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5.0 von 5 Sternen Mit dem finalen Band ist Cassandra Clare ein würdiger Abschluss gelungen - inklusive kleiner Abstriche. (4,5 Sterne)
Achtung! Spoiler zu den Vorbänden enthalten!

Was für eine Erlösung! Verdammt lange hat uns Cassandra Clare auf den finalen Band der Infernal Devices Reihe warten lassen. Urban Fantasy meets Steampunk, vermischt mit Clares Welt rund um die Schattenjäger und Unterweltler. Dabei startete die Serie solide und fesselnd mit Clockwork Angel und...
Vor 13 Monaten von SandiReni veröffentlicht

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen And all went well...
Ich bin ein großer Fan von Cassandra Clare und verfolge auch ihre Reihe "Mortal Instruments" mit allergrößtem Interesse. Daher mag es vielleicht verwundern, dass "Clockwork Princess"- von einem großen Fan der Schattenjägerwelt- nur zwei Sterne erhalten hat. Cui honerem-honorem. Aber in diesem Falle eher weniger...

Ich hatte...
Vor 12 Monaten von M. veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit dem finalen Band ist Cassandra Clare ein würdiger Abschluss gelungen - inklusive kleiner Abstriche. (4,5 Sterne), 23. März 2013
Von 
SandiReni (Norderstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Infernal Devices 3: Clockwork Princess (Kindle Edition)
Achtung! Spoiler zu den Vorbänden enthalten!

Was für eine Erlösung! Verdammt lange hat uns Cassandra Clare auf den finalen Band der Infernal Devices Reihe warten lassen. Urban Fantasy meets Steampunk, vermischt mit Clares Welt rund um die Schattenjäger und Unterweltler. Dabei startete die Serie solide und fesselnd mit Clockwork Angel und steigerte sich ganz unerwartet mit Clockwork Prince. Dementsprechend war die Vorfreude auf Clockwork Princess groß und die Erwartungen auf ein würdiges und fulminantes Ende immens hoch! Obgleich ich als eingefleischter Clare-Fan gerne mal die rosarote Brille trage und über kleine Schwächen durchaus hinwegsehen kann. Für wen wird Tessa sich tatsächlich entscheiden und was hat Mortmain nun vor? Viele Fragen verlangten nach des Rätsels Offenbarung!

Vorab gönnte ich mir einen kleinen Clockwork Prince Auffrischungskurs via Audiobook und hatte somit keinerlei Schwierigkeiten, mich in die weiterführende Story einzufinden. Sehr praktisch! Da Clare zwar einige Erinnerungsschnipsel liefert, diese aber recht spärlich gesät sind. Dafür gestaltet sich der Prolog äußerst fesselnd und nach dem wegschmökern der ersten Seiten war ich wieder Feuer und Flamme. Herrlich, wie sich die Schattenjäger gleich zu Beginn auf eine dämonische Mission begeben, was für gleichermaßen Spannung und Humor sorgte. Will's Sprüche, passend zur Situation, machten unheimlich Laune und entlockten mir den einen oder anderen Lacher.

Erscheint dieser eingangs wieder vermehrt schlagfertig und selbstbewusst, mutiert Will verstärkt zu einem sensiblen und unsicherem Mann. Was größtenteils aufgrund gewisser Umstände wie Ereignisse verständlich und nachvollziehbar ist. Trotzdem wurde es mir besonders zum Ende hin ein wenig zu viel. Wenn auch nur minimal. Wie gut, dass selbst Tessa ihn darauf aufmerksam macht und den "alten Will" zurückverlangt. Diese wiederum gibt sich vertraut liebenswürdig, stark und wirkt sogar etwas mutiger, als zuvor. Tessas Gefühlschaos bezüglich beider Love Interest's wird vordergründig aufrechterhalten und Entscheidungen getroffen. Endlich! Jem hingegen hat mich mit seiner Stärke und inneren Kraft wohl am meisten überrascht. Im Verlauf der Trilogie hat wirklich fast jeder Charakter spürbare Entwicklungen und Wandlungen mitgemacht. Ich bin begeistert!

Unterdessen spitzt sich die Lage um Charlottes Führungsposition im Institut zu und Bösewicht Mortmain taucht endlich aus der Versenkung auf, mit seiner Clockwork Armee im Schlepptau. Das wurde auch Zeit! Infolgedessen klären sich offene Fragen. Tessas Ursprung sowie die Bedeutung ihres Clockwork Engels finden Aufklärung und actiongeladene Szenen lassen einen unaufhörlich dem Ende entgegen fiebern. Wieder einmal sehr gut und plastisch in Szene gesetzt. Gleichzeitig schleicht sich eine düstere Atmosphäre ein und dramatische wie ereignisreche Wendungen machen Clockwork Princess zu einem atemberaubenden Erlebnis. Gleichermaßen mit emotionalen Augenblicken, die teilweise etwas überzogen daherkommen. So hob sich neben dem ein oder anderen Tränchen wie Schmunzler schon mal synchron eine Augenbraue. Typisch Clare eben!

Wieder besonders schön: wie Cassandra Clare durch kleine Details in jedem Buch ihre Mortal Instruments ("Die Chroniken der Unterwelt") und Infernal Devices-Serie ("Die Chroniken der Schattenjäger") miteinander verknüpft. Zum einen erhält mein unangefochtener Lieblingscharakter Magnus Bane dadurch einige Auftritte und ist wie immer eine Bereicherung. Zum anderen erlebt man mit Clockwork Princess den Ursprung/die geniale Erfindung des Portalreisens. Das hat mir unheimlich gut gefallen.

Doch, zum größten Teil bin ich mit der Entwicklung des abwechslungsreichen Plotes zufrieden! Etwas negativ hingegen stieß mir der leicht zähe hintere Teil auf. Die letzten 20 % empfand ich im Nachhinein wie einen ellenlangen Epilog. Hier packt Clare noch einmal alles rein, was noch an Zwischenmenschlichem sowie Beziehungsfragen zu klären gilt. So setzt sie abermals auf geklärte Pärchenzusammenführungen, ob bei Neben- oder Hauptcharakteren, wie man es aus der weitergeführten Mortal Instruments Serie (City of Fallen Angels/City of Lost Souls) gewohnt ist. Nur etwas geballter nach dem großen Showdown. Das störte mich neben dem eigentlichen Epilog, der mich immer noch gespalten zurücklässt, ein wenig. Wären nur nicht immer diese offenen Hintertürchen Frau Clare! Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Trilogieabschluss sehr zufrieden und verabschiede mich von Tessa, Will und Jem mit einem weinenden sowie lachendem Auge. Spaß hat es wie immer gemacht und ich freue mich bereits jetzt auf weitere Schattenjägergeschichten der Autorin.

Kurz gesagt:

Mit dem finalen Band Clockwork Princess der Infernal Devices-Trilogie ist Cassandra Clare ein würdiger Abschluss gelungen - inklusive kleiner Abstriche. Der Einstieg gestaltet sich seitenverschlingend und humorvoll, indes sich eine düstere Atmosphäre sowie dramatische Ereignisse/Wendungen einschleichen. Offene Fragen um Mortmain's Machenschaften und Tessas Ursprung werden geklärt und actiongeladene Szenen machen die Story zu einem fulminanten Erlebnis. Der Fokus des Dreiecksliebesdramas bleibt natürlich bestehen und sorgt für ordentlich Herzschmerz. Nur leider ging die Luft zum Ende ein wenig raus, anhand arg geballter Beziehungsaufarbeitung und Pärchenzusammenführungen. Für Fans von Clare trotzdem ein Muss!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urkomisch. Berührend. Perfekt., 25. März 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Eigentlich sollte sich Tessa Gray auf ihre Hochzeit mit Jem Carstairs vorbereiten. Doch eben jene Vorbereitungen werden von Gabriel Lightwood unterbrochen, der mit Blut besudelt ins Institut stürmt und berichtet, dass sein Vater entgültig den Verstand verloren hat. Wills Lieblingsthema - Dämonenpocken. Doch obgleich Gabriel in der Vergangenheit mehr als nur einmal bewiesen hat, was er von Charlotte und den anderen Schattenjägern im Institut - allen voran Will - hält, stehen diese und sein Bruder Gideon, ihm bei und ziehen in den Kampf gegen das, was aus Benedict Lightwood geworden ist.

Doch dieser Kampf ist erst der Anfang. Denn hinter Mortmain und seine Wahnsinnsidee, seine Clockwerk-Automaten, reihen sich nach und nach immer mehr Feinde ein. Und als wäre all das noch nicht schlimm genug, verschlechtert sich Jems Zustand immer weiter, nicht zuletzt deshalb, weil Mortmain alles Yin Fen, das Gift, das ihn am Leben erhält, aufgekauft hat. Zudem tut der Konsul der Schattenjäger alles, um Charlotte zu schaden, und dabei schreckt er nicht einmal davor zurück, das Leben von Will und den anderen aufs Spiel zu setzen. Und auch Will muss eine Entscheidung treffen - eine Entscheidung zwischen seinem Herzen und seiner Seele ...

FAZIT:
Ich habe mich gekugelt vor Lachen und ein paar Seiten weiter schon Tränen in den Augen gehabt. Gibt es da mehr zu sagen? Das Buch ist einfach großartig. Und auch wenn ich zunächst nicht so ganz glücklich mit dem Verlauf der Geschichte war, gefiel sie mir am Ende doch noch unglaublich gut. Und obwohl das Buch weit über 500 Seiten hat, habe ich jede sehr gerne gelesen. Ganz zu schweigen davon, dass ich gar nicht wollte, dass das Buch zu Ende ging. Wirklich nicht. Ich habe die Charaktere allesamt einfach viel zu lieb gewonnen, als nach nur drei Büchern schon bereit zu sein, sie gehen zu lassen.

Insbesondere das Ende, genauer der Epilog, gingen mir wirklich sehr nahe, obwohl ich sonst eher nicht dazu neige, gleich herumzuheulen. Mir gefiel Cassandra Clares Lösung aller Probleme und ich kann nur noch einmal betonen, dass ich jeden ihrer Protagonisten sehr lieb gewonnen habe, was selten ist bei Büchern - zumindest bei mir. Auch in diesem Buch hat Clare wieder ihren ganz und gar urkomischen Humor eingebracht, der wieder und wieder dafür gesorgt hat, dass ich mich gekringelt habe vor Lachen (Lightworm! *lol*). Zugleich hat sie aber auch dieses außergewöhnliche Talent, Szenen zu erschaffen, die einen so sehr berühren, dass man nur noch schniefen kann.

Mit diesem finalen Band ist eine wirklich tolle Buchreihe passend zu Ende gegangen und schafft damit einen schönen Übergang zu den Mortal Instruments/Chroniken der Unterwelt, die ja 128 Jahre nach den Geschehnissen um Tessa & Co. spielen. Wie in den ersten beiden Büchern Clockwork Angel und Clockwork Prince gab es auch hier wieder vieles wiederzuentdecken, was man schon aus City of Bones und so weiter kannte. Und ich kann im Moment gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf nächsten Monat freue, wo dann doch der 1. Teil der Bane Chronicles erscheint, in denen man sich ganz Magnus widmet.

Denn Magnus ist auch in diesem Buch wieder sehr präsent. Und ich denke, ich verstehe allmählich ein wenig besser, wieso er nicht so gern über seine Vergangenheit redet - besonders nicht mit Alec. In Clockwork Princess wird nämlich recht bald klar, dass seine Beziehung zu Will eine ganz andere war, als man vielleicht zunächst vermuten mag. Hinzu kommt, dass er im Hinblick auf jene Vergangenheit durchaus Gründe hat, sich von den Schattenjägern fernzuhalten. Tja, und auch das Geheimnis hinter Bruder Zachariah findet Auflösung ...

Zu guter Letzt noch zum Familienstammbaum, über den meine Ausgabe zum Glück verfügt. Der war, wie ich finde, nämlich einerseits ganz aufschlussreich, und ich bin immer noch stolz auf mich, dass ich ihn mir erst ganz zum Schluss angesehen habe. Allerdings habe ich da ein paar Fehler entdeckt, die mich zugegebenermaßen ein wenig verwirren. Ohne zu viel zu verraten - die Chroniken der Unterwelt spielen ja im Jahr 2007. Demnach sollte iegentlich klar sein, wer wie alt ist. Aber eben da gab es wohl ein paar Rechenfehler, wie ich feststellen musste, was ich wirklich schade finde. Denn der Stammbaum an sich gefiel mir wirklich gut.

Kurzum: Urkomisch. Berührend. Perfekt.

Die Originalrezension und noch vieles mehr findet ihr hier:
wort-welten.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So schön, dass die letzten Seiten nur mit Tränen in den Augen gelesen werden konnten, 7. April 2013
Ich persönlich bin ein Fan von Cassandra Clare und finde, dass Clockwork Princess ein gelungener Abschluss der Reihe "The Infernal Devices" ist. Das Ende ist mehr als unerwartet und der Epilog hat mich so überrascht und auch geschockt (auf eine positive Weise), dass sich auf vielen Seiten meines Buches Tränen befinden.. Natürlich ist dies ansichtssache, aber da ich mich so gut mit Tessa identifizieren konnte, trotz unterschiedlicher Zeitalter konnte ich sie, ihre Gefühle und auch die ganze Situatuion mehr als gut verstehen. Des Weiteren sind die Scherze von Will, Jem, Tessa und Co so genial, dass ich an manchen Stellen innehalten mussten um herzlich zu lachen. Somit kann ich alles in allem das Buch und die Reihe mehr als empfehlen.
Kurze Anmerkung noch: Dämonpocken gibt es!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fantastische und berührende (Liebes-)Geschichte!, 29. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Clockwork Princess habe ich mir auf Englisch bestellt, weil ich nicht länger warten wollte um die Fortsetzung der beiden unglaublich guten Vorgänger zu lesen.

Ich muss vorweg sagen, dass ich ein sehr großer Fan von Cassandra Clare und ihren Büchern bin. Die City of Bones-Reihe mag ich sehr gerne, aber "The Infernal Devices" ist für mich noch besser. Die Zeitpunkt und Ort sind genau mein Geschmack. =)

Clockwork Princess ist eine tolle Fortsetzung. Sie knüpft nahtlos an CP an und steht in Sachen Humor, Romantik und Co. den anderen beiden Büchern in nichts nach. Tessa, Will und Jem begleiten den Leser und geben genügend Gründe zum Lachen, Weinen, Hoffen und Bangen!

Zum Ende werde ich hier nichts sagen, um keinem die Lust aufs Lesen zu nehmen! =)

Für alle die Zweifel haben, ob sie das Buch auf Englisch gut verstehen können hier ein Tipp. Lest am Besten vorher die anderen beiden Bücher auch auf Englisch, damit ihr besondere Wörter schonmal gelesen habt. Ansonsten kann man das Buch sehr gut lesen und verstehen.

Viel Spaß beim Lesen und für alle Mädls -> stellt euch ne Tempobox bereit! :D

PS: Leider kann ich hier nur 5 Sterne vergeben! =/
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll!, 22. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wunderbarer Abschluss! Das warten hat sich gelohnt - Zwischendurch dachte ich, dass kann nicht sein... aber Cassandra Clare hat geschafft, was viele Autoren die, versuchen eine Geschichte in mehrere Bänder zu schreiben nicht schaffen: die Geschichte spannend zu halten, die Charaktere Wachsen zu lassen, die Spannung bis zum Schluss zu halten ohne dass die Bücher an Qualität Einbußen. Und obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, könnte man noch ein ein Band "dranhängen"!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen And all went well..., 27. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein großer Fan von Cassandra Clare und verfolge auch ihre Reihe "Mortal Instruments" mit allergrößtem Interesse. Daher mag es vielleicht verwundern, dass "Clockwork Princess"- von einem großen Fan der Schattenjägerwelt- nur zwei Sterne erhalten hat. Cui honerem-honorem. Aber in diesem Falle eher weniger...

Ich hatte große Erwartungen in "Clockwork Princess".
"Clockwork Angel" war ein großartiger Auftakt.
"Clockwork Prince" hat mich ganz und gar mitgerissen und in Atem gehalte.
"Clockwork Princess" hat mich leider enttäuscht... oder besser gesagt- in meinen Befürchtungen bestätigt.

Lange habe ich darüber nachgedacht, wie es nach Clockwork Prince überhaupt noch zu einem "Happy End" kommen kann, ohne dass die Charaktere gebrochen werden. Natürlich will ich einer Figur mögliche Veränderungen zugestehen.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen "Charakterentwicklung" und "DER AUTOR WILL ES SO! BASTA!"

(Wer keine Spoiler sehen möchte, sollte lieber nicht weiterlesen. Ich verwende so wenig Spoiler wie möglich, aber so viele wie nötig, um meine Position zu verdeutlichen)

Das ganze Buch fängt schon mit einer grundlegend anderen "Stimmung" als die anderen Bänder der Clockwork- Reihe an.
Mein erster Gedanke war "Moment mal, wenn ich jetzt gleich "Jace"- Anstelle von "Will", "Alec"- Anstelle von "Jem" und "Clary" anstelle von Tessa lese, würde mich das nicht sonderlich wundern."
Befinden wir uns überhaupt noch in einer Steampunk- Welt des 19. Jahrhunderts? Klar, es kommen "Kutschen", anstelle von Autos vor, und die Ungleichbehandlung von Mann und Frau wird vor allem im Konflikt zwischen Charlotte und dem Konsul wieder etwas thematisiert... aber das wars im Prinzip auch schon.
Frauen können nicht nur Kochen und bedienen und geheiratet werden- nein- sie können auch Kämpfen (notfalls auch im Victorianischen Hochzeitskleid), sind fähige Institugsleiter, Ratsmitglieder, Krieger (egal ob Mundie oder Schattenjäger), Schlagfertig, Selbstsicher und zwanghaft perfekt etc. und keiner (außer dem Konsul) findet das irgendwie ungewöhnlich...

Aber daran darf und soll das Buch natürlich nicht scheitern. Aus unserer Perspektive ist es schön, von starken Frauen zu lesen, auch wenn die Umstände der Gesellschaft sie eher benachteiligen. Trotz aller Wiederstände seinen Weg zu finden ist eine wundervolle Botschaft, die uns Mrs. Clare vermitteln will. Aber sie geht doch etwas leicht von der Hand.

Abgesehen vom fehlenden Steampunk (der in den letzten Bänden doch besser zu spüren war), hat sich noch etwas anderes gravierend verändert!
Die Cahraktäre.

Selbstverständlich sollen sich Charaktäre weiterentwickeln. Es wäre eine ziemlich traurige Botschaft an den Leser, wenn eine Person von Anfang bis Ende nichts aus den Ereignissen dazulernt und blind in seinen Fehlern verharrt. Aber es gibt nun einmal "Entwicklung" (positive Charakterveränderung) und "Brechung" (negative- unrealistische- vom Autor gewollte und wenig erklärbare Charakterveränderung)
Und die wohl größte Veränderung ist Will!
Will war bis jetzt in jedem Buch die treibende Kraft.
Mit ihm ist immer Bewegung in die Geschichte gekommen. Er hat für Handlung (postitiv oder negativ) schon gesorgt.
Doch nach Wills Erkenntnis aus "Clockwork Prince", dass kein Fluch auf ihm lastet, kann er nun ENDLICH sein lang verstecktes WAHRES ICH zeigen.
Doch wo bitte ist das?
Will sebst weiß nicht genau, wer er eigentlich ist. Schon als kleiner Junge hat er angefangen sich zu verstecken und zu verstellen... und jetzt als Mann (nennen wir ihn mal so großzügiger Weise), weiß er selber nicht so recht wer er eigentlich ist.
Das Resultat ist verwirrend.
Einerseits behält er sich ein paar Eigenschaften bei. Z.B. "Wen ich gern habe, den stoße ich möglichst weit von mir weg." Gerade Cecily hat darunter zu leiden.
Seine eher negative Einstellung zu den Lightwoodbrüdern behält er sich auch bei (obwohl es ein paar gute Gründe gäbe einmal darüber nachzudenken...)
Seine Freundschaft und Fürsorge für James bleibt augenscheinlich auch noch erhalten, auch wenn ich der Meinung bin, dass sie sukzessive durch die Liebe zu Tessa ersetzt wird.
Am Ende sitzt er nicht an seinem Sterbebett, sondern sucht Tessa.
Auch Wills Aussage "Nein, nach Jems Tod werde ich niemals mit Tessa zusammensein können, denn ich könnte es niemals ertragen Freude aus Jems Tod gewonnen zu haben!".
Kaum 200 Seiten später hat er diesen guten Vorsatz auch vergessen.
Belassen wir es bei Magnus Kommentar "Ich dachte mir schon, dass ihr Kleidung gebrauchen könnt... Aber SO dringend?"

Will ist das ganze Buch über nur noch am Grübeln wie er den Menschen in seiner Umgebung etwas gutes tun kann.
er entwickelt sich zu einem größeren Märthyrer als James. Und zu dem passt es wenigstens in den Charakter.
Aber bei Will wirkt es leider irgendwie nur nervig.
Ständig seine Angst jemanden (vor allem James und Tessa)zu verletzten.
Die Ewigen Fragen "Was soll ich nur tun? Ich weiß einfach nicht was ich tun soll?"

Und das fragt sich der Leser auch langsam.
"Jah, was soll er nun eigentlich tun?"

Die Geschichte weißt natürlich schon etwas Handlung/Plot auf.
Aber die meiste Zeit über denken die Charaktäre nur darüber nach, in wen sie eigentlich verliebt sind und wie sie das zeigen, verstecken ode geheim halten können.
Wie nebenbei passieren gravierende Dinge, aber der Fokus bleibt auf den Liebesgeschichten.
Liebt Sophie Gideon nun, oder nicht?
Liebt Tessa Will?
Liebt Tessa Jem?
liebt der Magister Tessa, oder will er sie nur benutzen?
Liebt Cecily etwa Gabriel?
Und kann ein stiller Bruder auch jemanden lieben?
Und der Leser fragt sich irgendwann "Und wer liebt überhaupt mich? Ich will nämlich eine gute Geschichte lesen...!"

Nach vielen Seiten des Liebesgeplänkels und wenig Story, passieren dann doch zwei wichtige Dinge.

1. Tessa wird entführt
2. gerade wenn James im sterben liegt
3. Will hin und hergerissen zwischen seiner Liebe und seiner Pflicht als Schattenjäger und als Parabatei
4. Der Rat der Nephilim erhält ENDLICH die Chance(nachdem seine ach so große Macht nun schon seit ungefähr 7 Büchern immer wieder beteuert wird) zu Handeln, indem sie in eine gloreiche Schlacht gegen den Magister ziehen und somit der Schattenwelt den Friedne bringen könnten und den Downworldern mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten und gute Absichten zu geben.
- Die Situation ist Gespannt wie ein Flitzebogen...
... doch leider wird NICHTS daraus gemacht.

Nachdem sich Will dann doch dazu entschließt im Auftrag seines Parabateis nach Tessa zu suchen, geht die Geschichte immer noch nicht in Gang.
James stirbt einfach nicht (obwohl es das GANZE VORIGE BUCH über angedeutet wird)
Will reitet und reitet und reitet und kommt einfach nicht an
Der Rat der Nephilim ist absolut Handlungsunfähig und macht das was Valentin IMMER SCHON AN IHM KRITISIERT HAT!!!- anstelle zu Handlen, schreiben sie sich ein paar Briefchen hin und her- alle sind verwirrt- und dann setzen sie sich in einer gemütlichen Ratssitzung zusammen, um die Lage mal zu besprechen. Lager A (Konsul) will nicht helfen, Lager B (Inquisitor) weiß nicht so recht was überhaupt los ist- Ergebnis: man tut halt nichts und lässt sich einfach vom Magister abschlachten. (war wohl die bessere Entscheidung) Valentin hatte einfach recht. Der Rat in seiner jetzigen Form hat nichts mit "dem Wohl der Schattenjägerwelt" zu tun... Es siegt der Hintern über das Hirn.
und Tessa wird vom Magister über das ein und andere Geheimnis ihrer Vergangenheit aufgeklärt, inklusive von ein paar Demonstration seiner Bösartigkeit.

Der Magister hat sein böses Ziel fast erreicht- unbesiegbare Dämonen in die Körper seiner Clockwork Armee zu bannen, um die Schattenwelt von den Nephilim zu befreien, die seiner Meinung nach die Bösen sind.
(er hat seine Gründe dafür)
Er und die gesamte andere Downworld hat allerdings schlechte Erfahrungen mit den Nephilim gemacht, also will er sie beseitigen um alles wieder gut zu machen. Sowei so logisch.
Der weitere Plan sieht vor, eine ANDERE- BESSERE Rasse an die Stelle der bisherigen Schattenjäger zu stellen.
Seine und Tessas Kinder.
eine Rasse, die sowohl die Kräfte der Schattenjäger hat, ABER auch zum teil etwas dämonisches in sich führt, damit sie sich mit den anderen Downworldern besser verstehen. Denn das macht die Nephilim ja so arrogant. Dass sie sich für etwas besseres halten, weil sie ja halbengel sind und nichts von einem Dämonen in sich haben.
Der Frieden wäre wieder hergestellt.

Tessa findet diese Idee allerdings gar nicht gut wehrt sich dagegen.
Sie könnte nie ihre Freunde verraten.
Diese wollen ihr auch zur Hilfe kommen und sie retten.
Es gibt eine große Schlacht, NIEMAND wird getötet, Tessa saves the day und sie lebten Glücklich bis an Ihr Lebensende.

James stirbt natürlich auch nicht!
warum auch.
Auch in der Realität sterben niemals Menschen.
Haustiere auch nicht. Und überhaupt ist alles aus zuckerwatte...

Weil Tessa ja die Heldin ist und die Heldin ein Happy End verdient hat, muss sie sich auch nicht zwischen ihren beiden Lovern entscheiden.
NEIN, trickreich wie Miss Clare ist, bekommt sie am Ende BEIDE ihre Lieblinge.
Dein einen jetzt... den anderen Später...
Und beide sind mit der endgültigen Lösung auch zufrieden.
Man weiß ja, dass man sich im Grunde ganz furchtbar lieb hat "und wenn du Tessa liebst, dann darfst du sie haben." "Neiin, mein Bruder, für dich würde ich immer zurücktreten. Nimm du sie." "Neiiin, meine Liebe ist nicht so groß wie deine... nimm du sie..." "ach was, du hast es mehr verdient alst ich, Bro..."~
Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte. Aber leider gab es keinen dritten. Denn jeder hat seinen Liebling bekommen.
Genau. Denn wenn sich jemand verliebt, hat er IMMER Glück damit.

Also am Ende der Geschichte gibt es keine gebrochenen Herzen,
kein großes weltbewegendes Unglück
Niemand (wichtiges) musste sterben
die Helden bekommen ihre Frauen
Und wenn irgendetwas noch nicht rosa ist, wird doch zumindest in den mitgelieferten Familienstammbäumen gezeigt, dass alle Konflikte die noch in der 1. Generation bestehen, mindestens in der 2. Generation zu einer glücklichen Hochzeit kommen...
Niemand hat sich böse mit jemand anderem gestritten
und generell waren die Dämonen auch richtig entgegenkommend und zurückhaltend- Vielen Dank, Lucifer, für die Rücksichtnahme.

Ist es nicht nett, dass wenn schon nicht James Tessa heiraten darf, zumindest Tessas und Wills Sohn "James" die Cousine von James Carstairs heiraten darf? Hat die Autorin gerade noch mal die Kurve gekriegt und die Familienstammbäume doch noch verbunden.
Na, so ein Glück.

Mein Fazit zu dem Buch ist also: ZU hohe Erwartungen, an eine aber doch nett zu lesende Geschichte. Denn das muss man der Autorin lassen. Sie hat ein glückliches Händchen wenn es darum geht einfach gut und wirklich schön zu schreiben.
Ich werde auch die zukünftigen Bücher lesen. Allerdings werde ich mir überlegen mit welchem Anspruch ich darangehen werde.
In diesem Sinne möchte ich mich von meinen Lesern verabschieden.
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5.0 von 5 Sternen Amazing!, 1. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
I was actually crying when I finished this book. It was so amazingly beautiful and sad. I have to say that the epilogue really confused me an there are a lot of explanations missing, but nevertheless this book is simply perfect! I love it <3
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5.0 von 5 Sternen Schöner Abschluss, 20. Januar 2014
Eigentlich sollte sich Tessa auf ihre Hochzeit mit Jem freuen, doch leider kommt alles anders. Gabriel bittet das Institut um Hilfe, da sein Vater das letzte bisschen Menschlichkeit verloren hat, Mortman ist immer noch hinter Tessa her und Jem geht es von Tag zu Tag schlechter.
Und auch Will kämpft mit seinen unterdrückten Gefühlen. Als Tessa verschleppt wird, bittet ihn der im Sterben liebende Jem sie zu finden. Will macht sich auf die Suche, hin und hergerissen zwischen seiner Sorge um Tessa und Jem.

Mein Fazit:

Also das Cover ist toll. Vor allem das Kleid hat es mir echt angetan! Aber auch der Inhalt. Zum Schreibstil ist nicht viel zu sagen, wer Cassandra Clare kennt, der weiß was er bekommt! Vor der Geschichte hatte ich jedoch etwas Bammel. Denn die Dreiecksgeschichte zwischen Tessa, Will und Jem wollte irgendwie kein Ende nehmen. Selbst dann nicht, als sie Jems Heiratsantrag annahm. Aber irgendwen musste sie ja abbekommen oder? Zumal alle Bücher (in meinen Augen) recht Will-lastig waren. Ob Jem nun stirbt oder nicht werde ich euch natürlich nicht verraten, das müsst ihr selbst herausfinden. Aber eines kann ich euch flüstern: mich hat das Ende überrascht und es war eine tolle Lösung. Nein, keine Polygamie.
Magnus durfte natürlich auch nicht fehlen, aber er war leider nur eine Randfigur in diesem Teil. Wenn auch eine, die wie immer für den nötigen Humor sorgte.
Will, nunja, ich bin bekanntlich kein Will-Fan, weshalb ich hier nicht so mitgerissen wurde aber er macht sich viele Gedanken, wie er nun mit seiner Schwester umgehen soll und ob er wieder einen Draht zu seinen Eltern finden wird.
Jem war natürlich anmutig wie immer, obwohl ich nicht nachvollziehen konnte, warum er denn jetzt immer noch so dagegen ist ein Heilmittel zu suchen. Das war arg an den Haaren herbeigezogen und diente meiner Meinung nach nur der Dramatik. Nichtsdestotrotz bleibt er mein Lieblingscharakter, vor allem jetzt, wo ich weiß wie es mit ihm ausgegangen ist.
Hab ich wen vergessen? Ja richtig, Tessa. Sie ging teilweise etwas unter. Wie auch jetzt in meiner Rezension aber mal ganz ehrlich, man könnte sie auch gegen eine xbeliebige andere Protagonistin eintauschen ... irgendwie wurden wir zum Ende hin nicht warm miteinander.
Apropos Ende: Wie gesagt, ich bin mit der Auflösung mehr als zufrieden, denn es wird alle Seiten glücklich machen. Aber mir war der Abspann etwas zu lang. Die Autorin packt alle Auflösungen in die letzten Seiten, bis ins Jahre 2008.
Trotzdem hatte ich Spaß und denke, es ist ein gelungener Abschluss, der mich sichtlich zufrieden zurücklässt. Und wer weiß, vielleicht begegnen wir dem ein oder anderen wieder? Und nein, ich meine nicht Magnus ...
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3.0 von 5 Sternen Great, but sadly not as great as the prequels, 13. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Sadly not as good as the prior parts, but absolutely necessary to get the end of the story. So, if you are a fan of the Clockwork series, you will have to read this book, too. If not don't start with this one.
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5.0 von 5 Sternen really over??? NOOO..., 8. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Infernal Devices 3: Clockwork Princess (Kindle Edition)
so its done, the last part of the infernal devices read and reread... great finale. Yea, as a very into familiar connections touched person I liked the closure, only I am not sure how to rate the epilogue...( no spoiler) I am not saying it's bad, no, on contrary, but still I am not sure about my feelings regarding that part... it is just not really necessary for me. I had ( and If I am saying that...) enough closure and this feels somehow like a loophole.. for what, I guess! Back to the story, it was again very sweet, very sad, very poetic, with a lot of action, quite a bit of wisdom and some really funny moments , too. Mostly I liked it ( and for that all 3 parts) because it explains many stuff from the mortal instruments series. Much is revealed about Tess' origin or the reason for Mortmains hatred and about the struggle for power inside the shadow hunter society- which was really good ( just saying, occupy in Idris...) The author has grown and as much as would like to read more about the shadow hunters theme, as even so clear, I think is that, it will most difficult to keep up this level and therefore maybe a new sort of story should be discovered! Ms Clare, go on surprise me...
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The Infernal Devices 3: Clockwork Princess
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