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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echte Rockgeschichte - Superklasse!
Diese 3 DVDs sind echte Rockgeschichte!
DVD 1 setzt einen wirklich zurück in die Zeit Ende der 60er, 70er und Anfang der 80er Jahre. Sie beschreibt die Zeit von den Anfängen mit Linda Ronstaed, den Einfluss von Jackson Brown und anderen sowie die Entwicklung hin zum typischen Eagles-Sound bis zur Trennung 1984. Dazu passt DVD 3, das Konzert aus dem Jahr...
Vor 15 Monaten von Richard Krogmann veröffentlicht

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch und äußerlich gut aufbereitet - inhaltlich na ja
Als ein Fan der Musik der Eagles hat es mich gefreut, mir endlich diese DVD-Box kaufen zu können. Außerdem hat es mich interessiert, wie die Eagles ihre bewegte Vergangenheit darstellen. Durch Don Felders Buch hab ich ja schon einen guten Einblick gewinnen können. Nachdem ich mir die beiden DVDs reingezogen habe, bin ich zu der Erkenntnis gekommen,...
Vor 8 Monaten von Franz Josef Lindner veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echte Rockgeschichte - Superklasse!, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles (Limitierte Deluxe-Box)[3 DVDs] (DVD)
Diese 3 DVDs sind echte Rockgeschichte!
DVD 1 setzt einen wirklich zurück in die Zeit Ende der 60er, 70er und Anfang der 80er Jahre. Sie beschreibt die Zeit von den Anfängen mit Linda Ronstaed, den Einfluss von Jackson Brown und anderen sowie die Entwicklung hin zum typischen Eagles-Sound bis zur Trennung 1984. Dazu passt DVD 3, das Konzert aus dem Jahr 1977. Allein das Aussehen der jungen Eagles ist schon Kultur- und Zeitgeschichte an sich.
DVD 2 beschreibt den Neubeginn und die Zeit seit 1994, warum die Band mit Joe Walsh (Gott sei Dank!) rockiger werden wollte, das Management dahinter und das Ausscheiden von Don Felder (leider). Die dazu passenden Live-DVDs "Hell freezes over" und "Farewell I Tour" muss man allerdings extra gekauft haben, um die Veränderung zu begreifen. Vor allem die Farewell I Tour ist von der Aufnahme und den zusätzlichen Musikern her super, Don Felder ist allerdings nicht mehr dabei, wird aber toll ersetzt.

Alles in allem ein exzellentes Beispiel für Teamentwicklung und Veränderung in Teams, wenn eine neue Richtung eingeschlagen werden soll. Und ganz nebenbei eine exzellenter Unterricht in englisch-amerikanischer Sprache!

Wirklich grandios und einzigartig!
Richard Krogmann
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterhaltsam & informativ, 5. August 2013
Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles [2 DVDs] (DVD)
Diese gut dreistündige Dokumentation widmet sich zwei Stunden der Zeit bis zur Auflösung der Eagles 1980 und eine Stunde der Zeit vom Comeback 1994 bis heute. Dabei kommen sämtliche (!!) Bandmitglieder und wesentliche Begleiter (Songwriterkollegen, Produzente und Manager) zu Wort. Die neuen Interviews werden geschickt mit Konzertausschnitten, Home Movies, alten Interviews und Backstage Impressionen unterlegt.

Es entsteht ein schönes Bild über die Kalifornische Musikszene der 70iger. Interessant auch, wie die einzelnen Musiker angefangen haben. Zu einzelnen Alben und Songs wird auch die Entstehungsgesichte erzählt. Es ist keine besonders kritische Dokumentation, aber die Reibungspunkte innerhalb der Band werden sehr gut deutlich. Auch die geschäftlichen Aspekte, die mit dem Alter und dem großen Erfolg der Eagles immer wichtiger wurden, kommen gut raus. Es geht eben auch immer um sehr viel Geld.

Dominiert werden die Band und die Doku erwartungsgemäß von Henley und Frey, aber auch der gefeuerte Don Felder kann seinen Standpunkt vertreten. So kann sich jeder seinen Reim darauf machen. Am witzigsten ist erwartungsgemäß Joe Walsh, der jedoch auch wirklich interessante Anmerkungen hat.

Die Macher der Doku sind keine Greenhorns, sondern haben u.a. den Film über ENRON gemacht. Ich habe den Film als sehr kurzweilig und informativ empfunden, auch wenn - sofern man die Eagles kennt - auch nicht alles neu ist. Im Vergleich mit ähnlichen Dokus wie der Scorsese Film über George Harrison hat mir dieser hier viel besser gefallen. Man erfährt einfach mehr über die Musiker.

Leider gibt es überhaupt keine Extras. Ein Interview mit den Filmemachern oder eínen Audiokommentar hätte ich gut gefunden. Durften die das nicht? Oder liegt es daran, dass der Film fürs Kabel-TV gemacht wurde? Dafür gibt es einen Stern Abzug. Aber der Film ist eine sehr gelungen Musikdokumentation. Vier Sterne!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr hochwertig, 2. August 2013
Von 
eine tolle und informative BlueRay, die für jeden Eagles Fan (und nicht nur die) sicherlich sehr interessant und musikalisch ein Genuss ist.
Wer das Buch von Don Felder kennt, weis, dass es Reibereien gegeben hat, die manchmal sogar total ausuferten. Es ist schon erstaunlich zu sehen, wieviel Wut Glenn Frey noch im Bauch hat.
Die Musik der Eagles ist unsterblich, sie sind eine der wenigen Bands, die es solange geschafft haben, zu existieren, Als amerikanisches Pendant fallen mir da die Doobie Brothers ein, die auch 2012 eine sehr gute History DVD veröffentlicht haben Doobie Brothers - Let the Music Play - The Story of the Doobie Brothers [Blu-ray] - diese Band ist genauso genial wie die Eagles (wenn auch rockiger und teils auch mehr Country Einflüsse), leider in Europa total underrated.

Bild und Ton der BlueRay sind gut, es gibt auch deutsche Untertitel.

Über die Bonus Konzerte kann ich nichts sagen, weil diese bei der BluRay nicht enthalten sind.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Erlebnis der besonderen Art, 28. April 2013
Von 
F. Corty "CGF" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles (Limitierte Deluxe-Box)[3 DVDs] (DVD)
Erstmal vorweg für die, die nur eine grobe Bewertung dieser DVD lesen wollen: der Kauf der Eagles-Dokumentation lohn sich auf jeden Fall für eingefleischte Fans, aber auch für Musikliebhaber, die in die Welt des Showbiz mal einen Einblick haben möchten. Es geht um mehr als nur Musik.......Kennenlernen, Songwriting, Erfolg, Entscheidungen, das Leben on Tour, Versöhnung und Professionalität. Eine Geschichte der besonderen Art, spannend und voller Emotionen, eben THE HISTORY OF THE EAGLES.

Ich war noch gar nicht mal so alt, als zum ersten Mal das Stück HOTEL CALIFORNIA meine Ohrmuscheln schmeichelte. Ich war 9-10 Jahre und die NDW stand vor der Tür. Mein Bruder dudelte die Eagles rauf und runter und mir war bewußt, es gab auch noch mehr Musik als Dschinghis Khan und Abba. In den Jahren darauf wurde mir klar das Songs wie ONE OF THESE NIGHTS, TAKE IT TO THE LIMIT, NEW KID IN TOWN und I CAN'T TELL YOU WHY echte Juwelen der musikalischen Darbietung waren, ...auf jeden Fall für mich. Allen voran natürlich auch HOTEL CALIFORNIA, ...was für ein Song ! Diese Lieder waren für mich wie Kaviar...sie waren etwas besonderes, ...teuer, edel, es war mir eine Ehre diese zu hören, ein Erlebnis. Die Musik, die Erwachsene hörten, in meinen noch kindlichen Ohren...

Erst 1994 hielt ich dann die alllererste selbst erworbene EAGLES-CD in den Händen HELLS FREEZES OVER. Und klar, ich war begeistert...gleich daruf holte ich mir noch die VHS-Cassette, um auch visionell mir ein Bild machen zu können, damals die Zeit, ohne Internet. Diese Perfektion hat mir den Atem geraubt. Ich war begeistert. Es folgte der Kauf von HOTEL CALIFORNIA in einer "Gold Edition" und der Best of- Scheiben und dann später das sehnsüchtige Warten auf LONG ROAD OUT OF EDEN.

Und ich fühlte mich wirklich wie im Paradies beim Hören dieser beiden CD's, wenn ich auch zugeben muss, mir Joe Wasch immer etwas zu knödelig daherkommt, aber vom Typ her, natürlich genial ist. Das Songwrtiting der neuen Tracks hat meine Erwartungen weit übertroffen, ich höre das Meisterwerk auch heute noch rauf und runter und es lässt sich einfach nicht ausdudeln. DAS SIND SONGS FÜR DIE EWIGKEIT. Mir war klar: DAS MUSS ICH MAL LIVE ERLEBEN ! Am 17. Juni 2009 war es dann soweit. Mein Bruder, der immer HOTEL CALIFORNIA rauf und runter dudelte war mit dabei und es war ein Erlebnis der besonderen Art. "Dafür wurden Instrumente erfunden" !, "dafür hat uns Gott eine Stimme gegeben" !...für mich mein bestes Konzert-Erlebnis bis heute und ich war schon bei einigen... von AC/DC, Van Halen, U2, Bruce Springsteen bis hin zu den Rolling Stones. Diese Art der Musik ist einfach PERFEKTION ! Da passt einfach alles zusammen, wie sagt man so schön...keine Ecken und Kanten...

...Und so ist auch diese Dokumentation zu verstehen: sie erzählt von den Anfängen, die Produktion der ersten LP, das Treffen von Entscheidungen in Bezug des Producing, um neuen Wind zu entfachen. Es geht um Drogen, Alkohol, Streitigkeiten, Geld und immer wieder um Kohle, welches letztendlich ja auch das frühe Ende der Eagles Anfang der 80er besiegelte. Reunion, Erfolge, Welttournee Musik und immer wieder Musik, die im Vordergrund steht, für die Fans. Harte Arbeit und der Wille nach Perfektion. Es gab viele Streitigkeiten innerhalb der Band, alle kommen zu Wort, niemand wird vor dem Pranger gestellt, der Zuschauer kann sich sein eigenes Urteil bilden und ich muss sagen, Don Henley und Glenn Frey kamen bei mir sehr "erfolgsorientiert mit Bonus-Zahlung" daher, aber vielleicht macht gerade das den Erfolg der Eagles aus. Aber auch Don Felder (Klage gegen Frey und Henley) , und David Geffen (30 Mio.-Klage gegen Henley) haben viel zu erzählen. Im Großen und Ganzen alles sehr informativ und unterhaltsam. An manchen Stellen "verschwindet" der deutsche Untertitel der Doku etwas schnell (kein Mensch kann so schnell lesen), aber zur Not hilft die Rückspulfunktion.

Ich habe mir die beiden Teile der Doku am Stück angeschaut, nebenbei ein paar Biere genossen und eine perfekte Unterhaltung genossen. Informativ, sehenswert, unterhaltsam. Es gab den einen oder anderen Live-Mitschnitt im Film, der Sound in Dolby Digital 5.1 ist genial das Bild empfand ich als sehr sehr gut, wenn man überlegt, wie alt teilweise die Aufnahmen sind. Die Bonus-Live DVD ist ein Sahnehäubchen und mir ist schon bewußt, das die Scheibe in den nächsten Monaten im Player auf Dauer-Rotation steht ;-), natürlich auch in Dolby Digital 5.1 und wirklich eine gute Abmischung, ein Lob an den Tontechniker. Das Hardcover-Buch hält ein paar tolle Bilder parat, sehr edel und auf jden Fall im Gesamtpaket sein Geld wert.

Was soll ich noch sagen, ich bin ein Fan, kein eingefleischter, dennoch liebe ich diese Art des Songwritings, die Stimme von Henley, Frey und Schmit (besonders Schmit), die harmonischen Verse, die Gitarren-Riffs von Walsh. Für mich ist das Musik in Perfektion und diese Dokumentation erzählt, wie es dazu gekommen ist, wie es sich entwickelt hat und wie es eventuell auch noch weiter geht.

THE EAGLES FOREVER, I LOVE YOU !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Dokumentation über DIE große Country- Rock- Legende!, 16. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles [2 DVDs] (DVD)
Diese Rezension bezieht sich auf die DOPPEL- DVD "History of the Eagles":

Diese Doppel- DVD aus dem Jahr 2013 ist sehr professionell und mit Herz gemacht, ist trotz ihres dokumentarischen Charakters sehr spannend, und ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Rockbands der Geschichte m.E. würdig.
Die EAGLES haben den Country- Rock zu neuen Höhen ab den 1970er Jahren geführt, sind aber ebenso für einige, modernere, innovative ROck 'n' Roll- Songs bekannt, sowie auch gerade für sehr schöne, gefühlvoll- sentimentale, harmonische Balladen. Man bringt sie am ehesten mit Country- Rhytmen in Verbindung; dabei hat die Band immer wieder bewiesen, dass sie auch in anderen Sparten der Rock- und Popmusik schnell zu Hause ist, und diese sogar - bis mindestenst in die 80er Jahre (einzelne Mitglieder) - prägen konnte.
A stärksten verbunden ist der enorme kommerzielle Erfolg, wie auch die Bedeutung für die (Rock-) Musikgeschichte der EAGLES mit ihren kongenialen Masterminds Don Henley und Glenn Frey, die für die meisten der bekanntesten Songs der Band das Songwriting besorgt hatten.
Dabei waren die EAGLES nicht nur eine der stilprägendsten Bands der 1970er Jahre, sondern vielelicht sogar die erfolgreichste Band jener Zeit, der es nicht nur gelang, Millionen von LP's und Singles während dieser Zeit zu verkaufen, sondern auch für das bestverkaufteste Album des 20. Jahrhunderts überhaupt verantwortlich zu sein.

Der "Film" ist mit 187 Minuten recht lang und kann so ausführlicher auf Werdegang, charakter und Bedeutung der Band eingehen. Trotz ihrer Länge ist sie keineswegs langweilig, sondern versteht trotz aller Sachlichkeit gut zu unterhalten, auch gerade wegen der musikalischen Szenen, die natürlich bei einem FIlm über eine derart für die Rockmusik- Geschichte wichtige Band nicht fehlen kann.
Auf unterhaltsame und informative Weise vermag es der Film, dem Zuschauer nachempfinden zu lassen, aus welchem "Dunstkreis" die EAGLES entstehen konnten, was passieren musste, damit diese Band auch heute noch so ein großer Begriff für die Rockmusik darstellt. Auch hier kamen wieder sehr früh einige geniale Leute zusammen, die trozt aller Unterschiedlichkeit in musikalischer Hinsicht doch genügend zu harmonieren wussten, damit das gemeinsam entstehen konnte, was "im Alleingang" kaum vorstellbar ist. - So gesehen gibt es hier Parallelen zu andern großen Bands (wie den Rolling Stones, den Beatles, ...).
Im Film wird deutlich, wie für den außergewöhnlichen Erfolg der EAGLES maßgeblich die Zusammensetzung der Band eine Rolle gespielt hat, die - bei wechselnden Besetzungen (der "harte Kern" blieb jedoch erhalten) - die jeweils die besten Musiker in ihrer Band zu vereinigen wusste, mit der richtigen Erfahrung, dem Talent, dem Wissen über die Ausricthung der Band und dem Überblick über die Entwicklung der Art von Rockmusik, die sie immer weiterentwickeln sollten. So kam die "Crème de la crème" der kalifornischen Musikszene bei den EAGLES immer wieder zusammen; die Zusammenarbeit führender Musiker führte zu außergewöhnlich guten Ergebnissen. Allerdings bleibt es bei solchen Konstellationen selten aus, dass es bei so vielen hervorragenden Leuten zu Streit nicht nur über die weitere Richtung der Band kommt. Genies sind oft schwierige Menschen, die von sich (zurecht) überzeugt sind, und von den Anderen (in der Band) erwarten, dass sie sich ihnen und ihren Ideen unterordnen. Leute wie Don Henley und Glenn Frey wollten in einer Band zunehmend ihre Ideen umgesetzt sehen, was zu immer mehr internen Problemen führte. Die beiden kreativen "Masterminds" bezeichnen sich in dem Film selbst mehrfach als "Alpha- Tiere", die immer wieder mit dem Problem konfrontiert wurden, dass es in einer Gruppe nicht nur Alpha- Tiere geben kann. Wenn diese dazu noch unterschiedliche Charaktere haben wie Don Henley und Glenn Frey, bleibt es nicht aus, dass es hier ordentlich - früher oder später - kracht. Gründe dafür werden in diesem Film deutlich; noch deutlicher aber werden hier vielleicht die Gründe dafür gemacht, warum sich die Band, die mitnichten nur aus Henley und Frey bestand, nach über 10 Jahren dann wieder zusammengerafft hat (auch hier gibt es genug Parallelen zu anderen Rockbands). Die Schwierigkeit, überhaupt als Rockband längere Zeit zusammenzubleiben, thematisieren hier einige Bandmember schon recht früh in diesem Film. Völlig zurecht weisen sie darauf hin, dass man sich nicht über den oft thematisierten Krach innerhalb der Band zuallererst wundern sollte, sondern darüber, wie es die Band geschafft hat - mit Unterbrechungen - überhaupt mit mittlerweile über 40 Jahren Bestehen zu einer nicht nur der erfolgreichsten, sondern auch dienstältsten Rockbands der Welt gebracht hat. Dazu beigetragen hat nicht nur der "harte Kern" der Band mit Henley und Frey, die offenbar es verstanden, in den entscheidenden Momenten doch meist am gleichen Strang zu ziehen (oft gegen die Anderen), zum letztlich ja gegenseitigen Vorteil (dass man es hier mit 2 außerordentlich cleveren Musikern zu tun hat, wird in dem Film deutlich), sondern auch die Anderen Bandmitglieder, die ihren Job machten und sich eher unterzuordnen bereit waren und die Schnauze hielten (aus diesem grund ist wohl gerade auch ein Timothy B. Schmitt oder auch Joe Walsh (bei aller Unterschiedlichkeit dieser beiden Charaktere) für diese band so wichtig gewesen, während andere, frühere Bandmitglieder, die es gewagt hatten, sich mit Henley und Frey anzulegen, ihnen den Status als möglichst alleinige "Alpha- Wölfe" streitig macht und eigene Ansprüche anmeldeten, bald aus der Band flogen, die Lust an der gemeinsamen Sache verloren oder rausgeekelt wurden, sei dahingestellt. - Hierzu hat jeder der hierzu zu Wort kommende Betroffene seine eigene Sicht. Bestes Beispiel ist dazu wohl der ebenfalls sehr begnadete Don Felder, der letztendlich gefeuert wurde (und das im Film bedauert). Für die frühen EAGLES- Mitglieder Randy Meisner und Bernie Leadon gab es offenbar andere Gründe.
Besonders "lieb" zueinander sind die EAGLES wohl meist nciht gewesen (wie auch nicht in den meisten anderen großen Rock 'n' Roll- bands); man hat es hier nicht mit "Engeln" zu tun. Gerade in stressigen, arbeitsintensiven Zeiten gab es auch bei den EAGLES große Konflikte, die auch damit zu tun hatten, dass man ständig zusammenhockte. Don Henley bringt es hier mal wieder am besten auf den Punkt, wenn er sagt, dass eine ernsthafte, professionelle Rockband noch am ehesten mit einer Ehe zu vergleichen wäre, die auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen ist, ständig zusammengehockt, und es dabei naturgemäß immer wieder zu Reibereien kommt. Dabei kommt es ständig zu Machtkämpfen und darum, welche Position man im Bandgefüge einnehmen will. Letztendlich setzten sich die "Alphas" Henley und Frey durch, und die "beiden Anderen" (Schmit und Walsh) lernten früh, sich zu fügen, sind aber gerade deshalb bis heute bei der Band dabei. So mag deren Bedeutung zu einem nicht geringen Teil in der Band daran liegen, dass sie die Positionen, die für sie gedacht sind, und wofür sie so gut zu gebrauchen sind, so gut ausfüllen. Mit dieser Rolle können sie offenbar gut leben, haben sie doch ihrerseits Henley und Frey eine Menge zu verdanken, wie sie ja auch imemr wieder im Film beteuern (und was man ihnen auch gerne abnimmt). Die Band ist so ein eingespieltes Team geworden. Nichtsdestotrotz scheint insbesondere das Verhalten der Herren Henley und Frey schließlich maßgeblich zum weltweit stark betrauerten und auch diskutierten (vorläufigen) Ende dieser Super- Group Anfang der 1980er Jahre geführt zu haben. Diese Spannungen und konflikte in der Band sind ein häufiges Thema dieses Films. Der stark beachtete, lang anhaltende Split der Band wird wohl vor allem auf die zeitweiligen Probleme der Herren Henley und Frey zurückzuführen sein (so habe ich das jedenfalls verstanden). - Und ohne diese gab es keine EAGLES mehr. Timothy Schmit sagt im Film jedenfalls, dass er die Trennung der EAGLES sehr bedauert hätte, und dass er es geliebt hätte, dabei zu sein. So haben also die beiden Masterminds ihr eigenes Ego jeweils ausgelebt, und konnten auch als "Solisten", bzw. mit eigenen Bands großen Erfolg in den 1980er Jahren verbuchen, und diese mit ihren neuen Songs noch maßgeblich prägen. Sind halt echte Genies, wie es sie nur selten sonst gibt. Schließlich hat man sich erst 1994 dann doch wieder zusammengefunden; auf die Gründe dafür geht der Film ausführlich und plausibel ein - Henley's Unzufriedenheit mit seinem alten "Arbeitgeber", sowie die Überzeugung von Henley und Frey, dass die EAGLES wohl immer langfristig populärer bleiben würden als die Solo- Leistungen der Beiden, so erfolgreich sie mit ihren Songs auch als Solisten waren; aber die EAGLES waren halt immer ein Begriff (dass die "Reunion" wohl auch kommerzielle Gründe hatte, darauf geht der Film nicht direkt ein).
Auch der berüchtigte Drogenkonsum innerhalb der Band, der darin lange ZEit eine große Rolle gespielt hatte, ist eines der zentralen Themen dieses Films. - Erstaunlicherweise hat diese Band in ihrer sich ändernden Konstellation deswegen nie Todesopfer zu beklagen gehabt.
Bemerkenswert ist, wie normal und bodenständig die EAGLES- Mitglieder trotz ihres außergewöhnlichen und frühen Erfolges imer geblieben sind, wie man im Laufe dieses Filmes immer wieder feststellen kann.

Die in diesem Film selbst oft zu Wort kommenden (ehemaligen und noch amtierenden) EAGLES- Mitglieder bringen wichtige Begebenheiten in der Band- Historie selbst gut auf den Punkt. Im Grunde erzählen diese weitgehend ihre Geschichte selber. Der Film ist also mit starker Mitwirkung der EAGLES offenbar gedrecht worden. Löblich ist dabei, dass auch gegensätzliche Standpunkte hier Erwähnung finden, und nicht nur die von Henley und Frey, wenn man auch den Eindruck hat, dass diesen Beiden auch in diesem Film wieder das größte Gewicht eingeräumt wird.

DVD 1 ist die längere der Beiden. Sie erzählt, woher die einzelnen Bandmitglieder stammten, wie sie zur Musik gefunden haben, wie sie sich in Los Angeles schließlich - nach und nach - zusammengefunden haben; wichtige "Meilensteine" und Ereignisse auf dem Weg zum großen Erfolg. Die Bedeutung von Californien für die damalige Rockmusikszene, vor allem auch Country und Folk, aber auch Rock 'n' Roll (Beach Boys, Buffalo Springfielt, ...), die viele Musiker anzieht. Vor allem Henley und Frey wissen genau, was sie wollen, und gehen zielstrebig ihren Weg. Ihr Zusammentreffen und die Gründung der Band. Der erste Streit innerhalb der Band, der dazu führt, dass die ersten Bandmitglieder die Band verlassen. Die Drogenprobleme, die von Beginn an eine große Rolle in der Band gespielt haben. Erste Plattenverträge mit dem "Asylum"- Label von David Geffen (der hier auch oft zu Wort kommt). Manager Irving Azaff macht aus den EAGLES ein lukratives Unternehmen. Man verbessert immer mehr das Songwriting. Erfolgsdruck. Geld. Schneller Erfolg. Spaß und der charakteristische (etwas anarchische) Humor der Band. Bandmember Joe Walsh mutiert zum Spaßvogel der Band (obwohl auch die anderen Band- Mitglieder hier oft genug Humor beweisen), zertrümmert Hotelzimmer, ist aber auch eine wichtige Stütze der Band. Ständige Spannungen und Reibereien in der Band. Personelle Veränderungen in der Band. Auseinandersetzungen mit der Musikfirma um Geld und Rechte. Die erfolgreichste Band der 1970er: man verkauft Millionen Alben und füllt - als eine der ganz wenigen Bands überhaupt - mühelos riesige US- Footballstadien bei den Tourneen. Don Felder schreibt maßgeblich den größten Hit der Band überhaupt ("Hotel California"), fliegt dann aber einige Jahre später nach immer offener zutage tretenden Auseinandersetzungen mit seinen Bandkollegen aus der Band (Felder scheint das "schwarze Schaf" dieser "Familie" gewesen zu sein; mehrfach wird er von Frey und Henley im Film wenig schmeichelhaft als "Arsch...." bezeichnet). Dann der große Split der Band Anfang der 1980er Jahre nach großen internen Streitigkeiten, nachdem man Jahre lang Hits am Fließband produziert hat und im Rock 'n' Roll, aber auch im Country- Rock lange Zeit Maßstäbe gesetzt hat. Die EAGLES gehen jetzt getrennte Wege. Am besten verkraften die Auflösung dieser Erfolgs- Band deren beiden "Leader" Don Henley und Gelenn Frey, die während der 1980er Jahre den Sound dieser Zeit noch lange maßgeblich prägen sollen (und deren Solo- Hits bis heute noch - wie die der EAGLES - oft im Radio zu hören sind). Über 10 Jahre lang sind Henley und Frey glücklich mit ihren Solo- Karrieren und lieben das, was sie machen ... Anfragen um eine Wiedervereinigung der EAGLES erteilen Beide wiederholt eine Absage ...

DVD 2 Anfang der 1990er Jahre stellen Don Henley und Glenn Frey getrennt voneinander immer wieder - durch das Radio - erstaunt fest, wie ungebrochen die Popularität der inzwischen seit über 10 Jahren von ihnen aufgelösten Band EAGLES bleibt: die Menschen wollen weiterhin die EAGLES hören! Don Henley bekommt plötzlich wieder Lust, die EAGLES "wiederauferstehen" zu lassen, als er zunehmend unzufrieden mit seiner Plattenfirma, unter der er zu dieser Zeit unter Vertrag steht, bekommt. - Ausgerechnet Henley, der immer kategorisch eine Wiedervereinigung der Band ausgeschlossen hat ("... eher friert die Hölle zu!"). Auch Glenn Frey kann für das "Wiederbelebungs- Projekt" gewonnen werden. - Und so ist man plötzlich wieder zusammen. Joe Walsh hat inzwischen ein ernsthaftes Alkoholproblem entwickelt; doch die neue Aufgabe in der Band und die Unterstützung der alten Kollegen machen ihn nach kurzer Zeit wieder nüchtern. Auch das "schwarze Schaf" Don Felder ist wieder mit von der Partie; allerdings wird er von der Band nach einigen Jahren endgültig aus der Band geworfen, als er sich mit dieser einen Jahre lang andauernden Rechtsstreit um Geld zu liefern beginnt. Man geht wieder auf Tournee ("Hell freezes over"- Tour) - und füllt wieder große Mega- Football- Stadien! - Die Erwartungen selbst von Henley und Frey werden übertroffen. Man nimmt auch noch ein erfolgreiches Album auf, obwohl es immer wieder zu ernsthaften Spannungen zwischen Henley und Frey kommt, die in ihrer "Leader"- Rolle in der neuen Band gegenüber den anderen gefestigter sind als zuvor (mehr Gewinnbeteiliung, u.Ä.). Mit der Presse und der Öffentlichkeit geht man sehr geschickt um. Don Henley will sich nicht mit dem romantischen und Rock- Image der Band begnügen, sondern betont auch gesellschaftskritisches Engagement, z.b. in Benefiz- Konzerten gegen Krieg, u.Ä. Privat setzt er sich in seiner eigenen Stiftung für Umweltschutz und den Erhalt von Wäldern in den USA ein. Als der Band die Ehrung für ihre Verdienste für die Rockmusik in der "Rock 'n' Roll Hall of Fame" erteilt bekommt, stehen noch einmal alle ("wichtigeren") Leute, die während der Bandgeschichte Teil dieser Band waren, gemeinsam zur Preisverleihung auf der Bühne.

Den Film, bzw. die "Geschichte der EAGLES" kommentieren zu einem großen Teil die bandmitglieder selbst, deren Interviewaussagen hier gekonnt in den Kontext des Films eingewoben werden, und die dabei immer kurz genug sind, um den Film nicht langweilig werden zu lassen (eine Vorgehensweise, die man leider in vielen anderen Filmen dieser Art nicht richtig befolgt).
Außerdem liefert der Film viele alte Konzertausschnitte und anderes (auch altes) Filmmaterial über die EAGLES, so dass auch die frühe Karriere der Band (-MItglieder) recht gut und lebhaft mitverfolgt werden kann.

IN den INTERVIEWS kommen zum Einen natürlich die EAGLES- Mitglieder zu Wort (Don Henley, Glenn Frey, Joe Walsh, Tmothy B. Schmitt (die heute noch verbliebenen "Offiziellen" EAGLES), einschließlich früherer Mitglieder wie Don Felder, Randy Meisner, Bernie Leadon; außerdem der langjährige Manager Irving Azoff, sowie Weggefährten wie die Sängerin Linda Ronstadt, Musikverlags- Boss David Geffen und andere Repräsentanten der Musikindustrie, und selbst - am Schluss - der mehrfache (und zur Zeit wieder amtierende) Gouverneur von Californien, Jerry Brown.
Auffallend ist dabei die starke Fokussierung auf das "Musikalische Umfeld" bei der Auswahl der Interview- Partner; es gibt hier z.B. keine Interviews von Leuten aus dem "Familiären Umfeld" der Band; durch deren Miteinbeziehung hierbei hätten die EAGLES- Mitglieder auch privater und persönlicher (und "menschlicher") erscheinen können. - Dieses sollte aber offenbar vermieden werden.

Der Film ist keine besonders kritische, aber auch nicht zu einseitige "lobhudelnde", dabei informative und dabei unterhaltsame Dokumentation einer der wichtigsten (Countryrock-) Bands der Geschichte. Der Film bringt dem Zuschauer die EAGLES- Mitglieder näher, zeichnet deren "Werdegang" nach, natürlich auch immer wieder auf dem Hintergrund ihrer Musik. - Dennoch wird hier kein Song in voller Länge gespielt; es gibt immer nur AUsschnitte.
Der Film porträtiert die EAGLES- Mitglieder recht gut als zwar auch in starke Auseinandersetzungen involvierte, dabei aber immer weitgehend sympathische, clevere und humorvolle, vor allem aber erstaunlich offene, authentische und ehrliche Musiker (die hier z.T. auch recht drastisch ihre Meinung vertreten; i.d.R. aber freundlich, zurückhaltend und diplomatisch sind).

Obwohl der Film eher ein Erwachsenen- Film ist, hat er die FSK 6 - Freigabe erhalten (also auch für Kinder geeignet).
Aufgrund der über weite Strecken im Film auffallende sehr positive Haltung der Band- Mitglieder zu Drogen (vor allem in deren jüngeren Jahren) und so im FIlm übernommenen Aussagen hat aber bei diesem Film noch zu einem zusätzlichen "Warnhinweis" ("Contains strong language and drug use") beigetragen.

Wer lesen kann, ist hier zudem klar im Vorteil. Denn leider ist dieser Film NUR IN ORIGINALSPRACHE und nicht in deutscher sprache synchonisiert worden, dafür aber mit deutschen, sowie englischen, französischen, spanischen, portugiesischen und italienischen UNTERTITELN ausgestattet. - Das ist z.T. etwas lästig, aber noch hinnehmbar (vor allem natürlich, wenn man gut englisch kann).

Leider hat der FIlm kEINE EXTRAS zu bieten. Dies ist ein Versäumnis; denn z:B. als "Bonus" ein paar Songs bei Liveauftritten der Band hätten sich doch als geschenk für die Fans geradezu aufgedrängt.

Insgesamt aber ein sehr sehenswerter und unterhaltsamer Film über eine der erfolgreichsten und prägendsten (Countryrock-) Bands der Geschichte, der zu den besten gehört, die ich bisher aus diesem Genre kenne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes "MUST HAVE...", 7. Juni 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles (Limitierte Deluxe-Box)[3 DVDs] (DVD)
Also, für echte Eagles-Fans ein absolutes Must have... Diese Edition gehört einfach dazu - die Interviews der Band-Mitglieder, ob
noch in der Band aktiv oder ausgeschieden (z. B. Randy Meisner) lassen ein sehr deutliches Bild über den Werdegang der wohl
musikalisch zu den besten Bands der Welt zählenden "Herren" zu...

Das Konzert in Chicago auf der 3. DVD spricht bzw. zeigt alles - Randy Meisner mit "Take it to the Limit" ist eine Stimme, die
dem Musikbusiness !!! leider !!! viel zu früh abhanden gekommen ist.
Alles in Allem muss ich sagen :Eagles-Fans, beeilt Euch, diese Edition zu bestellen, sie ist limitiert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Band, die Geschichte schrieb, 9. Mai 2013
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Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles (Limitierte Deluxe-Box)[3 DVDs] (DVD)
Bands haben ihre eigene Art, über sich zu erzählen. Oftmals wird die Musik zugunsten des Dokumentarischen zurückgeschraubt, bzw. Unwesentliches im "Making Of"-Stil dargestellt. Nicht so bei den Eagles. Musik und Erzähltes verstärken sich gegenseitig, die verschiedenen Schaffensphasen der Band gehen nahtlos ineinander über, und ganz so nebenbei gibt sich ein nicht geringer Teil der amerikanischen Musikprominenz aus den 70ern die Ehre (Jackson Browne, Linda Ronstadt, Kenny Rogers, Joni Mitchell u.a.). Es war eben eine ungeheuer kreative Zeit, in der die Eagles ihre ersten Erfolge einfuhren...Die weniger rühmlichen Seiten der Band werden auch nicht ausgeklammert, interessant ist es auch, mitzubekommen, was die einzelnen Protagonisten heute dazu sagen (wobei mein eindeutiger Favorit Joe Walsh heißt). Teil 1 der History hat die Geschichte der Band von ihrer Entstehung bis zu ihrem Split 1980 zum Thema, Teil 2 behandelt die Periode von der Eagles-Reunion 1994 bis heute. Beigefügt ist auf DVD 3 ein Live-Mitschnitt vom Eagles-Auftritt 1977 im Capital Centre.
Fazit: wer eine gediegene Übersicht über eine der talentiertesten Rockbands aller Zeiten haben will, ist mit vorliegender Deluxe-Edition bestens bedient-zumal das liebevoll gestaltete Boxset und der beigefügte Fotoband wirklich "value for money" beinhalten. Dafür 5 kalifornische Sterne-take it to the limit, boys!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Dokumentation über die Geschichte einer Rockband, 14. November 2013
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Im ersten Teil erfährt man viel über die Entstehungsgeschichte und über Personen, die am Anfang der Eagles indirekt mit beteiligt waren, z.B. Linda Ronstadt, J. D. Souther, Jackson Browne. Auch, wie manche Lieder entstanden sind und über die Aufnahmen im Studio - man kann es fast als Anleitung (Tips & Tricks) auffassen. Man merkt, wie die Band zum Megastar aufsteigt und wie damit die Belastung auf die Bandmitglieder steigt. Man erfährt durch die Interviews mit den Bandmitgliedern, wie und warum einzelne Mitglieder ausgeschieden sind. Der beste Deal war wohl für die Band Joe Walsh, als er zu den Eagles geholt wurde (oder hat er sich die Eagles geholt?), er ist ein instrumentales Multitalent, komponiert auch (wir haben ihm einige der genialsten Gitarrenriffs zu verdanken: Life In The Fast Lane, Rocky Mountain Way, Life's Been Good, ...), ist ein echtes Ass an der Gitarre und in den Liveshows ein echter Gewinn - er ist einfach urkomisch. Wie sich der Stil mit jedem Album wandelte - das war der Grund für den Ausstieg von Bernie Leadon. Wie es zu Streitigkeiten in der Band kam, vor allem zwischen Don Felder und Glenn Frey.
Über die Probleme mit Alk und Drogen. Und wie es zur Auflösung der Band 1980 kam. So oder so ähnlich muß es in anderen Bands wohl auch zugegangen sein (z.B. Beatles).
Im zweiten Teil geht es um den langsamen Neubeginn in den 1990er Jahren, Joe's Alkoholproblem, den erneute Ausstieg von Felder und die Entstehung von "Long Road.." im Jahr 2007.
Eine tolle Doku, beachtlich ist auch die Bildqualität in den alten Aufnahmen auf der BluRay.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Angebot!, 14. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles (Limitierte Deluxe-Box)[3 DVDs] (DVD)
Für Fans den Popgruppe Eagles ein interessantes Komplettangebot.
Allerdings wurde natürlich mehr auf den Werdegang Wert gelegt.
Wer sich mehr Musik erwartet ist mit einer Musik-CD besser bedient!
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4.0 von 5 Sternen Schöne Story, 11. Juni 2013
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Rezension bezieht sich auf: History of the Eagles [2 DVDs] (DVD)
Ich bin seit eh und je großer Fan der Eagles und habe die Band auch schon live gesehen. Schön, viele Hintergründe über die Jungs; äh Pardon, die mittlerweile älteren Herren zu erfahren und wie es zu der langen Trennung gekommen ist. Dennoch fehlt mir ein wenig mehr Musik - denn gerade das macht die Band ja aus. Ansonsten ein gutes Stück Musikgeschichte!
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History of the Eagles (Limitierte Deluxe-Box)[3 DVDs]
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