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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch packende U-Bahn-Fahrt, die man auf keinen Fall verpassen sollte!
Die Zukunft ist düster, jedenfalls wenn es nach "Metro 2033", also dem Vorgänger von "Metro: Last Light" geht. In diesem wurde die nukleare Kriegs-Katastrophe bittere Realität und Moskau komplett vernichtet. Einziger lebensfähiger Ort für die Menschen: die Moskauer-Metro mit ihrem riesigen Tunnel-System. Das die verbliebenen Menschen in den...
Vor 15 Monaten von Century veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Kein Meilenstein im Shootergenre
Die Storyline ist interessant,wie auch ein Großteil der Bücher.Allerdings gibt es weitaus bessere und innovativere Shooter. Das Spiel selbst ist ganz umfangreich,atmosphärisch und düster. Gelungene Wechsel von Licht und Schatten und eine sensible Geräuschkulisse lassen den Spieler ein ums andere mal erschrecken.
Der Verlauf der Handlung ist...
Vor 1 Monat von FilmAnschauer veröffentlicht


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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch packende U-Bahn-Fahrt, die man auf keinen Fall verpassen sollte!, 17. Mai 2013
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Die Zukunft ist düster, jedenfalls wenn es nach "Metro 2033", also dem Vorgänger von "Metro: Last Light" geht. In diesem wurde die nukleare Kriegs-Katastrophe bittere Realität und Moskau komplett vernichtet. Einziger lebensfähiger Ort für die Menschen: die Moskauer-Metro mit ihrem riesigen Tunnel-System. Das die verbliebenen Menschen in den U-Bahn-Tunneln der russischen Hauptstadt trotz dieser Tragödie - naturgemäß - natürlich dennoch nicht nur im Einklang leben, sollte klar sein. Und das der nukleare Atomschlag auch an der Oberfläche nicht nur Zerstörung, sondern auch furchtbare Früchte trug, ebenso. Es herrscht also Krieg, und das nicht nur unter der Erde, denn die größte Gefahr geht nicht immer von den Menschen aus. Das gleiche Schicksal ereilt nun auch "Metro: Last Light", welches direkt an 2033 anknüpft und die Geschichte rund um Hauptprotagonist Artjom weiter erzählt. Und ob mir der U-Bahn-Ausflug in die atmosphärisch dichte Spielwelt der Metro erneut soviel Spaß gemacht hat, oder gar noch mehr, dass erfahrt ihr wie immer in den folgenden Pro/Contra-Zeilen:

--- PRO ---

+ Zunächst einmal ein Wort zur Optik, denn diese verdient ein großes Lob. Es ist doch immer wieder schön zu sehen, was bei den mittlerweile recht betagten Konsolen grafisch noch so geht, denn "Metro: Last Light" sieht einfach nur umwerfend aus. Steile Texturen, tolle Waffendesigns, starke Charaktermodelle die allesamt abwechslungsreich designt und hervorragend animiert wurden, dazu gibt es auch noch erstklassige Effekte wie Feuer oder auch Licht, welche in dieser dunklen Spielwelt natürlich ein Muss sind und, wenn so wie in diesem Fall auch gut umgesetzt, enorm viel zur grandiosen Stimmung beitragen. Lediglich die Gesichtsanimationen konnten mich nicht so sehr begeistern, allerdings ist mir dies auf gut deutsch gesagt auch total Bockwurst, solange der Rest wie aus dem Ei gepellt ausschaut. Und das ist hier ganz klar der Fall.

+ Womit ich auch schon beim nächsten Pluspunkt wäre, der Atmosphäre. Also eins steht fest: Wer auf der Suche nach einer beklemmenden, düsteren und packenden virtuellen Endzeit-Stimmung ist, die man förmlich schneiden kann und welche zudem eine ordentliche Portion Grusel mit bringt, der ist bei "Last Light" an genau der richtigen Adresse, denn die Atmo ist schlicht grandios umgesetzt. Das ganze Setting wirkt stimmig und funktioniert von Vorne bis Hinten. Egal ob unter der Erde oder bei Tageslicht, das beklemmende Gefühl der Enge in der Dunkelheit, die Gefahr im Nacken an der Oberfläche, sei es durch die Mutanten oder die radioaktive Strahlung (Gasmaske, Filter die sich aufbrauchen), dazu noch die stets spürbare atomare Katastrophe im Hintergrund, das passt alles hervorragend! Das Level-Design trägt natürlich viel dazu bei: Dunkle, nasse und verdreckte Tunnel, hübsch beleuchtete Etablissement, Kalte, rostige Stahltüren, schimmernde Lichter, Schattenspiele an den Wänden, alte Mechanismen, herunter gekommene Schlafplätze, olle Kantinen...alles tadellos! Hinzu kommt die gute alte Taschenlampe, welche in den vielen dunklen Passagen schnell zum besten Freund wird. Und allein das ist schon Stimmung genug in meinen Augen, wenn man nichts weiter als seine Waffe im Anschlag und den Lichtkegel seiner Lampe bei sich trägt.

+ Zur tollen Atmosphäre bei, tragen jedoch nicht nur die Umwelt und das Design, sondern auch einige recht happige Szenen, denen der Spieler im Laufe der Geschichte beiwohnt. Denn "Metro: Last Light" wartet neben vieler Dialoge, auch mit Handlungen respektive Cut-Szenen auf, wie etwa Hinrichtungen oder auch Unfälle, welche definitiv nicht schön sind, aber eben unheimlich viel zum düsteren Setting beitragen. Denn die Gewalt in "Last Light" ist recht subtil, also nicht super blutig wie in anderen Shootern, aber dennoch vordergründig, also psychisch recht präsent, was super funktioniert. Man merkt halt zu jedem Zeitpunkt, das die Metro-Welt einen rauen, harten Lebensstil fordert. Das 18er-Siegel ist also in jedem Fall gerechtfertigt.

+ Die Spielwelt an sich ist übrigens nicht nur stimmig, sie ist auch Spielerisch gut designt. Die meisten Level sind "angenehm schlauchig", was soviel heißt wie: nicht zu klein aber auch nicht so groß, so das man sich beispielsweise darin verlieren könnte. Hier und da gibt es auch immer wieder höhere Ebenen die man begehen, oder Schlupflöcher durch die man schleichen kann. Andere Level-Abschnitte sind dagegen recht weitläufig und vermitteln hin und wieder sogar ein wenig Open World-Feeling.

+ Das Gameplay ist Ego-Shooter-typisch. Heißt: Laufen, Schleichen, Nahkampf-Angriffe, Rennen, Hüpfen, Klettern, Zielen oder aus der Hüfte feuern, Granaten oder Wurfmesser werfen - alles Genre-typisch belegt und Zeitgemäß umgesetzt. Dennoch hat "Last Light" auch einige nette Features zu bieten. Hält man beispielsweise die LB-Taste gedrückt, erscheinen zwei Ringmenüs im Bild, mit denen man dann Gimmiks wie beispielsweise die Taschenlampe, die Gasmaske, das manuelle Aufladegerät für die Taschenlampe oder auch die Luftfilter benutzen kann.

+ Auch toll: Sollte man mal während eines Feuergefechts den Löffel abgeben, sind die Rücksetzpunkte extrem fair gelegt. Weite Märsche durch bekannte Gebiete nach einem Bildschirmtod, sucht man also vergebens.

+ Reden ist Silber, schweigen ist Gold: Wieso dieses Sprichwort? Naja, weil es auf "Metro: Last Light" so gar nicht zutrifft ;-) Denn hier ist Reden Platin, jedenfalls was die NPC`s angeht. Die Hintergrund-Story wird nämlich zu großen Teilen in Gesprächen erzählt, welche die vielen nicht spielbaren Charaktere immer wieder mit einander führen und denen man stets während des Spielverlaufs lauschen kann. Mag man diese Art der "Informationspolitik" in Videogames, wird man hier also bestens unterhalten, denn die ganzen Leutchens quasseln in diesem Game was das Zeug hält. Was mir auch super an dieser Art der Erzählweise gefällt: Es gibt dadurch nur sehr wenige Zwischensequenzen die einen aus dem Trip reißen. Diese sind allerdings, wenn sie denn mal vorkommen, extrem gut gemacht. Ebenfalls positiv: Wer keinen Bock auf das ganze Geschwafel hat, der geht einfach weiter zum nächsten Abschnitt, denn abgesehen von den Story-relevanten-Gesprächen ist Zuhören hier kein Muss. Aber Achtung: Viele der Gespräche tragen scheinbar zum Ausgang des Endes bei. Hört man sich die richtigen Dialoge bis zum Ende hin an, leuchtet das Bild kurzzeitig hell auf, was dann signalisiert das es wichtig bzw. gut war, sich dieses angehört zu haben.

+ Waffentuning: Das ist zwar nicht so super umfangreich wie bei manch anderen Shootern, dennoch ist es eine feine Sache, seine mitgeführten Schießprügel, mit beispielsweise einem Visier oder einem Schalldämpfer zu versehen. Das gibt dem ganzen eben etwas individuelles und das ist einfach schön. Zudem sehen die Waffen toll verbraucht aus und wirken auch gut im Handling. Man merkt stets das man eine Waffe abfeuert.

+ Die Spielzeit ist für einen reinen Einzelspieler-Shooter wie "Last Light" absolut top. Über den Daumen gepeilt könnt ihr euch, je nach Schwierigkeitsgrad und Spielweise (wenn man sich alle Dialoge anhört etc.) auf etwas über 12 Stunden feinste Unterhaltung freuen. Spielt man den Ranger-Modus, kann man locker nochmal einiges dazu rechnen.

+ Das Schleichen in dunklen Passagen macht nun richtig Spaß und ist eine nette Gameplay-Abwechslung. Im Dunkeln ist man dann quasi unsichtbar vor den Augen des Feindes, was eine Anzeige an der Handgelenk-Uhr symbolisiert. So kann man dann prima feindliche Lager erkunden, Lichtquellen ausknipsen und Gegner still von Hinten ausschalten. Das macht nicht nur Spaß, nein es verleiht dem Ganzen auch eine ordentliche Prise Spannung. Schön ist auch: Wird man doch mal entdeckt, ist die Flucht nach hinten nun kein großes Problem mehr.

+ Liebe zum Detail: Positiv erwähnen möchte ich auch einige nette Details, die ins Spiel gepackt wurden und meiner Meinung nach viel zum Feeling beitragen, wie etwa die Möglichkeit, sich mit der Hand über die verdreckte Gasmaske zu wischen, damit die Sicht wieder besser wird, oder auch kleine Fliegen, die "auf dem Bildschirm landen", oder auch das Feuerzeug, mit welchem sich beispielsweise Spinnweben beseitigen lassen. Ja, selbst so kleine Details wie, das man Artjoms Hand sieht, wenn er eine Glühbirne aus der Lampe entfernt oder einen Hebel betätigt, ist einfach cool.

+ Großartige Soundkulisse: Der Sound in "Metro: Last Light" ist absolut top! Feuerstöße aus der Waffe klingen kraftvoll, Schüsse mit dem Schalldämpfer klingen dumpf. Die Dialoge sind stets sauber zu vernehmen und die Effekte fordern die Lautsprecher ordentlich.

+ Die Synchro ist gut, soviel vorweg. Viele Sprecher geben sich wirklich große Mühe, passen Stimmlich super zu ihren Charakteren und einige davon können auch absolut überzeugen. Dem entgegen stehen dann aber wiederum auch einige Wenige, die schon fast etwas zu aufgesetzt russisch klingen, was sich dann hin und wieder sogar ein wenig komisch anhören kann. Das ist jetzt allerdings Erbsenzählerei, denn im großen und ganzen klingt`s in meinen Ohren einfach nur stimmig und toll, von daher positiv.

+ Die Währung in "Last Light" ist wie schon im Vorgänger, kein Bargeld, sondern Patronen aus vergangenen Tagen. Also welche, die hochwertig gefertigt wurden. Diese Patronen findet man immer wieder in der Spielwelt. Hat man genug zusammen, kann man sie in neue Hardware wie Waffen, Modifizierungen oder auch Munition stecken, welche Händler in den unterschiedlichen Lagern anbieten - hier könnt ihr dann auch einiges an Zeugs verkaufen. Das interessante an dieser Idee ist jedoch: Ihr könnt diese wertvollen Kugeln auch als Munition verwenden. Es liegt also stets im eigenen Ermessen, ob man bei Munitionsknappheit die wertvollen Patronen als letzten Ausweg verballert, oder vielleicht doch einen anderen Weg einschlägt.

+ Man kann sich sogar ein ganzes Theaterstück ansehen. Nette Sache!

--- NEUTRAL ---

: Wiederspielwert: Den ordne ich ins Mittelfeld ein. Dadurch das man das Spiel quasi auf zwei verschiedene Weisen durchspielen kann – nur schleichen oder eben ballern und schleichen – sind viele Passagen durchaus einen zweiten Besuch wert, was auch durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade zusätzlich an Reiz gewinnt. Jedoch bekommt man, bis auf eine anderes Ende, was denke ich den größten Anreiz ausmacht, nichts Neues geboten, außer einer Trophy, welche das durchspielen ohne einen Kill belohnt.

: Die KI ist wie in vielen Shootern, okay. Hier und da (und vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden) ist sie recht fordernd. Dennoch kommt auch diese Gegnerscharr nicht ohne Hirnaussetzer aus, wie beispielsweise Soldaten, die gekonnt eine scharfe Granate vor ihren Füßen ignorieren.

: Sammelbares gibt es natürlich auch in "Last Light". Dieses beschränkt sich allerdings lediglich auf Notizen respektive Tagebucheinträge, welche der gute Artjom regelmäßig mit Worten füllt.

: Die Story weiß ebenfalls zu unterhalten und hat auch so ihre Momente, haut einen aber auch nicht nonstop von den Socken. Von daher gutes Mittelfeld.

--- CONTRA ---

- Also was ich persönlich überhaupt nicht verstehe und was im großen und ganzen auch mein einziger nennenswerter Kritikpunkt ist, ist, wieso Artjom, also der Spielcharakter, stumm ist. Bei all den tausenden Dialogen die in diesem Spiel geführt werden, hat es tatsächlich keiner geschafft, dem Hauptcharakter im Spiel auch mal eine Stimme zu verleihen, keiner, nicht einer. Doch das würde mich ja nicht einmal unbedingt stören, wenn hier nicht soviel geredet werden würde und die Macher immer wieder bewiesen hätten, das sie so etwas drauf haben. Und noch weniger würde es mich stören, wenn die Charaktere im Spiel nicht Dialoge mit Artjom führen würden, als wäre es ein richtiges Gespräch. Und noch viel weniger würde es mich stören, wenn Artjom in den Ladepausen nicht plötzlich anfangen würde zu reden, um ein kurzes Statement zur jeweiligen Situation abzugeben. Er kann also reden, wenn er denn will. Will er scheinbar aber nicht...nicht immer...nicht während des Spiels...nicht während dieses Spiels...Ich verstehs nicht.

--- SONSTIGES ---

- Der Ranger-Modus liegt der Neuversion als DLC bei
- Der Schwierigkeitsgrad lässt sich jederzeit ändern
- Kein Selbstspeichern, sondern Auto
- Deutsche Sprachausgabe
- Kein Splitscreen

--- TIPP ZUM FREEZE-BUG IN LEVEL D6 ---

Im Level D6 kann es unter Umständen immer wieder zu einem eingefrorenen Bild kommen. Bei mir war es beim zweiten Durchgang, als ich beim Angriff auf die Station zwischendurch einmal gescheitert bin - hier hing sich das Game dann immer wieder am selben Kontrollpunkt auf. Was funktioniert hat: Das Kapitel einfach neu laden und den Angriff in einem Lauf packen. Dafür gibt es dann auch gleich noch ein Achivement.

FAZIT:
"Metro: Last Light" ist in meinen Augen, dem Thema entsprechend, eine echte Atmosphäre-Bombe und besticht vor allem durch seine grandiose Stimmung und Spielwelt, und eine brillante Optik. Hinzu gesellen sich dann auch noch das einzigartige Setting was sich von der Masse abhebt, knackige Schusswechsel, eine interessante Storyline, nette (optionale) Schleich-Möglichkeiten, ein cooles Waffenfeeling und viele kleine Details. Einziger Wermutstropfen ist in meinen Augen neben der fehlenden Sprachausgabe des Helden während des Spiels (was ich immer noch nicht verstehe), die teils etwas schwächelnde KI. Aber ich bin kein großer Erbsenzähler und "Last Light" bietet einfach soviel positives, das ich gern die volle Sterne-Zahl vergebe. Für mich also ganz klar einer der Top-Titel in diesem bisherigen Jahr. Von daher 5 Sterne!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Düsteren heult es in der Ferne, es ist eng, kalt, ungemüdlich...herrlich, 21. Mai 2013
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich atme schwer, meine Uhr piept, gleich ist der letzte Luftfilter leer. Mein Blick geht zur Pistole, noch zwei Schuss und dort hinten im Tunnel wird es nur noch düsterer.
2010 erschien der Vorgänger, Metro 2033, für mich persönlich eine Überraschung, mit kleinen Fehlern. Eine Mischung aus Shooter, Schleichspiel und Survival-Horror. Mit Metro: Last Light folgt nun der 2. Teil vom ukrainischen Entwickler 4A Games, dessen Mitarbeiter auch mit dem Shooter Stalker in Verbindung zu bringen sind.

//Story//

Wer den Vorgänger nicht gespielt hat, sollte dies spätestens danach tun, die Einführung der Geschichte ist jedoch für jedermann gut gelöst worden und fesselt schnell. Man selbst spielt den Ranger Artjom, der schon im 1. Teil die Hauptfigur ist.
Metro spielt im vom Atomkrieg zerrütteten Russland, in dem die Menschen in Moskau unter der Erde nun versuchen zu überleben. Die Oberfläche ist unbewohnbar geworden, Mutationen jagen die Menschen und ein seltsames Volk, die Schwarzen genannt, gelten als Bedrohung für die Überlebenden. Alles wirkt unverbraucht und herrlich ungemütlich. Mehr verrate ich nicht.
//Atmosphäre//
Die Story selbst führt mit vielen Skript-Szenen (vorprogrammierte Vorgänge) und schlauchähnlichen Levels einen strengen roten Faden. Jedoch ist das Schlauchprinzip schon durch die Welt unter der Erde bedingt vorgegeben und gut umgesetzt. Manchmal geht man auch an die Oberfläche, dann aber mit der gut umgesetzten Enge einer Gasmaske um das Sichtfeld herum und begrenzten Filtern, die ausgewechselt werden müssen. Das Spiel bring viel Atmosphäre rüber, gerade in den Metrostationen wird ausgiebig Emotion und Überlebenskampf mit den Bewohnern dargestellt. Die Szenerie wirkt unverbraucht, man merkt dass die Entwickler viel Mühe in die Glaubhaftigkeit ihrer Welt legten und dabei auch Abwechslung bieten wollten. Thematisch wird viel angesprochen und gut umgesetzt: Rassismus, Trauer, Kommunismus, Sex, Freundschaft und Liebe, werden versucht in eine in sich stimmige Welt einzubringen. Nur störte mich persönlich, dass die Liebesgeschichte doch sehr aufgesetzt wirkte und manche Charaktere zu wenig Tiefe zeigen. Dessen ungeachtet sind die Atmosphäre und die Technik, die Stärken von Metro.

//Gameplay//

Metro ist anders, gar ungemütlich und kräftezehrend. Wenn ich mit der Gasmaske unterwegs bin zeigt mir eine Uhr die verbleibende Filterhaltbarkeit an, mein Atem wird schwerer ist dieser bald verbraucht, meine Uhr piept dann und zwischendurch will mein Visier abgewischt werden. Der Spieler ist selten schnell unterwegs, die Steuerung, bedingt durch Ausrüstungen wie Batterieladegerät, Taschenlampe, verschiedenen Munitionsarten, Filteranzeige, Feuerzeug usw. ist umfangreich, aber relativ gut gelöst. Die Anzeigen wurden im Vergleich zum Vorgänger verbessert. Die Grundmechaniken eines Shooters wurden solide umgesetzt. Im Kampf selbst sollte alles vorbereitet sein, da im Auswahlmenü die Zeit nur verlangsamt wird. Generell scheint man die Schwierigkeitsgrade allgemein vereinfacht zu haben, so dass ich den normalen Modus und aufwärts, für Kenner empfehle.
Die Schleichpassagen sind spannend aber durch die schlechte KI nicht immer ernstzunehmend gut gelöst. Die Wachen unterhalten sich untereinander, gehen ihrer Arbeit nach und man hat immer wieder die moralische Möglichkeit auf das Töten zu verzichten, was sich auch auf das Ende des Spiels auswirkt. Kommt es zu Schusswechsel ist gutes Zielen gefragt. Gegner tragen Schutzanzüge oder rufen Verstärkung. Die KI selbst wirkt aber teils überfordert und reagiert nicht immer klug. Auch Monster können hängen bleiben oder reagieren verspätet. Manchmal brauchte mann auch nur an einer Stelle warten und einen Gegner nach dem anderen zu erledigen. Anderseits bestand für mich die Herausforderung die Levels ungesehen zu durchqueren. Bei der KI hätte ich mir mehr erhoff, auch wenn sie trotz alledem solide wirkt.
Die Kämpfe mit den Monstern dagegen sind chaotisch und leider durch ungenaues Trefferfeedback nicht immer optimal. Bei manchem Bosskampf konnte das schon wirklich nervig sein und führte bei mir zu unmotiviert wirkendem Ballern.
Gegnertypen selbst, gibt es wenige. Aber für mich zählt Klasse, statt Masse und die stimmt.
Später bekommt man eine künstliche KI an die Seite, die ein wenig an Elisabeth aus Bioshock Infinite erinnert, zu der man ein bisschen Beziehung aufbaut, aber welche leider weniger eigenständig reagiert.
Das Speichern ist vorgegeben, es gibt Speicherpunkte, ein flexibles Speichern wäre mir gerade beim Schleichen lieber gewesen.

//Grafik und Technik//

Dieses Spiel sieht fantastisch aus. Klar ist das Spiel kein Crysis 3, gerade im Detail zeigen sich Schwächen, aber das Gesamtbild ist überaus stimmig. Gerade Wetter- und Lichteffekte geben dem Ganzen einen guten Gesamteindruck. Auf den Konsolen selbst ist trotz der runter geschraubten Optik, dennoch nichts groß zu kritisieren. Die Grafikoptionen sind naturgemäß ebenfalls stärker eingegrenzt.
Die Darstellung der Figuren ist detailliert und gut umgesetzt. Die Animationen und Mimik wirken dagegen nicht mehr auf dem neusten Stand.

//Sound://

Die musikalische Untermalung klingt oft melancholisch und der Situation meist dynamisch angepasst. Viel wurde vom Vorgänger übernommen. Schade das manche Geräusche etwas billig wirken, wie das Schleichen oder das Messer. Die deutschen Sprecher sind größtenteils überzeugend, aber nicht übermäßig gelungen. Die Abstimmung mancher Dialoge wirkte bei mir teils zu leise. Ansonsten ist das Gesamtpaket überzeugend.

//FAZIT://

Metro ist auf den ersten Blick mutig, anders. Die Geschichte wirkt dicht und gelungen erzählt, die Atmosphäre reizt ihre technischen Möglichkeiten und Erzählmetoden in vollen Zügen aus. Der Shooterabschnitt selbst, bleibt leider nur solide, unteranderem bedingt durch die schlechte KI. Die Kämpfe mit den Monstern sind weiterhin schön chaotisch, aber leider mit Feedbackproblemen behaftet. Ein wirkliches Highlight ist die Welt selbst. Die Mischung aus Survival-Horror, Schleicheinlagen und Shooter sind zusammen genommen dennoch einen Zacken besser als beim Vorgänger und der Umfang kann sich mit ca. 10 Stunden bei mir sehen lassen. Nur in den grafischen Einstellungen und im Gesamtbild muss die Konsole zurückstecken, dies aber in völlig akzeptabler Form.

Story: 10 von 10
Atmosphäre: 10/10
Gameplay: 08/ 10
Grafik und Technik: 07/10
Sound: 08/10

Gesamt: 8,2 von 10 Punkten
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterirdisch gut!, 21. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Wenn die Risse auf der Gasmaske größer werden, die Lampe anfängt zu flackern und man große Flügel bedrohlich schlagen hört, weiß der Spieler, dass er - endlich - wieder im Metro Universum ist.
Metro: Last Light ist der direkte Nachfolger zu dem Shooter Metro 2033, welcher noch direkt auf dem gleichnamigen Roman basierte. Für Last Light wurde eine eigene Story erdacht, welche - so der Autor - zu einem Spiel passen soll.

Man spielt wieder als Artjom, mittlerweile ein Ranger und glorreicher Vernichter der Schwarzen. Es ist nicht viel Zeit seit Metro 2033 vergangen und Khan, ein bekannter aus dem ersten Teil, hat einen der Schwarzen "draußen" gesehen. Prompt wird Artjom losgeschickt um diesen zu finden und zu töten, schließlich will er ja seine Arbeit ordentlich machen. Die ganze Geschichte geht aber gründlich in die Hose und ist der Auftakt zu einer spannenden Reise durch die Metro und die verseuchten Reste Moskaus. Im Verlauf der gut erzählten Geschichte werden dem Spieler viele interessante und einzigartige Charaktere vorgestellt. Fraktionen wie das Reich, die Roten oder alte Genossen wie eben Khan trifft man auch wieder.

Grundsätzlich hat sich nicht viel an der Spielmechanik gegenüber dem ersten Teil geändert. Artjom rennt, springt, duckt und schießt wie in Metro 2033. Auch an den Waffen und der Ausrüstung hat sich im Wesentlichen nicht viel getan, was etwas schade ist. Geändert wurde das Auswahlmenu, welches jetzt schneller und übersichtlicher ist. Alles was mit Waffen zutun hat wird über die Y Taste ( als Triggertaste ) gesteuert und Zubehör wie das Nachtsichtgerät oder die Lampe über LB. Artjom heilt sich zwar von selbst, kann aber in brenzligen Situationen immer noch Medikits einsetzen. Von Zeit zu Zeit werden aber alle elektronischen Hilfsmittel unbrauchbar, so dass man sich nur auf das Feuerzeug verlassen kann. Diese Passagen sind sehr atmosphärisch und teilweise auch gruselig, da die bekannten Erscheinungen wieder auftauchen.

Die Wege die man zu bestreiten hat sind größtenteils vorgegeben, es bleibt aber dem Spieler überlassen, wie er diese Wege geht. Als Beispiel soll ein Szenario relativ am Ende des Spiels dienen. Man kommt in eine Lagerhalle und hört, wie sich Soldaten sich voller Furcht über Artjom unterhalten, von wegen was für ein toller Soldat er ist usw. Nun hat man die Wahl:

1) Ich greife den nächst besten Soldaten an, schieße wild um mich und hechte von Deckung zu Deckung
2) Erst überlegen, Wachrouten merken, evtl. das Licht ausschalten, um so Wachen an den Sicherungskasten locken und dann einen nach dem anderen ausschalten
3) Eine Mischung aus 1+2, erst ein paar Wachen per Messer bzw. Wurfmesser leise ausschalten und dann den Rest mit lauter Waffengewalt
4) Ich gelange ungesehen ans Ziel, ohne auch nur eine Wache zu töten ( dieser Lösungsweg ist leider nicht immer möglich )

Leider ist im Zusammenhang mit Punkt 4 auch ein kleiner Kritikpunkt anzumerken. Munition und dergleichen ist recht dünn gesät in Last Light, wenn ich also Gegner umgehe, habe ich im Endeffekt einen Nachteil, da ich deren Ausrüstung nicht bekomme. Es wäre gut gewesen hier etwas einzuführen wie bei Deus Ex HR. Dort hat man den Smooth Operator EP Bonus am Ende eines Abschnitts bekommen, sodass kein Nachteil durchs Schleichen entstanden ist.

Während der Missionen kann man Teile von Artjoms Tagebuch sammeln, diese enthalten interessante Zusatzinformationen und sind ein nettes Goodie. Generell finden sich viele kleine Anspielungen im Spiel verstreut; überall liegen diverse Teile der Metro Saga herum oder riesige Werbeplakate hängen an den Wänden. Die NPC's und verschiedenen Stationen sind Fluch und Segen zugleich, denn überall herrscht Leben, die Menschen reden oder tun irgendwas, nur habe ich manchmal das Gefühl gar nicht an dem teilzunehmen, weil Artjom stumm ist/ scheint. Er redet nie, außer wenn er sein Tagebuch vorliest bzw. schreibt. Ich würde gerne mit den NPC's quatschen bzw. wenn ich schon mal mit irgendwem rede dann vielleicht auch die Antwort auswählen dürfen. Schließlich verfügt das Spiel über ein Moralsystem, welches aber so stark in den Hintergrund rückt, dass man es selten bemerkt.
Ab und zu kann Artjom entscheiden, ob er einen Gegner umbringt oder verschont das war's. Weitere Interaktion beschränken sich auf Musikinstrumente oder Tonbandaufnahmen, welche nützliche Informationen oder Musik enthalten.

Ein besonderer Pluspunkt ist aber, dass das Spiel einen nicht zu sehr an die Hand nimmt. Der Kompass auf dem Klemmbrett zeigt grob die Richtung an und das war's. Endlich habe ich wieder das Gefühl als Spieler ernst genommen zu werden.

Technisch gesehen muss ich die deutsche Synchronisation loben, auch wenn der eine oder andere kein Fan des dauer-russischen-Akzents ist, mich hat es nicht gestört! Die Grafik ist selbst auf der alten Xbox noch sehr gut und ich hatte so gut wie keine Bugs oder Performance Einbrüche. Konnte das Spiel glatt durchspielen, was insgesamt irgendwo an die 12 Stunden gedauert hat, also eine sehr ordentliche Spielzeit für einen Shooter. Was mich gestört hat, jedoch kein großes Fehler ist, war die Kollisionsabfrage bei dem Besteigen einer Leiter. Diese Problematik wurde schon eleganter gelöst!

Metro Last Light macht fast alles richtig und sehr wenig falsch. Das Spiel ist für mich jetzt schon ein Hit des Jahres und ich bin froh, dass immer noch so gute und atmosphärisch Dichte singleplayer Shooter gemacht werden. Die wenigen Kritikpunkte kann man durchaus verschmerzen bzw. jammer ich hier auf dem Niveau, ob ich jetzt eine glatte eins oder eine eins plus geben soll.
Definitiv eine Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, einfach fantastisch gemacht., 1. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Was ich an Dead Space 3 und - leider - auch an Tomb Raider kritisieren musste, ist die irgendwann ganz sinnlose Mechanik: man kommt in einen Raum, an einen Ort, und muss zig Gegner erledigen bis man dann zum naechsten Raum kommt, in dem es weitergeht mit dem Erledigen. Hier, bei Metro Last Light, wird einem aber eine schoen gescriptete Story praesentiert mit kleinen Perlen: irgendwann sitzt man dann vor einer Buehne und lauscht 15 Minuten den abstrusen Darbietungen der letzten Keunstler des Bolschoi. Das ist ganz grosses Kino! geballert wird natuerlich auch, aber in der von Metro teil I bekannten Manier: man muss sich schon ueberlegen, wie man vorgeht. Fazit: ein ganz grosses Spiel!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Spiel ala Stalker mit kleineren Bugs, 25. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Auch ich möchte mich kurz halten, da schon viel gesagt wurde. Die Atmosphäre lässte einen wunderbar in die Welt von Metro eintauchen. Der zweite Teil ist in meinen Augen sogar noch besser als der Erste. Die Story knüpft quasi an, weshalb ich empfehlen würde auch den ersten Teil zu spielen, falls noch nicht geschehen. Die Grafik ist auf der Höhe der Zeit und das Gameplay flüssig. Einzig negativ ist mir aufgefallen, dass nach dem Laden von Speicherpunkten nach dem Ausschalten der Konsole einige Bugs aufgetreten sind. U.a. habe die Wurfmesser die Gegner zwar ins Jensseits befördert, die Körper sind jedoch stehen geblieben, als wäre nichts gewesen. Andererseits ist Artjoms mehrfach bei heimlichen Messerattacken aus dem Hinterhalt auch festgefroren, was regelmäßiges neuladen zur Folge hatte. Allerdings ging nach nur 5 - 9 mal laden wieder alles flüssig bzw. bestand die Möglichkeit auf Schusswaffenangriff auszuweichen. Insgesamt ist dieser Bug bei mir jedes Mal nach dem ich die Xbox ausgeschaltet hatte aufgetreten (4 Mal bis zum Ende der Kampagne). Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Unannehmlichkeit per Update leicht aus der Raum geschaffen werden kann. Insgesamt hat es meiner Ansicht nach nicht maßgeblich den Spielspaß getrübt. Auch für die Zukunft würde ich mir mehr Spiele ala Metro und Stalker wünschen, da es einfach eine fantastische Welt ist, in die man eintauchen kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metro - Last Light, 4. Juli 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Wow. Metro - Last Light ging einen schwierigen Weg, nicht nur während der Entwicklung und der Pleite von THQ, sondern auch im Spiel selbst. Die Welt, die 4A Games hier aufzeigt, ist stark. Wenn man den traurigen Familien zuhört, die schwierigen Gespräche zwischen Eltern und Kindern mitbekommt, die resignierenden Gesichter sieht und erlebt, wie die Menschen sich langsam an das Leben in einer Station gewöhnen - das ist außergewöhnlich für einen Ego - Shooter. Ein Pro auch für die großartige Technik mit den tollen Wettereffekten und die gute Soundkulisse. Ebenfalls die verbesserte Schleichmechanik und die spannenden Schusswechsel mit den Monstern und Menschen, und die nett erzählte Handlung, machen Metro - Last Light zu einem guten Shooter.
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3.0 von 5 Sternen Kein Meilenstein im Shootergenre, 29. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Die Storyline ist interessant,wie auch ein Großteil der Bücher.Allerdings gibt es weitaus bessere und innovativere Shooter. Das Spiel selbst ist ganz umfangreich,atmosphärisch und düster. Gelungene Wechsel von Licht und Schatten und eine sensible Geräuschkulisse lassen den Spieler ein ums andere mal erschrecken.
Der Verlauf der Handlung ist allerdings sehr linear und lässt keine Möglichkeit vom Weg abzuweichen. Es wurde komplett auf Nebenquests verzichtet und auch eine Charaktergestaltung oder Verbesserung gibt es nicht.Die Waffenauswahl ist überschaubar auch wenn man verschiedene Umbauten und Erweiterungen vornehmen kann.Zu guter letzt stört mich persönlich, dass unser Held kein Wort spricht und darum stets wie ein Zuschauer wirkt.

Wie gesagt, das Game ist für mich etwas über dem Durchschnitt. Die Fortsetzung der Geschichte von Metro 2033 ist für meinen Geschmack interessanter als das Spielvergnügen selbst
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5.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Eins der BESTEN Spiele, die ich gespielt hab, nur Metro 2033 war besser, liegt aber wohl da dran, dass ich das ganze schon vorher gespielt hab. Trotzdem ist der Gruselfaktor noch da und das Spiel wirklich sehr sehr gut gelungen, es fesselt einen regelrecht vor seine Konsole. Was mir ganz klar aufgefallen ist im Vergleich zu 2033 ist, dass der Shooter-Teil überarbeitet wurde, das heißt, dass es sich besser spielt in Sachen schießen und sowas, also da um einiges besser ist als 2033. Außerdem wurde natürlich die Grafik verbessert und die Story deutlich verlängert.

Kurz gesagt: Greift zu gibt nur wenige sooo gute Spiele wie dies und 2033.
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4.0 von 5 Sternen 5 Sterne Spiel, abzgl. 1 Stern Verkaufsmasche, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe Metro Last Light aus dem Ausland bestellt, inkl. Versand fürn Tenni. Für einen Single-Player gebe ich nicht mehr viel Geld aus.

Metro Last Light hat wiedermal eine packende Atmosphere und eine "typische" Geschichte im Hintergrund. Teilweise etwas wacklig, aber dennoch mit tollen Momenten und wirklich spannenden Passagen.

Alle Effekte, wie Gasmaske abwischen, von Dreck, sowie von Blut, die man lieben gelernt hat, sind wieder im Spiel enthalten. Die Waffenauswahl ist groß, inkl. Attachments wie Schalldämpfer und Visiere. Die Gegner sind garnicht SO doof, natürlich ist es seltsam wenn man im Schatten versteckt ist und der Gegner einen eigentlich direkt anschaut, aber nicht sieht. Das müsste umgekehrt genauso gehen, also das ein KI-Gegner im Dunkeln verschwindet wenn er in einer ganz dunklen Ecke steht.

Subjektiv gefallen mir die Waffenanimationen und Sounds nicht, ich hätte es gerne realistischer, nicht so klobig und verwaschen.

Wieso zieh ich einen Stern ab?

Es gibt den "Ranger-Modus" für ca 5,00 Euro zu kaufen. Der Ranger-Modus ist nichts anderes als ein Schwierigkeitsgrad, ohne HUD und ohne Hilfe. Es gibt auch eine AK-SU dazu, Wow. Ich bin kein Typ der Spiele auf leicht durchspielt und nachher die Herausforderung sucht, ich will es direkt so schwer wie möglich. Was bleibt mir also zu tun? 5,00 Euro ausgeben. Für einen SCHWIERIGKEITSGRAD. Neee, das gibt fetten Abzug. Am liebsten noch einen Stern weniger, da Schwierigkeitsgrade eindeutig zur Spielentwicklung gehören und kein Add-On darstellen können. Das ist unverschämt.

Fazit: Macht genausoviel, wenn nicht sogar etwas mehr Spaß wie der Vorgänger. Klasse Story, Klasse Atmo, Grafik okay. Beim Kauf nur drauf achten @Eigenhändig, ich würde nicht über 20,00 Euro dafür ausgeben, da man nochmal 5 Euro für den Schwierigkeitsgrad bei dem es überhaupt Spaß macht investieren muss. Euer Kaufpreis sollte nicht über 15,00 Euro liegen inkl. Versand. Mehr ist es als Singleplayer leider nicht wert.
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3.0 von 5 Sternen Für den momentanen Preis i.O., man darf sich aber nicht zu viel erwarten,, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360] (Videospiel)
Ganz ordentlicher Shooter, aber man darf sich auch nicht zu viel erwarten.

Geld bzw. Munition ist sehr knapp, es gibt wenige Waffen. Die Story ist leider sehr kurz, dafür aber sehr gut inzeniert, die Shooter-Szenen machen einen heiden Spaß.

Fazit:
Ganz nett für nebenher, aber nicht der Renner.
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Metro: Last Light - First Edition - 100% uncut - [Xbox 360]
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