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am 13. Dezember 2011
Ungläubig lauscht man dem ersten Monolog des Erzählers. Ist es wirklich kein Liebesfilm? Gibt es doch ein Happy End?

Über Story de Films möchte ich mich eigentlich gar nicht weiter auslassen, das würde (500) Days of Summer seiner Hauptaufgabe berauben - zu erzählen, zu bebildern, darzustellen. Kurz zusammengefasst geht es um Tom und Summer und die Chronologie ihrer intensiven und "modernen" Beziehung und den Verfall selbiger. Mehr braucht der interessierte Käufer für einen ersten Eindruck meiner Meinung nach nicht zu wissen.

Viel interessanter (für mich) ist die häufig gestellte und anscheinend nicht gelöste Frage, was uns (500) Days of Summer eigentlich sagen will: Er will erzählen, von modernen Beziehungen, falschen Vorstellungen von Liebe und einer Liebelei, die alles andere als gesund oder gerecht ist. Kurzum, (500) Days of Summer will die Schattenseiten der Liebe aufzeigen, die einem nicht immer sofort deutlich werden.
Die Frage die sich schlussendlich über die Qualität von (500) Days of Summer stellt, ist nicht die was oder wie der Film etwas erzählen will. Denn zu erzählen hat der Film jede Menge, vorausgesetzt man will zuhören. Die Frage ist vielmehr: Ist man bereit hören zu wollen was er einem erzählen will? Kann man sich darin wiederfinden, die Situationen nachvollziehen und die feinen Details und traurigen Begebenheiten mitfühlen?

Wer seichte 08/15-Liebesunterhaltung möchte, der sollte doch bei RomComs und Schnulzen die es ebenso zuhauf gibt bleiben. Wer auf den Hinweis dieser Film sei kein Liebesfilm hört, auf wunderbare Soundtracks nicht verzichten kann und ein komplexes Verständnis von Liebelei, Liebe und Beziehungen hat, der darf (500) Days of Summer nicht verpassen.

Dieser Film lässt einen mit einem flauen Gefühl im Magen zurück, aber auch einem Hoffnungsschimmer, dass egal wie sehr man glaubt den/die Richtige/n gefunden zu haben obwohl die eigenen Gefühle nicht erwidert werden, man nie verzagen darf, denn das Leben geht immer weiter - und es gibt viele Fische im Meer.

Ein toller Film auf den man sich einlassen und von dem man wissen muss, was einen erwartet:
Die Anatomie einer Liebe die vielleicht gar keine ist und niemals eine war, aber ganz sicher nie eine sein wird. Einer Liebe wie sie im echten Leben vorkommt und viele Menschen unerwartet trifft. Und von Ideen und Hoffnungen, die einem helfen solche unglücklichen Phasen zu überwinden.
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am 13. Mai 2014
"(500) days of summer" hat mir gut gefallen. Es geht darin ums Verliebtsein unter Erwachsenen, ist aber keine Liebesschulze, bei der am Ende der Heiratsantrag steht.

Grußkartenschreiber Tom verliebt sich in seine Kollegin Summer und führt eine kurze Beziehung mit ihr. Der Film erzählt die Geschichte in Zeitsprüngen, wie Tom verliebt ist, wie Tom nach der Trennung leidet und damit klarzukommen versucht. Dabei hat ihm Summer nie etwas vorgespielt, aber Tom wollte von Anfang an mehr, als sie zu geben bereit war.

Joseph Gordon-Levitt spielt die Rolle des Toms sehr sympatisch und überzeugend. Obwohl er erwachsen ist, wirkt er doch wie ein verliebter kleiner Junge.
Eigentlich mag ich Zooey Deschanel nicht. Ich finde sie komisch. Aber in diesem Film hat sie mich echt überzeugt. Vielleicht, weil die Rolle der Summer auch irgendwie seltsam/ungewöhnlich ist. Mit Joseph Gordon-Levitt bildet sie ein wirklich niedliches Filmpaar.

Schöner Film über die Liebe mit ungewöhnlicher Erzählstruktur und einem interessanten Pärchen. Würde ich mir wahrscheinlich nochmal ansehen.
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am 22. Februar 2016
Los Angeles: Tom und Summer arbeiten in einem Grußkarten-Verlag und sind 500 Tage mal mehr, mal weniger zusammen. Tom will Bindung, Summer eher nicht. Mit Zooey Deschanel, Joseph Gordon-Levitt, Regie Marc Webb (Musikvideospezialist hier mit Kinodebüt).

Der Film zeigt einzelne Tage aus dem Großstadt-Leben von Tom und Summer, in nicht chronologischer Reihenfolge. Dabei gibt es viel intelligenten Humor, schöne Selbstironie, ein paar unaufdringliche, sogar liebenswerte technische Spielereien und einen peppigen Tanz mit Dutzenden Passanten auf der Promenade.

Die altkluge kleine Schwester mit ihren unwahrscheinlichen Psychosprüchen wirkt papiern. Toms Kumpels sind dröge Mackerklischees, wenn auch mit coolen Sprüchen. Fast der ganze Film ist leicht beige abgetönt, heute geht ja nichts mehr ohne sichtbares Colour Grading.

Ich habe öfter gelacht, besonders beim allerletzten Satz. Aber tief geht der Film nicht, Tom bleibt statisch und teils monoton selbstmitleidig, Summer betont undurchschaubar. Es ist eine hübsche Sommer-Komödie - mit einem kleinen bisschen Herbst.

Persönliche Erklärungen:

Zu Beginn des Films dachte ich, hier sieht New York aber blass aus. Ich schämte mich sehr, als ich verstand, dass in Los Angeles gedreht wurde; das erscheint hier aber nun wirklich wie ein sehr blasses New York. Ich fühlte mich ein bisschen besser, als ich auch vom Kritiker der New York Times las, er habe an New York gedacht (unten).

Beim großen urbanen Tanz auf der Promenade in Los Angeles denkt man fast schon an Bollywood, speziell an den urbanen Tanz auf der Straße in Kal Ho Naa Ho/Lebe und Denke nicht an morgen/Indian Love Story (2003, gefilmt in Toronto, das für New York steht). Auch die Splitscreens aus 500 Days gibt es in Kal Ho Naa Ho.

"Skurrile Details, originelle Nebenstränge" – die Kritiker:

500 Days wurde zum Riesenerfolg an der Kinokasse und bei den Kritikern, spielte sein Budget vielfach wieder ein.

Rotten Tomatoes: 86% Kritikerzustimmung (mit englischen Kritikerzitaten)
Metacritic: 76% Kritikerzustimmung (mit englischen Kritikerzitaten)
IMDB: 7,8 von 10 Publikumssternen (344899 Stimmen September 2015)
Deutsche Kritikerzitate bei Film-Zeit.de

Spiegel:
Das Schema einer Boy-meets-Girl-Geschichte hält im groben Ablauf wenig Überraschungen parat. Wer sie trotzdem erzählt und etwas auf sich hält, verausgabt sich also lieber bei der Entwicklung skurriler Details, origineller Nebenstränge oder bei einer abgründigen Figurenzeichnung. Eine besonders hübsche und wundervoll morbide Variante hat sich jetzt Marc Webb einfallen lassen.
Schnitt:

Um einem senilen Genre in den Hintern zu treten, braucht es manchmal nur eine gute Idee. Ein Junge liebt ein Mädchen, aber sie kann sich nicht entscheiden – zack, schon fliegt der ganze Blödsinn namens romantische Komödie, den man sich in den letzten Jahren als denkender Mensch sowieso nicht mehr angesehen hat, mit einem Schlag auf den Müllhaufen der Filmgeschichte. 500 Days of Summer ist kein perfekter Film, aber ein Befreiungsschlag... All das ist unspektakulär, aber mit so einer Aufrichtigkeit erzählt, daß man merkt, wie oft man im Kino sonst mit Klischees verarscht wird. Und wie gut es tut, in einem Film Figuren zu treffen, mit denen man auch selbst befreundet sein könnte. Keine Helden, keine Antihelden, keine Witzfiguren, keine Langweiler mit einer Mission, keine verspulten Indiefilm-Spackos, sondern einfach Individuen, die man kennenlernt und gerne mag... Für einen Film, der so grundsätzlich ehrlich an seine Zuschauer herantritt, ist es da schon wieder schade, daß er immer eine Spur zu schön aussieht. Die Protagonisten leben in einer gutaussehenden Taschen-Bildband-Welt und wohnen in umwerfend schönen Wohnungen

Roger Ebert gibt seltene 4 von 4 Sternen:

Tom is in love with Summer from the moment he sees her. His thoughts on love may not run as deeply as, say, those of the Romantic poets. He writes greeting cards, and you suspect he may believe his own cards... a delightful comedy, alive with invention... The director Marc Webb seems to be casting about for templates from other movies to help him tell this story; that’s not desperation, but playfulness. There’s a little black and white, a little musical number, a little Fellini... Summer remains mysterious all through the film... ((Über den Hauptdarsteller:)) He comes into focus here playing a believable, likable guy, hopeful, easily disappointed, a little Tom Hanksian. He is strong enough to expect love, weak enough to be hurt

Variety:

Boy gets girl and boy loses girl in convoluted, sometimes cloying but ultimately winning fashion... It’s hard to watch “Summer” without at times thinking of “Slumdog Millionaire” and “Juno,” for the time-jumping structure and lustrous visual style of the former, the strong identification with young lovers of the latter and the musical distinctiveness of both... Webb adroitly captures the moods of love’s different stages and celebrates Tom’s finally scoring with Summer in a boisterous, bring-the-house-down musical production number in a central L.A. park... The leads provide everything a romantic comedy needs in terms of flair and likability. Craggier and less cookie-cutter than the young pretty boys normally seen in such fare... The film falls far short, however, in the comic-relief supporting roles, an area in which the genre usually affords riches. Tom’s manic workmate McKenzie (Geoffrey Arend) and longtime best friend Paul (Matthew Gray Gubler) are supposed to provide sounding boards and morale boosts, but they are both deeply unfunny sub-sitcom caricatures who throw the film tonally off-base whenever they’re around. Tom’s smarty pants, unnaturally mature teenage sister exemplifies the film’s unappealing strain of overweening cleverness... very sharp visually and exhibits loads of energy without hyperventilating... The pic overflows with music, a bit obtrusively at times

New York Times:

A fairly pointed response to the sorry state of romantic comedy in Hollywood, which runs the gamut from gauzily implausible fantasy to blatant and fatuous dishonesty, with an occasional detour into raunchy humor. The governing commercial calculus these days seems to be that dudes want smut, ladies want weddings, and a picture (like “The Hangover,” say) that delivers both will make the audience happy and the studios rich... a winsome, accessible movie about more-or-less recognizable young people navigating the murky waters of post-sexual-revolutionary, midrecessionary heterosexual attraction has a novelty and a measure of bravery working in its favor, whatever its shortcomings. And “(500) Days” finds just the right scale and tone, neither trivializing nor melodramatically overstating the delicate feelings it explores... a movie that is, for the most part, as mopily, winningly seductive as the Regina Spektor songs on the soundtrack and at its best as unexpectedly lovely as the views of Los Angeles... At first, I mistook the city for Chicago or Philadelphia or some other old-growth conurbation

Guardian:

The glassy-eyed, almost sinister prettiness of Zooey Deschanel colours the spacey, detached mood of this romantic tragicomedy. Despite clever moments and Hornbyesque touches of melancholy, it's let down by sitcom cliches, and by being weirdly incurious about the inner life of its female lead... There is an excellent sequence in which, ages after their breakup, but immediately after a chance meeting during which the old magic seemed back on, Tom hopefully shows up for a party that Summer is throwing, but the action unfolds in split-screen, showing "Expectations" and "Reality" with gradual, sickening divergence. That is a very, very believable scene. But there are also some cutesy and unreal stock characters... frustratingly, Summer herself is a closed book

Rolling Stone:

Boy meets girl, boy loses girl. It's been done to emo death. That's why the sublimely smart-sexy-joyful-sad (500) Days of Summer hits you like a blast of pure romantic oxygen. It turns the genre on its empty head and sees relationships for what they are — a bruising business. Someone's heart always gets ripped out... Marc Webb is a debuting feature director with style to burn. With a seriously funny and touching script... star-crossed lovers to die for. They play it for real, with a grasp of subtlety and feeling that goes beyond the call of breezy duty... The ending is tidy and way too cute

USA Today:

(500) Days of Summer may be the movie that best captures a contemporary romantic sensibility. Cultural resonance aside, it's hard to imagine a more delightful, witty, well-acted and inventive comedy hitting screens this year. What sets (500) Days of Summer apart from its derivative rom-com brethren is its subtle mocking of convention and its charmingly heartfelt story presented in a way that's both breezy and innovative. With singular creative touches... Gordon-Levitt and Deschanel are an appealing and believable couple with palpable chemistry... Endearing, fresh and funny, (500) Days of Summer also offers insights about fate, attraction, infatuation, heartbreak and the perseverance of hope.

Village Voice:

The real surprise of (500) Days of Summer isn't the presentation—this isn't exactly Steven Soderbergh or Alejandro González Iñárritu territory here. It's more like a love story in a blender. What is unexpected is the sincerity beneath the modest conceit that, yup, love hurts.
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am 10. April 2012
(500) Days of Summer ist einer der unkonventionellsten Liebesfilme der letzten Jahre. Er bewegt, reißt einen mit und am Ende zerreißt es einem fast Herz. Zwischen Summer (Zooey Deschanell) und Tom (Joseph Gordon-Levitt) läuft eigentlich alles glatt. Sie lernen sich langsam kennen, entscheiden gute Freunde zu bleiben, doch wie so oft schafft es einer der beiden nicht dabei zu bleiben. Liebe ist nicht immer einfach zu beschreiben und schon gar nicht zu verstehen. Tom möchte mehr, doch Summer bleibt dabei stets der gute Kumpel. Erzählerisch bewegt sich der Film auch auf einer Ebene, wo man stets mitdenken muss, denn er springt in der Zeit immer vor und zurück und dadurch entsteht eine immense Spannung. Denn der Regisseur zeigt einem so schon, auf was man sich als Zuseher vorbereiten muss.

Doch ob Tom und Summer am Ende doch nur gute Freunde bleiben, ihr Leben sich trennt oder wie sich das Gefühlschaos wieder fängt, müsst ihr selbst herausfinden und ihr werdet es nicht bereuen...

Fazit:
(500) Days of Summer zählt ohne Zweifel zu den besten nicht Liebesfilmen. Schon allein weil es sich hierbei nicht um einen 08/15-Liebes-Streifen handelt. Er zeigt, wie das echte Leben wirklich teilweise spielt und was man daraus lernen kann. Ab und zu muss man einfach den Mut aufbringen und einen Schritt nach vorne wagen, um das Glück in der Liebe und im Berufsleben zu finden. Mut, welcher nicht immer belohnt wird. Ab und zu gehört es auch dazu auf die Nase zu fallen, um neuen Mut zu schöpfen und aus Fehlern zu lernen. Genau diese Faktoren werden in diesem sehr besonderem Werk perfekt aufgezeigt. Auch die beiden Schauspilkollegen harmonieren perfekt und verleihen ihren Figuren den Charme und das Leben, welches der Film benötigt.
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am 1. Mai 2010
Tom liebt Summer. Das ist kurz gesagt der Inhalt des Films. Nicht mehr, nicht weniger. Tom ist Grußkartenschreiber und als er Summer, die neue Assistentin seines Chefs, zum ersten Mal sieht, ist der Romantiker sich sicher: vor ihm steht seine Seelenverwandte, die einzige Frau, die er jemals lieben wird. Summer ist spontan, lebenslustig, launisch und leider nicht an einer festen Beziehung interessiert. Was nun folgen, sind 500 Tage Liebeswirren, die Tom von den unendlichen Höhen des Verliebtseins mitten hinein in den gähnenden Abgrund der Verzweiflung und wieder zurück katapultieren.

Was zunächst wie eine der üblichen Zuckerguss-Hollywoodkomödien mit den obligatorischen Turbulenzen und dem absolut vorhersehbaren Happy-End klingt, entpuppt sich als eine der originellsten und wahrhaftigsten Geschichten über die Liebe und Beziehungen der letzten Jahre. Besonders hervorzuheben ist der ungewöhnliche Erzählstil: Toms und Summers "Ich liebe dich .. oder doch nicht?"-Odyssee läuft nicht chronologisch ab, die 500 Tage, die ihnen in 90 Spielminuten gegönnt sind, werden dem Zuschauer durcheinander, aber überaus stimmig, präsentiert: den Einstieg bildet Summers Trennung von Tom, erst später kommt es zur ersten Begegnung, dem ersten Kuss, dem ersten Sex. Dabei versteht es der Film geschickt, die verschiedenen Zeitebenen miteinander zu verweben um mehr emotionale Dichte entstehen zu lassen, ohne den Zuschauer zu überfordern oder zu verwirren. Großes Lob auch an die Darsteller. Joseph Gordon-Levitt ist sicher die Hauptidentifikationsfigur und gibt den liebeskranken Tom mit Hingabe, ohne es zu übertreiben und ihm die Würde zu nehmen. Die bezaubernde Zooey Deschanel steht ihm hierbei in nichts nach, obwohl ihre Summer Toms Femme fatale und somit sein Verhängnis ist, verliert sie nie die Sympathien des Zuschauers. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt von Anfang an, auch das Ende der Geschichte zeichnet sich meiner Meinung nach rasch ab, was die Qualität des Filmes jedoch nicht schmälert, im Gegenteil. That's real life.

Eine wunderbare Geschichte, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. "500 Days of Summer" weist das gesamte Spektrum des menschlichen Liebeskarussells auf: Frust, Freude, Hoffnung, Erwartung, Lust, Ernüchterung, Leidenschaft, Leid und Ekstase drehen sich wild im Kreis und gehen unmittelbar ineinander über. Neben "Vergiss mein nicht!" und "Alle Anderen" mit Sicherheit einer schönsten und wahrsten Filme über Beziehungen, die ich bisher gesehen habe.
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am 15. Mai 2014
„500 Days of Summer“ lässt sich nur schwer in ein Filmgenre einordnen. Der Film stellt im Prinzip die Emotionen dar, die eventuell jeder mit etwas Lebenserfahrung schon einmal gehabt hat.
Die meisten werden dieses Gefühl kennen: Man begegnet einem Menschen der einen „verzaubert“ und schnell zu etwas Besonderem im eigenen Leben wird. Doch irgendwie kommt man im zwischenmenschlichen Bereich, aus verschiedenen, häufig auch nichtigen, oder manchmal sogar unbekannten Gründen nicht voran, entfernt sich wieder voneinander, muss mit ansehen wie der Andere sein Glück findet und man selber versucht angestrengt die Fassung zu bewahren und sich für diesen zu freuen, weil man genau weiß, dass auch dieser Mensch nichts dafür kann, dass es nun mal (emotional gesehen) nicht für mehr gereicht hat.
Genau dieses Erlebnis zeichnet dieser Film in seiner rund 95 Minuten langen Spieldauer. Den Beginn einer viel zu einseitigen Liebe. Den beiderseitigen Versuch etwas mehr daraus zu machen. Die Erkenntnis, dass es wohl nicht sein soll und letztendlich keiner der Beiden so glücklich werden wird, mit einem Ende, welches so sicherlich nicht häufig in Filmen dieser Art vorkommt.

Leider, und nun kommen wir zum negativen Teil dieser Rezension, schafft es der Film einen nicht in den Bann zu ziehen. Zooey Deschanel (Summer), die ich als Schauspielerin sehr schätzen gelernt habe, kommt hier beinahe glanzlos rüber. Von ihrem fabelhaften Talent allein mit ihrer Mimik und Gestik Gefühle zu übermitteln, wird in diesem Werk genauso wenig gebrauch gemacht, wie von der vielseitigen Begabung eines Joseph Gordon-Levitt (Tom), sich immer passgenau in die jeweilige Rolle einzufügen und den Charakter nicht nur zu spielen, sondern zu leben. Alles plätschert in diesem Streifen irgendwie so vor sich hin und einfach viel zu viele filmisch wundervoll inszenierte Momente (z.B. der, als die Beiden sich nach der Trennung im Zug wiederbegegnen, oder als Tom deprimiert die Straße runterläuft und die Wirklichkeit mit der Fiktion verschwimmt) werden fast schon vergeudet und kaum genutzt. Mein Eindruck ist auch, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptakteuren einfach nicht stimmte und dies durch den ganzen Film hindurch transportiert wurde.

Fazit:
Unter dem Strich kommt „500 Days of Summer“ für mich etwas deprimierend rüber, was allerdings nicht unbedingt negativ gemeint ist. Denn das Ende dieses Films ist sicherlich näher an der Realität als die meisten Hollywood-Werke, die sich mit dem Liebesleben und die üblichen Schwierigkeiten drum herum befassen. Wer sich gerne mit so etwas berieseln lässt, wird hier sicherlich eine nette Ergänzung finden. Wer allerdings viel Witz, Lebensweisheiten und großes emotionales Theater erwartet, der wird enttäuscht werden.
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am 25. Mai 2015
Der Film ist kein klassischer Liebesfilm mit Happy End. Stattdessen geht es zunächst um die (realistisch gezeichnete) Beziehung zwischen einem jungen Mann und seiner vermeintlichen Traumfrau, die ihn aber sitzen lässt. Die Geschichte ist ziemlich tragisch, aber dadurch auch extrem komisch. Der Film ist definitiv sehenswert.
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am 5. Januar 2016
Mit dem Film kann man definitiv eine Punktlandung bei der eigenen Freundin machen. Außerdem ist diese Schnulze auch etwas für Männer, da der Film alles mal auf eine andere Weise betrachtet - witzig natürlich.
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am 2. November 2014
Ich hatte den Film schon vor ein paar Jahren gesehen und er ist mir so in Erinnerung geblieben, dass ich ihn unbedingt auf DVD haben wollte. Wer Liebesfilme mag, die ein wenig anders sind als das was man so kennt, sollte ihn unbedingt sehen. Ich mag die Schauspieler sehr (vor allem Zooey Deschanel) und finde die Charaktere besonders.
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am 12. August 2010
.. heißt für mich "500 days of Summer". Wenn nicht sogar die beste der letzten Jahre. Voll und ganz unvoreingenommen und uninformiert habe ich bei diesem Film zugegriffen und es hat mich eiskalt erwischt. Wer vermutet bei einer kleinen Liebesgeschichte zwischen zwei Arbeitskollegen auch schon so ein Ausmaß an Gefühl, Drama, Anziehungskraft, Lebenslust und Witz? Also ich hatte das nicht auf der Rechnung! Die herzzerreißende Geschichte um den Beginn, den Höhepunkt und das Scheitern einer Beziehung trägt jedoch nur einen kleinen Teil zum erstaunlichen Gesamteindruck bei, den größten Anteil haben die beiden Hauptdarsteller Joseph-Gordon-Levitt (Heath Ledger's Bruder?) und Zooey Deschanel (Katy Perry's Schwester?). Beide haben ja schon in einigen Filmen gezeigt was sie können, hier jedoch versuchen sie sich mit der Darstellung ihrer Figuren gegenseitig zu übertrumpfen. Oder hat sich da was während der Dreharbeiten angebahnt? Wer weiß, als Zuschauer spührt man ununterbrochen diese seltene Magie und nach den 90 Filmminuten fragt man sich enttäuscht: Schon vorbei? Wer diese Magie auch fühlen will, kommt an 500 days of Summer eindeutig nicht vorbei.
Ansehen! ;-)

Das Filmzitat: "Ich liebe uns!"
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