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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Sieger in der 30mm/35mm Klasse
Da ich in letzter Zeit vermehrt abends fotografiere, war ich auf der Suche nach einer lichtstarken Normalbrennweite, mit der ich sowohl einzelne als auch mehrere Personen ablichten kann. Möglichst lichtstark sollte das Objektiv nicht nur aufgrund von Lichtknappheit auf Events und Partys sein, sondern weil ich auch hinsichtlich Bokeh Reserven haben wollte. Bevor ich...
Vor 7 Monaten von Niki S. veröffentlicht

versus
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Trauerspiel
Ich wollte dieses Objektiv mögen! Wirklich! Aber so wie Genie und Wahnsinn können auch Qualität und Nutzlosigkeit nah beieinander liegen. Das EX-Vorgängermodell hatte ich bereits benutzt. Es war ein gut verarbeitetes Objektiv mit einer super Lichtstärke einer etwas eigenwilligen - sagen wir "künstlerischen" - Abbildungsleistung und einen...
Vor 7 Monaten von Filmfreak veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Sieger in der 30mm/35mm Klasse, 28. August 2013
Da ich in letzter Zeit vermehrt abends fotografiere, war ich auf der Suche nach einer lichtstarken Normalbrennweite, mit der ich sowohl einzelne als auch mehrere Personen ablichten kann. Möglichst lichtstark sollte das Objektiv nicht nur aufgrund von Lichtknappheit auf Events und Partys sein, sondern weil ich auch hinsichtlich Bokeh Reserven haben wollte. Bevor ich dem Händler meines Vertrauens einen Besuch abstattete, googelte ich im Netz nach Objektiven, die für mich in Frage kommen. Neben dem Canon 35mm f/2 IS und dem 35mm f/1.4 erschienen mir das alte Sigma 30mm f/1.4 EX und das neue 30mm f/1.4 Art, auf welches letztendlich die Entscheidung fiel, sehr interessant.

Gegen das Canon 35mm f/1.4 entschied ich mich sobald ich den Preis sah. Fast 1300 Euro für eine Normalbrennweite? Nein danke! Das Canon 35mm f/2 IS, das EX und das Art schaute ich mir dann beim Händler genauer an. Ich nahm natürlich meine DSLR mit, schraubte alle drei Objektive nach einander drauf und machte Testaufnahmen. Der Autofokus saß bei allen drei auf Anhieb. Anfänglich gefiel mir der Stabi des Canon 35mm f/2 IS sehr gut, doch dann merkte ich, dass er bei Personen, wie jedem anderen Motiv welches sich bewegt, nichts brachte. Die 1 zusätzliche Blende bei den Sigmas stellte sich als deutlich nützlicher. Nicht nur dass man bei gleicher ISO Stufe kürzer belichten und dadurch schärfere Fotos machen kann, man kann auch besser freistellen, was bei Portraits sehr wichtig ist. Ich musste mich also nur noch zwischen den zwei Sigmas entscheiden, wollte mir aber erst die Testaufnahmen zuhause genauer anschauen und eine Nacht drüber schlafen. Auf dem 27" Monitor war die Sache schnell klar. Das 30mm f/1.4 ART war über den ganzen Blendenbereich deutlich schärfer, sowohl in der Mitte als auch an den Bildrändern, als das EX. Vignettierung machte sich beim ART deutlich weniger bemerkbar. Bezüglich CAs schienen sich die beiden Sigmas und das Canon 35/2 IS nicht viel zu nehmen. Vom Bokeh her gefiel mir das ART ebenfalls am besten, was natürlich Geschmacksfrage ist.

Alles in allem ist das 30mm f/1.4 Art das in meinen Augen rundeste Objektiv von allen 30mm bzw 35mm Festbrennweiten. Es ist lichtstärker und dadurch vielseitiger einsetzbar als das Canon 35mm f/2 IS (sowohl bezüglich High-ISO als auch Bokeh), und dabei sogar günstiger. Es ist zwar teurer als das Vorgängermodell, das 30mm f/1.4 EX, dabei aber diesem hinsichtlich Bildqualität deutlich überlegen.
Jeder, der so wie ich keine 1300 Euro für ein einziges Objektiv ausgeben, sondern Top-Qualität (Verarbeitung ebenso wie Bildqualität) zu humanen Preisen haben möchte, sollte sich das Sigma 30mm f/1.4 ART näher anschauen!
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dem Vorgängermodell klar überlegen, 26. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Für alle die sich fragen, ob ein Wechsel vom alten auf das neue Objektivmodell lohnt, hier ein kurzer Vergleich.

Aufgrund der Lobeshymnen auf das neue Sigma 35mm 1.4 waren meine Erwartungen an dieses 30mm 1.4 hoch und sie wurden nicht enttäuscht:
- Schneller, leiser und präziser Autofokus
- Kein Fehlfokus an meiner EOS 600d
- Sehr hochwertige Verarbeitung
- Sehr scharf über den gesamten Bildbereich schon bei Offenblende

Ich hatte die Gelegenheit dieses Objektiv direkt mit dem Vorgängermodell (Sigma 30mm 1.4 EX DC HSM) zu vergleichen. Was mir dabei besonders aufgefallen ist:
- Der Autofokus sitzt schon beim ersten mal und "springt" nicht andauernd, wie beim Vorgänger
- Die Vignettierung ist beim neuen Modell wesentlich geringer, spätestens bei Blende 2.8 liegen Welten zwischen Vorgänger und Nachfolger
- Beim neuen Modell ist schon bei Offenblende der Randbereich sehr scharf, kein Vergleich zum Vorgängermodell. Die (im Fokus liegende) Bildmitte ist beim neuen Modell ebenfalls schärfer als beim Vorgänger, das wird aber erst in der 100% Ansicht sichtbar.

Mein persönliches Fazit: Beim neuen Modell wurden die Schwachpunkte des Vorgängers (Autofokus & Randschärfe) behoben. Deshalb habe ich das alte Modell verkauft und dieses hier behalten.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sahnestück, 5. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das neue Sigma 30 mm 1:1,4 hat sich in Windeseile zu meinem Lieblingsglas an meiner EOS 650D entwickelt. Was ich nicht erwartet hatte: Die kreativen Möglichkeiten, die sich auf Grund der hohen Lichtstärke ergeben, machen für mich die Einschränkungen durch die feste Festbrennweite gegenüber meinem Standartzoom (das EF-S 18-55 von Canon) mehr als wett. 30mm ist (an APS-C)einfach eine sehr universell einsetzbare Brennweite. An meinem EF 40mm 2,8 STM habe ich auch sehr viel Freude, aber die Brennweite von 40mm ist in vielen Situationen schon etwas lang und zwischen der Lichtstärke von 1:2,8 und 1:1,4 liegen Welten.

Gleichwohl muss man wissen, dass das Potential an Blendenöffnung sehr bewusst eingesetzt werden will und auch etwas Übung verlangt. Wer bei Schummerbeleuchtung eine ganze Partygesellschaft scharf abbilden will, dem hilft auch dieses Objektiv nicht am Einsatz eines Blitzlichtes vorbei. Dafür ist der Schärfebereich bei Offenblende einfach zu klein und darin liegt ja gerade der besondere Reiz. Im Bereich der Schärfeebene ist die Abbildungsleistung allerdings auch bei voll geöffneter Blende bis in den Randbereich überzeugend. Stimmungsvolle Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen sind für mich das Highlight dieses Objektives.

Die Qualitätsanmutung ist über jeden Zweifel erhaben. Der Fokus arbeitet in der Zusammenarbeit mit meiner Canon superschnell, nahezu geräuschlos und sehr treffsicher. Auch manuelles fokussieren wird durch den breiten, geschmeidig laufenden Fokusringes sehr gut unterstützt. Die im Lieferumfang enthaltene, ebenfalls sehr solide verarbeitete stabile Gegenlichtblende schütz die Frontlinse in meinen Augen sehr gut, so dass ich auf die Anschaffung eines Filters zu Schutzzwecken verzichten werde. Meine Kamera liegt mit diesem kompakten, aber relativ schweren Stück sehr gut in der Hand.

Vor einigen Monaten hatte ich schon einmal das Vorgänger (EX) Modell bestellt und wegen Promblemen mit dem Autofokus (damals noch an meiner EOS 450D) wieder zurück geschickt. Mir fehlte damals der Mut, mich auf eine nachträgliche Justierung einzulassen. Bei dem neuen Modell lassen sich mögliche (aber in meinem Fall nicht aufgetretene) Differenzen im Zusammenspiel mit dem Body mit Hilfe des für ca. 50 EUR erhältlichen USB-Docks ausgleichen. Einen weiteren deutlichen Vorteil gegenüber dem alten EX sehe ich in der von 40cm auf 30cm reduzierten Naheinstellgrenze. Das klingt zunächst nicht nach viel, erweitert aber die Möglichkeiten deutlich.

+ hohe Qualitätsanmutung und tadellose Verarbeitung
+ schnelles, leises und zuverlässiges Zusammenspiel mit der Autofokusfunktion meiner EOS 650D
+ herausragende Abbildungsleistung
+ günstiges Preis/Leistungsverhältnis (EUR 422)
° hohes Gewicht (das kann je nach Situation ein Vor- oder auch ein Nachteil sein)
- Noch keine Schwächen entdeckt
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertiges Objektiv, Kauf hat sich gelohnt, 28. Februar 2014
Ich hatte mir überlegt, das Canon 28mm 1.8 oder das Sigma 30mm 1,4 für meine Canon EOS 60D zu kaufen, um eine lichtstarke Festbrennweite im Normalbereich zu haben.

Bei dem Sigma hatten mich Berichte über Fehlfokussieren zunächst etwas abgeschreckt. Schließlich hatte es sich aber ergeben, dass ich beide Objektive gekauft habe und testen konnte.

Das Canon machte einen guten Eindruck, ist etwas weiter vom Bild her, fokussiert gut. Ein kleiner Nachteil ist, dass die Gegenlichtblende recht teuer einzeln gekauft werden muss.

Beim Sigma dagegen ist diese bereits im Lieferumfang enthalten. Was mich überraschte, war die doch recht andere Haptik und das Aussehen - etwas größer, schwerer, sehr schwarz, sehr solide. Macht schon was her auf der Kamera. Und genauso vom Technischen her. Bereits die ersten Probeschüsse zeigen, dass bei schwachem Licht mehr möglich ist, als beim Canon, dank der größeren Anfangsblende. Die Bilder sind auch scharf, und ein kleiner Fokustest mit dem Tool vom Traumflieger zeigte keine Fehlfokussierung. Der Autofokus zeigt sich auch bei schwachem Licht schnell und treffsicher.

Weitere Fotos haben bei beidem Objektiven leichte Probleme mit chromatischen Aberrationen gezeigt, die sich aber in Lightroom einfach entfernen ließen. Beide haben bei Offenblende eine leichte Randunschärfe, dich mich aber nicht stört und nur in der 100%-Ansicht auffällt - die man ja so oft nun nicht verwendet. Das Bokeh ist bei beiden bei Blende 1.8 gleich angenehm weich mit schön runden Lichtern. Bei 1.4 sind diese beim Sigma etwas kantiger. Der kleine Brennweitenunterschied von 2mm fällt kaum ins Gewicht, es sei denn der Platz für den halben Schritt nach hinten fehlt.

Letztendlich habe ich mich für das Sigma entschieden - die Wahl war schwer, ausschlaggebend waren die größere Lichtstärke und somit Dämmerungstauglichkeit, ein wenig aber auch die Haptik. Mit dem Canon ist man aber genauso gut beraten - etwas falsch machen kann man bei keinem der beiden. Letztlich zählt das, was man damit macht viel mehr als Technikdetails.

Zusammenfassung:
- nicht ganz leicht (ein gutes Stück schwerer, geringfügig größer als das Canon)
- Bokeh bei Blende 1.4 geringfügig kantig
+ Bokeh trotzdem schön :-)
+ eventuell etwas preiswerter
+ Gegenlichtblende mit dabei
+ scharfe Bilder
+ Autofokus schnell
+ sehr gut bei schwachem Licht
+ sieht gut und wertig aus :-)

Alles in Allem: ein tolles Objektiv!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartiges Stück Glas, 27. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Sigma 30mm f1,4 DC HSM Objektiv (Filtergewinde 62mm) für Canon Objektivbajonett hat mittlerweile mein Tamron 17-50 2.8 als Immerdrauf an meiner EOS 60D abgelöst.
Die Gründe hierfür sind schnell beschrieben:
+ Verarbeitung
Das Objektiv fühlt sich sehr hochwertig an und besteht zu großen Teilen aus Metall. Das Gewicht rückt den Schwerpunkt der 60D in eine angenehme Position (ganz im Gegensatz zum Canon EF 50mm 1.8).

+ Lichtstärke
Die größte Blendenöffnung von 1.4 eröffnet einiges an kreativem Spielraum, die Nacheinstellgrenze von 30cm trägt hier natürlich auch seinen Teil bei. An schönen Tagen kommt man oft in die Situation, dass die minimale Belichtungszeit von 1/8000 sec (ISO100) zu lang wird. Die hohe Lichtstärke läßt sich sehr gut für Available-light-Aufnahmen nutzen.

+ Autofocus
Der Autofocus funktioniert dank Ultraschallantrieb sehr schnell und praktisch lautlos. Die Treffsicherheit ist sehr gut, lediglich beim Focussieren auf weit entfernte Objekte liegt das Objektiv manchmal daneben. Das Problem kann aber möglicherweise mit dem USB-Dock gelöst werden. Trotz der großen Blende läßt sich das Objektiv auch manuell leicht und zielsicher focussieren, da der Drehwinkel am Focusring zwischen 30cm und Unendlich ca. 90° beträgt.

+ Abbildungsqualität
Wie von vorherigen Rezensenten angesprochen, liefert das Objektiv auch hier keinen Grund zur Klage. Offenblende ist die Bildqualität über den gesamten Bildbereich auf hohem Niveau, bei Blende 2 legen Schärfe und Kontrast noch deutlich nach. Die Vignettierung spielt ebenfalls ab Blende 2 keine Rolle mehr. Die longitudinale chromatische Aberration liegt bei meinem Objektiv bei offener Blende auf relativ hohem Niveau, wobei dieser Effekt bereits bei Blende 1.6 stark reduziert ist.

+ Preis/Leistung
kurz und bündig: perfekt

Zusammengefaßt erhält das Objektiv eine klare Empfehlung. Der Preis ist angemessen, die Qualität sowohl des Objektives und der produzierten Bilder sind auf sehr hohem Niveau.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Trauerspiel, 6. September 2013
Ich wollte dieses Objektiv mögen! Wirklich! Aber so wie Genie und Wahnsinn können auch Qualität und Nutzlosigkeit nah beieinander liegen. Das EX-Vorgängermodell hatte ich bereits benutzt. Es war ein gut verarbeitetes Objektiv mit einer super Lichtstärke einer etwas eigenwilligen - sagen wir "künstlerischen" - Abbildungsleistung und einen manchmal nervigen Autofokus. Ich bin ein Freund lichtstarker Festbrennweiten, aber für ein "Immer-drauf-Objektiv" fehlte es dem alten Sigma einfach an Bildqualität - insb. am Rand.

Als ich die ersten Tests des Nachfolgers las, war die Entscheidung schnell gefallen. Dort wurde das Objektiv durchweg gelobt. Die Testwerte hinsichtlich der Bildqualität waren für diese Preisklasse super. Die Warnungen vor dem etwas "zickigen" AF ignorierte ich, wie gesagt das kennt man vom Vorgänger. Auch mit der chromatische Aberration wollte ich mich arrangieren. So etwas kann man korrigieren - dachte ich.

Beim Auspacken stellt man als erstes unweigerlich die exzellente Verarbeitung fest. Es wirkt wie aus einem Guss, mit den richtigen Materialien an der richtigen Stelle. Es macht real einen besseren Eindruck als auf den Produktfotos (Renderings?). Der Fokus Ring lässt sich sanft drehen und hat genau den richtigen Widerstand. Die Filter gleiten weich in das Gewinde. Herrlich. Dann der erste kleine Dämpfer: die Streulichtblende rastet zwar fest ein und kann nicht abfallen, hat aber in der Endlage etwas Spiel, so dass sie bei Bewegungen stets klappert.

Dann der erste Eindruck der ersten Bilder: Klasse! In der Mitte sehr scharf. Am Rand wird es unschärfer aber wirklich weich ist es dort nur bei Offenblende und da fallen durch die Bildgestaltung Randunschärfe ohnehin praktisch nie auf. Schöne Kontraste und keine Probleme mit Streulicht oder Flares. Der Ultraschallmotor ist angenehm leise und ausreichend schnell. Wunder sollte man aber nicht erwarten. Ich habe ein paar gute Objektive mit klassischem Antrieb benutzt, die genauso schnell sind, teils sogar einen Tick flotter. Aber das ist okay. Im direkten Vergleich sind selbst Canons USM nicht so schnell, wie man ihnen nachsagt (auf YT kann man erhellende Direktvergleiche sehen).

Im bei Tageslicht versuchte ich dann mal ein paar Pflanzen mit Offenblende zu fotografieren. Als es mir nicht gelang suchte ich erst die Schuld beim Wind, dann bei mir. Dann wechselte ich zu anderen Objekten (Häuser etc.). Doch nach unzähligen Bildern stellte ich fest. Da stimmt etwas nicht.

Der Autofokus war quasi unbrauchbar. Einerseits zeigte er in ca. 3/4 der Fälle einen sichtbaren Hang zum Frontfokus. Erst dachte ich daran das Sigma USB-Dock für Canon Objektivbajonett schwarz zu kaufen und das selbst zu korrigieren. Dann las ich aber, dass bei 30cm Distanz eine Korrektur um 1,5cm quasi den gesamten Spielraum benötigt. Mein Objektiv fokussierte jedoch ungefähr 2cm "davor". Bei einem Meter waren es schon rund 10cm. Das lässt sich mit dem Dock und der Sigma Firmware kaum noch korrigieren. Andererseits sind da noch die 1/4 der Bilder in denen der Fokus komplett daneben lag und scheinbar wahllos fokussierte - oder in ganz seltenen Fällen sogar mal ins Schwarze traf. Noch ein Test: Die Kamera auf das Stativ, den Fernauslöser in die Hand dann ein statisches Objekt anvisiert. Jedes mal wenn man den Auslöser halb durchdrückt zuckt der AF wieder, obwohl sich an den Randbedingungen nichts verändert hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Fokus bei jedem Versuch an einer anderen Stelle stehen bleibt als zuvor ist unbefriedigend hoch.

Ja, irgendetwas war immer scharf, aber eben nicht das was ich anvisiert hatte. Ich habe sowohl den zentralen als auch die anderen Sensoren selektiv getestet - immer mit dem gleichen Ergebnis. Der Anteil der Bilder, bei denen der Fokus passte, war praktisch einstellig. Das Objektiv ging zurück und ich habe ein Austauschexemplar bekommen.

Das zweite hatte wieder einen Frontfokus. Diesmal aber etwas versetzt und evtl. mit dem Dock korrigierbar. Auch hatte ich anfangs den Eindruck, dass der AF nicht mehr ganz so zufällig arbeitetet. Also habe ich nicht gleich aufgegeben und es wieder Praxistests unterzogen. Einmal am Tag einmal in der Nacht. Letzteres war einer der Gründe für ein solches Objektiv. Bei den Tagaufnahmen war ich noch einigermaßen positiv eingestellt. Der Fokus verhielt sich tatsächlich konsistenter, auch wenn der Zufallsfaktor immer viel größer war als bei allen anderen Objektiven, die ich bisher kannte. Ich tendierte etwas dazu das Objektiv zu behalten und das Dock zu ordern. Dann der Einsatz am Abend und in der Nacht. Der AF war quasi wieder unberechenbar und damit unbrauchbar. Ich meine hier nicht rabenschwarze Nacht, sondern ein beleuchtetes historisches Stadtzentrum - eine Umgebung in der ich schon andere Objektive mit AF erfolgreich genutzt habe.

Zugleich stellte ich fest, dass die chromatische Aberration weit über dem erträglichen Maße lag. Um einige Lichter konnte man auf den 18MPixel Bildern einen 15 bis 20 Pixel(!!!) breiten Farbsaum beobachten - und das war noch nicht mal ganz am Rand. Auch in der Fokusebene und nahe der Bildmitte sind die CAs extrem ausgeprägt. Straßenlichter und andere weiße Lichtquellen ertranken in Lila und Blau. Schon auf einem 3" kleinen Kameradisplay konnte man dies OHNE Zoomen deutlich sehen. Das ist auch nicht mehr per Software korrigierbar. Zwar kann man die Farbsäume "wegrechnen", jedoch kann man die Bildinformationen, die dadurch nicht abgelichtet wurden nicht einfach so aus dem Nichts herbei zaubern.

Woher kommen diese starken Abbildungsfehler? Nun, der Vorgänger hatte - wie es sich für gute Objektive gehört - eine LD Linse im Objektiv um chromatische Aberrationen zu verhindern. Die anderen Linsen der Art-Reihe haben sogar mehrere solcher Linsen eingebaut. Nur dieses 30mm DC Art hat keine einzige solche Speziallinse verbaut.

Zusammengefasst ergibt sich aus meiner Sicht:

Vorteile:
- Erstklassige Verarbeitung und Haptik
- Ausgezeichnete Lichtstärke
- Angenehmen Schärfe in der Bildmitte schon mit offener Blende
- Leicht abgeblendet breitet sich Schärfe und Auflösung auch zum Rand hin aus.
- 9 Blendenlamellen sorgen für ein tolles Bokeh
- 30mm ist die perfekte Normalbrennweite für 1,6 Crop APS (auch bei 1,5 noch nah dran)

Nachteile:
- Autofokus-Probleme
- Extreme chromatische Aberration (Beispielbilder in der Galerie)
- Schlecht verarbeitete Gegenlichtblende (klapperte bei beiden Exemplaren)

Schade! Die Liste der Vorteile ist zwar länger aber die AF und CA wiegen einfach schwer, so dass ich leider ein negatives Urteil fällen muss. Mit ein bisschen mehr Mühe (LD Linsen) und Sorgfalt (Justierung/Endkontrolle) hätte dies ein tolles Objektiv sein können. Für Canon APS Nutzer gibt es nicht vergleichbares. Das Canon EF 35mm Objektiv 1:2 IS USM ist ganz nett aber schon ein Stückchen zu lang. Das Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett ist klasse, aber wesentlich teurer und schwerer als das 30/1.4. Zudem sind 35mm am APS Sensor vom Bildausschnitt her viel näher am 50mm als man denkt (und viele "FB-Fans" haben bestimmt schon ein lichtstarkes 50mm). Bleiben als echte Alternative eigentlich nur die 28mm Objektive. Doch haben die zwar eine sehr gute Bildqualität aber nicht genug Lichtstärke, wie das Canon EF 28mm f 2.8 IS USM Weitwinkel EF-Objektive - f2.8 sorgt bei einem KB-Sensor für eine kleine Schärfentiefe, aber am APS Sensor ist der Effekt viel geringer. Oder aber die Lichtstärke ist gut und die Bildqualität stimmt nicht: das Canon EF 28mm 1:1,8 USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) ist erst ab f4 wirklich zu gebrauchen. Dennoch ist für mich das Sigma 30mm Art aus dem Rennen.

Nun habe ich, mangels Alternativen, das Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM (Filtergewinde 72mm) für Canon Objektivbajonett schwarz ebenfalls aus der Sigma Art Reihe. Bisher macht dies einen wesentlich besseren Eindruck. Dank fünf LD -Linsen sind die CA nur noch in Extremfällen beim Pixel-Peeking zu sehen. Die scheinbar geringere Lichtstärke ist verschmerzbar, denn einerseits erreicht das 30/1.4 in der Praxis auch nur 1.8 (wenn man dem DxOMark glauben darf) und andererseits wären selbst 2/3 okay, da das Objektiv quasi mit f1.8 bist zum Rand sehr scharf ist. Generell ist die Schärfe bei diesem auf einem deutlich höherem Niveau als beim 30mm. Bisher habe ich keine richtige Zeit gehabt es in der Praxis auszuprobieren, aber der AF macht bisher einen viel besseren Eindruck. Wer wie ich Pech mit dem 30mm hat sollte es vlt auch mit dem 18-35 versuchen. Preis, Gewicht, Größe verdoppeln sich zwar, aber dem ersten Eindruck nach lohnt es sich.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was will man mehr?, 7. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Einfach tolles Obejetiv.

+ Schneller fast lautloser Autofokus
+ Extrem hochwertiges Gehäuse
+ Tolle Abbildleistung

Im Moment liegen Preislich ca 200Euro zwischen der alten Version und der neuen Art Serie von Sigma's 30mm 1,4 also ich würd die 200er mehr wieder ausgeben.

Die 30mm entsprechen ja auf Grund der Verwendung auf APS-C Sensors einer realen Bennweite von 48mm!

Ist echt mein Lieblingsobjetiv auf meiner Canon 60d die Brennweite von 48mm ist wirklich gut für fast alle Fotos verwendbar solang man ned zu faul ist 2Schritte vor oder zurück zu machen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schönes Objektiv, leider nicht fehlerfrei, 16. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem lichtstarken Objektiv bin ich auf das Sigma 30mm 1,4 Art gestoßen und habe es mir gleich hier bestellt. Erster Eindruck: sehr solide Verarbeitung und gute Qualität. Alles schick also soweit, aber bei einem Objektiv kommt es ja vor allem auf die inneren Werte an, also auf die Bildqualität und Funktionalität. Die Bildqualität ist im Allgemeinen sehr gut. Bei Offenblende leider noch etwas unscharf, vor allem im Vergleich mit dem Nikon 35 mm 1,8, Aber leicht abgeblendet sind die Bilder knackscharf. Leider sind mir bis Blende f2 auch teils sehr starke Farbsäume aufgefallen. Die Farben sind sehr angenehm, die Bilder haben eine schöne "Weichheit" oder Seidigkeit trotz Schärfe und das Bokeh ist sehr gut. So weit, so gut. Wäre das alles, hätte die Linse von mir sicher drei bis vier Sterne bekommen.

Großes Ärgernis ist aber, dass leider ein seitlicher Fokusfehler bei der Linse vorlag, der auch nicht zu korrigieren ist. Lag der Fokuspunkt in der Mitte, fokussierte der Autofokus absolut scharf. Verlagerte man den Fokuspunkt an die Seite, lag der Fokus circa 4-5 cm hinter dem anvisierten Objekt. Meine Anfrage bei Sigma hat ergeben, dass ein solches Phänomen nicht korrigierbar ist, da es sich nicht um ein generelles Fokusproblem handelt, dass im gesamten Bild gleich ist. Sigma wollte den Fehler auch gleich auf die Kamera, eine D7100 schieben und hat behauptet, dass das objektiv mit dem Autofokus eigentlich gar nicht so viel zu tun hat. Ich sollte erst mal die Kamera justieren lassen. Nun funktionieren aber alle anderen Objektive die ich besitze an der Kamera völlig fehlerfrei. Für meinen Geschmack macht es sich da der Sigma-Service etwas zu einfach. Auch ein zweites Objektiv der gleichen Serie hat den selben Fehler gezeigt. Jetzt geht das gute Stück zurück und ich schaue mich nach einem anderen Objektiv um. Ein Stern also Abzug für den Fokusfehler, und ein Stern Abzug für die Ausflüchte und unseriösen Serviceauskünfte von Sigma.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knackscharf schon bei Offenblende, 4. Juli 2013
Also die negativen Rezensionen kann ich nicht ganz nachvollziehen, unter anderem ist es auch nicht als Makro gedacht, der AF ist zwar nicht der schnellste, aber auch absolut geräuschlos...

Ich habe zwar keinen Vergleich zu dem Vorgänger, jedoch zu dem Nikkor AF-S 35 1.8 G, dass an einer Crop wie meiner D7000 als absoluter Geheimtipp gilt und das ist es auch, doch dieses 30mm übertrifft es aus meiner Sicht bei weitem.

Im Punkt Schärfe ist es schon bei Offenblende richtig gut, vor allem im Zentrum und leicht abgeblendet eine Granate, ebenso ist das Bokeh sehr fein und um ein vielfaches angenehmer und ruhiger als das Nikkor.

Sicherlich hat es seinen Preis, doch die Wertigkeit und die Verarbeitungsqualität ist auch spürbar.

Wie so oft bei Sigma hatte auch dieses einen Backfokus von etwa 1cm, was allerdings durch die AF Feinabstimmung auch ohne USB Dock in 10 Minuten erledigt war.

Von mir, absolute Kaufempfehlung!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Objektiv, wenn der AF passt, 24. November 2013
Kompakt, lichtstark und ausreichend scharf und das auch schon bei Offenblende.

Für mich ein sehr nettes Standardobjektiv das ich vor allem für Fotos in Innenräumen gern verwende. Mit Blende 1.4 kann man mit noch akzeptablem ISO tatsächlich bei ziemlich schummrigen Licht noch gute Fotos machen.
Prinzipiell würde ich durchaus 5 Sterne vergeben wenn man den Preis berücksichtigt.

Aber: Ist halt "leider" Sigma und hat deshalb ziemlich regelmäßig einen schlecht justierten Autofokus. War bei meinem Objektiv auch der Fall. Bei Sigma justieren lassen sollte da Abhilfe schaffen. Wenn man eine Kamera hat bei der man "Microfocus Adjustments" machen kann ist das ganze allerdings kein echtes Problem, damit bekommt man das sehr gut selber in den Griff. Aber eigentlich sollte sowas nicht notwendig sein und deshalb gibt es nur vier Sterne.
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