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Das Geheimnis der schwarzen Witwe - Filmjuwelen

Also ich mag die alten Edgar-Wallace-Krimis, vor allem noch die schwarz-weiß abgedrehten, ja einfach nur. Aufgrund einer Empfehlung wurde ich auf diesen hier durch das Label der "Filmjuwelen" auf DVD veröffentlichten Film aufmerksam. Auch wenn dieser im November 1963 in die deutschen Lichtspielhäuser gekommene Streifen nun keiner der legendären Edgar-Wallace-Filme ist, hat auch er es geschafft, mir zu gefallen.

Mir gefällt die Mischung aus spannender, wenn auch etwas abstruser Story und dem bisweilen leicht klamaukigen Humor, in dem solide von Franz Josef Gottlieb in Szene gesetzten Film. Die Vorlage für das Drehbuch, an dem neben dem Regisseur auch noch Rolf Becker und Alexandra Becker schrieben, stammt von Louis Weinert-Wilton und basiert auf dessen Werk mit dem Titel "Die Königin der Nacht".

Zahlreiche in dem Film zu erlebenden der damals ganz großen und beim Publikum sehr beliebten Darsteller, geben sich hier ein Stelldichein. Mit Eddy Arent wie Klaus Kinski und Karin Dor holte man sich zudem auch drei Gesichter und Schauspieler, die den nahen Bezug des Films zu den Edgar-Wallace-Filmen jener Tage noch zusätzlich mit unterstrichen. Neben ihnen gibt es aber noch einige andere interessante Mimen dieser Zeit in dem laut Cover um die 96 Minuten laufenden Film zu erleben. Genannt sein an dieser Stelle z. B. Werner Peters, O. W. Fischer oder auch Doris Kirchner.

Schauspieler O.W. Fischer durfte sich in diesem Film einmal von einer ganz anderen Seite zeigen. Als dem Alkohol durch recht zugetaner Chefreporter "Welby" stößt er im Zuge seiner Recherchen zu zwei Morden auf die Mitglieder einer früheren Mexiko-Expedition. Der damalige Tod eines der Mitglieder dieser Gruppe durch den Biss einer "Schwarzen Witwe" scheint irgendwie doch nicht so ganz glaubwürdig, wie zunächst dargestellt. Mit Hilfe des recht kauzigen "Mr. Fish" "Eddi Arent) erhält "Welby" weitere Informationen. Währenddessen geht immer mehr die Angst unter den anderen ehemaligen Mitgliedern der Expedition um. Sie erhalten Drohbriefe, in denen ihnen mit dem tot gedroht wird, wenn sie nicht endlich reden.

Auch "Scotland Yard" interessiert sich inzwischen brennend für den Fall, der immer undurchsichtiger und verzwickter wird. Als auch noch die Tochter des auf der Expedition umgekommenen Expeditionsleiters, die schöne "Clarisse" (Karin Dor), in Verdacht gerät, überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Lange steht auch die Frage im Raum, wer eigentlich dieser seltsame "Boyd" (Klaus Kinsky) eigentlich so richtig ist. Für den Zuschauer bleibt da kaum Zeit zum Luftholen in dem hier liebenswert und mit angenehm positiver Klischeehaftigkeit in Szene gesetzten Krimi.

Die eine DVD der Veröffentlichung findet ihren Platz in einem einfachen Klarsicht-Amaray-Case. Dieses kommt zur Aufbewahrung in einem in Hochglanzoptik gefertigten Pappschuber ohne FSK-Flatschen, welcher sich gelungen in die bisherige Gestaltung anderer veröffentlichter "Film- und Fernsehjuwelen" einfügt.

Der Veröffentlichung liegt ein zwanzigseitiges bebildertes Booklet bei. In diesem werden, neben einer Einleitung und der in Textform aufgezeigten Geschichte zum Film und dessen Inhalt und Entstehung, auch noch einige der Darsteller vorgestellt. Informationen zur Veröffentlichung und Ausstrahlung des Films, sowie zu einigen weiteren auf DVD erhältlichen "Historienhighlights" der "Fernsehjuwelen" schließen das Booklet inhaltlich.

Laut Cover wurde der Film für die hier vorliegende DVD-Veröffentlichung komplett neu abgetastet und aufwendig "Digital Restauriert". Und das hat sich wirklich gelohnt. Nicht nur das sich das Bild von der DVD erstmals seit seiner Kinovorführung wieder im Original-Breitwand-Format "Ultra-Scope" präsentiert, wirkt es zudem schon beinahe unglaublich frisch. Bedenkt man, dass inzwischen beinahe ein halbes Jahrhundert seit der Filmpremiere vergangen ist (Stand Juni 2013), finde ich persönlich das zur Ansicht kommende Bild von der DVD wirklich sehr gelungen. Das hier und da mal das etwas satte Schwarz Details verschluckt oder dann an anderer Stelle wieder etwas fehlt, sind für mich verschmerzbare Kleinigkeiten bei einem derart betagten Film. Viel wichtiger wie ein "verschlimmbessertes" und dadurch dann steril und künstlich wirkendes Bild ist zudem allemal noch immer der Film selbst. Aber hier und bei dieser Veröffentlichung stimmt beides und es macht Spaß, es zu erleben.

Die zum Teil mit einigen animierten Filmszenen und im Hintergrund zu hörenden Soundfiles gestalteten DVD-Menüs sind übersichtlich und gut bedienbar. Über die Anwahl des Menüpunkts "Film Starten" beginnt die Wiedergabe des Streifens. Den Zugriff auf eine in Vorschaufenstern gestaltete achtteilige Szenenwahl bietet der Menüpunkt "Kapitel", auf sich öffnenden weiteren Seiten an. Unter den Extras werden ein von Arild Rafalzik für die DVD-Veröffentlichung gefertigter Lang- und Kurztrailer angeboten. Einige weitere Trailer zu anderen durch das Label der Film- und Fernsehjuwelen veröffentlichten DVDs sind neben des bereits erwähnten Booklets weitere Extras bei dieser Veröffentlichung.

Tonbewertung:

Der als Dolby digital 2.0 von der DVD angebotene deutsche Ton ist gut verständlich. Das Volumen ist während der Wiedergabe relativ konstant, und vom Klang den damaligen technischen Möglichkeiten und der machbaren Qualität entsprechend. Ein leicht eingesetzter Filter reduziert das Grundrauschen, greift aber den Ton insgesamt nicht zu sehr an und belässt ihn in seiner Authentizität und Natürlichkeit. Untertitel für Hörgeschädigte oder Gehörlose werden nicht von der DVD angeboten.

Gesamteindruck:

Mich hat dieser im Fahrwasser der Erfolgswelle der Edgar-Wallace-Krimis produzierte und so 1963 in die Kinos gekommene Film verstanden, spannend und kurzweilig zu unterhalten. Die zudem gelungene technische Umsetzung und Präsentation der Veröffentlichung durch das Label der "Filmjuwelen" macht den liebenswert und in positiver Klischeehaftigkeit in Szene gesetzten Krimi auch noch heute äußerst sehenswert.
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am 28. Juli 2013
Das Geheimnis der schwarzen Witwe ist ein spannender und sehr unterhaltsamer Krimi,
der sich mit den Wallace Filmen messen kann.

Die DVD Qualität, Bild/Ton ist sehr gut.

Der Film ist etwas anders als das Buch, aber dennoch bestens umgesetzt worden.

Auf jeden Fall für Krimi und Wallace Fans sehr empfehlenswert.
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am 21. Dezember 2013
Auch wenn dies kein Edgar Wallace-Film ist, so gehört er dennoch in jede Sammlung von Freunden dieses Genres! Eine Traumbesetzung der 60er Jahre und ein "schwarz-weiß Nervenkitzel" wie man sich ihn wünscht.
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am 28. März 2015
Film:
Außergewöhnliche Morde erregen das Interesse der Londoner Öffentlichkeit: Die Mitglieder einer ehemaligen Expedition auf der Suche nach einem Aztekenschatz in Mexiko werden Einer nach dem Anderen mit einem giftgetränkten Geschoss ermordet, welches einer schwarzen Witwe nachempfunden ist. Jedem Opfer wurde zuvor eine Botschaft zugesandt, zu sprechen oder zu sterben.
Der erfolgreiche Reporter des "London Sensations" Wellby (O.W. Fischer) stellt Nachforschungen an, und rasch nähren sich die Zweifel, ob der damalige Expeditionsleiter Alfons Avery wirklich durch den Biss einer schwarzen Witwe gestorben ist. Verbergen die übrigen Teilnehmer ein schreckliches Geheimnis, und müssend dafür sterben? Oder steckt ein völlig anderes Motiv dahinter?
"Das Geheimnis der schwarzen Witwe" (unter der Regie von Franz Josef Gottlieb) zählt für mich zu jenen Filmen, die sich stark im Fahrwasser der damaligen Krimis (insb. der Edgar-Wallace-Reihe) bewegen. Das "klassische" Szenario, um einen Unbekannte(n), der/die nach und nach Personen eines überschaubaren Kreises ins Jenseits befördert, hätte auch aus der Feder eines Edgar Wallace (Ein großes Erbe mit mehren Erben), oder der einer Agatha Christie (Stichwort "Zehn kleine Negerlein") stammen können.
Das Drehbuch (auf Basis des Romans "Königin der Nacht" von Louis Weinert-Wilton) wartet mit einer solider, wenig komplexen Story auf, doch gelingt es dem Film die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Große Raffinesse oder Überraschen darf der Zuseher m.E. allerdings nicht erwarten, eher gleicht das Gebotene solider Hausmannskost.
Mit Eddy Arendt, Klaus Kinski und Karin Dor wurden bekannte Gesichter und Namen verpflichtet. Während Kinski als mysteriöser Mr. Boyd oder Karin Dor als Tochter des Expeditionsleiters in ihren Rollen überzeugen können, stellt m.E. die Darbietung des Reportes durch O.W einen kleinen Schwachpunkt des Film dar. Fast wirkt es (zumindest auf mich) als habe der Schauspieler seine Rolle nicht ernst genommen. Allerdings hat (wie es im Booklet heißt) O.W. Fischer für sein "augenzwinkerndes Spiel" eine Bambi Nominierung erhalten.
(So unterschiedlich können die Meinungen zu einer Schauspielerischen Leistung sein...)
In Summe bleibt dennoch ein unterhaltsamer, kurzweiliger und routiniert gedrehter Krimi, dem jedoch die in oder andere kleine Schwäche anzusehen ist (Stichwort z.B. Lokation, wenn an einem Bahnübergang ein spanisches Schild auftaucht - und Straßen einen mehr an Spanien, den an London erinnern...)
(3 von 5 Sternen)

Bild:
Leider zeigt das Bild (aus meiner Sicht) einige Schwächen, wenngleich es noch insgesamt ordentlich ansehbar war.
Ein wesentlicher Schwachpunkt ist für mich der Kontrast - immer wieder fallen z.B. Szenen mit einem zu "strahlendem" Weiß auf. Ferner wirkte das Bild zwar ruhig, gleichzeitig aber (für meinen Geschmack) insgesamt zu glatt. Negativ fällt gerade zu Beginn auch die ein oder andere doch deutlich sichtbare Verschmutzung auf.
Positiv würde ich hingegen die Detailschärfe bewerten. Auch schwankt die Qualität des Bildes, und phasenweise kann das Bild sogar einen guten Eindruck hinterlassen.
Insgesamt ergibt sich so ein recht durchwachsener Eindruck - in Schulnoten 3
(Als Grundlage meines subjektiven Bildeindrucks dient das laufende Bild - ob in irgendeinem Bild/Screenshot auf dem PC bei Minute/Sekunde xx:yy ein Problem/Schwäche sichtbar ist, prüfe ich nicht - mir geht es um den Eindruck des Bildes beim "normalen" Ansehen des Films)

Extras:
Das Bonusmaterial (zum Film) fällt leider recht dürftig aus, und beschränkt sich auf ein lesenswertes Booklet, und (neu im Vergleich zur DVD) den Original-Kinotrailer.
Untertitel gibt es leider nicht - auch weitere Sprachversionen sind nicht vorhanden.

Gesamt:
Die BD selbst hat aufgrund des wenigen Bonusmaterials, den fehlenden Untertiteln und nicht zuletzt der mäßigen Bildqualität eher zwei denn drei Sterne verdient. Aufgrund des Filmes jedoch Gesamt gerade noch 3 von 5 Sternen)
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Wer Kriminalfilme mag, sollte einmal einen Blick auf Das Geheimnis der schwarzen Witwe aus dem Hause Filmjuwelen. Der Film stammt aus dem Jahre 1963 und basiert auf dem Roman „Königin der Nacht“ von Louis Weinert-Wilton. Mich persönlich faszinierte Klaus Kinski als Boyd sehr, wobei auch die anderen Darsteller in ihren Rollen überzeugen konnten.

In London passieren mehrere Morde. Vielleicht nicht ungewöhnlich, aber diese haben zwei Sachen gemeinsam: Alle Opfer haben früher an einer Mexiko Expedition teilgenommen und alle Toten wurden mit einem Geschoss getötet, das mit den Gift der schwarzen Witwe getränkt wurde. Die Presse ist sensationsgierig und stellt bald in Frage, ob der ehemalige Expeditionsleiter wirklich am Gift der Spinne gestorben ist. ..

Der Film ist ein wenig mit den damaligen Edgar Wallace Filmen zu vergleichen: Ein konventioneller Krimi mit unfreiwilliger Komik. Auch wenn man hier keine Innovationen geboten bekommt, habe ich mich über die komplette Laufzeit gut unterhalten gefühlt. Denn wenn man den Roman mit der Verfilmung vergleicht sieht man, dass sich Franz Josef Gottlieb dicht an das Buch gehalten hat. Dazu kommt eine sehr schöne und passende Filmmusik, so dass es sich lohnt sich den Film anzusehen!
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am 13. Mai 2013
Endlich ist er erhältlich, der Louis Weinert Wilton Krimi von 1963 "Das Geheimnis der schwarzen Witwe".

Habe diesen großartigen Film 1993 auf VHS auf Kabel 1 aufgenommen und freue mich, dass er jetzt auch auf DVD verfügbar ist.

Zum Film:

In London wurde schon zum zweiten Mal ein Mann mit dem Geschoss in Form einer Schwarzen Witwe getötet. Der trinksüchtige Chefreporter Welby von London Sensations möchte mehr herausfinden. Er stößt auf eine alte Expedition, deren Leiter ein gewisser Alfons Avery war, der bei seiner Tour durch den Biss einer Schwarzen Witwe starb. Die weiteren Mitglieder der Expedition hießen Morton, Robins, Selwood, Cartwright, Brayn, Bromfield und Osbourne (der Chef von Welby). Bei weiteren Nachforschungen stößt Welby auf den undurchsichtigen Mr Boyd, den schrulligen und gewitzten Informanten Mr Fish und auf Averys schöne Tochter Clarisse, die unter falschem Namen lebt und immer mehr in den Verdacht der Mittäterschaft gerät.

Die einzelnen Teilnehmer der Expedition kommen einer nach dem anderen mit den Geschossen ums Leben, dabei werden immer wieder die verschiedenen Verdächtigen in den Mittelpunkt gerückt. Zum einen verdächtigen sich die Teilnehmer der Expedition untereinander, zum anderen wird Clarisse als potentielle Alleinerbin der Zeitung zum unberechenbaren Element. Tatsächlich hat sie die Drohbriefe verfasst, die den Morden verausgingen, aber nur um die Opfer unter Druck zu setzen, die Umstände des Todes ihres Vaters offenzulegen. Der undurchsichtige Mr Boyd, der ebenfalls als Täter in Frage käme, gibt sich als Mitarbeiter von Scotland Yard zu erkennen.

In einem Showdown bedroht Clarisse die letzten beiden Überlebenden der Expedition mit einer Waffe und erfährt, dass der Tod ihres Vaters ein Unfall war, den die Gruppe verschwiegen hat und nie die genaueren Umstände ans Licht bringen wollte. Die Expedition fand einen Aztekenschatz und gemeinsam gründeten sie den Zeitungsverlag und wurden dessen Teilhaber. Mrs. Osbourne verrät sich nun als die Mörderin, die den letzten Anteilhaber an der Zeitung vor den Augen ihres Mannes und Clarisse aus Geldgier tötet. Anschließend tötet sie tragischerweise auch ihren Mann, der sich mit den Motiven seiner Frau nicht arrangieren will. Clarisse wird von Mrs. Osbourne auf das Hausboot Welbys entführt und zu einem Geständnis genötigt, die Mörderin zu sein. Unter einem Großaufgebot der Polizei, gelingt eine dramatische Rettungsaktion, bei der Mrs. Osbourne ums Leben kommt, ihr Boot explodiert.

Zum Bild und Ton:

Dieser Film wurde bestmöglich restauriert ( immerhin ist der Film schon 50 Jahre ) und das merkt man am Bild ( schön kristallklar ) und dem sehr guten Ton ( DD 20 Verfahren ).

Die Besetzung ist einfach göttlich, alles was Rang und Namen hat und auch irgendeiner "Edgar Wallace-Ecke" kommt, ist hier vertreten.

Die Darsteller:

1. Eddi Arent ( *05.05.1925 - + 28.05.2013 - was wären die Filme ohne seinen Humor ).

2. Karin Dor ( *22.02.1938 - das schärfste, was man früher in der Wallace Filmen zu bieten hatte;-).

3. Klaus Kinski ( * 18.10.1926 - + 23.11.1991 - keiner konnte irrer spielen als er;-).

4. Werner Peters ( * 07.07.1918 - + 30.03.1971 - stets in undurchsichtigen Rollen dort zu sehen - man wußte nie, ist er der Böse oder der Gute;-)etc.

5. O.W. Fischer ( * 01.04.1915 - + 29.01.2004 ), eigentlich nicht auf Krimi's abboniert, sondern eher auf Heimatfilme, Dramen etc., spielt hier in seinem, glaube ich, einzigsten Krimi, eine etwas undankbare Rolle, als etwas versoffener Chefreporter Welby - aber wenn es um die Rettung eines hübschen Mädchen ( Karin Dor ) und die Aufklärung und die Indentität der "Schwarzen Witwe" geht, ist er mit vollem Eifer dabei.

Der Komponist dieses Krimi's:

Was die großartige Musik von Martin Böttcher ( *17.06.1927 ) angeht, müssen wir uns wohl nicht näher unterhalten.

Keiner verstand es besser - neben Peter Thomas ( *01.12.1925 )natürlich, seine genialen Easy Listening Sound - Stücke, so den Filmen einzusetzen, dass alleine schon die Musik, alleine genug gewesen wäre, sich anständig zu gruseln - schade, dass es solche genialen Filmkomponisten heute nicht mehr gibt.

Das letztendliche Fazit:

Ein sehr guter Krimi, der im Fahrwasser der "Edgar Wallace-Filme" mitschwimmen will und es Dank sehr guter Darsteller, sehr spannender Musik und sehr guten Drehbuch auch schafft......nicht unterzugehen;-).

Sollte jeder Filmfan, der alte deutsche Krimi's mag ( so wie ich;-) in seiner Sammlung besitzen.
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am 7. Mai 2014
Zum Film selbst ist ja von meinen Mitrezensenten das Wesentliche gesagt worden. Ich möchte aber hier auf die Umsetzung der literarischen Vorlage eingehen. Der Roman von Louis Weinert-Wilton (eigentlich Alfred Weinert 1875-1945, einem Sudetendeutschen ) erschien zuerst 1930..In der Romanvorlage gibt es mehrere parallel erzählte Handlungs- und Beziehungsstränge, die bei der Umarbeitung zu einem Drehbuch nicht alle berücksichtigt werden konnten, da der Film wohl zu lang geworden wäre. Allerdings wurde im Drehbuch ein fröhliches Bäumchen-wechsel-Dich Spiel vorgenommen . Aus Hyman (der gar nicht auftaucht) wurde Osborne, aus Osborne wurde Selwood, aus Clarisse Avery, im Roman eine entstellte, langweilige Reporterin wurde die attraktive Alleinerbin des Zeitungsimeriums Karin Dor und schließlich aus dem unbedeutenden Lokalreporter und Neuling Wellby der altgediente Chefreporter des Blattes. Diesen aber spielte O.W.Fischer mit der ihm eigentümlichen Melancholie und schauspielerischer Bravour. Zwei Nebenrollen sind im Roman völlig anders charakterisiert und hätten eine echte Aufgabe für gute Schauspieler sein können: Der schmierige Portier Pat Cummings ( kommt im Film nicht vor) wäre eine Paraderolle für Joseph Offenbach gewesen, den Reporter und Salonlöwen Jacob Fish hätte der junge Harald Juhnke treffender gespielt als der fehlbesetzte Eddie Arendt.Als grobschlächtiger Medientycoon Thomas Hyman hätte Gerd Fröbe eine prächtige Figur abgegeben. Hätte man bei der Verfilmung auf einige hahnebüchene Prügelszenen mit O.W.Fischer und einige unnötige Schießereien verzichtet, wäre es sogar möglich gewesen den eigentlichen Clou der Romanvorlage einzuarbeiten, daß sich nämlich am Schluß der unscheinbare Wellby als verschollener Alleinerbe des Verlages herausstellt. Trotzdem: wer den Roman nicht kennt ist mit dem Film gut bedient und bekommt als Bonus einen Klaus Kinski in der ungewohnten Rolle des rettenden Engels, die er glänzend und mit Ironie meistert.
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am 15. Juni 2013
....
Die 60er Jahre unserer Kinos waren beinahe übermächtig von den deutschen Edgar Wallace Verfilmungen beherrscht, in deren Fahrwasser einige Filme entstanden, die sich entweder auf die Bekanntheit einiger Schauspieler verliessen um die Zuschauer anzulocken und/oder aber ähnliche Romane in ganz auf die Wallace-Filme zugeschnittener Weise darzubieten. Zu diesen letztgenannten ist die "Schwarze Witwe" zu zählen, allerdings mit dem Vermerk, hiervon einer der besten zu sein!
Die Basis bildet ein Krimi von Louis Weinert Wilton, der sich durchaus ähnlich entspannt und gleichzeitig spannend liest, wie der Stil von Edgar Wallace.
Die Verfilmung, gespickt mit den Publikumslieblingen Fischer, Dor, Arent und Kinski und Werner Peters ist eine der absolut besten Fahrwasser-Verfilmungen. Die Story ist stimmig, die Schauspieler gut aufgelegt und O.W. Fischer eine willkommene Alternative zu Drache und Fuchsberger. Ebenso ist Klaus Kinski in einer ungewohnt irrsinnsfreien, schmunzelnden Rolle unterwegs. Regie, Kameraführung, Szenerie und was dazu gehört erzählen die Geschichte mit eigenem Charakter - straff, spannend und unterhaltsam!
"Filmjuwelen" bringen den Streifen im Orginal Breitbild-Format Ultra Scope und das ist durchaus sehenswert! Die Abtastung und Bearbeitung hat dem Material gerade genug Schärfe gegeben, um die schöne Bildtiefe frisch und präzise zu empfinden. Sauber und glücklicherweise nicht weichgezeichnet. Kleinere Mankos bei einigen sehr hellen Szenen sind dem Ausgangsmaterial geschuldet und lassem dem Film seine Alterswürde.

Also rundum ein nostalgisches, spannendes Filmvergnügen und für jeden zu empfehlen, der für diese Art von Film empfänglich ist - Kauftipp !
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am 15. September 2015
Zum Krimi selber gibt es bessere, dies heisst nicht das er schlecht is, aber eben es gibt bessere. Die Schauspielwer sind gut.
Bild und Ton sind für einen S/W-Film wircklich Gut bis Sehr Gut.
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am 27. März 2015
Der Film ist sicherlich kein Meilenstein der deutschen Krimigeschichte, aber unterhaltsam und gut gespielt. Wer auf Edgar Wallance & Co. steht, wird nicht enttäuscht.

Leider ist die Blu-ray Disc dazu völlig misslungen. Glattgefiltertes Bild und ein völlig überzogener Kontrast mit gleißend überstrahlendem Weißanteil sorgen für Frust beim Zuschauer, da das Biold sehr unnatürlich ausschaut. Aber leider kommt es noch dicker. Die automatische Software zum Entfernen von Defekten im Bildmaterial wurde dermaßen agressiv eingestellt, dass Teile des Geschehens verschwinden. Pistolen, Eisenstangen, Zigarren, Fäuste, Finger, Hände, Beine, sogar ganze Personen (Bild anbei als Anhang) verschwinden oftmals bei Bewegungen im Bild für Sekundenbruchteile, was sich in flirrenden, blinkenden, unsauberen Bewegungsabläufen bemerkbar macht. Filmgenuss ade!
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