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am 28. August 2013
Das waren die Jahre von 1919 bis 1924 in Großbritannien. Knapp eine Millionen Menschen starben im Krieg oder an der Spanischen Grippe. Für Scharlatane, die mit den Ängsten der Menschen Geld verdienten, standen Tür und Tor weit offen. Die Autorin Florence Cathcart(Rebecca Hall) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Scharlatane zu entlarven. Das verschafft ihr den Ruf einer Geisterjägerin. 1921 taucht Robert Mallory(Dominic West) bei Florence auf. Er bittet die Frau, einen Mord im Schulinternat Rookford zu untersuchen. Mallory glaubt, dass es auf dem Gelände des Internats spukt. Florence weigert sich zunächst, fährt dann aber mit dem Mann in das Internat. Dort trifft sie auf die Hausmutter Maud(Imelda Staunton), den Gehilfen Mr.Judd(Joseph Mawle), den Lehrer McNair(Shaun Dooley) und die Schüler von Rookford. Die Schule steht direkt vor den Ferien und bis auf den Schüler Thomas(Isaac Hempstead-Wright) werden alle Kinder von ihren Eltern abgeholt. Florence braucht nicht lange, um den Vorfall, es handelt sich um den Tod eines Jungen, aufzuklären. Als sie wieder abreisen will, muss sie jedoch feststellen, dass ihre Arbeit noch nicht beendet ist. Irgendetwas in Rookford scheint nicht von dieser Welt zu sein. Florence weigert sich, an Geister zu glauben. Doch die Ereignisse der nächsten Tage bringen ihren Glauben beträchtlich ins Wanken...

Ein schöner Old-School-Horrorfilm mit einer begnadeten Kameraführung. Das war -The Awakening- für mich. Hier und da ist die Handlung etwas verwirrend, aber das lässt sich verschmerzen. Der Horrorfilm entdeckt gerade wieder die spannenden Geisterjäger-Fälle. Das Ganze ohne riesigen Aufwand verfilmt, mit mehr knarrenden Türen und weniger Ekel erregenden Szenen, funktioniert noch immer perfekt. Die Angst liegt stets im Dunkel und im Ungewissen. Die Kamera wird zum Auge des Zuschauers. All das hat Nick Murphy wunderbar in Szene gesetzt. Herausgekommen ist ein atmosphärisch dichter Gruselfilm mit einer absolut überzeugenden Rebecca Hall in der Hauptrolle.

Für Fans von Gruselfilmen alter Schule geht an -The Awakening- kein Weg vorbei. Für Freunde einer brillanten Kameraarbeit, wie sie hier Eduard Grau ausführt, ebenfalls nicht. Mich hat -The Awakening- von der ersten bis zur letzten Einstellung sehr gut unterhalten.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. November 2015
Das Jahr ist 1921, und der Schauplatz ist England. Die selbstbewusste und junge Schriftstellerin Florence Cathcart (Rebecca Hall) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betrüger und Scharlatane auffliegen zu lassen, die gutgläubigen und verzweifelten Menschen in spiritistischen Sitzungen vorgaukeln, Kontakt mit den Toten aufnehmen zu können. Da infolge des Ersten Weltkrieges und der Spanischen Grippe viele Familien Todesopfer zu beklagen hatten, waren die frühen 20er Jahre – wie der Film eingangs sagt – „eine Zeit für Geister“, und eben auch für betrügerische Bauernfänger. Doch Florence mag noch so sehr die Attitüde reiner Wissenschaftsgläubigkeit pflegen – „Without science, people don’t believe in nothing – they believe in anything“ – und dabei auch zynische Arroganz kultivieren – „Boys believe in Santa Claus and the Tooth Fairy. I’m sure some of them even believe in God“ –, sie kann sich nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie im Grunde ihres Herzens gegen die Geister ihrer eigenen Vergangenheit kämpft, die – im Gegensatz zu den inszenierten Spukgestalten diverser Betrüger – sehr wohl existieren. Als sie der Lehrer Robert Mallory (Dominic West) bittet, einen Spuk auf einem Jungeninternat aufzuklären, der bereits den Tod eines Schülers verursacht habe, weigert sie sich zunächst aus Überheblichkeit, sich diesem Fall zu widmen, doch als sie schließlich doch einwilligt, ahnt sie nicht, auf welches Unterfangen sie sich einläßt: Eine Reise in das dunkle Reich angstvoll verdrängter Erinnerungen beginnt.

In Nick Murphys Gruselfilm „The Awakening“ aus dem Jahre 2011 geht es nicht nur um Geister aus dem Jenseits, sondern auch um solche, die vornehmlich in der menschlichen Seele spuken. Fast alle handelnden Personen sind vom Krieg gezeichnet und ringen mit zu Gespenstern gewordenen Gewissensbissen, oder sie leiden an schweren seelischen Störungen. Da ist zum einen Florence selbst, deren Verlobter im Krieg fiel und demgegenüber sie eine schwere Schuld trägt; auch Robert Mallory ficht einen Kampf gegen Schuldgefühle, die sich daraus speisen, daß er – anders als viele seiner Kameraden – den Krieg überlebt hat. Ein weiterer Lehrer ist durch den Krieg zum körperlichen und psychischen Wrack geworden und glaubt nun, die junge Generation noch härter machen zu müssen, damit ihre Angehörigen gegen die Herausforderungen der neuen Zeit bestehen können. Der Hausmeister Edward Judd (Joseph Mawle), ein besonders zwielichtiger Charakter, hat sich seinerzeit vor dem Kriegsdienst gedrückt und blickt nun voller Haß und Neid auf den „Kriegshelden“ Mallory, und auch die Hausmutter Maud (Imelda Staunton) plagt ein dunkles Geheimnis. Wenn auch der Geist, der Rookfield Manor heimsucht, sich als äußerst real erweisen wird, so erweist sich letztlich doch die Warnung Judds, daß man sich vor den Lebenden mehr in acht nehmen sollte als vor den Toten, als über all diesen menschlichen Tragödien schwebende Wahrheit.

Einige Plotelemente von „The Awakening“ werden dem Kenner des Genres sicherlich bekannt vorkommen, doch dürfte es nach über hundert Jahren Filmgeschichte schlechterdings ein unmögliches Unterfangen sein, einen genuin originellen Gruselfilm zu drehen, gibt es in Sachen Horror doch wohl kaum noch etwas wirklich Neues unter der Sonne bzw. unter dem Stapel alter Klamotten im Kleiderschrank. Allerdings besticht dieser Film gerade durch seine Charakterzeichnungen, wobei er jedoch auch einige wirklich unheimliche Szenen und unerwartete Wendungen bereithält. So läßt sich auch das Ende, das an dieser Stelle freilich nicht verraten werden soll, auf zwei Weisen interpretieren. Da „The Awakening“ auch eine Liebesgeschichte enthält, kommt es indes auch zu ein, zwei Längen im Handlungsverlauf.

Besonders eindrucksvoll ist jedoch die Bildgestaltung des Kameramanns Eduard Grau, die mit ihren kalten Blau- und Grautönen auch dort für Gänsehautstimmung sorgt, wo wir unter den Lebenden weilen. In der Tat läßt diese Farbsprache keinen Zweifel daran aufkommen, daß in den Seelen dieser Lebenden auf die eine oder andere Weise immer noch der Tod zu Hause ist und sich nicht mehr so leicht vertreiben lassen wird. Ironischerweise bringt diese Farbwahl allerdings auch die berückende Schönheit der Hauptdarstellerin Rebecca Hall zur Geltung, die ihre Rolle nicht nur sehr überzeugend verkörpert, sondern eben auch eine Augenweide ist.

Wer auf Blut und Splatter nicht verzichten kann, der sollte um „The Awakening“ freilich einen Bogen machen, während der Freund atmosphärisch dichten Horrors – besonders, wenn er nicht unbedingt temporeiche Unterhaltung sucht – definitiv nicht zu kurz kommen dürfte. Dem Rezensenten jedenfalls bescherte „The Awakening“ ein Gruselerlebnis und einen Blick in die gequälte menschliche Seele, die er so leicht nicht wieder vergessen wird.
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am 6. August 2013
Der Film spielt in England nach dem 1. Weltkrieg; die Hauptdarstellerin Florence ist eine emanzipierte junge Frau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, angebliche Medien als Scharlatane zu entlarven und schreibt auch Bücher über die Nicht-existenz von Geistern.

Sie glaubt also nicht an Geister und wird von einem Jungen-Internat gebeten sonderbare Vorkommnisse zu untersuchen. In der Schule wurde mehrfach der geist eines kleinen Jungen gesehen, der dort vor vielen Jahren gestorben war, als die Schule noch ein Privathaus war. Inzwischen war ein weiteres Kind verstorben, was die Lehrer, Eltern und vor allem Kinder in Angst und Schrecken versetzt hat.

Florence macht sich also auf den Weg, um für diese Ereignisse eine wissenschaftliche Erklärung zu finden, was ihr jedoch nur zum Teil gelingt. Im Verlauf des Films wird das Rätsel um den toten Jungen immer spannender bis hin zu einem überraschenden Ende.

Der Film ist durchweg in Ordnung. Die Darsteller sind überzeugend und die Spannung kann gehalten werden. Allerdings scheint der Trailer erheblich gruseliger als der Film selbst. Ich würde ihn sogar fast nicht ins Horror-Genre einordnen. Eher ist es beinahe ein Drama um eine Geistergeschichte. Also gegruselt habe ich mich nicht, aber auch nicht gelangweilt.

Wie gesagt eine schöne Erzählung, aber man sollte besonders angesichts des Trailers keine Schock-Effekte oder Horror-Elemente erwarten.
Insgesamt sind 3 Sterne ausreichend.
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am 22. Mai 2016
Meinung: "The Awakening" bietet alles, was m. M. ein wirklich gruseliger Gänsehautfilm haben muss: historisches, nebliges Setting, ein unheimliches Haus abseits der Zivilisation, eine unerwartete Handlung, tolle Schauspieler und Menschen, die traumatisiert sind und / oder schreckliche Geheimnisse verbergen. Nicht zu vergessen ein wirklich grandioser, unaufgeregter und wehmütiger Soundtrack, der viel zur düsteren Atmosphäre des Films beiträgt. Sehr amüsant fand ich auch die klassischen Referenzen an weitere Filme des Genres, wie das Herabrollen eines Balles von der Treppe und bedeutungsvolles altes Spielzeug - in diesem Fall ein mechanischer Plüschhase, der ein Kinderlied singt, und ein Puppenhaus, das wie aus dem Nichts heraus Szenen aus Florence' Vergangenheit zeigt.
Die Schauspieler haben mich durch die Bank überzeugt, und Rebecca Hall ist eine meine Lieblingsdarstellerinnen, seit ich sie in "Parade's End" an der Seite von Benedict Cumberbatch gesehen habe. Doch besonders hervorheben möchte ich den kleinen Thomas (Isaac Hempstead-Wright), der während der Ferien als einziger Junge im Schulgebäude bleiben muss - das glaubt zumindest Florence Cathcart.
Kinder in Filmen sind für mich meist ein Garant für Overacting und ziemlich nervig, aber Thomas bleibt eher im Hintergrund und hat außer zu Florence nur mit Maud Kontakt. Was das bedeutet, wird der jungen Geisterjägerin erst ganz zum raffiniert aufgebauten Schluss klar.

Fazit Sehenswert für Fans von subtilem Grusel und spannenden, psychologischen und dennoch fantastischen Geschichten mit einem Hauch Nostalgie und geschichtlichem Hintergrund. Genau das Richtige für mich, daher volle Punktzahl.
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am 19. Dezember 2015
Der Film hat eine unglaublich gute Atmosphäre, der " Horror " ist hier / kommt hier, mit einer sehr schönen Umgebung einher, die dadurch wirkt, weil auch die größe des Hauses und die Ruhe allgegenwärtig sind. Zudem, kommen die Figuren im Film, die alle irgendwie einsam sind. Und geheimnisse haben. Nur eines stört irgendwie, das Ende. Verwirrung, ist Florence nun tot oder nicht ? Ansonsten ist der Film das Geld wert.
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am 6. Dezember 2015
Florence Cathcart (Rebecca Hall), die im Ersten Weltkrieg ihren Verlobten verloren hat, ist im Jahre 1921 Geisterjägerin und erfolgreiche Autorin.
Sie entlarvt mit den Mitteln der damaligen Technik Trickbetrüger, die auf Séancen übernatürliche Phänomene wie das Erlöschen von Kerzen, Tröpfeln von Blut und ähnlich beliebte Phänomene als faulen Zauber, Taschenspielertricks entlarvt und darüber schreibt. Nach dem Grauen des Krieges und Millionen von toten oder vermissten Soldaten und trauernden Hinterbliebenden hat das betrügerische Gewerbe Hochkonjunktur.
Von dem Kriegsverletzten Robert Mallory (Dominic West) wird sie nach anfänglichem Sträuben und zunächst schroffem Empfang des jetzigen Lehreres an einem Jungeninternat in Cumbria überredet, nach dem Tod von Walter Portman, einem Schüler, wegen angeblichen Geisterescheinungen eines früher Ermordeten Schülers und Angst unter den Schülern, die Ereignisse zu untersuchen. Neben dem Lehrer wird sie auch von Maud Hill (Imelda Staunton) unter die Fittiche genommen. Recht schnell kann sie nachweisen, dass einige Schüler ein übernatürliches Phänomen als üblen Streich ausgeheckt hatten.
Zu den Ferien reisen die Zöglinge zu ihren Eltern, nur der Waise Tom (Isaac Hempstead-Wright bleibt zurück, weil die Eltern in Indien seien, die Fahrt dahin zu lang.
In dem Gebäude gibt es hinter Geheimtüren verborgene Zimmer, in denen Puppenhäuser mit grausigen Szenen zu finden sind: Beängstigende Erscheinungen und rätselhafte Vorkommnisse haben Florence nämlich veranlasst, nach Aufdecken des Schwindels nicht abzureisen, sondern Geistererscheinungen mit ihren Apparaten (Stolperdrähte mit Glöckchen, Fotoapparate mit Fernauslöser) zu untersuchen. Diese Untersuchungen führen zu ganz anderen Ergebnissen als dem Aufdecken von weiteren Betrügereien, sondern dazu. dass "Dämonen" aus der Vergangenheit, ihrer Kindheit mit einem Stiefbruder und einer schrecklichen Familientragödie ihrem Vergessen, der Verdrängung durch Florence, entrissen werden. Gibt es tatsächlich Geister von Verstorbenen am Ort ihres Todes, die nur Betroffenen, vom Tode des Verstorbenen getroffenen Zeugen einer Untat sichtbar sind, oder vielleicht auch anderen Angst einflössen?

Auf Wikipedia wird "The Awakening" als Horrorfilm bezeichnet, der Ausdruck Mystery-Thriller trifft den Charakter eher, Horror, der nichts mit Übernatürlichem zu tun hat, gab es reell.
Das Rätselhafte, Unheimliche, Mysterische ist gut inszeniert, beeindruckend das Gebäude, auch am Tage von außen dunkel wirkend, das Innere mit einem Bild der italienischen Malerin Artemisia Gentileschi, "Judith und Holofernes", das eine blutige ,grausame Szene zeigt, lange Flure und hinter Wandvertäfelungen verborgene Räume, in denen Florence Puppenhäuser, dem Schulgebäude nachempfunden findet, in denen beängstigende Szenen durch Puppen nachgestellt sind.
Gute Schauspieler, allen voran Rebecca Hall, tragen eine Handlung, die nach anfänglichem Realismus, dem nüchternen Entlarven von Betrug, sich zunehmend zu einem bis zum Ende spannenden Mystery-Thriller entwickelt, dessen Auflösung Einiges an Überraschung bereithält. Ich bin kein Freund von Horror- oder Geisterfilmen, in denen blutiger Horror und Gemetzel im Vordergrund stehen, "The Awakening" jedoch hat eine spannende und intelligente Handlung und thematisiert psychische Phänomene wie Verdrängung und Vergessen, ohne dass Geister Untaten begehen, sondern wie hier dazu dienen, eine verdrängte Vergangenheit wieder ins Bewußtsein zu rufen, sich seinen Dämonen zu stellen.

Wie im Titel der Rezension erwähnt, habe ich den Film als DVD der Fernsehzeitschrift TV-Movie erworben, die Differenz zur Zeitung ohne DVD beträgt nur knapp 2 Euro. Die Ausgabe enthält nur die deutsch synchronisierte Fassung und eine Rezension der Redaktion.

"The Awakening" ist kein heisser Tipp, den man als Freund des Genres auf keinen Fall versäumen sollte, aber mir hat der Streifen so gut gefallen, dass ich auch eine normale Ausgabe zu einem Preis von 3 Euro gebraucht bis um 8 Euro neu nicht bereut hätte und diesen gelungenen Mystery-Thriller ohne Einschränkung empfehlen kann.

Doc Halliday
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am 19. November 2015
Man verabscheut das am meisten, was man am dringensten braucht - eine alte Weisheit, die hier wunderbar verfilmt wurde. Der Mensch ist leider so veranlagt: Fehler suchen und finden immer bei den anderen. Doch warum insistiert die Hauptdarstellerin so sehr darauf, dass es Geister NICHT gibt? Ein wunderbarer Film über das Drama, welches sich in der kindlichen Psyche abspielt, wenn es Dinge erlebt, die es nicht verarbeiten kann: Abspaltung entsteht.
Entgegen anderer Vorredner kann ich nicht behaupten, auch nur ansatzweise geahnt zu haben, wer der Böse ist. Lassen Sie sich überraschen!
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TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2015
England kurz nach dem 1. Weltkrieg. Florence Cathcart hat es sich zur Aufgabe gemacht, vermeintlichen Geisterbeschwörern das Handwerk zu legen und die junge Frau ist sehr erfolgreich. Schließlich nimmt sie die Anfrage, Vorkommnisse an einer Jungenschule im Norden Englands zu untersuchen. Der Geist eines Jungen taucht dort auf verschiedenen Fotos immer wieder auf. Doch Florence wird mehr herausfinden, als ihr lieb ist....
The Awakening baut gelungen ein Spannungspotential auf, in das gekonnt immer wieder Spannungsspitzen eingebaut sind und zum Schluss wird ein gekonnter Twist geboten. Allerdings sollte man den Film nicht als Horrorfilm verstehen. Als solcher baut er kein so grosses Spannungspotential auf, wie Filme, wie The Conjuring oder Die Frau in Schwarz, zu denen er durchaus Gemeinsamkeiten hat. Aber es ist ein gekonnter Mysteriefilm in tollem 20er Jahre Flair.
Technisch sollte man sich bewusst sein, dass das leicht vernebelte Filmbild so gewollt ist, bevor man sich über dessen Blässe wundert, denn sonst passt hier in Punkto Technik alles.
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am 31. Januar 2016
Klasse Film. Überraschend, spannend und eine schöne, unerwartete Wendung. Dazu tolle Bilder und nicht die 08/15 Kameraführung, wie man sie so oft bei dem Genre antrifft.
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... der sich als wunderbar altmodisch inszenierte Geistergeschichte mit wohligen Schauern genießen lässt.

Der einzige Makel, der mich hier von einer noch besseren Bewertung abhält, ist die allzu deutliche Ähnlichkeit mit einem anderen Schmuckstück dieses Genres, nämlich Haunted (mit Kate Beckinsale, Aidan Quinn). Hier wurde beim Drehbuch kräftig abgekupfert, leider auch bei Szenen, bei denen diese 100 %ige Übernahme gar keinen Sinn ergibt (siehe Teich-Szene - die Kenner werden wissen, was ich meine). Aber das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau ;-)
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