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114 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film! Man muss ihn nur getrennt vom Buch betrachten
Mir hat der Film super gefallen! Ich hatte vorher zwar auch Bedenken, aber hauptsächlich deshalb, weil es ein deutscher Film ist und diese was Ausstattung, Schauspieler und Special Effects angeht, einfach nicht mit Hollywood mithalten können. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings positiv überrascht!

An der Story wurde natürlich heftig...
Veröffentlicht am 21. April 2013 von Cassandra

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muss mich den schlechten Kritiken leider anschliessen...
Ich habe die Bücher zu dieser Geschichte gelesen, und hatte mich sehr auf diese Verfilmung gefreut, wurde aber - wie viele Andere -, bitter enttäuscht. Eine wirklich hervorragende Story, mit unendlich viel Potential, aber grottenschlechter Umsetzung. Tut mir leid!
Vor 15 Monaten von LegendaryLilly veröffentlicht


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114 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film! Man muss ihn nur getrennt vom Buch betrachten, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Mir hat der Film super gefallen! Ich hatte vorher zwar auch Bedenken, aber hauptsächlich deshalb, weil es ein deutscher Film ist und diese was Ausstattung, Schauspieler und Special Effects angeht, einfach nicht mit Hollywood mithalten können. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings positiv überrascht!

An der Story wurde natürlich heftig herumgeschnippelt und ich verstehe die vielen enttäuschten Fans, die auf eine 1:1 Umsetzung des Buches gehofft hatten. Allerdings sehe ich das etwas realistischer. Buch und Film sind zwei völlig verschiedene Medien und es ist fast unmöglich, ein Buch szenengetreu in einen Film zu übertragen. Wir würden uns alle zu Tode langweilen. Viele Dinge, die man in einem Buch durch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten nahe gebracht bekommt, muss man im Film anderweitig vermitteln. Ich finde, das ist hier gut gelungen und die Spannung und Magie des Buches ist erhalten geblieben.

Dass für den Film Handlungsabläufe aus allen drei Büchern zusammengefasst wurden, naja, darüber lässt sich streiten. Allerdings bin ich der Meinung, dass der erste Band ohnehin viel zu kurz für einen fast zweistündigen Film ist. Obwohl ich bislang nur die ersten beiden Bände gelesen habe, fand ich die Änderungen, die vorgenommen wurden, erstaunlich passend. Die Grundidee der Story blieb für mich auf jeden Fall erhalten. Erleichtert war ich, dass auf die Kussszene in der Kirche verzichtet wurde. Das wäre an der Stelle im Film viel zu früh gekommen und hätte nicht gepasst.

Dass einige Charaktere verändert wurden, damit kann ich leben. Da Gwen mit Robert, dem Geist des kleinen Jungen, nur ab und zu redet und es nicht wirklich zum Voranschreiten der Geschichte beiträgt, man aber seine Figur irgendwie erklären musste, fand ich die gewählte Variante ganz okay. Auch dass Leslie plötzlich dunkelhäutig ist, obwohl sie im Buch anders beschrieben wird, hat mich nicht wirklich gestört. Bei ihr fand ich sogar, dass ihr Charakter sehr gut getroffen wurde und das ist für mich immer das wichtigste. Von seiner Art her ganz und gar anders vorgestellt hatte ich mir allerdings Falk de Villiers. Das war für mich eine glatte Fehlbesetzung. Auch die Lucy hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Paul dagegen fand ich super, ihn hätte ich gerne in mehr Szenen gesehen. Die anderen Charaktere waren für mich in Ordnung. Katharina Thalbach als Tante Maddy war überzeugend verschroben und witzig und Veronica Ferres fand ich als Gwen’s Mutter erstaunlich passend. Das Fehlen von Caroline, Gwens Schwester, fiel wenn man ehrlich ist, nicht weiter ins Gewicht. Richtig enttäuscht war ich aber, dass Xemerius gefehlt hat! Auf ihn hatte ich mich total gefreut – und dann taucht er gar nicht auf! Ich kann mir natürlich denken warum. Es ist eben ein deutscher Film und das Budget hat vermutlich nicht ausgereicht. Special Effects sind nun mal teuer und ehrlich gesagt wäre ich noch enttäuschter über einen schlecht gemachten Xemerius gewesen als über gar keinen. Trotzdem, sehr, sehr schade!

Die Drehplätze und Kulissen waren zum größten Teil realistisch und schön gestaltet und wirkten echt. Einige Szenen wurden an Originalschauplätzen in London gedreht, was ich sehr gelungen fand. Sicher, manche Kulissen hatte ich mir ganz anders vorgestellt, aber das ist ja immer so, wenn ein Buch verfilmt wird. Jeder sieht die Szenen vor seinem geistigen Auge anders und ist dann enttäuscht, wenn im Film alles fremd wirkt. Mir persönlich hat das meiste gut gefallen. Total unzufrieden war ich allerdings mit der Adaption des Drachensaals. Der sah ja nun wirklich in keiner Hinsicht aus, wie im Buch beschrieben. Und ich hatte mich so auf die tollen Gemälde von Fabelwesen (die Meerjungfrau hinter dem Sofa und vor allem der Drache an der Decke) gefreut! Der dunkle, fensterlose Raum, der dafür gewählt wurde, war schon eine herbe Enttäuschung. Auch hätte ich gerne mal das Gebäude der Loge von außen gesehen. Leider gab es aber nie eine richtig gute Außenansicht. Dafür fand ich das Haus und die Schule von Gwendolyn ganz gut und auch die Orte, die in der Vergangenheit spielten waren okay.

Mein größtes Lob geht allerdings an die beiden Hauptdarsteller. Vor allem Maria Ehrich hat mich überrascht und total begeistert! Sie hat so natürlich gespielt, dass ich ihr jeden Satz abgenommen habe. Sie war cool und lustig und hat die witzigen Sprüche gut rübergebracht. Echt die Entdeckung des Jahres für mich. Aber auch Jannis Niewöhner war besser als einige seiner erwachsenen Kollegen. Vor allem das Zusammenspiel von Maria und Jannis war super, da hat definitiv die Chemie gestimmt!

Alles in allem bin ich von dem Film echt begeistert! Und das will was heißen, denn ich bin eigentlich kein Fan von deutschen Filmen. Ich würde mich super freuen, wenn es noch einen weiteren Teil (oder sogar zwei) geben würde. Ich werde mir Rubinrot auf jeden Fall auf DVD holen und hoffe, dass es darauf dann viele interessante Extras gibt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muss mich den schlechten Kritiken leider anschliessen..., 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Ich habe die Bücher zu dieser Geschichte gelesen, und hatte mich sehr auf diese Verfilmung gefreut, wurde aber - wie viele Andere -, bitter enttäuscht. Eine wirklich hervorragende Story, mit unendlich viel Potential, aber grottenschlechter Umsetzung. Tut mir leid!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Literaturverfilmung zum Vergessen!, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Literaturverfilmungen. Entweder man liebt sie oder man hasst sie und belässt es lieber bei den Büchern. Ich bin normalerweise eine große Befürworterin, was solche Verfilmungen angeht, allerdings habe ich in den letzten Wochen oftmals ganz schön daneben gegriffen. So auch jetzt wieder, denn "Rubinrot" hat mir alles andere als gut gefallen.

Zugegeben: Ich bin bei deutschen Filmen allgemein immer ein bisschen skeptisch, allerdings wollte ich "Rubinrot" eine faire Chance geben, da ich das Buch, welches von Kerstin Gier geschrieben wurde, für sehr gut befunden habe. Der Film ist dagegen schon fast eine Frechheit, denn hier wollte für mich so gar nichts zusammenpassen.

Das fängt schon bei der Geschichte an, die stellenweise ganz schön umgeschrieben wurde. Es ist klar, dass man ein Buch nie 1:1 übernehmen kann, allerdings gab es hierbei Veränderungen und Ergänzungen, bei denen ich mich gefragt habe, ob dies wirklich sein musste. Auch der Cast war in meinen Augen alles andere als gut zusammen gestellt, denn einige Schauspieler wirkten unglaublich lustlos, andere dagegen fast schon überfordert. Gideon war z.B. eine meiner Lieblingsfiguren in diesem Buch, der Schauspieler war dagegen alles andere als gelungen. An sich gibt sich der Jungschauspieler ja noch Mühe, allerdings wirkte sein Verhalten, seine Kleidung und sein sonstiges Gehabe alles andere als authentisch. Maria Ehrich als Gwen war leider auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. An sich ist sie eine gute Schauspielerin, allerdings hatte ich bei ihr das Gefühl, als hätte sie gar keine Lust auf diese Rolle, was ich mehr als schade finde. Selbst große Namen wie Veronica Ferres und Josefine Preuß wollten nicht so ganz in den Film passen, sodass ich bei diesem Film immer mehr das Gefühl bekam, als würde ich einer Schulklasse bei einer mittelmäßigen Theateraufführung zuschauen.

Neben der Handlung und den Schauspielern haben mich auch die Kulissen enttäuscht, denn diese wirken stellenweise doch sehr billig und man kann bei genauerem Hinsehen sogar erkennen, in welchen Städten der Film überall gedreht wurde. So etwas sollte meiner Meinung nach nie sein, da dem Zuschauer so die Illusion genommen wird. Auch die vielen Unterschiede zwischen dem Buch und dem Film fand ich stellenweise sehr bescheiden, denn ich kann einfach nicht verstehen, wie man wichtige Dinge aus Band 2 und 3 bereits jetzt schon verraten konnte, denn Menschen, die bislang nur den ersten Band kannten, werden hierbei extrem gespoilert, was normalerweise nicht sein sollte.

Wer die "Edelstein"-Trilogie von Kerstin Gier noch nicht gelesen hat, könnte eventuell seinen Spaß an dem Film haben. Menschen, die das Buch jedoch kennen (und lieben), werden höchstwahrscheinlich enttäuscht sein, da in dem Film einfach zu viel durcheinander gebracht wird und die Schauspieler so gar nicht zu den jeweiligen Figuren passen wollen. "Rubinrot" ist von daher für mich eine Literaturverfilmung zum Vergessen, denn dies ist kein Film, an den man sich gerne zurück erinnern möchte.
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183 von 221 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man sollte nicht alles verfilmen, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Oh was habe ich mich auf diesen Film gefreut? Monatelang gewartet, Blogs gelesen und schließlich mit Freundinnen verabredet. Und dann endlich, saß ich im Kino und wartete mit Spannung, was da kommen möge.
Das Buch, nur so nebenbei, finde ich großartig, amüsant, spannend und liebenswert. Was kann da bei einer Verfilmung schon schief gehen?

So einiges, wie mir knapp zwei Stunden später klar war.

Die schauspielerischen Leistungen waren katastrophal. Ich kann es leider nicht anders sagen! Selbst renommierte Schauspieler, wie Veronika Ferres (spielt die eigentlich überall mit?!)oder Josefine Preuß, wirkten deplatziert und nicht glaubwürdig. Am schlimmsten in Erinnerung geblieben ist mir die beste Freundin von Gwen, Leslie. Es tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ihre Darstellung brachte mich einfach nur zum Lachen - und das nicht im positiven komödiantischen Sinne. Es war lediglich peinlich, den Schauspielern dabei zuzusehen, wie sie sich durch schlechte Dialoge und vorhersehbare Situationen hangeln mussten. Nur ein paar berühmte Namen machen noch keinen guten Cast.
Die Story. Okay, ich bin leidenschaftliche Leserin und liebe Buchverfilmungen, ich weiß, dass die Storys angepasst werden müssen und finde das in vielen Filmen (den meisten Harry Potter Filmen (außer 5 & 6), Hunger Games oder Herr der Ringe) sehr gut umgesetzt! Aber hier habe ich mich ab der Hälfte des Filmes gefragt, welches Buch da eigentlich verfilmt wird. Gleich in den ersten Sekunden wird gespoilert, was das Zeug hält. Wer genau Lucy und Paul sind, ist nach dem Film eindeutig klar. Wie kann man nur Dinge aus Band 2&3 bereits im ersten Film verraten? Es gab einige Zuschauer, die sehr genervt waren, weil ihnen diese Geheimnisse nun genommen wurden. Sehr ärgerlich. Die Geschichte war kaum zu erkennen, Dialoge die eigentlich zwischen Gwen und Mr. Georg stattfinden und wichtig für eigentlich alles sind, finden gar nicht statt. Warum macht man nicht gleich einen "neuen" Film ohne adaptiertes Drehbuch, wenn man sich eh nicht an das Buch hält?
Ganz nebenbei wurden ganze Figuren weggelassen. Ich kann da nur den Kopf schütteln, Xemerius nicht mal zu erwähnen. Für mich ist das nicht zu entschuldigen. Und warum ist der Geist des Jungen, den Gwen sehen kann, plötzlich nicht mehr der Sohn des Arztes, sondern sogar mit ihr verwandt? Wozu diese Änderungen gut sein sollen, ist mir absolut nicht klar geworden.
Irgendwie wurden alle Charaktere so verändert, dass sie nur noch unsympatisch sind. So wurde aus der süßen, tollpatschigen aber cleveren Gwen ein pöbelnder (hatte sie im Buch noch Angst vor dem Grafen, so gibt sie hier einfach mal patzige Antworten), launischer und begriffsstutziger ("Schlüssel? Welchen Schlüssel?")Teenie. Ich wurde während des ganzen Films nicht warm mit ihr, dabei gelang das Kerstin Gier auf den ersten Seiten!

Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht aus dem Film gegangen. Vielleicht bin ich mit Mitte 20 nicht die geplante Zielgruppe. Vielleicht ging es nur darum, den Namen "Rubinrot" verwenden zu können, da Buchverfilmungen gerade so gut laufen. Aber ich bin einfach maßlos enttäuscht und kann diesen Film niemanden über 10 Jahren empfehlen. Sollte wirklich ein weiterer Teil geplant sein, wird dieser defintiv ohne mich als Zuschauer auskommen müssen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen naja....., 24. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: RUBINROT (Amazon Instant Video)
Also die Handlung ist ja wirklich nicht schlecht.....aber die deutsche Schauspielkunst ist einfach gruselig...da hätte ich mehr erwartet. Ein nicht empfehlenswerter Film.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen leider nur ganz nett, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
nachdem ich die Triologie gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Film.

Er ist soweit ganz nett, aber mehr leider auch nicht.

Es wurde versucht, viel zu viel Buch in nur einen Film zu packen, viele liebenswerte und wichtige Details sind dabei leider auf der Strecke geblieben, sodass der Zuschauer mehr oder minder wie Gwen durch die Zeit durch diesen Film stolpert.

Den Hauptdarstellern nimmt man die Rollen kaum ab, vor allem der Darsteller des Gideon passt so gar nicht - ich habe mich mehrmals dabei ertappt, mir über die Frage ob seine Haare echt sind mehr Gedanken zu machen als der Handlung des Films zu folgen.

Auch ist mir die für die verschiedenen Zeiten immer gleiche Strasse unangenehm ausgefallen.

Der Film hört damit auf, dass Lucy und Paul mit einem "und das ist erst der Anfang" von der Brücke springen (der Darsteller des Paul passt gut, die der Lucy hingegen nicht) und ich als Zuschauer dankend weitere Folgen ablehne.

Das ist schade, denn man hätte aus den Büchern viel mehr machen können. Die Ideen waren doch da....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was war das den?, 28. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: RUBINROT (Amazon Instant Video)
Also der Film ist am Anfang recht gut aber Richtung Ende versteht man rein gar nichts mehr. Irgendwie hat man das Gefühl das da irgendwie was Fehlt um diesen Teil ordentlich rund abzuschließen. Ständig geht es um eine Prophezeiung und am Ende wird diese nicht mal erläutert etc. Also falls da noch einen Nachfolger geben sollte bitte mehr Focus auf Verständlichkeit legen.

Ich gebe 2 Sterne weil die Kostüme etc. schön zum ansehen waren. Da aber im Film die Handlung in erster Linie im Vordergrund steht und diese nicht verständlich ist kann leider kein Stern mehr zusätzlich gegeben werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wderwilligw Schauspieler ?, 14. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Nach über 300 Rezensionen nicht mehr viel zum Inhalt.
Aber eines vorweg: Verfilmungen von Büchern gelingen sehr selten, Filme nach einem Buch, also mit Änderungen einer Grundidee, durchaus.

Die Bücher von Frau Gier kenne ich nicht und habe den Film insofern unbelastet angesehen.
Es handelt sich um ein Fantasy-Liebes-Abenteuer, bei dem es sich um eine Loge von Zeitreisenden handelt, die Fähigkeit zu Zeitreisen ist genetisch bedingt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt geborenen Kinder werdem schon in der Jugend auf ihre erste und später weitere und längere Zeitreise vorbereitet.
Gwendolyns (Maria Ehrich) Mutter Veronica Ferres hat das Geburtsdatum ihrer Tochterum einen Tag gefälscht, sodaß ein anderes Familienmitglied (Cousine) trainiert wurde. Durch eine ungeplante erste Zeitreise fliegt es auf, jetzt muß Gwennie die Rolle ausfüllen, die sie gar nicht willund von der ihre Mutter sie bewahren wollte.
Ihr zur Seite steht Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner), der Freund ihrer Cousine. Wegen fehlender "feiner Erziehung" von Gwen gibt es durchaus lustige Szenen. Auch kommen die Zeitreisen oft unverhofft, und danach landet man wieder am Ausgangsort, zum Teil slapstickartig.
12 Zeitreisende bilden eine Gemeinschaft, die viel erreichen kann, deshalb ist es wichtig, daß keiner aus der Reihe tanzt. Und so wird Gwen von der aktuellen, aber auch von den per Zeitreise agierenden Logenbrüdern und Helfershelfern massiv bedrängt und bedroht.

Die Bücher und Filme richten sich eher an ein jugendliches Publikum, ich bin 3 bis 4 mal so alt wie dei Zielgruppe.
Die Filme "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" mit Anna Fischer und "Rock It" mit Emilia Schüle und eben auch Maria Ehrich haben mir gut bis sehr gut gefallen, also sollte doch auch dieser Film mich ansprechen können - leider tat er es nicht.

Der Hauptgrund ist: die Schauspielerriege! Voll überzeugt haben mich nur Maria Ehrich und- (Überraschung!)-Veronica Ferres, die natürlich und glaubwürdig spielten. Andere zum Teil bekannte und sonst auch gute Darsteller (Uwe Kokisch, Gottfried John und noch einige mehr) hinterließen bei mir den Eindruck, sich sehr bemühen zu müssen, ernst zu bleiben. Die gestelzte Sprache, die auch in der Gegenwart gesprochen wird, ist wirklich lachhaft, ebenso eine Szene, in der die Zeitreisemaschine in Betrieb kommt. Man denkt bei dem Räderwerk eher an ein Gerät aus einer alten Jules-Verne-Verfilmung, in einer anderen Szene werfen die Zeitreisegranden eine Laser-Animation in den Raum, um die Sache mit den Zeitreisenden und den Symbolen (Diamant, Rubin, Saphir , Smaragd usw.) zu erläutern. Diese Diskrepanz ließ mich fast an eine Parodie des Genres à la Bully Herbig denken. Und wie schnell sich Gideon (vorhersehbar) in Gwendolyn verknallt und mit ihr gemeinsam gegen finstere Pläne ankämpfen will, man dachte wohl, das jugendliche Publikum nicht länger auf die ersten Umarmungen und Küsse warten lassen zu dürfen.

Die gute Resonanz auf den Film zeigt, daß er bei seiner Zielgruppe angekommen ist, ältere Filmfans dürften eher enttäuscht oder belustigt sein.

Ganz putzig fand ich , daß Niewöhner der Freund von Emilia Schüle ist, die mit Maria Ehrich in einer WG zusammenwohnt. Ehrich und Schüle waren in "Rock It " wirklich toll gespielte Freundinnen. Und Ferres gefiel mir mit kupferroter Lockenperücke besser als sonst. Eine Lachnummer
ist die "französische" Schneiderin oder Stylistin. Die arme Schauspielerin, die diese Witzfigur spielen mußte.

Doc Halliday
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der letzte Mist, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (Blu-ray)
An diesem Film ist eigentlich alles mies. Miese Schauspieler, miese Story, miese Kameraführung, miese Beleuchtung, miese Effekte.. ich habe selten so einen Mist gesehen. Neben der platten Schnulz-Story aus einem Teenanger-Groschenroman hat mir dann noch das schauspielerische Gehampel der Laiendarsteller den Abend versaut. Die Special-Effects verdienen nicht all solche bezeichnet zu werden, und sind wahrscheinlich auf dem Heim-PC des Regisseurs entstanden. Selten so die Zeit verschwendet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein deutscher Film der Seinesgleichen sucht, 20. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Einer der Filme die zum Überraschungspaket wurde. Die Bücher sind gut und ich muss sagen, die Charaktere sind gut getroffen. Ausnahme: ich mag es nicht, wenn man bestehende Charaktere optisch komplett umkrempelt. Denn man muss sie irgendwo noch als das erkennen, was sie sind. Der Buchleser wird wissen, welchen Charakter ich meine ;)

Die Chemie der Schauspieler ist gut und die Kulissen großartig, genauso wie die Kostüme und die Effekte. Definitv ein GO!
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Rubinrot von Kerstin Gier (DVD - 2013)
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