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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Innovationen fordern ihre Zeit, entdeckt zu werden, Windows 8 ist diese aber wert!
Ich schreibe diese Rezension über das noch relativ junge Betriebssystem aus dem Hause Microsoft nach jahrelanger Nutzung von XP, Vista und Windows 7 und mittlerweile dreimonatiger Nutzung von Windows 8. Ich möchte hier weniger über technische Einzelheiten des alten, aufgefrischten NT-Kernels eingehen, noch auf softwaretechnische Spezifikationen eingehen...
Vor 11 Monaten von Tsetse veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Baustelle mit Potential
-= Mein Nutzerprofil =-

Ich habe mich bis jetzt zurück gehalten, eine Rezension über Windows 8 zu schreiben, weil ich, der ich anfänglich zu der kleinen, aber feinen "Pro Windows 8" Fraktion gehörte, keine voreilige Rezension verfassen wollte. Ich benutze Windows 8 seit der öffentlichen Beta Version, später Windows 8 Pro, sowohl...
Vor 10 Monaten von Michael Walsemann veröffentlicht


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Baustelle mit Potential, 19. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
-= Mein Nutzerprofil =-

Ich habe mich bis jetzt zurück gehalten, eine Rezension über Windows 8 zu schreiben, weil ich, der ich anfänglich zu der kleinen, aber feinen "Pro Windows 8" Fraktion gehörte, keine voreilige Rezension verfassen wollte. Ich benutze Windows 8 seit der öffentlichen Beta Version, später Windows 8 Pro, sowohl auf einem ursprünglich mit Windows 7 verkauften Touch Laptop, als auch auf einem Desktop PC. Ich habe mir zwei Lizenzen gekauft, wohlgemerkt OEM, nicht das vergünstigte Upgrade. Ich benutze bei dieser Rezension noch nicht das kommende Update auf Windows 8.1. Da es jedoch kostenlos für Windows 8 Nutzer zu haben sein soll, habe ich vor, eine aktualisierte Rezension an diese Stelle zu setzen, sobald sie kommt. Ich schreibe viel, bin Hobbyschriftsteller und spiele auch gerne mal das eine oder andere Spiel, hauptsächlich Shooter, aber auch Autorennen.

-= Erster Eindruck =-

Anfänglich war ich von der Oberfläche von Window 8 sehr begeistert, womit ich wohl zu einer Minderheit gehöre. Ich muss dazu hervor heben, dass ich die Oberfläche und die Steuerung in meiner Rezension als zwei verschiedene, potentielle Kritikpunkte betrachte. Im Kern hatte sich nämlich eine Menge getan! Windows 8 - und daran halte ich auch nach der Installation von dutzenden Programmen und Spielen fest - ist schneller als Windows 7. Es fühlt sich dank verbesserter Hardwarebeschleunigung einfach flinker an und bootet auch ein gutes Stück schneller. Der einzige, potentielle Flaschenhals ist die normale Festplatte. SSDs profitieren auch hiervon ganz erheblich! Die erwähnte, schnellere Bootzeit bezieht sich wohlgemerkt auf Windows, nicht die zusätzlich installierten Programme. Steam und iTunes starte ich immer selbst, weil sie den Bootvorgang ganz erheblich ausbremsen. Auch den CCleaner lasse ich lieber selbst laufen, weil sein exzessiver Festplattenzugriff den Bootvorgang zur Schnecke mutieren lässt. Doch diese drei Programme sind nur exemplarische Beispiele. Die Festplattenzugriffe erscheinen an vielen Stellen extensiv. Doch immerhin wirkt sich Das in der Regel nicht auf die Einsatzbereitschaft von Windows 8 aus. Nach erstaunlich kurzer Zeit kann man arbeiten.

-= Multitouch vs Mauszeiger & Tastatur =-

Viele Nutzer von Windows 8 auf einem System ohne Touch Display beschweren sich darüber, dass Windows 8 angeblich auf die Touch Oberfläche optimiert sei. Das habe ich von Anfang an nicht so gesehen und ich möchte auch erklären, warum nicht. Windows 8 basiert auf Gesten. Die muss man natürlich erst einmal lernen. Wenn man sich schon dagegen sträubt, ist der Versuch der effektiven Nutzung von Windows 8 zum scheitern verurteilt. Ich habe mir die Gesten bei gebracht. Ob ich die Gesten mit der Maus ausführe oder mit den Fingern, macht für mich von der Sache her keinen nennenswerten Unterschied. Um diese Meinung zu überprüfen, und eine unverfälschte Sicht auf die Steuerung per Touch Display zu erhalten, habe ich mir das für Windows 8 zertifizierte Touch Display S2340T von Dell gekauft, wohlgemerkt diverse Monate, nachdem ich die Vollversion von Windows 8 erstanden hatte. Die Reaktionsfreudigkeit des Displays steht für mich außer Frage. Das sehe ich schon daran, dass ich mal eben mit dem Finger eine Unterschrift kritzeln kann. Leider sind die angeblich nur für Touch geeigneten Gesten da ein erheblich größerer Stolperstein. Etwa eine Wischgeste von links ins Bild zum wechseln in ein anderes offenes Programm oder von Rechts um die Charms Leiste zu öffnen, sowie von oben nach unten, um ein geöffnetes Programm zu schließen, muss wirklich vom Rand eines Bildschirms her ausgeführt werden. Beginnt man nicht ganz am Rand, verschluckt Windows die Geste einfach, während andere Betriebssysteme (iOS, Android) durchaus einen gewisse Pufferzone einräumen, was die Bedienung deutlich flüssiger vonstatten gehen lässt. Worauf ich hinaus will: Mit der Kombination aus Tastatur und Maus kann ich einfach schneller arbeiten. Nehmen wir den Zugriff auf die Charms Bar. Klar, mit dem Finger kann man sie einfach herein wischen. Aber Bei der Tastenkombination Windows-Key und C kommt sie wirklich jedes Mal. Die Geste per Touchscreen geht manchmal daneben. Der Zugriff auf Systemeinstellungen funktioniert ebenfalls am effektivsten per Tastenkombination. (Windows-Key & X) Wenn das System auf Touch optimiert währe, würde man all seine Systemeinstellungen effektiv per Touch Eingabe ansteuern können. Dem ist aber nicht so! Schon die Tatsache, dass die Systemsteuerung mit allen seinen Einstellungen immer noch in unveränderter Form auf dem Desktop geöffnet wird, straft eine derartige Behauptung Lügen, denn versuchen sie mal auf der Desktop Anzeige einen Textlink in einem Einstellungsfenster der Systemsteuerung zu öffnen..! Sie können treffen, aber wenn viele Textlinks nah bei einander sind, trifft man schon mal den falschen! Man benutzt auf dem Desktop automatisch die Maus. Der genannte Monitor ist übrigens ein 23 Zoll großes Gerät. Das möchte ich hervor heben, weil auf den kleinen Monitoren eines Ultrabooks oder Windows 8/RT Tablets das treffen von Textlinks doch zum Glücksspiel werden kann. Wirklich genau kann man aber selbst auf einem 23 Zoll großen Display nicht unbedingt treffen und größere, Windows 8 zertifizierte Multitouch Displays gibt es zum Zeitpunkt meiner Rezension zumindest noch nicht. Dazu kommt die dramatische Tatsache, dass viele Webseiten auf die Nutzung einer Maus angewiesen sind. Man bewegt den Cursor über ein Menu und es klappt aus. Wie geht das mit einem Touch Display? Gar nicht! Sie wollen Text markieren? Das funktioniert nur dort, wo man einen Text-Cursor setzen kann und ist von der Textgröße abhängig. Auf dem Desktop kann Text schon einmal sehr klein sein und dann gerät das Markieren von Text selbst auf einem 23 Zoll großen Bildschirm mit "nur" Full-HD Auflösung zur Glücksache. Text per Touch auf etwa einer Internetseite zu markieren ist übrigens nicht einmal mit dem Internet Explorer 10 möglich! Schon wieder etwas, wo ich zur Maus greifen muss. Bilder speichern geht immerhin, ist aber per Touch eine vergleichsweise umständliche Aufgabe. Einen Rechtsklick per Maus zu machen, funktioniert schneller als Finger etwa 2 Sekunden auf ein Bild tippen bis um die Fingerspitze ein Quadrat erscheint, was signalisiert, dass ein Rechtsklick ausgeführt wird, sobald man los lässt.... Die angebliche Touch Optimierung ist so unkonsequent umgesetzt, dass ich trotz 600 Euro Touch Display immer wieder meine Kombination aus (mechanischer) 120 Euro Tastatur und 50 Euro Lasermaus bevorzuge. DAS ist für mich ein erheblich größeres Manko, als das ach so schlimme Fehlen des Startmenüs.

-= Der Startbildschirm =-

Damit währe ich beim zweiten Punkt meiner Rezension. Der Startbildschirm. Grundsätzlich empfinde ich das Konzept als sehr gelungen. Lassen sie mich erklären warum: Das Startmenü, welches es übrigens seit Windows 95, also seit beinahe 18 Jahren gibt, hat einen ganz erheblichen Schwachpunkt: Installierte man viele Programme, Tools und Spiele auf seinem Rechner, wird es extrem unübersichtlich. Man konnte zwar aufräumen, indem man die Programme selbst in Unterordnern zusammen fasst, doch blieben dann beim deinstallieren Linkleichen zurück. Unter Windows 8 muss man sich damit nicht mehr beschäftigen. Oft genutzte Programme kann man im Startbildschirm anzeigen lassen. Seltener genutzte Programme werden aus dem Startbildschirm gelöscht. Auf die greift man dann mit der dramatisch verbesserten Suchfunktion von Windows 8 zu. Doch dazu später mehr. Der Startbildschirm wird nur dann nervig, wenn man neue Programme öffnen möchte, weil der Wechsel der Ansicht doch etwas irritierend sein kann, speziell, wenn man viel auf dem Desktop arbeitet. Noch ein wenig effektiver als ein Startbildschirm währe wohl ein Overlay gewesen, der ähnlich wie das Startmenü über dem Bildschirm eingeblendet wird. Ich vermute stark, dass diese Möglichkeit deutlich mehr Anhänger gefunden hätte, obwohl der Startbildschirm sehr aufgeräumt erscheinen kann. Deutlich aufgeräumter, als ein Startmenü es jemals könnte.

-= Die Suchfunktion =-

Um zu erklären, warum die Verbesserung für mich so dramatisch besser ist, muss ich erneut in der Zeit zurück gehen. Seit Windows Vista, welches übrigens bereits 2007 erschien gibt es eine neue Suchfunktion, die direkt im Startmenü integriert ist. Anfänglich gut gemeint, war sie letzlich doch eher schlecht als Recht gelöst. Man konnte zwar nach allen Programmen und Systemeinstellungen suchen, doch wurden sie chaotisch unsortiert in einer Ansicht angezeigt. Man musste schon sehr genau den Begriff eingeben, nach dem man suchte. Die neue Such Funktion der Charms Leiste ist da erheblich komfortabler, weil man vorher angibt, wonach man eigentlich sucht. Man kann nach Einstellungen suchen, indem man einfach stichwortartig angibt, was man machen will. Oder man sucht eben die Einstellung. Man kann nach E-Mails suchen, egal ob man nach Inhalt, Absender oder Betreff sucht. Man kann nach dem Namen eines Programms, oder nach der auszuführenden Datei suchen. Effektiver kann man die Suche eigentlich kaum noch gestalten! Lediglich die Suche nach Dokumenten ist leider noch immer verbesserungswürdig.

-= Die Apps =-

Kontakte, Nachrichten, Mail. Das sind wohl die drei Apps, in die Microsoft offensichtlich die Meiste Arbeit gesteckt haben, denn alle drei empfinde ich als sehr angenehm zu nutzen! Die Mail app bietet einen sehr intuitiven Überblick über alle meine E-Mails, auch über mehrere Accounts hinweg und lässt sich sogar über die Windows 8 Suche durchsuchen, ohne überhaupt die App zu öffnen. Lediglich anbieterspezifische Optionen, wie die Spam Filter Kontrolle von Google Mail fehlen natürlich. Die Nachrichten App meldet sich im Hintergrund automatisch an und erlaubt den Kontakt mit mir über Facebook und den Windows Live Messenger. Was ich mir wünschen würde, währen noch mehr unterstützte Chat Optionen. Wie sieht es mit Google Talk aus? Warum sind ICQ und Skype eine Extra-App? Wenn Microsoft sich schon mit der Einbindung in soziale Netze profilieren will, dann wünschte ich mir eine konsequentere Integration von sozialen Netzen in Windows 8! Auch müssen noch gewisse Bugs behoben werden, etwa die Facebook Chat Integration. Manchmal verliert die Nachrichten App den Kontakt zu Facebook, ohne, dass sie es bemerkt. Dann hilft nur noch ein Neustart. Immerhin gibt es bereits Alternativen, wie etwa das entweder durch Werbeeinblendungen finanzierte IM+ oder das optional 3,99 € teure, werbefreie IM+ Pro. Leider sieht es mit Apps im allgemeinen nicht so gut aus. Niemand will Apps für Windows 8 schreiben! Selbst Google hat Außer der mit Chrome installierten App, sowie der Google Suche App nichts weiter im Angebot! Hangouts? GMail zur Spamkontrolle? Youtube? Keine Chance. Es gibt zwar Apps von Drittanbietern, aber die kosten hin und wieder Geld oder sind mit Werbung gepestet. Wenn niemand für Windows 8 entwickeln will, wird es schwer für Microsoft, Fuß zu fassen.

-= Mein Fazit =-

Windows 8 ist ein sehr gutes Betriebssystem, welches an zwei Krankheiten leidet. Die erste ist die miese Touch Implementation. Hier muss Microsoft DRINGEND nachbessern. Die zweite ist die Tatsache, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Windows 8 bedient sich anders als Windows 7. Und schon ist es der gesandte Satans! Das erinnert mich ein wenig an Windows 95. Was hat es damals für einen Aufschrei gegeben, als die Fenster durch ein Startmenü ersetzt wurden! Für mich, der ich mich intensiv mit Windows 8 aus einander gesetzt habe und es als hauptsächliches Betriebssystem über Monate hinweg genutzt habe, hat sich heraus gestellt, dass man im Vergleich zu Windows 7 noch mehr mit Tastaturkürzeln arbeiten muss um alle Funktionen und vor allem Einstellungen zu erreichen. Microsoft hat große Probleme, Windows 8 an die Entwickler zu bringen. Man entwickelt lieber Desktop Programme als eine Windows 8 App. Selbst große Anbieter sträuben sich. Windows 8 kann als Bonus für sich verbuchen, dass es sehr reaktionsfreudig ist. Hier wird selbst betagte Hardware, wie mein immerhin 5 Jahre alter Desktop PC noch einmal zu einem mehr als ausreichend schnellen System. Die großartige Suchfunktion überzeugt mich ebenfalls. Insgesamt gebe ich Windows 8 wegen der genannten Schwächen nur drei von Punkten. Es muss noch nach gebessert werden. Das ist klar. Ich bin gespannt, was Microsoft aus Windows 8.1 machen wird.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Innovationen fordern ihre Zeit, entdeckt zu werden, Windows 8 ist diese aber wert!, 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
Ich schreibe diese Rezension über das noch relativ junge Betriebssystem aus dem Hause Microsoft nach jahrelanger Nutzung von XP, Vista und Windows 7 und mittlerweile dreimonatiger Nutzung von Windows 8. Ich möchte hier weniger über technische Einzelheiten des alten, aufgefrischten NT-Kernels eingehen, noch auf softwaretechnische Spezifikationen eingehen. Dazu gibt es Google und diverse Technikforen. Derzeit nutze ich Windows 8 als Multibootsystem mit dem Grub-Bootloader und Debian Wheezy. Lesen Sie selbst, wie ich Windows 8 im Alltag empfinde.

Man liest im Moment wieder so einiges über Windows 8. Klar, ein neues Betriebssystem bietet, zum Glück, auch immer einige Neuheiten. Ach was haben die Leute über den Sprung von Windows Vista auf Windows 7 geklagt. Zu futuristisch das Design, unter der Haube habe sich eh nicht viel verändert und so weiter. Ein Jahr später sah die Reaktion der Durchschnittsuser schon ein wenig anders aus. Stabiler sei Windows 7 gegenüber Windows Vista allemal und überhaupt, wenn man sich einmal an das Design gewöhnt hat und sich auch mit den neuen Funktionen anfreunden konnte, dann sei dieser aufgefrischte NT-Kernel wahrlich der bisher beste.

Zum Marktstart von Windows 8 wurde viel geflucht. Lenovo macht es mit seiner ThinkPad-Generation vor; auf Benutzerfreundlichkeit bzw. Touchscreen und damit Table-Nutzer als Kunden legt man Wert. Seit einigen Jahren gibt es das iPad, dann folgten die ersten Android Geräte von Samsung, Acer etc. Groß muss der Bildschirm sein, aber eben nicht so groß wie ein PC-Monitor und, das Wichtigste, via Touchscreen muss er bedienbar sein. Der Mobilfunkindustrie gelingt die Umsetzung von Touchscreens fantastisch. Vorbei sind die Zeiten, in denen man wild hackend das Display beschimpft hat. Jeder Händler versucht, sich in der schnelllebigen Computerwelt über Wasser zu halten. Oftmals bedarf es dazu auch eines neuen Konzeptes.

Microsoft nennt sein Konzept in diesem Fall "Metro"; als Kacheln angeordnete Apps-Verknüpfungen auf einer Art Desktop vor dem eigentlichen Desktop. Doch dazu später mehr.

Der Installationsprozess ging angenehm einfach von statten. Okay, das war er schon immer im Vergleich zu Linux-Kerneln. Im Vordergrund steht ja aber auch die Usability für den Durchschnitts-Computer-Nutzer. Jedenfalls gefiel mir der Installationsprozess optisch sehr gut. Alles wurde übersichtlich und groß dargestellt. Keine tausend Panels mit Zusatzinformationen. Minimalistisch, einfach, einfach gut. Von der Reihenfolge der Komponenten her hat sich gegenüber den beiden vorherigen Windows' nicht viel getan.

Die Einrichtung ging ebenfalls schnell. Nervig war zuerst der von mir oben schon angesprochene "Schiebebildschirm" zur Anmeldung. Zunächst habe ich zum Entsperren des Rechners noch die linke Maustaste per Klick nach oben gezogen. Mühselig und manchmal ist die Seite wieder runtergerutscht, wenn ich den Druck der linken Taste vermindert habe. Blöd. Doch dann begann ich zu experimentieren und lernte für diesen Fall die Tabulator-Taste schätzen. Ein Druck und ich kann mich wie gewohnt anmelden. Mit Passwort. Für die Kreativen unter uns bietet das neueste Baby von Microsoft einen alternativen Sperrbildschirm, auf dem man zum Entsperren ein vorher festgelegtes Muster zeichnen muss. Für Nutzer herkömmlicher Rechner ohne Touchscreen sicherlich eher hinderlich. Für Nutzer mit Tablet bestimmt eine gute Möglichkeit, die einem lästiges Tippen erspart. Pluspunkt für Microsoft; beide Seiten wurden berücksichtigt.

Dieses Beispiel will ich an dieser Stelle nicht mit zig weiteren ähnlichen Beispielen, die sich sicherlich finden lassen, stützen. Der unerfahrene Anwender sieht allerdings oft zunächst nur die unangenehme, unbequeme und wenig passende Alternative. Schade, denn Microsoft hat sich durchaus Gedanken bei der Entwicklung gemacht. Bitte nicht denken, ich sei einer dieser Microsoft-Jünger (Apple-Jünger kennt man doch, oder?). Nein, eigentlich stehe ich auch eher auf der Seite von Open Source und Entwicklerfreiheiten.

Die Metro, also die Kacheln, hinter der sich die Apps verstecken, ähnlich üblicher Desktop-Verknüpfungen sind Spielerei - zumindest für Normalanwender mit üblichen Laptops/Rechnern. Für User, die ein Tablet besitzen sicherlich [...].
Wem es nicht aufgefallen ist: Die Bezeichnung "Apps" steht für normale Programme. Diese englischsprachige Aliasnomenklatur durchzieht das neue Betriebssystem an einigen Stellen. Stimmt, davon bin ich auch nicht so der Fan. Allerdings tut die neue Bennenung dem neuen Gewand kein Abbruch.

Apropos Design. Vom "runden" Trend hat man sich ja schon mit Windows Vista verabschiedet. Die Taskleiste ist also noch kantiger geworden, gefällt mir persönlich aber sehr gut.

In punkto neuen Funktionen bin ich regelrecht begeistert. Gerade im Windows Explorer hat das Unternehmen einiges unter der Haube angepasst. So sind ähnlich einer Leiste wie im Office ab 2010 erweiterte Menüeinträge direkt und sehr leicht ansteuerbar. Platz nimmt die neue Leiste nur wenig weg. Und wem dies zu viel Schnickschnack ist, der kann sie auch deaktivieren. Das neue Kontextmenü kann mit Erweiterungen ebenso punkten. Einen Shortcut (Tastaturkombination), den ich jahrelang vermisst habe, nämlich um einen neuen Ordner zu erstellen, ist ebenfalls eingeführt worden (Wen es interessiert: Strg, Shift und N). Nett. Überaus hilfreich, sofern man dies entdeckt und seitdem begeistert nutzt. Im Endeffekt ist alles eine Gewohnheitssache, hat man sich einmal dazu durchgerungen, den Shortcut zu nutzen, möchte man ihn nicht mehr missen.

Auch den Kopiervorgang möchte ich an dieser Stelle exemplarisch weiter ausführen. Hier hat sich ebenfalls einiges verändert. Schnickschnack ist eine Art Live-Diagramm, mit der man die Geschwindigkeit der Schreibrate beobachten kann. Sinnvoll finde ich hingegen die verbesserte Stabilität sowie Buttons zum pausieren des Vorgangs. Modifizierende Tools wie "Tera Copy" sind nun nicht mehr nötig, da Microsoft sein entsprechendes Bordmittel aufgebessert hat.

In punkto Treiberkompatibilität kann ich nur sagen: Eine Farce, zu glauben, dass gleich zu Anfang eines Software-Releases alles so funktioniert, wie man sich das wünscht. Klar, realisierbar wäre das, nur nicht realistisch. Jedenfalls kann ich sagen, dass kein einziges meiner etlichen Peripheriegeräte seine Probleme mit dem neuen System zeigt. Alle Treiber ließen sich problemlos installieren. Nichtmals eine einzige unbekannte Signatur konnte ich feststellen. Von junger bis hin zu jahrealter Technik; Treiberprobleme konnte ich bisher nicht feststellen.

So, mein Fazit zu diesem leidigen Diskussionsthema:
Die Technik ist schnelllebig, Hardware wie auch Software. Wer bei alter Technik stagniert, hat mein vollstes Verständnis. Zeitintensiv ist das Suchen nach alten Funktionen in neuem Gewand alle mal. Auch ich muss gestehen, als eingefleischter Technikfreak einige Male gegooglet zu haben. Und das neben der alltäglichen, stressigen, zeitfordenden To-Do-List.
Derjenige, der aber neue Funktionen, die die Zeit wieder einsparen, entdecken will, der muss die Zeit auch erst investieren.
Ich kann aus meiner Sicht nur sagen, dass sich dies lohnt.

Zu guter Letz möchte ich mich bei allen möglichen Kunden bedanken, dass sie bis zum Schluss meiner Darlegungen durchgehalten haben. Ich hoffe, ich konnte Sie, lieber Leser, ein bisschen zum Nachdenken anregen.

P.S.: Jedes OS hat Macken, hier aber nur kleinere, die ich auch gar nicht aufzählen wollte. Jedenfalls gibt's aus diesem Grund einen Stern Abzug.
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4.0 von 5 Sternen der witz des tages, 22. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
was soll der quatsch habe sie bereits 3 mal bewertet, bei euch weisss wohl die rechte hand nicht was die linke tut.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man Windows 7 gewohnt ist..., 30. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
Wenn man Windows 7 gewohnt ist, ist es schon eine große Umstellung, aber da auf dem Lenovo Yoga 13, für das ich es gekauft habe, Win7 nicht alle Funktionen unterstützt , bleibt einem nichts anderes übrig.

Eine Startleiste fehlt einem schon sehr...

Somit ist es eine Entscheidung eher wegen des Yoga 13 Ultrabooks, weniger weil ich es mag.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Programm, eine Kopie mit ein paar Extras, 15. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
Jeder Cent die das Programm kostet ist rausgeschmissenes Geld. Es gibt nichts was die Investition Rechtfertig und ist nur eine Kopie von Windows 7 mit ein paar Extras. Für mein Geschmack rausgeschmissenes Geld.
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2.0 von 5 Sternen Unbrauchbar für typische Desktop-Arbeiten, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
** Kurz **
Für Desktops: Bleiben Sie bei WinXP, Win7 oder steigen sie auf Linux um (Bsp: Linuxmint / Ubuntu). Bleiben Sie längerfristig bei WinXP nur falls ihnen die Sicherheit wurscht ist.

Für Tablets: Win8 könnte interessant sein falls typische Windows Programme benötigt werden welche unter Android / iOS nicht verfügbar sind.

** Detailliert **
(1) Das alt-gediente und sinnvolle Start-Menü das wir seit Windows 95 kennen wurde durch ein Metro-Startfenster ersetzt. Dies bringt sicherlich Vorteile für die Touchbedienung von Tablets, jedoch für den Desktop-Einsatz bringt es meist nur Nachteile. Der Startknopf welcher mit Windows8.1 eingeführt wurde ist nur ein Shortcut auf diesen Startbildschirm, und bringt nicht wie zu erwarten das altbekannte Startmenü welches ich sehnlichsts vermisse.

(2) Die Funktionen zum Herunterfahren bzw. Neustart findet man nicht wie gewohnt in einem gut sichtbaren Startmenü wie man es gewohnt ist, sondern irgendwo in einem schwer zugänglichen Untermenü das man erstmals erraten muss.

(3) Das Windows-Store welches prinzipiell ganz nett ist, enthält keine Funktionen welche für die Integration in ein Firmennetz interessant sein könnten. Man wird sicherlich nicht für jeden Mitarbeiter ein Konto anlegen wollen. (Android und iOS sind hier jedoch auch nicht besser)

(4) Kein Multi-Window für typische Win8.1 Applikationen (Metro-Desktop)

(5) Win8.1 lässt sich nicht deinstallieren, will oder muss man zu Win8 zurück dann nur durch Neuinstallation!

(6) Update von Win8 auf Win8.1Pro funktioniert nicht und benötigt eine Neu-Installation falls es schief geht, und es wird schief gehen. Entweder Win8->Win8Pro->Win8.1Pro oder Win8->Win8Pro->Win8.1Pro (Also nicht beides gleichzeitig / Lizenzproblem)

(7) Unter Win8Pro find ich im Store kein Upgrade auf Win8.1Pro

Fazit:
Hier und dort gibt es sicherlich eine Menge sympathische und sinnvolle Verbesserungen gegenüber Windows7, das Konzept der Metro-Oberfläche ist für den professionellen Desktop-Einsatz jedoch meines Erachtens unbrauchbar.
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1.0 von 5 Sternen Keine Boot-CDs, verklemmt sich beim Updaten, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
Eigentlich finde ich Windows 8 richtig gut! Denn man kann wählen, ob man die bunten App-Fensterchen haben will, oder den alten Desktop, oder beides je nach dem. Für mich hat es gepasst, ich finde das gut und in Ordnung. Es gibt aber einige sehr Microsoft-typische Probleme:

Beim Kauf eines Komplettrechners bekommt man Windows 8 ohne Boot-CD oder dergleichen ausgeliefert. Man hat nur die eine Platte. Wenn diese kaputt ist, gibt es kein Backup. Jetzt kann man herrlich philosophieren, dass man sich doch einen USB Stick basteln könnte, auf eigene Kosten versteht sich, usw., oder dass der hilfreiche Support sich doch kümmern würde - aber das Argument zieht nicht. Eine Software, die sich verflüchtigt, wenn die Hardware schlapp macht, gilt einfach nicht. Und seine Festplatte gibt man nicht einfach einem Support in die Hand!

Zudem ist es mir passiert, dass sich Windows beim automatischen Update-Prozess verhaspelt haben muss. Jedenfalls fuhr das Gerät nach dem Update runter, aber nicht mehr rauf. Nachsehen mit einem selbsterstellten Ubuntu-USB Boot-Stick erbrachte folgendes Ergebnis:
- Die Platte ist noch ganz.
- Es ist Windows, das nicht mehr bootet.
- Das Update-Protokoll von Windows zeigte Fehlermeldungen, doch das hatte Windows nicht daran gehindert, das Update trotzdem zu installieren und den Rechner runterzufahren, mitten ins Nirvana hinein.

Die üblichen Argumente, die man so gegen Windows 8 hört, sind für die Tonne. Windows 8 ist ok! Aber das, was Microsoft wieder einmal daraus gemacht hat, das ist nicht ok.
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5.0 von 5 Sternen also mir gefällt windows8, 26. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
bin zwar win98 se fan sowie win xp klassisch optik fan. komme jedoch sehr gut zurecht mit windows 8. ich weis wirklich nicht was daran so oft gemäckert wird. das einzigste was den ein oder anderen stören könnte sind die win8 standart treiber. wer jedoch die firmentreiber nutzt wird dann zufrieden sein.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Windows 8 :(, 20. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
Da ist Microsoft wohl gründlich etwas in die Hose gegangen
Updates mit Mobilem Breitband nur erschwert möglich, und es ist mit vielen unter Windows 7 gängigen Programmen auch nicht kompatibel

Großer Minuspunkt, also wer Windows 7 hat sollte dabei bleiben
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Habe den Wechsel von Windows 7 nicht bereut!, 13. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion (Frustfreie Verpackung) (DVD-ROM)
Ich habe einige Zeit überlegt, ob ich von Windows 7, mit dem ich auf meinem "traditionellen" Desktop-PC immer sehr zufrieden war, nun zu dem neuen touch-optimierten Windows 8 wechseln soll. Als dann aber eine umfangreichere PC-Aufrüstung anstand, die ohnehin mit Neuinstallationen verbunden gewesen wäre, habe ich mich für Windows 8 entschieden.

Positiv:

-Völlig reibungslose Installation. Geräteerkennung, Treber, alles perfekt, auch bei älterer Hardware.
-Windows 8 scheint etwas flotter zu sein, besonders beim booten, auch im Vergleich zu einer "frischen" Windows 7-Installation.
-Die Einbindung von Windows 8 in das Windows-Live-Account-System ist sehr praktisch, wenn man mehrere Windows 8-Computer besitzt (in meinem Fall noch ein Ativ Smart PC), da alle Metro-Apps und Einstellungen (z.b. Mail und Kalender) synchron gehalten werden.
-Beide Oberflächen, also "Metro" und der Desktop wirken optisch sehr ruhig und nüchtern, den ganzen Stil finde ich optisch sehr ansprechend.
-Die Funktion zum "System auffrischen" ist eine praktische Alternative zur kompletten Neuinstallation.

Negativ:

-Eine gewisse Umgewöhnung ist unumgänglich, da sollte man sich überhaupt keine Illusionen machen.
-Die Metro-Oberfläche ist für viele sicher abschreckend, da sie auch bei Mausbedienung klar auf Touch optimiert ist. Eine Bedienung mit Maus ist zwar grundsätzlich problemlos möglich, erfolgt aber nach anderen Prinzipien als man es von Windows seit Jahrzehnten gewohnt ist.
-Systemeinstellungen sind über zwei Orte verteilt, nämlich die klassische Systemsteuerung und das neue Einstellungsmenü auf der Metro-Oberfläche. Am Anfang weiß man oft nicht, wo man nach einer bestimmten Funktion suchen sollte.
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