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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei großartige Westernstars !
Eine verstorbene, "Cowboy-Darsteller Nr 1"John Wayne - und eine immer noch lebende Film-Legende, ebenfalls einer der allerbesten Western-Darsteller, Kirk Douglas, machen diesen humorgeladenen Action-Western zu einem der besten seiner Zunft.
Man sieht beiden in jeder Szene den Spaß an, den sie in Regisseur Burt Kennedy's bestem Western hatten. Besonders in den...
Veröffentlicht am 17. Mai 2013 von Raimund Heß

versus
3.0 von 5 Sternen Panzerknacker
Ein Westernszenario in Neumexiko. Frisch aus dem Knast entlassen reitet Taw Jackson (John Wayne) nach Emmett. Dort hat Lomax (Kirk Douglas) einen Saloon und ist nicht sonderlich gut auf seinen früheren Widersacher zu sprechen. Jackson ist der einzige, den er bei einer Schiesserei nicht getroffen hat. Aber Jackson schlägt Lomax ein Geschäft vor, und von...
Vor 1 Monat von Matthias Haas veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei großartige Westernstars !, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine verstorbene, "Cowboy-Darsteller Nr 1"John Wayne - und eine immer noch lebende Film-Legende, ebenfalls einer der allerbesten Western-Darsteller, Kirk Douglas, machen diesen humorgeladenen Action-Western zu einem der besten seiner Zunft.
Man sieht beiden in jeder Szene den Spaß an, den sie in Regisseur Burt Kennedy's bestem Western hatten. Besonders in den Szenen als sie sich zweier Schergen des Oberbösewichts Pierce (Bruce Cabot) entledigen müssen, die ihnen im Auftrag von Pierce das Lebenslicht ausblasen sollen, beide simultan die beiden Banditen abknallen, sagt Douglas lapidar:"Meiner hat zuerst gelegen" und Wayne entgegnet trocken:"Aber meiner war größer"! Herrlich auch, wenn beide in "Leib-und Seel" Unterwäsche ihre Halfter darüber tragen, oder bei einer der tollsten Saloonschlägereien der Westerngeschichte, "Big" John austeilt und einstecken muß - und Partner Kirk an der Theke stehend bis auf einige wenige Ausnahmen so tut, als ginge ihn die Sache eigentlich nichts an. Die Erklärung von Douglas warum er sein Grübchen am Kinn hat sucht in Western seinesgleichen und wie der damalige Fünfzigjährige Opportunist und virile Dandy in verschiedenen Arten in den Sattel springt, ringt einem Bewunderung ab. John Wayne sieht man seine damalige 60 sowieso nicht an. Der Höhepunkt, als beide gemeinsam mit stark spielenden Nebendarstellern, eine gepanzerte Postkutsche, die schwerer zu knacken erscheint als "Fort Knocks", entern, ist hervorragend gelungen.
Westernfreunde, besonders Wayne und Douglas Freunde, werden 100 Minuten Spaß an diesem Film haben.
Ebenso kann man sich über ein sehr starkes Blu-ray Bild mit durchgängig gutem Ton erfreuen.
Einziger Wermutstropfen sind die fehlenden Extras, die eigentlich bei einer Blu-ray immer dabeisein sollten.
Da hätte "Universal" ruhig mal den 96-jährigen Kirk Douglas für ein Interwiew aufsuchen können, dann hätten wir "Westernliebhaber" gerne ein paar Euro mehr gezahlt.
Trotzdem, klare Kaufempfehlung von mir!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brillianter Western, leider mit bösem Patzer der Synchronisation, 28. November 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen (DVD)
THE WAR WAGGON, so der Originaltitel dieses von Regisseur Burt Kennedy glänzend inszenierten US-Western aus dem Jahre 1967, bietet neben den klassischen Elementen des Genres zusätzlich eine gut dosierte Prise an Ironie und Witz. Das handwerklich solide Drehbuch von Clair Huffaker zeichnet die Charaktere der beiden Protagonisten John Wayne und Kirk Douglas sehr kraftvoll, läßt aber hinreichend Freiraum für spielerische Nuancen der Figuren. So etwa die zahlreichen Varianten von Douglas auf ein Pferd zu springen oder die nur scheinbar ernste Diskussion mit Wayne darüber, wer von beiden seinen Gegner mit dem Revolver schneller niederstreckte. Nahezu der ganze Film ist durchzogen mit solch dezenter Ironie, sei es durch die Dialoge oder manchmal auch durch latente Situationskomik, wobei die Handlung aber stets glaubwürdig und stilvoll bleibt. Namenhafte Größen wie Bruce Cabot, häufiger Gast in Filmen des DUKE, oder auch Howard Keel, hier in der Rolle des tragisch-komischen Levy Walking Bear, bereichern das Ensemble um weitere Highlights. Eine insgesamt stimmige Produktion, die man sich gerne auch öfters anschaut.

Einziger, dafür jedoch sehr bedeutsamer Kritikpunkt ist die schlechte Auswahl der Synchronstimme für John Wayne. Aber keine Panik, es handelt sich um KEINE Neusynchronisation des Films. Die deutsche Tonspur ist definitiv die ORIGINALE aus dem Jahre 1967, mit dem Dialogbuch von Klaus von Wahl und unter der Regie von Hans Dieter Bove. Doch die Berliner Synchron GmbH beging hier gleich einen schlimmen Doppelfehler und ließ den DUKE von Hans Wilhelm Hamacher vertonen, eine völlig ungeeignete wie ebenfalls ungewohnte Stimmlage für den baumlangen Wayne. Damit aber nicht genug, denn der bekannte Synchronschauspieler Arnold Marquis (6.4.1921-24.11.1990), der den DUKE sonst schon häufig vertonte und ab dem Jahre 1970 auch Exklusivsprecher für ihn war, leiht hier seine sonore Reibeisenstimme Kirk Douglas !!! Diese Ignoranz der damaligen Verantwortlichen stürzt den Zuschauer natürlich besonders kräftig in akustische Nöte. Ähnlich also wie bei EL DORADO, wo Marquis Robert Mitchum vertonte anstelle von Wayne. Oder auch bei ALAMO, wo Richard Widmark die unverwechselbare Stimme erhielt und nicht der DUKE. Liebhaber des O-Tons werden darüber zwar nur verständnislos schmunzeln, die meisten Westernfreunde dürften ihre Helden der Leinwand aber wohl in der deutschen Fassung bevorzugen.

Fazit: Gut ausgewogener und stilvoller Western, der den Zuschauer abwechslungsreich zu unterhalten weiß. Wayne und Douglas in einem kongenialen Team, dem man sofort ansieht, daß es in Bestform agiert. Die Mankos bei der deutschen Synchronisation sind zwar hochgradig lästig, reihen sich aber irgendwie nahtlos in manche Ironie des Streifens ein. Hier muß man wohl oder übel aus der Not eine Tugend machen. Dennoch für diesen damaligen Patzer einen Punkt Abzug, auch wenn es die heutige DVD-Umsetzung ausnahmsweise mal nicht zu verantworten hat. 4 Sterne in der Gesamtbewertung.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooler Spaßwestern, 16. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen (DVD)
Wie viele der Western, in denen John Wayne nach 1960 gespielt hat, ist "War Wagon" (so der wesentlich passendere und charakteristerische Originaltitel) ein Spaßwestern, in dem die Klischees und Traditionen des Genres ziemlich durchgehend ironisiert werden. Das hat einerseits natürlich mit dem Alterungsprozess des Helden zu tun, der als zunehmend korpulenter Sechziger in der Rolle des harten Westernhelden irgendwann nur noch die Wahl zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Komik hatte (und es spricht sehr für Wayne, dass er sich weitgehend für die freiwillige entschied!), zum anderen aber auch mit dem Alterungsprozess des Westerngenres insgesamt, das seine große Zeit hinter sich hatte und, von Ausnahmen abgesehen, nur noch in der Parodie wirklich lebendig war. John Wayne und der Western waren gemeinsam in die Jahre gekommen.

Unter diesen Spaßwestern aus dem Karriereherbst des Helden nimmt "War Wagon" eine durchaus respektable Stellung ein (nicht ganz so gut wie "Comancheros" oder "El Dorado", natürlich, aber viel besser als "Die Unbesiegten" und "Rio Lobo"), und zwar vor allem dank seines konsequenten Stiles. Die Sache hat durchgehend Witz und Tempo, die Pointen sitzen, der sarkastische Ton wird durchgehalten. Der Plot ist der einer klassischen Gaunerkomödie à la "The Great Train Robbery": ein gerade aus dem Gefängnis entlassener Mann trommelt eine kleine Gruppe von Spezialisten zusammen, um das ganz große Ding zu drehen und damit gleichzeitig die Rechnung mit dem Kerl zu begleichen, dem er seinen Knastaufenthalt zu verdanken hat. Das ganz große Ding ist in diesem Fall der Überfall auf eine gepanzerte und dazu mit einem Maschinengewehr (!) ausgerüstete Kutsche (sieht wirklich toll aus), in der der schurkische Minenbesitzer Pierce (Waynes alter Freund Bruce Cabot, ebenfalls alt geworden) das Gold transportiert, das er auf dem Gelände fördert, das er dem Rancer Taw Jackson (Wayne) auf schurkische Weise abgenommen hat. Wie die meisten solcher Geschichten lebt auch diese hauptsächlich von den Rivalitäten und Reibereien innerhalb der Bande, die also aus möglichst unterschiedlichen Figuren zu bestehen hat. Das sind in diesem Fall: der Safeknacker und Revolverheld Lomax (Kirk Douglas), der auch schon mal versucht hat, Wayne/Jackson umzulegen, und immer mal wieder ins Zweifeln kommt, ob er sich nicht doch lieber auf Pierce' Seite schlagen sollte; der bärenstarke Indianer Levi Walking Bear; der meistens besoffene jugendliche Sprengstoffspezialist Billy Hyatt (Robert Walker jr.) und der alte Wes Fletcher (Keenan Wynn) mit seiner jungen Frau (Valora Noland), an der auch Billy interessiert ist. Das Hauptinteresse liegt natürlich auf dem Duo Wayne/Douglas. Letzterer war 1967 ebenfalls kein Jungspund mehr, aber auch mit Fünfzig noch bestens zuwege, und gibt mit augenzwinkernder Inbrunst den alten Kirk Douglas, der hier und da ein Mädchen vernascht, seine Muskeln zeigt und siebzehn verschiedene Techniken beherrscht, aufs Pferd zu springen. Wayne betrachtet die unermüdliche Athletik seines Partners mit nachsichtigem Lächeln und kontert mit betont sparsamem, aber effektivem Körpereinsatz (unvergesslich die Szene, in der er mit drei Handbewegungen ebensoviele Gegner außer Gefecht setzt). Das lebt und hat Witz. Dazu kommt, dass Autor und Regisseur die eigentliche Handlung nicht nur als Vorwand für die Show ihrer Hauptdarsteller und ein Gagfeuerwerk betrachten, sondern immerhin ernst genug nehmen, die Geschichte stringent und schlüssig durchzuziehen, wobei ihnen bis zum Ende die Ideen nicht ausgehen. Die Action ist erstklassig (sehr schöne Saloonprügelei) und der eigentliche Überfall auf die Kutsche packend inszeniert. In seiner Art ein prima Film, jede Minute unterhaltsam.

Die deutsche Version leidet unter der völlig unpassenden Stimme, mit der Wayne synchronisiert wurde. Da es sich aber um die Original-Synchronisierung handelt, kann man den Herstellern der DVD daraus keinen Strick drehen. Einziges Extra ist ein alter Trailer - na ja.
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3.0 von 5 Sternen Panzerknacker, 19. April 2015
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen (DVD)
Ein Westernszenario in Neumexiko. Frisch aus dem Knast entlassen reitet Taw Jackson (John Wayne) nach Emmett. Dort hat Lomax (Kirk Douglas) einen Saloon und ist nicht sonderlich gut auf seinen früheren Widersacher zu sprechen. Jackson ist der einzige, den er bei einer Schiesserei nicht getroffen hat. Aber Jackson schlägt Lomax ein Geschäft vor, und von diesem ist der örtliche Minenbesitzer und Geschäftsmann Pierce (Bruce Cabot) betroffen. Pierce möchte Jackson lieber tot sehen. Die Abneigung ist aber gegenseitig, denn Pierce wohnt inzwischen auf der Farm, die einst Jackson gehörte. Jackson hat herausgefunden, dass in der Goldmine von Pierce die Ausbeutung sehr gut läuft. Und weil er den örtlichen Indianerstamm vertreibt, kann Pierce noch grossflächiger nach Gold schürfen lassen. In Kürze ist ein weiterer grosser Goldtransport von der Miene in die Stadt fällig, den Pierce persönlich begleiten will und der ungefähr eine halbe Million Dollar wert ist. Jackson will dieses Gold zusammen mit Lomax und weiteren Helfern erbeuten. Zu diesen Helfern gehört der junge Billy Hyatt (Robert Walker), der sich bei Sprengstoff gut Bescheid weiss und den Jackson noch aus dem Knast kennt. Dazu kommt der Indianer Levi Laufender Bär (Howard Keel), der dafür sorgen soll, dass ihnen die ortsansässigen Eingeborenen nicht dreinfunken. Komplettiert wird das Quintett durch den garstigen Wes Fletcher (Keenan Wynn). Dieser kennt sich mit den Vorgängen bei der Firma Pierce aus und soll nach erfolgtem Raub das Gold verstecken, bis sich die Aufregung gelegt hat und man es unter den Bandenmitgliedern verteilen kann. Unter den fünf ist das Verhältnis nicht immer gut. Besonders Billy passt es nicht, wie Wes mit seiner jungen Frau Kate (Valora Noland) umspringt, und Wes seinerseits ist extrem eifersüchtig. Um den Plan durchführen zu können, will Billy unbedingt Nitroglyzerin statt Dynamitstangen einsetzen, denn das Gold wird in einem soliden und schwer bewaffneten Panzerwagen transportiert. Der einzige Ort, wo Nitro vorhanden wäre, ist aber ausgerechnet die Farm, auf der Pierce wohnt. Dorthin bricht Jackson spät am Abend auf, um Pierce und seine Männer abzulenken und in ein Gespräch zu verwickeln. Inzwischen brechen Billy und Lomax in die Kammer ein, in der das Nitro gelagert wird. Dabei kommen Lomax seine Kenntnisse im Safeknacken zugute. Schliesslich können die beiden unerkannt flüchten und die Pferde der Farm auseinandertreiben, während die Männer von Pierce noch hinter Jackson her sind, ihn aber ohne Pferde nicht verfolgen können. Kurz darauf geht es um die Wurst. Pierce lässt den Goldtransport wie vorgesehen stattfinden. Nun kommt es für Jackson, Lomax und Kollegen darauf an, dass sie das richtige Timing erwischen.
Es ist spannend, einem abenteuerlichen Film wie „The War Wagon“ (Universal Pictures, 1967) zuzuschauen. Der Verlauf ist untypisch für einen Film mit John Wayne, der hier einmal einen ehemaligen Knasti spielt, und dazu noch einen, der einen Raub begehen will. Da muss natürlich auch der Gegner ein Schurke sein. Die anderen Rollen sind auch ziemlich auffällig besetzt, besonders Kirk Douglas als der zwielichtige Partner, der vor der Kamera sichtlich mit John Wayne um den besten Auftritt konkurriert. Es war übrigens der letzte von 3 gemeinsamen Filmen der beiden. John Wayne seinerseits hat ein paar Jahre später in dem deutlich weniger humorvollen Western „Dreckiges Gold“ noch einmal mit Regisseur Kennedy gearbeitet. Die Geschichte wird strikt linear erzählt und hat erfreulicherweise einige lustige Momente zu bieten. Der Film ist, wie die meisten Regiearbeiten von Burt Kennedy, nicht übermässig anspruchsvoll, aber immerhin professionell gemacht und kurzweilig. Ein empfehlenswerter Film für Freunde des populären Westerns.
Die Universal-DVD ist einmal mehr weitgehend frei von überwältigender Ausstattung. Der Film läuft knapp 97 Minuten. Das farbige Bild im Format 2,35:1 (16:9-anamorph) ist mehrheitlich überzeugend, die Farben wirken stimmig und scharf. Der Ton ist in Mono 2.0 und kann dem Alter entsprechend überzeugen. Die vorhandenen Tonspuren sind Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Die auf dem Umschlag vermerkte spanische Tonspur fehlt. Untertitel gibt es in einer ganzen Reihe von Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Griechisch, Russisch, Hebräisch, Türkisch und Arabisch. Das Bonusmaterial besteht leider nur aus einem Trailer in englischer Sprache; die Untertitelauswahl dazu ist gleich wie beim Hauptfilm. Beim Trailer sticht heraus, dass sich darin die beiden Hauptdarsteller Wayne und Douglas persönlich ans Publikum wenden. Weitere Hintergrundbeiträge oder Kommentare gibt es leider nicht. Deshalb ist leider doch nur eine DVD nach Schema F. Das gibt drei von fünf versteckten Mehlsäcken und eine Flasche mit ganz besonderem Feuerwasser.
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4.0 von 5 Sternen Spaßiger Western, 8. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem Taw Jackson (John Wayne) wieder auf freiem Fuß ist, will er sich an Frank Pierce rächen, dem Mann, der ihm seinen gesamten Besitz gestohlen, ihn fast umgebracht und zu Unrecht ins Gefängnis gebracht hat. Doch Pierce setzt den Killer Lomax (Kirk Douglas) auf Jackson an, ohne zu wissen, dass die beiden sich verbündet haben und planen, einen seiner Goldtransporte zu überfallen. Die gepanzerte Kutsche, die das Gold transportiert, gilt als unangreifbar. Aber gemeinsam mit einem bunt zusammen gewürfelten Haufen -- ein durchgedrehter Indianer (Howard Keel), ein bärbeißiger alter Dieb und ein Alkohol süchtiger Sprengstoffexperte -- hecken sie einen unfehlbaren Plan aus, der sie in den Besitz von einer halben Million Dollar bringen soll.
Dieser Western macht einfach nur eine Menge Spaß. Das liegt natürlich vor allem an der genialen Besetzung mit John Wayne und Kirk Douglas in den Hauptrollen, die sich immer wieder gegenseitig an die Wand spielen. Auch Nebencharaktere wie der verrückte Indianer oder der saufende Sprengstoffexperte machen dem Zuschauer viel Spaß. Die Action lässt für meinen Geschmack leider ein klein wenig zu wünschen übrig, wenn sie da ist, ist sie aber sehr gut inszeniert. Besonders eine Kneipenschlägerei, sowie die letzte Verfolgungsjagd sind lustig und spannend umgesetzt.
Die Blu ray liefert ein solides Bild und einen guten Sound.
Fazit: Nicht umbedingt ein Klassiker, aber trotzdem ein sehr unterhaltsamer gut gemachter Western.
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5.0 von 5 Sternen ZWEI GEWALTIGE AM WERK, 4. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Wayne's World Western ab mid60s haben alle diesen typischen Duke-Witz, und gerade das macht sie (speziell aufgepeppt durch die hervorragende Synchronisation) so einzigartig im Western-Genre. Auch hier wieder - der DUKE übernimmt die Führung, so wie bei all seinen Filmen - und das neben einem Kirk Douglas, der seit eh und jeh zu den allerbesten Schauspielern gehört, was Männlichkeit und Collness betrifft, steht er dem Duke um nichts nach! Ich liebe diese Wayne-Spätwerk-Klassiker, damit bin ich, wie Millionen anderer aufgewachsen - haben so dieses harmlose Familienflair wie die Winnetou-Filme, können also aus therapeutischen Gründen vorbehaltlos empfohlen werden. Quali 1A!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Action Western mit John Wayne und Kirk Douglas!, 1. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen (DVD)
Eher durchschnittlicher Western mit John Wayne und Kirk Douglas. Beide glänzen durchaus, allerdings eher in der OV als in der eher seltsamen deutschen Synchronisation. In der deutschen Synchro hat der Duke eine ungewöhnliche und auch unpassende Stimme. Schade anscheinend hatten seine üblichen Sprecher keine Zeit. Stellenweise ist der Film wirklich witzig und zum Schluss wird noch reichlich Action geboten. Das John Wayne sich zum Teil selbst parodiert ist unübersehbar. Kirk Douglas und John Wayne geben ein witziges Buddy Duo ab. Wirklich toll und stimmungsvoll ist allerdings wiedermal die Westernmusik. Bild und Ton sind in guter Qualität daher für John Wayne Fans sicher eine Empfehlung. Auf der DVD befindet sich nur der Film und ein Trailer mit Kommentaren von den Stars.

Der Film ist gute Unterhaltung und macht Spass, obwohl es sicher bessere Western von John Wayne und Kirk Douglas gibt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann und soll man solche alten Filme als Blu-ray kaufen?, 23. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen [Blu-ray] (Blu-ray)
Hier hat sich im Jahre 1967 zusammengefunden, was im Genre Western Rang und Namen hatte:

- Regisseur Burt Kennedy
- Clair Huffaker, der nach seinem Roman "Badman" das Drehbuch verfasste.
- No-1-Western-Darsteller John Wayne (zur Zeit des Drehs 60 Jahre alt)
- Ihm fast gleichauf Kirk Douglas, der als 51-Jähriger Stunt- und Showeinlangen bringt.
- Dimitry Tiomkin, der wieder die Westernmusik komponierte
- Daneben einige Schauspieler, die man aus anderen Produktionen kennt, z. B. Bruce Dern, Robert Walker, Howard Keel

Die Story ist unkonventionell, John Wayne bewegt sich diesmal auf der "anderen Seite" des Gesetzes. Kirk Douglas punktet durch Coolness, Mimik und Action. Die Dialoge sind humorvoll, die Story entbehrt nicht der notwendigen Ironie. Auch Spannung ist vorhanden. "The War Wagon" (engl. Originaltitel) ist ein klassischer Western, den man sich immer wieder gerne ansieht.

Leider ist die Synchronisation nicht so gut gelungen. Die Stimmen von John Wayne und Kirk Douglas hätte man tauschen sollen. Aber es ist ja allgemein bekannt, dass dies bei diesem Film schiefgelaufen ist. Dann schalten wir eben den englischen O-Ton ein, den können wir ggf. mit Untertiteln genießen. Diese Untertitel stehen unter den Personen, die sprechen, sodass leicht zugeordnet werden kann, wer was sagt. Hier wurde eine große, gut lesbare Schrift gewählt, dafür also volle Punktzahl.

Nun zum Bild: Das Bild ist schlichtweg genial. Die gewaltigen Landschaften überzeugen durch große Detailgenaugkeit und Schärfe - was ich einem Film dieses Baujahrs nicht zu getraut hatte. Man hat das Gefühl, dass man sich direkt in der Wüste von Arizona befindet. Eine Blu-ray kauft man ja zumeist wegen der Bildgewalt, und in diesem Fall lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.

Fazit: Soll man sich solche alten Filme als Blu-ray kaufen? Antwort: Ja, es lohnt sich! ;-)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsamer Western, 9. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen (DVD)
Also ich fand den Film klasse. Irgendwie erfrischend, mit Humor, Ernst und spannend. Starbesetzung und Originalsynchronstimmen. Diesen Western kann sicherlich mehr als einmal sehen. Ich fand ihn top. Daumen hoch.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erfrischender Unterhaltungswestern, 6. Januar 2010
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Gewaltigen (DVD)
Von der deutschen Übersetzung des Originaltitels "The War Wagon" dieses Westerns aus dem Jahre 1967 von Burt Kennedy sollte man sich nicht irreführen lassen, denn es handelt sich nicht etwa um einen bildgewaltigen, dramatischen Monumentalwestern à la "The Big Country", sondern um recht vergnüglichen, routinierten Film, in dem die zwei großen Meister John Wayne und Kirk Douglas gemeinsam agieren. Für mich zählt der Streifen zu Kennedys besseren Werken.

Der Farmer Taw Jackson (Wayne) wurde von dem skrupellosen Kapitalisten Frank Pierce (Bruce Cabot) durch einen Trick um sein Land und ins Gefängnis gebracht, da sich Pierce das unter dem Land liegende Gold unter den Nagel reißen wollte. Eine typische Genresituation also: Reicher Mann glaubt, mit kleinem Mann machen zu können, was er will. Nun, da Jackson aus dem Gefängnis entlassen wurde und in die von Pierce beherrschte Stadt zurückkommt, wird es diesem angst und er heuert den Revolverhelden Lomax (Douglas) an, um sich Jacksons zu entledigen. Allerdings bietet Jackson Lomax mehr für seine Unterstützung bei dem Vorhaben, einen Goldtransport Pierces auszurauben, und so kommt es, daß Wayne und Douglas hier Seite an Seite stehen, wenn auch zunächst nicht durch das Band der Freundschaft geeint. Jackson versichert sich auch der Hilfe des Indianers Levis (Howard Keel), des trunksüchtigen Sprengstoffexperten Hyatts (Robert Walker jr.) sowie Wes Fletchers (Keenan Wynn), eines gierigen alten Mannes, der eigentlich für Pierce arbeitet. Ich glaube, jeder, der in seinem Leben fünf Western gesehen hat, könnte diese Handlung weiterspinnen ...

"Die Gewaltigen" besticht meiner Meinung nach vor allem durch Kirk Douglas, der einen zynischen, aber irgendwie liebenswürdigen Revolverhelden gibt, sowie durch die Sticheleien und Dialoge zwischen den vier Männern Jackson, Lomax, Hyatt und Levi. Am Anfang des Filmes ist Lomax beispielsweise immer noch unentschlossen, ob es nicht besser wäre, Pierces Angebot anzunehmen und dementsprechend besorgt macht ihn der Gedanke, jemand anderes könnte Jackson zur Strecke bringen. Als Lomax sich kurzzeitig von Jackson trennen muß, beschwört der Revolverheld den Farmer deshalb, nur gut auf sich aufzupassen, und Levi, der von Pierces Angebot nichts weiß und daher Lomax' Gedanken nicht ahnen kann, seufzt versonnen und sagt zu Jackson, daß es ja wohl nichts Schöneres als echte Freundschaft gebe.

Der Film wartet mit vielen solcher netten Gags auf - unschlagbar auch die Art, wie Levi Jackson und Lomax aus einer Showdownsituation im Saloon loseist, woraufhin es zu einer völlig chaotischen und sinnlosen Schlägerei kommt.

Allein die Situation der Indianer - zu denen Levi ein gespaltenes Verhältnis hat, denn einerseits scheint er sie dafür zu verachten, sich nicht den veränderten Verhältnissen anpassen zu können, andererseits sagt er gegen Ende des Filmes, er kehre zurück zu seinem Volk - ist wieder einmal wenig beneidenswert, denn auch Jackson hat keinerlei Skrupel, sie für seine Zwecke anzuheuern und sie dabei den gefährlichsten und verlustreichsten Part des Unterfangens übernehmen zu lassen.

Auch gibt es ein paar schwache Stellen im Drehbuch, denn der alte Fletcher, der eine schöne junge Frau ihrer armen Familie abgekauft hat, auf die Hyatt ein Auge geworfen hat, stirbt konvenienterweise durch einen ergrimmten Indianer, und somit steht dem jungen Hyatt natürlich nichts mehr im Wege. Es wäre etwas weniger bigott gewesen, wenn Hyatt mit der jungen Frau durchgebrannt wäre.

Alles in allem ist "Die Gewaltigen" allerdings ein netter Western, der mit Witz und Tempo den Zuschauer in seinen Bann zieht. Insgesamt 4,5 Sterne.
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