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38 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein Sahnestück abgeliefert!
Hier ist es also, das neue AVANTASIA Werk von Mastermind Tobias Sammet. Die Erwartungen waren hoch. Und im Vorfeld machte mich die Nachricht, das Jorn Lande nicht mit an Bord gegangen ist, schon etwas traurig. Umso mehr habe ich mich aber auf die neuen Gastsänger wie z.B. Biff Byford (Saxon) gefreut.

Hier folgt meine Rezension zu einem ganz besonderen...
Vor 17 Monaten von AVANTASIA veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, aber auch nichts besonderes
als Einstieg in den Progmetal sicherlich zu empfehlen, als alter Hase kommen einem viele Sachen bekannt vor, es fehlen die Überraschungselemente, die 4/4 werden duchgekloppt, sehr bombastisch
Vor 14 Tagen von Frank W. Költerhoff veröffentlicht


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38 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein Sahnestück abgeliefert!, 29. März 2013
Von 
AVANTASIA (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier ist es also, das neue AVANTASIA Werk von Mastermind Tobias Sammet. Die Erwartungen waren hoch. Und im Vorfeld machte mich die Nachricht, das Jorn Lande nicht mit an Bord gegangen ist, schon etwas traurig. Umso mehr habe ich mich aber auf die neuen Gastsänger wie z.B. Biff Byford (Saxon) gefreut.

Hier folgt meine Rezension zu einem ganz besonderen Album:

SPECTRES

Mit großem Orchesterbombast und Gänsehautmelodie wird der neueste AVANTASIA Longplayer eingeläutet.

Tobias trällert eine kleine Einleitung bis das Ganze in einen absoluten Ohrwurmrefrain übergeht. Mehrstimmige Gesänge, tolle Melodien und noch mehr Bombast unterstreichen das Titelstück. Gegen Ende folgt noch ein Break und das Tempo wird gefühlvoll gedrosselt. Besser kann ein Album nicht starten. Großartige Nummer!

THE WATCHMAKER'S DREAM

Doublebass gepaart mit guter Laune Melodie lassen den zweiten Song des Albums direkt in die Gehörgänge wandern. Toller mehrstimmiger Refrain und ordentlich Tempo zaubern ein Grinsen ins Gesicht des Zuhörers.

So darf es weitergehen!

BLACK ORCHID

Ein treibender Rhythmus, unterlegt mit erneut genialer Orchestrierung und einem schweren Metal-Riff eröffnen mit Black Orchid eine der vielen Perlen des Albums. Bewusst eingesetzte Gesangspassagen der Gastsänger und ein erneut unglaublich einprägsamer Refrain lassen langsam keinen Zweifel mehr offen, dass es sich hier um etwas ganz Großes handeln könnte. The Mystery Of Time hat bereits nach dem dritten Stück einen fühlbar unauslöschbaren Platz in meinem Metal-Gedächtnis hinterlassen. Besonders die Gast-Gesangseinlagen von Biff Byford (Saxon) haben mich bei diesem Stück gefangen. Es ist schon unglaublich, wer sich mittlerweile schon alles an Bord des AVANTASIA Flaggschiffs befindet.

WHERE CLOCK HANDS FREEZE

Gänsehaut-Orchester mündet hier in ein Trommel- und Leadgitarrengewitter. AVANTASIA Kenner wissen gleich, dass hier nur DIE Stimme des Gottes aller Vocals, Michael Kiske, folgen kann. Keine andere Stimme passt zu diesen schnellen, melodiösen Nummern nur ansatzweise so gut wie die von Michael. Ich bin überglücklich, dass er einen festen Bestandteil der AVANTASIA Werke darstellt. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, ihn wieder live mit Tobi auf der Bühne zu sehen. Für mich die eingängigste Nummer des Albums mit einem Refrain für die Ewigkeit.

SLEEPWALKING

Hier kommt die erste Schnulze von The Mystery Of Time. Gemeinsam mit Cloudy Yang liefert Tobias Sammet diese ruhige Nummer ab. Warum gerade dieser Song als Singleauskopplung und sogar für einen Videodreh ausgewählt wurde, kann sich mir nicht so recht erschließen. Das Liedchen ist zwar nicht wirklich schlecht, aber für mich einfach zu flach. Beim Dauerhören von The Mystery Of Time ist dies der Song, den ich immer gerne mal weiterdrücke.

SAVIOR IN THE CLOCKWORK

Mit 10:40 Minuten Spielzeit kommt nun der längste Song des Albums. Nach einem kurzen Intro wird hier ordentlich an der Temposchraube gedreht. Double-Bass Gewitter und High-Speed Gitarren wissen sofort zu gefallen. Mit den ersten Gesangstönen wird es wieder langsamer und die Gastsänger dürfen sich im Vers ordentlich austoben. Im Refrain wird es dann wieder flotter und Tobi übernimmt das Regiment. Schon wieder super Melodien (woher nimmer Tobi nur all diese Ideen?) und das gute Laune Feeling macht sich wieder breit. Gegen Ende folgt noch ein Break mit bluesigen Elementen und tollen Gesangseinlagen vom Saxon Shouter und Tobi himself.

INVOKE THE MACHINE

Pretty Maids Sänger Ronnie Atkins unterstützt hier auf beeindruckende Art und Weise Tobi bei den Vocals. Mit jedem Hördurchlauf zündet der nicht sofort eingängige Song bei mir immer mehr. Schnelle Nummer mit toller Gitarrenarbeit und einem genialen Ronnie Atkins!

WHAT'S LEFT OF ME

Und auch ein zweites Liebesliedchen ist enthalten. Im Gegensatz zu Sleepwalking geht dies bei mir aber auch sofort durch die Ohren, direkt ins Herz. Klasse Kerzenlichtnummer mit der Zuckerstimme von Mr. Big Sänger Eric Martin. Eine der besten Balladen der bisherigen AVANTASIA Werke.

DWELLER IN A DREAM

Der Turbo wird mit ordentlich Melodie wieder gezündet. Und da darf er natürlich nicht fehlen. Erneut veredelt Michael Kiske mit seinem Goldkehlchen den Song! Ich kann von dieser Stimme einfach nicht genug bekommen. Vielleicht sollte Tobi mit Michi ein gemeinsames Werk nur mit solchen Nummern veröffentlichen. Ich denke, sie würden alle Rekorde schlagen...

THE GREAT MYSTERY

Der letzte Song des Meisterwerks schlägt mit 10:02 Minuten Spielzeit zu Buche. Und hier wird etwas ganz besonderes geboten. Auf jedem Album war bisher eine Nummer dieser Art vertreten. Durch Vielseitigkeit, unglaubliche Chören und die geschickte Verteilung der Gastsänger entstand eines der besten AVANTASIA Stücke! Hier wird auf beeindruckende Art und Weise das Können von Tobias Sammet unter Beweis gestellt. Was dieser zierliche Typ mit EDGUY und AVANTASIA zu leisten vermag, ist einfach unglaublich. Was alleine in diesem einen Song Platz findet, bringen andere Songwriter auf einem ganzen Album nicht zustande. Ich ziehe an dieser Stelle meinen Hut vor Tobi!

Dieser letzte Song ist das Gütesiegel für das vermutlich beste Album des Jahres!

Ich muss ganz ehrlich sein, dass ich meine Zweifel hatte, ob Tobi die Erwartungen überhaupt noch erfüllen kann, nachdem er die Messlatte bisher selbst in solchen Höhen festgelegt hatte. Und er hat es wieder mal geschafft und noch eine Schippe draufgelegt!

Nun bleibt mir nur noch, dieses Album jedem Metaller, Rocker oder einfach nur Leuten mit Gespür für tolle Musik ans Herz zu legen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album!!, 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tobias Sammet erfindet hier das "Avantasia-Rad" nicht neu, liefert aber wieder tolle Musik ab. Die Stücke sind abwechslungsreich und durchweg auf sehr hohem Niveau. Natürlich hat man manchmal den Eindruck, manches schon so ähnlich gehört zu haben, aber genau diese Musik will man ja schließlich hören. Die Gastmusiker sind natürlich über jede Kritik erhaben und sorgen ihrerseits für die nötige Abwechslung auf diesem Album.
Fazit: Wer etwas anderes wie auf den Vorgängeralben erwartet, sollte zunächst Probehören. Wer es genau im gleichen Stil will, wird hier bestens bedient. Für mich gilt: Herr Sammet hat es mal wieder geschafft, mich zu überzeugen, deshalb klare 5 Sterne.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zur Perfektion ..., 14. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Mal ziemlich viel Zeit genommen mit dem Album und bin jetzt natürlich ziemlich spät dran mit einer Rezension. Aber auf der anderen Seite wollte ich dieses Mal sehen, ob meine Begeisterung sich halten würde. Viele Alben der jüngeren Vergangenheit gehen sofort in die Gehörgänge, werden aber auch schnell langweilig. Der Musikkonsument im allgemeinen scheint etwas verwöhnter zu sein und der schnelle Konsum durch das Netz ist auch nicht immer hilfreich. Sei's drum, the Mystery of Time ist nach Thick as a Brick 2 seit langem mal wieder ein Album, welches seit seinem Eintreffen bei mir den CD-Player nicht mehr verlässt. Es hat mich vom ersten Tag an in seinen Bann geschlagen, obwohl ich bei den ersten drei bis vier Durchläufen nicht bei allen Songs sofort den echten Zugang hatte. Dies mag auch daran liegen, dass es zwei Songs auf dem Album gibt, die mir anfangs ein wenig sperrig daherkamen, da ist direkt dann auch der Opener Spectres vertreten. Die Brüche in Tempo und Rythmus sind zunächst gar nicht so eingängig gewesen. Ich brauchte da ein paar Durchläufe, in denen sich der Song erst spät entfaltete.

Aber wie nähert man sich einem solchem Album mit dem Namen Avantasia, ein Projekt mit einem solchen Backkatalog, bei dem sich trefflich streiten lässt, was ist jetzt das beste Album. Sicher ist die Metalopera ein Werk, welches über allem zu thronen scheint, aber alle Nachfolgewerke wollten gar nicht in dieser Tradition betrachtet werden, stehen alle für sich und sind auf verdammt hohem Niveau. Bei allen Werken steht in vorderster Linie die Frage, welche Sänger welche Sangesrolle übernahmen. Man könnte es über diese Schiene für das neue Album versuchen. Jorn Lande ist nicht dabei, ein Umstand, den viele als Mangel vorab sehen wollten. Ich zählte mich zunächst auch dazu, bin aber inzwischen anderer Meinung. Jorn Landes Präsenz auf den letzten drei Alben war schon ziemlich übermächtig und neue Sänger verleihen the Mystery of Time eine neue Frische und Entwicklung, welches gemeinsam mit dem Orchester die Veränderung spüren lässt und auf der anderen Seite das Besondere der Wicked Triologie erhält. Inzwischen sehe ich diesen Schachzug als ausgesprochen postiv an. Als Konstante bleibt Michael Kiske und Bob Catley, deren Sangeseinsatz in der Vergangenheit auf den Alben aber deutlich punktueller war als der Jorn Landes. Gerade Michael Kiske liefert mit Where Clockhands freeze und Dweller in a Dream zwei Glanzstücke des Powermetal ab. Ein weiterer Einsatz auf Savior in the Clockwork ist eher eine Art Background und bleibt deutlich mehr im Hintergrund.

Bob Catley ist auf dem neuen Album nur auf The great Mystery vertreten, dort aber gewaltig. Seine Stimme trägt diesen Song schon auf eine majestätisch anmutende Weise. Dieser ist der andere sperrige Song, welcher mehrfach überraschend Tempo und Rythmus wechselt und immer wieder überraschende Wendungen hat. Hier treten auch die vielen kleinen Zitate zu Tage, denen sich Tobias Sammet kompositorisch so gerne bedient. Meistens bedient er sich des eigenen Fundus, aber zusätzlich wähnt man sich mal in einem Meat Loaf Song und dann in der Mitte plötzlich bei John Miles Music. Aber Tobias verbindet diesen großartigen Longtrack zu etwas eigenständigem, dessen Anleihen aber durchaus hörbar bleiben. Die einzige echte härtere Rocksequenz in diesem Song wird von Joe Lynn Turner gesungen.

Joe Lynn Turner war mir in den 80ern und 90ern eigentlich ein eher ungeliebter Sänger. Rainbow habe ich seit jeher nur mit Ronnie James Dio verbunden und Deep Purple mit Ian Gillan, so dass die Akzeptanz von Joe alles andere als groß war. Mit dem Abstand der Jahre bleibt aber, dass er trotzdem einen großen Job erledigt hatte. Dieses macht er hier auch, trotzdem man merkt, dass seine Stimme deutlich gealtert ist. Er bewältigt noch große Gesangsleistungen, aber nicht mehr alles. Sein Einsatz auf Spectres ist noch sehr spärlich, dafür ist dann the Watchmakers Dream grandios. Dazu singt er auf beiden Longtracks, neben dem beschriebenen The Great Mystery auf dem über 10minütigen Savior in the Clockwork. Für mich ist das mein Übersong auf dem Album, weil er mehr dem Hardrock huldigt und etwas weniger dem Epischen und Bombastischen, obwohl das Orchester hier auch seinen wesentlichen Anteil hat. Ich finde diesen Song sehr intelligent komponiert und bietet einem weiteren Sänger namens Byff Byford ebenso eine Plattform.

Byff Byford kennen wir alle von Saxon, auch wenn ich einräumen muss, mich mit Saxon nicht allzu sehr beschäftigt zu haben. Aber er erledigt hier einen ausgezeichneten Job und sorgt mit dafür, dass Black Orchid ein weiterer Höhepunkt auf der Platte wurde. Ein getragenes Stück über fast 7 Minuten mit düsteren Momenten, in denen Tobi einerseits seinen Sinn für Melodien beweist, aber auch für ein weiteres Zitat aus der Rockgeschichte, Deep Purples Perfect Strangers.

Das bereits im Vorfeld bekannte Invoke the Machine ist in seiner Albumversion in meine Top 10 der Avantasiasongs gelangt. Ronnie Atkins, dessen Werk bei Pretty Maids ich aus den Augen verlor, hat eine im Alter tolle Stimmfärbung und beherrscht das extrem rauhe ebenso wie die sonore Stimmfärbung. Aus meiner Sicht der härteste Song des Albums.

Natürlich dürfen auf einem Avantasiaalbum die ruhigen Momente nicht fehlen, sie dienen zum Luftholen. Der von Eric Martin gesungene Titel What's left of me gefällt mir persönlich wegen seiner größeren Intensität besser als der von Tobi selbst bezeichnete Popsong Sleepwalking mit der bezaubernden Cloudy Yang. Auf welches Publikum er auch immer dabei schielt oder ob er es überhaupt tut, soll mir egal sein. Das Album ist so, wie es ist, absolut ausgewogen.

Tobi selsbt singt wie gewohnt, wenn man berücksichtigt, dass er keines dieser Naturwunder der Stimme ist. Er macht seinen Job ausgezeichnet und ihm verdanken wir schließlich dieses wunderbare Projekt. Tobi zeigt aber mit seinem eigens auf der Limited Edition verewigten Vergleich mit Jon Oliva, wo seine eigenen Grenzen sind, aber das wird er sicherlich selber wissen.

Offensichtlich ist dieses neue Kapitel Avantasia nicht zu Ende erzählt und wir dürfen auf eine Fortsetzung hoffen. Im Booklet steht zum Schluss: END OF CHAPTER One

Mögen noch viele kommen ...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Runde Sache, 10. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So oft hat Herr Sammet schon gesagt 'das war definitiv das Ende' und immer kam dann doch noch was neues. In diesem Falle ein einstündiges Rock Epos, das es in sich hat. Diesmal ohne Jorn Lande, was aber nicht negativ auffällt.

Bei den beiden Vorgängeralben fand ich, dass sie jeweils gut anfingen, gegen Ende aber das Niveau nicht halten konnten. Dieses Problem finde ich hier nicht vor. Die Qualität des Albums ist gleichbleibend gut. Auch waren mir bei den beiden Vorgängern die Gitarren zu steril und die Produktion zu leblos. Auch das ist hier behoben. Die einbindung eines Orchesters hat nicht nur zur Fülle der Songs beigetragen, das ganze klingt auch wesentlich organischer. Und das ist gut so, denn schließlich heist es Heavy Metal und nicht Heavy Plastic.
Natürlich sollte jedem klar sein, dass Avantasia weder sich noch das Genre neu erfindet. Das und die Tatsache, dass den jeweiligen Gastsängern/-musikern teils sehr maßgeschneiderte Lieder geschrieben wurden, lässt beim ein- oder anderen den Eindruck entstehen, er habe dieses oder jenes schonmal gehört. Bei einem All-Star-Projekt ist das aber kaum verwunderlich und meiner Meinung nach auch nicht schlimm, solange die einzelnen Songs wenigstens gut sind und das Album eine runde Sache ist. So gibt es hier eingängige Metal-Nummern, wie 'Spectres' oder 'Where Clock Hands Freeze'(Kiske singt bei Avantasia zwar praktisch nur eine Melodie, die je nach Album leicht variiert wird, aber diese Variation ist der Hammer). Radiogitarrenpoprock-Balladen, wie 'Sleepwalking'(das sicherlich genau deshalb auch Single wurde) und 'What's Left Of Me'(perfekt intoniert von Eric Martin) sind nicht so ganz mein Fall, aber Geschmack ist ja gottseidank verschieden. Dagegen sind gerade die Langen Tracks 'Saviour In The Clockwork' und 'The Great Mystery' erstaunlich gut geworden. Sie sind nicht so komplex wie seinerzeit 'The Seven Angels' z.b., aber fesselnd und auch ein wenig vertrackt. Ebenso wie Black Orchid sind das Songs, die man mehrmals hören sollte, damit sie sich erschließen.

Die Mischung ist mir ausgewogen genug, mich ihrer zu erfreuen, auch die Reihenfolge der Songs ist gut gewählt, da die Scheibe trotz dauerrotation auf meiner Anlage immer noch wie aus einem Guss klingt, was nicht immer der Fall ist.

Kurz zur Limited Edition:

Mit 'Cross in You' befindet sich ein Bonystrack drauf, der gut auch auf einer neueren Edguy-Platte hätte sein können. Solider Stadionrock, kann man hören, muss man aber nicht. Interessanter ist da schon die alternative version von 'Death is Just a Feeling', die komplett von Tobi allein gesungen wird. Klar kann er Jon Oliva nicht das Wasser reichen, aber Tobias Sammet der singt wie Jon Oliva ist auf jeden Fall interessant.

Beim Booklet habe ich nur einen Kritikpunkt: Neben den gut lesbaren Texten, gibt es jeweils noch sowas wie Tagebucheinträge des Protagonisten. An sich interessant, da sie die Storyline ergänzen, aber sie sind nur schwer zu erkennen(heben sich farblich kaum vom Hintergrund ab) und auch das entziffern kostet Arbeit(da Handschrift).

Fazit: ein grundsolides Album mit gutem Sound, ohne große Hänger oder irgendwelche Längen, das für jeden etwas in petto hat.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr feines Album, 30. März 2013
Hallo,

hier ist es nun. Das neue Album von Tobias Sammets Avantasia und ja ich habe mich darauf gefreut und schon Monate vorbestellt.
Natürlich für Avantasia das Earbook. Was soll ich sagen? Es ist super geworden und die Verpackung geht den Qualitätslevel mit.

Zuerst das Earbook. Ein Earbook ist von der größe etwas kleiner (ca. 28,5 x28,5cm) als ein typisches LP Cover (ca. 31,5x31,5cm).
Dafür ist es wie der Name schon sagt ein Buch. Es ist also schön gebunden und die beiden CDs lassen sich perfekt im Einband verstauen.
Das ganze macht für mich sowas von Sinn, denn ich bin ein riesen Fan der Artworks von Rodney Matthews und auch hier ist es super wie auh
passend geworden. Daher sollte es schon größer als ein typisches CDcover werden. Die Qualität des Earbooks ist auch der Hammer.
Excellente Qualität der Bindung, Drucks und der Colorierung. Der Inhalt ist auch top. Eine Einleitung von Tobias Sammet, alle Songtitel,
das Coverartwork in etwas anderer Farbgebung, haufenweise Fotos, ein Interview wie auch die Geschichte von Avantasia in deutsch UND englisch.

Als Bonus gibt es hier auf der zweiten CD das komplette Album als Instrumentalversion. Das brauche ich jetzt nicht immer, aber für ab und zu
wie z.B. für eine Spieleabend erstklassig geeignet.

Das Album finde ich wie geschrieben auch erstklassig. Tobias Sammet macht einen Schritt zurück um aber auch gleichzeitig einen Schritt zur
Seite zu machen. Wie was? Ganz einfach, die Songs bündeln alles Stärken von Avantasia. Auch tönt Avantasia eher nach den ersten beiden Alben
als den zuletzt veröffentlichten. Klassisch aber auch ungeheuer abwechslungsreich. Auch wurde hier zum erstenmal ein Orchester miteingebunden.
Das hört und genießt man. Die musikalischen Gäste lassen sowieso keinen Zweifel aufkommen. Hier gibt sich das Who ist Who die Klinke in die Hand.
Auch ist Michael Kiske (ex-Helloweeen sowie Unisonic) wieder dabei und mal ehrlich was Tobias Sammet für den Michael Kiske für Songs schneidert
ist aller ehren wert. Das ganze ist jetzt natülich nicht alles brandneu aber eben variantenreich und verdammt gut gemacht.

PS: Ich habe keinen Cent bereut. Avantasia klingen wieder wie früher (freu) aber einfach intensiver (Orchester). Die Stärken wurden einfach gebündelt. Typisch Avantasia eben. Ich freue mich auf die Tour (das Ticket liegt hier auch schon seit Monaten).

DANKE Tobias Sammet
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das neue Meisterwerk von Megamind Tobias Sammet!, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Folgenden bewerte ich die Songs, die sich auf der neuen CD "The Mystery of Time" (Limited Edition) von Tobias Sammet befinden. Die Bewertungen spiegeln lediglich meine eigene Meinung wider:

1. Spectres:
Ein genialer Song für das Opening der CD. Mein persönliches Lieblingsstück gleich zu Beginn. Besonders der eingängige Refrain und das Instrumentensolo finde ich hier sehr gelungen. Der Refrain wird schnell zu einem echten Ohrwurm und die Melodie bleibt dabei schnell im Gedächtnis hängen. Ein Stück, das zum Mitsingen anregt!

2. The Watchmaker's Dream:
Der zweite Song ist ebenfalls sehr gelungen mit einem guten Refrain. Allerdings, meiner Meinung nach, einer der etwas "schwächeren" Songs.

3. Black Orchid:
Ein Favorit von mir mit einem imposanten Beginn. Die Sänger ergänzen sich sehr gut. Der Song beinhaltet einen der besten Refrains und strotzt nur so vor Kraft!

4. Where Clock Hands Freeze:
Michael Kiske wie man ihn liebt! Seine Stimme wird perfekt in Szene gesetzt. Ein Song, der einfach für Michael Kiske geschrieben wurde und seine Stärken einzusetzen weiß!

5. Sleepwalking:
Ein Pop - Rock Song! Oh mein Gott! Ganz ehrlich: Was soll's?! Auch wenn einigen Metallern das sauer aufstößt, es ist eine ruhige Komponente und Cloudy Yang ergänzt sich toll mit Tobias Sammet. Der Song klingt einfach wundervoll und harmonisch! Haltet die Feuerzeuge bereit!

6. Savior in the Clockwork:
Der erste 10 Minuten - Song auf der neuen Scheibe. Und was für einer! Man beginnt den Song zu hören und so schnell sind bei mir noch nie 10 Minuten verstrichen!

7. Invoke the Machine:
Und ein weiterer Favorit von mir. Mir gefällt einfach diese Stimme von Ronnie Atkins und das "We invoke the machine" von ihm. Ein genialer, harter Song!

8. What's left of Me:
Was soll ich hier sagen, dieser Song ist großartig gesungen und mit Eric Martin ist Tobias Sammet ein echter Glücksgriff gelungen!

9. Dweller in a Dream:
Schnell, kompromisslos und dazu ein richtig guter Sound! Ein Lieblingsstück von mir! Auch dank Michael Kiske!

10. The Great Mystery:
Der zweite 10 Minuten - Song und auch hier gilt: Man erlebt diese 10 Minuten als wäre man in einer anderen Welt. Diese 10 Minuten sind dieser Song allemal wert!
---------------------------------------------------------------- Limited Edition only ------------------------------------------------------------------------
11. The Cross and you:
Nochmal ein klasse Zugabe in der Limited Edition. Tobias Sammet hält sein Niveau auch in diesem Song und somit muss sich dieses Stück nicht vor den ersten 10 Songs verstecken!

12. Death is just a Feeling (alt. Version):
Tobias Sammet performt hier den Song "Death is just a Feeling" von der CD "Angel of Babylon", den damals Jon Oliva beisteuerte. Und ganz ehrlich: Tobias macht einen tollen Job und singt den Song auf ganz eigene Weise, aber die Power, die Oliva in diesen Song legte, bleibt einfach das Markenzeichen dieses Stücks. Trotzdem ein gute Remake von Tobias Sammet!
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Abschließend möchte ich sagen, dass dieses Album sein Geld absolut wert ist und ich nicht enttäuscht wurde. Allerdings würde ich "The Scarecrow" und "The Wicked Symphony" noch über dieser Scheibe platzieren. Für ein neues Kapitel wurde hier aber ein genialer Grundstein gelegt und man darf sich hoffentlich auf eine Fortsetzung freuen!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Avantasia wächst mit der Zeit!, 30. März 2013
Nach mehrmaligen Durchläufen steht für mich fest: "The Mystery Of Time" ist das beste Avantasia Album, bis jetzt. Nach den genialen Vorgängern hätte ich das nicht für möglich gehalten. "The Wicked Symphony" hat für mich bis jetzt knapp vor "The Metal Opera part 1" den Höhepunkt von Avantasia dargestellt. Nach dem ersten Durchlauf von "The Mystery Of Time" sollte sich daran auch nichts ändern, doch besonders durch das großartige Orchester hat alles wie aus einem Guss geklungen, wirkte Rund und nicht zusammen gewürfelt. Bei den Vorgängern wirkte es immer so, das die Songs dem bestimmten Gastsänger/in entsprechend komponiert wurden. So klangen die Alben nie als Gesamtkunstwerk sondern es sprangen eher einzelne Songs hervor. Diesmal springen keine Songs sofort hervor, dafür steht das Album als Gesamtkunstwerk und genau das macht "The Mystery Of Time" aus.
Zu den Songs: Ich werde jetzt nicht in jedem Song aufzählen welche Gastsänger/Musiker hier vertreten sind, das wurde schon oft genug hier gemacht und ist ja bereits bekannt.

I) Spectres: Ähnlich wie bei "The Wicked Symphony" eröffnet das Album ein großes Orchester-Intro, das dann in den Song übergeht. "Spectres" hat mich von Anfang an umgehauen, besser kann das Album nicht eröffnet werden. Für mich momentan der beste Song des Albums und vielleicht sogar von Avantasia. Mehr kann man zu dem Song nicht sagen, einfach anhören!

II) The Watchmaker's Dream: Das nächste Highlight des Albums beginnt, klasse Gesangseinlagen und ein Refrain der einen nicht mehr aus dem Kopf geht. Klasse Uptempo Nummer.

III) Black Orchid: Und noch ein Highlight des Albums beginnt. Das Orchester zaubert wieder mal ein tolles Intro und geht über in einen der besten Avantasia Songs. Der Refrain knallt einen um die Ohren und lässt einen nicht mehr los. Tobi konnte keine bessere Entscheidung treffen, als ein echtes Orchester auf diesem Album zu nutzen!

IV) Where Clock Hands Freeze: Mit einem verträumten Intro beginnt die Kiske-Nummer des Albums, wie sie auf keinem Avantasia Album fehlen darf. Diese hier gehört definitiv zu den besten. Kiske singt nach wie vor wie ein junger Gott. Klasse Nummer.

V) Sleepwalking: Als ich den Song das erste mal + Videoclip hörte war ich ein wenig irritiert. Doch schon beim zweiten Durchlauf wird klar, warum dieser Song als Singleauskopplung ausgewählt wurde, der Refrain geht unter die Haut und schwirrt einem den Rest des Tages im Kopf rum. Gehört auch zu meinen Favoriten von "The Mystery Of Time".

VI) Savior In The Clockwork: Hier kommt die längste Nummer des Albums. Abwechslung wird hier groß geschrieben, von Doppelbass-Parts wechselt es in ruhige Parts bis dann der große Refrain aus den Boxen knallt. Sehr starke Nummer und gehört auch wieder zu den Highlights des Albums.

VII) Invoke The Machine: Der Songs war schon im Vorfeld bekannt. "Invoke The Machine" rockt schön durch die 5:30 Minuten und die Gesangsparts stechen einfach nur heraus. Wieder eine starke Nummer.

VIII) What's Left Of Me: Die Typische Ballade darf natürlich auch nicht fehlen. Anfangs lief das Lied ein wenig an mir vorbei, doch der starke Gesang und die schönen Melodien machen dieses Lied dennoch zu etwas besonderen. Es passt auf jeden Fall in das Gesamtbild von "The Mystery Of Time"

IX) Dweller In A Dream: Nach der Ballade wird das Tempo wieder angezogen. Sozusagen die zweite Kiske-Nummer auf dem Album, wieder singt er alles in Grund und Boden. Macht Spaß!

X) The Great Mystery: Hier kommt nun die zweit-längste Nummer des Albums. Anfangs muss ich sagen war ich ein wenig überfordert. Rock Oper ist hier definitiv zu 100% der richtige Ausdruck. In meinen Augen braucht der Song seine Zeit, denn es passiert sehr viel und ist nicht unbedingt leicht verdaulich. Eins kann man sagen, definitiv ein majestätischer Abschluss für ein großartiges Album.

Nach mehrmaligen hören öffnet sich "The Mystery Of Time" immer mehr zu etwas großartigen. Ich habe ehrlich gesagt nicht geglaubt, das Tobi nochmal eine schippe drauf legt, aber das hat er hier definitiv getan. Wie schon gesagt ist es für mich das beste Avantasia Album, es funktioniert einfach im ganzen und ist einfach Rund. Avantasia ist wirklich mit der Zeit gewachsen und ist nun hier angekommen. Alles klingt aufeinander abgestimmt, als wäre es eine feste Band mit mehreren Musikern und Sängern/innen die schon seit Jahren Musik zusammen machen. Es klingt nicht mehr zusammengewürfelt sondern einfach komplett. Also zugreifen!

Ich freue mich schon auf die von Tobi zugesagte Fortsetzung von "The Mystery of Time"!
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5.0 von 5 Sternen Einfach gut!, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Mystery of Time [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich habe Mystery of time auf Vinyl gekauft. Super Album, ich höre es total gerne und ich muss sagen, es ist wirklich absolut gelungen.
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5.0 von 5 Sternen Weiter so, 19. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese CD gehört in jede CD Sammlung und in jede Avantasia sammlun g. Sie ist ein muss für jeden Avantasia fan
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5.0 von 5 Sternen Großartig!!!, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Meisterwerk das sich zu kaufen lohnt. Zeitlose Metall - Oper hochkarätig besetzt!!!
Das Beste ist, es gib noch fünf weiter Avantasia Alben von Tobias Sammet. Freu mich schon auf das Nächste!
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The Mystery Of Time
The Mystery Of Time von Avantasia
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