Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
47
3,8 von 5 Sternen
Stil: für Canon|Ändern
Preis:449,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 26. April 2013
Für alle die sich fragen, ob ein Wechsel vom alten auf das neue Objektivmodell lohnt, hier ein kurzer Vergleich.

Aufgrund der Lobeshymnen auf das neue Sigma 35mm 1.4 waren meine Erwartungen an dieses 30mm 1.4 hoch und sie wurden nicht enttäuscht:
- Schneller, leiser und präziser Autofokus
- Kein Fehlfokus an meiner EOS 600d
- Sehr hochwertige Verarbeitung
- Sehr scharf über den gesamten Bildbereich schon bei Offenblende

Ich hatte die Gelegenheit dieses Objektiv direkt mit dem Vorgängermodell (Sigma 30mm 1.4 EX DC HSM) zu vergleichen. Was mir dabei besonders aufgefallen ist:
- Der Autofokus sitzt schon beim ersten mal und "springt" nicht andauernd, wie beim Vorgänger
- Die Vignettierung ist beim neuen Modell wesentlich geringer, spätestens bei Blende 2.8 liegen Welten zwischen Vorgänger und Nachfolger
- Beim neuen Modell ist schon bei Offenblende der Randbereich sehr scharf, kein Vergleich zum Vorgängermodell. Die (im Fokus liegende) Bildmitte ist beim neuen Modell ebenfalls schärfer als beim Vorgänger, das wird aber erst in der 100% Ansicht sichtbar.

Mein persönliches Fazit: Beim neuen Modell wurden die Schwachpunkte des Vorgängers (Autofokus & Randschärfe) behoben. Deshalb habe ich das alte Modell verkauft und dieses hier behalten.
22 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2014
Ich hatte mir überlegt, das Canon 28mm 1.8 oder das Sigma 30mm 1,4 für meine Canon EOS 60D zu kaufen, um eine lichtstarke Festbrennweite im Normalbereich zu haben.

Bei dem Sigma hatten mich Berichte über Fehlfokussieren zunächst etwas abgeschreckt. Schließlich hatte es sich aber ergeben, dass ich beide Objektive gekauft habe und testen konnte.

Das Canon machte einen guten Eindruck, ist etwas weiter vom Bild her, fokussiert gut. Ein kleiner Nachteil ist, dass die Gegenlichtblende recht teuer einzeln gekauft werden muss.

Beim Sigma dagegen ist diese bereits im Lieferumfang enthalten. Was mich überraschte, war die doch recht andere Haptik und das Aussehen - etwas größer, schwerer, sehr schwarz, sehr solide. Macht schon was her auf der Kamera. Und genauso vom Technischen her. Bereits die ersten Probeschüsse zeigen, dass bei schwachem Licht mehr möglich ist, als beim Canon, dank der größeren Anfangsblende. Die Bilder sind auch scharf, und ein kleiner Fokustest mit dem Tool vom Traumflieger zeigte keine Fehlfokussierung. Der Autofokus zeigt sich auch bei schwachem Licht schnell und treffsicher.

Weitere Fotos haben bei beidem Objektiven leichte Probleme mit chromatischen Aberrationen gezeigt, die sich aber in Lightroom einfach entfernen ließen. Beide haben bei Offenblende eine leichte Randunschärfe, dich mich aber nicht stört und nur in der 100%-Ansicht auffällt - die man ja so oft nun nicht verwendet. Das Bokeh ist bei beiden bei Blende 1.8 gleich angenehm weich mit schön runden Lichtern. Bei 1.4 sind diese beim Sigma etwas kantiger. Der kleine Brennweitenunterschied von 2mm fällt kaum ins Gewicht, es sei denn der Platz für den halben Schritt nach hinten fehlt.

Letztendlich habe ich mich für das Sigma entschieden - die Wahl war schwer, ausschlaggebend waren die größere Lichtstärke und somit Dämmerungstauglichkeit, ein wenig aber auch die Haptik. Mit dem Canon ist man aber genauso gut beraten - etwas falsch machen kann man bei keinem der beiden. Letztlich zählt das, was man damit macht viel mehr als Technikdetails.

Zusammenfassung:
- nicht ganz leicht (ein gutes Stück schwerer, geringfügig größer als das Canon)
- Bokeh bei Blende 1.4 geringfügig kantig
+ Bokeh trotzdem schön :-)
+ eventuell etwas preiswerter
+ Gegenlichtblende mit dabei
+ scharfe Bilder
+ Autofokus schnell
+ sehr gut bei schwachem Licht
+ sieht gut und wertig aus :-)

Alles in Allem: ein tolles Objektiv!
11 Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2013
Ich wollte dieses Objektiv mögen! Wirklich! Aber so wie Genie und Wahnsinn können auch Qualität und Nutzlosigkeit nah beieinander liegen. Das EX-Vorgängermodell hatte ich bereits benutzt. Es war ein gut verarbeitetes Objektiv mit einer super Lichtstärke einer etwas eigenwilligen - sagen wir "künstlerischen" - Abbildungsleistung und einen manchmal nervigen Autofokus. Ich bin ein Freund lichtstarker Festbrennweiten, aber für ein "Immer-drauf-Objektiv" fehlte es dem alten Sigma einfach an Bildqualität - insb. am Rand.

Als ich die ersten Tests des Nachfolgers las, war die Entscheidung schnell gefallen. Dort wurde das Objektiv durchweg gelobt. Die Testwerte hinsichtlich der Bildqualität waren für diese Preisklasse super. Die Warnungen vor dem etwas "zickigen" AF ignorierte ich, wie gesagt das kennt man vom Vorgänger. Auch mit der chromatische Aberration wollte ich mich arrangieren. So etwas kann man korrigieren - dachte ich.

Beim Auspacken stellt man als erstes unweigerlich die exzellente Verarbeitung fest. Es wirkt wie aus einem Guss, mit den richtigen Materialien an der richtigen Stelle. Es macht real einen besseren Eindruck als auf den Produktfotos (Renderings?). Der Fokus Ring lässt sich sanft drehen und hat genau den richtigen Widerstand. Die Filter gleiten weich in das Gewinde. Herrlich. Dann der erste kleine Dämpfer: die Streulichtblende rastet zwar fest ein und kann nicht abfallen, hat aber in der Endlage etwas Spiel, so dass sie bei Bewegungen stets klappert.

Dann der erste Eindruck der ersten Bilder: Klasse! In der Mitte sehr scharf. Am Rand wird es unschärfer aber wirklich weich ist es dort nur bei Offenblende und da fallen durch die Bildgestaltung Randunschärfe ohnehin praktisch nie auf. Schöne Kontraste und keine Probleme mit Streulicht oder Flares. Der Ultraschallmotor ist angenehm leise und ausreichend schnell. Wunder sollte man aber nicht erwarten. Ich habe ein paar gute Objektive mit klassischem Antrieb benutzt, die genauso schnell sind, teils sogar einen Tick flotter. Aber das ist okay. Im direkten Vergleich sind selbst Canons USM nicht so schnell, wie man ihnen nachsagt (auf YT kann man erhellende Direktvergleiche sehen).

Im bei Tageslicht versuchte ich dann mal ein paar Pflanzen mit Offenblende zu fotografieren. Als es mir nicht gelang suchte ich erst die Schuld beim Wind, dann bei mir. Dann wechselte ich zu anderen Objekten (Häuser etc.). Doch nach unzähligen Bildern stellte ich fest. Da stimmt etwas nicht.

Der Autofokus war quasi unbrauchbar. Einerseits zeigte er in ca. 3/4 der Fälle einen sichtbaren Hang zum Frontfokus. Erst dachte ich daran das Sigma USB-Dock für Canon Objektivbajonett schwarz zu kaufen und das selbst zu korrigieren. Dann las ich aber, dass bei 30cm Distanz eine Korrektur um 1,5cm quasi den gesamten Spielraum benötigt. Mein Objektiv fokussierte jedoch ungefähr 2cm "davor". Bei einem Meter waren es schon rund 10cm. Das lässt sich mit dem Dock und der Sigma Firmware kaum noch korrigieren. Andererseits sind da noch die 1/4 der Bilder in denen der Fokus komplett daneben lag und scheinbar wahllos fokussierte - oder in ganz seltenen Fällen sogar mal ins Schwarze traf. Noch ein Test: Die Kamera auf das Stativ, den Fernauslöser in die Hand dann ein statisches Objekt anvisiert. Jedes mal wenn man den Auslöser halb durchdrückt zuckt der AF wieder, obwohl sich an den Randbedingungen nichts verändert hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Fokus bei jedem Versuch an einer anderen Stelle stehen bleibt als zuvor ist unbefriedigend hoch.

Ja, irgendetwas war immer scharf, aber eben nicht das was ich anvisiert hatte. Ich habe sowohl den zentralen als auch die anderen Sensoren selektiv getestet - immer mit dem gleichen Ergebnis. Der Anteil der Bilder, bei denen der Fokus passte, war praktisch einstellig. Das Objektiv ging zurück und ich habe ein Austauschexemplar bekommen.

Das zweite hatte wieder einen Frontfokus. Diesmal aber etwas versetzt und evtl. mit dem Dock korrigierbar. Auch hatte ich anfangs den Eindruck, dass der AF nicht mehr ganz so zufällig arbeitetet. Also habe ich nicht gleich aufgegeben und es wieder Praxistests unterzogen. Einmal am Tag einmal in der Nacht. Letzteres war einer der Gründe für ein solches Objektiv. Bei den Tagaufnahmen war ich noch einigermaßen positiv eingestellt. Der Fokus verhielt sich tatsächlich konsistenter, auch wenn der Zufallsfaktor immer viel größer war als bei allen anderen Objektiven, die ich bisher kannte. Ich tendierte etwas dazu das Objektiv zu behalten und das Dock zu ordern. Dann der Einsatz am Abend und in der Nacht. Der AF war quasi wieder unberechenbar und damit unbrauchbar. Ich meine hier nicht rabenschwarze Nacht, sondern ein beleuchtetes historisches Stadtzentrum - eine Umgebung in der ich schon andere Objektive mit AF erfolgreich genutzt habe.

Zugleich stellte ich fest, dass die chromatische Aberration weit über dem erträglichen Maße lag. Um einige Lichter konnte man auf den 18MPixel Bildern einen 15 bis 20 Pixel(!!!) breiten Farbsaum beobachten - und das war noch nicht mal ganz am Rand. Auch in der Fokusebene und nahe der Bildmitte sind die CAs extrem ausgeprägt. Straßenlichter und andere weiße Lichtquellen ertranken in Lila und Blau. Schon auf einem 3" kleinen Kameradisplay konnte man dies OHNE Zoomen deutlich sehen. Das ist auch nicht mehr per Software korrigierbar. Zwar kann man die Farbsäume "wegrechnen", jedoch kann man die Bildinformationen, die dadurch nicht abgelichtet wurden nicht einfach so aus dem Nichts herbei zaubern.

Woher kommen diese starken Abbildungsfehler? Nun, der Vorgänger hatte - wie es sich für gute Objektive gehört - eine LD Linse im Objektiv um chromatische Aberrationen zu verhindern. Die anderen Linsen der Art-Reihe haben sogar mehrere solcher Linsen eingebaut. Nur dieses 30mm DC Art hat keine einzige solche Speziallinse verbaut.

Zusammengefasst ergibt sich aus meiner Sicht:

Vorteile:
- Erstklassige Verarbeitung und Haptik
- Ausgezeichnete Lichtstärke
- Angenehmen Schärfe in der Bildmitte schon mit offener Blende
- Leicht abgeblendet breitet sich Schärfe und Auflösung auch zum Rand hin aus.
- 9 Blendenlamellen sorgen für ein tolles Bokeh
- 30mm ist die perfekte Normalbrennweite für 1,6 Crop APS (auch bei 1,5 noch nah dran)

Nachteile:
- Autofokus-Probleme
- Extreme chromatische Aberration (Beispielbilder in der Galerie)
- Schlecht verarbeitete Gegenlichtblende (klapperte bei beiden Exemplaren)

Schade! Die Liste der Vorteile ist zwar länger aber die AF und CA wiegen einfach schwer, so dass ich leider ein negatives Urteil fällen muss. Mit ein bisschen mehr Mühe (LD Linsen) und Sorgfalt (Justierung/Endkontrolle) hätte dies ein tolles Objektiv sein können. Für Canon APS Nutzer gibt es nicht vergleichbares. Das Canon EF 35mm Objektiv 1:2 IS USM ist ganz nett aber schon ein Stückchen zu lang. Das Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett ist klasse, aber wesentlich teurer und schwerer als das 30/1.4. Zudem sind 35mm am APS Sensor vom Bildausschnitt her viel näher am 50mm als man denkt (und viele "FB-Fans" haben bestimmt schon ein lichtstarkes 50mm). Bleiben als echte Alternative eigentlich nur die 28mm Objektive. Doch haben die zwar eine sehr gute Bildqualität aber nicht genug Lichtstärke, wie das Canon EF 28mm f 2.8 IS USM Weitwinkel EF-Objektive - f2.8 sorgt bei einem KB-Sensor für eine kleine Schärfentiefe, aber am APS Sensor ist der Effekt viel geringer. Oder aber die Lichtstärke ist gut und die Bildqualität stimmt nicht: das Canon EF 28mm 1:1,8 USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) ist erst ab f4 wirklich zu gebrauchen. Dennoch ist für mich das Sigma 30mm Art aus dem Rennen.

Nun habe ich, mangels Alternativen, das Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM (Filtergewinde 72mm) für Canon Objektivbajonett schwarz ebenfalls aus der Sigma Art Reihe. Bisher macht dies einen wesentlich besseren Eindruck. Dank fünf LD -Linsen sind die CA nur noch in Extremfällen beim Pixel-Peeking zu sehen. Die scheinbar geringere Lichtstärke ist verschmerzbar, denn einerseits erreicht das 30/1.4 in der Praxis auch nur 1.8 (wenn man dem DxOMark glauben darf) und andererseits wären selbst 2/3 okay, da das Objektiv quasi mit f1.8 bist zum Rand sehr scharf ist. Generell ist die Schärfe bei diesem auf einem deutlich höherem Niveau als beim 30mm. Bisher habe ich keine richtige Zeit gehabt es in der Praxis auszuprobieren, aber der AF macht bisher einen viel besseren Eindruck. Wer wie ich Pech mit dem 30mm hat sollte es vlt auch mit dem 18-35 versuchen. Preis, Gewicht, Größe verdoppeln sich zwar, aber dem ersten Eindruck nach lohnt es sich.
review image review image review image review image
66 Kommentare| 71 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2015
Objektiv erhalten, getestet, massiven Frontfokus an meinen beiden Bodys festgestellt.
Und bitte kommt mir nicht mit "Du kannst nur nicht fotografieren."
Ich bin ein sehr geübter Fotograf, besitze bereits 2 Sigma und 2 Canon Objektive, darunter ein teures L und weiß eine Kamera sehr wohl zu bedienen.
Da der Front Fokus extrem stark, bei jedem Abstand und in jedem Bild vorhanden war, habe ich das Objektiv umgetauscht (Neues sofort erhalten, bevor ich das alte überhaupt zurückgeschickt habe. Amazon, ihr seit der Wahnsinn!).
Auch das neue hatte einen Front Fokus, aber deutlich geringer. Also habe ich mir den USB Dock bestellt und es selber nachjustiert.
Die Software ist sehr einfach zu bedienen und funktioniert absolut zuverlässig. Gute Arbeit Sigma.
Bei über 1 Meter Abstand wurde der Spielraum echt eng und ich musste den höchsten möglichen Wert (+20) einstellen.
Jetzt ist das Fokusierproblem aber gelöst und ich kann tolle Fotos machen!
Auch bei Offenblende sind die Fotos annehmbar, wobei massives Color Fringing auftritt, was mich persönlich aber nur bedingt stört.
Bei f 2.0 ist das schon deutlich besser, die Bilder sind zumindest mittig sehr scharf und weniger Vignetting.

Sehr positiv empfinde ich die Verarbeitung. So ein schwarzes Metallgehäuse sieht schon edel aus und fühl sich sehr wertig an!

Mein Fazit: Interessante Entscheidung von Sigma, die Qualitätskontrolle an den Kunden auszulagern. Wer das Objektiv kauft, sollte also noch ein paar Stunden zusätzlich zum nachjustieren einplanen. Den USB Dock kann man ja innerhalb von 2 Wochen wieder zurückschicken.

Auf jeden Fall sollte jeder Käufer das Objektiv direkt nach dem Kauf intensiv auf Fokusierprobleme testen.
Ich habe zu dem Thema ein Youtube Video erstellt. Sucht einfach nach:
Sigma 30mm 1.4 ART Front Focus Problem Solved With USB Dock and Optimization Tool
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2015
Fokus:
Man liest ja immer wieder, dass die Serienstreuung bei Sigma groß sein soll, was bei der ART-Serie zwar besser aber noch nicht komplett weg sein soll. Ich muss sagen: Bei meinem Objektiv passt der Fokus zu 100%! Kein Stück Back- oder Frontfokus. Meine D7000 ist gerade von der AF-Justage zurückgekommen, weswegen ist sagen kann, dass meine Kamera exakt fokussiert. Die AF-Korrektur habe ich auf +-0 gelassen, da das Sigma perfekt fokussiert. Schon bei Blende 1.4.
Der Autofokus ist zwar nicht der schnellste, aber er ist leise und präzise. Bei meinem Nikkor 35mm habe ich lieber mit F2.8 fotografiert, falls der Fokus mal nicht trifft. Beim Sigma habe ich Indoor bei wenig Licht gar keine Bauchschmerzen, mal mit F1.4 zu fotografieren.

Optische Leistung:
Verzeichnen tut das Objektiv wenig bis kaum. Indoor konnte ich noch kein Ghosting feststellen. Die CAs halten sich in grenzen. Klar, bekommt man bei F1.4 in der 100%-Ansicht CAs zu sehen, aber diese lasse sich in jedem RAW-Converter korrigieren. Ausserdem hänge ich mir keine 100%-Ansichten an die Wand. ;-)
Abgeblendet auf 2.8 sind die CAs übrigend auch weg und es ist noch einen Tick schärfer als bei 1.4.

Haptik und verarbeitung:
Der Fokusring gefällt mir und hat einen angenehmen Widerstand und der Drehbereich ist auch schön groß.
Die Gegenlichtblende...nun ja, wie auch in vielen anderen Rezensionen beschrieben, sitzt sie nicht zu 100% fest. Aber es ist definitiv nicht so schlimm, wie viele schreiben. Im Gegenteil: das Wackeln hält sich so sehr in Grenzen, dass es mir nicht mal aufgefallen wäre, hätte ich das nicht 100mal im Internet gelesen. Hier kann man nun wirklich nicht meckern.
Das Gewicht dieser Linse ist sehr hoch. Wenn ich an meiner Kamera einen Batteriegriff dran habe, kippt alles nach vorne, wenn ich versuche, es auf den Tisch zu stellen. Aber beim Halten in der Hand balanciert das Ganze insgesamt sehr gut. Durch das zusätzliche Gewicht, kann ich die Kamera auch ruhiger halten als mti dem 35mm Nikkor.

Ich habe mich schon beim ersten Testfoto in dieses Objektiv verliebt. P/L ist unschlagbar. Eine perfekte Festbrennweite/Normalbrennweite and APS-C, die z.B. das Nikon 35mm in den Schatten stellt.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2013
Da ich in letzter Zeit vermehrt abends fotografiere, war ich auf der Suche nach einer lichtstarken Normalbrennweite, mit der ich sowohl einzelne als auch mehrere Personen ablichten kann. Möglichst lichtstark sollte das Objektiv nicht nur aufgrund von Lichtknappheit auf Events und Partys sein, sondern weil ich auch hinsichtlich Bokeh Reserven haben wollte. Bevor ich dem Händler meines Vertrauens einen Besuch abstattete, googelte ich im Netz nach Objektiven, die für mich in Frage kommen. Neben dem Canon 35mm f/2 IS und dem 35mm f/1.4 erschienen mir das alte Sigma 30mm f/1.4 EX und das neue 30mm f/1.4 Art, auf welches letztendlich die Entscheidung fiel, sehr interessant.

Gegen das Canon 35mm f/1.4 entschied ich mich sobald ich den Preis sah. Fast 1300 Euro für eine Normalbrennweite? Nein danke! Das Canon 35mm f/2 IS, das EX und das Art schaute ich mir dann beim Händler genauer an. Ich nahm natürlich meine DSLR mit, schraubte alle drei Objektive nach einander drauf und machte Testaufnahmen. Der Autofokus saß bei allen drei auf Anhieb. Anfänglich gefiel mir der Stabi des Canon 35mm f/2 IS sehr gut, doch dann merkte ich, dass er bei Personen, wie jedem anderen Motiv welches sich bewegt, nichts brachte. Die 1 zusätzliche Blende bei den Sigmas stellte sich als deutlich nützlicher. Nicht nur dass man bei gleicher ISO Stufe kürzer belichten und dadurch schärfere Fotos machen kann, man kann auch besser freistellen, was bei Portraits sehr wichtig ist. Ich musste mich also nur noch zwischen den zwei Sigmas entscheiden, wollte mir aber erst die Testaufnahmen zuhause genauer anschauen und eine Nacht drüber schlafen. Auf dem 27" Monitor war die Sache schnell klar. Das 30mm f/1.4 ART war über den ganzen Blendenbereich deutlich schärfer, sowohl in der Mitte als auch an den Bildrändern, als das EX. Vignettierung machte sich beim ART deutlich weniger bemerkbar. Bezüglich CAs schienen sich die beiden Sigmas und das Canon 35/2 IS nicht viel zu nehmen. Vom Bokeh her gefiel mir das ART ebenfalls am besten, was natürlich Geschmacksfrage ist.

Alles in allem ist das 30mm f/1.4 Art das in meinen Augen rundeste Objektiv von allen 30mm bzw 35mm Festbrennweiten. Es ist lichtstärker und dadurch vielseitiger einsetzbar als das Canon 35mm f/2 IS (sowohl bezüglich High-ISO als auch Bokeh), und dabei sogar günstiger. Es ist zwar teurer als das Vorgängermodell, das 30mm f/1.4 EX, dabei aber diesem hinsichtlich Bildqualität deutlich überlegen.
Jeder, der so wie ich keine 1300 Euro für ein einziges Objektiv ausgeben, sondern Top-Qualität (Verarbeitung ebenso wie Bildqualität) zu humanen Preisen haben möchte, sollte sich das Sigma 30mm f/1.4 ART näher anschauen!
44 Kommentare| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juni 2016
Verwendet wird das Objektiv auf einer Canon 70D. Wenn man mit Liveview fotografiert sind die Photos sehr scharf und und die Fokussierung funktioniert recht schnell und auch präzise. Leider ist es jedoch so, daß wenn man nicht im Liveview Modus fotografiert, die Fotos eher unscharf sind wegen dem Frontfocus. Deswegen habe ich mir jetzt das Sigma Dock dazu bestellt , um das Objektiv besser an die 70D anpassen zu können. Ich hoffe es klappt. Ansonsten muß man sagen, daß das Objektiv sehr wertig verarbeitet ist und durch sein Gewicht der bekannten Sigma Qualität alle Ehre macht. Außerdem stimmt meiner Meinung nach bei diesem Sigma 30mm / f1,4 die Preis/Wert-Relation. Gesamt: Empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2013
Das neue Sigma 30 mm 1:1,4 hat sich in Windeseile zu meinem Lieblingsglas an meiner EOS 650D entwickelt. Was ich nicht erwartet hatte: Die kreativen Möglichkeiten, die sich auf Grund der hohen Lichtstärke ergeben, machen für mich die Einschränkungen durch die feste Festbrennweite gegenüber meinem Standartzoom (das EF-S 18-55 von Canon) mehr als wett. 30mm ist (an APS-C)einfach eine sehr universell einsetzbare Brennweite. An meinem EF 40mm 2,8 STM habe ich auch sehr viel Freude, aber die Brennweite von 40mm ist in vielen Situationen schon etwas lang und zwischen der Lichtstärke von 1:2,8 und 1:1,4 liegen Welten.

Gleichwohl muss man wissen, dass das Potential an Blendenöffnung sehr bewusst eingesetzt werden will und auch etwas Übung verlangt. Wer bei Schummerbeleuchtung eine ganze Partygesellschaft scharf abbilden will, dem hilft auch dieses Objektiv nicht am Einsatz eines Blitzlichtes vorbei. Dafür ist der Schärfebereich bei Offenblende einfach zu klein und darin liegt ja gerade der besondere Reiz. Im Bereich der Schärfeebene ist die Abbildungsleistung allerdings auch bei voll geöffneter Blende bis in den Randbereich überzeugend. Stimmungsvolle Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen sind für mich das Highlight dieses Objektives.

Die Qualitätsanmutung ist über jeden Zweifel erhaben. Der Fokus arbeitet in der Zusammenarbeit mit meiner Canon superschnell, nahezu geräuschlos und sehr treffsicher. Auch manuelles fokussieren wird durch den breiten, geschmeidig laufenden Fokusringes sehr gut unterstützt. Die im Lieferumfang enthaltene, ebenfalls sehr solide verarbeitete stabile Gegenlichtblende schütz die Frontlinse in meinen Augen sehr gut, so dass ich auf die Anschaffung eines Filters zu Schutzzwecken verzichten werde. Meine Kamera liegt mit diesem kompakten, aber relativ schweren Stück sehr gut in der Hand.

Vor einigen Monaten hatte ich schon einmal das Vorgänger (EX) Modell bestellt und wegen Promblemen mit dem Autofokus (damals noch an meiner EOS 450D) wieder zurück geschickt. Mir fehlte damals der Mut, mich auf eine nachträgliche Justierung einzulassen. Bei dem neuen Modell lassen sich mögliche (aber in meinem Fall nicht aufgetretene) Differenzen im Zusammenspiel mit dem Body mit Hilfe des für ca. 50 EUR erhältlichen USB-Docks ausgleichen. Einen weiteren deutlichen Vorteil gegenüber dem alten EX sehe ich in der von 40cm auf 30cm reduzierten Naheinstellgrenze. Das klingt zunächst nicht nach viel, erweitert aber die Möglichkeiten deutlich.

+ hohe Qualitätsanmutung und tadellose Verarbeitung
+ schnelles, leises und zuverlässiges Zusammenspiel mit der Autofokusfunktion meiner EOS 650D
+ herausragende Abbildungsleistung
+ günstiges Preis/Leistungsverhältnis (EUR 422)
° hohes Gewicht (das kann je nach Situation ein Vor- oder auch ein Nachteil sein)
- Noch keine Schwächen entdeckt
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2013
Einfach tolles Obejetiv.

+ Schneller fast lautloser Autofokus
+ Extrem hochwertiges Gehäuse
+ Tolle Abbildleistung

Im Moment liegen Preislich ca 200Euro zwischen der alten Version und der neuen Art Serie von Sigma's 30mm 1,4 also ich würd die 200er mehr wieder ausgeben.

Die 30mm entsprechen ja auf Grund der Verwendung auf APS-C Sensors einer realen Bennweite von 48mm!

Ist echt mein Lieblingsobjetiv auf meiner Canon 60d die Brennweite von 48mm ist wirklich gut für fast alle Fotos verwendbar solang man ned zu faul ist 2Schritte vor oder zurück zu machen.
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2013
Gekauft habe ich es weil ich mit dem Nikon 35 1.8 g nie richtig warm wurde und mir die billige Verarbeitung ein Dorn im Auge war. Beim alten Sigma scheiden sich die Geister also habe ich das neue bestellt. Das erste Wow Gefühl nach dem Auspacken, das Objektiv ist aus Metall, sieht Hochwertig aus und fühlt sich Klasse an. Beim Aufsetzen an die Kamera muss man satt drehen, muss sich noch etwas einlaufen aber sitzt perfekt. Wichtig ist mir die Offenblende bei Lowlight, also an meiner D7100 Iso auf 1600 mehrere Aufnahmen bei F1.4 auf das Auge meines Sohnes und ich werde nicht enttäuscht, Fokus sitzt und Schärfe ist mehr als ok. AF ist Flott und sicher.Farbsäume treten bei Offenblende auf, was aber bei solchen Objektiven normal ist, ebenso eine leichte Vignettierung und Verzeichnung. 1-2 Blenden abgeblendet ist das alles kein Problem mehr, ansonsten ein Klick in Lightroom. Version 4 hat das Profil der Linse nicht, dafür dann Lightroom 5. Das Objektiv scheint keine Schärfenschwäche am Rand zu haben ab Blende 2,2 habe ich subjektiv knackscharfe Bilder bis zum Rand und bei Blende 5,6 ist es überragend. Alle Blenden habe ich noch nicht getestet aber das Teil ist wirklich knackscharf und absolut Offenbldentauglich. Einzige Schwäche ist Offenblende bei unendlich, hier gibt's Aussetzter. Mal sitzt die Schärfe, dann aber auch mal komplett unscharf oder Schärfepunkt liegt weiter hinten. Im Liveview aber immer scharf. Mir fehlt da die Erfahrung ob der AF bei Offenblende und weiter entfernten Motiven da einfach auch mal überfordert ist und man hier einfach manuell Fokussieren sollte. Aber auf dem Stativ mit genug Kontrast beim Motiv bekommt man auch hier scharfe Bilder aber bei unendlich sollte wieso abgeblendet werden. Manuell Fokussieren macht mit der Linse Spass, der Fokusring läuft schwer aber nicht zu schwer und flüssig.
Wer nur auf Schärfe schaut kann zum Nikon greifen, wer auf das gesamte Wert legt ist hier richtig. Der Mehrpreis ist es wert. Tolle Haptik und Optik, Offenblende scharf, schönes Bokeh und wertige Verarbeitung. Geli und ein Köcher sind dabei und 3 Jahre Garantie. Und die Angst zwecks Fehlfokus ist unbegründet selbst wenn es mal passiert, ab zu Sigma und nach kurzer Zeit habt ihr ein absolut tolles Objektiv das ich nicht mehr hergebe.

Nachtrag: Leider hat sich nun nach einiger Zeit doch eine erhebliche Schwäche aufgetan. Das Sigma hat scheinbar Probleme mit den seitlichen Fokusfeldern und liefert hier nur unscharfe Bilder. Dieses Problem habe ich entdeckt nachdem im Internet mehrere User von diesem Problem berichten. Ein Test an meiner D7100 hat ergeben das auch ich betroffen bin. Das gleiche Problem taucht auch an meiner D3000 auf und man findet im Internet einen Thread über das Thema. Es betrifft bei mir die ganz seitlichen Fokusfelder und die Reihe davor, abblenden bringt da gar nichts. Nur mit den Kreuzsensoren und den Sensoren die nah daneben liegen sind die Ergebnisse gut. Kamera ist es nicht, kein anderes Objektiv zeigt den Fehler und es wurde nicht nur an der D7100 festgestellt. Auch der unsichere Autofokus bei unendlich konnte eine Sigma Justage nicht beseitigen. Hier hilft nur abblenden. Schade, den alles andere, Verarbeitung, Bokeh und Offenblende sind ansonsten sehr gut, wenn man über starke Farbsäume hinweg sehen kann. Am Montag werde ich bei Sigma anrufen, bin gespannt was hier wegen dem klaren Problem mit den seitlichen Fokusfelder gemacht wird. Ansonsten geht das Objektiv zurück, zu teuer für solche Fehler. Ich rate jedem sein Objektiv auf Distanz und alle Fokusfelder zu testen, vor allem Nikonbesitzer
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 3 beantworteten Fragen anzeigen