halt seine songs klingen - alle zwischen knapp ueber zwei minuten, bis max. 4 minuten lang. also die laenge, dass (falls eine gute songgrundidee vorhanden ist) keine langeweile aufkommen kann. und das tut es auch nicht!
es ist ne art "fast food" auf gutem niveau und ohne haltbarkeitsdatum. zeitlose, gut produzierte musik.
es muss nicht immer ein edles 5 gaenge menue vom meisterkoch sein, eine verdammt gut gemachte pizza ist auch was feines.
will sagen - diese verdammt gute pizza; dieser vergleich passt zu diesem jeff lynne werk.
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