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106 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film! Man muss ihn nur getrennt vom Buch betrachten
Mir hat der Film super gefallen! Ich hatte vorher zwar auch Bedenken, aber hauptsächlich deshalb, weil es ein deutscher Film ist und diese was Ausstattung, Schauspieler und Special Effects angeht, einfach nicht mit Hollywood mithalten können. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings positiv überrascht!

An der Story wurde natürlich heftig...
Vor 17 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider nur ganz nett
nachdem ich die Triologie gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Film.

Er ist soweit ganz nett, aber mehr leider auch nicht.

Es wurde versucht, viel zu viel Buch in nur einen Film zu packen, viele liebenswerte und wichtige Details sind dabei leider auf der Strecke geblieben, sodass der Zuschauer mehr oder minder wie Gwen durch die Zeit durch...
Vor 5 Monaten von Corinna Krämer veröffentlicht


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106 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film! Man muss ihn nur getrennt vom Buch betrachten, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Mir hat der Film super gefallen! Ich hatte vorher zwar auch Bedenken, aber hauptsächlich deshalb, weil es ein deutscher Film ist und diese was Ausstattung, Schauspieler und Special Effects angeht, einfach nicht mit Hollywood mithalten können. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings positiv überrascht!

An der Story wurde natürlich heftig herumgeschnippelt und ich verstehe die vielen enttäuschten Fans, die auf eine 1:1 Umsetzung des Buches gehofft hatten. Allerdings sehe ich das etwas realistischer. Buch und Film sind zwei völlig verschiedene Medien und es ist fast unmöglich, ein Buch szenengetreu in einen Film zu übertragen. Wir würden uns alle zu Tode langweilen. Viele Dinge, die man in einem Buch durch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten nahe gebracht bekommt, muss man im Film anderweitig vermitteln. Ich finde, das ist hier gut gelungen und die Spannung und Magie des Buches ist erhalten geblieben.

Dass für den Film Handlungsabläufe aus allen drei Büchern zusammengefasst wurden, naja, darüber lässt sich streiten. Allerdings bin ich der Meinung, dass der erste Band ohnehin viel zu kurz für einen fast zweistündigen Film ist. Obwohl ich bislang nur die ersten beiden Bände gelesen habe, fand ich die Änderungen, die vorgenommen wurden, erstaunlich passend. Die Grundidee der Story blieb für mich auf jeden Fall erhalten. Erleichtert war ich, dass auf die Kussszene in der Kirche verzichtet wurde. Das wäre an der Stelle im Film viel zu früh gekommen und hätte nicht gepasst.

Dass einige Charaktere verändert wurden, damit kann ich leben. Da Gwen mit Robert, dem Geist des kleinen Jungen, nur ab und zu redet und es nicht wirklich zum Voranschreiten der Geschichte beiträgt, man aber seine Figur irgendwie erklären musste, fand ich die gewählte Variante ganz okay. Auch dass Leslie plötzlich dunkelhäutig ist, obwohl sie im Buch anders beschrieben wird, hat mich nicht wirklich gestört. Bei ihr fand ich sogar, dass ihr Charakter sehr gut getroffen wurde und das ist für mich immer das wichtigste. Von seiner Art her ganz und gar anders vorgestellt hatte ich mir allerdings Falk de Villiers. Das war für mich eine glatte Fehlbesetzung. Auch die Lucy hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Paul dagegen fand ich super, ihn hätte ich gerne in mehr Szenen gesehen. Die anderen Charaktere waren für mich in Ordnung. Katharina Thalbach als Tante Maddy war überzeugend verschroben und witzig und Veronica Ferres fand ich als Gwen’s Mutter erstaunlich passend. Das Fehlen von Caroline, Gwens Schwester, fiel wenn man ehrlich ist, nicht weiter ins Gewicht. Richtig enttäuscht war ich aber, dass Xemerius gefehlt hat! Auf ihn hatte ich mich total gefreut – und dann taucht er gar nicht auf! Ich kann mir natürlich denken warum. Es ist eben ein deutscher Film und das Budget hat vermutlich nicht ausgereicht. Special Effects sind nun mal teuer und ehrlich gesagt wäre ich noch enttäuschter über einen schlecht gemachten Xemerius gewesen als über gar keinen. Trotzdem, sehr, sehr schade!

Die Drehplätze und Kulissen waren zum größten Teil realistisch und schön gestaltet und wirkten echt. Einige Szenen wurden an Originalschauplätzen in London gedreht, was ich sehr gelungen fand. Sicher, manche Kulissen hatte ich mir ganz anders vorgestellt, aber das ist ja immer so, wenn ein Buch verfilmt wird. Jeder sieht die Szenen vor seinem geistigen Auge anders und ist dann enttäuscht, wenn im Film alles fremd wirkt. Mir persönlich hat das meiste gut gefallen. Total unzufrieden war ich allerdings mit der Adaption des Drachensaals. Der sah ja nun wirklich in keiner Hinsicht aus, wie im Buch beschrieben. Und ich hatte mich so auf die tollen Gemälde von Fabelwesen (die Meerjungfrau hinter dem Sofa und vor allem der Drache an der Decke) gefreut! Der dunkle, fensterlose Raum, der dafür gewählt wurde, war schon eine herbe Enttäuschung. Auch hätte ich gerne mal das Gebäude der Loge von außen gesehen. Leider gab es aber nie eine richtig gute Außenansicht. Dafür fand ich das Haus und die Schule von Gwendolyn ganz gut und auch die Orte, die in der Vergangenheit spielten waren okay.

Mein größtes Lob geht allerdings an die beiden Hauptdarsteller. Vor allem Maria Ehrich hat mich überrascht und total begeistert! Sie hat so natürlich gespielt, dass ich ihr jeden Satz abgenommen habe. Sie war cool und lustig und hat die witzigen Sprüche gut rübergebracht. Echt die Entdeckung des Jahres für mich. Aber auch Jannis Niewöhner war besser als einige seiner erwachsenen Kollegen. Vor allem das Zusammenspiel von Maria und Jannis war super, da hat definitiv die Chemie gestimmt!

Alles in allem bin ich von dem Film echt begeistert! Und das will was heißen, denn ich bin eigentlich kein Fan von deutschen Filmen. Ich würde mich super freuen, wenn es noch einen weiteren Teil (oder sogar zwei) geben würde. Ich werde mir Rubinrot auf jeden Fall auf DVD holen und hoffe, dass es darauf dann viele interessante Extras gibt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider nur ganz nett, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
nachdem ich die Triologie gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Film.

Er ist soweit ganz nett, aber mehr leider auch nicht.

Es wurde versucht, viel zu viel Buch in nur einen Film zu packen, viele liebenswerte und wichtige Details sind dabei leider auf der Strecke geblieben, sodass der Zuschauer mehr oder minder wie Gwen durch die Zeit durch diesen Film stolpert.

Den Hauptdarstellern nimmt man die Rollen kaum ab, vor allem der Darsteller des Gideon passt so gar nicht - ich habe mich mehrmals dabei ertappt, mir über die Frage ob seine Haare echt sind mehr Gedanken zu machen als der Handlung des Films zu folgen.

Auch ist mir die für die verschiedenen Zeiten immer gleiche Strasse unangenehm ausgefallen.

Der Film hört damit auf, dass Lucy und Paul mit einem "und das ist erst der Anfang" von der Brücke springen (der Darsteller des Paul passt gut, die der Lucy hingegen nicht) und ich als Zuschauer dankend weitere Folgen ablehne.

Das ist schade, denn man hätte aus den Büchern viel mehr machen können. Die Ideen waren doch da....
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles in allem super!, 1. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Alles in allem ist der Film super. Die Schauspieler waren super ausgewählt, auch Jannis Niewöhner meiner Meinung nach nicht die perfekte Wahl war, hat er den Gideon sehr gut gespielt. (Ich hätte mir da jemanden in Richtung Chris Pine/Orlando Bloom in jünger vorgestellt ;).) Er und Maria Ehrich haben gut zusammen gespielt, vor allem Gideons herablassende Art kam gut rüber. Tante Maddy wurde sehr treffend dargestellt und auch Kostja Ullmann als James war sehr amüsant. Falk de Villier hatte meiner Meinung nach allerdings viel zu wenig Präsens und war zu unscheinbar (im Buch wird er als unglaublich eindrucksvoll beschrieben), Mr Whitman war kein Schülerinnenschwarm und Dr. White war nicht so verbittert wie im Buch.

Die Story entspricht natürlich nicht dem Buch, aber wenn man genau drüber nachdenkt, wurde nichts aus den anderen Büchern genommen, es wurde lediglich die Episode mit dem Eisigen Tod und dem Kirschblütenball eingefügt. Auch Xemerius, den ich im ersten Moment vermisst hab, taucht in den Büchern erst zu Beginn des zweiten auf, muss daher nicht zwingend in den Film. Dennoch ist die Stimmung sehr gut eingefangen, der Chronograf wurde super dargestellt!

Ich wollte überhaupt nicht, dass der Film endet, und habe nach jeder Szene gehofft, dass er weiter geht. Ich habe ihn jetzt bereits mehrfach gesehen und bin mir sicher, dass man ihn noch hundertmal anschauen kann, ohne dass er langweilig wird (wie die Bücher!)
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161 von 192 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man sollte nicht alles verfilmen, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Oh was habe ich mich auf diesen Film gefreut? Monatelang gewartet, Blogs gelesen und schließlich mit Freundinnen verabredet. Und dann endlich, saß ich im Kino und wartete mit Spannung, was da kommen möge.
Das Buch, nur so nebenbei, finde ich großartig, amüsant, spannend und liebenswert. Was kann da bei einer Verfilmung schon schief gehen?

So einiges, wie mir knapp zwei Stunden später klar war.

Die schauspielerischen Leistungen waren katastrophal. Ich kann es leider nicht anders sagen! Selbst renommierte Schauspieler, wie Veronika Ferres (spielt die eigentlich überall mit?!)oder Josefine Preuß, wirkten deplatziert und nicht glaubwürdig. Am schlimmsten in Erinnerung geblieben ist mir die beste Freundin von Gwen, Leslie. Es tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ihre Darstellung brachte mich einfach nur zum Lachen - und das nicht im positiven komödiantischen Sinne. Es war lediglich peinlich, den Schauspielern dabei zuzusehen, wie sie sich durch schlechte Dialoge und vorhersehbare Situationen hangeln mussten. Nur ein paar berühmte Namen machen noch keinen guten Cast.
Die Story. Okay, ich bin leidenschaftliche Leserin und liebe Buchverfilmungen, ich weiß, dass die Storys angepasst werden müssen und finde das in vielen Filmen (den meisten Harry Potter Filmen (außer 5 & 6), Hunger Games oder Herr der Ringe) sehr gut umgesetzt! Aber hier habe ich mich ab der Hälfte des Filmes gefragt, welches Buch da eigentlich verfilmt wird. Gleich in den ersten Sekunden wird gespoilert, was das Zeug hält. Wer genau Lucy und Paul sind, ist nach dem Film eindeutig klar. Wie kann man nur Dinge aus Band 2&3 bereits im ersten Film verraten? Es gab einige Zuschauer, die sehr genervt waren, weil ihnen diese Geheimnisse nun genommen wurden. Sehr ärgerlich. Die Geschichte war kaum zu erkennen, Dialoge die eigentlich zwischen Gwen und Mr. Georg stattfinden und wichtig für eigentlich alles sind, finden gar nicht statt. Warum macht man nicht gleich einen "neuen" Film ohne adaptiertes Drehbuch, wenn man sich eh nicht an das Buch hält?
Ganz nebenbei wurden ganze Figuren weggelassen. Ich kann da nur den Kopf schütteln, Xemerius nicht mal zu erwähnen. Für mich ist das nicht zu entschuldigen. Und warum ist der Geist des Jungen, den Gwen sehen kann, plötzlich nicht mehr der Sohn des Arztes, sondern sogar mit ihr verwandt? Wozu diese Änderungen gut sein sollen, ist mir absolut nicht klar geworden.
Irgendwie wurden alle Charaktere so verändert, dass sie nur noch unsympatisch sind. So wurde aus der süßen, tollpatschigen aber cleveren Gwen ein pöbelnder (hatte sie im Buch noch Angst vor dem Grafen, so gibt sie hier einfach mal patzige Antworten), launischer und begriffsstutziger ("Schlüssel? Welchen Schlüssel?")Teenie. Ich wurde während des ganzen Films nicht warm mit ihr, dabei gelang das Kerstin Gier auf den ersten Seiten!

Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht aus dem Film gegangen. Vielleicht bin ich mit Mitte 20 nicht die geplante Zielgruppe. Vielleicht ging es nur darum, den Namen "Rubinrot" verwenden zu können, da Buchverfilmungen gerade so gut laufen. Aber ich bin einfach maßlos enttäuscht und kann diesen Film niemanden über 10 Jahren empfehlen. Sollte wirklich ein weiterer Teil geplant sein, wird dieser defintiv ohne mich als Zuschauer auskommen müssen.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Buchverfilmung...ohne Buch, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [Blu-ray] (Blu-ray)
Lange fieberte ich der Blu-ray entgegen, weil ich es damals nicht ins Kino geschafft habe. Gestern war es dann endlich so weit und ich schaute mir zusammen mit meinem Freund den heiß ersehnten Film an.

Vorab: Mein Freund kannte weder die Story, noch die Bücher. Ich habe die Bücher verschlungen, mit Gwendolyn gelacht und geweint, Gideon zum Teufel gejagt und mich in ihn verliebt, Charlotte und die Gefolgschaft des Grafen gehasst und mir Xemerius als Haustier gewünscht.

Wie auch immer...Zum Abspann des Filmes gestern Abend sagte mein Freund: Zwar an manchen Stellen etwas fad, ab und zu etwas unschlüssig, aber eigentlich ein netter Film." Ich empfand bis auf wenige Kleinigkeiten das Gesamtwerk als KATASTROPHE!

Selbstverständlich wusste ich schon vorab, dass der Film einige Details der Bücher nicht umsetzen kann, ist ja auch logisch, aber jetzt mal ehrlich... Was soll das sein? Eine Produktion, bei der die Regisseure das Drehbuch gar nicht kannten, Geld sparen wollten - falls der Film eventuell floppt- und deshalb alles Mögliche kunterbunt zusammenschnitten haben, damit es für den Außenstehenden ansprechend und verständlich wird?!

Ja, okay, es ist ein deutscher Film, aber das heißt doch zwangläufig nicht auch, dass es großer Mist werden muss!
Leute, ihr könnt das doch besser! Die Bücher von Kerstin Gier waren ein Kassenschlager mit tausenden Fans. Dem Film fehlt jegliche Überzeugung, jegliches Feingefühl - hauptsächlich deshalb, weil die Schauspieler leider nicht mehr als durchschnittlich sind... Sonst hätte das für mich die oft frei erfundene Story zumindest ansatzweise entschädigt. Ich glaube, außer "Tante Maddy" hat niemand seine Rolle wirklich gefühlt.

Alles Miteinander ist es so ein Kauderwelsch, dass zum Schluss nicht mal ersichtlich wird, ob ein zweiter Teil überhaupt geplant ist..
Liebe Filmproduktionen, meint ihr nicht, dass der Film nicht einen noch viel größeren Durchbruch erzielt hätte, mit etwas mehr Mühe bzw. Orientierung an dem, was es darstellen sollte (nämlich eine BUCHverfilmung)?

Wenn ihr schon selber nicht an den Erfolg des Filmes glaubt, dann sucht euch neue Namen und eigene Figuren aus und lasst nicht die wirklichen Fans der Trilogie glauben, dass eure Story etwas mit Kerstin Giers Meisterwerken zu tun hat!

Ich bin maßlos enttäuscht!

P.S.: Die Produzenten von "The Hunger Games" haben es auch geschafft, Büchern Leben einzuhauchen! Es geht also auch anders...
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr schöner, sehenswerter Film! Nur getrennt vom Buch zu beurteilen., 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Erstmal vornweg: Buchverfilmungen können sich nicht nur auf die Leser als Zuschauer verlassen, daher müssen sie darauf achten, dass die gesamte Handlung auch für Zuschauer, die das Buch nicht gelesen haben, spannend und verständlich ist.
Ich lese viel und gerne und habe daher auch lange den Fehler gemacht, möglichst buchgetreue Verfilmungen zu erwarten. Wenn einem bewusst ist, dass das einfach nicht möglich ist, dann ist Rubinrot ein sehr sehenswerter Film!

Jetzt zur eigentlichen Rezension: Als ich erfahren habe, dass Rubinrot verfilmt wird, war ich echt gespannt. Und als der Cast bekannt wurde, hatte ich bei Gwens und Gideons Besetzung meine Zweifel. Völlig unberechtigt! Ich finde Maria Ehrich und Jannis Niewöhner wirklich perfekt und sehr überzeugend. Auch mit der restlichen Besetzung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Auch hier muss einem klar sein, dass jeder beim Lesen seine eigene Vorstellung hat, und es ganz klar ist, dass da nicht jede getroffen werden kann.

[ACHTUNG SPOILER!]
Im Film treffen Gideon und Gwen gleich am Anfang, noch vor Gwens Zeitsprüngen, auf Charlottes Geburtstagsfeier zusammen. Gideon unterhält sich mit Charlotte, und fragt Gwen, ob sie ihnen Champagner bringen könnte, diese sorgt dann aus Versehen dafür, dass Gideon den Champagner über den Anzug geschüttet bekommt. Schon der Anfang unterscheidet sich also vom Buch, jedoch hat das entschiedene Vorteile. Die zwei Hauptcharaktere werden gleich am Anfang etabliert: Gideon ist zwar interessiert an Charlotte, jedoch herablassend zu Gwen, und Gwen ist ein wenig tollpatschig. Das ist für einen nur zwei Stunden langen Film wichtig, vor allem, da Gwens Gedankengänge im Buch sehr detailiert sind.

Danach geht es, finde ich, relativ buchgetreu weiter. Gwen erlebt ihre Zeitsprünge, bis sie schließlich von ihrer Mutter zur Loge gebracht wird. Bevor sie ihren Zeitsprung erlebt, der beweist, dass sie tatsächlich der Rubin ist, trifft sie auch nochmals auf Gideon, der sie auch hier von oben herab behandelt. Desweiteren wird bei einem Gespräch zwischen ihm und Falk noch mal deutlich gemacht, dass Gwendolyn nicht sein Typ sei. Wie im Buch wird einem klar gemacht, dass Gideon Gwen für unfähig und ein Kind hält, man soll also denken, dass aus ihm und Gwen nichts wird.

Allerdings statten Gwen und Gideon im Film erst Lady Tilney einen Besuch ab, und dann dem Grafen. Ich denke hierbei ging es hauptsächlich darum, die Zuschauer wissen zu lassen, dass an den Motiven des Grafes gezweifelt wird, bevor man ihn überhaupt zum ersten Mal sieht. Bis auf die umgekehrte Reihenfolge fand ich jedoch beide Besuche ziemlich buchgetreu und vor allem spannend und gut umgesetzt.

Nach dem Besuch bei Lady Tilney wurde noch etwas hinzugefügt, und zwar der Besuch beim Inder. Ich persönlich fand das sehr süß. Es hat dem Verhältnis zwischen Gwen und Gideon einfach eine persönlichere Note gegeben, was im Buch eben eher subtil geschehen ist und zwischen den Zeilen zu lesen war, leider lässt sich das in Filmen schlecht umsetzen, daher fand ich die Lösung völlig in Ordnung.

Was mir an dieser Stelle noch mal sehr gut gefallen hat, vor allem in der Kutsche und auch beim Inder, aber auch sonst den gesamten Film über hinweg, ist das Gezanke und Gestichele zwischen Gwen und Gideon. Bei sowas bin ich oft etwas empfindlich, weil es schnell übertrieben wirken kann, aber genau so habe ich es mir vorgestellt.

Ich vermute mal, ab da gab ging es mit der Kritik der Leser wirklich so richtig los. Gwen und Gideon küssen sich in der Kirche nur beinahe. Ich schätze mal, da man wollte, dass dies wie im Buch erst am Ende geschieht. An dem Punkt könnte man sich jetzt natürlich zu Recht fragen, warum der Film denn dann nicht einfach an der selben Stelle wie das Buch beendet wurde.
Wie ich schon einmal gesagt habe, sind Gwens Gedankengänge sehr detailiert beschrieben gewesen. Das hat es für den Leser spannender gemacht. Für den Film war das wahrscheinlich aber einfach nicht genug Material, vor allem, da er wie gesagt eben auch für Nicht-Leser gedacht ist, und man da einfach noch mehr Spannung reinbringen muss.

Gideon scheint sehr viel schneller an den Absichten des Grafes zu Zweifeln als im Buch, wieder logisch, denn die Zeit reicht einfach nicht, um den Vorgang ausführlicher zu zeigen. Er und Gwen erfahren daher auch schon viel früher, dass Gwen sterben soll. Und das tut sie dann auch.. beinahe. Ich denke mir, dass es dem ganzen Film einen dramatischeren Touch geben soll, während man gleichzeitig auch herausfindet, dass die Loge doch nicht so fürsorglich ist, und bereit wäre, Gwen im Fall der Fälle sterben zu lassen. Natürlich stellt sich hier dementsprechend auch raus, dass Gideon also doch etwas für Gwen empfindet.

Da die beiden zusammen auf Gwens Schulball gehen, scheint es doch etwas ernster zu sein, wobei ich mich persönlich frage, wie es dann mit Gideons Unbeständigkeit im Bezug auf deren Beziehung in den nächsten zwei Teilen aussehen wird. Aber nun gut, wir werden sehen!

Alles in allem kann ich nur wiederholen, dass ich den Film sehr gerne geschaut habe und ihn wirklich toll fand. Ich kann zwar irgendwo den Frust der Leser verstehen, andererseits will ich auch noch mal darauf hinweisen, dass es Filme gibt, die dem Buch zwar fast haargenau gleichen, und trotzdem nicht zufriedenstellend, dafür aber fast schon langweilig sind. Was Bücher erst richtig lesenswert macht, funktioniert in Filmen oftmals leider einfach nicht. (Die einzige Buchserie, die meiner Meinung nach fast perfekt verfilmt worden ist, ist Herr der Ringe, jedoch sind die Filme doppelt so lang und das Budget um ein vielfaches höher als bei solch einer deutschen Produktion. Man sollte schon realistisch bleiben.)

Ich jedenfalls habe lieber eine Verfilmung, die vom Buch abweicht, dafür aber Spaß macht, und ich bin wirklich sehr froh, dass Saphirblau nun doch verfilmt wird, und freue mich schon total darauf!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muss mich den schlechten Kritiken leider anschliessen..., 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Ich habe die Bücher zu dieser Geschichte gelesen, und hatte mich sehr auf diese Verfilmung gefreut, wurde aber - wie viele Andere -, bitter enttäuscht. Eine wirklich hervorragende Story, mit unendlich viel Potential, aber grottenschlechter Umsetzung. Tut mir leid!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlecht, super schlecht, 5. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Diese Verfilmung ist so schlecht, dass mir jedes weitere Wort zu viel erscheint. Runtergerattert, schlechte Schauspieler, schlechte Mimik etc.
Einfach schlecht.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Du meine Güte!, 4. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Ursprünglich wollte ich den Film nicht sehen. Ich hatte das Buch gelesen und fand es gut geschrieben und amüsant. Dem Buch würde ich, ohne zu zögern, mindestens 4 Sterne geben.
Und dann sah ich den Cast des Films. Mit Maria Ehrich als Gwendolyn konnte ich mich abfinden, aber schon erste Bilder von Jannis Niewöhner als Gideon ließen mich erschaudern. Auch der Rest des Casts erschien mir nicht allzu gelungen und so ist es leider auch.
Aber nun erstmal kurz zur Handlung:
Gwendloyn Shepherd findet heraus, dass sie ein besonderes Gen geerbt hat, welches ihr erlaubt, durch die Zeit zu reisen. Diese Rolle war ursprünglich ihrer Cousine Charlotte zugedacht, weshalb es viel Trubel gibt. Um die Zeitsprünge kontrollieren zu können muss Gwendolyn mithilfe des Chronografen durch die Zeit reisen und sich somit einer Loge anschließen, die vor langer Zeit von einem Grafen, ebenfalls einem Zeitreisenden gegründet wurde. Und dann trifft sie auf Gideon, ihren Zeitreise-Partner...

So weit, so gut. Die Geschichte liest sich im Buch durchaus gut weg, aber für den Film wurde sie leider bis zur Unkenntlichkeit verdorben und verdreht.
Aber ich greife vor.
Gut gefallen an Rubinrot hat mir die Kameraarbeit, die London in den verschiedensten Zeiten in düsteren Tönen einfängt. Außerdem finde ich, dass Jennifer Lotsi als Gwendolyns beste Freundin Leslie sehr gut spielt, auch, wenn sie nicht zu der im Buch beschriebenen Leslie passt. Auch Maria Ehrich spielt passabel. Auch Kostja Ullmann kann in den wenigen Szenen gröstenteils überzeugen. Gut eingearbeitet sind außerdem alle Szenen, in denen Geister vorkommen und eine Szene hat mir besonders gut gefallen, in der Gwendolyn mithilfe ihres Handys in der Vergangenheit Wahlrecht und Gleichberechtigung des 21. JHs erklärt.

Das war es allerdings leider schon mit den positiven Aspekten.

Zu den negativen gehören (leider) alle restlichen Schauspieler, allen voran Jannis Niewöhner und Veronika Ferres als Gwendolyns Mutter. Die Szenen, in denen sie ihre Rolle "spielt" sind einfach nur lachhaft und schlecht gespielt und ich musste an ein Theaterstück der ersten Klasse denken, in denen den Kindern der Text hochgehalten wird. Ich musste laut lachen.
Über Jannis Niewöhners Performance möchte ich lieber kaum Worte verlieren, nur so viel: Er ist weder der charmante, noch der gutaussehende oder der arrogante Gideon aus dem Buch.
Schade ist auch, dass Laura Berlin (Charlotte) und Katharina Thalbach (Tante Maddy), die beide Talent und Potential haben, in all ihren Szenen vom miserablen Drehbuch zerschmettert werden, sodass auch ihre Szenen affig wirken. Auch Talent Josefine Preuß darf nicht glänzen.
Und überhaupt das Drehbuch:
Wo ist die Originalgeschichte geblieben? Hätte ich so einen Film gedreht, hätte ich dazugeschrieben "lose nach Motiven des Bestsellers von Kerstin Gier". Doch man wird nicht gewarnt, was einem schwant (haha!).
Ab der Hälfte des Films fehlt jeder Bezug zum Buch und die Geschichte wird einfach mit den Figuren des Romans in eine ganz andere Richtung gelenkt. Hier machen Figuren Wendungen durch, die im Buch nicht erwähnt werden und nicht dazugehören und schon von der ersten Minute an wird gespoilert, was das Zeug hält.
Außerdem wird hier augenscheinlich versucht, eine Kopie von Twilight zu erstellen. Das bemerkt man besonders in der Musik, die ständig Motive von genanntem Film aufweist und einfach nur nervt. Sobald ein Klavierstück eingespielt wird, das "River Flows In You" erschreckend gleicht, hörte ich nicht mehr auf die Musik.
Die Actionszenen sind stark choreografiert und das ist besonders schade, da man hier noch einiges hätte retten können. Insgesamt bleiben alle Szenen, die in der Vergangenheit spielen, leider blass. Auch wenn der Griff in die Trickkiste größtenteils gelungen ist, wirken diese Welten blass und die Schauspieler schlecht - hier allen voran Peter Simonischek als Graf von St. Germain, der als Bösewicht nicht böse, sondern eher lachhaft wirkt.

Fazit: Rubinrot ist ein Film, der vor allem durch verschenktes Potenzial auffällt. Gute Kameraarbeit und zwei gute Schauspieler machen leider keinen guten Film. Auch eins/zwei gute Szenen fallen meist unter den Tisch, da man bei der nächsten schon wieder lachen muss. Der Film ist ein erschreckendes Beispiel was passiert, wenn man auf den Twilight-Erfolgszug aufspringen möchte. Positiv ist nur, dass trotz akzeptabler Zuschauerzahlen eine Fortsetzung wegen fehlender Fördergelder vorerst auszuschließen ist. Und falls doch eine kommen sollte, könnte man meiner Meinung nach fast den gesamten Cast und die Crew (DREHBUCHAUTOREN!!!!!!!!) neu besetzen - schaden würde selbst solch eine tiefgreifende Änderung wie diese nicht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zuviele offene Fragen, farblose Charaktere,runtergerattert!, 15. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Ohne die Bücher gelesen zu haben, habe ich den Film mit meiner Tochter (12) angesehen.Ich war enttäuscht! Nach der großen Ankündigung habe ich ehrlich gesagt, etwas anderes erwartet. Die gesamte Handlung, die ohnehin auf Sparflamme war, wurde farblos und mit langweiligen Dialogen abgespult. Die einzelnen Charaktere waren sehr farblos und viele Zusammenhänge konnte man sich nur zusammenreimen. Meine Tochter, die begeistert alle drei Bände gelesen hat, fand den Film auch nicht so gelungen. Lediglich die Tatsache, dass sie Informationen aus den Büchern hatte, ließen sie einige Dinge nachvollziehen, die mir beispielsweise völlig fremd waren. Ganz klare Empfehlung für das Buch und gegen diesen Film ! Einzig die wirklich gut gemachten Kostüme sind positiv zu erwähnen!
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Rubinrot [DVD]
Rubinrot [DVD] von Kerstin Gier (DVD - 2013)
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