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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meister der Verdichtung
Weltweit flippten die Kritiker aus, als der 87-jährige James Salter 2013 seinen neuen Roman veröffentlichte. In seltener Einigkeit wurde "All that is" als Meisterwerk gefeiert. Der Roman beschreibt das Leben von Philip Bowman, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als junger Mann in die Heimat zurückkehrt, in einem Verlag als Lektor beginnt und...
Vor 6 Monaten von Michael Dienstbier veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen solid story telling
a very good book, beautiful written enough surprises, updike like and a bit old fashioned but mature, of course mister salter should be like that. its not a masterpiece or a book you absolutely should read but on a nice afternoon, sitting in the shadow in the garden, why not
Vor 9 Monaten von R. van Leeuwen veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meister der Verdichtung, 8. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
Weltweit flippten die Kritiker aus, als der 87-jährige James Salter 2013 seinen neuen Roman veröffentlichte. In seltener Einigkeit wurde "All that is" als Meisterwerk gefeiert. Der Roman beschreibt das Leben von Philip Bowman, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als junger Mann in die Heimat zurückkehrt, in einem Verlag als Lektor beginnt und dort in den kommenden Jahren äußerst erfolgreich Karriere macht. Mit den Frauen läuft es jedoch nicht so gradlinig; sie kommen und gehen, Ehen scheitern, doch nie findet Bowman so etwas wie dauerhaftes Glück und das Gefühl, dass er etwas entbehrt, lässt ihn ein Leben lang nicht los.

So weit der eher simpel klingende Plot. Das Besondere an Salter ist seine Fähigkeit, Ereignisse, die sich über Jahre hinziehen, in nur wenigen Sätzen verdichtet darzustellen und dabei beim Leser dennoch den Eindruck entstehen zu lassen, dass alles Wesentliche gesagt worden ist. Ebenso beeindruckend sind die zahlreichen Nebencharaktere, Menschen, die Bowman beispielsweise auf einer Party trifft, einige wenige Sätze mit ihnen spricht, bevor diese wieder von der Bühne verschwinden, deren Leben, Wünsche, Verletzungen und Hoffnungen Salter in nur einem Nebensatz zu sezieren weiß. Sein verdichtender und präzise-ökonomischer Schreibstil kann viel und begeistert über weite Strecken des Romans und stößt doch das eine oder andere Mal an seine Grenzen. Verglichen mit anderen großen Gesellschaftsromanen wie Jonathans Franzens "Freedom" oder Jeffrey Eugenides "The Virgin Suicides" erreicht Salters Buch nicht durchgehend die Komplexität der genannten Romane.

Fazit: Toller Roman, zweifelsohne, aber die extreme Lobhudelei erscheint mir doch ein bisschen übertrieben und scheint eher das Werk der findigen Marketingabteilung zu sein. Dennoch bleibt "All that is" sehr zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A lot of starts but no finish, 1. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
First of all I liked reading this book. As already written elsewhere it's like a string of stories covering the life of the main character and a few of his friends. The characters are well introduced & described but since the author jumps from one to another reading is less easy in the beginning.
What it lacked in my eyes was depth. The purpose in life for the persons gets not realy clear and the relations with women are a bit shallow. As a consequence the book and its characters drift along through time and let the persons appear less real. Many relationships start happily (especially the sexual part) but than develop no further and breake off (sometimes without convincing explanation, except the one below).
What puzzled me is the impression that the author treats his characters like the god of the old testament (or the greek gods that envy happy humans) in pushing them into deep sorrows and catastrophic events like Hiob was treated once they have reached a most happy state.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Life and Loves of Philip Bowman, 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: All That Is (English Edition) (Kindle Edition)
After a string of enthusiastic articles on this novel I though, it's time to read my first Salter. What I found was a novel written in a very precise and dense style. Salter carefully selects and places every word and expression like notes in a musical script. One is tempted at first to characterize this as a symphony of words, a beautiful symphony as that. The theme being the life and loves of Philip Bowman during the second half of the 20th century. Bowman after serving in the Pacific War Theater, enters book publishing and works as an editor, becoming a well-known figure in literary circles. While professionally successful his love and married life is less glamorous. He marries Vivian - a rich daddy's girl from Virginia - and is divorced by her after two short years. Numerous girlfriends follow and every time there is a possibility of a future life spend together but the relationships never develop that far.
Having finished reading the novel now, I found the whole construction not that grand any more: what at first seemed like a novel developed into a collection of short stories all loosely connected through the character of Philip Bowman and his friends. The story line has a romantic undertone but on the other hand there is a deep melancholy and an obvious longing for Europe and its culture (Not surprisingly Greece as the cradle of European culture makes an appearance). And sure enough, being a romantic novel the two most romantic places for lovers in general are visited by Bowman and his girlfriends, Paris and Venice. (To be fair, the trip to Venice is still ahead at the finish of the book). Well, "All that is" is a nice and major late work with a lot of detail put into the descriptions of all the figures, affairs and places that play a part in Bowman's life, but it is not as great as all the book reports want to make you believe.
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4.0 von 5 Sternen Wie lapidar ist doch der Frieden!, 24. Dezember 2014
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
Der 1925 unter dem bürgerlichen Namen James Horowitz in New York geborene Schriftsteller wurde in seiner Profession unter James Salter bekannt. Als Resident der in der Nähe der Metropole gelegenen Hamptons kann er dem saturierten Ostküstenbürgertum zugerechnet werden. Selbst Absolvent der renommierten Militärakademie West Point, blickt er auf eine Karriere als Jagdflieger im II. Weltkrieg zurück. Wie alle guten Erzähler hat er seine Welt und seine Erlebnisse zu dem Stoff gemacht, aus dem seine literarischen Werke geformt sind. Übermäßig produktiv war er in seinem langen Leben nicht, doch das, was er teilweise immer wieder nach langen Pausen veröffentlichte, fand in den USA große Beachtung. Hier in Europa wurde er relativ spät entdeckt. Die daraus resultierende Veröffentlichungsdichte gerade in den letzten Jahren vermittelt einen falschen Eindruck. Was für Salter spricht ist die Ruhe, mit der er sein literarisches Schaffen anging.

Mit dem 2013 erschienenen Roman All That Is wurde er vor allem in Deutschland sehr gefeiert. Attribute wie großer Epiker oder Meister der lakonischen Sicht sind noch die seriösesten. Doch der Literaturbetrieb vermittelt leider nicht unbedingt immer das, was sich tatsächlich hinter den Zeilen der Werke verbirgt. Oft geht es leider nur um Etikette, denen zugeschrieben wird, bedingte Reflexe auszulösen, die zum Kauf animieren. Bei All That Is wird zum Beispiel gerne darauf verwiesen, dass es sich um die Darstellung der Krise der Institution Ehe handelt. Vordergründig mag das stimmen, weil es mit der spärlichen Handlung des Buches korrespondiert. Den Kern trifft die These jedoch nicht.

Ohne die Handlung verraten zu wollen, muss es erlaubt sein, in drei Sätzen den Rahmen zu skizzieren. Es geht um die Jahre nach dem II. Weltkrieg, aus dem der bei Okinawa in schwere Kämpfe verwickelte Marineoffizier Philipp Bowman zurückkehrte. Aus dem bürgerlichen Milieu stammend, fasst er dort als Verleger von Literatur Fuß und ihm gelingt die Etablierung in der kulturellen Nomenklatura der Ostküste. Die Jahre plätschern dahin und seine Ehe, Beziehungen und die Schicksale von Menschen, die in seinem Leben eine Rolle spielen, schleichen durch eine scheinbar völlig unspektakuläre Zeit. Das ist der ganze Handlungsrahmen. Vermeintlich geht es um verfehlte Ehen und enttäuschte Lieben. Das literarisch wirklich Gelungene bei dieser Spärlichkeit von Aktionen ist der tatsächlich lakonische Erzählstil, der befremdend wirkt, weil es bei der Wahl einer Darstellung in dem einen oder anderen Fall auch dazu gereicht hätte, aus dem Erzählten tatsächlich große Dramen zu machen. Was Salter hier gelingt, ist ein Empfinden der Nichtigkeit zu erzeugen, das in erschreckendem Maße täuscht.

Denn kaum eine Zeit hat die Veränderung innerhalb der USA so beschleunigt wie das Vierteljahrhundert nach dem II. Weltkrieg, aus dem das Land als Weltmacht hervorging. Es tat sich etwas in der Verfügbarkeit von Macht und dem Aufbau eines institutionell gesicherten Imperiums und es gab ungeheure Veränderungen in der Sozialstruktur des Landes. Was James Salter hier thematisiert, ist das Schicksal von Kriegoffizieren, die im Frieden zurück nach Hause kommen. Auch wenn ihre Resozialisierung formell gelingt, emotional sind sie für immer verloren, teilweise mit der erschreckenden Nebendiagnose, dass ihnen das selbst nicht bewusst ist. Nach den emotional hochgeladenen und immer wieder existenziell entscheidenden Erlebnissen des Krieges erscheinen die gesellschaftlichen wie privaten Ereignisse im Frieden schlichtweg lapidar. Diese Diskrepanz ist schlichtweg nicht überwindbar. Da fließt alles ineinander und alles ist gleich belanglos. Das darzustellen, ist Salter allerdings meisterhaft gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sittenbild einer Gesellschaft, 7. November 2013
Von 
Roland Mueller "nepomuk41" (Dornach, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
Kraftvolles Sittenbild einer Gesellschaft Verlorener, schöne, teilweise poetische Sprache, im Original gut verständlich auch ohne Spitzenkenntnisse in englisch, unbedingt empfehlenswert
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3.0 von 5 Sternen solid story telling, 4. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
a very good book, beautiful written enough surprises, updike like and a bit old fashioned but mature, of course mister salter should be like that. its not a masterpiece or a book you absolutely should read but on a nice afternoon, sitting in the shadow in the garden, why not
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4.0 von 5 Sternen Ein Geschichtenerzähler, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
Klarer gerader Roman, ohne Firlefanz erzählt. Im besten Sinne leicht zu lesen. Nach der Rückkehr aus dem Krieg im Pazifik entfalten sich die Lebensläufe der Soldaten unterschiedlich, wobei der Held Philip Bowman klar im Mittelpunkt der Erzählung steht, aber Salter gestattet immer wieder kapitelweise Einblicke in andere Lebensentwürfe. Der von Bowman ist ungewöhnlich, der Kriegsheimkehrer, ein junger, zuvor noch ungeformter Mann, gerät ins Literaturgewerbe der Verleger, Agenten und Autoren und macht dort Karriere. Das unbekannte Wesen bleibt für ihn zeitlebens: die Frau. Zwar kann er Heirat, Trennung, Affären und weiteres vorweisen, aber was die Liebe sein soll, bleibt ihm verschlossen. Wenn er glaubt sie zu haben, haut das Schicksal dazwischen, in Form von eigener Einsicht oder Enttäuschung durch die Andere(n). Eine weite und breite Erzählung, nie langweilig, psychologisch nachvollziehbar, klar erzählt.
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4.0 von 5 Sternen Zeitreise, 10. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All That Is (English Edition) (Kindle Edition)
Die Handlung ist eher episodisch als stringent, auch wenn eine starke biographische Linie zu erkennen ist. Zum Teil sehr starke und eindrückliche Bilder, die haften bleiben. Gute Lektüre, die jederzeit unterbrochen werden kann. Insgesamt bleibt die hohe Zahl der Personen etwas verwirrend. Beeindruckendes Gemälde einer Epoche.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen great book, 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
good condition, salter a delight to read- his descriptions of various even minor characters are like little short stories in themselves
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Literatur, 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All That Is (Gebundene Ausgabe)
Typographisch hervorragende, mit Sorgfalt gestaltete Ausgabe, die man gern in die Hand nimmt. Zum Autor erübrigen sich lobende Worte, er ist einer der bedeutendsten Erzähler aus dem angelsächsichen Raum. Die englische Originalausgabe empfiehlt sich besonders jenen, die sich nicht den Zumutungen der neuen Rechtschreibung in den gängigen Übersetzungen aussetzen möchten.
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