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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen29
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am 15. März 2010
Ich bin erst vor etwa zwei Jahren über diesen Film gestolpert und war bei dieser Besetzung erstaunt, dass ich ihn nicht schon viel früher bemerkt habe. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen einer Immobilienagentur, zeigt das beinharte Verkaufsleben und den Konkurrenzkampf zwischen vier Vertretern, ausgelöst durch das gnadenlose Management. Ein Großteil der Handlung spielt sich während einer einzigen Nacht ab. Die einzelnen Szenen sind ziemlich lang mit nur wenigen Schauplatzwechseln, wo die großartigen Darsteller ihr Können zeigen und eine Theater ähnliche Atmosphäre aufkommt. Das ist wenig verwunderlich, da der Film auf einem Theaterstück basiert, ebenfalls aus der Feder von David Mamet.

Obwohl es keine Action gibt, kommt durch die interessanten Charaktere und die starken Dialoge keine Langeweile auf. Die Figuren ziehen ihre Kunden zwar über den Tisch und würden so ziemlich alles tun, um einen Verkauf abzuschließen, trotzdem sind sie sympathisch. Jeder muss schließlich Geld verdienen, um für sich und seine Familie sorgen zu können. Schließlich ist auch das Management mitverantwortlich, dass die Charaktere quasi zu illegalen Mitteln greifen müssen, um ihre Vorgaben zu erfüllen.
Die deutsche Synchronisation ist ganz gut gelungen, doch der Film kommt im Originalton noch besser rüber, speziell die Rede von Alec Baldwin. Es ist seine einzige Szene im Film, trotzdem bleibt sie einem durch das überzeugende Schauspiel und die Dialoge sehr lebhaft in Erinnerung.

Eine wahre Filmperle. Da es aber leider überhaupt kein wirkliches Bonusmaterial auf der DVD gibt, vergebe ich "nur" 4 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. August 2015
Mehrere Immobilienmakler
werden von ihrem Vorgesetzten aufgefordert so viel Umsatz wie möglich zu generieren (was sonst?)
und wer am wenigsten verkauft, muss die Firma verlassen. Alte und neue, legale und illegale Methoden
werden geplant und umgesetzt.

Das HD Bild
beginnt wie nicht selten mit wenigen Verschmutzungen (nur die 1 Minute) und geht dann in schöne Farben,
hohe Schärfe und feinem Filmkorn über. Die Kameraführung in Verbindung mit alledem läst alles cool erscheinen.

Beim Ton gibt es 6 Spuren zur Auswahl
und am natürlichsten hört sich der OT in 2.0 an. Der jazzige Soundtrack und schöne Bass machen es auch
zu einem angenehmen Audio Erlebnis. Die Original Synchro kommt sehr klar aus dem Center. Es gibt noch
Audiokommentar mit Jack Lemmon oder dem Regisseur, aber keine UT dafür. Film UT sind in D & E.

Einfach nur Genial
wie diese Oberliga Schauspieler sich mit messerscharfen Wortgefechten bekämpft. Wenn Alec Baldwin
schon zu beginn zeigt wer der Boss ist und worauf es in der Finanzwelt ankommt, da bleibt einem der Frosch
im Hals stecken. The Wolf of Wall Street bedient sich hier teilweise unübersehbar. Die Blu-ray kostet 'normal'
19.99€ (beim MM) und in Anbetracht der Qualität ist sie auch lohnenswert, aber es gibt dann nur noch Trailer als Bonus.
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am 17. Januar 2006
Zur Geschichte:
Dieser Film spielt vorwiegend in einem heruntergekommenen Grossraumbüro und handelt von vier Grundstücksmaklern. Diese versuchen mit meist schäbigen Tricks, ahnungslosen Mittelklasse-Leuten wertlose Parzellen in irgendwelchen gottverlassenen Gegenden zu verhökern. Jeder hat sich aber seinen Platz in der Firma auf irgend eine Weise eingerichtet, hat sich mit der Situation abgefunden - und so könnte das Jammerdasein gerne weitergehen.
Doch dann wird die Story mit einem Paukenschlag initiiert: Die Muttergesellschaft hat die Nase voll von den miesen Verkaufszahlen und stellt neue, bedingungslose Regeln auf.
Wer bis Ende Monat den grössten Umsatz schafft, bekommt einen Luxuswagen; wer am weitesten zurückliegt, der wird gefeuert.
Und nun beginnt ein Katz- und Mausspiel an allen Fronten:
Laufend bilden sich neue Gruppen Verzweifelter. An stets neuen konspirativen Treffen werden Pläne geschmiedet, wie man zu den begehrten Top-Kundenadressen kommen könnte, denn dann wäre das Rennen zu den eigenen Gunsten entschieden. Die Adressen jedoch sind ausschliesslich denjenigen vorbehalten, die auch tatsächlich gut verkaufen.
Kein Wunder wird der Büro-Chef, der die Adressen unter Verschluss hält, unvermittelt zu einem Gralswächter. Vom unscheinbaren Mauerblümchen zum äusserst begehrten Kameraden gemausert, wird er von allen Seiten beworben. Doch auch er zeigt seine absolut korrupte, gnadenlose Seite und ist sich für einen schäbigen Deal nicht zu schade.
Jeder ist hier nicht nur gegen jeden, sondern auch mit den eigenen Problemen konfrontiert: Die jahrelang geschluckte Frustration tritt ans Tageslicht. Jeder hadert mit seinem Schicksal, die Verzweiflung greift immer mehr um sich und dominiert schliesslich alles. Plötzlich scheinen keine Regeln mehr zu gelten, und nichts kann ausgeschlossen werden.
Zur Machart:
Die absolute Top-Elite von Charakterdarstellern wurde für diesen Film zusammengetrommelt:
> Kevin Spacey: Graues und grausames Büromäuschen
> Jack Lemmon: Ein alter Hund, der seine besten Jahre weit hinter sich gelassen hat
> Ed Harris: Total frustrierter Emporkömmling ohne Rückgrat
> Alan Arkin: Desillusioniert und duckmäuserisch, für jede Konspiration gut
> Al Pacino: 'Erfolgreicher' Makler voller Italianità hat noch einen letzten Resten Empathie bewahrt
> Alec Baldwin: Der knallharte Gesandte des Mutterhauses. Ohne Pardon, äusserst erfolgreich und absolut gnadenlos. Der wahre Terminator!
> Jonathan Pryce: Zögerlicher Investor, der sich hinter seiner Frau versteckt.
Die Rollen sind exzellent besetzt und trotz des scheinbar einfachen Plots kommt nie Langeweile auf. Im Gegenteil: Die Handlung tritt in den Hintergrund und bildet die Plattform für die Schauspieler und ihr nuancenreiches Spiel.
Kommt dazu das Drehbuch von David Mamet, der schon Filme wie 'The Verdict' mit Paul Newman oder vielleicht eher bekannt 'Wag the Dog' mit Robert de Niro und Dustin Hoffman geschrieben hat, oder aber 'The Spanish Prisoner' mit Steve Martin (war aber leider eine Fehlbesetzung...).
Jack Lemmon meinte zu diesem Film, dass er niemals sonst - weder vorher noch nachher - mit einem solch grossen Ensemble hat spielen dürfen. Und die Schauspieler waren auch an drehfreien Tagen auf Platz, nur um den anderen beim Spielen zuschauen zu können.
Kurz:
Ein würdiges Ensemble mit ganz hohem Anspruch, auch ans Publikum.
Fazit:
Dieser Film spielt die leisen Töne und benutzt dazu meist brachiale Mittel. Ein Kammerspiel der ersten Garde. Die Special-Effects in diesem Film bestehen aus schleichend-wachsender Verzweiflung, die sich beim Zuseher breit macht. Ein rundherum gelungenes Meisterwerk!
Wenn es einen Makel an diesem Film gibt, dann den, dass er aus Hollywood stammt. Einen solch klassischen Autorenfilm mit solch superbem Ensemble vermutet man eher am Broadway als im Mainstream-Hollywood. Und er bietet dem Publikum nicht nur extrem viel, sondern er fordert den Zuschauer auch heraus. Also alles andere als Popcorn-Kino, sondern Einladung zum Nachdenken über Sinn und Unsinn der Geschäftswelt.
Und mitunter auch zum Rekapitulieren der eigenen Situation im 'wahren Leben'.
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TOP 500 REZENSENTam 4. September 2015
Im Immobilienbüro Glengarry stehen die Zeichen auf Veränderung.
Die Zahlen sind Rückläufig und so schickt man einen knallharten Top-Seller der einen Wettkampf ausruft.
Wer letzter wird bei der Abrechnung fliegt.....
3 der 4 Makler, Levene, Moss und Aaronow, werden von ihrem missachteten Chef Williamson angetrieben während der Vierte, Roma, in sicheren Gewässern zu segeln scheint.
Diese Konstellation sorgt für Böses Blut und die eine oder andere "feurige" Diskussion...und nicht zuletzt zu einer Verzweiflungstat die den Ausgang des Wettbewerbs beeinflussen sowie Folgen für alle Beteiligten haben wird.

Also das nenne ich mal einen Dialogfilm.
Glengarry Glen Ross aus dem Jahr 1992 brilliert in der Hauptsache eben durch jene Dialoge.
Mal Bitter-Böse, mal verschlagen, mal Mitleid erregen, mal witzig.
Natürlich wären die Dialoge in diesem Kammerspiel-artigen Film nur die halbe Miete wenn die Darsteller nicht in der Lage wäre selbige rüber zubringen.
Das trifft nicht zu: Absolute Meister ihres Fachs wie z.b. Al Pacino, Jack Lemmon, Kevin Spacey, Alec Baldwin, Alan Arkin, Jonathan Pryce, Ed Harris und Jude Ciccolella sorgen spielend dafür.
Ein weiterer Faktor ist die Bloßstellung des Makler-Berufs zur damaligen Zeit.
Kann mir gut vorstellen das vieles wirklich so abgelaufen ist und die ahnungslosen Kunden genauso abgezockt wurden.
Vielleicht läuft es ja immer noch so.....
Der Film jedenfalls ist eine klare Empfehlung für Freunde des Dialogs und gelungener Schauspielkunst.
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am 24. März 2007
Da es sich bei diesem Film im Original um ein Theaterstück handelt, kann man hier keinen rasanten Thriller erwarten. Hier geht der Thrill eher von den Dialogen, den Darstellungen der Charakteren aus. Herausragend dabei sind Jack Lemmon und Al Pacino. Schauspielern und Regisseur ist es gelungen ein vielleicht nicht so großartiges Theaterstück in eine hochkarätige Unterhaltung mit Tiefsinn umzusetzen, und damit einen Film abzuliefern, den man sicherlich mehrmals anschauen kann, gerade weil Handlung hier nicht alles ist. Sehr empfehlenswert.
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am 28. Juni 2011
Obwohl der Film inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen ist, ist er für mein Dafürsein einer der besten Filme aller Zeiten! Keine Actiongesplattere, keine Special Effects, kein Sexrumgemache - nur eine fesselnde Geschichte, dargestellt von den Meistern ihres Fachs. Eine Starbesetzung, die man nicht alle Tage sieht.

Kurz abgerissen, handelt es sich um ein Team von Immobilienverkäufern und die ihnen auferlegten Wege, Geschäfte abzuschließen. Nachdem den vier gestandenen Herren in einer unvergesslichen Szene von Ihrem Vertriebsleiter, gespielt von Alec Baldwin, gehörig der Marsch geblasen wird, sollte sich die Spreu vom Weizen trennen. Der Gewinner des soeben ausgeschriebenen Vertriebswettbewerbs bekommt einen Cadillac, der Zweitplatzierte erhält ein Messerset, der Rest fliegt. Die Geschichte erzählt, in welchem Dilemma sich so mancher Verkäufer befinden kann, und wie schnell es auf- oder auch abwärts gehen kann.

(Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wirklich schönere Aufgaben gibt, als an 12- bis 14-stündigen Arbeitstagen und unter auferlegter moralischer Flexibilität in einem angelsächsischen Unternehmen als Vertriebsmann an der Front zu stehen. Glücklicherweise sind die zwei Jahre vorbei, und doch blicke ich gerne darauf zurück :-).)

Was die DVD selbst betrifft, ist die Bildqualität dem Alter des Films angemessen. Eine zu moderne Aufbereitung ließe für mein Empfinden möglicherweise zuviel Charme des Films auf der Strecke bleiben. Der Ton ist auch in Ordnung, lediglich die deutsche Synchronisation könnte etwas besser sein. Wer aber der englischen Sprache nur ein bisschen mächtig ist, wird keine Schwierigkeiten haben, der Story auch mit dem Original-Ton zu folgen. Macht auch viel mehr Spaß :-).
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am 7. April 2007
Genial aufs Korn genommen, die Art und Weise wie zweifelhafte (= verzweifelte) Außendienstler im Immobilienbusiness versuchen,
irgendein(!) Geschäft zu realisieren, Hauptsache eine Unterschrift unter einen Vertrag: "Anhauen, umhauen, abhauen"!
SEHR REALISTISCH!
Fast ein Muss für alle, die überlegen,in diesem Metier selbst tätig zu werden. Knallhart gezeichnet.
Lebt von Dialogen, inneren Kämpfen, menschlichen Abgründen, weniger von "Action".
Sollte man sehr konzentriert anschauen, sonst läuft der Film an einem vorbei und man bekommt nicht mit, welche Tragödie hier dargestellt wird.

Die Besetzung mit Al Pacino und Jack Lemmon u.a. ist hochkarätig und bürgt für intensive Unterhaltung, wenn auch hart am Rande der feinen Sitten.

Ein Film zum Nachdenken!
Empfehlenswert!
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am 3. März 2004
"Glengarry Glen Ross" ist ein wirklich sehenswerter Film, der leider nur rund 25.000 Zuschauer in die deutschen Kinos lockte. Sicher mit ein Grund, warum es so lange dauerte bis dem Streifen nun endlich eine deutsche DVD-Umsetzung gewährt wurde. Leider lässt diese aber Dank völliger Leere im Extra-Bereich zu wünschen übrig.
Regisseur James Foley („Die Kammer", „Corruptor") hat nämlich für seinen etwas an Arthur Millers „Death of a salesman" erinnernden Streifen ein wahres Aufgebot an Stars beschafft, und dies ist einer der Gründe für das gute Gesamtergebnis des Films. Insbesondere Al Pacino und Jack Lemmon sind ein Genuss. Pacino läuft vor allem in der zweiten Hälfte des Films zur Hochform auf (in der ersten ist er kaum zu sehen) und seine Fast-Monologe gegen Ende könnten in jedes Lehrbuch für Schauspielkunst passen. Zu Recht wurde er für diese Rolle für den Oscar nominiert.
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am 31. August 2004
Der Film gehört zum Besten, was je aus Amerika kam. Ein absolutes Top-Meisterwerk der Schauspielkunst mit geschliffenen Dialogen von David Mamet und ohne falsche Töne von James Foley umgesetzt. Columbia TriStar, ansonsten ein sehr guter Vertrieb, hat jedoch das Mastern des Films auf DVD nicht auf die Reihe gekriegt. Gruselig zittert das Bild, die Farben sind teils völlig mau und etliche Nachzieheffekte (bei einem Dialogfilm!!!!!) stören. Da schmeißt man das Ding glatt in die Ecke und greift wieder nach dem Video.
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am 7. April 2012
Ein wirklich sehr guter Film, mit sehr vielen guten Schauspielern, untern anderm Al Pacino, Jack Lemmon, Alec Baldwin, Ed Harris und vielen mehr. Der Film bietet einen Einblick in die Arbeit einer Immobilienagentur, er zeigt die harte Arbeit der Leute und den Konkurrenzkampf. Leider bietet diese DVD wenig Bonusmaterial, trotzdem kann ich persönlich diesen Film nur weiter empfehlen, den alleine die vielen guten Schauspieler überzeugen im diesen Film
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