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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch Gänsehaut beim Hören..., 23. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit "Vienna" und "Rage in Eden" sind jetzt die ersten beiden Alben der Midge Ure-Ära als Definite Edition erschienen, die weiteren sollen folgen. Amazon hat das noch nicht so ganz mitbekommen, das Tracklisting bezieht sich noch auf die 1CD-Version mit Bonustracks von 1997. Deshalb erst mal die Tracks der 2. CD (auf der ersten ist das Originalalbum remastered enthalten):
I never wanted to begin/Paths and Angles/I never wanted to begin (Ext. Version)/Private Lives (Live)/All stood still (Live)/I remember (Live)/Stranger Within (Live)/Rage in Eden (Live)/Accent on Youth (Live)/The Ascent (Live)/Your Name (Live)/Stranger Within (Work in progress mix)/The thin wall (Work in progress mix)
Die 2. CD ist also mit 8 Live-Aufnahmen fast ein komplettes Live-Album!
"Rage in Eden" kann man getrost als "zeitlos" bezeichnen, die Band hat damals im Kölner Studio zusammen mit dem legendären deutschen Produzenten Conny Plank alles aus den damaligen technischen und musikalischen Möglichkeiten rausgeholt. Es war die ideale Mischung aus eingängigen Popmelodien mit experimentellen Passagen und hymnischen Texten. Aber auch live zeigte die Band viel Spielfreude, im 8-minütigen Stranger Within z.B. lässt Billie Currie die Keyboards heulen, Chris Cross steuert einen ultratrockenen Basslauf bei und Midge Ure lässt die Gitarre im Stakkato heulen. Und Drummer Warren Cann wird seinem Ruf als "human drum machine" wie immer gerecht...
Leider ist der Preis für die Doppel-CD noch recht happig, als Ultravox-Fan der ersten Stunde musste ich aber trotzdem zuschlagen. Freue mich schon auf die Veröffentlichungen von Quartet und Lament!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht das beste Album der 80-er Jahre ?, 18. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Rage in Eden (Audio CD)
Nachdem "VIENNA" im Frühjahr`81 der erste wirkliche HIT für die
Band aus England war begaben sie sich in das Studio vom deutschen
"Independent"-Produzenten CONNY PLANK (in der Nähe von Köln)um
einen Nachfolger für das schon `80 erschienene Album "VIENNA" einzuspielen.
Und...es wurde ihr grösstes,bestes,spannendstes Album ihrer
Karriere!
Angefangen vom Opener "THE VOICE", der mit eienm Uptempo-Beat,fast schon brutalen Bassläufen,einem mönchsgleichen Choral im Refrain,sowie einer phantastischen Melodie aufwartet bis zum Schlusstrack "YOUR NAME HAS SLIPPED MY MIND AGAIN" hat dieses Al-
bum absolut KEINE Ausfälle!!!-Diese Musik entzieht sich eigent-
lich einer genauen Beschreibung,denn Worte können das was hier in
9 Tracks passiert kaum adäquat beschreiben.INKOMMENSURABEL
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5.0 von 5 Sternen Edel-Pop aus den 80ern, 29. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Rage in Eden (1981) (Audio CD)
Ultravox hatten nach einigen für mich eher mäßigen Alben mit "Vienna" ein sehr ambitioniertes,erfolgreiches New Wave/Pop-Album herausgebracht und nun,1981,galt es nachzulegen.
In der bewährten Formation Chris Cross,Warren Cann,Billy Currie und dem neuen Frontmann Midge Ure traf man sich bei Conny Plank in dessen Studio,der als Co-Produzent tätig und als Toningenieur für die Aufnahme und das Mastering zuständig war.
Die Band erarbeitete das gesamte Material zusammen im Studio und Plank sorgte für einen unverkennbaren,sehr eigenen Sound.
"Rage In Eden" klingt merkwürdig steril,dünn,flach,künstlich,metallisch...fast unwirklich.
Aus audiophiler Sicht könnte man das schlecht nennen,da aber fast alle Töne ohnehin synthetischer Natur sind und falls nicht,dann arg verfremdet,würde ich das eher eigen nennen;und es hat seinen eigenen Reiz.
Durch den auch kommerziellen Erfolg von "Vienna" hatte sich der Fuhrpark in Sachen Synthesizer deutlich vergrößert,dazu kam eine edle Drum-Machine und mehr Zeit im Studio.Man experimentierte mit C.Plank also mit (Nach-) Halleffekten,neuen technischen Möglichkeiten im elektronischen Drumming,rückwärts abgespielten und dann neu aufgenommenen Tracks und den daraus entstehenden Möglichkeiten .
Hinzu kamen schöne Melodien,die trotz des künstlichen Sounds Gefühl vermitteln konnten;und man schielte mitnichten nur auf die Charts.Obwohl es sich hier um damals sehr angesagten,rhythmischen Synthie-Pop,New Wave handelt,ist wenig single-taugliches Material dabei.
Ultravox setzten sich damals vom Pop-Allerlei mit einer sehr deutlichen eigenen Note wohltuend ab.
Die Musik war nicht darauf angelegt,gute Laune,lockeres Partyfeeling zu erzeugen,es schwang meist eine deutlich melancholische Grundstimmung mit;zwar war ein Song,wie "The Voice" durchaus tanzbar,riß einen emotional mit,dennoch wirkte die Musik subtil auf einen.Ich kann mich gut daran erinnern,daß damals die Tanzfläche zwar voll war,während man zuvor aber zusammen auf der Tanzfläche gelacht,gefeiert,gealbert,irgendwas gerufen hatte,wurde bei "The Voice" mit geschlossenen Augen allein getanzt und die Musik genossen.Bei Ultravox dachte man nicht an Albernheiten,Jokes,sondern an emotional besetzte Dinge,wie Verliebtsein,eine gescheiterte Beziehung oä.
Ultravox inspirierten in dieser Zeit mit Midge Ure viele andere Künstler,auch Depeche Mode zählen Ultravox zu ihren wichtigsten Einflüssen.
Die Schallplatte erschien bei Chrysalis Records und klang,im Rahmen des eigenartigen Sounds,soweit gut.
Die in den 80ern darauf veröffentlichten CDs fielen gegen Vinyl zwar ab,nervten (mich) mit anderem Artwork,waren aber nicht wirklich schlecht;die Dynamik sogar gut.
2008 kam dann eine Remaster-Version (Definitive Edition) heraus,die viel Bonusmaterial an Bord hatte.
Neuere Editions,die klanglich auf diesem Remastering beruhen,bieten immer wieder Neues.
Da werden unveröffentlichte Songs,Live-Mitschnitte,B-Seiten,Single-Versionen geboten.
Ob man das möchte,muß jeder selbst entscheiden und ggf bezahlen.
Über die Qualität des Remasterings kann ich mangels eigener Hörerfahrung nur schreiben,daß in Foren eher gelästert wird.
Ich bin mir ziemlich sicher,auch mal ein anderes Remastering aus den 90ern ganz kurz besessen zu haben,das aber so enttäuschte,daß ich es sofort wieder weggegeben habe.
Da ich mit meiner Schallplatte überaus zufrieden bin,werde ich es vorerst dabei belassen und meine nicht-remasterte CD behalten.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Album aus ihrer Glanzzeit, 3. April 2005
Von 
A.W. "asw-ka" (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Rage in Eden (Audio CD)
Ultravox wurden Mitte der 70er gegründet und erwarben sich einen Ruf als Synthesizer Band. Der kommerzielle Erfolg stellt sich 1980 mit der Single und dem Album Vienna ein, bei dem erstsmals Midge als Sänger und Frontmann auftrat. Die Songs wandelten sich von teilweise etwas schrägen Rocksongs hin zur Pop.
Nach Vienna folgte dann 1981 ein weiteres erfolgreiches Album mit dem Titel "Rage in Eden". Entsprechend der Aufteilung in A- und B-Seite sind die Songs auf "Rage in Eden" unterschiedlich gestaltet. Die ersten vier Stücke sind eher kommmerziell orientiert, setzen Erfolge wie Vienna fort, Repräsentat ist die Single "The Voice". Hingegen sind die Stücke fünf bis neun weniger kommerziell orientiert, nennen wir es einfach mit künsterischem Anspruch. Hier wurde "The Thin Wall" als Single veröffentlicht. Auf dieser Version der CD gibt es drei weitere Stücke als Bonus: die B-Seiten der beiden Singles sowie eine Maxiversion (Stücke 10-12). Die Bonustracks sind im Gegensatz zu denen der späteren Alben alle hörenswert.
Für Fans gepflegter Syntheziser Pop Music (vergleichbar Depeche Mode, New Order, ...) kann ich das Album nur empfehlen. Stilistisch unterscheidet sich hinreichend zum Vorgänger (Vienna) und Nachfolger (Quartet).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich liebe ich ja die Ultravox der ersten Stunde mit..., 25. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Rage in Eden (Audio CD)
John Foxx, aber dies ist die beste LP, die ULTRAVOX mit Midge Ure am Mikro abgeliefert haben. War Vienna noch wenig homogen, so liefern Ultravox hier ein geschlossenes Werk ab. Der Nachfolger war dann streckenweise zu platt, was das Songmaterial angeht, eben fast jeder Titel chartgerecht gestrickt für die 80er. Super Scheibe, muss man haben, wenn man die ultimativen 80er LPs besitzen möchte
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr melancholisch!, 19. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rage in Eden (Audio CD)
Meinem Vorgänger, der meinte, dieses Album habe keine Ausreißer, kann ich mich nicht ganz anschließen. "Stranger Within", "The Ascent" und "Your Name (Has Slipped My Mind Again)" muss man nämlich leider als solche bezeichnen. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich prickelnd. Der Rest bietet dafür bewährte Ultravox-Qualität: Dramatisch, pathetisch, mit wunderschönen Melodien; die perfekte Synthese zwischen Gitarren- und Synthie-Klängen.
Gegenüber "Vienna" ist bereits eine Weiterentwicklung festzustellen. Das Album ist noch eine Spur melancholischer geraten, wirkt desöfteren klaustrophobisch und kratzt manchmal schon fast am Depressiven ("I Remember (Death In The Afternoon)"). Im Nachhinein ist es verwunderlich, dass mit "The Voice" und "The Thin Wall" nur zwei Singles ausgekoppelt wurden, "Accent On Youth" und ganz besonders "We Stand Alone" hätten locker das Zeug zu Charterfolgen gehabt, die sich hinter denen der anderen Singles nicht hätten verstecken brauchen.
Ein dickes Plus noch für die drei Bonusstücke, "I Never Wanted To Begin" und "Paths And Angles" hätten auch gute Albumtitel abgegeben, so wurden sie gute B-Seiten.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grand, if slightly flawed, 12. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Rage in Eden (Audio CD)
"Rage In Eden" is the second of the four Ultravox albums featuring the Midge Ure/Warren Cann/Billie Currie/Chris Cross line-up. They would never again reach the perfection of its predecessor, "Vienna", but "Rage" is still a worthy effort. It might have been more successful, had the band (or record company) not been so ill-advised when it came to the singles released to promote the album. "The Thin Wall" is a stark song over a harsh electro beat, very nice, but it surely frightened people off who had loved the much more easily accessible "Passing Strangers", "Sleepwalk" or, indeed, "Vienna" singles.

I still remember the derisive review in one of the weeklies when the album's opening track, "The Voice", was released as a single. "Look at the sound of the voice" (a mis-quote from the song) was begging to be ridiculed. The song itself is as pompous and grand as you'd love an Ultravox song to be, but the catchiest and most radio-friendly track on the album (albeit not the best), "I Remember (Death In The Afternoon)" sadly never was a single. In the same vein as "Dancing With Tears ..." it could have given the band an international hit, accompanied maybe by a video featuring Marilyn Monroe footage (as the song is about hearing about Norma Jean's death on afternon radio).

There are some quirkily strange tracks here (the low-fi title track and "Stranger Within", the latter nice enough, but at 7:27 over-long), and the album literally climaxes with the tryptich of "Accent On Youth" (a dramatic rock song), "The Ascent" (an instrumental bridge) and finally "Your Name (Has Slipped My Mind Again)" (a sparse, haunting song to please the "Vienna" fans).

Compared especially to the polished follow-up album "Quartet", "Rage" may be a little flawed, but at least the band still sound very passionate and alive.
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Rage in Eden
Rage in Eden von Ultravox (Audio CD - 2013)
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