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Kundenrezensionen

32
4,5 von 5 Sternen
Kreativ mit der Matrix
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:3,99 €
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2013
Kreativ mit der Matrix

Auf das eBook „Kreativ mit der Matrix“ aufmerksam geworden bin ich durch das vom Autor herausgegebene Magazin WritersWorkshop E-Zine, dass ich zunächst im Internet auf der Suche nach einer Schreibwerkstatt gefunden hatte und dann nochmal auf der neuen CHIP Kreativ Suite 2013 DVD vorfand. Dort wurde das eBook beworben. Ich kaufte zunächst noch ein anderes eBook des Autors und war begeistert.

Nun zu dem eBook selbst. Es ist zwar kurz gehalten, aber dennoch informativ. Der Autor verzichtet einfach auf Abschweifungen und Anekdoten. Sehr kurz erläutert der Autor wie man zu zusammenhängenden Ideen kommt. Das ist das entscheidende Kriterium. Die Assoziative Ideen-Matrix (Kurz: AIM) ersetzt nicht Brainstorming, Mindmapping oder Clustering, sondern ergänzt diese Methoden, um aus einzelnen Fragmenten, die mit den genannten Methoden gefunden wurden, etwas Zusammenhängendes zu schaffen.
Zunächst müssen mehrere Stapel von Karteikarten angelegt werden. Dann werden nacheinander Karten von den verschiedenen Stapeln gezogen, nach einem bestimmten Schema ausgelegt und paarweise verglichen. Ideen zu den Kartenpaaren werden schriftlich festgehalten. Das Arbeiten vollzieht sich ähnlich wie das Arbeiten mit Listen, ist jedoch viel systematischer aufgebaut und führt vermutlich schneller ans gewünschte Ziel. Da der Autor bereits mehrere Romane und Sachbücher verfasst hat, schöpft er nicht aus der hohlen Hand, sondern bringt in die AIM-Methode seine praktischen Erfahrungen ein.

Ich selbst arbeite als freier Journalist, habe aber gerade damit begonnen, Literatur zu schreiben. Beim Entwurf einer Handlung halte ich mich bisweilen an die folgende Methode: eine schöne Geschichte nehmen und anfangen diese Schritt für Schritt abzuwandeln (anderer Ort, andere Zeit, neue Figur, andere Figurenkonstellation, andere Eigenschaften der Hauptfiguren etc.) und auf eine Haupthandlung zu reduzieren, bis eine neue Geschichte entstanden ist. Die Grundgeschichte versuche ich nun durch Fragmente aus anderen Geschichten, aus Alltagsbeobachtungen oder eigenen Erlebnissen „dicht“ bzw. „rund“ zu machen. Das Problem dabei ist, dass die Ideen häufig umgestaltet werden müssen, damit sie zueinander passen. Die AIM-Methode geht einen anderen Weg, der sicherlich eine interessante Alternative bietet, um auf ganz andere Dinge zu kommen.

Ich nutzte bei meinen bisherigen literarischen Schreibversuchen auch schon mal Mindmapping, Listen und auch die Schneeflocken-Methode. Ich tue mich noch schwer damit, geeignete Nebenstränge zu entwickeln, die sich gut an die Haupthandlung anbinden lassen und hoffe, dass mir die AIM-Methode hier weiterhelfen wird. Über meine Erfahrungen werde ich gerne hier berichten.

Zu dem eBook ist noch zu sagen, dass der Autor seine AIM-Methode für verschiedene Anwendungsfälle ausdifferenziert. Es ist eben etwas anderes, ob man einen Roman, eine Kurzgeschichte, ein Sachbuch oder einen Blog schreibt. Die Methode wird also jeweils ein bisschen an den Verwendungszweck angepasst.

Da ich nicht nur als freier Journalist und Autor arbeite, sondern auch gerne Flyer, Plakate und Broschüren entwerfe, werde ich in den nächsten Tagen mal ausprobieren, ob mir die AIM-Methode auch dabei eine nützliche Hilfe ist.

Apropos Methode, es heißt häufig, dass systematische Methoden die Kreativität einschränken würden. Keine Angst, die AIM-Methode lässt immer noch genug Freiräume für kreative Einfälle! Die eigene Arbeit dürfte aber durch die Anwendung der Methode produktiver werden.

Der Stil des eBooks spricht mich sehr an. Der Autor gibt freundliche Ratschläge, ohne den Dogmatiker 'raushängen zu lassen. Die Sprache lässt sich gut lesen, da der Autor recht flüssig schreibt. Alles in allem ein schönes Büchlein, dessen Anschaffung mir aufgrund des Informationsgehalts zu diesem Preis lohnend erscheint.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2013
BoD-Autoren und Selfpublishern eilt der Ruf voraus, sie hätten keine Ahnung, wie man ein gutes Buch verfasst. Auf manche mag dieses Vorurteil sicherlich zutreffen (zumal gerade in jüngster Zeit etliche mangelhaft erstellten E-Books den Markt überschwemmen, die weder ein ordentliches Lektorat genossen haben, noch vielschichtige Charaktere oder Handlungen aufweisen können). Es geht aber auch anders, wie Richard Norden beweist. Der Autor trat zunächst mit eigenen BoD-Veröffentlichungen in Erscheinung, die sich meist im phantastischen Genre bewegten. Doch Norden ist einer, der sich intensiv mit dem Schreiben auseinandersetzt. Dies beweist nicht nur seine Fähigkeit, sich stilsicher auszudrücken, sondern auch eine Reihe von ihm verfasster Schreibratgeber, die sich mit interessanten Themen befassen - Bücher eben, die oben verteufelte Hobbyschreiberlinge beherzigen sollten, ehe sie via CreateSpace ihre Texte auf die Menschheit loslassen.

KREATIV MIT DER MATRIX zentriert sich dabei auf das Problem der Ideenfindung. Norden beschreibt auf knapp 75 Seiten, wie er die KREATIVE IDEENMATRIX entwickelte, diese weiter modifizierte und an die Bedürfnisse von Roman- und Kurzgeschichtenautoren, Verfasser von Sachbüchern und Blogger anpasste.
Alles was man für die Arbeit mit Nordens MATRIX benötigt sind ein funktionsfähiger Stift und handelsübliche Karteikarten. Für einen Roman werden Letztere mit Begriffen aus den Bereichen Charaktere, Rassen/Spezies, Organisationen/Gruppierungen, Orte, Technologien, Gegenstände und Themen bestückt. Hat man dies erledigt, werden die Karten gemischt und in einem bestimmten System ausgebreitet. Man beginnt damit, nach einem festen Schema Assoziationen zu bilden. Diese werden direkt auf die Karteikarten notiert, so dass man bei einem späteren Durchlauf neue Assoziationen bilden kann. Auf diese Weise entstehen Ideen, die mehr als ausreichend für das zu schreibende Projekt sein dürften. Die Herangehensweise bei Kurzgeschichten, Sachbüchern und Blogartikeln ähnelt sich. Gepaart wird das ganze mit den bereits bekannten Methoden des Clustering und Mindmapping.

So weit, so gut. Doch ist diese IDEENMATRIX innovativ?
Um es kurz zu machen: Ja, sie ist es. Sicher: Man wird mit dieser Assoziationstechnik keinen fertigen Roman zusammenschustern. Aber als Schriftsteller ist einem das Problem bekannt, dass man unzählbar viele Ideen hat, oftmals wild verstreut zwischen verschiedensten Dateien, handschriftlichen Notizzetteln, notiert auf Bierdeckeln und Servietten, als Randnotizen in Büchern, Markierungen in Lexika, in Form von Computerausdrucken, als Lesezeichen im Internet usw... Jeder Schnipsel aus einem solch chaotischen Sammelsurium kann die Quelle für einen ganzen Roman sein. Doch was hat Notiz ,a‘ mit Markierung ,b‘ zu tun? Und wie bekommt man diese beiden Ideenfragmente mit dem ausgeschnittenen Artikel aus der Tageszeitung zusammen? Genau hier setzt Norden mit seiner KREATIVEN IDEENMATRIX an. Mit ihrer Hilfe entwickelt man Zusammenhänge, dort wo man zuvor keine gesehen hat.

So gesehen bietet KREATIV MIT DER MATRIX nichts neues; jedoch einen neuen Ansatz, eine Herangehensweise die helfen kann, dem Ideenchaos im Kopfe eines Autors Herr zu werden. Manch einer mag vielleicht den nächsten Schritt vermissen und wird sich fragen: Wie geht es weiter? Nun hat man seine 20 Karteikärtchen, allesamt voll mit Ideen und interagierenden Assoziationen und muss das ganze in eine Ordnung bringen. Wie entsteht aus der - durch die IDEENMATRIX entstandene Flut an Ideen der Plot für einen Roman? Darüber schweigt sich Richard Norden aus. Doch seien wir doch mal ehrlich: Bei so vielen frisch entstandenen Ideen, entwickelt sich der Plot fast schon von selbst.

KREATIV MIT DER MATRIX sei all jenen empfohlen, die ihren Ideen nicht Herr werden und es nur mit Mühe schaffen, diese in einen Kontext zu bringen. Aber auch wenn man eine thematische Vorgabe hat und die Einfälle alles andere als sprudeln, eignet sich Nordens Kreativitätsschub. Und wie jedes Modell kann man auch dieses nach belieben variieren und seinen eigenen Bedürfnissen anpassen. Nordens KREATIVE IDEENMATRIX regt das Unterbewusste an und ist flexibel zu handhaben. Wer sich darauf einlässt, damit spielt und experimentiert kann es sicherlich schaffen, einen komplexen, vielschichtigen Roman zu entwickeln.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2013
Auf nur 70 Seiten stellt Richard Norden eine Kreativtechnik vor, die den „Missing Link“ zwischen Techniken wie dem Clustering oder Brainstorming und dem Entwerfen eines vollständigen Textes darstellt.
An Ideen mangelt es ja meist nicht. Nur: Wie bringt man verstreute Gedankensplitter und Begriffe in einen kompakten, zusammenhängenden Guss? Bei dieser Frage setzt Nordens AIM-Technik an.
AIM steht für „Assoziative Ideen Matrix“. Die AIM ist im Grunde so einfach, dass man man beim Lesen denkt, da hätte man auch selber darauf kommen können: Unzusammenhängende Begriffe werden systematisch in Bezug zueinander gesetzt, wodurch neue, zusammenhängende Ideen und Konzepte generiert werden.
Das tönt kompliziert? Richard Norden erklärt seine Technik Schritt für Schritt illustriert, in verständlichen Worten und leicht nachvollziehbar, immer nah an der Praxis und angepasst an die Bedürfnisse der Schreibenden, die je nach Text weit voneinander abweichen können.
Im Detail geht Norden auf den Roman, die Kurzgeschichte, das Sachbuch und das Bloggen ein. Man kann dabei gut nachvollziehen, wie die Grundtechnik AIM je nach Bedarf angepasst wird.
Nicht nur bei den vier im Detail besprochenen Textarten ist die AIM geeignet: Ich selber habe mit Hilfe der „Matrix“, von einer Handvoll Grundthemen ausgehend, in Rekordzeit Dutzende von thematisch zusammenhängenden Beitragsideen für ein Internetportal zusammengestellt, aus denen nun die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun auswählen können.
Die AIM ist ein wertvolles Hilfsmittel für alle, die auf irgend eine Weise kreativ mit Texten arbeiten oder in möglichst kurzer Zeit möglichst viele praktikable Ideen für weitere Projekte zusammenstellen müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2013
„Kreativ mit der Matrix“ ist eine schnell erlernbare Technik, die Mehrwert bietet, auch wenn man andere Techniken bereits kennt. Weder sind teure Ausgaben für Software, noch für irgendwelchen Schnickschnack erforderlich. Wer will, kann direkt loslegen: Ähnlich eines Zufallsgenerators konnte ich Charaktere, Orte oder Technologien zueinander bringen, an deren Kombinationen oder Verknüpfungen ich von vorne herein nie gedacht hätte.
Die Vorbereitungen bis zum Start der eigentlichen Matrix-Kreativität ist für Roman, Kurzgeschichte, Sachbuch oder Blogbeitrag jedesmal anders. Schon bei der Beschreibung der Kartenvorbereitung für Romane habe ich begonnen, meinen aktuelles Projekt „einzusortieren“ und bin auf interessante neue Sichtweisen gestoßen.
Dass Kurzgeschichten z.B. ganz anderen Regeln folgen, war für mich als Quereinsteiger ein interessanter und wichtiger Hinweis. Richard Norden ändert die Herangehensweise, sozusagen die „Vorbereitung“ auf die eigentliche Technik, bis die benötigten „Kärtchen“ entstanden sind und die Systematik der AIM-Technik startet, bei jeder Schreibvariante. Und ganz nebenbei erklärt er für Neulingen auch die Methoden Brainstorming, Mindmapping und Clustering.
Genial einfach und effizient finde ich die Technik für Blogger. Sie können sich mit minimalem Aufwand eine Themenliste für die nächsten Blogposts generieren!
Auf die Arbeit „mit der Hand“, also tatsächlich mit Stift und Karteikarten, muss man sich erst wieder einlassen, wenn man den Rechner gewohnt ist. Was aber seine Vorteile hat und wie Richard Norden sagt „Hirn und Hand“ verknüpft. Für die Tastaturaffinen bietet er jedoch auch Softwarelösungen an. Ich hätte mir gewünscht, dass er auch das Schreibprogramm Scrivener in seine Überlegungen mit einbezieht.. Auf jeden Fall werde ich die AIM-Technik schon im aktuellen Projekt ausprobieren! Absolute Empfehlung für Schreibeinsteiger, Autodidakten und Autoren, die sich gerade mal in einem Plot festgefahren haben. Und für die Neuentwicklung von Plots natürlich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2014
...so und nicht anders lässt sich das beschreiben, was bei mir eben losgegangen ist, als ich erst mithilfe eines Clusters Kernbegriffe suchte und sie dann mit der AIM zu Ideen baute. Ich hab viel, viel mehr Stoff als nur den für eine einzelne Geschichte im Kopf und das ist noch weit ausbaufähig!

Jedem, der sich auch nur ansatzweise denkt "Das Thema wäre schon interessant, aber irgendwie ist da schon alles zu geschrieben..." nehme sich dieses Buch zur Hand und habe Spaß dabei, etwas völlig Neues aufzubauen =)

Ich empfehle dieses locker, aber nichtsdestoweniger seriös geschriebene Buch aus tiefstem Herzen und freue mich schon aufs Losschreiben!

P.S.: Die AIM ist auch eine super Technik gegen eine handfeste Schreibblockade ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich gebe es zu – ich bin süchtig! Süchtig nach dem Kreativitätsrausch, der mich befällt, wenn ich mit Richard Nordens AIM (Assoziative Ideen-Matrix)-Technik arbeite.

Normalerweise funktionieren Kreativitätstechniken bei mir eher schleppend, trotzdem mache ich Brainstorming, lege Mindmaps an – und vergesse diese vollgekritzelten Zettelchen schnell wieder, da ich zwar die Schlüsselbegriffe meines Textes erarbeitet habe, mein Text aber keinerlei Fortschritte gemacht hat.

Und dann bin ich auf die AIM-Technik gestoßen. Seitdem findet sich immer ein Stapel mit Karteikarten in meiner Handtasche. Die Technik eignet sich hervorragend, um auf neue Ideen für seinen Roman zu kommen, alte Ideen besser zu machen und untereinander zu verknüpfen. Und das Beste daran: Es macht wahnsinnig viel Spaß. Ich habe bereits ganze Abende mit der Matrix zugebracht und dabei staunend zugesehen, wie sich große Löcher in meinem Teppich fast wie von alleine schlossen. Wie gesagt, ein Kreativitätsrausch – selten bin ich mit einer Karteikarte pro Begriff ausgekommen.

Das Schöne an dieser Technik ist, dass man nicht auf eine Textsorte festgelegt ist. Romane und Kurzgeschichten lassen sich mit der Matrix genauso planen wie Sachbücher und Blogartikel.

Richard Norden hat einen sehr angenehmen Stil, seine Erläuterungen sind einfach und für jeden schnell nachvollziehbar, so dass man nicht endlose Anleitungen lesen muss, sondern schnell loslegen kann.
Zwei nützliche Tipps noch zum Schluss, die im eBook ebenfalls erwähnt werden und die ich bei meinen AIM-Sitzungen immer anwende:

1. Setzt euch nur dran, wenn ihr wisst, dass ihr einige Stunden Zeit habt. Wenn ihr mitten im Fluss unterbrochen werdet, ist das ärgerlich – und glaubt mir, ihr wollt nicht aufhören!

2. Arbeitet auf jeden Fall mit der Stoppuhr-Methode. Der Druck innerhalb von ein, zwei oder drei Minuten etwas auf eine Karte schreiben zu müssen, kurbelt eure Fantasie noch zusätzlich an und weckt den eigenen Ehrgeiz.

Ob die Assoziative Ideen-Matrix die richtige Methode für jeden ist, der kreativ tätig sein möchte, kann ich nicht beurteilen. Ich bin jedoch schnell zum Fan geworden und glaube, dass jeder aus diesem Ratgeber etwas für seine Arbeitsweise mitnehmen kann. Probiert es unbedingt aus – eure Kreativität wird es euch danken!

P.S.: Ein Besuch auf Richard Nordens Webseite und ein Abonnement des kostenlosen Writer’s Workshop E-Zines lohnen sich ebenfalls!
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am 18. April 2013
Um es vorweg zu sagen: Diese Methode hat Ordnung (und Fülle) in meine Ideen gebracht. Vor allem deshalb, weil ich bisher zwar auch „geclustert“ und „gemindmapt“, aber allenfalls zufällig einzelne Begriffe „geistig verknüpft“ habe. Hier hat mir die Assoziative Ideen-Matrix (konsequent genug angewendet) eine neue kleine Gedankenwelt eröffnet.

Zunächst fiel es mir schwer, die „richtigen“ Begriffe für die Karteikärtchen zu finden. Bleibe ich zu vage und abstrakt, hapert’s mit der Menge der Assoziationen, nehme ich zu spezielle, sind die Assoziationen recht begrenzt und verhindern wirkliche Kreativität. Deshalb habe ich einfach mit verschiedenen Begriffen gespielt, bis die Sache in Fluss kam.

Manchmal erschienen mir Begriffspaarungen äußerst „schräg“, war dann aber platt, dass trotzdem Assoziationen in Gang gesetzt wurden. Wichtig dabei: Alle „inneren Filter“ und „logische Hinterfragungen“ ausschalten. Schließlich sind auch die größten Verrücktheiten ausschließlich für mich bestimmt. Dabei habe ich festgestellt, beim Assoziieren auch Ideen zu produzieren, die nicht zum jeweiligen Begriffspaar passen. Kein Mensch hindert mich jedoch, auch diese aufzuschreiben.

Fazit: Diese Assoziationsphase hat konkrete Ideen zu Konflikten und Handlungsschritten (es geht in meinem Fall um einen Krimi) erbracht, an die ich zuvor niemals gedacht hatte. Das ging sogar soweit, dass ich auf Grund der Assoziationen Teile des Plots geändert oder ergänzt habe, obwohl die Ideenmatrix ja eigentlich kein Instrument zum Plotten ist.

Zum Ausprobieren habe ich mir die Karteikarten mal auf der „Pinwand“ von Scrivener angelegt. Funktioniert auch, aber es geht tatsächlich nix über das Kritzeln per Hand und Stift.

Ulrich B.
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am 19. März 2013
Ich bin mit großem Interesse an das Buch "Kreativ mit der Matrix" rangegangen. Da ich sehr strukturiert bei der Roman-Vorbereitung und beim -Aufbau vorgehe, habe ich in der Vergangenheit auch etwas gesucht, womit ich meine Ideenfindung herleiten kann. Das alles dient mir dazu, den Rücken freizuhaben, um dann so richtig loslegen zu können beim Schreiben.

Mit dem Buch "Kreativ mit der Matrix" habe ich nun die richtige Methode gefunden, um meine Ideen und Geistesblitze zu Mini-Stories und Plots bzw. Sub-Plots zu verbinden. Die anfängliche Vorbereitungszeit durch das Lesen und dem Aufbauen der Matrix war etwas mühsam, aber nur etwas. Es wich dann beim ersten Ideen-Verknüpfen und -Weiterspinnen schnell der freudigen Erkenntnis, daß damit eine exzellente Vorarbeit für den Aufbau eines Romans (auch einer Kurzgeschichte oder eines Sachbuchs) entsteht. Bei der zweiten Ideensammlung - und den nachfolgenden - ging es dann sehr leicht von der Hand.

Wer also etwas sucht, das die Lücke zwischen dem Verbinden der Ideen, der Notizbucheinträge etc. und dem eigentlichen Loslegen beim Schreiben schließt, ist mit dieser Anleitung zur Kreativitätstechnik sehr gut bedient. Das Buch ist sehr übersichtlich und geradlinig geschrieben.

Und... bei diesem Preis ein absoluter "no brainer". Ich will es nicht mehr bei meiner Ideen-Entwicklung missen. Es sind bisher schon sehr gute und vor allem unerwartete "Puzzleteile" dabei herausgekommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Text kann helfen, die Verwendung von Karteikarten für die eigene Schreibe zu motivieren. Ob man das dann genau so machen sollte, wie es der Autor beschreibt, sei dahin gestellt. Wahrscheinlich sollte ein jeder seine eigene Umgangsweise mit solchen Kärtchen erproben. Hierzu finden sich hier einige Vorschläge, die man für sich selber adaptieren kann.
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am 18. Juli 2015
Ich bin eine bekennende "Pantserin" - sprich: Ich plane meine Bücher in der Regel nur sehr grob durch, lasse mich lieber beim Schreiben überraschen. Aber hier und da hat auch eine Bauchschreiberin das Bedürfnis nach ein wenig Vorausplanung, gerade, wenn man sich irgendwo festgefahren hat.
Richard Nordens AIM ist ein grandioses Werkzeug, um den verhärteten Schreibmuskel zu lockern. Bei den ersten Karten denkt man noch: "Da kann doch nichts Gescheites bei herauskommen" - und dann beginnt die Methode zu wirken. Ich habe mich dabei ertappt, mit einem riesigen, breiten Grinsen auf dem Gesicht meine Kärtchen zu mischen und meinem Unterbewussten dabei zuzusehen, wie es vollkommen wahnsinnige Ideen produziert.
Am Schluss stand ich mit genügend Stoff und neuem Schwung für die nächste Etappe da. Also: Die Matrix funktioniert auch für Bauchschreiber, und zwar hervorragend! Ich werde das Werkzeug in meinen Schreibroutine-Kasten packen und jedesmal rausholen, wenn der Writer's Block am Horizont in Sicht kommt. Danke, Herr Norden.
(P.S.: Wer den "Writers Workshop" von Richard Norden noch nicht kennt: Wärmste Empfehlung! [...])
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