Kundenrezensionen


371 Rezensionen
5 Sterne:
 (179)
4 Sterne:
 (61)
3 Sterne:
 (40)
2 Sterne:
 (27)
1 Sterne:
 (64)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Jugendbuchverfilmung...
Ich weiß, es birgt immer sehr viel Diskussionspotential und unterschiedliche Meinungen, wenn Romane verfilmt werden. Die einen meinen, Romanverfilmungen sind grundsätzlich schlecht, die anderen sagen, man sollte den Film alleine sehen und nicht mit dem Buch vergleichen.
Ich gehöre zu der Sorte, die (wenn ich das Buch kenne) erst mal schaun, ob man den...
Vor 11 Monaten von Sebastian Janeck veröffentlicht

versus
178 von 212 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man sollte nicht alles verfilmen
Oh was habe ich mich auf diesen Film gefreut? Monatelang gewartet, Blogs gelesen und schließlich mit Freundinnen verabredet. Und dann endlich, saß ich im Kino und wartete mit Spannung, was da kommen möge.
Das Buch, nur so nebenbei, finde ich großartig, amüsant, spannend und liebenswert. Was kann da bei einer Verfilmung schon schief...
Vor 23 Monaten von C. von Ahnen veröffentlicht


‹ Zurück | 1 238 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Jugendbuchverfilmung..., 10. April 2014
Von 
Sebastian Janeck "sebastian2103" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (nur für den Buchhandel) (DVD)
Ich weiß, es birgt immer sehr viel Diskussionspotential und unterschiedliche Meinungen, wenn Romane verfilmt werden. Die einen meinen, Romanverfilmungen sind grundsätzlich schlecht, die anderen sagen, man sollte den Film alleine sehen und nicht mit dem Buch vergleichen.
Ich gehöre zu der Sorte, die (wenn ich das Buch kenne) erst mal schaun, ob man den Roman überhaupt 1:1 verfilmen könnte, ohne dass es ein 8-Stunden-Epos wird. Und wenn nein, was man dann aus dem Buch machen könnte.
"Rubinrot" ist ein Film, der für eine Verfilmung das Bestmögliche herausgeholt hat. Ich bin sehr begeistert.

Felix Fuchssteiner verfilmte den ersten Teil von Kerstin Giers Roman-Trilogie "Liebe geht durch alle Zeiten" und hoffte natürlich auch auf den Hype für fantastische Stoffe aus der Jugendliteratur. Wenn man die Zuschauerzahlen ansieht, hat dies irgendwie nicht ganz geklappt. Wenn man die Qualität sieht, ist allerdings ein richtig gut gemachter Jugendfilm daraus geworden.

Für mich hinterließ "Rubinrot" durchaus einen bleibenden Eindruck. Allen voran der Cast. Maria Ehrich spielt das schwarze Familienschaf Gwendoline des mysteriösen Montrose-Clans. Die reiche Londoner Sippe gehört einer geheimen Loge an, die sich mit Zeitreisen beschäftigt... Aber auch Uwe Kokisch, Gottfried John, Rüdiger Vogler oder Axel Milberg gehören zu Deutschlands Creme de la Creme und machen hier ihre Sache richtig gut.

Die deutsche Romantik-Fantasy mag mit Sci-Fi-Elementen beginnen, doch frühzeitig lenkt das Drehbuch in sehr viel emotionalere Gefilde. Personen, Vorgeschichten, Rätsel und Intrigen werden vorgestellt, bis der romantisch-dramatische Höhepunkt immer näher kommt. Spürbar ist der Wille, hier etwas Besonderes schaffen zu wollen und das schafft das Team fast mühelos. Kurzweilig, spannend und vor allem romantisch bekommt man eine Fantasygeschichte geboten, die man einfach mögen muss...

Die DVD erhält man mit einer hochwertigen Softbox ausgestattet. Als Bonusmaterial liegt der DVD u. a. eine Hörfilmfassung, ein umfangreiches Making of und Featurettes bei. Desweiteren erhält man ein umfangreiches und informatives Booklet.

Fazit:

Eine tolle deutsche Fantasyverfilmung in einer hochwertigen Edition. Absolut zu empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


112 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film! Man muss ihn nur getrennt vom Buch betrachten, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Mir hat der Film super gefallen! Ich hatte vorher zwar auch Bedenken, aber hauptsächlich deshalb, weil es ein deutscher Film ist und diese was Ausstattung, Schauspieler und Special Effects angeht, einfach nicht mit Hollywood mithalten können. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings positiv überrascht!

An der Story wurde natürlich heftig herumgeschnippelt und ich verstehe die vielen enttäuschten Fans, die auf eine 1:1 Umsetzung des Buches gehofft hatten. Allerdings sehe ich das etwas realistischer. Buch und Film sind zwei völlig verschiedene Medien und es ist fast unmöglich, ein Buch szenengetreu in einen Film zu übertragen. Wir würden uns alle zu Tode langweilen. Viele Dinge, die man in einem Buch durch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten nahe gebracht bekommt, muss man im Film anderweitig vermitteln. Ich finde, das ist hier gut gelungen und die Spannung und Magie des Buches ist erhalten geblieben.

Dass für den Film Handlungsabläufe aus allen drei Büchern zusammengefasst wurden, naja, darüber lässt sich streiten. Allerdings bin ich der Meinung, dass der erste Band ohnehin viel zu kurz für einen fast zweistündigen Film ist. Obwohl ich bislang nur die ersten beiden Bände gelesen habe, fand ich die Änderungen, die vorgenommen wurden, erstaunlich passend. Die Grundidee der Story blieb für mich auf jeden Fall erhalten. Erleichtert war ich, dass auf die Kussszene in der Kirche verzichtet wurde. Das wäre an der Stelle im Film viel zu früh gekommen und hätte nicht gepasst.

Dass einige Charaktere verändert wurden, damit kann ich leben. Da Gwen mit Robert, dem Geist des kleinen Jungen, nur ab und zu redet und es nicht wirklich zum Voranschreiten der Geschichte beiträgt, man aber seine Figur irgendwie erklären musste, fand ich die gewählte Variante ganz okay. Auch dass Leslie plötzlich dunkelhäutig ist, obwohl sie im Buch anders beschrieben wird, hat mich nicht wirklich gestört. Bei ihr fand ich sogar, dass ihr Charakter sehr gut getroffen wurde und das ist für mich immer das wichtigste. Von seiner Art her ganz und gar anders vorgestellt hatte ich mir allerdings Falk de Villiers. Das war für mich eine glatte Fehlbesetzung. Auch die Lucy hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Paul dagegen fand ich super, ihn hätte ich gerne in mehr Szenen gesehen. Die anderen Charaktere waren für mich in Ordnung. Katharina Thalbach als Tante Maddy war überzeugend verschroben und witzig und Veronica Ferres fand ich als Gwen’s Mutter erstaunlich passend. Das Fehlen von Caroline, Gwens Schwester, fiel wenn man ehrlich ist, nicht weiter ins Gewicht. Richtig enttäuscht war ich aber, dass Xemerius gefehlt hat! Auf ihn hatte ich mich total gefreut – und dann taucht er gar nicht auf! Ich kann mir natürlich denken warum. Es ist eben ein deutscher Film und das Budget hat vermutlich nicht ausgereicht. Special Effects sind nun mal teuer und ehrlich gesagt wäre ich noch enttäuschter über einen schlecht gemachten Xemerius gewesen als über gar keinen. Trotzdem, sehr, sehr schade!

Die Drehplätze und Kulissen waren zum größten Teil realistisch und schön gestaltet und wirkten echt. Einige Szenen wurden an Originalschauplätzen in London gedreht, was ich sehr gelungen fand. Sicher, manche Kulissen hatte ich mir ganz anders vorgestellt, aber das ist ja immer so, wenn ein Buch verfilmt wird. Jeder sieht die Szenen vor seinem geistigen Auge anders und ist dann enttäuscht, wenn im Film alles fremd wirkt. Mir persönlich hat das meiste gut gefallen. Total unzufrieden war ich allerdings mit der Adaption des Drachensaals. Der sah ja nun wirklich in keiner Hinsicht aus, wie im Buch beschrieben. Und ich hatte mich so auf die tollen Gemälde von Fabelwesen (die Meerjungfrau hinter dem Sofa und vor allem der Drache an der Decke) gefreut! Der dunkle, fensterlose Raum, der dafür gewählt wurde, war schon eine herbe Enttäuschung. Auch hätte ich gerne mal das Gebäude der Loge von außen gesehen. Leider gab es aber nie eine richtig gute Außenansicht. Dafür fand ich das Haus und die Schule von Gwendolyn ganz gut und auch die Orte, die in der Vergangenheit spielten waren okay.

Mein größtes Lob geht allerdings an die beiden Hauptdarsteller. Vor allem Maria Ehrich hat mich überrascht und total begeistert! Sie hat so natürlich gespielt, dass ich ihr jeden Satz abgenommen habe. Sie war cool und lustig und hat die witzigen Sprüche gut rübergebracht. Echt die Entdeckung des Jahres für mich. Aber auch Jannis Niewöhner war besser als einige seiner erwachsenen Kollegen. Vor allem das Zusammenspiel von Maria und Jannis war super, da hat definitiv die Chemie gestimmt!

Alles in allem bin ich von dem Film echt begeistert! Und das will was heißen, denn ich bin eigentlich kein Fan von deutschen Filmen. Ich würde mich super freuen, wenn es noch einen weiteren Teil (oder sogar zwei) geben würde. Ich werde mir Rubinrot auf jeden Fall auf DVD holen und hoffe, dass es darauf dann viele interessante Extras gibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


178 von 212 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man sollte nicht alles verfilmen, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Oh was habe ich mich auf diesen Film gefreut? Monatelang gewartet, Blogs gelesen und schließlich mit Freundinnen verabredet. Und dann endlich, saß ich im Kino und wartete mit Spannung, was da kommen möge.
Das Buch, nur so nebenbei, finde ich großartig, amüsant, spannend und liebenswert. Was kann da bei einer Verfilmung schon schief gehen?

So einiges, wie mir knapp zwei Stunden später klar war.

Die schauspielerischen Leistungen waren katastrophal. Ich kann es leider nicht anders sagen! Selbst renommierte Schauspieler, wie Veronika Ferres (spielt die eigentlich überall mit?!)oder Josefine Preuß, wirkten deplatziert und nicht glaubwürdig. Am schlimmsten in Erinnerung geblieben ist mir die beste Freundin von Gwen, Leslie. Es tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ihre Darstellung brachte mich einfach nur zum Lachen - und das nicht im positiven komödiantischen Sinne. Es war lediglich peinlich, den Schauspielern dabei zuzusehen, wie sie sich durch schlechte Dialoge und vorhersehbare Situationen hangeln mussten. Nur ein paar berühmte Namen machen noch keinen guten Cast.
Die Story. Okay, ich bin leidenschaftliche Leserin und liebe Buchverfilmungen, ich weiß, dass die Storys angepasst werden müssen und finde das in vielen Filmen (den meisten Harry Potter Filmen (außer 5 & 6), Hunger Games oder Herr der Ringe) sehr gut umgesetzt! Aber hier habe ich mich ab der Hälfte des Filmes gefragt, welches Buch da eigentlich verfilmt wird. Gleich in den ersten Sekunden wird gespoilert, was das Zeug hält. Wer genau Lucy und Paul sind, ist nach dem Film eindeutig klar. Wie kann man nur Dinge aus Band 2&3 bereits im ersten Film verraten? Es gab einige Zuschauer, die sehr genervt waren, weil ihnen diese Geheimnisse nun genommen wurden. Sehr ärgerlich. Die Geschichte war kaum zu erkennen, Dialoge die eigentlich zwischen Gwen und Mr. Georg stattfinden und wichtig für eigentlich alles sind, finden gar nicht statt. Warum macht man nicht gleich einen "neuen" Film ohne adaptiertes Drehbuch, wenn man sich eh nicht an das Buch hält?
Ganz nebenbei wurden ganze Figuren weggelassen. Ich kann da nur den Kopf schütteln, Xemerius nicht mal zu erwähnen. Für mich ist das nicht zu entschuldigen. Und warum ist der Geist des Jungen, den Gwen sehen kann, plötzlich nicht mehr der Sohn des Arztes, sondern sogar mit ihr verwandt? Wozu diese Änderungen gut sein sollen, ist mir absolut nicht klar geworden.
Irgendwie wurden alle Charaktere so verändert, dass sie nur noch unsympatisch sind. So wurde aus der süßen, tollpatschigen aber cleveren Gwen ein pöbelnder (hatte sie im Buch noch Angst vor dem Grafen, so gibt sie hier einfach mal patzige Antworten), launischer und begriffsstutziger ("Schlüssel? Welchen Schlüssel?")Teenie. Ich wurde während des ganzen Films nicht warm mit ihr, dabei gelang das Kerstin Gier auf den ersten Seiten!

Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht aus dem Film gegangen. Vielleicht bin ich mit Mitte 20 nicht die geplante Zielgruppe. Vielleicht ging es nur darum, den Namen "Rubinrot" verwenden zu können, da Buchverfilmungen gerade so gut laufen. Aber ich bin einfach maßlos enttäuscht und kann diesen Film niemanden über 10 Jahren empfehlen. Sollte wirklich ein weiterer Teil geplant sein, wird dieser defintiv ohne mich als Zuschauer auskommen müssen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die einen sagen so, die anderen so, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Vorweg: Ich habe die Bücher gelesen! Und nein, ich hatte nicht den Anspruch diese Bücher 1 zu 1 auf der Leinwand zu sehen.

Die vielen negativen Stimmen haben folgende Kritikpunkte (grobe Zusammenfassung):

- Schlechte und lieblose schauspielerische Darstellung
Vielleicht scheiden sich vor allem da die Geister. Ich gucke gerne und viele Filme mit der Familie und wir waren alle zufrieden mit diesem Film. Am Anfang hat es ein bisschen gedauert mit den Figuren warm zu werden, denn es ist eine deutsche Verfilmung mit mehr oder weniger neuen und unbekannten Schauspielern in den Hauptrollen (mit Ausnahme von Preuß und Ferres).
Es ist an dieser Stelle also Ansichtssache, ob der Zuschauer es schafft mit dem Stil warm zu werden.

- Handlung aus Buch 2 im Film 1
City of Bones ist ein weiteres Beispiel für dieses Phänomen. Aber mal ganz ehrlich: Wer sich den Film ansieht und bisher nur den ersten Teil gelesen hat UND sich darüber aufregt, dass ein paar Spoiler im Film vorkommen, den kann ich nicht verstehen.
Drehbuchautor und Regisseure verändern vielleicht die Geschichte ein bisschen (auch chronologisch), aber sie machen das so, dass die weiteren Teile, die sie ja noch rausbringen wollen, logisch und spannend an den ersten anknüpfen. Wenn das Drehbuch also "gut" geschrieben ist, sollte es auch kein Problem sein trotz der kleinen Spoiler auch das zweite Buch zu genießen. Und wenn das Buch gut geschrieben ist, dann kann man es sogar noch genießen, wenn man den "passenden" Film dazu gesehen hat.
Eine Verfilmung die Spoilertechnisch NICHT gut umgesetzt ist, wäre z.B. "Eragon", da hier die Story so verändert wurde, dass die Handlung im zweiten Teil kaum mehr verfilmbar ist. Sprich: Personen sterben, die in Teil 2 eine große Rolle spielen! Hallo? Sowas ist schlecht!

Fazit:
Manche mochten die Bücher sehr gerne und fanden den Film trotz kleiner Änderungen auch sehr gelungen.
Andere kannten die Bücher nicht und waren von dem Film begeistert und wieder andere kannten die Bücher und waren enttäuscht.
Ich gucke den Film immer wieder gerne, genauso wie meine Mama, meine Freundin und mein Bruder.
Am besten machen Sie sich selbste in Bild von dem Film, denn hier sagen die einen so und die anderen so!

PS: Der Konsens schien aber schließlich positiv genug zu sein, dass Teil zwei schon längst in der Mache ist und dieses Jahr noch rauskommen soll. Darauf freuen wir uns alle schon sehr :)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als gedacht, 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Ich habe den Film erst neulich gesehen und muss sagen, dass er mir wirklich gut gefallen hat. Auch ich habe natürlich die Bücher gelesen und beim Lesen einen persönlichen Rekord aufgestellt ;)
Klar sollte man den Film etwas distanzierter vom Buch betrachten. Man kann sagen, das Buch war klasse, der Film war (sehr) gut. Mir gefallen die Hauptdarsteller Maria Ehrich und Jannis Niewöhner wirklich sehr gut. Sie verleihen Gwendolyn und Gideon Gesicht, Stimme und Ausdruck. Ich freue mich schon auf den bald startenden "Saphirblau" (Kinostart: 7.8.2014). Bis dahin lege ich allen, die auf Fantasy, Humor und Romantik stehen, diesen Film durchaus nahe. Gut gespielt und auch gut umgesetzt. Hier und da waren vielleicht ein paar Logikfehler vorhanden (es wirkte fast, als wurde eine Szene zu viel geschnitten), aber im Allgemeinen kann man sich diesen Film durchaus mehr als nur einmal ansehen, ohne das Gefühl zu haben, seine Zeit vergeudet zu haben.
Daumen hoch und Vorfreude pur auf "Saphirblau" und "Smaragdgrün".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muss mich den schlechten Kritiken leider anschliessen..., 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Ich habe die Bücher zu dieser Geschichte gelesen, und hatte mich sehr auf diese Verfilmung gefreut, wurde aber - wie viele Andere -, bitter enttäuscht. Eine wirklich hervorragende Story, mit unendlich viel Potential, aber grottenschlechter Umsetzung. Tut mir leid!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles in allem super!, 1. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Alles in allem ist der Film super. Die Schauspieler waren super ausgewählt, auch Jannis Niewöhner meiner Meinung nach nicht die perfekte Wahl war, hat er den Gideon sehr gut gespielt. (Ich hätte mir da jemanden in Richtung Chris Pine/Orlando Bloom in jünger vorgestellt ;).) Er und Maria Ehrich haben gut zusammen gespielt, vor allem Gideons herablassende Art kam gut rüber. Tante Maddy wurde sehr treffend dargestellt und auch Kostja Ullmann als James war sehr amüsant. Falk de Villier hatte meiner Meinung nach allerdings viel zu wenig Präsens und war zu unscheinbar (im Buch wird er als unglaublich eindrucksvoll beschrieben), Mr Whitman war kein Schülerinnenschwarm und Dr. White war nicht so verbittert wie im Buch.

Die Story entspricht natürlich nicht dem Buch, aber wenn man genau drüber nachdenkt, wurde nichts aus den anderen Büchern genommen, es wurde lediglich die Episode mit dem Eisigen Tod und dem Kirschblütenball eingefügt. Auch Xemerius, den ich im ersten Moment vermisst hab, taucht in den Büchern erst zu Beginn des zweiten auf, muss daher nicht zwingend in den Film. Dennoch ist die Stimmung sehr gut eingefangen, der Chronograf wurde super dargestellt!

Ich wollte überhaupt nicht, dass der Film endet, und habe nach jeder Szene gehofft, dass er weiter geht. Ich habe ihn jetzt bereits mehrfach gesehen und bin mir sicher, dass man ihn noch hundertmal anschauen kann, ohne dass er langweilig wird (wie die Bücher!)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Literaturverfilmung zum Vergessen!, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Literaturverfilmungen. Entweder man liebt sie oder man hasst sie und belässt es lieber bei den Büchern. Ich bin normalerweise eine große Befürworterin, was solche Verfilmungen angeht, allerdings habe ich in den letzten Wochen oftmals ganz schön daneben gegriffen. So auch jetzt wieder, denn "Rubinrot" hat mir alles andere als gut gefallen.

Zugegeben: Ich bin bei deutschen Filmen allgemein immer ein bisschen skeptisch, allerdings wollte ich "Rubinrot" eine faire Chance geben, da ich das Buch, welches von Kerstin Gier geschrieben wurde, für sehr gut befunden habe. Der Film ist dagegen schon fast eine Frechheit, denn hier wollte für mich so gar nichts zusammenpassen.

Das fängt schon bei der Geschichte an, die stellenweise ganz schön umgeschrieben wurde. Es ist klar, dass man ein Buch nie 1:1 übernehmen kann, allerdings gab es hierbei Veränderungen und Ergänzungen, bei denen ich mich gefragt habe, ob dies wirklich sein musste. Auch der Cast war in meinen Augen alles andere als gut zusammen gestellt, denn einige Schauspieler wirkten unglaublich lustlos, andere dagegen fast schon überfordert. Gideon war z.B. eine meiner Lieblingsfiguren in diesem Buch, der Schauspieler war dagegen alles andere als gelungen. An sich gibt sich der Jungschauspieler ja noch Mühe, allerdings wirkte sein Verhalten, seine Kleidung und sein sonstiges Gehabe alles andere als authentisch. Maria Ehrich als Gwen war leider auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. An sich ist sie eine gute Schauspielerin, allerdings hatte ich bei ihr das Gefühl, als hätte sie gar keine Lust auf diese Rolle, was ich mehr als schade finde. Selbst große Namen wie Veronica Ferres und Josefine Preuß wollten nicht so ganz in den Film passen, sodass ich bei diesem Film immer mehr das Gefühl bekam, als würde ich einer Schulklasse bei einer mittelmäßigen Theateraufführung zuschauen.

Neben der Handlung und den Schauspielern haben mich auch die Kulissen enttäuscht, denn diese wirken stellenweise doch sehr billig und man kann bei genauerem Hinsehen sogar erkennen, in welchen Städten der Film überall gedreht wurde. So etwas sollte meiner Meinung nach nie sein, da dem Zuschauer so die Illusion genommen wird. Auch die vielen Unterschiede zwischen dem Buch und dem Film fand ich stellenweise sehr bescheiden, denn ich kann einfach nicht verstehen, wie man wichtige Dinge aus Band 2 und 3 bereits jetzt schon verraten konnte, denn Menschen, die bislang nur den ersten Band kannten, werden hierbei extrem gespoilert, was normalerweise nicht sein sollte.

Wer die "Edelstein"-Trilogie von Kerstin Gier noch nicht gelesen hat, könnte eventuell seinen Spaß an dem Film haben. Menschen, die das Buch jedoch kennen (und lieben), werden höchstwahrscheinlich enttäuscht sein, da in dem Film einfach zu viel durcheinander gebracht wird und die Schauspieler so gar nicht zu den jeweiligen Figuren passen wollen. "Rubinrot" ist von daher für mich eine Literaturverfilmung zum Vergessen, denn dies ist kein Film, an den man sich gerne zurück erinnern möchte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider nur ganz nett, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
nachdem ich die Triologie gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Film.

Er ist soweit ganz nett, aber mehr leider auch nicht.

Es wurde versucht, viel zu viel Buch in nur einen Film zu packen, viele liebenswerte und wichtige Details sind dabei leider auf der Strecke geblieben, sodass der Zuschauer mehr oder minder wie Gwen durch die Zeit durch diesen Film stolpert.

Den Hauptdarstellern nimmt man die Rollen kaum ab, vor allem der Darsteller des Gideon passt so gar nicht - ich habe mich mehrmals dabei ertappt, mir über die Frage ob seine Haare echt sind mehr Gedanken zu machen als der Handlung des Films zu folgen.

Auch ist mir die für die verschiedenen Zeiten immer gleiche Strasse unangenehm ausgefallen.

Der Film hört damit auf, dass Lucy und Paul mit einem "und das ist erst der Anfang" von der Brücke springen (der Darsteller des Paul passt gut, die der Lucy hingegen nicht) und ich als Zuschauer dankend weitere Folgen ablehne.

Das ist schade, denn man hätte aus den Büchern viel mehr machen können. Die Ideen waren doch da....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr schöner, sehenswerter Film! Nur getrennt vom Buch zu beurteilen., 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Erstmal vornweg: Buchverfilmungen können sich nicht nur auf die Leser als Zuschauer verlassen, daher müssen sie darauf achten, dass die gesamte Handlung auch für Zuschauer, die das Buch nicht gelesen haben, spannend und verständlich ist.
Ich lese viel und gerne und habe daher auch lange den Fehler gemacht, möglichst buchgetreue Verfilmungen zu erwarten. Wenn einem bewusst ist, dass das einfach nicht möglich ist, dann ist Rubinrot ein sehr sehenswerter Film!

Jetzt zur eigentlichen Rezension: Als ich erfahren habe, dass Rubinrot verfilmt wird, war ich echt gespannt. Und als der Cast bekannt wurde, hatte ich bei Gwens und Gideons Besetzung meine Zweifel. Völlig unberechtigt! Ich finde Maria Ehrich und Jannis Niewöhner wirklich perfekt und sehr überzeugend. Auch mit der restlichen Besetzung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Auch hier muss einem klar sein, dass jeder beim Lesen seine eigene Vorstellung hat, und es ganz klar ist, dass da nicht jede getroffen werden kann.

[ACHTUNG SPOILER!]
Im Film treffen Gideon und Gwen gleich am Anfang, noch vor Gwens Zeitsprüngen, auf Charlottes Geburtstagsfeier zusammen. Gideon unterhält sich mit Charlotte, und fragt Gwen, ob sie ihnen Champagner bringen könnte, diese sorgt dann aus Versehen dafür, dass Gideon den Champagner über den Anzug geschüttet bekommt. Schon der Anfang unterscheidet sich also vom Buch, jedoch hat das entschiedene Vorteile. Die zwei Hauptcharaktere werden gleich am Anfang etabliert: Gideon ist zwar interessiert an Charlotte, jedoch herablassend zu Gwen, und Gwen ist ein wenig tollpatschig. Das ist für einen nur zwei Stunden langen Film wichtig, vor allem, da Gwens Gedankengänge im Buch sehr detailiert sind.

Danach geht es, finde ich, relativ buchgetreu weiter. Gwen erlebt ihre Zeitsprünge, bis sie schließlich von ihrer Mutter zur Loge gebracht wird. Bevor sie ihren Zeitsprung erlebt, der beweist, dass sie tatsächlich der Rubin ist, trifft sie auch nochmals auf Gideon, der sie auch hier von oben herab behandelt. Desweiteren wird bei einem Gespräch zwischen ihm und Falk noch mal deutlich gemacht, dass Gwendolyn nicht sein Typ sei. Wie im Buch wird einem klar gemacht, dass Gideon Gwen für unfähig und ein Kind hält, man soll also denken, dass aus ihm und Gwen nichts wird.

Allerdings statten Gwen und Gideon im Film erst Lady Tilney einen Besuch ab, und dann dem Grafen. Ich denke hierbei ging es hauptsächlich darum, die Zuschauer wissen zu lassen, dass an den Motiven des Grafes gezweifelt wird, bevor man ihn überhaupt zum ersten Mal sieht. Bis auf die umgekehrte Reihenfolge fand ich jedoch beide Besuche ziemlich buchgetreu und vor allem spannend und gut umgesetzt.

Nach dem Besuch bei Lady Tilney wurde noch etwas hinzugefügt, und zwar der Besuch beim Inder. Ich persönlich fand das sehr süß. Es hat dem Verhältnis zwischen Gwen und Gideon einfach eine persönlichere Note gegeben, was im Buch eben eher subtil geschehen ist und zwischen den Zeilen zu lesen war, leider lässt sich das in Filmen schlecht umsetzen, daher fand ich die Lösung völlig in Ordnung.

Was mir an dieser Stelle noch mal sehr gut gefallen hat, vor allem in der Kutsche und auch beim Inder, aber auch sonst den gesamten Film über hinweg, ist das Gezanke und Gestichele zwischen Gwen und Gideon. Bei sowas bin ich oft etwas empfindlich, weil es schnell übertrieben wirken kann, aber genau so habe ich es mir vorgestellt.

Ich vermute mal, ab da gab ging es mit der Kritik der Leser wirklich so richtig los. Gwen und Gideon küssen sich in der Kirche nur beinahe. Ich schätze mal, da man wollte, dass dies wie im Buch erst am Ende geschieht. An dem Punkt könnte man sich jetzt natürlich zu Recht fragen, warum der Film denn dann nicht einfach an der selben Stelle wie das Buch beendet wurde.
Wie ich schon einmal gesagt habe, sind Gwens Gedankengänge sehr detailiert beschrieben gewesen. Das hat es für den Leser spannender gemacht. Für den Film war das wahrscheinlich aber einfach nicht genug Material, vor allem, da er wie gesagt eben auch für Nicht-Leser gedacht ist, und man da einfach noch mehr Spannung reinbringen muss.

Gideon scheint sehr viel schneller an den Absichten des Grafes zu Zweifeln als im Buch, wieder logisch, denn die Zeit reicht einfach nicht, um den Vorgang ausführlicher zu zeigen. Er und Gwen erfahren daher auch schon viel früher, dass Gwen sterben soll. Und das tut sie dann auch.. beinahe. Ich denke mir, dass es dem ganzen Film einen dramatischeren Touch geben soll, während man gleichzeitig auch herausfindet, dass die Loge doch nicht so fürsorglich ist, und bereit wäre, Gwen im Fall der Fälle sterben zu lassen. Natürlich stellt sich hier dementsprechend auch raus, dass Gideon also doch etwas für Gwen empfindet.

Da die beiden zusammen auf Gwens Schulball gehen, scheint es doch etwas ernster zu sein, wobei ich mich persönlich frage, wie es dann mit Gideons Unbeständigkeit im Bezug auf deren Beziehung in den nächsten zwei Teilen aussehen wird. Aber nun gut, wir werden sehen!

Alles in allem kann ich nur wiederholen, dass ich den Film sehr gerne geschaut habe und ihn wirklich toll fand. Ich kann zwar irgendwo den Frust der Leser verstehen, andererseits will ich auch noch mal darauf hinweisen, dass es Filme gibt, die dem Buch zwar fast haargenau gleichen, und trotzdem nicht zufriedenstellend, dafür aber fast schon langweilig sind. Was Bücher erst richtig lesenswert macht, funktioniert in Filmen oftmals leider einfach nicht. (Die einzige Buchserie, die meiner Meinung nach fast perfekt verfilmt worden ist, ist Herr der Ringe, jedoch sind die Filme doppelt so lang und das Budget um ein vielfaches höher als bei solch einer deutschen Produktion. Man sollte schon realistisch bleiben.)

Ich jedenfalls habe lieber eine Verfilmung, die vom Buch abweicht, dafür aber Spaß macht, und ich bin wirklich sehr froh, dass Saphirblau nun doch verfilmt wird, und freue mich schon total darauf!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 238 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Rubinrot
Rubinrot von Kerstin Gier (DVD - 2013)
EUR 7,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen