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Kundenrezensionen

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am 24. Januar 2015
Ich habe mir den Scanner nicht zum Dauergebrauch zugelegt, sondern um einmal meine analoge Vergangenheit in das Digitalzeitalter herüber zu retten. Das ist nun passiert, hier mein Fazit zu dem Gerät:

Software
ImageGarden habe ich nicht installiert, da kann ich also nichts zu sagen. Das wichtige IJ Scan Utility benutzt man, um den Scanner zu steuern. Die Automatikmodi habe ich links liegen gelassen, da fehlen mir wichtige Teile der Kontrolle über den Scanvorgang. Ich habe nur unter dem Modus ScanGear mit erweiterten Einstellungen gearbeitet. Die Software 1.0.2 ist Copyright 2012, gefühlt aber noch älter und etwas unübersichtlich. Für die Windows 7-Anpassung wurde wohl nicht viel Zeit investiert, unter Windows 7 "vergisst" sie auch gerne mal eine Einstellung von einer Sitzung zur Nächsten. Also die wichtigsten Parameter immer kurz checken. War aber auch nur anfangs bei mir so. Ich habe diese dann im XP SP2 Kompatibilitätsmodus gestartet, damit kommt die Software meiner Meinung nach besser zurecht.

Negative scannen
Ich habe meine Kleinbildnegative mit 2400dpi gescannt, das entspricht etwa 7 Megapixel bei einer Digicam. Das reicht für meine Zwecke aus. Wichtig sind die Einstellungen für FARE (Staub und Kratzer entfernen) und Hohe Qualität=EIN. Das Setting ist etwas versteckt unter "Belichtungs/Farbtoneinstellungen" zu finden aber sehr wichtig für das Ergebnis. Unklar, warum der Standard "Aus" ist. Über den beigelegten Halter mit zwei parallelen Klammern kann man die Negative einspannen. Die sind ja üblicherweise in Streifen zu je vier Bildern geschnitten, so dass man immer zwei Streifen gleichzeitig einlegen kann. Es ist aber auch möglich die Negative "rausgucken" zu lassen und dann vier Streifen einzulegen, zwei muss man dann in der nächsten Runde nochmal umdrehen, da nur insgesamt sechs Negative in eine Klammer passen. Die Negative kommen mit der matten Seite nach unten in den Halter. Warum der Halter in einigen Rezensionen so schlecht weg kommt, ist mir unklar. Ich habe ihn zu schätzen gelernt, er hält die Negative prima in Form, ist sehr leicht zu bedienen und rastet 100% gerade ein. Der eigentliche Scanvorgang dauert dann etwa 2min pro Negativ also zwischen 16 und 24 Minuten. Ich habe das immer nur nebenbei gemacht, wenn ich etwas anderes zu tun hatte, für eine größere Anzahl von Filmen ist das durchaus ein Projekt für den Winter. Für meine 2400 Negative habe ich etwa 80-90h Scanzeit investiert.
In der Vorschau präsentiert ScanGear die bereits freigestellten Bilder, man muss diese nur noch bei Bedarf drehen. Wenn das Bild spiegelverkehrt ist, liegt die falsche Seite unten. Dann lieber nicht über die Software korrigieren, sondern den Streifen richtig herum einlegen. Diese wichtigste Unterstützung der Software funktioniert tadellos.
Ich hätte auch gerne einige 16mm Negative von einer Kompaktbildkamera (Ritsch-Ratsch-Klick) gescannt. Dafür gibt es aber weder einen Halter, noch eine Unterstützung in der Software. Man kann mit Bastelarbeit etwas hin bekommen, aber der Aufwand dafür ist wirklich groß. Die Negative müssen alle vereinzelt werden und mit Abstand in den Halter gespannt werden. Das war es mir nicht wert. Ich habe auch mit der DemoVersion von SilverFast experimentiert (unterstützt den Scanner nativ) aber die ist mir zu unübersichtlich und besser hat es damit auch nicht geklappt. Der Teil ist analog geblieben. Wenn der Durchgang fertig ist, kann die Software einen kleinen Sound abspielen, das ist nützlich, wenn man nebenbei was kocht oder Fernsehen guckt.

Fotos scannen
Etwa 500 Fotos habe ich dann noch gescannt, für die ich keine Negative besitze. Das geht recht schnell. Auf die Durchlichteinheit muss zwingend die Abdeckung drauf, sonst funktioniert das automatische Freistellen nicht. Im Format 10x15 passen immer zwei Bilder auf den Scanner, da zum Rand und zwischen den Bildern etwa 1cm Platz gelassen werden muss. Die Bilder sollten gerade liegen aber kleinere Abweichungen bis 10-15 Grad rechnet die Software wieder heraus. Somit muss man es nicht übertreiben beim korrekten Einlegen. Ich habe das immer nach Augenmaß gemacht. Fotos habe ich mit 600dpi gescannt. Pro Foto muss man mit etwa 10s rechnen, das geht also flott von der Hand. Innerhalb von ein paar Stunden hat man einen ganz guten Stapel von Fotos gescannt. Möchte man eingeklebte Fotos aus einem Fotoalbum scannen, muss man leider von dem automatischen Freistellen abschied nehmen und die Bilder in der Vorschau einzeln mit einem Gummiband markieren und einzeln scannen. Also mehrere Scan-Durchgänge pro Albumseite. Das ist zeitraubend. Das automatische Freistellen lässt bei geschätzt 5-10% der Bilder einen kleinen weissen Rand stehen, der dann manuell nachgearbeitet werden muss. Bei Negativen klappt das mit 100% Genauigkeit.

Dokumente
Ein paar DIN A4 Dokumente habe ich auch gescannt, der Scanner kann dabei auch mehrseitige pdfs in einem Durchgang erzeugen. Hat alles gut funktioniert. Wenn man Berge an Dokumenten zu scannen hat, würde ich aber eher auf einen Scanner mit automatischen Einzug zurück greifen, dieses Gerät ist auf Negative und Fotos optimiert.

Gerät
Die Klavierlackoptik finde ich nonsense, da diese Staub anzieht und das will man nun gar nicht bei einem Scanner. Über ein paar Knöpfe direkt am Gerät kann man auch automatische Scans direkt am Scanner starten. War für mich nicht wichtig. Die USB-Verbindung arbeitet klaglos, zwischen 2.0 und 3.0 habe ich allerdings keinen Unterschied bemerkt.

Fazit
Die Qualität der Ergebnisse hat mich voll überzeugt und das automatische Freistellen nimmt einem jede Menge Arbeit ab. Der Scanner war die richtige Wahl für den Job. Die Software macht was sie soll, müsste aber mal wieder renoviert werden, ein Stern abzug.
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am 4. April 2013
Mit dem Scanner 9000F MK II ist Canon meiner Meinung nach ein wirklich großer Wurf gelungen. Und das zu einem erfreulichen Preis.

Dies ist mein zehnter Scanner. Irgendetwas hat mich bei den anderen Scannern wahnsinnig gestört.

Die bezahlbaren reinen Diascanner sind extrem langsam und meist sehr unpraktisch.
Der Rollei 190SE Standalone-Scanner liefert zwar brauchbare Ergebnisse, hat aber keine Staubentfernung und verdreckt selber sehr schnell, was zu noch mehr Staub auf den Scans führt.
Die Flachbettscanner können zwar Bilder gut einscannen, haben aber meist keine Staubentfernung für Diascans. Negative gehen gar nicht. Flecken von Staub oder Fingerabdrücke sind nicht wegzubekommen.

Der Canon hier macht alles sehr gut. Er arbeitet extrem schnell, ist sehr leise, der Deckel läßt sich dank einer Feder bequem anheben. Einzig der Negativhalter läßt zu Wünschen übrig.

Dia- und Negativscans mache ich mit 1800 dpi. Experten werden zwar die Nase rümpfen, bei denen geht nichts unter echten 4800 dpi, aber ich sehe da keinen Vorteil. Selbst bei 5facher Vergrößerung ist kein Unterschied feststellbar.

Die 1800dpi Scans brauchen pro Dia ca. 70 Sekunden mit Staub- und Kratzerentfernung in höchster Stufe! Wahnsinn!

Alle 4 Dias mit Vorscan brauchen 5 Minuten!

Der 4800dpi Scan dauert ca. 290 Sekunden,
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am 1. Oktober 2013
Das Gerät wurde als Zweitscanner angeschafft, um neben dem Filmscanner für Dias (Plustek 7600i) ein Gerät für große Mengen von Negativstreifen einsetzen zu können. Erstes Kopfschütteln nach dem Auspacken: Der fragile Negativhalter grenzt an eine Unverschämtheit. Zweiter Eindruck beim Probescan mit 2400 dpi: Mit Blick auf Schärfe und Rauschen Lichtjahre vom Filmscanner entfernt. Dann eher zufällig (Scrollen im ScanGear-Fenster erforderlich!) die optionale Einstellung "Hohe Qualität" entdeckt - und den Scanner danach kaum wiedererkannt. Sehr farbtreu, wenig Rauschen, bessere Schärfe bei einer nur unwesentlich längeren Scanzeit. Anschließend versuchsweise Dias gescant mit einem unerwartet guten Ergebnis bezüglich der Dichte. Staub- und Kratzerentfernung mit FARE funktioniert besser als alle anderen bislang von mir getesteten Verfahren. Bei 50 Jahre alten und rundum verklebten Hinterglas-Dias wurden erstmals die aufgrund chemischer Reaktion zahlreich zwischen Film und Glasplatte enstandenen Flecken zuverlässig erkannt und entfernt. Weniger zuverlässige Ergebnisse bei Verwendung von Vuescan. Insgesamt: Vor allem bei Nachbearbeitung mit Photoshop werden bei richtiger Konfiguration für einen Flachbettscanner erstaunlich gute Ergebnisse erreicht.
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am 5. März 2014
Ich habe sehr viele der untenstehenden Rezensionen vor dem Kauf des Scanners gelesen. Und mein Fazit nach 2 Wochen Intensiv-Test:

* Einsatzgebiet:
Ausschliesslich Dia und KB-Scans

* Der Scanner
an sich ist gut. Mir erschliesst sich zwar nicht, warum man Geräte mit schwarzer Glanzoberfläche bauen muss, denn Staub sieht man nirgends besser - und der Gutschein für die Putzfrau oder den Putzmann ist nicht mit im Karton. Aber sonst macht der Scanner macht einen guten und schnellen Eindruck. Man muss sich aber beim Scannen von Dias und Kleinbildfilmen gewahr sein, dass der Scanner nur maximal 17% der Bildinformationen aus einem Negativ oder Positiv rausholen kann. Die 9600 dpi sind eine fiktive Auflösung, die Bilddateien, die man damit erzeugt, sind bei einem Dia über 300MB gross (als TIFF) und enthalten viele Pixeldoubletten, also deutlich weniger reine Bildinformation. Damit kann ich aber leben, weil ich meine Dias eh nicht mehr ansehe und eigentlich nur die wichtigen Erinnerungen in halbwegs annehmbarer Qualität konservieren will. Die Kratherentferung funktioniert übrigens erstaunlich gut, macht aber eine separate Infratot-Scan-Durchlauf erforderlich. Es dauert also länger.

* Ausstattung
Eigentlich alles mit an Bord. Wenn da nur nicht dieser super frikelige und wackelige, wenig durchdachte und in der Bedienung echt eine Qual darstellende Filmstreifenhalter wäre. Wer sich den ausgedacht hat, müsste eine Woche lang dazu verdonnert werden, Filmstreifen in den "Halter" einzulegen und versuchen, sie exakt zu platzieren. Das hätte man mit sehr wenig Aufwand viel leichter machen können, ja müssen. Beim Dia-Halter muss man wissen, dass man erst den Halter auf dem Scanner-Glas befestigt - dafür gibt es Aussparungen - und dann maximal 4 Dias einlegen kann. Direkt aufs Glas in die Aussparungen. Das bedeutet immer: Deckel auf, Dias rausnehmen, bloss nicht aufs Glas tatschen, neue Runde einlegen und dann vorsichtig mit den Finger exakt platzieren, denn meine 2mm Gepe-Rähmchen sind ein wenig kleiner als die Aussparung. Deckel wieder zu. Nächster Lauf. Usw. Naja ...

* Software
Hier finde ich den Preis irreführend, denn gegenüber dem hardwareseitig exakt baugleichen "Vorgänger"-Modell Canon 9000f liegt dem Mark II eben kein SILVERFAST SE von Lasersoft mehr bei, sondern eine Canon eigene Lösung, die sich SCAN GEAR nennt und die Fotos am liebsten in MY IMAGE GARDEN lädt - wohl auch eine Eigenkreation, die entfernt an Lightroom erinnern soll. Wahnsinn ... SCAN GEAR ist so unlogisch angelegt, dass man sich die Finger verkreuzt. Die Automatik-Einstellungen sind kaum zu gebrauchen oder fehlen einfach. Mehrfachscan zur Kontraststeigerung gibt es nicht. Die Doku ist eine Zumutung und kaum zu gebrauchen. Ein anderer Schreiber hat schon darauf hingewiesen, dass ohne den unscheibaren "Hohe Qualität" Haken, der im Normalfall auch in den Einstellung ausgegraut ist, die Resultate katastrophal sind. Dazu gibt es dann noch ein hässliches und unpraktisches Quick-Menü, das sich rechts unten in der Bildschirmkante einnistet. Und ein "IMAGE DISPLAY" genanntes "Bilderrahmen" Fenster. Wer braucht das bitte? MY IMAGE GARDEN schlägt SCAN GEAR aber noch um Längen. Die Einstellungen sind unlogisch, fehlen teilweise völlig oder sind manchmal unsinnigerweise ausgegraut. Und bei mehr als 20 Bildern im Ordner dauert das Starten von MY IMAGE GARDEN schon mal an sich 15 Sekunden, weil erst alle Bilder im Verzeichnis neu eingelesen werden. Völlig unbrauchbar.
Hier hat Canon meiner Ansicht nach eine einfache Rechnung aufgemacht. Silverfast SE kostet für einen Grossabnehmer X Euro - und die eilig aus der Mottenkiste zusammengestöpselten Softwarebeigaben beim MARK II kosten einfach weniger als X Euro. Insofern ist die Marge grösser.

* Resultate:
Mit SCAN GEAR ein Graus. Ich kann auch die Vorschreiber nicht verstehen, die von der wahnsinnig schnellen Scan-Leistung berichten. Ja, der Canon ist schnell - im Grunde. Aber wenn ich die 2 Minuten hinzunehme, die ich für jedes Dia hinzurechnen muss, um in SCAN GEAR an den Kurven zu ziehen, dann bremst die mangelhafte Software den Scanner aus. Dann hilft auch ein an sich feiner Scanner nichts.

* Fazit:
Guter Scanner, wenn man mit der eingeschränkten Qualität leben kann, Die Geschwindigkeit-Hurra-Meldungen sollte man nicht überbewerten. Wer mit Mehrfachscans und Korrektur für Kratzer und Staub arbeiten möchte, der wird eben warten müssen. Ob nun 290 Sekunden für 4 Bilder oder 500 Sekunden. Aber die Softwarebeigaben und die Dokumentation ist ein Graus. Der Scanner hätte von mir 3-4 Punkte bekommen. So kriegt er nur 2, weil die Zusatzinvestition von über 100 Euro für eine Silverfast SE 8 PLUS Lizenz nahezu zwingend erforderlich ist, wenn man einigermassen vernünftige Scans bekommen und nicht bei jedem Bild 2 Minuten an Kurven rumspielen möchte.

=====
UPDATE am 20.1.2016

Ich nutze den Scanner nun fast seit 2 Jahren mehr oder weniger intensiv vor allem zum Einscannen meiner Dias. Es ist Zeit für ein kleines Fazit:

(1) Der Scanner "lebt" immer noch. Bisher (toitoitoi!) keine Beanstandungen oder Probleme im Betrieb.

(2) Die Software von CANON ist/war wirklich Schrott - ohne SILVERFAST SE PLUS 8 wäre ich verzweifelt und hätte niemals ansprechende Scans meiner Dias vornehmen können. Diese Zusatzausgabe muss man berücksichtigen, wenn man vernünftige Qualitätsscans von Dias erzeugen möchte.

(3) Der Scanner ist grottig langsam. Am Anfang bemerkt man das ja nicht, aber sobald man den "Mehrfachscan" von Silverfast zur Kontrastverbesserung nutzt (was ich ausdürcklich empfehle), dauert das Scannen ... und es dauert ... und dauert ... Wer das als Hauptbeschäftigung sieht, sollte sich nach anderen Produkten umsehen. Ich scanne nebenbei, wenn ich etwas anderes mache. Aber der Scanner ist einfach langsam ...

(4) Die Filmhalter, die ich ursprünglich kritisiert hatte, sind sehr praktisch. Und bisher haben sie auch noch gehalten. Sind zwar etwas wackelig und in der Bedienung gerade so ok, aber auch nicht so schlecht, wie ich sie zuerst empfunden habe.

(5) Der Dia-Halter fasst nur 4 gerahmte Dias. Deckel auf, vorheringe Dias rausnehmen, neue Dias einlegen - dabei darauf achten, dass diese in etwa so platziert werden wie die vorherigen (ich habe fast alles in 2mm GePe Rähmchen mit Metallmaske - da ist noch viel Luft im Halter), dann nochmals entstauben, Deckel zu, Vorschauscan anwerfen, Rahmen in der Scansoftware Dia fuer Dia nachjustieren, alles erfordert einen (oder zwei bei Mehrfachscan-Option) Vorschauscans, dann die Regler der Software einstellen, weil die Automatik fast nie perfekt passt, dann Stapelscan auslösen. Die 4 Dias brauchen dann in bestmöglicher Auflösung (die noch Sinn macht) ca 15 Minuten. Also 16 pro Stunde. Oder ein Hunderter-Magazin braucht dann etwa 6 Stunden nebenher. Nicht schnell ...

Fazit nach fest 2 Jahren und vielen tausend Dias:

Der Scanner an sich ist gut, die Software eine absolute Unverschämtheit, vor allem, wenn man bedenkt, dass Canon bei dem Vorgänger zumindest Silverfast SE mitgeliefert hatte. Ohne Silverfast (ich habe mich für Plus wegen des Mehrfachscans entschieden, das dauert zwar länger, liefert aber um Welten bessere Ergebnisse als ohne) kann man den Scanner gut zum Dokumenten-Scan verwenden - da ist er auch ausreichend schnell für. Aber sicher nicht zum Dia-Scannen. Qualitativ ist das Gerät gut, die 3 verschiedenen Halter sind ok, aber nicht perfekt.

Ich stehe weiterhin zu den 2 Sternen, weil die 100 Euro für gute Software notwendig, und Canons Softwarebeigaben nutzlos sind. Das relativiert dann auch den Preis erheblich.
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am 24. Januar 2015
Vor einigen Jahren habe ich die Dia-Sammlung meines Vaters (4.600 Bilder) digitalisiert und zwar mit einem gemieteten Diascanner, der komplette 50er Magazine schluckte. Die Ergebnisse waren in Ordnung und die Sache war nach mehreren langen Nächten erledigt. Nun habe ich erneut vier Magazine im Keller gefunden, die mir damals entgangen waren. Da die Miete für eine Woche in etwa genau so teuer wie der 9000F wäre und mein derzeitiger Scanner keine Dias verarbeiten kann, habe ich mir aufgrund der vielen guten Kritiken den 9000F gekauft, der ja als "Film und Negative Scanner" angepriesen wird.

Speziell für Dias (etwas anderes habe ich bislang nicht gescannt) waren die Ergebnisse für mich aber ernüchternd. Einerseits sind die Bilder für mein Empfinden etwas körnig, dies soll aber v. a. mit der ScanGear Software zusammenhängen. Professionelle Software wie SilverFast soll lt. einschlägigen Internetforen bessere Ergebnisse liefern, da hier das Feature "Multi Exposure" und spezielle Algorithmen die Ergebnisse deutlich verbessern können. Fragt sich, warum der Hersteller Canon nicht gleich eine vernünftige Software mitliefert, welche den Scanner voll ausreizen kann.

Mein Hauptkritikpunkt ist aber die Scangeschwindigkeit: Während der gemietete Diascanner ein 50er Magazin in ca. 8 Min. durcharbeitete, braucht der 9000F in der Einstellung 4800dpi ca. 12 Minuten für nur vier Bilder. Mir war natürlich klar, dass ein Flachbettscanner etwas länger brauchen würde, aber mehr als meine 200 Dias würde ich damit nicht scannen wollen. Unverständlich ist mir, dass der mitgelieferte Dia-Träger nur vier Dias auf einmal fasst. Auf dem Vorlagenglas wäre problemlos Platz für 12 Dias oder mehr, dadurch könnte man die Scangeschwindigkeit locker verdreifachen.

Ergo: Wer Dokumente und ab und zu mal ein paar Dias oder eine kleine Diasammlung (und ein paar Abende Zeit) hat macht hier nichts falsch. Wer Papas Diasammlung mit zig-tausend Dias scannen möchte, wird schnell entnervt sein und sollte lieber zu einem (gemieteten) Diascanner greifen.
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am 21. Mai 2014
Seit einem halben Jahr war ich auf der Suche nach einem Negativscanner. Die Bewertungen für den Canon waren hier gut, aber bei einem Scanner-Experten hieß es, der Canon CanoScan 9000F Mark II kann einen "richtigen" Negativscanner nicht ersetzen. Also war ich wieder am grübeln, ob ich den Bewertungen hier bei Amazon glauben soll, oder dem Experten. Letztendlich war es der Preis, der die Entscheidung brachte. Der empfohlene Reflecta ProScan 7200 kostete mindestens 350,00 Euro. Und er soll nur was taugen, wenn man die SilverFast AI Software verwendet. Die kostet auch nochmal schlappe 280,00 Euro!! Und dann ist man bei über 600 Euro - das war mir einfach zu teuer! Wenn mein Sohn 18 wird, soll er ein Fotobuch mit "Ausschnitten seines Lebens" bekommen. Das heißt, Negative von 1997 - 2004 müssen gescannt werden.
Ich weiß nicht, wie hoch die Messlatte des Experten gewesen war, aber ich bin von diesem Scanner begeistert. Es ist genau, wie einige hier beschreiben, man kommt relativ schnell mit der Software zurecht und die Scans werden sehr gut. Mir reichen Scans mit 2400 dpi - habe bei 4800 dpi keine wesentlichen Verbesserungen in der Qualität festgestellt, aber die Scanzeit war sehr viel länger. Super finde ich, dass man gleich 12 Negative auf einmal scannen kann. Das dauert bei 2400 dpi ca. 20 Min. "DER Gerät" macht alles selbstständig, man kann ihn also machen lassen, etwas anderes tun und wenn man zurück kommt, hat er die Fotos in dem vorher angegebenen Ordner abgelegt. Bei 2400 dpi sind die einzelnen Fotodateien ca. 5 - 6 MB groß. Das reicht mir auf jeden Fall.
Ich bin froh, auf die ganzen Rezessionen "gehört" zu haben, und bedanke mich 'mal bei allen, die hier ihre Bewertung abgegeben und mir dadurch wirklich geholfen haben. Die Jahre 2004 - 2001 habe ich bereits gescannt und es ging besser/schneller als ich dachte.
Ich kann den Canon CanoScan 9000F Mark II zu 100 % weiterempfehlen. Ich bin damit sehr zufrieden!
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Hallo,
Dieser Scanner ist einfach nur genial. Dia-Scans, Farbnegativ-Scans - einfach, zeitraubend aber unglaublich im Erlebnis.
Aber immer der Reihe nach ...

Jahre lang nix gemacht - faul gewesen - dabei muss doch irgendwann mal die Diasammlung (10.000+ Dias & Negative) auf die Festplatte.
Eine Arbeit, um die man eigentlich nicht rumkommt, soll die Sammlung nicht ohne gepixelt zu werden auf dem Müll landen.
Geschoben, geschoben - mal wieder ein paar mit dem (alten) Diascanner gemacht - aber die Ergebnisse waren im wesentlichen unbefriedigend.

Hier von diesem Flachbettscanner gelesen (ich habe immer noch einen CANON MX800 mit Durchlichtscanner), mit dem Vorgängermodell Canon 9000F waren ja sehr viele Leute zufrieden, also Geld in die Hand genommen und den Nachfolger (Mark II) gekauft. Ausgepackt, angeschlossen, NUR die Scannersoftware ScanGear und den Adobefarbraum installiert, Scanner am Rechner angeschlossen - betriebsbereit. Dann die Software geöffnet, die Grundeinstellungen geändert (z.B. wo ScanGear die Scan abspeichern soll und welches Dateiformat). So einfach geht das. In den Fotoschrank, einfach irgendwelche alte Fotopapiertaschen von nicht gerahmten Dias rausgezogen ... und ANGEFANGEN.

Es läuft gerade eine Serie, da hat meine Tochter den 6. Geburtstag gefeiert (das war also vor ca. 13 Jahren) und im anderen Umschlag sind ungerahmte Dias vom Hausbau.
Lieber Leser, lassen Sie mir bitte den Spaß mal zunächst nicht über die Scanergebnisse zu berichten sondern einfach nur über die Freude darüber zu berichten, die Bilder (endlich) mal live am Bildschirm zu sehen.
Ich selbst bin Techniker, ich könnte jetzt über die Qualität der Bilder schreiben, hie und da ein wenig nörgeln, was mich aber viel viel mehr begeistert ist die Tatsache, das es (natürlich) wirklich erstklassig funktioniert, die Ergebnisse schon im Roh-Scan ganz toll sind (auch wenn ich nachbearbeiten muss), die Staub-Fussel-mach-weg-Funktion wirklich prima funktioniert, das ganze elend lange dauert (aber was solls, in den nächsten Jahren werd' ich schon durchkommen) - aber was am allerwichtigsten ist: ich habe einen riesen Spaß, mit meiner Familie zusammen die "neuesten" 8 Dias, die der Scanner dann nach so 'ner dreiviertel Stunde (!) fertig hat, wieder gemeinsam anzusehen.
Das ist Technik! So beschert Technik einen echten Mehrwert - für die ganze Familie - und ich sehe eine Chance 17 Jahre analoge Fotografie nun endlich auf die Festplatte zu bannen. Dias/Negative alles im Schrank.
Ich habe lange überlegt, ob ich mir noch den alten 5600F oder diesen hier holen soll, der Preisunterschied wäre ja spürbar. Wer jetzt nicht ganz so auf's Geld kucken muss, dem sei folgendes gesagt: Nach jetzt ca. 100 Dias ist mir die Preisdifferenz jetzt schon ziemlich schnurz.

Sprechen wir noch kurz davon, wie's funktioniert - damit der "normale 'analoge' Hobbyfotograf" mit hunderten oder tausenden Negative und/oder Dias sich was vorstellen kann:
- Der Scanner ist (auch) ein normaler Dokumentenscanner - aus meiner Sicht dafür aber viel zu schade (da nehm' ich weiter meinen Canon Drucker mit eingebautem Scanner)
- Im Deckel ist (bekanntlich) eine weiße Deckauflage, die muss man entfernen (in eine saubere Tüte packen), damit im "Durchlichtverfahren" gescannt werden kann.
- Es gibt diverse "Rahmen": einen für Dias gerahmt, einen für 35mm Filmstreifen (da passen zwei Filmstreifen zu je max. 6 Bilder rein, je nachdem, wie der Film halt früher geschnitten wurde) und einen für 120er-Rollfilm (ehemals für Mittelformatkameras)
- Filmstreifenhalterung wählen, die Schienen "öffnen", Dia- oder Negativstreifen einlegen (verkehrt rum, Vorderseite nach unten, deshalb auch ein spiegelverkehrtes 'R' auf der Halterung aufgedruckt) und die Schienen wieder schliessen (die Filmstreifen werden damit fest gehalten)
- Halterung mit Filmstreifen auf die Glasplatte legen, die beiden "Nasen" an den Halterungen arretieren die Halterung parallel zur Scanrichtung
- Deckel schliessen
- Mit ScanGear auf Vorschau klicken - die Vorschau geht ruck-zuck - alle Dias werden bereits als Einzelbilder angezeigt (!), Dias, Negative auswählen und scannen - fertig.
- erster großer Vorteil: Beim Entnehmen der Dia/Negativhalterung muss man NICHT auf die Glasplatte fassen!
- zweiter großer Vorteil des 9000F Mark II: Der Deckel bleibt im 45-Grad-Winkel von alleine im geöffneten Zustand - sehr praktisch und so weit ich weiß ein großer Vorteil ggü. dem Vorgänger.

Ein Bild im 3:2-Analogformat hat bei einer Einstellung von 4800dpi ca. 31 Megapixel und braucht je nach Qualität und Dateiformat entsprechend Speicherplatz, im zunächst verlustfreien PNG-Format so um die 40MB/Bild. Man kann aber auch mit geringerer Auflösung scannen und/oder im JPG-Format mit mittlerer/geringer Kompression abspeichern um die Dateigrößen deutlich zu reduieren (dann aber halt Verluste, was man eigentlich erst nach der Bildbearbeitung entscheiden sollte).

Gehen Sie bitte davon aus, dass das fertige Bild noch geschnitten werden muss (dunkle Ränder oben und/oder unten und/oder rechts und/oder links) und dann ggf. das Bild noch nachbearbeitet werden muss. Etwas nachschärfen kann, nicht schaden, ggf. etwas dunkler, je nach Film die Farbe korrigieren etc. - aber erstmal auf die Festplatte damit!

Was auch sehr empfehlenswert ist, ist vorher darüber nachzudenken, wie die Filmserien auf dem Rechner gespeichert werden sollen, bei mir gab's vor allem zum Ende der Analogzeit ein ziemliches Chaos und Durcheinander in der Sammlung - und ebenfalls nicht vergessen zu markieren, was schon gescannt ist.

Meine erste Diaserie war extrem rotstichig - muss ein überlagerter Diafilm gewesen sein - kein Problem - ich habe schon beim Scan die Farbkorrektur auf "mittel" gestellt, der Weißabgleich hat prima funktioniert, die Farben wurden schon beim Scan sehr gut korrigiert.

So - und jetzt ran an die Dias und/oder die Negative, jede Qualitätsdiskussion ist egal, meckern auf hohem Niveau ist unnötig, da es nur darum geht, die Dias/Negative endlich auf den Rechner zu bringen. Das Teil liefert wirklich gute Ergebnisse.
Danke Canon! Gut gemacht.
Absolute Kaufempfehlung von einem bisherigen Scan-Muffel mit nun verdammt viel Arbeit vor sich :-)

Gruß und viel Spaß
Rounder6
1515 Kommentare| 172 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2013
+++ Geschwindigkeit
+ Dynamikumfang
+ vollständige 64bit WIA Unterstützung
+ unkompliziertes scannen durch Import in Photoshop
+ Schnellbedienungskonzept
+ Stromsparfunktionen
+ LED-Technologie
+ Kantenschärfe
+ Deckel
+ Filmscan ohne Extra Durchlichteinheit
+ 9600 dpi optische Abtastung
+ kein Extra Netzteil
+ MAC Support

o Softwarepaket & Treiber

- Klavierlackoberfläche

WOW! Es ist schon längere Zeit her, dass ich von einem PC Accessoire so schnell so angetan war. Ich habe als Vorgängermodell den CanoScan 8400F besessen und kann sagen, dass der neue 9000F Mark II diesem in absolut jeder Disziplin überlegen ist.
Am erstaunlichsten ist, wie Canon es geschafft hat, die Scangeschwindigkeit so enorm zu steigern. Nicht nur gibt es de facto praktisch keine Vorwärmzeit mehr. Gerät bequem auf dem Deckel einschalten und sofort scannen. Für einen 600dpi A4 Scanvorgang benötigt das Gerät keine 10 Sekunden. Ein erstaunlicher Wert und ich habe mich seit der Anschaffung dabei ertappt doch deutlich häufiger schnell etwas zu scannen wo mir dies beim Vorgänger noch zu Zeitraubend bezüglich der Aufwärmphase war. Neben der Treiberinstallation gibt es von Canon noch die Quick Menu Applikation die sich als Icon in die Systemsymboleleiste eingliedert. Darüber lassen sich alle Einstellungen des Scanners steuern und zusätzlicher Schnick-Schnack wie eine Diashow oder Canons Cloud Service "My Image Garden" starten. Leider gibt es kein Bundle von Photoshop Elements oder einer anderen Scansoftware, was bei einem Anschaffungspreis von über €200 wünschenswert gewesen wäre.
Die Scanqualität ist überragend und kann mit alten Trommelscannern auf Augenhöhe konkurrieren. Besonders positiv hat mich die Schärfe zum Rand hin beeindruckt. Ich könnte hier keinerlei Schärfenabfall beobachten, so dass man eine homogene Schärfe über das gesamte Bild erhält und dies auch bei Vorlagen die leicht über A4 groß sind. Fotos, Dokumente, Dias und Negative: alles was ich dem Scanner bisher vorgesetzt habe hat er bravorös mit sehr guten Ergebnissen gescannt. Mein Wunsch an Canon wäre jetzt noch ein Dokumenten Einzug als Sonderzubehör, dann wäre das Gerät perfekt! Die Deckeltasten lassen sich über die Software im übrigen sehr gut customizen, so dass man hier nicht nur automatisch PDFs erzeugen kann, sondern z.B. auch direkt seine Scanapplikation starten kann.
Auch beim Deckel selber gibt es Fortschritte zu vermelden. So arretiert sich dieser automatisch bei ca. 45° und lässt sich mühelos wieder schließen. Auch die Scanunterlage im Deckel "drückt" jetzt die Vorlage planer auf die Glasoberfläche. Beim Vorgängermodell musste ich hier noch oft mit einem künstlichem Beschwerer arbeiten.

Fazit: Sicherlich kein Gerät für den Gelegenheitsscanner. Wer jedoch unterschiedliche Vorlagen qualitativ hochwertig archivieren möchte und dabei wert auf eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit legt wird von dem CanoScan 9000F Mark II sicherlich genauso begeistert sein wie ich.
Preis/Leistung ist bei dem Scanner für mich sehr gut. Wie lange der Transportschlitten die hohe Geschwindigkeit mitmacht wird sich im Laufe der Jahre noch zeigen. Ich hatte hier bereits in den letzten Jahren zwei Ausfälle und eine Reparatur ist bei den Geräte nicht vorgesehen.
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am 29. Mai 2014
Ich beschäftige mich mit Hybridfotografie und suchte einen preiswerten Scanner zum Archivieren meiner selbst entwickelten Negative (vorwiegend 120er Rollfilm).
Die Scanzeiten und die recht dünnen Negativhalter wurden schon häufig beschrieben und kritisiert, aber: Umsonst gibt es nun mal nichts, an irgendeiner Stelle wird eben gespart, und möchte man mehr, muss auch (deutlich) mehr bezahlt werden.
Unterm Strich ist der Scanner nicht nur besser als erwartet - er ist für dieses Preis- / Leistungsverhältnis einfach Klasse!
Rollfilmformat 6x7 bei 2400 Dpi reichen - je nach Körnung des Filmmaterials - für Ausdrucke bis ca. 24x30 locker aus. Kleinbildfilm bei 1200 Dpi ist noch im akzeptablen Bereich (Ausnahme natürlich Dias, die sind zwangsläufig besser). Fotovorlagen habe ich erst 2x gescannt, machen aber ebenfalls einen passablen Eindruck. Auf Grund anderer Bewertungen habe ich mir vorab eine optische Glasscheibe für eine bessere Planlage (statt des Klapprahmens des Canon - Halters) und einen Reserve- Negativhalter gekauft - den bestücke ich in den Minuten, in welchen der Andere "in Arbeit" ist. So läuft das Scannen recht zügig und mit für diesen Preis super Ergebnissen. Die häufig kritisierte Software "Scangear" ist eigentlich nur etwas gewöhnungsbedürftig, Staub- und Kratzerentfernung funktionieren problemlos, Ob die häufig zitierten "besseren" Scanprogramme wirklich so viel mehr bringen kann ich nicht sagen, ich möchte es auch nicht ausprobieren - sie sind mir schlicht zu teuer...
Mein Fazit: Wer sich einen Scanner zulegen möchte, der auch "Filmfähig" ist, dürfte mit diesem Allroundgerät bestens bedient sein. Fünf Sterne, trotz der dünnen Negativhalter, für mich zählt das Ergebnis!
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am 23. September 2015
Ich verwende dieses Gerät als Profi (Druckvorstufentechnik). Da ich auf einem Mac arbeite und die volle Kontrolle über die Ergebnisse haben muss, habe ich nur den notwendigen Scannertreiber installiert - ohne zusätzliche »Canon-Software«. Die Bilder werden bei mir direkt zu Lightroom CC bzw. zu Photoshop CC geschickt.
Die Scans sind von wirklich guter Qualität, speziell auch ab Dia. Die Auflösung kann man sehr hoch einstellen. Lediglich bei Farbe-Negativen muss man Anstriche machen bzw. sind diese Scans für professionelle Weiterverarbeitung nicht zu gebrauchen.
Scannt man ein Dia 35x25 mm mit 4800dpi, so könnte man theoretisch im Offsetdruck bis auf eine Größe von 55x36 cm bringen. Auf diese Größe gebracht, entspricht die Qualität aber nicht mehr den Anforderungen. Ausdrucke bis A4, mit Abstrichen bis A3 sind ohne weiteres zu bewerkstelligen.
Die Geschwindigkeit ist relativ langsam, aber man muss auch den sehr günstigen Preis berücksichtigen. Der Scanner ist natürlich nicht mit Profigeräten von Hasselblad und Co. zu vergleichen, aber für die meisten Ansprüche reicht er vollkommen aus.
In diesem Preissegment das Beste, was ich seit langem getestet habe.
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