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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Kriminalroman: Fesselnd, spannend, höchst interessant!
In dieser Geschichte geht es, wie man der Kurzbeschreibung entnehmen kann, erst einmal um die Aufklärung des rätselhaften, mysteriösen Suizids einer jungen Frau.
Der junge Priester Paul Wagner engagiert im Auftrag einer kirchlichen Stiftung die ehemalige Polizistin und Atheistin Anna Steinbach um diesen mysteriösen Fall aufzuklären, denn die...
Veröffentlicht am 12. März 2013 von Scherzkeks

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ok...
Das Buch haute mich nicht vom Hocker, war aber auch nicht schlecht.

Worum geht es? Eine vom Dienst suspendierte Polizistin und ein Geistlicher recherchieren auf eigene Faust über merkwürdige Selbstmordfälle. Diese sind vor allem deshalb so merkwürdig, als dass sie sich vorher selbst verstümmeln, bevor sie in den Tod gehen. Auch dass...
Vor 17 Monaten von Doc Mac veröffentlicht


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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Kriminalroman: Fesselnd, spannend, höchst interessant!, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
In dieser Geschichte geht es, wie man der Kurzbeschreibung entnehmen kann, erst einmal um die Aufklärung des rätselhaften, mysteriösen Suizids einer jungen Frau.
Der junge Priester Paul Wagner engagiert im Auftrag einer kirchlichen Stiftung die ehemalige Polizistin und Atheistin Anna Steinbach um diesen mysteriösen Fall aufzuklären, denn die Selbstmörderin war ein aktives Mitglied ihrer Kirchengemeinde. Sind die Motive des Selbstmordes vielleicht Kirchenintern zu finden?
Bei Ihren Recherchen stoßen die beiden ungleichen Ermittler nicht nur auf ähnliche Selbstmordfälle, sondern auch auf weitere Ungeheuerlichkeiten: Sie decken einen grausamen Kinderporno-Ring auf und bringen sich nicht nur damit selbst in große Gefahr.

Als der junge und nicht wenig attraktive Priester Paul vor Annas Tür steht und Sie für die Aufklärung des Suizidfalls engagiert ist Anna zunächst sehr skeptisch. Denn sie hält nicht viel vom Glauben und von der Kirche. Doch die beiden sind gemeinsam ein echt gutes Team und tatsächlich fast aufeinander angewiesen.
Die Kirche hat große Probleme, zu viele Skandale und Verbrechen durch geistliche Würdenträger bringen sie immer mehr in Verruf. Diesen Verbrechen sollen also Anna und Paul quasi "kirchenintern" auf den Grund gehen.
Die Idee, diese "Sonderermittlung" im Namen einer kirchlichen Stiftung, gegründet von Pauls super lieben, homosexuellen "Zieh-Eltern" Lorenzo und Prof, ins Leben zu rufen, finde ich wirklich absolut gelungen. Das Thema Missbrauch durch Priester, das die Öffentlichkeit in den letzten Jahren immer mehr erschüttert, wird in diesem Buch sehr kritisch, aber durchaus auch sehr emotional wieder gegeben.

Die Geschichte wird in der Ichform von der Ermittlerin Anna erzählt. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ihre Gedankengänge und Gefühle konnte ich so sehr gut nachempfinden. So war ich von der ersten Seite an im Bann der Story. Auch ist bereits zu ahnen, dass zwischen ihr und dem Priester Paul vielleicht mehr als "Kollegen" werden könnten, denn Anna fühlt sich zu Paul sehr hingezogen. Das dies für große Verwirrungen im vielleicht zweiten Teil sorgen wird, ist für mich absolut nachvollziehbar und ich bin daher jetzt schon total gespannt auf die Fortsetzung.
Ich mag die Idee, das eine gut aussehende, sportliche Atheistin im "Namen der Kirche" (wenn auch indirekt) mit einem attraktivem Priester auf Ermittlungstour geht. Ich bin sicher, dass es in den Reihen der Geistlichen immer wieder genug Verbrechen gibt, die aufzuklären sind. Und ich bin einfach super neugierig, was dabei aus Anna und Paul wird...

Einen Stern Abzug gibt es von mir, da ich das Ende dann doch als sehr abrupt empfunden habe. Des Weiteren wurde mir bei der Aufdeckung des Kinder-Porno-Rings viel zu wenig auf die Opfer, auf die Kinder, eingegangen. Dem hätte man ruhig ein paar Seiten mehr widmen können. Das wurde mir zu schnell abgehandelt.

Dennoch ein sehr spannender, guter und vielseitiger Kriminalroman, mit einigen Gegensätzen, die mir gut gefallen haben. Diese Geschichte kann ich all jenen empfehlen, die in spannender Thrillermanier unterhalten werden möchten. Ich habe das Buch in einem Rutsch durch gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ok..., 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Das Buch haute mich nicht vom Hocker, war aber auch nicht schlecht.

Worum geht es? Eine vom Dienst suspendierte Polizistin und ein Geistlicher recherchieren auf eigene Faust über merkwürdige Selbstmordfälle. Diese sind vor allem deshalb so merkwürdig, als dass sie sich vorher selbst verstümmeln, bevor sie in den Tod gehen. Auch dass diese Menschen vorher keine Anzeichen hatten, unglücklich zu sein.
Bei ihren Recherchen stoßen sie dabei auf immer mehr Ungereimtheiten und scheinbar zusammenhanglose weitere Fälle.

Der Plot ist spannend geschrieben, man liest das Buch flüssig durch. Aber irgendetwas fehlt, ohne dass ich beschreiben könnte, was genau dieses "Etwas" ist. Ziemlich schnell hat man einen Verdacht, wer der Übeltäter hinter dieser Sache ist, weil die Autorin möglicherweise bewusst darauf mit Hinweisen hindeutet (ob das beabsichtigt ist, weiß ich natürlich nicht, aber ich gehe mal davon aus). Das fand ich aber schade, dass sich mein Verdacht bestätigt hatte, denn ich hätte gerne einen Aha-Effekt gehabt, der so natürlich ausblieb.
Das Ende fand ich auch etwas überzogen verrückt dargestellt, etwas weniger Dramaturgie wäre besser gewesen.

Die drei Sterne vergebe ich, weil ich schon wesentlich bessere Krimis gelesen habe, aber dieser hier war auch nicht der schlechteste. Guter Durchschnitt, eben eine Drei. Für den Preis absolut in Ordnung.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich schlecht, 14. Dezember 2013
Ich befürchte, dass man lange suchen muss um einen derartigen literarischen Schrott zu finden, der zudem - aus welchen Gründen auch immer - über 100 gute Bewertungen erhalten hat. Ich möchte weder den RezensentInnen, noch Frau Hill zu nahe treten. Über Geschmack lässt sich trefflich streiten und ein Buch zu schreiben und zu vertreiben ist grundsätzlich auch eine Leistung. Aber es sollte einem schon zu denken geben, wenn es kein ordentliches Lektorat durchlaufen hat, was hier offensichtlich nicht der Fall war oder wahr sein darf. Zwei von Klischees strotzende Protagonisten, der weibliche Part des Duos als unkaputtbarer Rambo agierend, machen sich auf, um einem Haufen zombiegleicher, geisteskranker Kinderschänder das Handwerk zu legen. Haarsträubend, was da alles, bei aller Freiheit der Fiktion, abläuft. Aber noch "erschröcklicher" die Menge an positiven Rezensionen. Da drängt sich der Verdacht auf, dass Frau Hill einen großen Freundeskreis aktivieren konnte. (Es sei ihr gegönnt.) Wenn es Null Sterne gäbe, der Groschenroman hätte sie verdient!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, kurzweilig aber unglaubwürdig, 22. November 2013
Von 
ElkeH "Mainzauber" (Frankfurt am Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Für ein so preiswertes ebook ist der Krimi recht gut zu lesen. Ich fand ihn zumindest spannend und kurzweilig aber auch oft genug unglaubwürdig. Die massiven Überfälle auf das Ermittlerduo sind des Guten zuviel und man fragt sich, wie eine derart unvorsichtige frühere Polizeibeamtin ihre Einsätze eigentlich überlebt hat. Die Charaktere sind insgesamt zu wenig nachvollziehbar, wobei Satorius und Lebenspartner ein bisschen Farbe in die Sache bringen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und mir im Anschluss gleich noch das Zweite geholt. Leider bleiben meine Kritikpunkte dafür dieselben. Ziemlich einfallslos übrigens auch die Gossensprache der sehr simplifizierten Bösewichte. Aber spannend und locker zu lesen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Habe schon lange nicht mehr einen so kruden und unlogischen Krimi gelesen. Wenn Amateurermittler nach 2 Mordanschlägen immer noch nicht die Polizei einschalten, kann man die Story nicht mehr ernst nehmen. Habe das Lesen abgebrochen.
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4.0 von 5 Sternen Sehr solide erzählt, 4. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Eine junge Frau verbrennt sich auf einer Waldlichtung und sorgt damit für einigen Wirbel in der Diözese, aus der sie stammt. Paul, seines Zeichens Priester, und einige andere aus der Diözese glauben nicht an einen Selbstmord aus rein privaten Gründen und vermuten dahinter eine tiefere Absicht einer unbekannten Person. Dass Paul dann ausgerechnet Anne, eine traumatisierte Ex-Polizistin, für diesen Fall engagiert, mutet zunächst befremdlich an; doch nach und nach wird klar, warum er sich einen distanzierten Blick auf eine religiöse Gemeinschaft wünscht.

Insgesamt ist der Erzählstil gut, wenn auch nicht berauschend. Es zeigt eben das, was einen Thriller ausmacht: die Handlung, nicht unbedingt die sprachliche Darstellung. Übrigens ist der Prolog im Gegensatz zu weiten Teilen des restlichen Romans deutlich schwächer und man sollte sich hier nicht täuschen lassen. Schon die erste Begegnung zwischen Anne und Paul zeigt, dass die Autoren ihr Handwerk gut beherrscht und den Witz einer Szene zwischen den Zeilen entstehen lassen kann.
Nicht ganz so gelungen empfand ich die Gesamtkomposition. Es gibt zwei Erzählstränge, die ganz ordentlich, aber nicht ohne das eine oder andere Stirnrunzeln (bei mir) erzählt werden. Und auch das Ende wirkt etwas gehetzt. Gerade dieses Ende nimmt bestimmte Aspekte, die am Anfang eine deutlich stärkere Rolle spielen, so zum Beispiel bestimmte Probleme, die Anne aus der Vergangenheit mit sich herum trägt, nicht gut auf. So ist das Ende zwar folgerichtig, verliert aber ein wenig seinen Halt in der sonst sehr plastisch erzählten Figur dieser Ermittlerin. Das ist keine wirkliche Kritik; man findet das oft genug auch bei großen Schriftstellern in ihren "schwächeren" Romanen; aber es hätte die ganze Sache mehr abgerundet.

Insgesamt finde ich diesen Roman aber schön erzählt, mit einem leicht lesbaren, aber nicht naiven Satzbau und einem guten Lektorat. Ich kann also durchaus nachvollziehen, dass viele Leser von diesem Buch angetan sind.

So ist die Bewertung mit vier Sternen durchaus als eine Geschmacksfrage meinerseits zu bewerten. Für mich sind solche Thriller eine nette Auszeit von der Literatur, die ich sonst gerne lese und die komplett anders geschrieben ist. Und so hat es auch einige Wochen gedauert, bevor ich ihn nach dem Kauf dieses Buches mit dem Lesen angefangen habe. Er ließ sich dann relativ leicht durchlesen. Ich mag eben nicht meine Literatur und solche Unterbrechungen auf eine Stufe stellen. Aber das ist, wie gesagt, eine Geschmacksfrage.
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5.0 von 5 Sternen Spannung von Anfang bis zum Ende, 5. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Ex-Polizistin Anna Steinbach wird im Namen der Kirche beauftragt den Fall der skurillen und qualvollen Selbstmorde zu lösen. Natürlich sind Suizide nichts ungewöhnliches. Aber niemals hat die erfahrene Polizistin gesehen wie ein Mensch sich vorher derartige Schmerzen zu gefügt hat. Gemeinsam mit Paul Wagner startet die spannende Geschichte um die Aufdeckung des Geheimnisses. Welches Motiv steckt hinter diesem grauenvollen selbst gewählten Tod?

Bei diesem Buch hat man wirklich keine Zeit durch zu atmen, auf jeder Seite passiert etwas überraschendes und zieht den Leser immer tiefer in die Ermittlung von Anna und Paul. Hab schon lange nicht mehr so ein spannendes Buch gelesen!
Manchmal ist das ja bei Krimis so das der Mittelteil ziemlich lang atmig und teilweise langweilig ist, aber hier nicht. Im Gegenteil!

Anna Steinbach und Paul Wagner sind wirklich ein unglaubliches Team! Während des Buches lernt man die beiden immer besser kennen, und doch überraschen sie einen ab und zu. Anna, die das Sorgerecht ihrer Kinder an den Vater verloren hat, ist eine taffe starke Frau. Nur wenn sie an ihre Kinder denkt sieht man ihre schwache Seite. Das gefällt mir sehr gut.
Das Verhältnis von Paul und Anna wird natürlich von Seite zu Seite immer besser, die beiden vertrauen sich immer mehr und wachsen so zu einem starken Team!

Eines der besten Krimis die ich bis jetzt gelesen habe! Die Charakter sind toll und sehr vielseitig, durch die Erzählung aus Annas Sicht sieht man die Dinge aus ihrer Sicht. Und ich muss sagen: Ihre Sicht gefällt mir sehr gut! Das Ende war einfach nur Wahnsinn, ich wäre niemals darauf gekommen und war total überrascht. Doch ich will nicht zu viel verraten ;) Viel Spaß beim Lesen!
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4.0 von 5 Sternen Wo die toten Kinder leben, 1. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Erster Satz:
Die junge Frau saß auf einer einsamen Lichtung.

Cover:
Das Cover passt zur Geschichte und wenn man es sieht weiß man sofort welches Genre einen erwarten wird. Außerdem passt es natürlich auch gut zum Titel, der wiederum auch in der Geschichte vorkommt und erklärt wird.

Meinung:
Als ich gesehen habe das Roxann Hill, die mich schon mit ihrer Lilith-Reihe begeistern konnte, einen neuen Roman veröffentlicht hat, wusste ich sofort dass ich das Buch auf jeden Fall lesen werde. Diesmal hat sich die Autorin an ein ganz anderes Genre getraut und dafür ist das Buch richtig gut geworden. Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach und flüssig. Ich hatte das Buch schnell durchgelesen und ich war überrascht dass es mir tatsächlich so gut gefallen hat.

Ich fand schön dass in dieser Geschichte eine Frau ermittelt, denn bei vielen Büchern dieses Genres rege ich mich immer darüber auf das der Ermittler meistens ein Mann ist und oft ein Macho sein muss. Auch wenn der Rest der Geschichte super ist, reicht es bei mir manchmal schon aus, mir das Buch zu vermiesen wenn ich das ganze Buch über einen Macho mit einem riesigen Ego begleiten muss. Deshalb gibt es dafür schon mal einen Pluspunkt von mir. Im ersten Kapitel des Buches wird aus der Sicht eines Suizidopfers erzählt, was wirklich grausam war. Der Rest wird dann aus der Ich-Perspektive von Anne erzählt.

Anne Steinbach ist ehemalige Polizistin. Sie ist sehr taff und genau die richtige um dem Suizidversuch auf den Grund zu gehen. Angeheuert wird sie dafür von einem Priester. So taff Anne auch immer wirkt, merkt man auch gleich dass etwas in ihrem Leben sie sehr bewegt und was das ist, erfährt man noch im Laufe der Geschichte. Ich fand es schön zu erfahren dass es neben ihrem Job auch noch ein anders Leben gibt, was sie gleich noch sympathischer wirken lässt.

Die zweite Hälfte des Ermittlerteams in Wo die toten Kinder leben ist mal etwas ganz anderes. Paul ist nämlich Priester und ein wirklich liebenswürdiger und herzlicher Mensch. Obwohl er Priester ist merkt man dass er so langsam Gefühle für Anna entwickelt. Eigentlich schade dass aus den beiden nichts werden kann. Dafür sind die Zwei aber ein perfektes Ermittlerteam und stürzen sich oft Hals über Kopf in brenzlige Situationen. Einige davon hätten sie wohl lieber etwas durchdachter und vorsichtiger angehen sollen, so gab es aber viele spannende Momente.

Anfangs versuchen die Beiden noch dem Fall des Selbstmordes auf den Grund zu gehen, nach und nach gelangen sie aber auf eine ganz andere Fährte. Dabei geht es um Kinderschändung, in deren Mittelpunkt die Kirche rückt. Das Thema ist eine gute Idee, hätte aber vielleicht noch ein wenig ausgebaut werden können. Außerdem kam mir das Ende der Geschichte etwas zu schnell. Auch das hätte noch etwas ausschweifender sein können. Trotzdem war das Buch spannend und hat mir gefallen. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, frage ich mich ob Anne und Paul nicht doch noch eine Chance hätten und ob Anna es schaffen wird ein normales Leben mit ihrer Tochter zu führen. Ich hoffe das es vielleicht noch einen zweiten Band geben wird, in dem Anne und Paul dann vielleicht in einem neuen Fall ermitteln.

Fazit:
Wo die toten Kinder leben konnte mich gut unterhalten. Mir haben die Charaktere gefallen und der Fall um den ermittelt wurde, hat für viel Spannung gesorgt. ich vergebe 4 von 5 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Dieser Ausflug in ein anderes Genre ist gut gelungen., 21. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
zum Inhalt:
Eine Frau begeht auf sehr außergewöhnliche und ungeheuer qualvolle Art Selbstmord. Der Priester Paul Wagner und die ehemalige Polizistin Anne Steinbach werden von einer kirchlichen Stiftung beauftragt zu ermitteln, stechen dabei in ein Wespennest und geraten selbst in einen Strudel gefährlicher Ereignisse. ...

meine Meinung:
Als ich mitbekam, dass Roxann Hill, die Autorin der Fantasy-Lillith-Saga einen Thriller veröffentlicht hat, war ich sehr neugierig darauf. Nachdem ich die Leseprobe geradezu verschlungen hatte, hab ich mir gleich das ebook gekauft.

Die Autorin wagt sich nicht nur in ein für sie neues Genre, sondern auch an ein heikles Thema. Dazu erschafft sie ein eher ungewöhnliches Ermittlerduo, bestehend aus der ehemaligen Polizistin Anne Steinbach und dem Priester Paul Wagner. Beide verstehen sich gut, sind total sympathisch und arbeiten effektiv zusammen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und gut lesbar. Allein der Titel hat schon was für sich. Was es damit auf sich hat, wird im Lauf des Buches gut geklärt. Der Prolog ist schon heftig, da lief es mir beim lesen schon heiß und kalt den Rücken hinunter. Die Charaktere sind gut beschrieben, ich konnte sie mir gut vorstellen. Haupt- sowie Nebencharaktere sind insgesamt super gelungen und haben interessante Hintergrundgeschichten. Die Handlung  ist weitgehend stimmig. Offene Fragen klären sich im Verlauf der Geschichte. Allerdings hätte ich mir im Fall des Kindesmissbrauchs doch noch etwas tiefere Einblicke in den Kreis der Täter gewünscht. Das kam mir insgesamt ein wenig zu knapp weg.
Wohingegen der Handlungsstrang um die Selbstmorde sehr detailliert aufgeklärt wurde und sogar mit der ein oder anderen Überraschung aufwartete.
Mittendrin hatte ich mal eine kurze Durststrecke und irgendwie das Gefühl, es würde gerade zuviel drum herum beschrieben, was auch gut hätte etwas knapper gefasst sein können. Dennoch blieb das Geschehen weiterhin interessant und kurze Zeit später packte es mich sogleich wieder und zwar so dermaßen, dass ich nur so durch die Seiten flog und ruckzuck am Ende angelangt war.

Das Ende an sich kam für meine Begriffe ziemlich abrupt und leider wirklich arg kurz gefasst, es hätte ruhig noch ausgebaut werden dürfen.

Insgesamt bin ich der Meinung, dass der Autorin ihr erster Ausflug ins Genre Thriller schon recht gut gelungen ist und hoffe, dass es davon weitere geben wird.

Fazit:
Man nehme etwas unkonventionelle, jedoch rundum sympathische Ermittler, interessante, vielschichtige Charaktere und eine authentische Thematik, würze dies mit einer eindringlichen und spannenden Art zu schreiben und fertig ist ein gelungenes Thrillerdebüt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 21. Januar 2015
Von 
P. Müller "von der Insel" (Nebel, S.-H. Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo die toten Kinder leben: Der erste Fall für Steinbach und Wagner (Kindle Edition)
Also, ich fand dieses Buch spannend, habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Gut und flüssig geschrieben, nicht allzu viele Fehler - interessante Charaktere (einige hier bemängeln die bedienten Klischees, falsche "Kirchenformulierungen" etc., aber die haben mich nicht gestört - es ist halt eine erdachte Geschichte, da darf es gerne Klischees und Überzeichnungen geben). Ist halt Geschmackssache.
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