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am 13. Januar 2002
John Cale hat selten Platten veröffentlicht, die leicht zugänglich sind. Wichtiger: Er hat nie eine schlechte Platte gemacht! Church of Anthrax, seine Kooperation/Kollaboration mit dem "noch klassischeren" (im Sinn von "nicht-Rock'n'Roller") Musiker/Komponisten Terry Riley, zählt für mich auch nach 30 Jahren immer noch zu seinen besten und aufregendsten Veröffentlichungen. Und das, obwohl die Platte mit knapp über 30 Minuten verdammt kurz ist. Es sind überwiegend Sound-Experimente, überaus gelungene Brückenschläge zwischen sogenannter E- und U-Musik. Und es lärmt schon ein wenig... was auch gut so ist! Der Opener (das Titelstück) etwa ist genialer Lärm, unbeschreiblich, nicht zu lang, sicher auch nicht kurz: bedrohlich vom ersten Ton an, fremdartig - und doch "schön"... Im "klassischeren" Sinn "schöner" dann das verhaltene zweite Stück "Hall of Mirrors", der einzige Entspannungsmoment auf der Platte. Dann der Beginn der ursprünglichen zweiten Seite der LP: The Soul of Patrick Lee - eindringlicher Text (eines der am tiefsten unter die Haut gehenden Stückes Cales, wo man die Bedeutung nur erahnen kann und auch froh darum ist...), eindringlicher Gesang (NICHT Cale sondern ein gewisser Adam Miller - ach so: ja, der einzige "Song" auf dieser Platte mit Gesang!), eindringliche Melodie... Dann das beste Stück überhaupt: Ides of March. Zwei Klaviere, Schlagzeug. Genial. Nicht zu überbieten. Das längste Stück auf der Platte. Könnte ewig weitergehen, würde nie langweilig... Aber um zu zeigen, dass die Idee auch anders funktioniert, kommt dann noch die "rockigere" und abgekürzte Variante "The Protège" zum Schluss - mit genialem "Schluss"... Wäre schön, wenn es bald eine "remastered"-Version gäbe, vielleicht noch mit dem einen oder anderen bisher unbekannten Bonus-Track?!
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am 6. April 2000
Am Anfang hört sich dieses Album wie ein Musikeintopf ein -"Church of Anthrax" klingt wie harmonisches Krautrock mit Glockenläuten, "The Hall of Mirrors at the Palace in Versailles" wie ein minimalistisches Klavierstück mit Jazzsaxophon darauf, "The Soul of Patrick Lee" ist ein Poplied mit einem leichten Hippy-Hauch, "Ides of March" ein beschleunigtes Ragtime-Klavierduell mit Perkussion die fast von einem Zirkus stammen könnte, und "The Protege" ein grotesker Schluß wieder mit zwei Klavieren, aber dieses Mal mit einem robotischen Schlagzeugrhythmus und rockigen Gitarren)-... jedoch wird diese Mischung bei weiterem Hören eine sehr angenehme, frische und überraschende Musik, die etwas innovatives gelingt, ohne auf Lärm zuzugreifen -was leider gewöhnlich ist-; was am Anfang flacher Klang -obwohl nur die zwei letzten Stücke sich ähneln- und Überlänge der Stücke sind, werden danach Farben voller nuancen -das Cembalo im Titelstück und die Echos im zweiten sind hervorragend- und der nötige Raum, um sehr schnelle und konzentrierte Melodien oder Motive zu hören. Die Laune ist heiter, spielerisch, näher zu Terry Riley als zu John Cale -sein Lied ist bei weitem das schwächste Stück der Platte-; "Ides of March" ist eine echte Überraschungskiste.
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am 6. April 2000
It was not easy for me to get used to this album, since it had ideas that I had tasted in other discs -"Church of Anthrax" seemed to me like a slightly more harmonic Can rhythm-dominated track with bell tolls and shining background chords, the song "The Soul of Patrick Lee" comes near "Vintage Violence" though in a weak way, and the whole second side shows vigorous piano duelling, bringing an improvisation close to Frank Zappa's "The Gumbo Variations" ("Ides of March") and a shorter piece fusioning it with the title track ("The Protege"); the only somehow different work is "The Hall of Mirrors at the Palace in Versailles", displaying an echoing solo saxophone over a piano almost in ostinato. Nevertheless, after -how not?- repeated listening of it and of other works, the work became a compact and flowing mix of many things (the piano parts bring to mind a sped up Scott Joplin, mechanical Riley-esque chords, Bartok dissonances, some very elegant Rachmaninov passages and even the echoes made afterwards by Tangerine Dream with help of tapes; the saxophone plays jazz, drums are sometimes pounding, sometimes light, sometimes robotic, guitars provide sparse sound filler, harpsichord some brilliance in it. And it has no noise.
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am 26. September 2000
Nach dem überraschenden Album "Vintage Violence" (zu schwammig für die Velvet-Underground-Gemeinde) versuchte John Cale mit Hilfe von Terry Riley in "Church Of Anthrax", minimalistische Musik verdaulich zu machen. Das Ergebnis ist eine etwas grobe Mischung aus Krautrock, Jazz und moderne Klassik, die trotz einer gepflegten Klangfarbe (Bratsche, Cembalo, Saxophon, Klavier, Orgel, Baß, Gitarre und Perkussion) nicht viel Hintergeschmack läßt: das Titelstück zeigt eine Kombination von Dröhnen, schnellem Rhythmus und barocken, verwickelten Melodien, deren Aufdauer man zur Hälfte abspecken könnte; danach folgen noch mehrere Tonleiter, dieses Mal überlappt und auf einem fast monochorden Klavierhintergrund, ein Lied wie bei-der-Auswahl-zu-Vintage-Violence-durchgefallen, ein endloses Klavierduett mit Schlagzeug und noch ein Klavierduett, daß dieses Mal zur richtigen Zeit abgeschlossen wird. Das alles, wie die beiden Hörer oben sagen, kann ohne Krach sehr kompakt sein, aber für dreißig Minuten kann man von John Cale und besonders Terry Riley viel besseres erwarten als drei überlange Improvisationen, die statt neue Ideen bringen bloß bekannte zusammenschmelzen, und zwei kurze Stücke, die sich nach Materialmangel kurz vor der Frist der Plattenfirma anhören.
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am 8. November 2000
Eine lustige, nicht allzu ehrgeizige Platte... alle Stücke haben eine eher muntere Laune; beide Musiker schienen, Spaß dabei zu haben. Viel mehr kann man auch nicht erwarten -in der Richtung gibt es viel mehr und viel besseres (zum Beispiel in Frank Zappa).
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