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5.0 von 5 Sternen Super Film! Man muss ihn nur getrennt vom Buch betrachten
Mir hat der Film super gefallen! Ich hatte vorher zwar auch Bedenken, aber hauptsächlich deshalb, weil es ein deutscher Film ist und diese was Ausstattung, Schauspieler und Special Effects angeht, einfach nicht mit Hollywood mithalten können. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings positiv überrascht!

An der Story wurde natürlich heftig...
Veröffentlicht am 21. April 2013 von Cassandra

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glatter Durchschnitt
Vorweg: Ich kenne die Trilogie von Kerstin Gier nicht, aber als Fan von Harry Potter und Co mag ich Fantasyfilme, gerne auch fürs jugendliche Publikum (wobei die Feinheiten der HP-Bücher sehr wohl für Erwachsene gedacht sind). Deshalb war ich neugierig auf "Rubinrot".

Tja. Mein Fazit lautet: ganz nett. Ich möchte ihn kein zweites Mal sehen...
Vor 21 Monaten von Shutterfly veröffentlicht


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115 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film! Man muss ihn nur getrennt vom Buch betrachten, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Mir hat der Film super gefallen! Ich hatte vorher zwar auch Bedenken, aber hauptsächlich deshalb, weil es ein deutscher Film ist und diese was Ausstattung, Schauspieler und Special Effects angeht, einfach nicht mit Hollywood mithalten können. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings positiv überrascht!

An der Story wurde natürlich heftig herumgeschnippelt und ich verstehe die vielen enttäuschten Fans, die auf eine 1:1 Umsetzung des Buches gehofft hatten. Allerdings sehe ich das etwas realistischer. Buch und Film sind zwei völlig verschiedene Medien und es ist fast unmöglich, ein Buch szenengetreu in einen Film zu übertragen. Wir würden uns alle zu Tode langweilen. Viele Dinge, die man in einem Buch durch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten nahe gebracht bekommt, muss man im Film anderweitig vermitteln. Ich finde, das ist hier gut gelungen und die Spannung und Magie des Buches ist erhalten geblieben.

Dass für den Film Handlungsabläufe aus allen drei Büchern zusammengefasst wurden, naja, darüber lässt sich streiten. Allerdings bin ich der Meinung, dass der erste Band ohnehin viel zu kurz für einen fast zweistündigen Film ist. Obwohl ich bislang nur die ersten beiden Bände gelesen habe, fand ich die Änderungen, die vorgenommen wurden, erstaunlich passend. Die Grundidee der Story blieb für mich auf jeden Fall erhalten. Erleichtert war ich, dass auf die Kussszene in der Kirche verzichtet wurde. Das wäre an der Stelle im Film viel zu früh gekommen und hätte nicht gepasst.

Dass einige Charaktere verändert wurden, damit kann ich leben. Da Gwen mit Robert, dem Geist des kleinen Jungen, nur ab und zu redet und es nicht wirklich zum Voranschreiten der Geschichte beiträgt, man aber seine Figur irgendwie erklären musste, fand ich die gewählte Variante ganz okay. Auch dass Leslie plötzlich dunkelhäutig ist, obwohl sie im Buch anders beschrieben wird, hat mich nicht wirklich gestört. Bei ihr fand ich sogar, dass ihr Charakter sehr gut getroffen wurde und das ist für mich immer das wichtigste. Von seiner Art her ganz und gar anders vorgestellt hatte ich mir allerdings Falk de Villiers. Das war für mich eine glatte Fehlbesetzung. Auch die Lucy hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Paul dagegen fand ich super, ihn hätte ich gerne in mehr Szenen gesehen. Die anderen Charaktere waren für mich in Ordnung. Katharina Thalbach als Tante Maddy war überzeugend verschroben und witzig und Veronica Ferres fand ich als Gwen’s Mutter erstaunlich passend. Das Fehlen von Caroline, Gwens Schwester, fiel wenn man ehrlich ist, nicht weiter ins Gewicht. Richtig enttäuscht war ich aber, dass Xemerius gefehlt hat! Auf ihn hatte ich mich total gefreut – und dann taucht er gar nicht auf! Ich kann mir natürlich denken warum. Es ist eben ein deutscher Film und das Budget hat vermutlich nicht ausgereicht. Special Effects sind nun mal teuer und ehrlich gesagt wäre ich noch enttäuschter über einen schlecht gemachten Xemerius gewesen als über gar keinen. Trotzdem, sehr, sehr schade!

Die Drehplätze und Kulissen waren zum größten Teil realistisch und schön gestaltet und wirkten echt. Einige Szenen wurden an Originalschauplätzen in London gedreht, was ich sehr gelungen fand. Sicher, manche Kulissen hatte ich mir ganz anders vorgestellt, aber das ist ja immer so, wenn ein Buch verfilmt wird. Jeder sieht die Szenen vor seinem geistigen Auge anders und ist dann enttäuscht, wenn im Film alles fremd wirkt. Mir persönlich hat das meiste gut gefallen. Total unzufrieden war ich allerdings mit der Adaption des Drachensaals. Der sah ja nun wirklich in keiner Hinsicht aus, wie im Buch beschrieben. Und ich hatte mich so auf die tollen Gemälde von Fabelwesen (die Meerjungfrau hinter dem Sofa und vor allem der Drache an der Decke) gefreut! Der dunkle, fensterlose Raum, der dafür gewählt wurde, war schon eine herbe Enttäuschung. Auch hätte ich gerne mal das Gebäude der Loge von außen gesehen. Leider gab es aber nie eine richtig gute Außenansicht. Dafür fand ich das Haus und die Schule von Gwendolyn ganz gut und auch die Orte, die in der Vergangenheit spielten waren okay.

Mein größtes Lob geht allerdings an die beiden Hauptdarsteller. Vor allem Maria Ehrich hat mich überrascht und total begeistert! Sie hat so natürlich gespielt, dass ich ihr jeden Satz abgenommen habe. Sie war cool und lustig und hat die witzigen Sprüche gut rübergebracht. Echt die Entdeckung des Jahres für mich. Aber auch Jannis Niewöhner war besser als einige seiner erwachsenen Kollegen. Vor allem das Zusammenspiel von Maria und Jannis war super, da hat definitiv die Chemie gestimmt!

Alles in allem bin ich von dem Film echt begeistert! Und das will was heißen, denn ich bin eigentlich kein Fan von deutschen Filmen. Ich würde mich super freuen, wenn es noch einen weiteren Teil (oder sogar zwei) geben würde. Ich werde mir Rubinrot auf jeden Fall auf DVD holen und hoffe, dass es darauf dann viele interessante Extras gibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich finds super, 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Eigentlich hatte ich immer gedacht, dass ich nie eine Rezension verfassen werde, aber nach Lesen der 1 und 2 Sterne Rezensionen konnte ich mich nicht mehr zurück halten.
Ich persönlich finde den Film sehr gut.
++ Schauspieler
Ich finde alle Schauspieler in ihrer Rolle sehr gut
Besonders Jannis Nierwöhner hat es mir angetan. Die arrogante Art, die stets im Buch beschrieben wird, kommt sehr gut rüber, ganz besonders bei "Nein. Gwendolyn ist so gar nicht mein Typ" findet man ihn ehrlich gesagt nur blöd. :D
Auch empfinde ich Maria Ehrich als Gwendolyn als eine gute Besetzung, da man ihr von der ersten Sekunde die Rolle abkauft (Auch wenn mich ihr Kleidungsstil am Anfang durchaus irritert hat, weil ich mir Gwen nicht mit solchen Sachen vorgestellt hätte)
Aber auch die anderen Figuren (besonders Charlotte und Paul) finde ich sehr gut umgesetzt.

++ Kostüme und Maske
Die Kostüme die bei den Zeitreisen benutzt werden, sind einfach sehr authentisch und man bekommt einfach nur Lust auch einmal so ein Kleid anzuziehen. Auch James (Kostja Ulmann) sieht einfach nur super aus.

++ "Abarbeitung" des Buchs
Auch wenn man hier sehr wiedersprüchliche Meinungen findet, kann ich nur sagen, dass ich das Buch größenteils super umgesetzt fand.
An alle die sagen, sie hätten Xemerius so sehr vermisst. Auch im Buch taucht er erst ab Saphirblau auf. Also warum sollte er schon in Rubinrot exisitieren, wenn ihr euch doch alle so sehr eine 1:1 Umsetzung wünscht?! ;)
Natürlich logisch ist es auch, dass man ein Buch nicht 1:1 umsetzen KANN. Immerhin ist ein Buch immernoch ein Buch und ein Film ist ein Film.
Tatsächlich ist es auch so, dass man sich stark am Buch orientiert hat. Es wurden teilweise Sätze komplett übernommen und auch die Handlung ist bis zu einem gewissen Punkt beinahe indentisch. Lediglich die Episoden "Eistod" und "Kirschblütenball" sind komplett frei dazu erfunden. Als großer Fan der Triologie kann ich allerdings sagen, dass es sehr gut auch hätte im Buch sein können. Diese Szenen verleihen dem Film noch etwas "Action" und der Ball setzt noch ein i-Tüpfelchen auf die vorhandene Romantik.

+/- Abweichungen vom Buch, die nicht wirklich ins Gewicht fallen
- Tausch der beiden geplanten Zeitsprünge
-> ob Gwen und Gideon zuerst Lady Tilney besuchen und dabei auf Lucy und Paul treffen oder zuerst den Graf aufsuchen, finde ich persönlich äußerst unrelevant. Wichtig ist nur, dass beides geschieht.
- ob Leslie nun blond ist oder nicht ist für ihren sehr gut dargestellten Charakter nicht weiter von Bedeutung

- Abweichungen, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann
- Robert ist plötzlich nicht mehr der Sohn von Dr sondern der kleine Bruder von Lucas
- Caroline exisitert nicht
- Gwen kann die Geister erst jetzt sehen und nicht schon immer

Fazit:
"Rubinrot" ist ein sehr guter Film, der mich durch folgende Aspekte vollkommen überzeugt hat
-Schauspieler
-Handlung
-Situationskomik
-Liebe zum Detail
-Romantik
-Visuelles Design (Chronograf!!)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potter auf deutsch, 10. Juli 2014
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [Blu-ray] (Blu-ray)
Kerstin Gier hat mit ihrer "Liebe geht durch alle Zeiten- Edelstein Trilogie" einen schmackhaften Fantasy-Cocktail zusammengebraut. Die Geschichte um Jugendliche mit der Fähigkeit zum Zeitreisen bedient sich nicht nur bei “Harry Potter“ und “Twilight“ sondern ist zugleich auch eine Aschenputtel-Geschichte um ein vermeintlich hässliches Entchen, das zur wunderschönen Ballkönigin wird. Die Bücher stürmten die Bestsellerlisten, verkauften sich millionenfach, wurden in fast 30 Sprachen übersetzt und daher auch verfilmt.

Obwohl Kerstin Giers Geschichte großteils in London spielt, wurde in der britischen Hauptstadt nur vier Tage gedreht. Als Double für die in wechselnden Jahrhunderten angesiedelten englischen Örtlichkeiten fungierten historische Bauten in Aachen, Weimar oder Bayreuth. Auf Dreharbeiten im Studio wurde weitestgehend verzichtet, was dem für weniger als 10 Millionen Euro produzierten Film einen prächtigen Look verleiht. Obwohl auch eine englischsprachige Fassung erstellt wurde, kamen ausschließlich deutsche Mimen zum Einsatz. Als Gwen und Guideon geben die Youngsters Maria Ehrich und Jannis Niewöhner ein schönes Paar ab, während die erwachsenen Nebenrollen bei Veronica Ferres, Axel Milberg, Katharina Thalbach, Uwe Kockisch, Gottfried John und Rüdiger Vogler in den allerbesten Händen sind.

Obwohl sich “Rubinrot“ - auch dank seiner spannenden und interessanten Geschichte - nicht vor “Harry Potter“ und “Twilight“ verstecken muss, blieben die Besucherzahlen mit knapp 500.000 Kinogängern weit hinter den Erwartungen zurück. Zum Glück wurde mit "Saphirblau" trotzdem der zweite Teil der “Edelstein Trilogie" verfilmt. Es ist zu erwarten, dass “Rubinrot“ auf DVD und Blu-ray mehr Erfolg als im Kino haben und dadurch den nächsten Filmen dann die verdiente Aufmerksamkeit verschaffen wird.

Extras der Blu-ray:
Hörfassung für Blinde und Sehbehinderte
Making of (10:24 min)
Featurettes (8:48 min)
Die Charaktere (5:24 min)
Interviews (26:22 min)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glatter Durchschnitt, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Vorweg: Ich kenne die Trilogie von Kerstin Gier nicht, aber als Fan von Harry Potter und Co mag ich Fantasyfilme, gerne auch fürs jugendliche Publikum (wobei die Feinheiten der HP-Bücher sehr wohl für Erwachsene gedacht sind). Deshalb war ich neugierig auf "Rubinrot".

Tja. Mein Fazit lautet: ganz nett. Ich möchte ihn kein zweites Mal sehen und das ist ein schlechtes Zeichen bei mir. Zuerst war ich erstaunt über die bekannte Schauspielriege im Hintergrund. Thalbach, Milberg, John und Kockisch machen ihre Sache gut, mit der Ferres konnte ich leben und über Kostja Ullmann musste ich sogar breit grinsen.

Stirnrunzeln und leichte Verwirrung begleiteten mich durch den gesamten Film, leider auch geschuldet durch den grottig-dumpfen Ton (Oder kriegten die Hauptdarsteller ihre Zähne nicht auseinander? Thalbachs alte Schule verstand ich hervorragend.) Die Originalkulissen gefielen mir sehr (ich habe sogar den großen Saal der Wartburg erkannt), ebenso der Soundtrack.

Am meisten krankt dieser Film an der kurzen Laufzeit. Ich hätte gerne länger in der Story verweilt, mich bekannt gemacht mit Charakteren und Umständen, Orten und Zeit, aber .. wusch .. wurde ich durchgewunken. Ich konnte den Gedankengängen kaum folgen, saß am Ende etwas belämmert in meinem Sessel und dann fiel mir zum Glück ein, warum mir der Darsteller des Gideon so bekannt vorkam. Ganz klarer Fall von Doppelgänger Joey Heindle, nebst Überbiss und Stimme. Die Gründe, warum ausgerechnet ihm der härteste aller Steine zugeordnet wird, blieb er zur Hälfte schuldig, aber er bemüht sich einerseits cool zu sein und andererseits sich perfekt in alten Welten zu assimilieren.

Maria Ehrich hat mir gefallen, auch wenn ich persönlich keinen Vergleich zum Charakter aus dem Buch habe, aber darum geht es ja nicht, Buch und Film, das sind meist zwei Paar Schuhe, die vertauscht wurden. Die Tollpatschigkeit ihrer Gwen stieß mir als unangenehme Anspielung auf die Twilight-Filme auf (musste das sein?), aber immerhin hängt sie nicht mit verklärtem Blick an den rotgeschminkten Lippen ihres Eddies.

Als Nicht-Buchkenner hätte ich mir mehr Erzählstrang gewünscht, und besonders neugierig auf eine Fortsetzung bin ich leider auch nicht. Die DVD kommt mit sparsamen Extras daher, die allesamt nicht der Rede wert sind, mich aber wenigstens zum Teil über die komplizierten Familienverhältnisse aufklärten, was eigentlich der Film hätte tun sollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer, interessanter Film, 26. Dezember 2014
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Da ich die Romanvorlage nicht gelesen habe, beurteile ich den Film rein von Filmfansicht. Und als solcher muss ich sagen, mag ich ihn. Rubinrot hebt sich wohltuend von Hollywoodfilmen im Allgemeinen und Zeitreisefilmen im Speziellen ab und trotzdem ist es recht gut gelungen, auch die Vergangenheit zum Leben zu erwecken.
Die Handlung ist durchaus unterhaltsam, wenn Gwendolyn auf einmal feststellt, dass sie statt ihrer Cousine Charlotte ein Zeitreisegen geerbt hat. Damit ist sie jedoch nur eine von einem Dutzend, die jeweils einem Juwel zugeordnet sind. Doch Gwen ist der Rubin, offenbar etwas Besonderes und versucht zusammen mit ihrem Zeitreisepartner Gideon, neben der eigentlichen Mission, einem verschwundenen Chronographen nachzuforschen, auch Prophezeihungen auf den Grund zu gehen, die den Rubin betreffen...
Die Handlung ist fantasievoll gestrickt und es war mutig, nicht alle Fragen, die der Film aufwirft, zu beantworten, sondern damit die Neugier auf Teil 2 zu wecken. Allerdings sind es einige lose Enden, die bleiben. Das Einzigste, was mir bei Rubinrot aber wirklich fehlt, ist etwas mehr Tempo und Dynamik. Lobenswert aber, dass er inszenatorisch ein weiteres Publikum, als nur ein jugendliches ansprechen will.
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183 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man sollte nicht alles verfilmen, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Oh was habe ich mich auf diesen Film gefreut? Monatelang gewartet, Blogs gelesen und schließlich mit Freundinnen verabredet. Und dann endlich, saß ich im Kino und wartete mit Spannung, was da kommen möge.
Das Buch, nur so nebenbei, finde ich großartig, amüsant, spannend und liebenswert. Was kann da bei einer Verfilmung schon schief gehen?

So einiges, wie mir knapp zwei Stunden später klar war.

Die schauspielerischen Leistungen waren katastrophal. Ich kann es leider nicht anders sagen! Selbst renommierte Schauspieler, wie Veronika Ferres (spielt die eigentlich überall mit?!)oder Josefine Preuß, wirkten deplatziert und nicht glaubwürdig. Am schlimmsten in Erinnerung geblieben ist mir die beste Freundin von Gwen, Leslie. Es tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ihre Darstellung brachte mich einfach nur zum Lachen - und das nicht im positiven komödiantischen Sinne. Es war lediglich peinlich, den Schauspielern dabei zuzusehen, wie sie sich durch schlechte Dialoge und vorhersehbare Situationen hangeln mussten. Nur ein paar berühmte Namen machen noch keinen guten Cast.
Die Story. Okay, ich bin leidenschaftliche Leserin und liebe Buchverfilmungen, ich weiß, dass die Storys angepasst werden müssen und finde das in vielen Filmen (den meisten Harry Potter Filmen (außer 5 & 6), Hunger Games oder Herr der Ringe) sehr gut umgesetzt! Aber hier habe ich mich ab der Hälfte des Filmes gefragt, welches Buch da eigentlich verfilmt wird. Gleich in den ersten Sekunden wird gespoilert, was das Zeug hält. Wer genau Lucy und Paul sind, ist nach dem Film eindeutig klar. Wie kann man nur Dinge aus Band 2&3 bereits im ersten Film verraten? Es gab einige Zuschauer, die sehr genervt waren, weil ihnen diese Geheimnisse nun genommen wurden. Sehr ärgerlich. Die Geschichte war kaum zu erkennen, Dialoge die eigentlich zwischen Gwen und Mr. Georg stattfinden und wichtig für eigentlich alles sind, finden gar nicht statt. Warum macht man nicht gleich einen "neuen" Film ohne adaptiertes Drehbuch, wenn man sich eh nicht an das Buch hält?
Ganz nebenbei wurden ganze Figuren weggelassen. Ich kann da nur den Kopf schütteln, Xemerius nicht mal zu erwähnen. Für mich ist das nicht zu entschuldigen. Und warum ist der Geist des Jungen, den Gwen sehen kann, plötzlich nicht mehr der Sohn des Arztes, sondern sogar mit ihr verwandt? Wozu diese Änderungen gut sein sollen, ist mir absolut nicht klar geworden.
Irgendwie wurden alle Charaktere so verändert, dass sie nur noch unsympatisch sind. So wurde aus der süßen, tollpatschigen aber cleveren Gwen ein pöbelnder (hatte sie im Buch noch Angst vor dem Grafen, so gibt sie hier einfach mal patzige Antworten), launischer und begriffsstutziger ("Schlüssel? Welchen Schlüssel?")Teenie. Ich wurde während des ganzen Films nicht warm mit ihr, dabei gelang das Kerstin Gier auf den ersten Seiten!

Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht aus dem Film gegangen. Vielleicht bin ich mit Mitte 20 nicht die geplante Zielgruppe. Vielleicht ging es nur darum, den Namen "Rubinrot" verwenden zu können, da Buchverfilmungen gerade so gut laufen. Aber ich bin einfach maßlos enttäuscht und kann diesen Film niemanden über 10 Jahren empfehlen. Sollte wirklich ein weiterer Teil geplant sein, wird dieser defintiv ohne mich als Zuschauer auskommen müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verfilmung von Teil 1 der Edelsteintrilogie, 14. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Diesen Film habe ich als Premiere in einem alten Provinzkino gesehen, als der Film veröffentlicht wurde.
Diese Art " Aschenputtel Gesichte" beschäftigt sich mit einem mittellosen ,verarmten Londoner Schulmädchen , welches mit Ihrer Mutter und Tante bei einer weiteren Tante , deduldeter Weise wohnen darf.Sie verfügt in Wirklichkeit über das "Zeitreise-gen" ,
und nicht ihre zutiefst blassierte und arrogante Cousine. Womit ein weiterer Konflikt zwischen den Mädchen vorprogrammiert ist.
Die ganze Geschichte eskaliert, als der Zeitreisepartner der Cousine auch noch "nicht-"berufliches" Interesse an Ihr Zeigt.Die Jungschauspieler Costa Ullmann, Maria Ehrich und Jannis Niewöhner machen ihre Sache wirklich gut! Dies muss insbesonere deswegen so deutlich gesagt werden,da mit Catharina Thalbach, Veronica Ferres , Uwe Kokisch und Gottfried John ganz exzellente Seniorschauspieler gefunden wurden die ihre Rollen geradezu verköpern! Ausgezeichnete Recherche auch über Gebaren und Verhalten der Geheimloge! Auch wenn der Dreh nicht immer an Originalplätzen statt fand. Sehenswert!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Literaturverfilmung zum Vergessen!, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Literaturverfilmungen. Entweder man liebt sie oder man hasst sie und belässt es lieber bei den Büchern. Ich bin normalerweise eine große Befürworterin, was solche Verfilmungen angeht, allerdings habe ich in den letzten Wochen oftmals ganz schön daneben gegriffen. So auch jetzt wieder, denn "Rubinrot" hat mir alles andere als gut gefallen.

Zugegeben: Ich bin bei deutschen Filmen allgemein immer ein bisschen skeptisch, allerdings wollte ich "Rubinrot" eine faire Chance geben, da ich das Buch, welches von Kerstin Gier geschrieben wurde, für sehr gut befunden habe. Der Film ist dagegen schon fast eine Frechheit, denn hier wollte für mich so gar nichts zusammenpassen.

Das fängt schon bei der Geschichte an, die stellenweise ganz schön umgeschrieben wurde. Es ist klar, dass man ein Buch nie 1:1 übernehmen kann, allerdings gab es hierbei Veränderungen und Ergänzungen, bei denen ich mich gefragt habe, ob dies wirklich sein musste. Auch der Cast war in meinen Augen alles andere als gut zusammen gestellt, denn einige Schauspieler wirkten unglaublich lustlos, andere dagegen fast schon überfordert. Gideon war z.B. eine meiner Lieblingsfiguren in diesem Buch, der Schauspieler war dagegen alles andere als gelungen. An sich gibt sich der Jungschauspieler ja noch Mühe, allerdings wirkte sein Verhalten, seine Kleidung und sein sonstiges Gehabe alles andere als authentisch. Maria Ehrich als Gwen war leider auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. An sich ist sie eine gute Schauspielerin, allerdings hatte ich bei ihr das Gefühl, als hätte sie gar keine Lust auf diese Rolle, was ich mehr als schade finde. Selbst große Namen wie Veronica Ferres und Josefine Preuß wollten nicht so ganz in den Film passen, sodass ich bei diesem Film immer mehr das Gefühl bekam, als würde ich einer Schulklasse bei einer mittelmäßigen Theateraufführung zuschauen.

Neben der Handlung und den Schauspielern haben mich auch die Kulissen enttäuscht, denn diese wirken stellenweise doch sehr billig und man kann bei genauerem Hinsehen sogar erkennen, in welchen Städten der Film überall gedreht wurde. So etwas sollte meiner Meinung nach nie sein, da dem Zuschauer so die Illusion genommen wird. Auch die vielen Unterschiede zwischen dem Buch und dem Film fand ich stellenweise sehr bescheiden, denn ich kann einfach nicht verstehen, wie man wichtige Dinge aus Band 2 und 3 bereits jetzt schon verraten konnte, denn Menschen, die bislang nur den ersten Band kannten, werden hierbei extrem gespoilert, was normalerweise nicht sein sollte.

Wer die "Edelstein"-Trilogie von Kerstin Gier noch nicht gelesen hat, könnte eventuell seinen Spaß an dem Film haben. Menschen, die das Buch jedoch kennen (und lieben), werden höchstwahrscheinlich enttäuscht sein, da in dem Film einfach zu viel durcheinander gebracht wird und die Schauspieler so gar nicht zu den jeweiligen Figuren passen wollen. "Rubinrot" ist von daher für mich eine Literaturverfilmung zum Vergessen, denn dies ist kein Film, an den man sich gerne zurück erinnern möchte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut!, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Unglaublich - ich habe mir einen DEUTSCHsprachigen FIlm auf DVD gekauft! Ich habe die Bücher mit großem Spaß gelesen und muß sagen, daß mir auch der Film - eben auf seine Weise - echt gut gefallen hat. Vor allem die beiden Hauptdarsteller kommen unglaublich locker rüber. Echt prima! Hoffentlich werden die anderen Bücher ebenso verfilmt!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungen erfüllt, sehr unterhaltsam, 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot (DVD)
Warum kritisieren hier alle den deutschen Film? Wenn man keine Vergleiche mit Hollywood herstellt (was auch total unangebracht ist, ich sage nur Äpfel und Birnen...), ist das Ergebnis sehr gelungen und mit Liebe zum Detail umgesetzt. Ich persönlich fand die ersten beiden Filme sehr schön (an die Buchvorlage kommt eh niemals jemand heran, das erwarte ich ebenfalls nicht) und freue mich bereits auf den dritten! Daumen hoch! PS: den Punkt Abzug habe ich für unnötige Abweichungen vom Buch gegeben, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen, wie z.B. der Ball im ersten Film. Manche Änderungen sind ok, andere eben überflüssig.
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